Je dicker, desto gesünder

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    • Aus obigem Artikel:

      Dicke werden dicker, wenn sie unglücklich oder psychisch überlastet sind, Dünne dagegen dünner.


      Genau das ist bei meinen Töchtern der Fall. Ich möchte Stress noch hinzu fügen.
      Zum "Glück" hat ihre Mutter eine lange Diätkarriere hinter sich. Zumindest provitieren nun meine Töchter davon, denn sie wissen nun viel darüber mehr als ich in ihrem Alter. So haben meine schrecklichen Erfahrungen diesbezüglich wenigstens etwas Gutes.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Aus obigem Artikel:



      Genau das ist bei meinen Töchtern der Fall. Ich möchte Stress noch hinzu fügen.


      wie alt sind deine töchter? stress ist auch bei mir ein hauptmotiv. aber nicht stress wegen zu viel arbeit, das macht mir gar nichts. stress wegen sorgen.
    • Lovely Rita schrieb:

      ber nicht stress wegen zu viel arbeit, das macht mir gar nichts. stress wegen sorgen.
      Das geht mir auch so. Aber das Paradoxe daran ist, dass ich dann nichts essen kann, teilweise fast 3 Tage nicht merke, dass ich nicht gegessen habe und mir dann jeder Bissen nahezu im Halse stecken bleibt. Anders als uns gelehrt wurde (viel essen = dick, wenig essen = schlank), nehme ich davon zu. In zwei solcher Wochen habe ich in nullkommanix bis zu 3kg mehr auf der Waage und das, obwohl ich in diesen zwei Wochen maximal soviel zu mir genommen habe, wie an einem Tag, an dem es mir gut geht.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Dralle Deern schrieb:

      Das geht mir auch so. Aber das Paradoxe daran ist, dass ich dann nichts essen kann, teilweise fast 3 Tage nicht merke, dass ich nicht gegessen habe und mir dann jeder Bissen nahezu im Halse stecken bleibt. Anders als uns gelehrt wurde (viel essen = dick, wenig essen = schlank), nehme ich davon zu.

      Ja, exakt. Ich kann es jedesmal nicht glauben, aber "Stress+wenig Essen = Zunahme". Deswegen freuen mich Artikel, wie der oben, da offenbar endlich auch mal jemand ausser uns hier auf die Idee kommt, dass der Ansatz "weniger Essen = weniger Gewicht" einfach nicht funktioniert und nur der Umkehrschluss aus "viel Essen = viel Gewicht" ist. Letzere "Gleichung" stimmt nach meiner Erfahrung schon eher, aber auch nicht so pauschal, wie das in der Mehrheit gesehen wird.
    • Die Weltwoche scheint zu den wenigen Medien zu gehören, die allgemein gültigen Postulate über Übergewicht und die angeblich zwangsläufigen Folgen kritisch sehen. Ab und zu haben sie auch ein Interview mit Udo Pollmer drin. Irgendwie scheint er hier ja auch durch.

      Aber lasst mich raten: Es handelt sich nicht um ein Massenblatt a la BLÖD, so dass keine Gefahr besteht, zu viele Leute aufzuklären. :ironie:
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    • Wie schon der Kollege schrieb:

      Kubalibre schrieb:

      Der Titel ist aber etwas irreführend.


      Meiner Meinung nach ist die Überschrift lediglich die ironische Antwort auf die haarsträubende Panikmache in Richtung "Verfettung der Gesellschaft / alle Dicken sind todkrank, und wir müssen es bezahlen", die wir seit Monaten und Jahren über uns ergehen lassen müssen.
    • nur, das das so auch nicht stimmt. Nicht jeder Dicke ist zwangsläufig todkrank und auch nicht jeder Dicke wird es. Es gibt genug schlanke die krank sind. Nur da gibt es eben oftmals keine genaueren Gründe und erst recht keine Vorurteile. Dann ist es eben so.
      nichts ist so wie es mal war
    • Lovely Rita
      wie alt sind deine töchter? stress ist auch bei mir ein hauptmotiv. aber nicht stress wegen zu viel arbeit, das macht mir gar nichts. stress wegen sorgen.


      Anfang und fast Mitte dreißig.
      Da waren schon Liebeskummer oder auch lange Arbeitssuche, ebenso wie andere Stressfaktoren dabei.

      Dralle Deern
      Das geht mir auch so. Aber das Paradoxe daran ist, dass ich dann nichts essen kann, teilweise fast 3 Tage nicht merke, dass ich nicht gegessen habe und mir dann jeder Bissen nahezu im Halse stecken bleibt. Anders als uns gelehrt wurde (viel essen = dick, wenig essen = schlank), nehme ich davon zu. In zwei solcher Wochen habe ich in nullkommanix bis zu 3kg mehr auf der Waage und das, obwohl ich in diesen zwei Wochen maximal soviel zu mir genommen habe, wie an einem Tag, an dem es mir gut geht.


      Meine eineTochter hat so einmal fast 20 Kilo abgenommen.
      In anderen Situationen passiert genau das Gegenteil.

      Ich kann mir genauso vorstellen, dass der Körper bei drastischer Reduzierung sofort auf Sparflamme stellt, und jeden Krümel Zufuhr sofort hamstert. Wahrscheinlich kann auch noch dazu kommen, dass er bei manchen sogar massiv Wasser einlagert.

      All das zeigt doch mal wieder mehr als deutlich, dass es Zu- oder Abnahme nicht allein von der Menge abhängt, die man zu sich nimmt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Je dicker desto gesünder!

      Bei Recherchen für eine bestimmte Arbeit stieß ich auf Interesasantes.

      Zunächst dieser Artikel:

      weltwoche.ch/artikel/?AssetID=18137

      Ausschnitt daraus:

      Doch während das Problembewusstsein weiter genährt wird und die Warnungen immer schriller klingen, schmilzt die wissenschaftliche Faktenbasis wie Fett auf dem Grill. Übergewicht, sagt eine wachsende Zahl von Experten, mag ästhetisch misslich sein, gesundheitsschädlich ist es nicht. Diese überraschende Erkenntnis wird durch immer mehr Studien erhärtet. Im November 2007 erklärten das amerikanische National Cancer Institute und die Centers for Desease Control, dass leichtes Übergewicht die Sterblichkeitsrate senke. Die Gesundheitsdaten von zwei Millionen US-Bürgern wurden dafür ausgewertet.

      Zu den zahlreichen Krankheiten, die bei Pummeligen seltener auftreten, gehören Parkinson, Lungenkrebs und Alzheimer. Herz- und Kreislaufprobleme waren allerdings ausgenommen. Doch selbst diese Ausnahme ist heftig umstritten, denn eine grosse Studie amerikanischer Herz- und Kreislaufspezialisten und Internisten, die 2006 in der Medizinzeitschrift Lancet veröffentlicht wurde, räumt noch radikaler mit dem Mythos vom ungesunden Übergewicht auf. Die Experten hatten vierzig Forschungsarbeiten ausgewertet, die Daten von über 250 000 Patienten enthielten. Fazit: Übergewichtige sind nicht nur insgesamt gesünder, sondern sterben sogar seltener an Herz- und Kreislaufkrankheiten.

      Für die zweite Lebenshälfte gilt: Je dicker ein Mensch ist, desto höher seine Lebenserwartung.


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      Und während heute "dick und schön" kaum zusammen zu lesen sind, fand ich in folgendem Artikel genau diese Worte über Maria Amalie von Östereich:

      Sie war wie ihre Mutter von großer Schönheit, klein, dick, selbstbewusst und lebenslustig.


      Zitiert aus diesem Artikel:
      de.wikipedia.org/wiki/Maria_Amalie_von_%C3%96sterreich

      Auf dem Foto (Gemälde) sehe ich keine dicke Frau, was wohl daran liegen mag, dass sich die Frauen damals schnürten.
      Das wäre dann allerdings zu der obigen Aussage ein Widerspruch, oder?

      Auf jeden Fall zeigt es sich immer deutlicher, das die Anti-Dicken-Kampagne mehr einer Moderichtung als einer wirklich begründeten Sorge um die Gesundheit des Volkes folgt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Itsme ()