Neu hier:)

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    • Huhu:)

      ich hatte vorhin etwas gegoogelt und bin in diesem forum gelandet und habe mich herzhaft amüsiert.
      Ihr scheint eine sehr nette truppe hier zu sein und ich möchte nun auch dabei sein:)
      zu mir:ich heiße jessi,bin 28 jahre alt und wiege 200kg auf 1,68.
      Arbeiten ist mir mit diesem gewicht unmöglich.
      ich habe eine katze und verbringe meine "frei"zeit vorwiegend am pc.
      angefangen mit dem gewicht hat es bei mir als ich ca 16 war.und dann kamen pro jahr so 10 kg dazu.
      das ging so schleichend,das ich es gar nicht richtig bemerkte oder nicht merken wollte.
      als ich irgendwann mal auf der waage stand und der zeiger sich einmal komplett rumdrehte
      und ich dann noch addieren musste ,war mir angst und bange und ab dem zeitpunkt ignorierte ich es gänzlich.
      verschloss meine augen,mied spiegel und lebte einfach weiter.
      nun,12 jahre später mach ich mir wirklich sorgen.
      ich leide stark unter der angst aufgrund des gewichts und des bewegungsmangels an einem herzinfarkt oder gar plötzlichen herztod zu sterben.diese angst begleitet mich nun täglich 24/7.
      joa.so viel zu mir^^
      ich bin gespannt was ich hier alles so lesen darf und freue mich darauf.
      im schönsten fall lernt man hier vielleicht auch ein paar liebe freunde kennen und kann sich mal treffen:)
      bis dahin alles liebe ihr lieben:) winke winke :*
    • Herzlich Willkommen im Forum

      Schreib dir mal einen Plan, so in etwa

      7 Uhr Frühstück
      danach duschen
      danach vor die Tür gehen
      10 Minuten drausen stehen, dabei bewusst ein und ausatmen

      reingehen mit einen Waschlappen abwaschen

      usw usw usw

      fang klein an und wenn es dir in eine routine eingegangen ist, mach einen Schritt dazu

      nur sitzen, das wird dir nicht helfen deine Angst los zu werden
    • ja, da hast du sicherlich recht.
      routinen würden helfen das in den griff zu bekommen.
      ich merke es ja schon, wenn ich mal besuch habe zb. bin ich auch abgelenkt.
      ich bin halt wirklich zu viel mit mir alleine.
      das ding is, ich habe echt null antriebskraft.
      ich habe auch eine schildrüsenunterfunktion und weiß das schon viele jahre.
      ich hatte mal ne tablette genommen und dann bin ich verschwitzt aufgewacht und fühlte mich gar nicht so gut.daraufhin ließ ich es wieder.
      bin aber wirklich am überlegen das thema nochmal anzugehen.
      von müdigkeit,antriebslosigkeit bis hin zu depressionen kann ein
      mangel des schildrüsenhormons bewirken.
      das is schon krass und ich merke diese auswirkung mittlerweile heftig.
      ich werde mich da bald mal drum kümmern und versuche es nochmal mit den tabletten.
    • Hallo Molly,

      Schilddrüsenhormone werden eingeschlichen, also nicht auf einmal eine 50 oder 100 Einheit, dann wacht man verschwitzt und unwohl auf. Mit kleiner Dosis anfangen und langsam steigern.

      Liebe Grüße

      Melisah
    • Hallo MollyPolly! Mir ging es ähnlich wie dir. Um genau zu sein, habe ich mich und meine Situation in fast jedem deiner Sätze wiedererkannt.

      Ich war bei meinem Hausarzt auch in Behandlung wegen meiner Schilddrüse (Unterfunktion + Hashimoto) und ich weiß, dass mein Arzt sicher nicht der kompetenteste ist, aber der Grund, weswegen ich so lange zu ihm gegangen bin, war einfach, weil er der einzige war, der nicht auf meinem Gewicht rumgehackt hat. Ich wog vor einem Jahr noch 194kg auf 1,58m. Es war mir absolut nicht möglich, irgendwas zu bewerkstelligen. Das hat sich erst geändert, als bei mir ein ziemlich stark ausgeprägter Eisenmangel festgestellt wurde (nach anfänglichem hin und her, da ja üüüüberhaupt kein Verdacht bestand.... (ich bin Vegetarier, weiblich und habe schon immer starke Blutungen gehabt). Erst seitdem hat sich gravierend was verändert, das wird mir erst im Nachhinein so klar wird. Ich hatte davor null Antrieb, hätte den ganzen Tag durchpennen können und wäre dann immer noch todmüde gewesen. Ist sicher nicht immer so, und auch bei mir hat natürlich das Essen eine große Rolle gespielt, weshalb es überhaupt erst dazu gekommen ist.
      Ah ja, und ich wurde überhaupt erst zum Hämatologen geschickt, weil meine Blutwerte aufgrund des Eisenmangels so schlecht waren, und dieser Arztbesuch war für mich der erste Schritt, weil ich mich bis dahin wirklich seit 10 Jahren nicht mehr gewogen hatte. Und als ich dann den Bericht der Ärztin dort gelesen hatte (sehr nett, aber als dann zu einer bariatrischen Behandlung geraten wurde und mein Blutdruck dort außerdem bei 225 lag (weil so oft gemessen wurde, keiner konnte es glauben, und je öfter gemessen wurde, desto nervöser wurde ich, bis mir dann Bayotensin verabreicht wurde, wodurch der Druck etwas gesunken ist), wurden mir schon die Augen geöffnet und ich kann es gar nicht fassen, wie desillusioniert und neben der Spur ich überhaupt war. Hat dann aber trotzdem noch fast ein halbes Jahr gedauert, bis ich was verändert habe.

      Ich kann mich auf jeden Fall sehr gut in dich hineinversetzen, weil es mir genauso ging. Ich habe mir dieses Jahr dann vor dem Hämatologen-Besuch eine belastbare Waage gekauft, weil die 180kg-Waage nicht ausgereicht hat und nachdem ich mich vorher wiegesagt seit 2009 (vor meiner Weisheitszahn-OP) nicht mehr gewogen hatte (damals noch "zarte" 125kg..). Ich muss aber auch sagen, selbst jetzt meide ich Spiegel. Ich bin immer noch übergewichtig, aber darum geht es nicht mal. Es ist leider wirklich mit Hass auf meinen Körper und mich selbst verbunden. Ich weiß, der kann nichts dafür, und er hat ja die vergangenen 29 Jahre gute (und schwere) Dienste geleistet und tut es hoffentlich auch weiterhin. Dennoch ertrage ich den Anblick im Spiegel einfach nicht.

      Darf ich fragen, wie du alltägliche Dinge so meisterst? Also einkaufen gehen, putzen, Auto fahren ggf? Wie sieht es mit Freunden und Familie aus? (Wenn es nicht zu persönlich ist).