Familie akzeptiert mich nicht!

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    • Familie akzeptiert mich nicht!

      Huhu,

      ich bin neu hier und irgendwie weiß ich momentan nicht wie ich mich verhalten soll, bzw. ich wüsste gerne wie andere Menschen mit dieser Situation umgehen würden.

      Ich war mein Leben lang übergewichtig, schon als kleines Kind (3), bzw. es fing ungefähr an als ich in den Kindergarten kam. Davor war ich lange Zeit im Krankenhaus, musste mehrfach operiert werden, große Teile des Darms wurden dabei entfernt.
      Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich als Kind oft Lebensmittel aus dem Kühlschrank nahm und in meinem Zimmer hortete, bzw. einfach kein Sättigungsgefühl verspürte und mich damit versuchte zu "trösten". Dazu kam von Anfang an ein "sehr nah am Wasser gebaut sein".

      Mein Gewicht war immer irgendwie Gesprächsthema in meiner Familie, sei es offen oder unterschwellig. in der Schule wurde ich gemobbt, daheim wurde dieses Mobbing von meiner Schwester weitergeführt. So schlimm das mir z.B. meine Hände in der Tür eingeklemmt wurden, wenn ich etwas aß, was ich nicht essen durfte. Bei meinem Vater war dies ähnlich, er schaffte ganze Schränke mit Süßigkeiten an, schrie einen jedoch an und man wurde beschimpft, wenn man dieser Sucht nach süßem nicht widerstehen konnte und etwas davon aß. Mit 10 wurde ich zu den "Big Kids" geschickt, nahm an einem Sport- und Abnehmprogramm teil. Mit 13 kam ich in eine Kur zum abnehmen, dort nahm ich viel ab, es änderte sich jedoch nichts an meiner familiären Situation oder dem Ernährungsverhalten meiner Familie. Zu diesem Zeitpunkt gab mir mein Vater auch Diätpillen, damit weniger Kohlenhydrate im Körper verarbeitet werden. Meine Mutter hatte aber von Anfang an einen nicht unerheblichen Beitrag daran, irgendwie kam es mir damals schon immer so vor als ob sie sich einfach nur eine dünne Tochter zum vorzeigen wünscht und es unter dem Deckmäntelchen der Sorge um meine Gesundheit laufen lies.

      Ich bin in ziemlich desolaten Zuständen mitunter aufgewachsen (nicht materiell aber seelisch), meine Mutter und mein Vater konnten nicht mit und auch nicht ohne einander, die Auseinandersetzungen zwischen ihnen waren so schlimm das ich oft genug die Polizei in meinem Kinderzimmer stehen hatte.

      als ich 15 wurde ist mein Vater an Darmkrebs erkrankt, so fortgeschritten das klar wurde das er nur noch eine begrenzte Lebenszeit hat. Meine Mutter hatte sich zu diesem Zeitpunkt sehr zurückgezogen und meine Schwester war gar nicht erreichbar. ich musste selbst die Pflege von ihm daheim übernehmen, mit 18 sogar die Sterbebegleitung.
      In dieser Zeit hungerte ich mich auf mein Idealgewicht herunter, wobei ich nach dem Tod meines Vaters das doppelte wieder drauf bekam, als ich in eine andere Familienstruktur kam (von meinem damaligen Freund), welche auf ähnliche Weise schlimm gewesen ist. Irgendwann wog ich 160 Kilo und konnte mich kaum mehr ohne Schmerzen bewegen.

      Dann zog ich zurück in meine Heimat und trennte mich, begab mich in die Hände von Ärzten und Psychologen. Ich bekam eine Schilddrüsenunterfunktion und einen Diabetes diagnostiziert, nahm 50 Kilo mit Hilfe von Ernährungsberatung etc. ab. Weiterhin wurde bei mir eine PTBS diagnostiziert, ich bin seit 5 Jahren in Therapie.
      Der Kontakt zu meiner Mutter und meiner Schwester ist konstant mittlerweile da, trotzdem ist es so das mein Gewicht IMMER eine Rolle spielt.

      Da erfahre ich das meine Mutter sich vor zwei Monaten mit meiner Schwester trifft und diese zu ihr sagt: ,,Mensch, hat die das immer noch nicht im Griff mit ihrem Gewicht? ganz schön schwach" etc. es wird über mich hergezogen...heute schreibt mir nach dem Familientreffen am Wochenende meine Mutter. Sie berichtet mir das sie ja selbst etwas gegen ihr Gewicht tun will und ob wir uns nicht wöchentlich unsere Ergebnisse auf der Waage senden wollen, damit ich auch mal wieder motiviert werde.

      Dies erfolgt jetzt jedoch nur als Reaktion darauf, weil ich wieder 10 Kilo zugenommen habe. Ich habe Probleme Emotionen zu regulieren, durch die Therapie und viel Selbsterfahrung, Reflexion und Arbeit hat sich dies verbessert, trotzdem jedoch nicht soweit das große Lebensumbrüche bei mir einfach so abprallen. Ich habe nämlich meinen Job aufgegeben, bin in eine andere Stadt gezogen, Wechsel nun nochmal den Studiengang etc...
      Ich habe früh gelernt durch Essen Gefühle zu kompensieren, das war und ist auch teilweise immer wieder mein "Anker" der eigentlich nicht bringt.

      Meine Familie ist selbst nicht schlank, eher mopsig - stark übergewichtig. Ich muss extrem viel Sport machen und sehr streng auf die Ernährung achten damit ich überhaupt etwas abnehme...

      Dieses Thema begleitet mich seit frühster Kindheit, mittlerweile bin ich 27 und blicke immer klarer auf die ganzen Sachen...das Thema wird mich aber ein Leben lang begleiten, ich überlege den Kontakt ganz zu vermeiden/mich zu distanzieren zu meiner Familie, angesprochen hab ich das schon oft genug das ich nicht ständig über mein Gewicht reden will, das ich im Grunde weiß wie ich abnehmen kann etc...ich überlege eben nur mit Ärzten etc. für mich daran zu arbeiten. Wie würdet ihr handeln?

      Danke für diejenigen die alles lesen und sich melden. ||
    • Hallo und Willkommen Happy Moonshine,

      du fragst, wie ich handeln würde? Ich würde deiner Mutter und Schwester ganz deutliche Grenzen ziehen und wenn sie diese nicht einhalten, den Kontakt abbrechen. Das ist eine sehr krankmachende Verbindung, die du da aufrechterhälst. Da ist es erstmal egal, welche Motive die beiden haben. Es tut dir nicht gut. Punkt. Du kannst ihr Verhalten nicht ändern, aber wie du damit umgehst. Lass dir diese Dinge nicht bieten und kommuniziere das deutlich. Sowas kostet allerdings wahnsinnig Nerven und Energie.
      Ich wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg. Sei nett zu dir selber, das ist sehr wichtig. Du musst dich wohl fühlen.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Hallo HappyMoonshine,

      wie "wir" handeln würden?
      Ich glaube von außen ist da schwer etwas zu sagen.

      Immerhin - was Du beschreibst, mit Hände einklemmen und so - das ist Gewalt, eindeutig.
      Beschimpfen ist verbale Gewalt, auch eindeutig.

      Trotzdem wird sich niemand leichtfertig von seiner Familie ganz distanzieren oder trennen. Es ist ein ernster Schritt. Aber wenn die Familien-Energie und die Beziehungsdynamiken in der Familie so toxisch sind, wie Du es beschreibst, dann ist es zum eigenen Schutz vielleicht besser, einen Abstand zu gewinnen.

      Überlege Dir, ob Du Dich in den Beziehungen zu Mutter und Schwester sicher fühlst?
      Kannst Du ihnen vertrauen?
      Hast Du die innere Gewissheit, daß sie Dir Gutes wünschen und Gutes tun, oder fühlt es sich eher so an, als würdest Du nicht respektiert oder vielleicht sogar irgendwie verraten?
      Ist es eine Sündenbock-Dynamik?
      Fühlt sich die Art und Weise, wie Mutter und Schwester Dir entgegen kommen, freundlich an? Oder feindlich?

      Wenn es für Dich eher feindlich ist, dann frage Dich, ob Du die ganze Energie immer inverstieren willst, um Dich zu verteidigen und um zu kämpfen. Oder um Beleidigungen runter zu schlucken - auch das kann jede Menge Kraft kosten.

      Familie "sollte" uns Energie und Kraft geben, Sicherheit. Es sollten die Leute sein, denen wir in allen Lebenslagen vertrauen können. Ein Hafen. Ein Anker.

      Jeder Mensch braucht einen Anker. Du schreibst, Du hast das Essen als Anker.
      Kann man verstehen. Jeder braucht einen Anker.

      Viele, die in ihrer Familie Trauma erlebten, haben beschlossen, sich lieber zu trennen von den feindlichen Energien. Aber auch das ist nicht leicht. Nachher fehlt einem trotzdem - eine Familie.

      Wenn ich das mal so sagen darf - ich wenn ich Du wäre, würde jetzt nichts überstürzen, sondern würde noch einmal ganz tief in mich hineinhören und alles genau überdenken. Vor allem auch gefühlsmäßig überdenken.
      Du schreibst, Du hast einen Therapeuten. Wunderbar! Vielleicht kannst Du in diesem sicheren Rahmen noch einmal ein paar Sachen besprechen, so daß Dir klarer wird, wie die Dinge liegen.

      Ich wünsche Dir, daß Du die richtige Entscheidung treffen wirst!

      Bedenke - niemand hat das Recht, Dich schlecht zu behandeln.
      Niemand hat das Recht, Dich zu beschimpfen.
      Niemand hat das Recht, Dir ständig schlechte Gefühle zu machen.

      Du hast das Recht auf ein gewaltfreies Leben!
      Du hast das Recht auf Frieden!

      Ganz liebe Grüße!
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Es tut mir so schrecklich leid, dass du mitgerade mal 27 schon so viel durchmachen musstest.

      Für mich klingt es sehr danach, als würdendeine Mutter und deine Schwester dich als Blitzableiter oder Sündenbock sehen.Wenn sie grade Lust haben, jemanden fertig zu machen, nehmen sie einfach dichher, weil das für sie die leichteste Variante ist, um ihre negativen Gefühle abzuladen.Dass sie das alles nur machen, damit du Idealgewicht erreichst und sie sichkeine Sorgen mehr um deine Gesundheit machen müssen, klingt für mich nach einervorgeschobenen Ausrede, damit sie ihr schlechtes Gewissen beruhigen können.Wenn es ihnen wirklich um deine Gesundheit ginge, könnten sie ganz in Ruhe mitdir darüber reden und dir anbieten, zusammen zu kochen und zusammen Sport zumachen, aber doch nicht dauernd nur Vorwürfe an den Kopf klatschen und vielleichtauch noch handgreiflich werden, das geht GAR NICHT!

      Es tut verdammt weh, mit der eigenen Familie zubrechen, aber wenn es nicht anders geht?
      Ich hab vor einigen Monaten den Kontakt zu derSchwester meines Papas abgebrochen, bzw. haben meine Mama, mein Papa und ich denKontakt zu ihr abgebrochen. Auch wenn ich es ungern zugebe, vor allem, weil esmeiner Oma, also der Mama von meinem Papa, doch ziemlich an die Nieren geht,dass wir mit einer ihrer beiden Töchter nicht mehr reden, aber das hat meineTante sich selbst zuzuschreiben. Ich für meinen Teil habe ihr zu vieldurchgehen lassen und hätte den Kontakt zu ihr (rückblickend) schon viel früherabbrechen sollen.

      Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ichmeiner Familie noch eine Chance geben und ihnen klar die Grenzen sagen. Haltensie sich nicht an diese Grenzen und greifen dich wegen deiner Figur wiederverbal an, dann brich den Kontakt ab. Du kannst das ja am Anfang nur probeweisemachen. Ignorier sie für ein paar Wochen und dann kannst du es nochmal mitihnen versuchen. Vielleicht haben sie in der Zeit gemerkt, dass sie nicht allesmit dir machen können und nehmen dich endlich als die Person an, die du bist.Tun sie das nicht und mobben dich wieder, dann lös dich ganz von ihnen.

      Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein!Außerdem hast du doch schon bewiesen, dass du sehr wohl abnehmen kannst. Abermit dem ganzen seelischen Ballast, den du mit dir rumschleppen musst, ist esdoch kein Wunder, dass dein Hauptaugenmerk nicht auf deinem Gewicht liegt. Nimmdir Zeit für dich, damit du mit dir selbst ins Reine kommst.
    • Was richtig oder falsch ist kannst nur du entscheiden. Meine Mutter hat bei mir viel kaputt gemacht in Punkto Gewicht. Wenn du schlanker bist hat dich dein Mann lieber. Blödsinn er liebt mich auch nach 34 Jahren Ehe dick. Mein guter Punkt war der als ich aufgehört habe Diäten zu machen und mich so anzunehmen als das was ich bin eine intelligente, liebenswerte Frau die für ihren Mann auch sexy ist. Mein Gewicht ist seit dieser Zeit nicht mehr angestiegen sonder hat sich ganz langsam nach unten eingespielt. Heute genieße ich mein Leben. Auf meinen Grabstein soll nicht stehen noch 3 Monate unter der Erde und sie ist schlank, sondern, sie hat das Leben mit Ihren Lieben genossen.
    • HappyMoonshine schrieb:

      ich musste selbst die Pflege von ihm daheim übernehmen, mit 18 sogar die Sterbebegleitung.
      Hallo HappyMoonshine, alle Achtung! Das finde ich beeindruckend und eigentlich eine sehr große, vielleicht zu große Aufgabe für eine 18jährige. Du scheinst eine sehr starke Persönlichkeit zu sein, die sich selbst reflektiert, anderen hilft, empathisch ist, Situationen aushält, an denen andere zerbrechen würden. Du hast schon einiges mitgemacht. Du kannst sehr stolz auf dich sein, was Du schon alles geleistet hast! Auf die "Defizite" würde ich nicht so blicken und das Übergewichts-Thema wäre für mich eher ein Nebenschauplatz.

      Meine Theorie: wahrscheinlich bist Du die Stärkste im Familienverbund! Und die anderen bekommen durch Dich unangenehm gespiegelt, was sie nicht können. Man sieht es schon bei der Pflege Deines Vaters. Mutter und Schwester waren überfordert und haben Dir die Pflege überlassen.

      Die Starken werden am liebsten gemobbt.

      Das mag auch heute noch so sein. Ich glaube, tief in ihrem Inneren gönnen sie Dir nicht, den Sieg. "Sieg" beispielsweise über das Übergewicht. Indem sie das Thema ständig nervig thematisieren, mobben sie Dich (vielleicht ohne es wirklich zu bemerken und zu wollen) und möchten Dir gegenüber "Oberwasser haben" (damit sie sich selbst nicht klein vorkommen müsse).

      Deine Family scheint mir ziemlich unreflektiert zu sein. Vielleicht haben sie ihre netten Seiten. Aber sie scheinen nicht sehr erwachsen geworden zu sein.

      Mein "Schwager" ist auch einer dieser Kategorie, im Leben wirklich gar nichts auf die Reihe bekommen und immer am kritisieren, besser wissen, abwerten.....

      Ein wenig hat er sich gebessert, weil er von mir ziemlich viel Gegenwind bekam. Jetzt "überhöre" ich alle seine Bemerkungen meist. Seine "Geschenke" bekommt er postwendend zurück. Indem ich inhaltlich meist gar nicht mehr auf seine Kommentare, Sprüche etc. eingehe, gibt er es meist auf, weiter "rumzupieksen". Er macht das glaube ich nicht, aus Boshaftigkeit, sondern aus Schwäche. Er gibt selbst zu, dass er schwach ist.

      Vielleicht solltest Du die anderen einfach reden lassen. Ihr dummes Getue ignorieren, weil Du tief im Inneren ahnst, dass Du der Schwan unter den Enten bist.

      LG Goldi
    • ich habe den kontakt zu meiner mutter abgebrochen weil sie mich verraten hat. sie hat mb zugelassen und nichts unternommen. meine brüder glaubten meiner mutter. also gibt es dort auch keinen kontakt mehr.
      das war sehr schwer und auch immer noch mal wieder weh. inzwischen ist meine mutter tot, mein vater war schon früher gestorben. ich war bei ihm in seiner letzten stunde, nicht meine familie.
      ich glaube durch das verhalten deiner familie versucht diese nur zu überspielen, wie die wahrheit tatsächlich aussieht. dass du die stärkere bist, die aufrechtere. damit können manche nicht umgehen, weil es ihnen spiegelt was mit ihnen los ist und was sie dir schon alles angetan haben. damit da gar nicht erst gegenwind aufkommt, machen sie dich immer wieder runter. zumal sie doch wohl selbst probleme mit dem gewicht haben.
      ich würde - wenn sie dich zu wort kommen lassen - eine klare ansage machen, dass sie das unterlassen sollen und wenn das nichts fruchtet, und ich fürchte das wird so sein, so schnell ändern sich menschen eben nicht, würde ich den kontakt abbrechen. und - wie hier schon von anderen gesagt - ggf. noch mal kontakt anbahnen und sehen ob sich was geändert hat. aber viel hoffnung kann ich dir dafür nicht machen.
      aber für dich kann ich dir hoffnung machen. du hast sehr viel innere stärke und grösse und kannst dein leben positiv/er gestalten. nach und nach und schritt für schritt. ggf. mit hilfe durch therapie z. b.
      es wird kein einfacher weg und trotzdem wird es einfacher als immer wieder diese demütigungen auszuhalten. ist meine meinung, mein gefühl dabei. und wütend sein auf diese gemeinheiten muss nicht negativ sein - wut ist immer auch energie!!!

      ach ja, ich hab schon mit acht jahren die erste diät gemacht!!! und immer wieder als ich noch schlank war.
      wie bin ich wohl darauf gekommen, dass mit mir etwas nicht in ordnung ist?! und weil ich nichts finden konnte, dachte ich, dass es dann meine figur sein muss. und hat versucht dadurch passender zu werden und endlich akzeptiert zu werden. hat aber nicht geklappt. erst als ich begonnen habe all das aufzuarbeiten konnte ich gewicht loslassen. wenn das dein wunsch ist ok. aber für dich zu sorgen und dein leid aufzuarbeiten sollte unabhängig sein von deinem gewicht. egal wieviel du wiegst - du bist ein wertvoller mensch!!!

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