urkost

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    • Off topic, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, in diesem Zusammenhang schnell zu erwähnen: Bei der Wahl zum kuriosesten Buchtitel des Jahres hat es ein Urkostbuch in die Shortlist geschafft, nämlich Marie-Claude Paume mit "Grün, wild und schmackhaft: Lebendige Nahrung gratis aus der Natur". Passt auch auf Frösche *duckundweg*
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Engelchen schrieb:

      Sorry, Knallfrosch, dass ich dich bei deiner "Diät" störe :-p

      Ich steh grad auf dem Schlauch, kannst du bitte schreiben, welche unverdauliche Nahrung du meinst? Danke

      Grüsse
      Engelchen


      Da helfe ich doch spontan aus: Kartoffeln, Spinat, Kaffee, Rhabarber, ganze Getreidekörner.
      Es gibt natürlich auch noch andere Zubereitungsarten um Dinge bekömmlicher zu machen, wie zB schälen, dampfgaren, braten, untereinander kombinieren, sauer einlegen.

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Danke dass ihr eingesprungen seid. Kartoffeln stehen ganz vorne (mjam! was ein Verlust das wäre). Und für die älteren, daher Zahnlosen auch das Fleisch. Plus für die noch-nicht-Zahnbesitzer (Kleinkinder).
      Merke ich übrigens auch schon. Mir fehlen 4 Backenzähne und damit ist nix mehr mit Steak essen.

      Hülsenfrüchte fallen mir noch ein und Reis - die ganzen Kohlenhypdrate.

      @Nordlicht: Spinat? Den esse ich roh im Salat. Öh.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Spinat enthält doch einiges an Oxalsäure und Nitrit. Daher sollte man den Spinat mindestens einmal vor dem Verzehr blanchieren (also in kochendes Wasser werfen) und nach Möglichkeit auch mit Milchprodukten zusammen verzehren, damit die Oxalsäure durch das Calcium gebunden wird. Ist insgesamt bekömmlicher und besser für Knochen und Nieren. ;)
      Ich bin bisher nie auf die Idee gekommen den roh zu essen, ehrlich gesagt. Das geht also?

      Gruß
      Dani
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    • Ich hab mal etwas rumgefragt.
      Wir wären mit veganer Rohkost allein niemals bis zur Steinzeit gekommen.

      Dank sei dem Homo Habilis, der entdeckte, wie man mit Werkzeugen Knochen spalten und das Mark herauskratzen kann. Ohne das wäre ihm die das Gehirn gewachsen, das den Homo Sapiens ausmacht.

      Nicht umsonst haben die Neanderthaler als reine Planzenesser den Konkurrenzkampf mit dem Sapiens verloren und sind ausgestorben. Einfach zu wenig eiweißreiche Hülsenfrüchte in der Gegend, auch keine Sojabohnen.
    • Angelika_D schrieb:

      Ich hab mal etwas rumgefragt.
      Wir wären mit veganer Rohkost allein niemals bis zur Steinzeit gekommen.

      Dank sei dem Homo Habilis, der entdeckte, wie man mit Werkzeugen Knochen spalten und das Mark herauskratzen kann. Ohne das wäre ihm die das Gehirn gewachsen, das den Homo Sapiens ausmacht.

      Nicht umsonst haben die Neanderthaler als reine Planzenesser den Konkurrenzkampf mit dem Sapiens verloren und sind ausgestorben. Einfach zu wenig eiweißreiche Hülsenfrüchte in der Gegend, auch keine Sojabohnen.


      Neanderthaler waren doch eher Jäger als reine Pflanzenfresser und dass die Gehirnentwicklung über erhöhten Eiweißkonsum stattfand ist eine Theorie. dies ist durchaus möglich, aber wird eigentlich eher mit dem essen von Fisch, Insekten und Schalentieren in Verbindung gebracht als mit dem Aushöhlen von Markknochen. Übrigens hatten Neanderthaler ein vergleichsweise größeres Hirn als der Homo sapiens und der Homo habilis gilt nicht mehr als Vorfahr des homo sapiens.
    • gabriele schrieb:

      die Neanderthaler waren beides. Aber sie fanden nicht jeden Tag ein Tier zum Jagen. Von daher waren sie eher auf Früchte angewiesen.


      Muss ich diese Antwort verstehen? Keiner weiß genau, wie sich Neanderthaler ernährten. Die Theorien gehen von Allesfresser, über reine Vegetarier zu reinen Fleischfressern. Das war aber nicht der Punkt meiner Aussage.
      Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die (nur eine Theorie) Entwicklung von Gehirn durch höheren Eiweißkonsum lange vor der Neanderthalerzeit abgeschlossen war, Neanderthaler ein teilweise größeres Gehirn hatten als der homo sapiens und dass es bis heute nicht geklärt ist, warum der Neanderthaler ausgestorben ist und man daher nicht davon sprechen kann, dass pflanzliche/ oder tierische Ernährung dafür ursächlich waren. Hier wird mit Theorien über die Steinzeit um sich geworfen, die jeglicher Grundlage entbehren und so getan, als sei das die absolute Wahrheit!
    • Stimmt. Offenbar habe ich ein paar zu alte Bücher hier rumstehen. Mir wurde grad auch zuhause der Kopf gewaschen wegen der Vegetariertaler-Theorie.

