SZ: Natürlich darf ich glücklich sein

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    • toller Artikel.
      Und was für ein Problem, was das Aussehen mit Kindern macht .
      Anstatt darauf zu achten, dass es gerade, freie, freundliche Menschen werden,
      sollen Mädchen klein, niedlich und dünn sein
      und Jungen sportlich und muskulös.
      Warum ist das so wichtig????

      Gruß Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Ich finde den Artikel auch super.

      Besonders der Absatz über die Therapie und auch die Sätze über die Auswirkungen des Abnehmens haben mir gefallen, weil ich mich darin sehr wiederfinde.

      Ich hatte nach dem ersten Klinikaufenthalt auch weniger Gewicht und war damit so überfordert, dass ich ganz schnell wieder zugenommen habe. Ich war eben noch nicht bereit, sichtbar zu werden.
    • Mystery schrieb:




      Ich hatte nach dem ersten Klinikaufenthalt auch weniger Gewicht und war damit so überfordert, dass ich ganz schnell wieder zugenommen habe. Ich war eben noch nicht bereit, sichtbar zu werden.
      Ist man nicht sichtbarer, wenn man dick ist? Schon, weil man mehr Raum einnimmt. Ich bin groß und dick und finde , ich bin wesentlich auffälliger als in der Zeit, in der ich
      nicht dick war. Da konnte ich mich eher in der Menge verkriechen.

      Weshalb meinst du, dass es umgekehrt sei?

      Gruß Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Mystery schrieb:

      Ich hatte nach dem ersten Klinikaufenthalt auch weniger Gewicht und war damit so überfordert, dass ich ganz schnell wieder zugenommen habe. Ich war eben noch nicht bereit, sichtbar zu werden.
      Ist man nicht sichtbarer, wenn man dick ist? Schon, weil man mehr Raum einnimmt.

      Ja, natürlich, objektiv gesehen ist es so dass man eher heraussticht.

      Bei mir persönlich bedeutet Abnehmen aber, dass ich die Aufgabe übernehmen muss, die bisher mein Körper übernommen hat. Also mir Raum nehmen, meine Bedürfnisse einfordern, mich abgrenzen und wenn nötig auch meine Gefühle zeigen statt all das zu schlucken.
      Aber auch mich erden und mit dem umgehen, was relativ ungefiltert an mich herankommt.

      Menschlich werde ich mit Gefühlen, einer eigenen Meinung etc dann deutlich sichtbarer. Das ist es was ich meine. Insofern ging das was Sunny73 geschrieben hat in die richtige Richtung.
    • Danke, Mystery und Sunny,

      Bei mir war , dünn sein bedeutet keinen Platz haben, keine Bedürfnisse und am besten verschwinden,
      zunehmen bedeutet sich Raum nehmen und zwar tatsächlich,
      und ich dachte ,
      ich fühle mich manchmal mit dem dicken Körper schlecht,
      weil ich mir eigentlich so viel Raum nicht zugestehe.


      Mystery schrieb:

      Bei mir persönlich bedeutet Abnehmen aber, dass ich die Aufgabe übernehmen muss, die bisher mein Körper übernommen hat. Also mir Raum nehmen, meine Bedürfnisse einfordern, mich abgrenzen und wenn nötig auch meine Gefühle zeigen statt all das zu schlucken.
      Aber auch mich erden und mit dem umgehen, was relativ ungefiltert an mich herankommt.

      Dann bedeutet das , was ich sage für dich das doch auch?



      Mystery schrieb:

      Menschlich werde ich mit Gefühlen, einer eigenen Meinung etc dann deutlich sichtbarer.

      ich finde es dennoch interessant, dass es so anders empfunden wird,
      auch wenn ich verstehe, was du meinst.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • auch interessant

      Als Ergänzung zu den großartigen Kolumnenartikeln, die ich jedesmal sehr genieße: <link zu youtube auf Wunsch von Goldkeks gelöscht>


      Spannende Runde. NR wie immer sehr überzeugend. :thumbup: :thumbup: :thumbup:

      Diesen Kerlen würde ich am liebsten xxxxxxxxxx in die xxxxxxxxxxxxx..... :evil: :evil: :evil: . Vorsicht lesen auf eigene Gefahr:<link auf Wunsch von Goldkeks gelöscht>

      Das so eine Seite überhaupt existieren darf.... Aber irgendwo müssen sich die unzufriedenen, kleinxxxxxxxxxx Kerle ja "austauschen"....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sunny73 () aus folgendem Grund: Link auf geäußerten Wunsch in Post 11 gelöscht

    • Goldkeks, mit der Verlinkung schaffst du für Vollidioten nur eine Plattform.

      ich finde solche Dumpfbackenangriffe allerdings harmloser, als den Betroffenheitsterror von Poltikern und Medizinern, die hinter ihren wohlgesetzten Worten genau den gleichen dumpfen Dickenhass verbergen, das aber "wissenschaftlich" ausdrücken und meinungsbildend sind.
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lisa Cortez ()

    • Vielleicht hast du Recht, Lisa. Ich wollte die links löschen, komme leider nicht in die Überarbeitungsfunktion des posts..... den Betroffenheitsterror mag ich auch nicht besonders.... und ja, bei lichte betrachtet, ist er eigentlich "schlimmer".
    • OT @Goldkeks: ich hab das jetzt mal als Aufforderung begriffen und die Links gelöscht. Hoffe das war ok so.
      Viele Grüße

      Andrea - Seepferdchen-Admin


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Ich habe mich mal bei Twitter angemeldet, um Natalie Rosenke in diesem wichtigen Kampf tatkräftig zu unterstützen mit Likes und Tweets und mir gefällt es, manche Hater etwas ins Grübeln über sich zu bringen, mit Schlagfertigkeit und Humor.


      Vielleicht macht es euch auch Spaß. Zusammen ist man stärker. Allerdings braucht man gute Nerven, um sich den ganzen Twitter-Schrott "anzutun". Aber es ist ein sooo gutes Gefühl, etwas zu bewirken in dieser dickenfeindlichen Umgebung. Ich freue mich sehr über jede positive Reaktion auf meine Tweets.
    • Heute kam - leider - die letzte Folge. Schade, habe die Kolumne SEHR genossen.

      Auf Twitter habe ich noch mal richtig "geackert", um das Thema sachlicher dargestellt zu wissen, um NR zu unterstützen in ihrem wichtigen Kampf.

      Und auf einer anderen Seite claudia-klinger.de/digidiary/2…ssivitaet/#comment-280691 habe ich das in die Kommentare geschrieben:

      Den Satz "Weit schlimmer als Abweichlerinnen wie Nathalie finde ich Menschen, die auf ihr herum hacken, sie beschimpfen, beleidigen und verspotten."

      finde ich versteckt diskriminierend und zeigt, dass Natalie Rosenkes Anliegen nicht richtig verstanden wurde. Sie ist keine „Abweichlerin“ (wovon auch?), sondern setzt sich couragiert und zu Recht gegen Diskriminierung ein und zwar nicht nur von dicken Menschen, sondern ganz allgemein. Ich finde sie ist eine mutige Person, von der es auf der politischen Bühne und in der Presselandschaft viel mehr geben sollte.
      NR ist nicht durchs „Fressen“ dick. Ich finde, man sollte viel differenzierter hochgewichtige Menschen betrachten. Wenn ich im Supermarkt vor dem Chips-Regal stehe oder in der Süßwarenabteilung sehe ich, dass nicht nur die „Dicken“ dort einkaufen, sondern alle. Die Schlanken sind in der Mehrzahl. Die Pommesbuden des Landes wären alle Pleite, wenn sie nur von „dicker Kundschaft“ existieren müssten….. Als Berufsschullehrerin sehe ich oft zu, was meine Schüler zu sich nehmen. Da gibt es tatsächlich dicke, die viel Süßigkeiten essen. Aber es machen viele so, auch schlanke. Es gibt kaum einen Unterschied.
      Wenn ich schwimmen gehe, sehe ich fast nur dicke Leute im Bad. Dicke, die planschen und Dicke, die wie ich, sportlich ihren Kilometer „durchziehen“.

      Dicksein hat so viele Faktoren und es ist eine Anmaßung von Leuten, nach „Sicht“ urteilen zu wollen. Das ist nicht nur unprofessionell und falsch, sondern auch oft einfach nur klischeehaft und dumm.
      Besonders schlimm ist es für Menschen, die wirklich unverschuldet „dick“ sind, wegen Hashimoto und ähnlichem. Schon schlimm genug, dass man diese häßliche chronische Erkankung hat und von anderen immer in die defizitäre Schuld-Ecke gestellt wird… Da wünsche ich manchem auch mal so eine Erkrankung. Und da helfen auch keine 200 km Radeln und 8 km Schwimmen pro Woche…. Und vorbildlicher essen als der Rest der Welt.

      LG Goldi, die gerade nicht so viel mehr radelt und schwimmt, sondern lieber viel spazierengeht und sich überlegt, bei Anker Steps mitzumachen, wenn es draußen wieder schön ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldkeks ()