Schon wieder zu lesen: Fettarmes Essen macht fett

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    • Schon wieder zu lesen: Fettarmes Essen macht fett

      Ich finde es schon interessant, dass die kritischen Stimmen doch deutlich mehr werden.

      So wie in diesem Artikel, den ich heute gelesen habe.

      Sehr entlarvend die Passage (Hervorhebung von mir):
      "Als Mediziner muss es unsere erste Pflicht sein, den Menschen nicht zu schaden", sagt er. "Wir erwarten das von Pharmafirmen, bevor sie Medikamente auf den Markt bringen." Das aber werde in den bisherigen Empfehlungen zur Ernährung nicht eingehalten, sie beruhten weniger auf wissenschaftlichen Erkenntnissen als auf Vermutungen.
    • Ich kann dem Artikel nicht wirklich folgen. Es wird auf Amerikaner verwiesen, die sich früher nicht fettarm ernährt haben und denen eingeredet wurde, sie müssten dies tun. Seit dem würden sie immer dicker.

      Und was ist mit Mc und Co? Dort ist es doch alles andere als fettarm. Halten sie sich nur schlicht und ergreifend nicht an die Empfehlungen?

      Wenn ich wüsste, was richtig ist, würde ich es mir patentieren lassen und würde steinreich. Ich weiss es aber nicht und muss daher einen Weg suchen.

      Für mich ist defintiv fettarm essen der richtige Weg verbunden mit Bewegung.MIR hat es wirklich was gebracht und meine Blutwerte (die ja der Auslöser bei mir waren) sind wieder dort, wo sie hingehören.

      Ich brauche ganz einfach Kohlenhydrate um satt zu werden (ich denke, mein Magen ist sehr geweitet). Und ich esse mich satt und verliere trotzdem Gewicht.

      Freilich habe ich schon einmal so angenommen, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich das alles wieder drauf bekommen, weil ich mich nicht mehr daran gehalten habe. Für mich ist und bleibt fettarm der richtige Weg.

      Ob ich damit recht habe, werden wir in 10 oder noch mehr Jahren sehen.
    • da mag schon was wahres dran sein. Ich habe mich oft so beobachtet, wenn ich sehr sparsam mit Fett umgehe, werde ich nicht satt und esse die 3 oder 4 fache Portion. Das kann auch nicht so gesund sein. Lieber esse ich dann doch etwas fettreicher, davon aber lieber weniger.
      nichts ist so wie es mal war
    • maxima, du für dich kannst (vielleicht in 10 jahren) bestimmen, ob du recht hast, du hast es probiert für dich funktioniert es. cool. allerdings solltest du sich vielleicht schon fragen, was deinem körper gefehlt hat, als du dich nicht mehr an deine vorschriften gehalten hast.

      allerdings haben die empfehlungen zu extrem fettarmem essen und dem "sattessen" mit getreide, kartoffeln und co sicher schon viele menschen erst recht fett gemacht, nämlich alle, die eine genetische disposition zur insulinresistenz mit sich herumschleppen, das heißt ein problem mit der verstoffwechslung von kohlenhydraden haben.

      und diese empfehlungen wurden unreflektiert und unüberprüft landauf landab für alle verbreitet und jedem, der aus eigener erfahrung anmerkte, dass er mit der gesunden nudel-vollkornbrot-gemüse kost nur dicker wurde, mit dem hinweis auf seinen schwachen charakter über den mund gefahren.

      genausowenig funktioniert übrigens eine ernährung, die sämtliche kohlenhydrate in acht und bann tut für alle. jeder mensch ist anders und muss sich in punkto essen auf sich selber verlassen.

      schwierig, in dem trommelfeuer der sich widersprechenden medien, aber auf die dauer durchaus lohnend. übrigens auch wenns nicht zu rasender gewichtsabnahme führen sollte ;).
      Lieben Gruß

      Rita
    • Rita schrieb:

      maxima, du für dich kannst bestimmen, ob du recht hast, du hast es probiert für dich funktioniert es. cool.

      Ich freue mich da auch drüber, bin mir aber absolut nicht sicher, ob das ein langfristiger Erfolg sein wird. Schaun wir mal...
    • Wahrscheinlich ist es so, dass eine fettreduzierte Diät dazu verführt, all die Dinge, die wenig oder kein Fett enthalten, viel mehr zu konsumieren, als normalerweise.

      Wenn ich da zum Beispiel an den Hinweis auf Gummibärchentüten denke, auf denen groß steht "0% Fett" (oder so in der Form), und der Verbraucher, der gern fettarm essen möchte, weil das ja "schlank macht und so gesund ist", - hier nun ber vermehrt zugreift, dann kann man sich das mit der Zunahme (durch fettarme Ernährung) sehr gut vorstellen.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Das wäre durchaus möglich.

      Genauso, wenn man sich nur von light Produkten ernähren würde. Wenn ich manchmal sehe, auf was alles light drauf steht, verstehe ich es wirklich nicht!
    • Itsme schrieb:

      Wahrscheinlich ist es so, dass eine fettreduzierte Diät dazu verführt, all die Dinge, die wenig oder kein Fett enthalten, viel mehr zu konsumieren, als normalerweise.

      Wenn ich da zum Beispiel an den Hinweis auf Gummibärchentüten denke, auf denen groß steht "0% Fett" (oder so in der Form), und der Verbraucher, der gern fettarm essen möchte, weil das ja "schlank macht und so gesund ist", - hier nun ber vermehrt zugreift, dann kann man sich das mit der Zunahme (durch fettarme Ernährung) sehr gut vorstellen.


      Vor allem ist das irreführend, weil nicht auf den üblichen hohen Gehalt von Zucker hingewiesen wird. Da kann das fettarm sein wie es will, ein Übermaß an Zucker tut da sein Werk genauso.
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Wenn ich da zum Beispiel an den Hinweis auf Gummibärchentüten denke, auf denen groß steht "0% Fett" (oder so in der Form), und der Verbraucher, der gern fettarm essen möchte, weil das ja "schlank macht und so gesund ist", - hier nun ber vermehrt zugreift, dann kann man sich das mit der Zunahme (durch fettarme Ernährung) sehr gut vorstellen.


      ja, mit den Gummibärchen stimmt das. Habe ich selbst schon ausprobiert.










      Gabriele, ich empfehle Dir die Lektüre dieser Hilfe
      nichts ist so wie es mal war
    • Also, ich denke auch, das eigentliche Problem ist, dass den Menschen seit Jahren gesagt wird, "ihr müsst alle dieses oder jenes weglassen oder essen, es so oder so oder auch anders machen ... dann bleibt/werdet ihr schlank, gesund etc.". Der Punkt ist, wie Rita sagt und wie einige von uns hier auch schon herausgefunden haben, dass jede und jeder für sich ganz individuell den richtigen Weg finden muss. Das ist zwar weitaus zeitraubender und frustrierender, aber am langen Ende definitiv erfolgreicher - wie auch immer man "Erfolg" dann definiert.

      Maxima schrieb:

      Wenn ich wüsste, was richtig ist, würde ich es mir patentieren lassen und würde steinreich. Ich weiss es aber nicht und muss daher einen Weg suchen.
      Eben! ;)

      Maxima schrieb:

      Und was ist mit Mc und Co? Dort ist es doch alles andere als fettarm. Halten sie sich nur schlicht und ergreifend nicht an die Empfehlungen?
      Ich denke, auch in Amerika gilt das Märchen nicht, dass Dicke den lieben langen Tag nur bei McD sitzen und sich die Bäuche vollschlagen. Aber das echt nur am Rande ...
    • Vielleicht ist es ja sogar so, dass sie bei all den Bemühungen (der Zwangsjacke) fettarm zu essen, immer mal wieder zu Mc Dings "ausbrechen müssen". Der Körper ist aber so sehr auf Sparflamme, durch den Fettentzug, dass es dann doppelt und dreifach reinhaut.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo,
      da Fett ja der Geshcmacksträger ist, schmeckt einem Fettarmes meist generell schon mal nicht so gut. Was bedeutet, dass man nach einer normalen fettreduzierten Mahlzeit vermutlich nicht so "befriedigt" bzw. "gesättigt" sich fühlt als wie wenn man eine kleinere, dafür aber fettreichere Mahlzeit gegessen hätte.

      Ich bin selbst wegen seelischen Ursachen (Posttraumatische Belastungsstörung und Depressionen und Misshandlung in der Kindheit) erst in höherem Alter adipös geworden. Da ich "nur" wegen der Essanfälle dick geworden bin und bisher dick blieb und bei "normalem" Essen, egal ob fettarm oder fettreich, immer abnehme (wenn ichs denn mal schaffte während und nach Klinikaufenthalten eine normale Ess- und Tagesstruktur zu haben), hat bei mir meinem Eindruck nach der Fettgehalt keine Auswirkung auf mein Essverhalten. Es mag bei Adipösen ohne seelische Essstörung und ohne seelische Ursachen vielleicht eine Rolle spielen, wie hoch der Fettgehalt ist, wie ich eingangs schrieb.

      Allerdings sind seit den letzten 20 kg Gewichtszunahme das erste Mal in meinem Leben seit nunmehr 3 Jahren alle Cholesterinwerte und Fettwerte im Blut viel zu hoch. Medikamente nehme ich bisher nicht dagegen, aber wenn ich meine Essstörung nicht bald mildern kann, geht wohl kein Weg daran vorbei, um Folgeschäden für die Venen und Gefässschäden zu vermeiden.
    • Himbeere schrieb:


      da Fett ja der Geshcmacksträger ist, schmeckt einem Fettarmes meist generell schon mal nicht so gut. Was bedeutet, dass man nach einer normalen fettreduzierten Mahlzeit vermutlich nicht so "befriedigt" bzw. "gesättigt" sich fühlt als wie wenn man eine kleinere, dafür aber fettreichere Mahlzeit gegessen hätte.

      So, wie Du es beschreibst, geht es z.B. mir. Da hilft der Riesenberg Nudeln oder Kartoffeln rein gar nichts, wohingegen 2 Bratwürstl und ein Salat oder ein schönes Steak mit z.B. gebratenem Radicchio als Beilage mir wesentlich mehr Befriedigung verschaffen und meinen Magen auch mengenmäßig nicht so belasten, denn auch ein fettarmer KHD-Berg muss erst mal verdaut werden.

      Das ist aber eben mein Magen und eine Freundin von mir wird damit überhaupt nicht glücklich. Sie braucht die Berge und verzichtet dann lieber auf das Fett. Das ist einfach individuell verschieden und es wird nie eine Patentlösung geben.

      Eigentlich ist es doch auch Unsinn, diese zu suchen oder zu erwarten (wobei mir diese Erkenntnis auch erst langsam klar wird). Schauen wir doch nur mal in den Thread zum Thema Einlagen oder in die diversen Diskussionen zur optimalen Aufteilung der Schilddrüsenmedikamente. Überall steht, dass jeder seine eigene, individuelle Lösung braucht. Warum nur glauben wir trotzdem immernoch, oder immer mal wieder, dass das beim Abnehmen anders ist?

      Das ist keine Anklage, ich falle ja selbst da immer wieder darauf rein, aber gerade heute ist es mir durch eine andere Diskussion wieder mal klar geworden, dass es einfach keine allgemein gültigen Lösungen für die Abnehmfrage gibt. Weder für das "wie", noch für das "überhaupt".
    • Ach herrje jetzt hatte ich so eine LANGE Antwort

      an Stadtmadl geschrieben - und beim Absenden war alles WEG...

      Habe jetzt gerade schon soviel getippt und daher keinen Nerv mehr - und kein GEDÄCHTNIS - nochmal alles zu tippen, daher nur:

      In den Essstörungsklinken hielt man viel davon, GENAU(!), und zwar GANZ genau, das zu essen, worauf man bei einer Mahlzeit wirklich LUST hat! Denn nur dann ist man hinterher befriedigt und stromert nicht stundenlang in der Wohnung rum, und fährt dann am Ende zum Supermarkt oder Pizzaladen, um dann DAS zu kaufen, worauf man vorher eigentliczh schon Lust gehabtt HÄTTE - mit dem Unterschied, dass man dies nun ZUSÄTZLICH zu der Mahlzeit vorher, die einen nicht so befriedigte, isst! (allerdings kann das dauern, bis man durch exakt das essen was man will dann "gesättigt/befriedigt" ist, wenn man essgestört ist und aus einer Essstörung raus will, denn durch jahrelanges exzessives Überessen/tägliche Essanfälle ist zumindest bei mir jegliches Hunger-/Sättigungsgefühl inzwischen verloren gegangen!)
    • Himbeere schrieb:

      an Stadtmadl geschrieben - und beim Absenden war alles WEG...

      Habe jetzt gerade schon soviel getippt und daher keinen Nerv mehr - und kein GEDÄCHTNIS - nochmal alles zu tippen, daher nur:

      In den Essstörungsklinken hielt man viel davon, GENAU(!), und zwar GANZ genau, das zu essen, worauf man bei einer Mahlzeit wirklich LUST hat! Denn nur dann ist man hinterher befriedigt und stromert nicht stundenlang in der Wohnung rum, und fährt dann am Ende zum Supermarkt oder Pizzaladen, um dann DAS zu kaufen, worauf man vorher eigentliczh schon Lust gehabtt HÄTTE - mit dem Unterschied, dass man dies nun ZUSÄTZLICH zu der Mahlzeit vorher, die einen nicht so befriedigte, isst!

      Ja, genau so ist es.

      Himbeere schrieb:

      (allerdings kann das dauern, bis man durch exakt das essen was man will dann "gesättigt/befriedigt" ist, wenn man essgestört ist und aus einer Essstörung raus will, denn durch jahrelanges exzessives Überessen/tägliche Essanfälle ist zumindest bei mir jegliches Hunger-/Sättigungsgefühl inzwischen verloren gegangen!)

      Und das stimmt leider auch. Ich bemühe mich seit ca. 2 Jahren um ein "normales" Hunger-/Sättigungsgefühl und so langsam funktioniert es auch einigermassen gut, aber das ist wirklich ein langwieriges Stück Arbeit.

      ... schade, dass die lange Antwort weg ist, aber ich versteh' Dich total: Mir ist das auch schon manchmal passiert und wenn man gerade alle Energie und Emotionen in ein langes statement getippt hat und selbiges dann im nichts verschwindet, dann kann man einfach nicht von vorne anfangen. Freue mich einfach auf das nächste Mal. :)
    • :eek: das ist doch keine neue Erkenntnis..daß ist seit Jahren wissenschaftlich bewiesen...und wissen tut das jeder, der mal nachspürt, was der Körper tut, wenn man ihn fettarm ernährt..
    • @ Minty


      ...und doch gibt es diverse Firmen, die genau mit dieser Strategie weiterhin viel viel Geld verdienen und weiterhin Menschen von dieser Strategie überzeugen.
      Denn, - sie klappt ja auch Anfangs, wenn keine Erkrankung, die dies verhindert, vorliegt. Kein Wunder, wer plötzlich massenhaft Kalorien spart, indem er seine Fettzufuhr drastisch reduziert, nimmt erst mal ab. Bis dann das Gleiche passiert, wie bei allen anderen Diäten auch...
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Denn, - sie klappt ja auch Anfangs, wenn keine Erkrankung, die dies verhindert, vorliegt. Kein Wunder, wer plötzlich massenhaft Kalorien spart, indem er seine Fettzufuhr drastisch reduziert, nimmt erst mal ab. Bis dann das Gleiche passiert, wie bei allen anderen Diäten auch...

      Ich denke auch, dass eine Ernährungsumstellung egal welcher Art nur in Verbindung mit Bewegung was bringt.

      Als ich noch einiges mehr gewogen habe, war ich einfach zu kaputt, grossartig Sport zu treiben. Schwimmen wäre ok gewesen, aber das geht ihr in der näheren Umgebung leider nicht.

      Ich habe das ausgiebige Laufen mit unserem Hund für mich entdeckt. Ich habe die Strecke Abend für Abend gesteigtert und das hat uns beiden gut getan.

      Trotz allem habe ich auch Angst, dass mich der Jojo-Effekt wieder einholt. Damit muss ich aber leben. Ich habe mich damals aus gesundheitlichen Gründen für eine Gewichtsreduktion entschieden, obwohl ich die Risiken eines Rückfalles (mehr Gewicht als vorher) sehr wohl kennen.

      Gestern Abend waren mein Mann und ich im übrigen essen. Ich habe ein Gericht mit mehreren gegrillten Fleischsorten gegessen. Leeecker! Besonders wenn man sehr lange sowas nicht hatte. Ich brauchte dann gestern mein allabendliches Nachtmahl nicht. Das ist zwar meistens nur eine Portion Gemüse, welche ich dann auch ohne schlechtes Gewissen in mich reinschnorpsel, aber es fiel schon auf. Und das Gericht war nicht überdurchschnittlich gross - aber halt mit Fett.

      Es fällt mir auch ganz massiv auf, dass ich viel später ein Sättigungsgefühl habe.....
    • Maxima schrieb:

      Ich denke auch, dass eine Ernährungsumstellung egal welcher Art nur in Verbindung mit Bewegung was bringt.

      Und egal, wieviel davon ich schon durchprobiert habe, nach meiner Erfahrung bringt es gar nichts.

      Bewegung verschafft mir ein besseres Körpergefühl, ich fühle mich fitter und dadurch auch irgendwie leichter, aber in Kilos kein Effekt.
    • Tja Stadtmadl und Maxima womit einfach mal wieder bewiesen wäre:
      "Jeder Jeck ist anders..." (oder so ähnlich von den Rheinländern geklaut :)).
      Diese Pauschalisierungen sind genau deshalb so nervig, weil wir die ja Gebetsmühlenartig tagtäglich um die Ohren kriegen und Menschen die nicht so viel nachdenken halt das einfach glauben.
      Weils einfacher wäre wir würden alle gleich ticken. Da müssen wir allerdings auf die Klone warten und das dauert ja noch... *zumGlück*.
    • Rita schrieb:

      ...allerdings haben die empfehlungen zu extrem fettarmem essen und dem "sattessen" mit getreide, kartoffeln und co sicher schon viele menschen erst recht fett gemacht, nämlich alle, die eine genetische disposition zur insulinresistenz mit sich herumschleppen, das heißt ein problem mit der verstoffwechslung von kohlenhydraden haben.

      und diese empfehlungen wurden unreflektiert und unüberprüft landauf landab für alle verbreitet und jedem, der aus eigener erfahrung anmerkte, dass er mit der gesunden nudel-vollkornbrot-gemüse kost nur dicker wurde, mit dem hinweis auf seinen schwachen charakter über den mund gefahren.
      .......


      Diese Erfahrung habe ich leider am eigenen Leib zu spüren bekommen. Ich wünschte, ich hätte das vor einigen Jahren schon gewusst. Damals wunderte mich nur, wieso ich nichts abnahm, obwohl ich streng nach der "Fett macht fett" Philosophie lebte und alles Fette mied wie der Teufel das Weihwasser...

      Die "Obst-Diskussion" wurde abgetrennt und hierher verschoben
    • hallo simsalabine,

      Damals wunderte mich nur, wieso ich nichts abnahm, obwohl ich streng nach der "Fett macht fett" Philosophie lebte und alles Fette mied wie der Teufel das Weihwasser...

      Jahrelang habe ich meist fettarm und zum Teil fettlos gelebt
      und
      konnte mein Gewicht halten. Sobald ich mal normal aß, d.h. mit normaler Menge Fett angemacht, nahm ich zu.
      Kein Wunder, dass ich heute Stoffwechselstörungen habe.
      Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich jemals Ernährungswissenschaftler ernst genommen und den Mist mitgemacht habe.

      Julchen
    • hallo sonnenkuss,

      "Jeder Jeck ist anders..." (oder so ähnlich von den Rheinländern geklaut :)).
      Diese Pauschalisierungen sind genau deshalb so nervig, weil wir die ja Gebetsmühlenartig tagtäglich um die Ohren kriegen und Menschen die nicht so viel nachdenken halt das einfach glauben.
      Weils einfacher wäre wir würden alle gleich ticken. Da müssen wir allerdings auf die Klone warten und das dauert ja noch... *zumGlück*.[/

      Meiner Meinung nach kriegen die Wissenschaftler viel zu viel Lorbeeren und es wird unkritisch angenommen, was da verbreitet wird.
      Sobald es wissenschaftlich erwiesen ist, scheint es ein unumstößliches Gesetz zu sein und darauf fallen Leute rein (ich übrigens auch, obwohl ich mein Gehirn nicht an der Garderobe abgebe - zum Glück bin ich nicht mehr so wissenschaftsgläubig).
      Mittlerweile bin ich auch zu der Ansicht gekommen:
      Jede Jeck is andors.

      Julchen