      Unsere Kenntnis von der Früh-Vorzeit der Menschheit ist doch sehr lückenhaft, meine vor allem. Und da hoffte ich, es ließe sich alles leicht und logisch erklären.
      :doof:

      Erschreckt haben mich die Aussagen des Urkostpapstes auf jeden Fall. Sehr menschenverachtend was ich bei dem Wikipedialink zu lesen bekam.
      Ich würde gern mal eine Diskussionsrunde sehen, wo er und Gunter Frank zusammentreffen. Wäre sicher interessant.
    • Zum Glück bin ich keine Neandertaler dann wäre ich nämlich schon lange tod. Wie hoch war die Lebenserwartung? 30 Jahre? Oder noch weniger?

      Noch eine Frage: Wenn man Urkost isst muss man dann auch in Erdlöcher menstruieren und in Höhlen schlafen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Pika ()

    • Boah, da ist man mal kurz wech und schon hat jemand kurzerhand das Neanderthalersterben erklärt.

      Zurück zum Spinat. @Nordlicht. Ich bekam mal in einem Restaurant einen Salat mit Jungspinat serviert. Der schmeckte so gut, dass ich den manchmal auch mache. Mit Tomaten, Essig, Öl, Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Zucker. Die Oxalsäure habe ich mal elegant ignoriert, und sie scheinbar mich auch. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Was macht die mit mir?
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • @Knallfrosch
      Oxalsäure schnappt sich zB Calcium aus dem Körper weg (das betroffene Gewebe wird dann calciumarm, was u.U. auch das Herz schädigen kann, je nachdem, wo die Oxalsäure "zuschlägt") und landet dann als Calciumoxalat in der Niere. Das birgt ein gewisses Risiko für Nierensteine, die in erster Linie aus Calciumoxalat bestehen.
      Davon ab behindert Oxalsäure die Aufnahme von Eisen im Körper.

      In größerer Konzentration ist sie nicht gerade gesundheitsfördernd. Oxalsäure wird u.a. als Bleichmittel, als Entrostungsmittel oder in Kombination mit Milchsäure auch zur Bekämpfung der Varroamilbe eingesetzt.

      Gruß
      Dani
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    • @babelfish
      Man isst Spinat und Rhabarber normalerweise auch gekocht und häufig auch zusammen mit Milchprodukten. Beides verhindert, dass die Oxalsäure den Körper schädigen kann.
      Davon ab: ich hab nicht davon geredet, dass man zwangsläufig eines dieser Dinge bekommt, wenn man Spinat und Rhabarber isst. Es ging darum, was Oxalsäure im Körper bewirken kann.

      Gruß
      Dani
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    • Zu Schokolade... da ist Milch bzw. ein Milchprodukt enthalten, insofern da wieder die verträglichere Kombination. Kakao ohne Milchprodukte zu sich zu nehmen ist eher unüblich.
      Was die Karambole angeht: sie ist in der Tat sehr dekorativ, allerdings mag ich sie nicht besonders. Da es eine exotische Frucht ist, kann ich nur wenig über die traditionelle Verwendung sagen. Der saure Saft der unreifen Frucht lässt sich zum Polieren von Metallen und zum Entfernen von Flecken einsetzen. In der chinesischen Medizin gilt die zerstoßene Frucht als gutes Wundheilmittel und der Saft soll fiebersenkend und vor allem durstlöschend sein. Es gibt auch Rezepte für Marmeladen und Kompotts. (Menschen mit einer Niereninsuffizienz sollten auf den Verzehr von Sternfrüchten bzw. Karambole verzichten. Es kommt bei solchen Menschen häufig zu einer so genannten Sternfruchtvergiftung.)
      Ich esse sie normalerweise nicht und kann sie persönlich auch nicht weiterempfehlen, auch wenn ich zugebe, dass sie mir besser schmeckt, wenn ich sie esse, während ich eine Virgin Colada trinke.

