JETZT! ARD - Tatort - Fettkiller

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    Bitte beachtet unsere überarbeitete Datenschutzerklärung sowie unsere ebenfalls überarbeiteten Forenregeln.

    • JETZT! ARD - Tatort - Fettkiller

      Es geht um einen ermordeten Journalisten, der zu einer Pharmafirma recherchierte, die gerade einen Fettkiller auf den Markt bringen will.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Zuviel Klische.....

      Eine Doku darüber, daß mit solchen Medis Reibach gemacht wird und es längst Todesfälle gibt, hätt ich interessanter gefunden.
      Auserdem hat der Durchschnittsgucker sicher nicht verstanden, daß das Mädel psychotisch geworden war, als Nebenwirkung.

      Na ja und dann Frau Odendahl in Versuchung. durch weibliches Frischblut-mußte ja mal kommen.....am Anfang ihrer lebenslangen Karriere als Tatortkomissarin suchte sie noch nen Mann.Dann mußte alle Welt wissen, wie sie gepolt ist und nun in Versuchung durch Frischfleisch..pfh..

      Wie stehts eigentlich um Frau Folkers Kampf mit den Pfunden?

      :mad:Hat mich irgendwie nur geärgert.
    • Also ich fand's auch eher durchschnittlich. Vor allem ging es mal wieder um die Suchtproblematik der Magersüchtigen *seufz* - als ob das Thema jetzt nicht schon hinreichend bekannt wäre.

      Die übergewichtige Freundin fand ich sympathisch, aber auch ein bißchen langweilig. Warum nicht mal eine dicke, aufregende und extrem erfolgreiche Persönlichkeit, die dann der Mörder ist - vielleicht noch völlig unabhängig vom Dicksein? Also im Grunde eine ganz normale Rolle, aber mit dicker Besetzung? Ja, ja, ich weiss ...

      Immerhin hatten wir mal "dickes Mädchen = gutes Kind" und nicht gleich wieder die Abnehm-Keule. Sind wir damit jetzt zufrieden?
    • mintypolo schrieb:

      Zuviel Klische.....

      Eine Doku darüber, daß mit solchen Medis Reibach gemacht wird und es längst Todesfälle gibt, hätt ich interessanter gefunden.
      Auserdem hat der Durchschnittsgucker sicher nicht verstanden, daß das Mädel psychotisch geworden war, als Nebenwirkung.

      Na ja und dann Frau Odendahl in Versuchung. durch weibliches Frischblut-mußte ja mal kommen.....am Anfang ihrer lebenslangen Karriere als Tatortkomissarin suchte sie noch nen Mann.Dann mußte alle Welt wissen, wie sie gepolt ist und nun in Versuchung durch Frischfleisch..pfh..

      Wie stehts eigentlich um Frau Folkers Kampf mit den Pfunden?

      :mad:Hat mich irgendwie nur geärgert.


      Ich habe auch den Eindruck, dass der Film Dich geärgert hat.

      1. Haben wir es bei fiktiven Filmen doch meistens mit Klischees zu tun.

      2. Traue ich dem Durchschnittgucker zu, dass er die Nebenwirkungen des "Fettkillers" erkannt hat.

      3. Die Schauspielerin Ulrike Folkerts ist lesbisch, geht damit aber durchaus nicht hausieren. In ihrer Rolle als "Lena Odenthal" ist sie nicht lesbisch, sondern hat mehrere Liebeleien mit Männern....den Ausdruck "Versuchung durch Frischfleisch" finde ich übrigens ziemlich geschmacklos.

      4. Ich glaube nicht, dass die Frau Folkerts mit ihren Pfunden kämpft, meiner Meinung hat sie seit mindestens 10 Jahren die gleiche schlanke Figur.

      Die Brockenhexe
    • Ich hab den Film auch geschaut, hatte mir aber mehr erwartet. Ich kam auch ans Überlegen, dass die Folkerts doch in ihrer Rolle als Lena Odental hetero war oder hab ich mich da getäuscht. Hab nämlich schon lange keinen Tatort mit ihr angeschaut, ich mag die irgendwie nicht, hatte nur wegen des Titels "Fettkiller" geguckt.

      Lg und Guten Rutsch
      Katrin
    • Brockenhexe schrieb:

      In ihrer Rolle als "Lena Odenthal" ist sie nicht lesbisch, sondern hat mehrere Liebeleien mit Männern.

      ... dachte ich mir's doch. Ich hab mich über diese Szene total gewundert - aber wie dicke Mama gedacht, ich hätte vielleicht den Anschluss verloren und die Serienfigur hätte sich verändert.

      Ulrike Folkerts kam mir so schlank vor, wie immer. Nur die Haare waren länger - da gefielen mir die kurzen besser. Aber irgendwas muss sich ja auch mal ändern.
    • Na ja ... Lena Odenthal gibt's jetzt seit fast 20 Jahren ... ganz genau seit 1989. Vielleicht ist es da auch einer Serienfigur mal erlaubt, ein Coming Out zu erleben. Ich fand das überhaupt nicht daneben heute Abend. Wenn man bedenkt, in wie vielen Filmen und Serien sich alternde Männer an "Frischfleisch" erfreuen (da brauchen wir gar nicht weit zu gucken, gell, Kopper? ;)), sind ein oder zwei so zart wie heute Abend angedeutete Szenen wirklich kein Aufreger. Ich finde Ulrike Folkerts klasse. Auch wenn es mir so geht wie dir, Stadtmadl - die kurzen Haare haben mir besser gefallen.

      Dass die Kommissarin ausgerechnet in einem Tatort mit dieser Thematik fasten musste, hat sich mir nicht erschlossen. Was war da bloß der tiefere Sinn dieser Drehbuchidee?

      Und was Lena O. an dem Model Kristina gefunden hat, war mir schleierhaft. Die Frau hat ein hageres Gesicht, keine schönen Zähne und null Ausstrahlung. Ich fand sie wenig anziehend.

      Was mir am Rande aufgefallen ist: Zweimal war das Geburtsdatum des Models auf dem Erfassungsbogen der Medikamententests zu sehen - 1992. Demnach wäre sie erst 15 ...? Kann ja nicht sein.

      Die heftigen Nebenwirkungen des "Fettkillers" hat glaube ich schon jeder verstanden. Die Botschaft war ja doch recht eindeutig.

      Insgesamt ein ordentlicher, aber kein spektakulärer Tatort.
    • Irgendwie scheine ich einen anderen Krimi gesehen zu haben. Ich hatte nicht eine Sekunde den Eindruck, als sei Lena Odenthal auf die Annäherungsversuche von Kristina eingegangen oder habe sie als angenehm empfunden.

      Ich fand die Idee irgendwie witzig. Wie oft müssen Heteroschauspieler Schwule spielen. Ich erinnere da an Götz George. Hier war es nun so, dass eine Lesbe die Reaktion einer Hetero auf eine lesbische Anmache spielen musste. Und ich fand, dass sie die Verunsicherung, die wahrscheinlich jede Hetero in so einer Situation erfährt, gut gespielt hat.

      Ich meine, seid doch mal ehrlich, sofern Ihr hetero seid, wie hättet Ihr denn auf so eine Situation reagiert?

      Ansonsten wurde das uns eigentlich interessierende Thema nur angekratzt. Das ist wahr. Es ist halt die Frage, inwiefern sich solch pädagogische Ansätze in 90 Minuten Krimi mit diversen Nebenschauplätzen unterbringen lassen.

      Ob es viele zum Nachdenken bringen wird? Wer weiß das schon? Ich habe letzte Woche, nachdem Kimmie auf einen Thread im Brigitte-Forum aufmerksam gemacht hatte, dort mal diagonal gelesen. Ich war geschockt, wie fern jeder Realität ich mich zu bewegen scheine. Es war mir nicht klar, wie breitflächig die weibliche Hälfte der Nation dem Narzismus verfallen ist ... und da sie niemals den eigenen Ansprüchen gerecht werden können, am Leben vorbei lebt. Nun bin ich in meinen Elfenbeinturm zurückgekehrt und freue mich der schönen Aussicht, die ich als mich selbst nicht so wichtig Nehmende hier oben habe.

      Den Bob-Dylan-Spruch aus dem Krimi habe ich dann auch gleich zu meiner Signatur gemacht.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Martina schrieb:

      Den Bob-Dylan-Spruch aus dem Krimi habe ich dann auch gleich zu meiner Signatur gemacht.

      Da ich den schon gestern Morgen in der Vorab-Kritik meiner Tageszeitung gelesen hatte, hatte ich das ursprünglich auch vor ... aber ich dachte mir dann, dass das bestimmt jetzt sowieso alle machen und es ja dann auch so offensichtlich ist, woher es kommt ... :baeh:

      Vollständig lautet es übrigens (und dann wird auch der Zusammenhang klar):
      Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.

      Judith von Sternburg, Autorin des FR-Artikels, hat übrigens auch wieder um einen ganz anderen Film gesehen, wie mir scheint.
    • Jetzt habe ich auch die Vorab-Kritik gelesen und da fiel mir noch Folgendes ein:

      Die Szene mit dem austernessenden Professor fand ich auch klasse, wenngleich ich zu Austern ein extrem gestörtes Verhältnis habe und das kaum angucken konnte. Aber dieser Blick durch die Etagere war schon gut gemacht.

      Warum Lena Odenthal fasten musste? Nun, ich denke, auch das hat pädagogische Gründe. Zu Beginn des Krimis wurde eine fröhliche Runde an vermutlich Koppers Tisch gezeigt, die Wein tranken, sich gut unterhielten und Platten mit den feinsten italienischen Schweinereien herumreichten. Lena saß dabei und lehnte immer wieder ab. Auch sonst gab es Szenen, in denen sie standhaft der Versuchung widerstand.

      Ich denke, dass Lena der "gesunde" Widerpart zu ihren schlemmenden Mitmenschen einerseits und zur völlig durchgeknallten (O-Ton meines Mannes) Kristina sein sollte.

      Es sollte gezeigt werden, dass wer gerne schlemmt, Fastenzeiten einlegen sollte (was nach gängiger Vorstellung völlig unschädlich ist), dass das aber nicht zu einer Essstörung ausarten darf.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Martina schrieb:

      Warum Lena Odenthal fasten musste? Nun, ich denke, auch das hat pädagogische Gründe. Zu Beginn des Krimis wurde eine fröhliche Runde an vermutlich Koppers Tisch gezeigt, die Wein tranken, sich gut unterhielten und Platten mit den feinsten italienischen Schweinereien herumreichten. Lena saß dabei und lehnte immer wieder ab. Auch sonst gab es Szenen, in denen sie standhaft der Versuchung widerstand.
      :( hm und kriegst Du das hin mit dem Fasten?
      An Weihnachten gabs wie immer zuviele Versuchungen.

      Nun hab ich ganz "einfach so" keine Lust mehr auf Fleisch, will lieber Süpple, Obst oder nichts eßen.
      Schokolade versuch ich erst gar nicht zu wiederstehen.Die ist in meinem Fall Medizin.
      Ich weiß um die Vorzüge von Fastenzeiten und sicher gibts Leute die das hinkriegen ohne daß irgendeine Form von Eßsucht dahinter wäre,
      aber die gehen dann auch nicht zu einem Eßgelage.
      Da dabei zu sitzen und abzulehnen , ist für mich schon wieder krank.

      Übrings meine schöne , schlanke Freundin, hält wie Frau Folkers auch seit Jahren ihre Figur.
      Mit Extremsport ( nur radfahrend unterwegs mind 2 Stunden Fitneßstudio täglich).
      Und ob sie ihre 25 jährige Bullimiekarriere unterbrochen hat, bezweifle ich.

      Nein ich behaupte nicht, daß alle Normalgewichtigen eßgestört sind.
      Sonst wären alle entweder mopplig oder halten ihr Gewicht mit ko....( sind übrings sehr,sehr,sehr viele )
      Aber ich erinnere mich da ein Interview von Fr.Folkers...ich werd mir mal ihr Buch antun, um nichts falsches in die Welt zu setzen.
      Vielleicht bin ich neidisch - ne.Meine Freundin ist einen großen Tick schöner wie die Folkers.
      Ich hab auch null Problem....hihi ausgerechnet ich...mit homosexuellen Andeutungen in Filmen, nur mit dieser Verlogenheit.
      Ich verfolge den Werdegang der Folkers, nicht bewußt, ich fand- find sie gut...da guckt frau halt hin.
      Am Anfang wurde ihr lesbisch sein nicht nur nicht erwähnt, sondern immer mal wieder ne Liebelei mit nem Mann angedeutedt.
      Dann outete sie sich öffentlich und war ab sofort quasi asexuell im Tatort.
      Nun diese Andeutung.
      Vermute nächstens muß Kopper ausziehen, weil sie eine Freundin hat und vielleicht erleben wir dann noch, wie man als Lesbe zu nem Kind kommt.
    • Ich entnahm meiner Fernsehzeitung den Inhalt dieses Tatortes und habe trotzdem nicht geguckt.

      Erstens mag ich Frau Folkerts nicht,
      zweitens konnte ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass diese Thematik in einem Krimi gut rüber kommt,
      und drittens war ich von einem sehr anstrengenden (aber schönen!) Wochenende, totmüde.
      Insofern kann ich im Grunde nicht mitreden.
      Nicht wirklich über den Film, aber ich habe Eure States gelesen und habe nun eine gewisse Vorstellung.
      Besonders gestolpert bin ich darüber, dass die Odenthal anscheinend mit heftiger Zurückhaltung bei einem Essgelage klar machte, dass sie Fastentage einlegt, um nicht zuzunehmen.
      Habe ich das richtig verstanden?

      Nun, wenn nicht, - ich habe auf jeden Fall meine Meinung zu solchen Fastentagen.
      Jeder so, wie er mag, aber zwanghafters nicht-essen ist für mich genauso falsch, wie zwanghaftes essen. Ich glaube nämlich ganz fest daran, dass man dahin kommen/lernen kann, wieder zu erkennen dass der Körper einem verlässlich signalisiert, wieviel, was und wann er etwas braucht.

      Wenn die Szene also so war, wie ich sie verstanden habe, halte ich sie überhaupt nicht dazu geeignet, zu verstehen, dass jeglicher Zwang dem Körper nicht gut tut.
      "Zwang" das erinnert mich immer fatal an alle möglichen Diäten...:eek:

      Seht Ihr das anders?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Es ging nicht um Fastentage, sondern um ein richtiges Fasten, wie es viele Leute insbesondere im Frühjahr machen. Ich persönlich habe das noch nie probiert. Deshalb kann ich auch keine Aussage dazu machen, ob ich es durchhalten würde.

      Ein richtiges Fasten gehört für mich in die Kategorie "umstrittene Ernährungsaktionen". Ich würde es niemals zum Abnehmen machen und dafür ist es auch definitiv nicht geeignet. Es dient doch eigentlich eher der Reinigung von Körper und Seele.

      Deshalb war es auch der vermeintlich "gesunde" Gegenpart zu den Schlemmerern und der Essgestörten.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Deshalb war es auch der vermeintlich "gesunde" Gegenpart zu den Schlemmerern und der Essgestörten.


      Genau das meine ich eigentlich.
      Ich kenne niemanden, der dies aus den von Dir genannten Gründen macht, aber ich kenne zumindest drei Frauen, die zeitweilig fasten um abzunehmen. Da fruchtet dann auch kein vorsichtig angebrachtes Argument, denn sie nehmen ja ab.
      Das sie immer auch wieder zunehmen, dem Körper damit einiges zumuten, nichts in Punkto Ernährung lernen, den Stoffwechsel durcheinander bringen und all das, interessiert nicht.

      Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selber entscheiden, keine Frage. Innerhalb eines Filmes empfinde ich eine solche Szene als "Gegenpart zu den Schlemmerern und Essgestörten", wie Du dies beschreibst, als sehr sehr gefährlich.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Ich habs mal gemacht, ist ca. 6 Jahre her.
      Klar war da auch der Aspekt, dass ich abnehmen wollte, aber gleichzeitig ging es auch um die Reinigung meines Körpers.
      Abgenommen hab ich in den 10 Tagen ca. 8 Kilo, das hielt ca. 4 Monate, in denen ich auch ein ziemlich normales Essverhalten und keinerlei Heißhungerattacken hatte (danach "musste" ich die hangefertigten Pralinen essen, die mir mein Bruder aus der Schweiz geschickt hatte, sonst wären sie schlecht geworden). Damit wars dann vorbei nach der Schoki-Orgie ... Der übliche Heißhunger auf Süßes war wieder zurück.

      Ich hab später noch 2 Versuche gestartet, habs aber nie wieder durchgehalten. Ist allerdings auch schon Jahre her, inzwischen würd ich's nicht mehr machen.
    • ich habe mal 40 tage gefastet und dabei 19 kilo abgenommen. ich fühlte mich gegen ende sehr gut und musste mich richtig zum fastenbrechen zwingen.
      in der zeit passierte es mir häufig in solche situationen zu kommen, da ich ja berufstätig war und mich nicht ins kloster zurückgezogen hatte.

      in der stern-besprechung wird ihr fasten im kontrast zur austern-schlürferei und zur behauptung eines austern-schlürfers gesetzt, dass polizisten ja nur pommes und currywurst essen.


      @ mintypolo: vielleicht hast du in deinem freundinnenkreis keine lesben oder schwule. zwei meiner besten freundinnen sind lesbisch und ich kann dir sagen, "frischfleisch" peilen die auch nicht penetranter an als heteros.
      sie stets "frau folkers" zu nennen liest sich irgendwie nicht nach besonderer wertschätzung. übrigens heißt sie folkerts mit T.

      ulrike folkerts ist eine ernst zu nehmende schauspielerin, die ja auch theater spielt.ich find sie sympathisch und kann mich noch gut erinnern, dass ich mir dachte, endlich mal keine tussi, als sie im fernsehen auftauchte.
    • Itsme schrieb:

      Besonders gestolpert bin ich darüber, dass die Odenthal anscheinend mit heftiger Zurückhaltung bei einem Essgelage klar machte, dass sie Fastentage einlegt, um nicht zuzunehmen.
      Habe ich das richtig verstanden?

      Na ja, ganz so war es nicht. Man sah als Eingangssequenz zum Film ein Abendessen mit vielen Menschen an einem Tisch, u.a. Kopper und Odenthal. Die Szenen waren gegengeschnitten mit Bildern von einer jungen Frau, die auf der Straße unterwegs war und sich offenbar verfolgt fühlte - das Model (was man zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wusste). Das Ganze war mit Musik unterlegt, von den Tischgesprächen war nichts zu verstehen, man hörte nur Gläser- und Tellerklappern und einen allgemeinen Gesprächspegel. Ein- oder zweimal war kurz zu sehen, wie z.B. jemand Odenthal eine Olive vor den Mund hielt und sie mit der Hand ablehnte. Wirklich keine große Sache. "Heftige Zurückhaltung" ist da der ganz falsche Begriff.

      Außerdem war nie die Rede davon, dass sie es tut, um nicht zuzunehmen. Sie hat auch in keiner Weise und mit keinem Wort andere kritisiert.

      Lovely Rita schrieb:

      ulrike folkerts ist eine ernst zu nehmende schauspielerin, die ja auch theater spielt.ich find sie sympathisch und kann mich noch gut erinnern, dass ich mir dachte, endlich mal keine tussi, als sie im fernsehen auftauchte.
      Genauso ging es mir auch. Hundert Prozent Zustimmung. Außerdem kommt sie aus derselben Stadt wie ich.
      Mein Homie. :)

      Ich selbst habe Anfang der neunziger Jahre zweimal stationär in einer Klinik gefastet. Unterm Strich fiele das Ganze wohl heute eher unter den Begriff Wellness. In einem Jahr waren es vier Wochen und im darauffolgenden Jahr nochmal drei Wochen inklusive Aufbautage. Ich habe damals fast dreißig Kilogramm abgenommen und meine Einstellung zum Essen doch für einige Jahre verändern können. Leider ist die Erfahrung über die Jahre verblasst.

      Ich wünschte, ich könnte sowas jedes Jahr machen so wie unser Altkanzler. Leider fehlt mir dazu das Geld, und seit ich ein Kind habe, geht es schon gar nicht mehr. Im Alltag fasten nach dem Modell Odenthal kann ich einfach nicht. Ich brauche dazu eine echte Auszeit - auch von Gerüchen z.B. Abgesehen davon ist mir das Fasten sehr leicht gefallen. Nicht essen habe ich als sehr viel leichter empfunden als mehrmals täglich erfolglos zu versuchen, ein Maß zu finden. Und der körperliche Hunger ist sowieso nach zwei Tagen verschwunden. Ich habe mich beim Fasten sehr wohlgefühlt und bedaure es sehr, dass es mir nicht mehr möglich ist bzw. es mir im Alltag an Kraft dafür fehlt.
    • Nicht essen habe ich als sehr viel leichter empfunden als mehrmals täglich erfolglos zu versuchen, ein Maß zu finden. Und der körperliche Hunger ist sowieso nach zwei Tagen verschwunden.


      So ging es mir auch.
      Wobei ich denke, dass das auch ein Symptom der ES ist, dass man besser gar nichts essen kann als sich das Essen einzuteilen.