Selfpublishing

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    • Selfpublishing

      Fortsetzungzu den Antworten im Thread „Ich sollte muss was tun“

      Esfreut mich zu hören, dass ihr (BUFFY und Goldkeks) Freunde habt, die vomSelfpublishing in einen Verlag gekommen sind. Das ist nicht einfach und ichbewundere eure Freunde dafür sehr (schon allein deshalb, weil sie mindestens 1Buch fertig geschrieben haben und das oft nicht so einfach ist).

      Einennamhaften Verlag für sein Buch zu finden ist mittlerweile fast unmöglich. DieVerlage werden mit unaufgeforderten Manuskripten überflutet und wenn man sichin der Autorenwelt noch keinen Namen gemacht hat, kommt man schnell auf den „abgelehnt“Stapel.

      Selfpublishingkann dann sehr hilfreich und in manchen Fällen auch relativ einfach sein.

      ÜberBoD -> Books on Demand zum Beispiel ist es sehr einfach und auchkostengünstig. Man muss nicht erst selbst einen Miniverlag gründen und allesanmelden, sondern kann sein fertiges Manuskript dort hinschicken und sobaldjemand es bestellt, wird es erst gedruckt. Auch das Lektorat und das Cover kannman dort in Auftrag geben (das kostet dann aber auch so viel, als würde man eswo anders machen lassen). Die Bücher (Print und E-Book) werden automatisch beidiversen Buchhändlern gelistet.

      Danngibt es natürlich noch die Variante, einen Miniverlag zu gründen. Hier ist manauch selbst für alles verantwortlich und auch selbstständig. Man muss sichselbst um das Cover und das Lektorat kümmern und dafür sorgen, dasssein Buch in die Läden kommt und die Händler das Buch listen.

      Wisstihr denn, wie eure Bekannten/Freunde das gehandhabt haben mit demSelfpublishing?
    • Chrisy schrieb:

      Einennamhaften Verlag für sein Buch zu finden ist mittlerweile fast unmöglich. DieVerlage werden mit unaufgeforderten Manuskripten überflutet und wenn man sichin der Autorenwelt noch keinen Namen gemacht hat, kommt man schnell auf den „abgelehnt“Stapel.
      ich habe immer nur in Verlagen veröffentlicht und kenne mich mit der Welt des self-publishing nicht aus .
      Interessant , darüber zu hören.
      Du schreibst " namhaften Verlag" - es gibt jedoch auch "unnamhafte". Erfolg könnte man auch haben, wenn man nach kleineren, regionalen Verlagen sucht, die widerrum nach lokalen Schriftstellern suchen . Und wichtig ist halt, 100% ins Programm zu passen.
      Was sehr selten ist - Verlag der sich was traut, also etwas zu veröffentlichen, was normalerweise nicht auf seiner Linie liegt. .


      Chrisy schrieb:

      Danngibt es natürlich noch die Variante, einen Miniverlag zu gründen. Hier ist manauch selbst für alles verantwortlich und auch selbstständig. Man muss sichselbst um das Cover und das Lektorat kümmern und dafür sorgen, dasssein Buch in die Läden kommt und die Händler das Buch listen.
      Diese Variante interessiert mich fast noch mehr. Weißt du so ein Beispiel?

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lisa Cortez ()

    • Eine zusätzliche Variante ist, seine Bücher über Amazon als EBook zu verkaufen, so haben einige Selfpublisher die ich kenne angefangen. Unter anderem auch die erfolgreichste Selfpublisherin überhaupt, Poppy J. Anderson.
      Testleser, Korrekturleser etc. findet man eigentlich problemlos über das Internet, es gibt jede Menge Büchergruppen, wo man Unterstützung findet.
      Viel Erfolg!
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Über das mit den Miniverlagen weiß ich leider nicht mehr besonders viel und vor allem ist das auch wieder unterschiedlich, ob man nun in Österreich oder Deutschland ist.

      Das war auch der Grund, warum wir uns für BoD entschieden haben, weil meine Freundin aus Deutschland war und ich eben aus Österreich bin und das wäre für uns beide steuerlich ein so riesen Aufwand gewesen, dass wir am Ende mit Verlust ausgestiegen wären, hätten wir einen Miniverlag gegründet, außerdem habe ich keinen Steuerberater gefunden, der uns da geholfen hätte, weil es allen zu kompliziert war, sobald es darum ging, dass das in Deutschland ja auch korrekt erledigt werden soll.

