WICHTIG Foren-Philosophie

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    • Foren-Philosophie

      Ich habe die Foren-Philosophie ein bisschen überarbeitet. Im Großen und Ganzen habe ich ein paar Sätze aktualisiert, z.B. zum Stand der Forschung.

      Inhaltlich ist der erste Abschnitt "Das dicke Forum - ein Teil der klassischen Fat Acceptance-Bewegung?" hinzu gekommen.

      Hintergrund ist zum einen, dass ich in anderen Foren immer wieder mit der Fat Acceptance-Bewegung in Verbindung gebracht werde. Zum anderen hat mich aber auch der Shitstorm, dem ich vor einiger Zeit hier im Forum und im Nachbar-Forum ausgesetzt war, weil ich darüber berichtet hatte, wie ich wieder in Bewegung gekommen bin, zu diesem Abschnitt animiert. Bei meinen damaligen Schilderungen spielte auch eine Gewichtsabnahme von supersuperdick auf superdick eine Rolle, die aber nicht im Mittelpunkt meiner Betrachtungen stand. Dennoch wurde es von einigen Leuten so hingedreht, dass ich als langjähriges Mitglied der Fat Acceptance-Bewegung die Sache der dicken Menschen damit verraten habe. Der Gipfel war dann noch, dass ich zwar natürlich alles dafür tun durfte, dass es mir wieder besser geht, aber öffentlich darüber sprechen hätte ich nicht dürfen.

      Das alles hat mich nachhaltig schockiert. Zum einen habe ich mich selbst nie als einen Teil der Fat Acceptance-Bewegung wahrgenommen. Nichts liegt mir so fern wie Schwarz-Weiß-Denken. Wie ich tatsächlich dazu stehe, steht in diesem o.g. Forenabschnitt. Zum anderen konnte ich nicht fassen, dass tatsächlich vorgeschlagen wurde, nach vorne das Dicksein als super darzustellen und im stillen Kämmerlein mein Leiden zu bekämpfen. Ich gebe zu, dass auch ich in der Vergangenheit die Option, durch Übergewicht komplett aus dem sozialen Leben geworfen werden zu können, nicht wirklich ernst genommen habe. Das sehe ich jetzt, nachdem es mir fast passiert ist, sehr selbstkritisch.

      Ich bin gespannt auf Eure Kommentare: Foren-Philosophie
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Tippfehler korrigiert

    • :applaus: meinereins steht voll und ganz hinter dieser Philosophie.

      Liebe Martina,

      Und außerdem will ich mal sagen,daß ich Dein Durchhaltevermögen ganz toll finde.
      Soviel haben inzwischen aufgegeben sich für die Sache zu engagieren.

      Die Selbsthilfegruppen im real Life, die hier damals auch sehr aktiv waren sind gänzlich verschwunden.
      Jedenfalls die in und um unser Städtle.
      Man könnte meinen die Dicken wären mittlerweile akzeptiert und hätten keine Probleme mehr.

      Solche Anfeindungen , wie Du sie erlebt hast kenne ich auch.
      Einfach nur dumm...da wird überhaupt nicht reflektiert.
      Es ist so einfach feige in einem Forum sein krudes Weltbild von sich zu geben und von allen zu verlangen,daß sie dem folgen.
      Bzw. Leute abzustempeln und zu beleidigen.

      Oder kennst Du die die Dich so fies angefeindet haben persönlich?

      Ich bin aus dem letzten Dicken Forum raus geflogen,weil ich sagte-" Dicke müßen akzeptiert werden- so wie jeder andere auch-, heißt aber noch lange nicht das Dick- so richtig dick - ein anstrebenswertes Lebensziel ist.
      Ab gewissen Massenverhältnissen ist dick ungesund. Basta

      Wenn man das aber so haben will....dann bitte......aber mir einreden, dick ist überhaupt nicht problematisch, ist Quatsch.

      Raus war ich....


      Ich habe das verfolgt, was Du über Deinen Weg geschrieben hast und ich ziehe den Hut....

      Daß Du Dich aber nicht als Teil der Dicken-Akzeptanz-Bewegung siehst wundert mich.
      Du stehst hinter diesem Forum und spätestens als Du damals im TV für die Sache eingetreten bist, warst Du das für mich-ein Vorbild.
    • Danke, wilmastante, für Dein Feedback.

      wilmastante schrieb:

      Oder kennst Du die die Dich so fies angefeindet haben persönlich?
      Ja, zum Teil kenne ich sie persönlich. Das hat es nicht besser gemacht.

      wilmastante schrieb:

      Daß Du Dich aber nicht als Teil der Dicken-Akzeptanz-Bewegung siehst wundert mich.
      Du stehst hinter diesem Forum und spätestens als Du damals im TV für die
      Sache eingetreten bist, warst Du das für mich-ein Vorbild.
      Es gibt im Internet eine feministisch motivierte Fat Acceptance-Bewegung, die wohl ziemlich radikal ist. Ich weiß nicht sehr viel darüber. Ich habe nur öfters darüber gelesen. Das spielt sich zu großen Teilen in den sozialen Netzwerken ab, die ich grundsätzlich ablehne und an denen ich mich zumindest privat nicht beteilige. Allerdings habe ich schon eMails aus der Abnehmszene bekommen, in denen mir unterstellt wurde, dass ich diese radikalen Ansichten vertrete, aus dem Nichts heraus, ohne dass ich jemals zuvor mit diesen Leuten kommuniziert hätte. Und wenn in anderen Foren über unser Forum und mich diskutiert wird, werde ich auch immer wieder mit diesen radikalen Teilen der Dickenbewegung in Verbindung gebracht. Das ist ein Grund für diese Klarstellung in dem Philosophie-Text.

      Ich selber war ja in den 90igern auch bei Dicke e.V. aktiv. Damals wurde ich schon zum Teil angegriffen, weil ich zu ausgleichend war. Mit den Jahren habe ich mich von alledem immer weiter entfernt.

      Es ist, wie ich es in dem Philosophie-Text geschrieben habe: Ich möchte als vollwertiger Teil dieser Gesellschaft wahrgenommen werden, nicht als etwas Besonderes oder Besseres, nur weil ich dick bin. Mir fehlt in den ganzen Fat Acceptance-Aktivitäten die Normalität, die ich z. B. lebe. Ich habe dicke und dünne Freunde. In meinem Freundeskreis ist das alles kein Thema. Es wird als normal angesehen, dass es solche und solche Menschen gibt. Das ist mein Traum davon, wie es sein sollte. Dazu passt es nicht, schlanke Menschen anzugreifen.

      Was die Vorbildfunktion betrifft: Es ist wohl so, dass ich damit leben muss, obwohl ich denke, dass ich nicht zum Vorbild tauge, weil ich in meinem Leben sehr viele Fehler gemacht habe. Als das damals hier im Forum passiert ist, wurde mir ja auch vorgeworfen, dass ich immer ein Vorbild war und nun alles verraten habe. Das hat mich ziemlich fassungslos zurückgelassen, weil das in diesem Zusammenhang von mir gezeichnete Bild nichts mit mir zu tun hatte. Das Vorbild, das da beschrieben wurde, hatten sich die Leute in ihren Köpfen selbst geklöppelt. Und ich habe mich gefragt, was ich falsch gemacht habe, dass ich so rüber gekommen bin.
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    • Liebe Martina,

      Martina schrieb:

      Es ist, wie ich es in dem Philosophie-Text geschrieben habe: Ich möchte als vollwertiger Teil dieser Gesellschaft wahrgenommen werden, nicht als etwas Besonderes oder Besseres, nur weil ich dick bin.
      genau so ist es. Und auch nicht als etwas Schlechteres, wegen dem Dick. Sondern ganz normal.
      Und das hast Du in der Forenphilosophie auch wunderbar zusammengefaßt und ausgedrückt.
      Ein Stück Normalität zurückgewinnen bzw. Unterstützung finden für ein Stück Normalität, in einer Umwelt, die einen entweder pathologisiert oder einem sogar schlechte Beweggründe unterstellt. Oder einen schlechten Charakter bescheinigen will ...

      Martina schrieb:

      Und ich habe mich gefragt, was ich falsch gemacht habe, dass ich so rüber gekommen bin.
      Wenn z.B. jemand optische Probleme und "Dioptrien" hat, dann hast Du nichts falsch gemacht, wenn er Dich verschwommen sieht. Dann muß er mal zum "Optiker" und braucht eine Sehhilfe, dann klappt's auch wieder mit der Wahrnehmung.

      Wenn Dich jemand als Vorbild nimmt - dann hat das Gründe, die in ihm liegen. Ich habe auch "Vorbilder", die wahrscheinlich gar nichts davon wissen, daß sie mir als Inspiration "dienen".

      Je älter ich werde, liebe Martina, desto weniger beziehe ich die Dinge auf mich persönlich.

      Ich wollte nur sagen, ich finde die Forenphilosophie super, und das Forum sowieso, und die Arbeit, die Du da hinein steckst, so daß wir es nutzen können.
      Dafür wollte ich an dieser Stelle einfach mal DANKE! sagen.

      :danke:
      Wenn du dir vornimmst, alles ganz richtig zu machen - genau das ist der Fehler. Ysolda Dee
    • Issi schrieb:

      Wenn Dich jemand als Vorbild nimmt - dann hat das Gründe, die in ihm liegen. Ich habe auch "Vorbilder", die wahrscheinlich gar nichts davon wissen, daß sie mir als Inspiration "dienen".
      Ja, Issi, das geht wohl jedem so, aber jemandem dann vorzuwerfen, dass er nicht dem VorBILD entspricht, das man von ihm hat, finde ich grenzwertig.

      Issi schrieb:

      Je älter ich werde, liebe Martina, desto weniger beziehe ich die Dinge auf mich persönlich.
      Das geht mir genauso. Diese Geschichte war dabei eine harte Lektion, denn sie zielte zu 100% auf mich persönlich ab. Und leider habe ich Boshaftigkeit im Großen und Ganzen wenig entgegenzusetzen.

      Issi schrieb:

      Ich wollte nur sagen, ich finde die Forenphilosophie super, und das Forum sowieso, und die Arbeit, die Du da hinein steckst, so daß wir es nutzen können.Dafür wollte ich an dieser Stelle einfach mal DANKE! sagen.
      Danke, Issi. Leider kann ich mich nicht so ums Forum kümmern, wie ich das möchte. Ich habe einen extrem stressigen Job und muss mich seit Anfang des Jahres auch engmaschiger um meine 95-jährige Mutter kümmern, die 500 km von mir entfernt wohnt, da sie kränkelt. Bei alledem darf ich nicht aus dem Auge verlieren, auch nach mir selber zu schauen und immer auch genügend Zeit zur Regeneration einzuplanen. Da fällt das Forum leider oft hinten runter. So gesehen, war die DSGVO für mich eine gute Sache. Unter (Zeit-)Druck funktioniere ich am besten. :biggrins:
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
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    • Martina schrieb:

      Danke, Issi. Leider kann ich mich nicht so ums Forum kümmern, wie ich das möchte.








      Also ich finde, daß du Dich "sehr gut um das Forum kümmerst".
      Und frage mich eh immer , in wie weit da die Admins auch beteiligt sind.

      Martina schrieb:

      Das geht mir genauso. Diese Geschichte war dabei eine harte Lektion, denn sie zielte zu 100% auf mich persönlich ab. Und leider habe ich Boshaftigkeit im Großen und Ganzen wenig entgegenzusetzen.
      Also ich habe eine Weile eine Selbsthilfegruppe geleitet
      Alle fanden die Gruppe wichtig und super.

      Mein Plan, daß das dann so wird, daß jeder mal ein Treffen organisiert und nicht immer alles an mir hängt bzw. daß ich nicht in die Rolle der Leitung gerate, ging nicht auf.

      Es gab dann auch irgendwann den Punkt, wo man mir vorwarf, man könnte doch dies machen und jenes...mein Einwand..."ihr könnt das alles gerne machen , aber bisher war hier kein Interesse , daß jemand was macht..und ich hab alles alleine organisiert, weil- mach ich es nicht finden keine Treffen statt"...wurde überhört.

      Also ich war schon frustriert darüber , daß man zwar wollte , daß ich das Treffen am Laufen halte, es aber einigen nicht paßte, wie die Treffen gestaltet waren....nur sich einbringen wollte auch keiner.

      Und als dann auch noch die Gerüchteküche zu broddeln begann, ich würde mich an der Gruppe "bereichern"( wir frühstückten oft zusammen, ich kaufte ein, richtete es und stellte eine Sparschwein auf auf , für freiwillige Spenden, denn für alle auch noch das Essen zahlen konnte ich nicht..im Besten Fall ging es grad auf -Spende-Einkauf )....da war ich dann auch gänzlich fassungslos warum Menschen so böse und "hintnen-rum " sind.
      Offensichtlich gefiel einigen schlicht meine Person nicht und dann kamen so Bösartigkeiten auf.

      Ds aht mich ganz shcön entsetzt, weil mir so Gedanken völlig fern sind.Wenn jemand was tut, sich engagiert, auch wenn ich mit dem nicht ganz konform bin, dann find ich das doch toll und such nicht was , wo der angreifbar ist.

      Bzw. es liegt mir überhaupt völlig fern, Schwachpunkte bie jemand zu suchen und dann zu sticheln.
      Was soll das?

      Aber grade in Foren ist ja so was sehr verbreitet.
      Deshalb hab ich Dich gefragt, ob die Leute real auch kennst, denn meien Erfahrung ist, im wahren Leben ist man meistens zu feige seine fiese Seite zu zeigen.

      Zu mir kam die Gerüchteküche auch nur hinten rum .Vorne traute sich keiner zu fragen , was machst Du eigentlich mit den Spenden.

      Was will ich sagen? Daß es leider so ist, daß einem Menschen nicht immer wohl gesonnen sind.Gerade wenn man was tut und Lob bekommt, das können anscheinend mach arme Seelen nicht verknuseren.

      Sowas hab ich noch nie verstanden.

      Da kann ich, denke ich gut nach vollziehen, wie es Dir ging und ich bewundere sehr, daß Du den Laden nicht aufgegeben hast.

      Man braucht sehr viel Idealismus um der Arbeit im Selbsthilfebereich stand zu halten.
      Und man braucht eine gute Basis, Standfestigkeit um Bösartigkeiten, dei einem insbesondere in der virtuellen Welt begegnen, stand zu halten.


      Übringens finde ich dieses Phänomen...daß "Alle" gerne wollen, das es so ein Forum gibt aber nicht kapieren, daß sie was damit zu tun haben ,wenn sie es nutzen, ...wieder mal bestätigt.
      Denn anscheinend haben nur sehr wenige eine Meinung zu der Forumsüberarbeitung geschweige denn,daß sie die Arbeit dahinter sehen.

      Bei unserer Gruppe haben alle rumgejammert, als ich krank wurde , und die Treffen deshalb erst mal einschliefen.
      Es hat sehr lange gedauert, bis jemand die Initiative ergriff und den Treffpunkt "übernahm".

      Viellleicht bräuchte es auch eine SHG von Leuten, die sich in SHG `s engagieren.

      Ich glaube die machen alle ziemlich ähnliche Erfahrungen.

      Im November gehe auf ein Seminar wo es genau darum geht...Seminar für Leitungen von SHG,Foren...mal sehen....vielleicht, bekomme ich da gute Vorschläge, wie man mit dem Frust, den Anfeindungen umgeht....
    • wilmastante schrieb:

      Viellleicht bräuchte es auch eine SHG von Leuten, die sich in SHG `s engagieren.

      Ich glaube die machen alle ziemlich ähnliche Erfahrungen.

      Im November gehe auf ein Seminar wo es genau darum geht...Seminar für Leitungen von SHG,Foren...mal sehen....vielleicht, bekomme ich da gute Vorschläge, wie man mit dem Frust, den Anfeindungen umgeht....
      Solche Erfahrungen habe ich auch schon machen müssen, bevor wir ein eigenes Forum aufgemacht haben. Da habe ich mich auch mal ohne Ende von jemandem ausnutzen lassen. Aber man lernt ja ...


      wilmastante schrieb:

      Also ich finde, daß du Dich "sehr gut um das Forum kümmerst".
      Und frage mich eh immer , in wie weit da die Admins auch beteiligt sind.
      Ich habe mich monate-, wenn nicht sogar jahrelang nicht um das Forum gekümmert und bin total froh und dankbar, dass meine Freunde nach dem Forum schauen.

      Wenn's allerdings technisch wird, muss ich ran, weil ich da den besten Durchblick habe, und der ist schon eingeschränkt genug.

      Was die Website betrifft, war die früher in Joomla. Das war so ein Projekt von meinem Ex. Joomla hat allerdings den Nachteil, dass man es regelmäßig updaten muss, weil es sonst zu einem Einfalltor für Hacks werden kann. Tja und da kam ich dann an meine Grenzen. Deshalb habe ich beschlossen, die Seite mit meinem guten alten Dreamweaver in ebenfalls gutem alten HTML neu zu programmieren, in Zeiten der DSGVO eine sehr gute Sache, weil so eine Seite definitiv nicht irgendwohin nach Hause telefoniert. Das war kreativ und hat mir deshalb Spaß gemacht. Und die Seite ist ja auch überschaubar. Die Texte hatte ich noch von der alten Seite gesichert und musste sie nur noch überarbeiten. Zwei Seiten fehlen noch. Dann ist sie fertig.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail.
      Ihr erreicht mich daher ausschließlich über die eMail-Adresse im Impressum.
    • Wilmastante schrieb:

      Also ich finde, daß du Dich "sehr gut um das Forum kümmerst".
      Und frage mich eh immer , in wie weit da die Admins auch beteiligt sind.

      Also ich finde, es spricht sehr für das Team, dass man nicht merkt, wenn wir aktiv werden.

      Was im Hintergrund alles passiert, bekommt ihr ja nicht mit, aber es wird sich z.B. fortwährend im Team besprochen, wir stimmen über Anfragen ab, überlegen auch schon mal gemeinsam, wie wir mit dem ein oder andern Post umgehen...
      Natürlich ist das auch vom jeweiligen Privatleben abhängig, wie viel oder wenig man grad beitragen kann und manchmal ist einfach auch nicht so viel zu machen.
      Aber all diese Dinge solchen die Teilnehmer des Forums ja nicht belasten und stören, daher versuchen wir, sie so entspannt wie möglich abzuhandeln.
      Insofern, sei unbesorgt, wir kümmern uns schon alle gut umeinander, auch innerhalb des Teams (heißt bei uns nicht "Toll Ein Anderer Macht's") :knuddel2:

      Und ja, Martina kümmert sich hervorragend um die Belange des Forums. :)
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Um nur für mich persönlich zu sprechen, ich habe in meinem Umgang mit mir und meinem Dicksein unter anderem die Orientierung durch andere Dicke außerhalb des eigenen Dunstkreises außerordentlich zu schätzen gelernt.

      Mir waren einzelne Personen in soweit ein Vorbild, dass sie mir alternative Denkkonzepte und letztlich Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt haben, die ich mir im Schutze der relativen Anonymität anschauen konnte.
      Im Laufe der Zeit konnte ich so auch Wege jenseits ausgetretener Pfade beschreiten.

      Gelernt habe ich somit aber durchaus auch durch Fehler von anderen und auch indem ich manchmal dachte: So möchte ich es nicht machen, weil es nicht zu mir und meinem Leben passt.
      Auch das ist Hilfe, und für die bin ich dankbar.

      Perfekte Menschen, die jederzeit genau abschätzen können, ob sie so auch in 20 Jahren noch handeln würden erwarte ich hier keinesfalls.

      Stärke besteht doch eher darin, wie man mit Fehlern umgeht, mit den eigenen und denen von anderen, oder dem was man als solche empfinden mag.

      Den Umstand, dass die Beteiligung am Forum auch für mich spürbar zusammengeschrumpft ist bedauere ich zwar, es schmälert aber nicht die Stütze, die ich über Jahre aus den gesammelten Erkenntnissen hier herausziehen konnte.
      Wenn es noch eine Weile ein bisschen so weiter gehen kann und ich teilhaben kann, dann bin ich sehr zufrieden.

      Da ich selbst nur in zwei Foren für Dicke aktiv war/bin, kenne ich auch kaum Alternativen hierzu, wie junge Dicke das jetzt machen, ob sie so etwas brauchen oder sich vielleicht doch einiges schon zum Positiven gewendet haben mag kann ich nicht so gut beurteilen, ich nutze aus einigen Gründen keine sozialen Netzwerke und weiß daher nicht, ob es auch dort vergleichbare Projekte gibt.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Hallo Martina,
      die Forenphilosophie - so toll formuliert und vom Inhalt her, jaaaaa!

      Hallo wilmastante,

      wilmastante schrieb:

      Und als dann auch noch die Gerüchteküche zu broddeln begann, ich würde mich an der Gruppe "bereichern"( wir frühstückten oft zusammen, ich kaufte ein, richtete es und stellte eine Sparschwein auf auf , für freiwillige Spenden, denn für alle auch noch das Essen zahlen konnte ich nicht..im Besten Fall ging es grad auf -Spende-Einkauf )....da war ich dann auch gänzlich fassungslos warum Menschen so böse und "hintnen-rum " sind.
      Offensichtlich gefiel einigen schlicht meine Person nicht und dann kamen so Bösartigkeiten auf.

      zeigt auch wieder, dass auch Dicke , nur weil sie eine diskriminierte Minderheit sind , nicht per auch die besseren Menschen sind. und auch das ist ein Punkt: Muss man spaßig, pflegeleicht, lieb sein , wenn man dick ist oder kann man auch ein richtiges A....loch sein ? ich glaube, wenn man alles sein kann, selbst dumm und fies , dann gehört man erst dazu.
      ( und man kriegt wie jeder andere ohne Schonung auch die Konsequenzen ab, klar)
      Im übrigen können auch Angehörige von Minderheiten fürchterlich .....das weiss ich seit Guido Westerwelle.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken