Nicht dick genug?

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    • Nicht dick genug?

      Ich möchte hier mal was zur Diskussion stellen, was mir schon seit einer Weile auf der Seele brennt. Irgendwann irgendwo hatte ich mal im Forum berichtet, dass es mir mittels Ernährungsumstellung gelungen ist, meinen BMI etwas zu reduzieren. (Anmerkung vorweg: auch wenn ich notgedrungen, um das Kind beim Namen zu nennen, mit Zahlen arbeiten muss, geschieht das nicht, um indirekt eine Gewichtsdokumentation an den geneigten Leser zu bringen und ist auch nicht als Erlaubnis der Administration anzunehmen, es selbst zu tun. Danke für die Aufmerksamkeit ;))

      Leider höre ich des öfteren, ich sei ja nun nicht mehr dick. Dass ich mit einem aktuellen Gewicht von 88kg auf 149cm Körpergröße immer noch richtig dick bin und nach dem BMI-Rechner die "starke Adipositas" nur um 0,4 Punkte verpasst habe und mich von meinem "genormtem gesunden Gewicht" nochmal locker 30-40kg trennen, scheint überhaupt nicht zu interessieren, unabhängig davon, ob ich dieses nun anstrebe oder nicht. In dem Satz "aber für mich bist du schlank" glaube ich rauszuhören, dass ich nun nicht mehr das Recht zu haben scheine, mich über dicke Wehwehchen zu beschweren. Ja, mir passen Kleidungsstücke der Größen zwischen 40 und 44. Und ja, ich habe knielange Stiefel gefunden, die sich über meinen Waden schließen lassen. Aber ich bin auch ca. 25cm kürzer als der Durchschnitt. Und nein, ich will mich nicht ständig dafür rechtfertigen müssen, dass ich meine Klamotten in Größe 50+ verschenkt oder entsorgt habe.

      Ich fühle mich irgendwie zwischen zwei Welten. Von Schlanken ausgegrenzt, weil ich dick bin, von Dicken aber auch, weil ich nicht mehr "richtig dick" bin? :eek: Dass ich mich vor Schlanken nicht mehr dafür rechtfertigen muss, dass ich dick bin, ist mittlerweile auch in mein Innerstes vorgedrungen. Aber dass ich das Gefühl bekomme, mich entschuldigen zu müssen, weil ich das eine oder andere Kilo geschmissen habe, finde ich insbesondere in unserer Community unerträglich.

      Wir fordern von der schlanken Welt Toleranz, während diejenigen ausgegrenzt werden, die nicht dick genug sind? Ab wann ist man dick genug, um ein echter Dicker zu sein?
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Dralle Deern schrieb:


      Von Schlanken ausgegrenzt, weil ich dick bin, von Dicken aber auch, weil ich nicht mehr "richtig dick" bin?

      Ich eiere gewichtsmäßig auf der gleichen Stufe herum (160cm/100gk) und kenne das Problem. Schlanke rümpfen die Nase, wenn man in den selben Läden auch mal was zum Anziehen findet (T-Shirts, bitte, das ist ja wohl noch o.k.) oder über "Schönheitsthemen" mitreden will, aber äußert man sich gegenüber Dicken solidarisch, empfängt man ab und zu dieselben Blicke, Marke: "Was will die denn jetzt?"

      Ich hab mich auch schon manchmal gefragt, ob ich dick genug bin. :rolleyes::)

      Für meine Knie und Wirbelsäule zweifellos, aber zum Beispiel beim Thema Adipositaschirurgie habe ich festgestellt, dass ich da einfach nicht viel dazu sagen kann. In diesen Gewichtsklassen war ich einfach nie und kann überhaupt nicht beurteilen, wie man sich da fühlt. Umgekehrt wird man ja durch den Verlust von ein paar Kilo oder das Unterschreiten der magischen 40er Grenze beim BMI nicht automatisch ein anderer Mensch. Wir haben uns ja schon mal darüber unterhalten, dass wir beide von Kindheit an ein "subjektives dickes Leben" geführt haben (der geniale Ausdruck von Dir :)). Insofern sind wir wohl beide ausreichend mit der Problematik, als dicker Mensch zu leben, vertraut, um da auch dazuzugehören und mitreden (oder schreiben) zu können, auch wenn wir uns zahlenmäßig vielleicht am unteren Ende von "Dick" bewegen. Gefühlsmäßig sieht das zumindest für mich ganz anders aus und ich denke, das ist es, was letztlich in Hinblick auf die Authentizität zählt.
    • Dralle Deern schrieb:


      Leider höre ich des öfteren, ich sei ja nun nicht mehr dick.
      ......
      Aber dass ich das Gefühl bekomme, mich entschuldigen zu müssen, weil ich das eine oder andere Kilo geschmissen habe, finde ich insbesondere in unserer Community unerträglich.

      Wir fordern von der schlanken Welt Toleranz, während diejenigen ausgegrenzt werden, die nicht dick genug sind? Ab wann ist man dick genug, um ein echter Dicker zu sein?


      hm, ich bin ein wenig irritiert. ich habe hier nicht gelesen, dass dich jemand nicht dick genug findet.
      aber nachdem du von "unserer community" sprichst muss es hier gewesen sein.

      wenn es denn etwas bringt, kann ich nur versichern, mir bist du dick genug. das mit den kilos find ich durchaus okay, ich habs ja nicht mal mitbekommen.
    • Ja ihr beide seid dick genug, es ist toll das ihr nicht so dick seid wie ich . Denn es sind Probleme die ihr nicht habt und hoffentlich nie bekommen habt. Bleibt bitte hier denn jeder ist gut um ein buntes Bild hier im Forum zu zeichnen
    • Dralle Deern
      Leider höre ich des öfteren, ich sei ja nun nicht mehr dick.


      @ Dralle Deern

      Ich glaube, ich weiß genau, was Du meinst.
      Manchmal komme ich mir auch so vor. Es wird vielleicht nicht wörtlich gesagt, aber ich habe das manchmal ebenso empfunden.

      ----------------

      Ich möchte mal einen Gedanken dazu zu bedenken geben:
      Als ich vor der ersten Diät meines Lebens stand, (mit ca. 65-70 Kilo!!!) wäre es wahrscheinlich meine Rettung gewesen, wenn es so etwas wie dieses Forum gegeben hätte. Natürlich war ich nicht dick, nur im Vergleich zu vorher und in den Augen anderer, - ergo auch in meinen Augen, - war ich es. Es wäre doch wunderbar, wenn man hier sein darf, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist, ohne, dass man sich als nicht dazugehörig fühlen müsste.
      Das nur mal so als Gedanke zwischendurch.

      Was Dralle Deern schreibt, habe ich auch manchmal hier so gefühlt.
      Ich weiß, ich bin nicht so dick wie manche andere, aber villeicht (oder sogar sicherlich) dicker als manche hier.

      Was jedoch für mich den Ausschlag gibt, hier zu sein, ist, dass ich es schaffen möchte mit dem für mich höchsten (und noch recht neuen) Gewicht klar zu kommen, ohne wieder in eine Diätfalle zu tappen. Dafür muss ich nicht 50 kg mehr wiegen.
      Vielleicht kann ich manches, was man mit mehr Gewicht als ich es habe, empfindet, nicht mitfühlen. Das kann so sein.
      Aber man kann doch sowieso nicht immer alles mitfühlen oder empfinden, weil wir alle unterschiedlich sind. Nicht nur in Punkto Gewicht. Auch was die verschiedenen Beschwerden und Krankheiten anbelangt.

      Kurz:
      Ja, ich weiß, was Dralle Deern meint. Ich habe das Gefühl auch manchmal.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ihr Magerfrettchen.
      Ihr müsst schon im Dickenforum bleiben, um uns die Drinks an den Pool zu bringen, weil wir mit unseren dicken Beinchen nicht so geschwind sind...

      Ich möchte nicht beurteilen, wer sich als "dick" oder so empfindet.
      Bei einem anderen Forum, das mit Pfund anfängt und mit Weibern aufhört muss man erst einen BMI-Rechner bedienen um überhaupt reinzukommen, darauf habe ich dann dankend verzichtet. Das sind die, die auf den Usertreffen dann auch Wasser-Massengymnastik veranstalten.