      Bei namhaften Verlagen kann man nicht auf die Nase fallen, deshalb schreiben viele hauptsächlich die großen Verlage an. Also mit auf die Nase fallen meine ich, dass man erst Geld reinstecken muss, bevor man Geld bekommt. Eigentlich sollte es ja so sein, dass der Verlag die Druckkosten und Kosten für Lektorat/Korrektorat und Cover übernimmt, aber bei kleineren Verlagen kann es schon mal sein, dass man selbst entweder das Geld vorstrecken muss oder mitzahlen muss.
      Eine Bekannte hat über einen kleinen Verlag veröffentlicht, bei dem sie ordentlich Geld vorstrecken musste. Ihre Bücher wurden auch gedruckt, aber landeten am Ende im Lager des Verlages und verstaubten dort.
      Einer aus meinem Dorf hat bei dem gleichen kleinen Verlag veröffentlicht und war dort sehr zufrieden, obwohl er erst am dem 3. geschriebenen Buch Gewinn gemacht hat.

      Es gibt natürlich auch bei den kleineren Verlagen wirklich tolle, die einen unterstützen wo es nur geht und die alles versuchen, um das Buch und den Autor erfolgreich zu machen.

      Ich persönlich fühle mich mit Selfpublishing sehr wohl, weil ich mir dann selbst einteilen kann ob und wann ich Lesungen halte und wieviel Werbung ich mache und auch wo, allerdings ist man dann damit auch völlig alleine, was auch ein großer Nachteil sein kann, denn bei den Verlagen gibt es speziell ausgebildete Marketing-Leute, die wissen, welche Werbung man wo und wie schalten muss, um Leser zu erreichen.

      Amazon ist da natürlich auch eine sehr gute Alternative, vor allem, weil immer mehr E-Books gelesen werden und die Printbücher leider mehr und mehr aussterben.
    • Ich habe nicht den Eindruck, dass Print ausstirbt. Es wird weniger, ja, aber es stirbt nicht aus. Ich war letztes Jahr auf der Buchmesse....ohhhh war da war los. Ich glaube, dass eBook vs. Print eine gute Co-Existenz hat.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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    • Mir persönlich sind gedruckte Bücher auch lieber, weil ich einfach das Buch in der Hand haben möchte :'D
      Aber als Autor profitiert man von den E-Books viel mehr und verkauft natürlich auch lieber E-Books, weil da mehr Gewinn anfällt, zumindest bei der Variante, die meine damalige Schreibpartnerin und ich gewählt haben, war das der Fall.

      Nur fällt mir eben auf, dass immer mehr auf Kindle und Co lesen. Im Büro bin ich von 20 Leuten die einzige, die noch Bücher kauft. Alle anderen lesen entweder gar nicht oder nur E-Books.
    • Chrisy schrieb:

      Bei namhaften Verlagen kann man nicht auf die Nase fallen, deshalb schreiben viele hauptsächlich die großen Verlage an. Also mit auf die Nase fallen meine ich, dass man erst Geld reinstecken muss, bevor man Geld bekommt. Eigentlich sollte es ja so sein, dass der Verlag die Druckkosten und Kosten für Lektorat/Korrektorat und Cover übernimmt, aber bei kleineren Verlagen kann es schon mal sein, dass man selbst entweder das Geld vorstrecken muss oder mitzahlen muss.
      Eine Bekannte hat über einen kleinen Verlag veröffentlicht, bei dem sie ordentlich Geld vorstrecken musste. Ihre Bücher wurden auch gedruckt, aber landeten am Ende im Lager des Verlages und verstaubten dort.
      Einer aus meinem Dorf hat bei dem gleichen kleinen Verlag veröffentlicht und war dort sehr zufrieden, obwohl er erst am dem 3. geschriebenen Buch Gewinn gemacht hat.
      §1: Geld fließt immer nur VOM Verlag ZUM AUTOR - nie in die entgegengesetzte Richtung.
      §2: Es gibt KEINE AUSNAHMEN von Regel 1.
      §3: Falls du glaubst, daß aus irgendeinem Grund DOCH ein Ausnahmefall vorliegt, IRRst du dich. 8)

      Wenn ein kleiner Verlag auf diese Weise arbeitet und vorher nicht ankündigt, dass es sich um eine Form von self-publishing handelt , arbeitet er schlicht unseriös, da sollte man die Finger davon weglassen.
      Ich meine jetzt kleinere seriöse Verlage - es muss nicht immer Carlsen oder Lübbe sein.

      jetzt bin ich aber sehr gespannt: Um welches Thema geht dein/ euer Buch?


