Selbst-Test in "Frauenzeitschrift" >>"Ich bin eine fette Kuh"

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    • Einerseits glaube ich, dass es schlanken gut tut, auch mal "die andere Seite" zu beschnuppern, insbesondere das Verächtliche Anstarren der anderen zu erleben, wenn man eine Kleinigkeit isst und genau weiß, man hatte noch nicht viel am Tag gegessen, aber andererseits glaube ich, dass es im Ergebnis nicht wirklich was bringt. Wenns der Schlanken im dicken Outfit zu unbequem wird, zieht sie es sich einfach aus und gut ist.

      Dass ihr Mann sich nicht in sie mit dieser Figur verlieben würde, glaube ich nicht. Ich glaube eher, es war nur eine Reaktion auf die plötzliche Veränderung, die er nicht kannte. Er liebt seine Frau so, wie sie ist und wie er sie im Lauf der Jahre kennengelernt hat. Von daher war die Frage an ihn eigentlich ziemlich unfair, denn es steht überhaupt nicht zur Debatte "was wäre wenn".
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Exakt diesen Artikel habe ich schon vor ziemlich langer Zeit mal angeschaut und gelesen. Eigentlich ist das wie Selbstverletzung sich immer wieder so destruktives Zeug anzutun.
    • Vielleicht soll der Artikel ja gut gemeint sein, bei mir kommt er sehr überheblich an. Ich finde ihn auch irgendwie agressiv geschrieben, wobei ich mich dabei frage gegen wen oder was sich diese Agressionen der Autorin richten. Gegen die,welche dicke Menschen verachten oder gar gegen sich selbst. weil sie ja dick ist. Aber sie hat ja einen Vorteil, sie kann ihr Fett ablegen und in die Ecke stellen.

      LG Katrin
    • Zumindest diese Dame wird auf Dicke nicht mehr herablassend blicken.

      Zitat: "Ich hänge den Watton wieder auf seinen Bügel und schäme mich für all die hässlichen Blicke, die ich je auf andere geworfen habe. Es waren nicht wenige."

      Gibt uns das nicht etwas Hoffnung?
    • Vorher hat "diese Dame" aber mal flott alle gängigen Klischees bedient. Ob es nun das Watscheln ist, zu dem Dicke ja nur noch fähig sind, es fällt einem schwer, ein Glas auf dem Couchtisch abzustellen :confused: und sogar das "dickentypische Essen" mit Unmengen von Chips, Tiefkühlpizza und Familienpackungen Eis, das ja so viel weniger kostet als die Sushi-Mahlzeit für die Schlanken darf nicht fehlen.
      Zwischendurch erzählt sie über ihren Umkreis, der ganz klar aus der Bussi-Bussi-Gesellschaft besteht, in der die Oberfläche wirklich alles ist.

      Schließlich kommt sie zu dem Wahnsinnsschluß, daß so ein Tonnenanzug die beste Diät ist, denn wenn man so aussieht, ißt man freiwillig nichts mehr.

      Ich weiß jetzt, warum ich solche Magazine nicht lese. Eine solche gesellschaftliche Umgebung wäre noch nicht einmal die meine, wenn ich mit Gr. 30 unter der Tür durchflutschen würde.
      Ich watschel nicht, kann mein Glas auf allen Couchtischen der Welt abstellen, hasse Vanilleeis und ob mich eine solche Frau schräg von der Seite ansieht, geht mir irgendwo vorbei.
      Wenn das die Erkenntnis ist, die ihren Intellekt zum Leuchten bringt, soll die mir erst mal das Wasser reichen, bevor sie gucken darf.

      Wenn ich nicht aufpasse, könnte so ein Geschreibsel meine "Diät" werden. :krank:
    • Francis schrieb:

      ......es fällt einem schwer, ein Glas auf dem Couchtisch abzustellen :confused: ......


      Hätte sie mehr Geduld gehabt bei ihrem Experiment, wäre sie vermutlich auch dahintergekommen, dass wir unsere Gläser und Teller praktischerweise auf unseren voluminösen Bäuchen abstellen können!(grins)

      Aber der Artikel ist wirklich empfängerorientiert geschrieben und dient in keinster Weise zum Abbau von Vorurteilen gegen Menschen XXXL. Die Leserinnen dieser Zeitschrift sollen erleichtert feststellen, dass alles über Dicke stimmt, was sie schon immer vermuteten, aber nicht zu fragen wagten...

      stübbken
    • Ich weiß jetzt, warum ich solche Magazine nicht lese. Eine solche gesellschaftliche Umgebung wäre noch nicht einmal die meine, wenn ich mit Gr. 30 unter der Tür durchflutschen würde.


      :grins::applaus::baeh:

      Übrigens:
      ich watschel auch nicht, ich kann mein Glas auf dem Tisch abstellen,
      ich reiße nicht jedes Regal in den Läden um,
      und ich esse auch nicht jeden Tag eine Familienpackung Eis....:rolleyes:

      WAS für Vorstellungen haben manche Leute eigentlich???
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ich finde ja, dass sie ein ziemlich altes Gesicht hat und dick fast besser aussieht, als schlank. Zumindest stimmiger. Kann aber auch an dem Teenie-Röckchen liegen, dass sie auf der schlanke Seite trägt. Manche Frauen lernen es halt nie, da ist es völlig egal, was sie dann wiegen.
    • Stadtmadl schrieb:

      Ich finde ja, dass sie ein ziemlich altes Gesicht hat und dick fast besser aussieht, als schlank. Zumindest stimmiger. Kann aber auch an dem Teenie-Röckchen liegen, dass sie auf der schlanke Seite trägt. Manche Frauen lernen es halt nie, da ist es völlig egal, was sie dann wiegen.


      DAS war auch mein Gedanke, als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe.
      Die Lady müsste so um die 47 Jahre alt sein.
      Attraktiv ist etwas anderes:five:
      Ich hoffe, in 10 Jahren, wenn ich 47 Jahre alt bin, sehe ich nicht so aus, wie die "Dame" im schlanken Zustand:baeh2:
    • Wenn meine Vergleichspersonen in etwa dem Durchschnitt entsprechen, dann ist die Lady eher 57 als 47. Du hast also wahrscheinlich noch 20 Jahre Zeit um Dir zu überlegen, was Du dann anstelle des kurzen Röckchens anziehen willst. :D
    • Ich habe mal nach dem Namen gegoogled und es gab eine Meldung aus dem Jahr 2006, da war sie laut Meldung 47 Jahre alt und wurde zur
      stellvertretenden Chefredakteurin einer Zeitschrift ernannt.
      War es "Focus"? War es "Der Spiegel" ? Oder gar die "Wirtschaftswoche"? Grübel grübel überleg... :baeh2:
      NEIN, es war die "Park Avenue"....:daumen: Also anspruchsvoller, investigativer Journalismus, gell :)
      Was muss sie verbittert sein: Ist 47 und sieht aus wie 57, kein Wunder, dass sie dann solche Hirnergüsse ablässt, an irgendwas muss man sich ja hochziehen.
      Ich werde in unserer Düsseldorfer Frauenstammtisch-Runde mal vorschlagen, dass wir sie einladen, dann kann sich die Dame mal ordentlich satt essen :) und Styling-Tipps haben wir für sie auch :)
    • Die 57 waren nur geraten, aber eine Freundin von mir ist 55 und sieht deutlich jünger aus, eine andere im selben Alter ebenfalls. Umgekehrt ist meine Nachbarin letztens 60 geworden und sieht der abgebildeten Journalistin ziemlich ähnlich, daher meine Einschätzung.

      Und, ja, ich finde wirklich, dass sie auf dem "übergewichtigen" Bild besser aussieht. Nur schlanke Beine und Figur reichen halt nicht immer.
    • Jamona_dea schrieb:

      Was muss sie verbittert sein: Ist 47 und sieht aus wie 57, kein Wunder, dass sie dann solche Hirnergüsse ablässt, an irgendwas muss man sich ja hochziehen.
      Ich werde in unserer Düsseldorfer Frauenstammtisch-Runde mal vorschlagen, dass wir sie einladen, dann kann sich die Dame mal ordentlich satt essen :) und Styling-Tipps haben wir für sie auch :)


      ich finde, die Frau sieht gut aus. Sie ist der zierliche Typ und mir gefällt soetwas auch sehr gut.
      Brauchen wir dicken Frauen wirklich soviel unqualifizierte Häme? Disqualifizieren wir uns damit nicht?
      Kann sein, dass ich mit ihren Meinungen nicht übereinstimme, dann begegne ich ihr aber auch auf dieser Ebene.
      Ne, @ jamona dea, ich glaube nicht, dass ich mich auf Eurem Stammtisch wohfühlen würde. Ein abgebrochener Fingernagel dürfte da wohl ein absoluter Styl-bruch sein.

      toni
    • Findest Du sie mit 1,85 wirklich zierlich?

      Ich mag diese jugendliche Aufmachung zum alten Gesicht einfach nicht, egal wie schlank oder dick die jeweilige Person dann ist. Das ist in meinen Augen einfach ein Stilbruch und sieht auch immer so bemüht aus. Das gilt natürlich auch für Dicke, aber vielleicht bedingt durch den ohnehin bestehenden Mangel an schicken jugendlichen Klamotten oder auch aus dem Wunsch, nicht noch mehr aus dem Rahmen zu fallen, scheinen dicke Frauen einfach weniger in die Versuchung zu geraten, sich 20 Jahre unter dem "optischen" Alter zu kleiden.

      Das ist keine Häme, mir gefällt sie einfach auf dem rechten Bild besser, weil stimmiger, zumindest in meinen Augen. Hätte sie links auch eine lange Hose an (und denselben Pullover oder ein Sakko), dann fände ich sie vermutlich auch schlank völlig o.k.
    • Verzeihung, daß ich kurz mal unterbreche ;), aber es geht doch nicht darum wie die Autorin aussieht, ob sie zu dick, zu dünn, zu jugendlich, zu ältlich, zu brillenlastig oder wie auch immer aufgenommen ist :confused:. Letzenendes geht es doch um ihren Artikel, der ja schon ziemlich alt ist, aber wohl für die Amica wohl so interessant, dass er noch immer angeboten wird.
      Der Artikel sagt meines Erachtens nicht sehr viel über Dicke, deren Lebensweise und Probleme aus, sondern eher etwas über die Autorin und ihre Einstellung zu Dicken.
      Letzenendes will sie ihrer vermeitlichen Zielgruppe wohl mitteilen: "Mädels, egal wie hart es für Euch ist Eure Figur zu halten, egal was es Euch kostet - es ist immernoch besser als dick zu sein, denn dick zu sein ist das allerletze".
      Gut - diese persönliche Meinung zum Ausdruck zu bringen ist eine Sache, sie unter dem Deckmäntelchen des journalistischen Tests zu verkaufen eine andere.

      Ich finde es schon spannend zu sehen, dass Dicksein eben noch eines der letzen Bereiche ist, bei denen man mal so richtig schön politisch inkorrekt die Sau rauslassen kann.
      Mit Verlaub, aber einen Selbsttest als Türkin mit Kopftuch, bei dem die Testperson bespielsweise geschrieben hätte: "Ich setze mir das Kopftuch auf und schon stinke ich drei Meter gegen den Wind nach Knoblauch und altem Kohl" wäre doch - zu Recht - ein Skandal. Ähnlichen Wahrheitsgehalt haben aber die Beschreibungen in der sich eine Frau einen dicken Schaumstoffhintern umschnallt und plötzlich statt Sushi fünf Tüten Chips, drei Mars-Riegeln, zwei Tiefkühlpizzen und eine Familienpackung Vanilleeis zum Mittagessen verputzt. Da muss man sich schon fragen: Gehts noch? :confused:


      Guenter Osterma schrieb:

      Zumindest diese Dame wird auf Dicke nicht mehr herablassend blicken.

      Zitat: "Ich hänge den Watton wieder auf seinen Bügel und schäme mich für all die hässlichen Blicke, die ich je auf andere geworfen habe. Es waren nicht wenige."

      Gibt uns das nicht etwas Hoffnung?



      Nein eigentlich nicht - denn der gesamte "Selbsttest" ist nichts anderes als ein Fleisch gewordener herablassender Blick.