      Also liebe dicke Magerfrettchen, bleibt bei uns. Danke. Ich liebe die Vielfalt.
    • Ich hab jetzt extra mal nachgerechnet - BMI-mäßig bin ich quasi identisch mit Stadtmadl und der Deern (nur bissel größer halt *gg).
      Allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich hier fehl am Platz wäre.
    • Stadtmadl schrieb:

      Für meine Knie und Wirbelsäule zweifellos, aber zum Beispiel beim Thema Adipositaschirurgie habe ich festgestellt, dass ich da einfach nicht viel dazu sagen kann. In diesen Gewichtsklassen war ich einfach nie und kann überhaupt nicht beurteilen, wie man sich da fühlt.
      Mein BMI lag bereits im mittleren 50er-Feld, wenn es also ums "mitreden können" ginge, könnte ich das durchaus.

      Stadtmadl schrieb:

      Umgekehrt wird man ja durch den Verlust von ein paar Kilo oder das Unterschreiten der magischen 40er Grenze beim BMI nicht automatisch ein anderer Mensch.
      Genauso nämlich ist es. Wann immer mir (komischerweise immer von Ärzten :rolleyes:) dazu gratuliert wird, antworte ich mit schöner Regelmäßigkeit: "Ich will das nicht. Ich habe nichts getan, was eine Gratulation rechtfertigen würde."

      Lovely Rita schrieb:

      hm, ich bin ein wenig irritiert. ich habe hier nicht gelesen, dass dich jemand nicht dick genug findet.
      aber nachdem du von "unserer community" sprichst muss es hier gewesen sein.
      Allerdings. Viel geschieht auch hinter den Kulissen. Und wenn man so über den Flur läuft und ein bisschen an den Türen lauscht, bekommt man auch mit, mit diesem Problem nicht so fürchterlich allein zu sein :zwinker:

      Darcy schrieb:

      Allerdings wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich hier fehl am Platz wäre.
      Ich auch nicht :grins: Und ich bin es auch nicht, daher bleibe ich :admin: :grins: :grins: :grins:
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • vielleicht lieg ich ja falsch, aber ich denke, ganz von oben betrachtet, geht es hier um eine gegenströmung zu dickenfeindlichkeit.
      eine gegenströmung, die es offiziell nicht gibt, die aber hier - und vielleicht noch woanders - eine basis hat.
      wieviel gewicht oder welchen BMI einzelne mitglieder haben ist mir wurscht.

      und wie gesagt, du musst dezent gewesen sein, denn ich hab nirgends große heureka erlebnisse vernommen.
      dass es dir gesundheitlich besser geht, löscht ja nicht dein erinnerungsvermögen und dein engagement.
    • Dralle Deern hat ein wichtiges Thema angesprochen. Leider habe ich auch von Fällen gehört, in denen User hinter den Kulissen ob ihres "mangelnden Dickseins" angemacht wurden.

      Ein Teil unserer Arbeit hier hat doch damit zu tun, dass wir vollwertige Mitglieder dieser Gesellschaft sind und dafür sorgen wollen, dass wir auch von anderen so wahrgenommen werden. Deshalb finde ich, dass es auch wichtig ist, dass gerade wir keinen Unterschied zwischen dick, weniger dick und dünn machen. Jeder, der sich hier einbringen will, ist herzlich willkommen, dies zu tun, egal wie viel er oder sie auf die Waage bringt.

      Natürlich unterscheiden sich die Probleme, aber ich finde es vermessen, jemandem seine "dicken Probleme" abzusprechen, weil man sie selbst mit der gleichen Kilozahl nicht hätte. Man darf bei alledem etwas nicht vergessen: Auch was das Gewicht betrifft, wird der Körper trainiert. Das kann bedeuten, dass ein 180 kg-Mensch, der 30 kg abnimmt, die gleichen Vorteile daraus zieht, wie einer, der von 110 kg auf 80 kg abnimmt. Umgekehrt kann es sein, dass ein 130 kg-Mensch die gleichen Einschränkungen hat wie ein 180 kg-Mensch.

      Ich freue mich über Eure Statements und hoffe, dass sich auch die, die das bisher vielleicht anders gesehen haben, vielleicht mal den einen oder anderen Gedanken darüber machen.

      Denn man darf nicht vergessen, dass die Ausgrenzung von Menschen mit vermeintlich weniger Problemen letztlich auch eine Selbstausgrenzung ist, denn die Antwort kann nicht sein, dass wir die Schlanken oder Schlankeren aus unserer Gesellschaft genauso auszugrenzen versuchen wie sie es zum Teil mit uns tun.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass ich mich hier im Forum nie ausgegrenzt gefühlt habe. Mein post oben bezog sich nur auf das "richtige" Leben. Da genüge ich offensichtlich nicht jedem Anspruch an Dicke (aber das steh' ich durch :-D).

      Trotzdem, Martina, Danke für das ausdrückliche Bekenntnis zu den "Magerfrettchen"! (... mein neuer Lieblingsausdruck :) ...)
    • Hallo Leute,
      ich muss jetzt auch mal meinen verbalen Senf dazu geben.. Ich bin unglaublich froh, dass ich (erst vor kurzem) dieses Forum gefunden habe, allerdings habe ich mir auch die Frage gestellt, ob ich hier tatsächlich etwas zu suchen habe, denn mein BMI ist völlig normal, also das heißt: am oberen Rand von normal, aber normal..
      Vielleicht finden es einige seltsam warum es mich auf dieses Forum verschlagen hat..


      Allerdings hab ich ein Lipödem bei dem bereits die gesamten Beine und die Oberarme betroffen sind und habe Mitbetroffene gesucht als ich auf dieses Forum stieß. Sogesehen habe ich den Glücksjoker gezogen.
      Ich kenne die Diäten und die Essstörungen und die Wut über schlechte Ärzte und genauso kenne ich das Gefühl komisch angeschaut zu werden und mit 17 schon Stützstrumpfhosen zu tragen ist auch definitiv nicht lustig..

      Andererseits kann ich mir (noch) fast überall Anziehsachen kaufen und bin auch sonst noch recht gut unterwegs (d.h. bis auf Essstörung keine Folgeerkrankungen) , meine große Angst ist, dass sich das ändert. Daher habe ich auch eine mich sehr bedrückende Frage bei " Dick & Schwanger" angehängt, auf die leider niemand geantwortet hat.

      Es freut mich zu lesen, dass dieses Forum nicht so kleinkarriert ist wie andere, denn ich habe mich weder im Freundeskreis noch in meiner Familie so verstanden gefühlt wie hier!
      Ich hoffe ich habe jetzt kein böses Blut aufgewirbelt und darf als "Magerfrettchen" bleiben *g*
      Ich bin froh bei euch sein zu dürfen^^

      Liebe Grüße
      Christine
    • O.k., Christine,

      wir lieben unsere "Magerfrettchen" heiß und innig - Deine Frage zum Thema Schwangerschaft ist vermutlich untergegangen, vielleicht stellst Du sie noch mal in einem Extra-Thread.

      stübbken
    • @ dralle

      Ich weiß, aber ihre Frage ist schon vom 07. Januar und der Thread ging nicht direkt um ihre Problematik....ich hatte sie ja auch übersehen und habe ihr deshalb vorgeschlagen, damit einen neuen Thread zu starten.

      stübbken
    • Ehrlich gesagt weiss ich nicht um welche Community es geht, aber grundsätzlich ärgern mich Aussagen sowohl in die eine Richtung als auch in die andere. Also sowohl die Fraktion: "Ich bin zwar dick aber das ist Ordnung, denn wenigstens bin ich nicht so dick wie DU" ;) als auch die Fraktion "DU bist ja gar nicht "wirklich" dick, was willst Du hier eigentlich?" ;)
      Dicksein fängt ja nicht erst bei 150 kg an.

      Andererseits ... vor Jahren war ich Mitglied einer Diätgruppe in der Dicke vom Bereich unter BMI 30 bis zum Bereich über BMI 60 waren. Die "schlanken Dicken" waren in der Überzahl und ich konnte eine sehr stark Übergewichtige schon verstehen, die die Gruppe irgendwann verliess, weil sie sich schlicht im falschen Film fühlte und es satt hatte beständig über die (aus ihrer Sicht) vergleichsweise kleinen Probleme der anderen zu sprechen. Ist einfach ein schwieriges Thema
    • Hallo Fräulein,
      also ich hab alles "durch", von 49 Kilo bis 125 rum, mich interessieren die BMIs anderer nicht - kenne nicht mal meinen eigenen derzeit! ;)

      Aber es stimmt schon, dass das Gefühl und auch sicher die "Probleme" mit der Umwelt mit 100 kg ein wenig anders sind als wie mit 200 kg und höher. Also ich kann dann die Gefühle desjenigen besser einordnen. Man wird anderes "behandelt" mit 100 kg als wie mit 300, von daher stört mich die BMI- oder Kilozahl nie.
      Auch könnte ich mir vorstellen, dass einem ein sehr hohes Gewicht selbst(!) mehr ängstigt und auch gefühlsmässig man sich "hoffnungsloser" fühlt, einfach weil die Abweichung so weit weg ist vom einigermassen gesunden Gewichtsbereich (den ich sicher WEITER fasse als die meisten Ärzte!*g*).

      Und wenn dann in einem Forum (NICHT(!)DIESES hier, ich bekam sowas aber mal wo anders mit), wenn man deprimiert ist, weil man wegen seiner 300 kg immense verbale Angriffe/Verurteilungen in der Öffentlichkeit oder durch Kollegen grade erlitten hat, von Forumsteilnehmerinnen noch Vorwürfe(!) kommen, weil man sein Gewicht nicht akzeptiert, dann fände ichs schon nützlich zu wissen/zusagen, in welchem Gewichtsbereich sich ein Forumsschreiber bewegt. Damit man die Beiträge dann auch besser einordnen kann.
    • Hallo Himbeere,
      ich glaube nicht das ich mein Gewicht outen muss. jemand mit viel mehr oder viel Weniger Gewicht kann genau die selben Probleme haben wie ich und es ist egal wieviel man wiegt. 300 kg sind natürlich eine Dimension auch äußerlich , es gibt aber auch schlanke kranke Menschen die sich nicht besser bewegen können nur die tragen nicht die """""" alleinige"""""""" """"""schuld"""""""" an dem Dilemma.

      Gruß Mechtild
    • Hallo Himbeere,

      wieso kann man die Gefühle eines Menschen besser einordnen, wenn man sein Gewicht kennt?!? Wenn ich Dir mein Gewicht nenne, weißt Du noch gar nichts über meine Gefühlslage. Wer sagt Dir denn, daß ich bei 300 kg nicht 3m groß bin und mir die Männerwelt ab 2,50m zu Füßen liegt?!? :girl:

      Scherz beiseite, das Gewicht besagt noch gar nichts über die Gefühlslage. Ich kann "sichere" Aussagen nur über meine eigene machen. Allerdings kann ich auch nachvollziehen und/oder Anteil daran nehmen, wenn andere über ihre Probleme, Sorgen oder was auch immer schreiben. Da ist mir das vollkommen schnurz, wie viel derjenige wiegt.

      LG, Francis
    • Wenn ich Dir mein Gewicht nenne, weißt Du noch gar nichts über meine Gefühlslage.


      Das möchte ich für mich unterschreiben.

      Ein Beispiel:
      Ich kenne eine schlanke Frau, die ständig irgendwelche Diäten macht, sich ständig um ihr Gewicht kümmert, immer alles über jede neue Diät weiß, die sportelt bis zum umkippen... alles, weil sie eine furchtbare Angst davor hat, auch nur ein Gramm zuzunehmen. Wenn sie, aus welchem Grund auch immer, tatsächlich mal ein paar Pfündchen zunimmt, - was andere noch im ganz normalen Bereich von Schwankungen sehen, - ist sie buchstäblich am Boden zerstört.
      Sie ist schlank, aber nur ein paar Pfund (ich rede hier von 2,3 oder 4 Pfund!) mehr reichen aus, um sie vollkommen aus der Bahn zu werfen.

      Ein anderes Beispiel:
      Ich kenne eine wirklich sehr dicke Frau, die lustig und fröhlich ihr Leben lebt. Sie hat ein tolles Selbstbewusstsein, eine super Austrahlung, kleidet sich peppig, lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Sicher hat sie auch ihre Probleme, aber nicht wegen ihres Gewichtes.

      Andererseits kenne ich aber auch einige Frauen, die nur wenig "Über"-Gewicht, (Ich mag das Wort nicht! "Über" was???) die jedoch regelrecht unter ihrem Körper leiden, weil sie sich selber nicht mögen.

      Ich finde also, dass das Gewicht gar nichts darüber aussagt, wie leicht oder wie schwer das Leben derjenigen Person ist.
      Soviel dazu, was das Gewicht über die Gefühlslage eines Menschen aussagt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Liegt das vielleicht daran, dass ich erstens beruflich mit sehr vielen Menschen in nähreren, bis sehr nahen Kontakt komme?
      Und zweitens, dass dieses Thema (Diät / dick/dünn) fast alle betrifft?

      Deinen "freundlichen" Blumenstrauß möchte ich nicht, Soku, Danke.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]