Bewerbungsanschreiben

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    • Guten Abend!

      An dieser Stelle möchte ich mich gerne mal einklinken.

      Wenn ich die Bewerbung ganz oben lese oder den Ausschnitt den Martina eingestellt hat muß ich feststellen das ich bei meinen Bewerbungen wohl viel zu zaghaft bin und mein Licht absolut unter den Scheffel stelle.

      Ich suche jetzt seit 7 Monaten (seit ich von der Kündigung weiß) und frage mich immer noch wie ich es hinbekommen mich von anderen abzuheben.

      Mein Anschreiben ist mit Sicherheit wahr und identisch aber sicher nicht annähernd so selbstbewußt wie ich das hier gelesen habe.

      Jetzt kommt bei mir noch dazu das ich erst Ende Oktober in die Region ziehe wo ich mich schon dauernd bewerbe. Ich schreibe zwar immer deutlich rein das eine kurzfristige Arbeitsaufnahme kein Problem wäre, kann aber nicht beurteilen ob das jetzt wirklich ein Negativfaktor ist oder vielleicht das ich durch meine letzte Stelle in einem Inbound-Call-Center von vornerein auf den Stapel "Seiteneinsteiger" geschoben werde obwohl ich gelernte Industriekauffrau mit jeder Menge Berufserfahrung bin.

      However, ich will mich einfach noch nicht damit abfinden das es keine Stelle für mich geben soll!

      Gruß
      S.
    • Steffi schrieb:

      Ich suche jetzt seit 7 Monaten (seit ich von der Kündigung weiß) und frage mich immer noch wie ich es hinbekommen mich von anderen abzuheben.
      Hi Steffi,

      ich weiß nicht, ob Dir das jetzt hilft, aber ich habe mit meinen Bewerbungen erheblichen Aufwand getrieben. Nicht, dass ich sie besonders schrill gestaltet hätte. Nein, ich folge dem Credo meines Vaters, der Gebrauchsgrafiker war: "Die Kunst liegt im Weglassen."

      Meine Bewerbungen sind schlicht, aber geradlinig, 100% fehlerfrei, gedruckt auf gediegenem Papier und stecken in einer dunkelblauen Bewerbungsmappe aus Karton (kein Plastik!).

      Einzig mein Lebenslauf ist anders aufgebaut, als man es normalerweise sieht. Ich habe ihn nicht chronologisch gemacht, zwar in einer Tabelle, aber eher wie ein Schachbrett. 1. Reihe: Name, Anschrift, Familienstand, Foto. 2. Reihe: meine Berufserfahrung, 3. Reihe: Ausbildung und Schule, 4. Reihe: Sprachen und besondere Kenntnisse, 5. Reihe: Eigenschaften und Interessen. Reihen 2 und 3 sind chronologisch aufgebaut, von links nach rechts, mit dem jüngsten Datum beginnend.

      Ich gebe zwar Auskunft über die Dinge, die ich beherrsche, z.B. welche Computerprogramme, und wie gut, gebe aber grundsätzlich keine Fortbildungen an. Wenn jemand meine Angaben anzweifelt und einen Beweis braucht, dass ich z.B. mit Photoshop umgehen kann, kann er gerne die Zertifikate der Kurse anfordern, die ich gemacht habe. Aber an sich halte ich solche Informationen für unwesentlich. Sie blähen eine Bewerbung unnötig auf.
      Jetzt kommt bei mir noch dazu das ich erst Ende Oktober in die Region ziehe wo ich mich schon dauernd bewerbe.
      Ich weiß nicht, wohin Du Dich bewirbst, aber das kann schon ein KO-Kriterium sein. Ich glaube, viele Arbeitgeber fürchten die Kosten für die Anreise. Manchmal - so war's bei mir - glauben sie nicht, dass Du wirklich dahin ziehen willst. Mir wurde das in einem der Gespräche, die ich vor meinem Umzug bereits hatte, klipp und klar gesagt. Wer zieht schon freiwillig aus der Großstadt auf's Land und bleibt da auch noch? Nun ja, sie haben sich geirrt. :D

      Schreibst Du denn dazu, dass Du ohnehin dorthin ziehen willst? Wenn nicht, könnten sie auch glauben, dass Du Dich wahllos auf jede freie Stelle in der ganzen Republik bewirbst. Ich habe immer dazu geschrieben, dass ich aus familiären Gründen den Ortswechsel anstrebe. Es war jedenfalls ungleich einfacher etwas zu finden, als ich dann bereits hier wohnte.

      Ich wünsche Dir viel Glück. Du wirst sehen, es wird. :) Es wird nicht mehr lange dauern, bis Arbeitgeber es sich nicht mehr leisten können, gut ausgebildete Dicke und/oder Ältere nicht einzustellen.

      Liebe Grüße
      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Hallo Martina,

      meine Bewerbung ist schlicht aber sehr ordentlich und strukturiert.
      Ulkigerweise komme ich wohl auch in Bewerbungsgesprächen sehr selbstbewußt und kompetent rüber. Nur im schriftlichen fällt es mir schwer das umzusetzen weil ich mich dann als "Angeber" fühle. Ebenso fällt es mir sehr schwer die Vielschichtigkeit meiner letzten Tätigkeit (war ja auch ein Büroservice) wirklich rüberzubringen. Ich habe ja sogar für einen Kunden ein Jahr lang das ganze Büro geleitet. Von der Kundenberatung bis zur Rechnungsstellung war alles dabei. Aber wie bringe ich das im Anschreiben rüber????
      Ich denke das meine guten kfm. Kenntnisse gepaart mit dem kundenorientierten Arbeiten eine gute Kombination sind. Aber ich bin halt kein Verkäufer. Leider auch für mich selbst nicht.
      Dazu kommt noch das ich gänzlich aus dem Call-Center-Bereich raus will.

      Das der Umzug stattfinden wird schreibe ich immer sehr deutlich rein.
      Ich ziehe übrigens an den Niederrhein nicht weit von Moers/Kamp-Lintfort. Von dort aus sind ja einige Städte gut erreichbar. Auch arbeiten in NL wäre möglich aber da warte ich noch auf Infos.

      Was mir etwas Sorgen macht ist die Aussage eines Sachbearbeiters der AA die da lautete das es nach einem halben Jahr Arbeitslosigkeit nochmal eine Ecke schwerer wird weil die Firmen sich dann fragen warum man so lange nichts gefunden hat.

      Das ich deshalb noch nicht weiter gekommen bin weil man auf dem Bild ja sieht das ich dick bin glaube ich eigentlich nicht. Die drei/vier Gespräche die ich hatte waren eigentlich gut und ich denke ich hab mich da auch gut verkauft. Letztlich gibt es aber auch immer genug Gründe warum jemand anders den Job bekommt und es gibt auch immer einen der wohl noch besser ist. Genauso wie ich langsam davon überzeugt bin das auch das Anschreiben selbst Glückssache ist. Liest es jemand der auf einer ähnlichen Wellenlänge tickt ist es super. Wenn nicht ist es vielleicht wirklich einfach nur Pech.

      Nun ja, lt. meinem Jahreshoroskop soll ich im September für meine Mühen belohnt werden!!! (wer's glaubt.... :-o)

      Lieben Gruß
      S.
    • Wichtig ist, dass Du an Dich und Deine Fähigkeiten glaubst. Und ich finde, es ist nichts Schlimmes mit seinen "Pfunden zu wuchern". Was man kann, kann man. Was Du zuletzt geschrieben hast, stimmt allerdings auch: entweder es passt oder es passt nicht. Aber irgendwann kommt auch das Passende. Nur nicht den Glauben dran verlieren! Das ist wichtig.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
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    • Ich habe, Gott sei Dank nur stundenweise, die Phasen wo ich denke ich komme beruflich nie wieder auf die Beine. Aber die sind zum Glück selten.

      Ab November beginnt für mich etwas ganz neues und darauf freue ich mich. Das sich mein Leben grundlegend verändern sollte denke ich schon seit zwei oder drei Jahren. Nicht weil es schlecht war sondern weil es einfach Zeit für Veränderung war. Durch die Entlassung wurde mir die zeitliche Planung aus den Händen genommen aber das ist eben jetzt so.

      Den Glauben an den eigenen Erfolg nicht zu verlieren ist oft schwer. Aber aufgeben gilt ja nun mal nicht!
    • Ein wenig lang?

      Ich finde es ein wenig zu lang. Wenn der Leser von vorn herein sieht, was er da alles zu lesen hat, verliert er die Lust. Hier mal ein Bewerbungsbeispiel [gewerblicher Link entfernt] was schlicht und übersichtlich ist, damit du weist was ich meine.

      Anmerkung der Administration:
      Wir finden es nicht besonders phantasievoll, einen acht Jahre alten Thread auszugraben, um dann seine Werbung zu platzieren. Diese Bemerkung dient der Abschreckung für Nachahmer. So was funktioniert in diesem Forum nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: siehe Forenregel Nr. 6