interessanter Artikel zum Thema Diabetes

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    • Der Artikel ist mir zu veralgemeinernt. Jeder muss so gleich essen. Ich glaube , dass mit Ernährung viel erreicht werden kann aber nur eine Ernährung passend für alle Diabetiker ist zu einfach gestrickt und zu dogmatisch.
    • Zur Ernährung: Ja, unser Körper ist so wie er ist, tausende von Jahren alt und unsere moderne Ernährungsweise ca. 50 Jahre.
      Dennoch: Kaum hatte der Mensch das Feuer entdeckt, das war der Homo Erectus vor 700.000 Jahren, hat er dann auch fast immer alles gekocht . Warum wohl? Es war bekömmlicher.
      Es gibt sehr viele Leute, die Rohkost überhaupt nicht vertragen. Auch Ayurveda , die 3000 Jahre alte Ernährungsberatung ;) sagt aus, dass es im Grunde nur ein Verdaaungstyp gibt, der Rohkost wirklich abkann.
      Gegen diese alte Ernährungsweise kann man allerdings wieder einwenden, dass die Lebenserwartung heutzutage viel höher ist , und das das außerhalb der effektiven Bekämpfung von Infektionen und der Möglichkeit der Chirurgie auch mit am guten Ernährungsstatus hierzulande liegt.....
      wo Dr. Mutter natürlich Recht hat, ist mit seinen Empfehlungen von Clean Eating: Palmfett, Industriezucker etc. gehören nicht in ein Essen - punkt. Billiges Füllmaterial .
      Das führt dann auch wieder zur Notwendigkeit von Substiuierung , also der Einnahme von NEM , die man eigentlich nur braucht, weil das industriell hergestellte Essen davon wenig enthält. ( Ausnahme ist Vitamin D, da sind wir wohl auf Grund unseres modernen Lebens in geschlossenen Räumen im Mangel ).Vitamin B12 - Mangel hat man mir in einer Neurologischen Klinik erklärt, ist auch weit verbreitet - Veganer können betroffen sein, aber Fleisch hat auch oft zu wenig Vitamin B12, wenn die Tiere kein Gras mit Mikroorganismen fressen, sondern Kraftfutter bekommen.
      Außerdem essen viele von uns zu viel Fleisch - und dazu noch minderwertiges wie Würste und Schinken.
      Ganz davon abraten wie der Doctor würde ich nicht, gerade für Frauen und Ältere ist das ab und zu ein guter Eisenliferant....die Betonung liegt auf "ab und zu" :D , und dann besser Bio , aus den Gründen, die oben angeführt sind.

      Auch halte ich die genetische Komponente bei Diabetes für ziemlich stark. Ich habe auch schon 25 Kilo mehr gewogen als jetzt - dennoch kein kleines bißchen Diabetes in Sicht, einige meiner dunkelhäutigen Verwandten haben nicht mal Übergewicht und einen hohen Blutzuckerspiegel .....

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Also ich glaube, dass man absolut mit allem versorgt ist, wenn man regional, saisonal und möglichst unbehandelte Dinge isst.

      Die "alte Küche"...viel Grünzeug, das was gerade wächst..Sonntagsbraten .Süßkram nur als Leckerei...oder in Form von Obst- damit ist meine Oma 93, 5 geworden .Bei moderatem Ü- Gewicht.

      Vegan und alle anderen Auswüchse,- sich zu viel mit Ernährung zu beschäftigen, halte ich für Religionsersatz .Man muß schon sehr gesättigt und gelangweilt sein um sich so intensiv mit seiner Ernährung zu beschäftigen.
      In Ländern wo die Leute mehr Energie aufwenden müßen ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, abends müde ins Bett gehen und nicht immer neue "Aufregungen " suchen, weil ihr Alltag so EINFACH /langweilig ist, da ernähen sich- gibts genug zu essen- die Leute doch genau so...an ihre Gegend und die Jahreszeit angepaßt.

      Außerdem glauben die Anhänger solcher Bewegungen immer, daß nur sie den richtigen Weg gefunden haben und alle anderen sind Sünder .
      Das ist auch nicht besser als die Zeugen in der Fußgängerzone, die mir ungebeten verkaufen wollen, das Evolution Lüge ist.


      Ich glaube nicht , daß man sich Zucker Diabetes anfressen kann.
      Dann hätte ich schon längst welchen

      Wenn man dazu neigt, dann mag man den durch falsche Ernährung "auslösen" können, aber nur deshalb bekommt man den nicht.
      Also da muß man schon eine Disposition dazu mit bringen.

      So das glaub ich und wenn ich das nun wieder umgesetzt bekomme- früher habe ich so gelebt -dann wäre alles schön :hihi:
    • Doch, das kann man durchaus, wenn die Disposition dazu da ist. Ich hatte jahrelang kein Problem, aber 2016 wurde dann während eines Krankenhausaufenthalts ein erhöhter Langzeitzuckerwert festgestellt.

      Ich habe natürlich gleich Tante Gugel beschäftigt und dem Arzt dann den Grund für diesen Wert genannt - extrem viel Weissmehlzeugs, Nudeln und Zuckerkram über einen längeren Zeitraum, weil ich "mir etwas Gutes tun" wollte.

      Ich habe SOFORT die Bremse gezogen, und siehe da - die Werte haben sich fast normalisiert, schiessen aber bei "Sünden" auch gerne mal hoch.

      Medikamente nehme ich (noch) nicht, so lange ich das durch passende Ernährung (wenig Kohlenhydrate, möglichst wenig Zucker, viel Gemüse, bei Obst nur kleine Portionen eher zuckerarmer Sorten, Fleisch und Käse, Milchprodukte eher in der fetteren Version, Eier) im Griff halten kann.

      Am Anfang dachte ich: Da bleibt der Genuss auf der Strecke - aber das Gegenteil war der Fall, denn man wird sehr kreativ. Auch "draussen" ist es kein Problem. Zum Steak gibt es eben keine grosse Portion Pommes (2-3 Stück klaue ich bei meinem Mann), sondern eine doppelte Portion Salat oder Gemüse. Da hatte ich noch nie Probleme in einem Gasthaus.

      Aber eins ist auch klar: Jeder Jeck ist anders - also was bei einem Menschen mit Diabetes funktioniert, wirkt bei anderen möglicherweise nicht in gleicher Art. Und auch wenn die Werte im grünen Bereich sind: Diabetes ist nicht wirklich heilbar, sondern kann immer wiederkommen, wenn man in alte Muster fällt.