      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ein interessanter Austausch wie ich finde.

      Als Illustratorin kenne ich auch die Verlagsseite ganz gut, deshalb kann ich hierzu etwas sagen:

      Chrisy schrieb:

      Ich persönlich fühle mich mit Selfpublishing sehr wohl, weil ich mir dann selbst einteilen kann ob und wann ich Lesungen halte und wieviel Werbung ich mache und auch wo, allerdings ist man dann damit auch völlig alleine, was auch ein großer Nachteil sein kann, denn bei den Verlagen gibt es speziell ausgebildete Marketing-Leute, die wissen, welche Werbung man wo und wie schalten muss, um Leser zu erreichen.
      Klar gibt es tolle Marketing-Leute und auch für mein Buch wurde einiges getan. Allerdings "nur" in dem kurzen Zeitraum, wo es raus kam, danach musste ich mich selbst drum kümmern, z.B. Online-Verlosungen machen, in Buchhandlungen nachfragen etc. Es ist klar, dass ein Verlag sich immer um die Neuerscheinungen und Spitzentitel kümmert und man auch als Verlagsautor im Grunde viel Marketing selbst betreiben muss/sollte. Ich bin am überlegen, ob ich eine Webseite baue, um über SEO wieder mehr Interesse zu generieren. Obwohl meine beiden Hardcover bei amazon oft gut im Ranking liegen und im Buchhandel präsent sind, wird man trotzdem nicht "reich".... ;)

      Einige Kurzgeschichten sind in Anthologien erschienen (schon länger her). Zwei EBooks habe ich fertig und schicke sie manchen Kursteilnehmern als Goodie. Darüberhinaus habe ich mehrere eBooks angefangen und sie relativ weit vorangetrieben (die meisten über 10.000 Wörter, andere über 30.000 Wörter).... aber mir fehlt die Motivation sie zu Ende zu schreiben.

      ***Anfang der Jammerei*** Zwei ungeplante, ungewollte Groß-Umzüge haben mir den Rest gegeben und ich habe mich bis jetzt noch nicht davon erholt. Die Hälfte liegt noch in Kisten, die Möbel bauen sich nicht von selbst auf, mein Karpaltunnelsyndrom (OP-Indikation) ist da auch nicht gerade hilfreich.... Alle Leute um mich herum, vor allem mein Freund und ich haben viel zu tun und so schleppt sich seit Monaten alles dahin.... Natürlich habe ich auch schon Leute engagiert, um zu helfen....Trotzdem wird es lange dauern, bis alles wieder so funktioniert wie vorher. ***Ende der Jammerei***

      Ich selber kaufe fast nur noch EBooks, weil die Wohnung vor lauter Büchern aus allen Nähten platzt.... Auch mein Atelier hat eine Bibliotheksecke, die ich liebe, aber die nicht noch größer werden soll..... Jeden Monat kaufe ich unzählige eBooks, auch das muss ich eindämmen....ich überlege mir einen Tolino zu holen und vorzugsweise in der Bücherei auszuleihen..... Allerdings fasziniert mich, in Sekunden genau das Buch haben zu können, was ich mir wünsche.....;)

      Deshalb würde ich als Autorin eher im Selfpublishing-Bereich veröffentlichen. Kindle-eBooks wären meine erste Option, weil man da am meisten verdient und machen kann, was man möchte..... Ich überlege mir, ob ich unter Pseudonym ein kleines Test-Buch veröffentliche.....Das würde mich schon sehr begeistern. :)

