Wie schafft Ihr, ausreichend zu essen?

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    • Ich kann nur für mich sprechen und möchte betonen, dass jeder selbst für sich herausfinden muss, welche Art der Ernährung ihm am besten bekommt. Mein Leben lang habe ich mich unterernährt, möglichst vollwertig, möglichst wenig Fett und weit unter meinem Grundumsatz (oder neudeutsch: gesund gelebt). Als ich anfing probehalber bestimmte Lebensmittel wegzulassen, dafür aber andere, die ich vorher strikt gemieden hatte (wie z.B. Butter und Sahne), zu mir nahm, ging es mir nicht nur besser, was mein Sodbrennen, die Übelkeit nach den Mahlzeiten, das Aufgeblähtsein anging, sondern völlig unmerklich und ohne Stress habe ich das eine oder andere Pfund weggeschmolzen. Ich bin definitiv immer noch übergewichtig und das auch in nicht geringem Maß, und werde es vermutlich auch bleiben. Aber ich bin beweglicher geworden, habe weniger Rückenschmerzen und fühle mich nicht mehr ständig krank.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
      [/CENTER]
    • Gibt es denn hier noch mehr Forenmitglieder, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Ich finde das, was hier geschrieben wurde interessant, es kommt mir auch nicht völlig unlogisch vor (Stoffwechsel durcheinandergebracht - läuft langsamer und speichert wie wild), aber ich würd' mich einfach nicht trauen, anders, mehr, fettreicher o.ä. zu essen - aus Sorge, dann doch wieder doll zuzulegen... :(
    • Dralle Deern schrieb:

      Ich kann nur für mich sprechen und möchte betonen, dass jeder selbst für sich herausfinden muss, welche Art der Ernährung ihm am besten bekommt. Mein Leben lang habe ich mich unterernährt, möglichst vollwertig, möglichst wenig Fett und weit unter meinem Grundumsatz (oder neudeutsch: gesund gelebt). Als ich anfing probehalber bestimmte Lebensmittel wegzulassen, dafür aber andere, die ich vorher strikt gemieden hatte (wie z.B. Butter und Sahne), zu mir nahm, ging es mir nicht nur besser, was mein Sodbrennen, die Übelkeit nach den Mahlzeiten, das Aufgeblähtsein anging, sondern völlig unmerklich und ohne Stress habe ich das eine oder andere Pfund weggeschmolzen. Ich bin definitiv immer noch übergewichtig und das auch in nicht geringem Maß, und werde es vermutlich auch bleiben. Aber ich bin beweglicher geworden, habe weniger Rückenschmerzen und fühle mich nicht mehr ständig krank.


      Hallo Dralle Deern,

      ich kann es nur bestätigen, in allem was du schreibst....
      es ist mir genauso ergangen...früher hatte ich zB.eher Angst, überhaupt etwas Fettiges zu mir zu nehmen, habe Halbfettmargarine auf Brot ( wenn überhaupt), genommen....heute achte ich weitestgehend darauf, hochwertige Fette, zu verwenden, esse seit vielen Jahren Butter (zum staunen meiner Verwandtschaft, die fast alle mit erhöhten Cholesterinwerten zu tun haben, weil sie nach wie vor, die falschen Fette verwenden, und ich sie nicht überzeugen konnte), .....und für Salate verwende ich nur kaltgepresste Öle, (wegen der mehrfachungesättigten Fettsäuren, ohne die kein Fettstoffwechsel funktioniert) oder Sahne,(am liebsten , die aus der Flasche)....weiterhin achte ich schon auch, auf Lebensmittel so frisch wie möglich zu bekommen und zu verarbeiten....das bekommt mir, und meiner Family ausgezeichnet.
      Ich bin zwar auch immer noch sehr übergewichtig, aber fühle mich wesentlich wohler, als noch vor 15 Jahren, als ich mit Rückenproblemen, mehrfach Gelenkbeschwerden u.e.m. zu tun hatte....habe ich gelegentlich zwar auch noch, aber nicht mehr in den Maßen.

      Was aber auch nicht heisst, dass ich so bleiben möchte , wie ich jetzt bin, ich möchte immer noch gerne abnehmen, aber nicht mehr um jeden Preis.
      Bei mir ist es, so denke ich,die mangelnde Bewegung, die ich nicht in Schwung bekomme....grrrrrrr
      [SIZE="2"][FONT="Lucida Console"][COLOR="Blue"][/COLOR]
      [COLOR="DarkOrchid"]Herzlichen Gruß

      Debbymo[/COLOR][/FONT][/SIZE]
    • Peti schrieb:

      Gibt es denn hier noch mehr Forenmitglieder, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?

      (...) ich würd' mich einfach nicht trauen, anders, mehr, fettreicher o.ä. zu essen - aus Sorge, dann doch wieder doll zuzulegen... :(


      Versteh ich gut.
      Ich habe über Jahre sehr diszipliniert gegessen und dabei stetig zugenommen. Davor hatte ich eine (ärztlich verschriebene und begleitete :mad:) Crashdiät der übelsten Sorte gemacht, die mir zunächst 40 kg weniger und dann über 60 kg mehr bescherte.
      Irgendwann hatte ich die Nase ganz einfach voll und habe nur noch nach eigenem Gefühl gegessen. Dazu gehörte wieder ganz normale und einfache Lebensmittel zu essen: Butter, Sahne, Vollmilch, Fleisch ... die ich über Jahre gemieden hatte.

      Ehrlich gesagt war das einfach eine Trotzreaktion und eigentlich dachte ich, dass ich damit eben noch schneller zunehmen werde. War aber nicht so.
      Als ich anfing zu essen hörte ich auf zuzunehmen.
      In so fern kann ich aus meiner Sicht nur bestätigen dass es so gehen kann.
      Das ist aber sicher auch etwas, was nicht unbedingt auf jeden passt.

      Abgenommen habe ich damit nicht, aber alleine die Tatsache, dass ich mein Gewicht halten kann ist für mich schon ein enormer Fortschritt.

      Dadurch dass ich immer aß worauf ich gerade Lust hatte, hatte ich eben auch sehr viel weniger Heißhunger und keinerlei Freßattacken mehr. Ob ich insgesamt so viel mehr Kalorien esse als früher, weiß ich also gar nicht so genau, da ich früher über sehr lange Strecken ganz wenig aß und dann oft in kurzer Zeit sehr viel.

      Deshalb geht es mir wie Dir nur umgekehrt. An sich hätte ich nichts dagegen ganz langsam ein paar Pfunde loszuwerden, aber ich habe Angst davor irgendetwas an meinem Verhalten zu ändern, weil ich fürchte in alte Verhaltensmuster zurückzufallen und mein Gewicht auf lange Frist gesehen dann wieder steigt. Und das wäre dann in der Tat mehr Gewicht als ich tragen könnte.
      Etwas geholfen haben mir aber die Ansätze aus "Lizenz zum Essen" und mir seit langem auch wieder mal ein paar Pfunde weniger beschert.
      Das Buch hast Du ja wahrscheinlich schon gelesen, wenn nicht würde ich es Dir wärmstens empfehlen.
    • Hallo, Fräulein Wunder!
      Danke für die ausführliche Antwort!

      Fräulein Wunder schrieb:

      Davor hatte ich eine (ärztlich verschriebene und begleitete :mad:) Crashdiät der übelsten Sorte gemacht, die mir zunächst 40 kg weniger und dann über 60 kg mehr bescherte.


      ...ja, das habe ich auch mal gemacht, mit anderen Zahlenwerten, aber dem gleichen Ergebnis...

      Fräulein Wunder schrieb:

      Dadurch dass ich immer aß worauf ich gerade Lust hatte, hatte ich eben auch sehr viel weniger Heißhunger und keinerlei Freßattacken mehr. (...) An sich hätte ich nichts dagegen ganz langsam ein paar Pfunde loszuwerden, aber ich habe Angst davor irgendetwas an meinem Verhalten zu ändern, weil ich fürchte in alte Verhaltensmuster zurückzufallen und mein Gewicht auf lange Frist gesehen dann wieder steigt.


      Auch das beherzige ich im Moment, und es bekommt mir offenbar gut :) Ich denke nur, da ich so oft nasche, könnte ich vielleicht lieber noch mehr "richtiges" Essen zu mir nehmen - da hat man vermutlich auch mehr von, als von immer wieder Schokolade zwischendurch.

      Und komischerweise schlage ich mir da selbst ein Schnippchen: ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich "NOCH MEHR" essen würde - bin schon ein Kandidat für grosse Portionen - aber diese Mengen an Naschkram rechne ich irgendwie nicht mit. Also, ich weiß schon, dass ich sie esse, aber es ist vom Volumen her so wenig, dass mich da viel weniger die Sorge packt, ich könnte "verfressen" sein, als wenn ich zwischendurch noch mal echte Mahlzeiten zu mir nehmen würde.

      ...hm, jetzt wo ich das schreibe, kommt es mir ziemlich dusselig vor...

      Meine lieben Anverwandten (nein, eigentlich ausschliesslich meine Eltern) sprechen mich nämlich alle naselang noch immer drauf an, dass ich "ja nur ein BISSCHEN weniger essen müsste" - bei DEN Portionen sei das ja wohl möglich, sich ein bisschen zusammenzureissen - und schon würden die Pfunde bestimmt purzeln. Jaja.

      Ich lasse mich davon möglichst wenig beeinflussen, und so oft passiert das auch nicht (mehr). Aber dieser Gedanke: viel essen sei irgendwie unmoralisch, der steckt drin, auch wenn es noch so blöd ist. Und daher haue ich die Schokoriegel nur so weg, weil das ja "irgendwie nichts" ist.

      ...mann, liest sich das doof... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

      Also, ich denke, ich versuche dann doch mal, mich künftig von solchen Schnapsideen zu lösen.

      Peti

      PS: Danke für den Buchtipp - ich habe es in der Tat noch nicht gelesen :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peti () aus folgendem Grund: Satz vergessen

    • Ist zwar etwas OT, aber schaut euch mal die Bilderserie an, (Ironiemodus ein) >wie man abnehmen kann< (Ironiemodus aus)

      stern.de/tv/sterntv/:Kampf-Kil…smut-Magen-OP/706955.html

      Mit Salat, Gemuese und Magerjoghurt.

      So kann man sicher nicht ausreichend essen. Da ist der Jojo vorprogrammiert.
      Dass solche Tipps ueberhaupt noch auf die Menschheit losgelassen werden.

      Nebenbei bemerkt ist der Leitartikel mal wieder ueber eine Frau, die damals noch lebensbedrohliche 168 Kilo
      wog und durch die Magenband-OP endlich neuen Lebensmut hat.
      Wer unter uns hat das gleiche Gewicht, hat dennoch Lebensmut und ist gut drauf?

      Liebe Gruesse
      Engelchen
      [SIZE=1]:holy:

      Hast DU heute schon einen dicken Menschen umarmt??? Fang bei dir selber an!!! (Engelchen)
      [/SIZE]
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      [/SIZE] [SIZE=1]Denn: "LIEBE deinen Nächsten wie DICH SELBST" (mein Chef, der Jesus)[/SIZE]
    • Peti schrieb:



      Also, ich denke, ich versuche dann doch mal, mich künftig von solchen Schnapsideen zu lösen.



      Hi Peti,

      ich glaube es dauert auch einfach ein bisschen sich an die neue Freiheit zu gewöhnen. :)
      In meiner Familie wurde die Schokolade beispielsweise immer streng rationiert. Davon gab es nur ganz kleine Portionen (zumindest für mich ;)) Das hat für mich dazu geführt, dass ich heimlich Schokolade gebunkert habe und es hat relativ lange gedauert mich von diesem Verhalten zu lösen. Heute ist es so, dass mein Freund und ich gar keine Schokolade mehr kaufen - und das ist (für uns) völlig OK. Das ist für mich dann kein Verbot sondern eine bewusste Entscheidung und ich weiß ich könnte jederzeit Schokolade in beliebiger Menge essen. Wenn ich aber meine Mutter besuche, dann reise ich quasi schon mit einem Riesenvorrat an Süßigkeiten im Koffer an. Und der reicht selten aus, selbst wenn ich nur ein paar Tage bleibe. :-o ;)

      Dass das völlig bescheuert und irrational ist mich mit Mitte Dreißig noch von irgendwelchen Verboten aus der Vergangenheit so aus der Bahn werfen zu lassen ist mir klar - ändern kann ich es momentan aber leider nicht.

      Dazu kommt aber auch, dass meine Mutter nach wie vor sehr fettarm und kalorienreduziert kocht, wenn ich da bin und ich diesen "Mangel" für mich dann wirklich einfach spüre. Anders als sonst bekomme ich dann eben unbändige Lust auf Süßes. Ob mein Appetit dann wirklich körperlich bedingt ist, oder psychische Ursachen hat, weiß ich nicht so genau ... ich weiß eben nur, das es so ist und versuche solche Situationen in meinem Alltag zu vermeiden. Sie sind (bei mir) eher kontraproduktiv.

      Immerhin ist aber die Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung. :)

      Liebe Grüsse
      Frl Wunder
    • Ich muss sagen, ich war total überrascht, hier einen Thread zum Thema "Wie schafft ihr es, ausreichend zu essen?" zu finden. Mein erster Gedanke war: "Öhm... problemlos??" :D

      Je länger ich aber über dieses Thema nachdachte, desto logischer klang das Ganze. Durch das Diäten/"bloß nicht zuviel essen" denkt der Körper, er müsse Energie sparen, denn es kommt ja nicht mehr so viel; der Stoffwechsel verlangsamt sich, und man nimmt trotz weniger essen zu bzw. nicht ab. (war das richtig? ich wollte es nur noch mal für mich zusammenfassen ;))

      Ich habe schon jahrelang keine konkrete Diät mehr gemacht, sondern einfach gegessen, auch gerne fettig, süß und über das Sättigungsgefühl hinaus - manchmal. Dabei habe ich allerdings immer im Hinterkopf gehabt "Nein, keine Pizza, die hat 10000000 kcal! Nein, wenn du das Stück Kuchen isst, dann nimmst du zu, also lass es!" etc., oder ich habe Light-Produkte/fettreduzierte Produkte gekauft.
      Ich habe also trotz "normalen" Essverhaltens (im Gegensatz zu einer Reduktionsdiät) immer noch darauf geachtet, möglichst die bösen bösen Lebensmittel zu vermeiden, deren Verwendung mir gegenüber immer verteufelt wurde.
      Ich würde zusammenfassend sagen, ich esse also ziemlich normal, versuche aber, sehr fette/zuckrige Sachen zumindest bei den Hauptmahlzeiten zu vermeiden, aber trotzdem noch mit kleinen Naschereien wie Schokolade, Kuchen und Chips zwischendurch, natürlich mit dem obligatorischen schlechten Gewissen (klingt vielleicht ein bißchen widersprüchlich alles, einerseits fettige Speisen vermeiden, andererseits diese dann doch wieder essen... sagen wir mal ich versuche, sie mir größtenteils zu verkneifen).
      Beruflich bedingt komme ich allerdings über den Vormittag meist nicht dazu, etwas zu essen.

      Trotz alledem habe ich das Gefühl, ich nehme weiter zu (eine Waage habe ich nicht).

      Jetzt komme ich ins Grübeln, ob dieses oben genannte Phänomen eventuell auch auf mich zutreffen würde.
      Ich war z.B. überrascht, wie hoch mein Grundumsatz ist, wo mir doch jahrelang eingetrichtert wurde, man solle als Dicke ca. 1000 - maximal 1500 kcal. zu sich nehmen, alles andere wäre fürs Abnehmen viiiel zuviel.

      Andererseits denke ich mir auch "Ach, du spinnst ja, du isst doch im Grunde genommen zuviel, vor allem mit den Naschereien, da kommst du doch locker über deinen Grundumsatz und bestimmt auch schon über deinen Energiebedarf! Du suchst doch nur eine Ausrede bzw ein Wundermittel!" Denn so kommt mir das "Mehr essen, um abzunehmen" bald vor. :-o (versteht mich nicht falsch, ich beziehe das nur auf meine Essgewohnheiten, und glaube, dass dieses Phänomen existiert, es aber eventuell eben nicht auf mich zutrifft.)

      Ich habe schon lange keine Kalorientabelle mehr im Haus, und im Internet finde ich auch auf den ersten Blick nichts aussagekräftiges, um meinen Kalorienverbrauch mal tatsächlich zu berechnen (die haben in ihren Listen nicht das, was ich esse, und wieviel das Brot mit Aufschnitt wiegt, das ich morgens esse, weiß ich auch nicht).

      Lange Rede, kurzer Sinn: ich werde das definitiv mal im Auge behalten, und wenn ich mich aufraffen kann, werde ich auch mal ein Ernährungstagebuch führen, um schwarz auf weiß zu sehen, wieviel ich tatsächlich esse. Vielen Dank für die Anregung - ich bin immer wieder überrascht, wie wenig ich doch trotz der lebenslangen Gewichtsgeschichte über Ursachen des Übergewichts habe!
    • Hallo Dralle Deern,

      das mit den 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten finde ich auch etwas komisch. Ich z.B. esse morgens 1 Vollkornbrötchen mit Käse oder etwas Marmelade oder Quark. Mittags esse ich meisst Fleisch oder Fisch mit Gemüse und Salzkartoffeln oder mal Reis ect. (sättigt ja ziemlich) oder mal 'nen Eintopf. Nachmittags zum Kaffee esse ich (meisst an den Wochenenden) 1 Stück Napfkuchen (Topfkuchen wie einige sagen ;) ) oder 3 Kekse oder 1 Kuckenteller mit Obst. Abends esse ich Salat mit Putenbruststreifen oder 1 Scheibe Vollkorn/Mehrkornbrot, mit Magerquark und obendrauf ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben.

      WENN ich dann zwischendurch mal appetit bekomme, trinke ich Selter oder Tee oder ich esse Obst und Gemüse. Bei der Wärme gönne ich mir auch mal ein Eis. Man kann eigendlich alles esse - nur eben in maßen, nicht in massen. Man sollte auch darauf achten, dass mein wenig fleisch isst mit sichtbarem Fett (mehr Putenfleisch - Geflügelfleisch allgemein). Man, das hört sich vielleicht altglug an:rolleyes:.

      Aber ich weis wovon ich spreche - ich bin gelernte Köchin:grins:.

      Liebe Grüße und euch ein schönes Wochenende, Madlen.
    • Somebody schrieb:

      Hallo Dralle Deern,

      das mit den 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten finde ich auch etwas komisch. Ich z.B. esse morgens 1 Vollkornbrötchen mit Käse oder etwas Marmelade oder Quark. Mittags esse ich meisst Fleisch oder Fisch mit Gemüse und Salzkartoffeln oder mal Reis ect. (sättigt ja ziemlich) oder mal 'nen Eintopf. Nachmittags zum Kaffee esse ich (meisst an den Wochenenden) 1 Stück Napfkuchen (Topfkuchen wie einige sagen ;) ) oder 3 Kekse oder 1 Kuckenteller mit Obst. Abends esse ich Salat mit Putenbruststreifen oder 1 Scheibe Vollkorn/Mehrkornbrot, mit Magerquark und obendrauf ein paar Tomaten- und Gurkenscheiben.

      WENN ich dann zwischendurch mal appetit bekomme, trinke ich Selter oder Tee oder ich esse Obst und Gemüse. Bei der Wärme gönne ich mir auch mal ein Eis. Man kann eigendlich alles esse - nur eben in maßen, nicht in massen. Man sollte auch darauf achten, dass mein wenig fleisch isst mit sichtbarem Fett (mehr Putenfleisch - Geflügelfleisch allgemein). Man, das hört sich vielleicht altglug an:rolleyes:.

      Aber ich weis wovon ich spreche - ich bin gelernte Köchin:grins:.

      Liebe Grüße und euch ein schönes Wochenende, Madlen.



      Liebe Madlen,

      das mag für Dich wirklich ein guter Plan sein, das glaube ich Dir gern, nur verallgemeinern kann man ihn, so glaube ich, nicht. Für mich wäre er aus vielen Gründen gar nicht machbar und auch nach dem, was mich/meinen Körper zufrieden machen würde, nicht okay.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Liebe Madlen,

      das mag für Dich wirklich ein guter Plan sein, das glaube ich Dir gern, nur verallgemeinern kann man ihn, so glaube ich, nicht. Für mich wäre er aus vielen Gründen gar nicht machbar und auch nach dem, was mich/meinen Körper zufrieden machen würde, nicht okay.

      :daumen: Genau. Nur 1 Brötchen zum Frühstück oder 1 Scheibe Brot zum Abendessen würde mir nicht reichen, um satt zu werden.
    • Krümelchen schrieb:

      Aber ich weis wovon ich spreche - ich bin gelernte Köchin:grins:.
      Ich liebe Totschlagargumente dieser Art. :rolleyes:

      Ich weiß wovon ich spreche - ich habe mir schon viele verschiedene einzig richtige Ratschläge in Bezug auf Ernährung anhören müssen. :cool:
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    • Hallo,

      ich habe da nochmal eine Frage zur Berechnung des Grundumsatzes.

      Ich habe im Netz gesucht und bei verschiedenen Anbietern meinen Grundumsatz berechnen lassen. Es kam eigentlich immer so ziemlich das gleiche Ergebnis.

      Jetzt habe ich aber gelesen (bei Wikipedia, also bin ich mir nicht sicher, obs stimmt ;)), dass sich die Grundumsatzberechnung bei Übergewichtigen ändert, und es wurde eine komplizierte Formel angegeben, durch die ich nicht so ganz gestiegen bin.
      Auf einer anderen Webseite wurde auch nochmal erwähnt, dass Übergewichtige einen geringeren Grundumsatz hätten als normalgewichtige - es gab aber keine Berechnung dafür.
      Mein Grundumsatz ist höher als mit idealgewicht, ich dachte, das läge daran, dass man eben mehr Gewicht und Oberfläche mit sich rumschleppt, und das kostet ja auch Kraft.

      Habt ihr einen Tipp, wo ich da genau gucken muss, bzw. was ich angeben muss, um meinen wahren Grundumsatz zu berechnen?

      Ich hatte ja schon gedacht, einen mir bisher unbekannten Aspekt gefunden zu haben (Ich esse zuwenig, also werde ich dicker), aber was ist, wenn ich meinen Grundumsatz vollkommen falsch ausgerechnet habe?
    • Ich persönlich halte es für Blödsinn, dass der Grundumsatz Dicker im Verhältnis geringer sein sollte, als der Schlanker. Beweise dafür hab ich gerade nicht zur Hand, das sagt mir mein gesunder Menschenverstand.

      Kanarienvogel schrieb:

      aber was ist, wenn ich meinen Grundumsatz vollkommen falsch ausgerechnet habe?
      Wie "falsch"? Solange der Aufnahme in etwa dem entspricht, was man braucht, ist man doch auf der sicheren Seite. Ich mache mir auch keinen Kopf um 10, nicht einmal um 100 kcal "zuviel"/"zuwenig", wichtig ist mir nur, dass ich nicht nur die Hälfte oder noch weniger von dem zu mir nehme, was ich täglich brauche. Und da reichen mir Überschlagswerte, ich werde garantiert nicht anfangen, und Kalorien zählen. Das habe ich ein Vierteljahrhundert lang gemacht, die Zeit ist vorbei.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Vielleicht meinen die, dass bei Übergewichtigen der Fettanteil am Körpergewicht höher ist als bei schweren Muskulösen. Da Muskelmasse mehr Grundumsatz hat, müsste ein 100 Kilo schwerer Mensch mit 20% Fettanteil einen höheren Grundumsatz haben als ein 100 Kilo schwerer Mensch mit 40% Fettanteil.
      Aber ich glaube, dass da der Unterschied vernachlässigbar ist. Bei den Angaben für Frauen ist ein niedrigerer Muskelanteil schon mit berücksichtigt. Sollte eine Frau sehr muskulös sein (z.B. eine Kugelstoßerin) kann sie ja den Wert für Männer nehmen, aber sooo doll wird der Unterschied auch nicht sein.
      Wie Dralle Deern schreibt: auf 100 kcal mehr oder weniger kommt es nicht an, da sind die täglichen Schwankungen an Bewegung etc. ja schon größer.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • diese grundumsatzformeln wurden an sporthochschulen erforscht. mit sportlichen gesunden männlichen jungen probanden. schon die abweichung, die der weibliche gesunde sportliche junge körper bietet sind den wissenschaftlern nicht wirklich recht ;).

      fett wurde zeitweise als völlig stoffwechselinakives gewebe betrachtet, das gar nicht zum grundumsatz beträgt. das hat sich so nicht bestätigen lassen, allerdings gibt es sicher einen unterschied zwischen einem 100kg schweren boxer und einer bürokraft gleichen gewichts.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Dralle Deern schrieb:

      Ich persönlich halte es für Blödsinn, dass der Grundumsatz Dicker im Verhältnis geringer sein sollte, als der Schlanker. Beweise dafür hab ich gerade nicht zur Hand, das sagt mir mein gesunder Menschenverstand.


      falls dieser de.wikipedia.org/wiki/Grundumsatz

      wiki-artikel gemeint ist, finde ich auch die formel für das "angepasste gewicht" für einen hohen bmi widerspricht der aussage, die da gemacht wird.

      edit: nein, wenn ich die klammern richtig auflöse ist es kein widerspruch. sorry.

      also im endeffekt werden die kilos über normalgewicht (größe in cm minus 100) um 1/4 weniger bewertet. was wohl widerspiegeln soll, dass fettgewebe weniger kalorien verbraucht (verbrauchen soll) als knochen/muskelgewebe.
      Lieben Gruß

      Rita

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rita ()

    • Andererseits: wenn ich nicht gerade reglos im Bett rumliege, müssen meine paar Muskeln bei mehr Fettkilos auch mehr arbeiten - ein Dauerworkout sozusagen. Man muss sich mal vorstellen, jemand nimmt relativ schnell 20 Kilo zu, das ist so, als würde er einen 20-Kilo-Sack Katzenstreu den ganzen Tag rumschleppen. Wenn die 20 Kilo allerdings Muskelmasse wären, würden die doch bei der Arbeit "mithelfen"...?

      Nee, das ist mir zu kompliziert. Wie gesagt: soo riesig können die Unterschiede nicht sein. Und wenn man nicht ständig mit Kalorientabellen unterm Arm rumlaufen will, muss man sich sowieso ein Gespür dafür erarbeiten, dass man genug, aber nicht zu viel isst. Für den Anfang können dann Kalorienbilanzen vielleicht eine gewisse Stütze sein, aber ich habe die Erfahrung gemacht, es geht auch ohne.

      Ich habe gerade meine monatlichen Wiegetage hinter mich gebracht, und siehe da, ich habe tatsächlich einige Kilos abgenommen, ohne Diät, ohne Zwang und Selbst-Kontrolle, aber mit viel neutraler, nicht wertender Selbstbeobachtung: Was sind meine Bedürfnisse? Was tut mir gut? Was tut mir nicht gut? Was macht das jetzt mit mir? Warum tu ich jetzt dies und jenes? Was will ich erreichen? Wozu ist mir das Essen/Dicksein ein Instrument?
      Konsequenter Verzicht auf "man muss", "...ist gesund", "man darf nicht", "essen erst ab.. Uhr", "essen nur bis ... Uhr", "soundsoviele Portionen", sondern nur auf die eigenen Bedürfnisse hören. Das eckt manchmal an, wenn man den angebotenen Kuchen ablehnt, aber nicht weil zuviel Kalorien drin wären, sondern weil in dem Moment kein Bedürfnis danach, sogar Widerwillen besteht. Wie oft werden sogenannte Bedürfnisse von außen geweckt, dann sind es aber nicht meine Bedürfnisse, sondern ein fremdbestimmtes Gelüste.
      Essen als Lebensmittel, also als Mittel um zu leben, nicht schnöde Energiezufuhr. Ich bin doch keine Dampfmaschine! Ich habe mir sogar zwischendurch eine kleine Tüte Chips (dann aber die ganz teuren Biochips!) gegönnt und einen depressiven Fressanfall. Das war ein Tag, an dem ich mich absolut einsam fühlte: mein Mann wollte mir nicht beim Teichbau helfen, mein Assistent war in Urlaub, ich fühlte mich so von allen im Stich gelassen! Völliger Blödsinn. Aber ich habe ganz bewusst diesen Fressanfall zugelassen, bis ich nicht mehr mochte. (Ein Unterscheid zu "nicht mehr konnte"!)
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • du hast genau die richtige Einstellung dafür gefunden, Sophie. Ich bin auch gerade dabei so ein Fressanfall lernen zuzulassen,aber dafür auch täglich langsam und allmählich immer mehr loszulassen. Das einzige was ich nicht schaffe, monatlich zu wiegen. Bei mir ist es täglich. Aber Respekt vor dir, kann ich nur sagen, daß du das so hinbekommst.
      du hast geschrieben du hast relativ schnell 20 kilo zugenommen, was ist da passiert, kannst du dir das erklären?
    • Sophie schrieb:

      Man muss sich mal vorstellen, jemand nimmt relativ schnell 20 Kilo zu, das ist so, als würde er einen 20-Kilo-Sack Katzenstreu den ganzen Tag rumschleppen. Wenn die 20 Kilo allerdings Muskelmasse wären, würden die doch bei der Arbeit "mithelfen"...?

      @Gabriele: meinst du das? Damit meinte ich nicht direkt mich, sondern als allgemeines Bild, um sich eine Vorstellung davon zu machen, was 20 Kilo Übergewicht bedeuten. Nur dadurch, dass solche Zunahmen normalerweise langsam vonstatten gehen, hält man das doch überhaupt aus.

      Meine eigene Zunahmen (Jojo rauf und runter, mehr rauf als runter) war allerdings auch heftig. Bei mir war es keine Stoffwechselstörung, sondern verhaltensbedingt. Du hast wahrscheinlich meine alten Postings nicht alle gelesen, also nochmal zusammengefasst:
      mit 18-25 Jahren Magersucht, dann bis ca. 40 Bulimie, dann bis heute Binge Eating (= Bulimie ohne Kotzen). Ich habe also alle Essstörungen durch. Im Moment bin ich voller Hoffnung, dass ich auch diese Phase überwinde...
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Dralle Deern schrieb:

      Ich persönlich halte es für Blödsinn, dass der Grundumsatz Dicker im Verhältnis geringer sein sollte, als der Schlanker.

      Ich könnte mir schon vorstellen, dass zumindest mein persönlicher Grundumsatz nach all den Diäten niedriger ist als vorher, und auch niedriger als der meiner superschlanken Freundin, die mehr isst als ich, sich eher weniger bewegt und trotzdem nur die Hälfte von mir wiegt...
    • Mein Büronachbar ist 45cm größer als ich, wiegt aber exakt genausoviel wie ich. Von der Kilozahl müssten wir also in etwa den gleichen Grundumsatz haben. Wenn ich aber betrachte, was der so in sich reinschaufelt - bei den Mengen käme ich bald durch keine Tür mehr. Er macht gar keinen Sport und hat auch einen Schreibtischjob, von der Aktivität kann es also nicht kommen. Muskeln habe ich vermutlich sogar mehr als er, er ist mehr der feingliedrige Typ.
      Wo verheizt der bloss die Kalorien?! Die Welt ist einfach ungerecht!
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:


      Wo verheizt der bloss die Kalorien?! Die Welt ist einfach ungerecht!


      er heizt vermutlich buchstäblich - nämlich nach außen. bei meinem freund kann ich das spüren, der glüht nach dem essen regelrecht. ich bin immer eher kühl, selbst wenn mir im sommer subjektiv viel zu heiß ist.

      irgendwo hab ich von untersuchungen gelesen, wo bei probanden mit gleicher größe und gleichem gewicht bis zu 1000kcal verschiedene grundumsätze ermittelt wurden.

      ich denke, jeder hat einfach einen individuellen energiehaushalt. formeln können da ein hilfreicher anhaltspunkt sein, wenn man überhaupt keine ahnung hat, was man so verbrauchen könnte, aber sich aufs komma an solche werte zu klammern ist nicht gut.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Sophie schrieb:

      Mein Büronachbar ist 45cm größer als ich, wiegt aber exakt genausoviel wie ich. Von der Kilozahl müssten wir also in etwa den gleichen Grundumsatz haben. Wenn ich aber betrachte, was der so in sich reinschaufelt - bei den Mengen käme ich bald durch keine Tür mehr. Er macht gar keinen Sport und hat auch einen Schreibtischjob, von der Aktivität kann es also nicht kommen. Muskeln habe ich vermutlich sogar mehr als er, er ist mehr der feingliedrige Typ.
      Wo verheizt der bloss die Kalorien?! Die Welt ist einfach ungerecht!


      Erinnert mich an einen meiner Brüder! Der Mann kann wirklich essen! Und ist immer schlank geblieben. Er hat halt einen gesegneten Appetit und von der Natur die genau passende, gesunde Verbrennungsmaschine bekommen.
      Einfach Glücksache.

      Apropos: "gesegneten Appetit".
      Ein Ausdruck aus einer Zeit, als man sich noch freute, wenn jemand ordentlich reinhauen konnte. Und wenn man einem Kind oder Erwachsenen dies auch ansah, gab es auch da viele lobende und bewundernde Ausdrücke. "Ein ganzer Kerl" - "eine gestandene Frau" - "ein Wonneproppen" und so weiter. Hach ja.....
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]