      Gruß
      Dani
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    • Vielen Dank, Nordlicht, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir das zu erklären. Da ich den Spinatsalat sehr selten esse, besorgt mich die Oxalsäure also nicht (obwohl ich ein Erblonden oder Entrosten als Nebeneffekt interessant gefunden hätte :-D). Als Kettenraucherin sind solche Mengen an Gift in der Gesamtbilanz für mich wahrscheinlich auch zu vernachlässigen.
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      ******Rosa Luxemburg******
    • Das ist mal wieder ein Beispiel für lange verbreitete "Wahrheiten", die dann durch andere "Wahrheiten" abgelöst werden.
      Das ist auch für mich en Grund, sämtliche Volksweisheiten über Lebensmittel zu ignorieren. (Ich nenne es "Volksweisheiten", weil es beliebige Studien mit beliebigen Ergebnissen zu jedem beliebigen Thema gibt...)
      In China teilt man die Nahrung nach den 5 chinesischen Elementen ein, in Indien gibt es die 3 ayurvedischen Gunas, im Westen Nitrat, Vitamine etc.
      Alles hat ähnliche Plausibilität, Teilerfolge, krasse Misserfolge, also wozu sich noch Gedanken zu machen? Selbst Gift ist nicht immer Gift, sondern oft ein lebensnotwendiger Stoff.

      Wenn ich etwas esse, und es schmeckt mir und ich fühle mich auch nach dem Essen wohl, dann esse ich es wieder, egal wie böse, ungesund, unökologisch etc. es in der veröffentlichten Meinung genannt wird.
      Und wenn mir etwas nicht schmeckt, oder mir nach dem Essen ein ungutes Gefühl - körperlich oder seelisch - verursacht, dann esse ich es eben nach Möglichkeit nicht, egal als was für ein allseligmachendes Superheilmittel es angepriesen wird (ich denke an den Apfelessig-Hype, bäh!). Basta.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Oh, mein Gott, wenn man sich einige der Überschriften anschaut, wird einem teilweise schlecht...
      Grundsätzlich sollte man die Meinung eines Anderen respektieren. Riskant wirds aber dann, wenn man solche Ratschläge befolgen würde:

      "Nur mit UrMedizin heilst Du Krebs, Rheuma, Asthma, Fettsucht
      und alle anderen Leiden"
      oder:
      "5.21 Zu wenig Jod als Schilddrüsenkranker? Lächerlich!"

      Eines der Themen lautet:
      "4.84 Ist Dein gesunder Menschenverstand noch intakt?"
      Dazu kann ich nur sagen: ich hoffe ja! Ich lebe nach meinen Erfahrungen und Vorstellungen, lasse mir von guten Ärzten (!) bei Krankheit helfen und lass mich nicht indoktrinieren.

      Ich wundere mich übrigens, dass Frau Merkel den Gesundheits-Konz "liest und empfiehlt" - wie auf dem Cover als Banderole abgedruckt -; weiss sie eigentlich, dass die Urköstler sich auch vorstellen könnten, ihr Amt zu übernehmen....?

      Kopfschüttelnde Grüsse
      Mariechen
    • Hallo,
      ich noch mal - als Ergänzung zu oben:
      hab mir jetzt in aller R u h e noch einmal mal den Auszug durchgelesen, wo Herr Konz die Begründung gibt, warum man seiner Theorie folgen sollte. (Genaueres über die Urkost-Therapie erfährt man dann allerdings erst im Buch).
      Seine Geschichte der Medizin ist interessant und sicher auch teilweise richtig dargestellt. Aber daraus zu folgern, dass sein Lebensmodell das einzig heilbringende sei, ist äusserst vermessen.

      Und der folgende Abschnitt ist einfach nur entsetzliche Angstmacherei!

      "Als echter Krebsleidender solltest Du deshalb wissen:
      Entweder Du befolgst voll und ganz meine Ratschläge oder Du gehst elendiglich vor die Hunde!
      Die Entscheidung liegt nur bei Dir. Bei Dir ganz allein.
      Geschockt? Krebs ist nun mal die gefährlichste Krankheit, die Du haben kannst. Ich folge nur meinem Gewissen und meiner Erfahrung. Ich bin kein Polizist, der auf Dich aufpaßt. Du bist frei. Du kannst wählen.
      »Trotzdem: Mußt Du das Deinen Lesern so kalt und hart vor die Stirn sagen?«
      Wie anders soll ich die leidenden Schwerkranken wachrütteln? Besser ich
      sag’s ihnen, als daß der baldige Tod zu ihnen spricht, der da jetzt so schnell auf sie zukommt. Bei dem geht es um vieles kälter zu.
      Ich will meinen Lesern wirksame Anstöße geben! Da mußt Du schon in Kauf nehmen, daß sie auch Anstoß erregen".


      Ich bin richtig geschockt!

      Liebe Grüsse
      Mariechen

      (Das Fettgedruckte ist von mir zur Hervorhebung und nicht im Originaltext vorhanden.)
    • soweit ich weiß, hatte weder fr. merkel, noch ihre sekretärinnen dieses buch in den händen, sie erwähnte nur mal vor urzeiten von konz anderen buch mit den steuertricks entfernt mal gehört zu haben, seitdem wirbt der damit