      Als Lektorin habe ich nebenberuflich auch schon gearbeitet und weiß, wie andere zu ihren Erfolgen kommen. Ich könnte den Weg so nicht gehen.... Viele investieren gerade bei Kindle eBooks ganz schön vor. Kosten fürs Lektorat, für Testleser, Korrektoren, Grafik-Designer etc. etc. Da sind schnell 1.800 - 2.400 Euro zusammen. Und dann werden noch Auftrags-Rezensionen bezahlt.... Ohne solche erreicht man gar nicht erst die nötige Sichtbarkeit. Das ist ein Punkt, der mir schwer im Magen liegt. Ich bin überhaupt kein Typ für soetwas. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, aber ich finde diese Sachen heikel. Ein Grau-Bereich. Aber es ist schon sehr krass, was man mit den richtigen Strategien, Netzwerken und Geld erreichen kann. Voraussetzung natürlich: das Buch ist wirklich gut.

      Ich weiß, wie es geht, kann es aber nicht für mich umsetzen.... Ich bin eher der altmodische Typ, der "nur" mit Inhalten punkten möchte.....

      Soweit, liebe Grüße Goldkeks, die sich auf weiteren Austausch freut.

      @ Chrisy: auf Dein Thema bin ich auch gespannt (wenn Du darüber reden möchtest).

      @ Lisa: eine Kollegin hat mit ihrer Schwester zusammen einen Mini-Verlag gegründet. Das schien ganz unkompliziert zu sein. Wichtig ist neben einer sehr guten Webseite, die kontinuierliche Präsenz in den Social Media (facebook), Medien (Zeitungen) und auf Buchmessen (sie haben sogar zwei Stände gemietet) und sehr, sehr viele Lesungen.... Sie arbeiten auch mit anderen Werbeträgern, wie Postkarten, Plakaten etc.

      Sie haben sich ihren Erfolg über Jahre aufgebaut, machen alles selbst: texten, illustrieren, Covergestaltung, Schrift setzen, Zusammenarbeit mit Druckereien, die Bücher an Käufer versenden, Messestand-Aufbau etc..... Das geht wohl nur, weil die beiden nicht nur Profis, sondern vor allem echte Dream-Sisters sind und genial zusammen arbeiten. Die eine ist extremst extrovertiert, dabei charmant, nahbar, mitreißend und - "unauffällig" geschäftstüchtig. Vor allem sind sie hundertprozentig von sich überzeugt, auf eine angenehme Weise und dies auch zu Recht, sie machen Dinge mit viel Herz und Humor und Poesie und alles fügt sich vortrefflich zusammen. Sie haben ganz klein angefangen, mit einem Buch (Broschur/ Softcover) und das erstmal beim Publikum auf einer Buchmesse getestet. Dann haben sie das Geschäft kontinuierlich skaliert und sind jetzt im Hardcover-Bereich. Übrigens wollen sie nicht wieder mit Verlagen zusammen arbeiten. Die eine war sogar bei einem der 25 wichtigsten Verlage Deutschlands.....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Goldkeks ()

    • Liebe Lisa,

      ich stimme dir vollkommen zu. Ein richtigerVerlag (und sei er noch so klein) verlangt NIEMALS Geld vom Autor.

      Es gibt leider viele kleine Verlage, die soarbeiten und den Autoren erzählen, dass es in der Branche nun mal so läuft,wenn man nicht gerade über Piper oder dergleichen verlegt und leider glaubenviele Autoren das auch. Der aus meinem Dorf ist ein wirklich kluger Typ, seinVater ist sogar Landesschuldirektor von unserem Bundesland, gerade IHM hätteich zugetraut, dass er erkennt, dass es so in dieser Branche nämlich nichtläuft und dass ein Auto bei einem Verlag NICHT in Vorleistung tritt. BeiSelfpublishing ist es klar, dass man in Vorleistung treten muss, sonst würdenja keine Bücher gedruckt werden können und all das. Aber wenn man über einenVerlag veröffentlicht, sollte man nur das Porto für die Einsendung desManuskriptes selbst zahlen, wenn man das Manuskript per Post einschickt.

      Andererseits kann ich natürlich die Euphoriejedes Autors verstehen, wenn ein Verlag sagt, er möchte dein Buchveröffentlichen. Allerdings sollte man sich davon nicht zu sehr blenden lassenund versuchen, mit kühlem Kopf an die Sache zu gehen, den Vertrag genaudurchlesen und schauen, ob irgendwo versteckte Kosten oder dergleichen sind. Mansollte aber auch darauf achten, welche Rechte man abgibt und welche Leistungender Verlag einem zusichert. Nicht für jeden Autor ist die Veröffentlichung übereinen Verlag der richtige Weg.

      Dein Einwand ist sehr gut, Goldkeks.
      Ein Verlag wird nicht ewig in eine aufwendigeMarketingkampagne investieren, wenn das Buch nicht den gewünschten Erfolgbringt, oder die Verkaufszahlen irgendwann stagnieren. Daran habe ich bishernie gedacht.

      Du schreibst auch? Worüber bzw. welches Genreschreibst du denn und wie bist du dazu gekommen?

      Jammern darf und muss auch mal sein und es istverständlich, dass dich die beiden großen Umzüge da komplett rausgerissenhaben. Bis da alles wieder so ist, wie man es haben möchte, dauert es eineganze Weile und da hat man keinen Nerv für viele andere Dinge, die einem sonstwesentlich leichter von der Hand gehen würden.

      Bücher sind etwas ganz Besonderes (für michjedenfalls). Gerade am Samstag erst war ich mit einer Freundin shoppen und dannstanden wir vor einem Bücherregal und hätten am liebsten alle Büchermitgenommen :‘D
      E-Books sind natürlich auch toll, weil mandafür keinen Platz braucht. Aus diesem Grund überlege ich schon seit knapp 2Jahren, ob ich mir nicht doch einen E-Bookreader kaufen soll, aber ich willeinfach das Printbuch in der Hand haben.

      Was hält dich davon ab, ein Testbuch unterPseudonym zu veröffentlichen? Ich weiß zwar noch nicht was du schreibst, abervielleicht warten viele Leute gerade auf dein Buch :D

      Mit € 2.400 ist man eh noch realtiv gut dabeifür Cover und Lektorat. Je nach Seitenzahl kann man für das Lektorat alleineschon um die € 2.000 hinblättern.

      Lektorierst du nur bestimmte Genre oder bist duda auf kein Genre festgelegt?

      Das ist auch so ein Punkt, der mich stört. EinBuch sollte durch seinen Inhalt überzeugen und nicht dadurch, dass man genügend„Vitamin B“ hat. Aber so läuft es leider fast überall im Leben. Mit genügend VitaminB hat man es überall leichter, auch im Job.

      Das derzeitige Schreibprojekt habe ich alleineangefangen, aber meinem Genre bleibe ich treu :‘D Mit Regeln habe ich es nichtso und da man bei Fantasy seine eigenen Regeln bestimmen kann, vor allem, wennman eine komplett eigene Welt kreiert, ist auch mein derzeitiges Projekt einereine Fantasy-Story.

      Es ist toll, was deine Kollegin und ihreSchwester da schon erreicht haben, absolut bewundernswert, vor allem auch, wennman bedenkt, wie viel Arbeit aber auch Herzblut sie da reingesteckt habenmüssen, damit das funktioniert.
    • Chrisy schrieb:

      Ein Verlag wird nicht ewig in eine aufwendigeMarketingkampagne investieren, wenn das Buch nicht den gewünschten Erfolgbringt, oder die Verkaufszahlen irgendwann stagnieren. Daran habe ich bishernie gedacht.
      Sogar wenn ein Buch in seinem Bereich ein Bestseller ist, wird das Marketing runtergefahren....weil es eben wieder neue Bücher gibt.... Ich würde sagen, dass hat gar nicht mal mit Erfolg oder Nicht-Erfolg zu tun, sondern einfach nur mit frisch veröffentlicht oder schon ein paar Monate auf dem Markt....

      EBookreader. Die sind super, da stört man seinen Partner nicht beim Abends-im-Bett lesen.
      Vor allem kann man Notizen machen und die Inhalte viel besser nutzbar machen.

      Es gibt sogar einen badewannentauglichen Tolino :)

      Chrisy schrieb:

      Was hält dich davon ab, ein Testbuch unterPseudonym zu veröffentlichen? Ich weiß zwar noch nicht was du schreibst, abervielleicht warten viele Leute gerade auf dein Buch
      ... erst muss ich noch ein paar andere (leider größere) Baustellen erledigt bekommen..... So ein Buch macht man nicht nebenbei..... Vor allem, wenn man so viele Dinge selbst machen muss..... Als Testbuch würde ich ein 8.000 - 10.000 Wörter-Buch veröffentlichen, um das Kindle Publishing zu üben....Vielleicht sogar ein noch kleineres Buch als kostenloses Exemplar....

      Chrisy schrieb:

      Lektorierst du nur bestimmte Genre oder bist duda auf kein Genre festgelegt?
      Krimi. Selbst schreibe ich auch ab und zu in diesem Genre (bisher nur Kurzgeschichten, hab allerdings mehrere Romanprojekte in unterschiedlichen Stadien auf dem Rechner......) Ansonsten Sachbuchbereich.
      Ich glaube, ich bin bei Belletristik eher ein Team-Player. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, solange ich mit meinem Freund darüber reden konnte... aber er hat jetzt keine Zeit mehr, weil er leider viel zu viel arbeiten muss....

      Chrisy schrieb:

      Mit Regeln habe ich es nichtso und da man bei Fantasy seine eigenen Regeln bestimmen kann, vor allem, wennman eine komplett eigene Welt kreiert, ist auch mein derzeitiges Projekt einereine Fantasy-Story.
      Das finde ich an Fantasy auch faszinierend.

      Chrisy schrieb:

      Es ist toll, was deine Kollegin und ihreSchwester da schon erreicht haben, absolut bewundernswert, vor allem auch, wennman bedenkt, wie viel Arbeit aber auch Herzblut sie da reingesteckt habenmüssen, damit das funktioniert.
      Das stimmt. Sie haben allerdings auch ein sehr gutes, hilfreiches Netzwerk und viele Fans. Ich glaube, das motiviert sehr.

      LG Goldi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldkeks ()

    • Chrisy schrieb:

      Das derzeitige Schreibprojekt habe ich alleineangefangen, aber meinem Genre bleibe ich treu :‘D Mit Regeln habe ich es nichtso und da man bei Fantasy seine eigenen Regeln bestimmen kann, vor allem, wennman eine komplett eigene Welt kreiert, ist auch mein derzeitiges Projekt einereine Fantasy-Story.
      Ich liebe Fantasy, aber seltsamerweise hatte ich mit realistischen oder historischen Settings immer mehr Erfolg. :(
      Ich würde soo gerne was von dir lesen. :)

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Goldkeks schrieb:

      Schreibst Du auch Fantasy, Lisa? Und jetzt historische Geschichten?
      ich habe ein Fantasy Projekt mit einer anderen Person zusammen
      Historische Sachen habe ich früher geschrieben, also bevor ich Fantasy angefangen habe .

      sunny73 schrieb:

      Wie sieht das denn so aus, seid ihr in entsprechenden Foren oder Gruppen unterwegs?
      ich gar nicht , ich habe Probleme in Gruppen.

      liebe Grüße Lisa
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Das ist schade, ich habe mehrfach den Eindruck bekommen, dass grad Facebookgruppen für die mir bekannten Selfpublisher sehr hilfreich sind.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Ich bin bisher noch nicht in einer Selfpublisher Gruppe, aber ein interessanter Tipp! :)

      Sunny, bist Du in einer solchen Gruppe?

      LG Goldi

      PS: @ Lisa: Wie warst Du an Deine Schreibpartnerin gekommen? Und schreibst Du jetzt wieder lieber allein?
    • Ich bin in verschiedenen Buchgruppen in Facebook, wo ich mich mit andern Lesern und Autoren austausche. Dort hab ich auch Kontakte zu einigen Autoren geknüpft, was ich sehr spannend finde.
      Für Selfpublisher gibt's aber auch Gruppen, wo diese sich untereinander austauschen und Tipps geben, in andern Buchgruppen werden immer mal Rezensenten gesucht, Testleser etc.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Naguib Mahfouz
    • Goldkeks schrieb:

      PS: @ Lisa: Wie warst Du an Deine Schreibpartnerin gekommen? Und schreibst Du jetzt wieder lieber allein?
      Ist meine Tochter. Sie hat aber gerade wenig Zeit .


      sunny73 schrieb:

      Ich bin in verschiedenen Buchgruppen in Facebook, wo ich mich mit andern Lesern und Autoren austausche. Dort hab ich auch Kontakte zu einigen Autoren geknüpft, was ich sehr spannend finde.
      Für Selfpublisher gibt's aber auch Gruppen, wo diese sich untereinander austauschen und Tipps geben, in andern Buchgruppen werden immer mal Rezensenten gesucht, Testleser etc.
      Das klingt sehr interessant.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • stimmt nicht ganz, dass man nie zahlen muss. Bei Dissertationen
      auf Honorarbasis zahlt man etwas an den Verlag, die drucken die
      Arbeit und geben die Pflichtexemplare ab. Dann bekommt man
      pro verkauftes Exemplar Geld zurück, was normalerweise insgesamt den
      Betrag abdeckt, was man an den Verlag gezahlt hat. Die
      Urkunde mit dem Doktortitel wird erst ausgestellt, wenn man
      die Pflichtexemplare abgegeben hat. Und die großen Verlage sind
      reell, es geht meistens null auf null aus.
    • Lisa Cortez schrieb:

      Ist meine Tochter. Sie hat aber gerade wenig Zeit .
      ... das ist schade. Genauso wie mit meinem Freund.

      sunny73 schrieb:

      Ich bin in verschiedenen Buchgruppen in Facebook, wo ich mich mit andern Lesern und Autoren austausche. Dort hab ich auch Kontakte zu einigen Autoren geknüpft, was ich sehr spannend finde.
      Für Selfpublisher gibt's aber auch Gruppen, wo diese sich untereinander austauschen und Tipps geben, in andern Buchgruppen werden immer mal Rezensenten gesucht, Testleser etc.
      Sehr spannend, sunny!! Bist Du auch Autorin?!? Oder trägst Dich mit dem Gedanken, Selfpublisherin zu werden? Kannst Du Buchgruppen empfehlen, wo man auf die Suche nach Testlesern gehen kann?

      BUFFY schrieb:

      PS meine Freundin mit dem Selbstverlag
      hat einen Vertrag mit dem größten Krimiverlag
      Deutschlands. Drei sind jetzt raus und das vierte
      Buch dieses Jahr noch.
      ... als Krimileserin wäre ich interessiert, was sie schreibt. Es gibt ja so einige Krimiverlage. Ist sie bei Gemeiner?
    • Nein garnicht, ich lese leidenschaftlich gern. Irgendwann bin ich da rein gerutscht, als Betaleser, Rezileser und manchmal auch Lektor aktiv zu sein, es macht einfach Spaß. Da kommt man halt auch viel in Kontakt mit verschiedenen Autoren und so, da ich viel mit Selfpublishern lese.
      Meist komm ich per Zufall an Posts wo jemand nach Testlesern sucht bzw. werde mittlerweile direkt angefragt.
      Ich könnte mir vorstellen, dass du bei "Skoutz-Finde dein Buch" gut aufgehoben bist. Eine geschlossene Gruppe, was Müllposts ganz gut aussschließt. Dort sind sowohl Autoren als auch Leser und man kann sich prima austauschen.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Naguib Mahfouz
    • Büchereulen ist auch eine Gruppe, wo reger Austausch stattfindet und die sehr angenehm von der Atmosphäre her ist.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Naguib Mahfouz
    • Gern geschehen. Ich hab schon immer gern gelesen. Seit ich Buchstaben erkennen und sinnvoll aneinander reihen kann. Daher finde ich es toll, dass es diese Möglichkeiten heutzutage gibt. Als Autor hat man es nicht leicht und ich gebe gern ein bisschen was zurück für die tolle Zeit, die mir "meine" Autoren geben.
      So halte ich es auch in meiner Vorlesegruppe. Ich lese unbekannte genauso wie bekannte Autoren vor, wenn ich den Roman für vorlesetauglich halte und Erlaubnis der Autoren hab. Ok, bei mir nicht bekannten Autoren lese ich vorher das Buch, um das beurteilen zu können, aber wenn sie aus irgendeinem Grund nicht in Frage kommen, bekommen sie wenigstens eine Rezi die jau auch bissl hilft. Seit ich weiß, wie wichtig Rezensionen grad auch für Selfpublisher sind, gebe ich mir Mühe, jedes gelesene Buch zu rezensieren.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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