So. Heute Morgen war es also soweit. Ich hatte meinen Termin beim Endokrinologen. Die Praxis war eine Empfehlung meiner Therapeutin. Kluge Frau.
Ich hatte mich ja vor dem Gespräch gewappnet, nach allem, was ich immer wieder so lese und höre von der Ärzteschaft. Aber das hat sich als unnötig erwiesen. Weil ich aber so gewappnet war, hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, was er sagen wollte. Er versuchte mir schonend beizubringen, dass ich doch mal die Möglichkeit in Erwägung ziehen solle, vielleicht auch mit einem hohen Gewicht leben zu können. Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkprobleme etc. seien zwar möglich, aber keineswegs zwangsläufig ... und es sei durchaus möglich, mit einem hohen Gewicht ein gutes Leben zu führen. Ob ich darüber schonmal nachgedacht habe ... tastete er sich ganz vorsichtig vor.
Bis es mir dann irgendwann dämmerte ...:batsch:
Ich:
Hallo? Ach so, Sie wollen mir gar nicht erzählen, dass ich eigentlich schon halbtot bin und dringend 50 kg abnehmen muss?
Er:
Nein. Ich würde eher sagen, das klappt sowieso nicht. Außerdem werden Sie davon wahrscheinlich krank.
Ich:
Ja, denke ich auch. Mir wäre es lieb, wenn es mir gelingen könnte, bei meinem jetzigen Gewicht zu bleiben oder vielleicht auf lange Sicht so 10 kg verlieren zu können. Das fände ich fein.
Er:
Ja, das ist realistisch. Finde ich gut. Dann klären wir jetzt erstmal, wie die "Haustechnik" bei Ihnen funktioniert ... Schilddrüse, Nebenniere, Blutzucker ... (erklärt mir alle Tests, wie sie funktionieren, wie lange sie dauern, was man wofür dabei bekommt und was man damit anfangen kann).
Übermorgen trete ich also an zum großen Wenden :grins:.
Bis hierher: Eine großartige Erfahrung.
Vom Doc selbst über das Empfangspersonal bis hin zur Assistentin, die mich gemessen und gewogen hat (andere Patienten und eine andere Assistentin waren mit im Raum) - und das Ergebnis stillschweigend abgelesen und eingetragen hat. Alles rundherum freundlich.
@ Martina:
Wie war das nochmal bei der Schilddrüse ... auf welchen Wert muss man da achten und wie muss der idealerweise sein?
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Die Beiträge in diesem Forum wurden von engagierten Laien geschrieben. Soweit in den Beiträgen gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.
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Ach Sally, wie ich Dich um diesen Arzt beneide :-o - zu schade, dass der eine halbe Weltreise von mir entfernt ist :( Viel Glück beim Rundumcheck, Darcy:daumen:
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:eek: boah! es tut sich was in der ärzteschaft! und ich beantworte jetzt gleich mal die schilddrüsenfrage. TSH (sollte um 1 sein, auch wenn der grenzwert vieeel höher liegt, je nach labor zw. 2,5 und 4,5). [b]f[/b]T4 [b]f[/b]T3 ... die f sind wichtig, weil sie das ungebundene hormon darstellen, dass dem körper tatsächlich zur verfügung steht. diese werte sollten eher im oberen normbereich liegen. [b]Antikörper [/b]sollten auch geprüft werden. lass dir auf jeden fall eine kopie aller befunde geben.
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Ach Sally, was für ein positives Erlebnis. Ich freue mich so sehr mit dir! :daumen: Wäre es schön, wenn es doch wenigstens in jeder Stadt 1,2 dieser Sorte Ärzte gäbe. Mir ist inzwischen bewußt geworden, dass ich mich auch noch einmal komplett durchchecken lassen müsste (mein Gewicht steigt und steigt, trotz mehr Bewegung und keiner Ess- und Naschanfälle !!). Allein mir fehlt der Mut. :( [size=8]Aber das nur mal am Rande.[/size] Selbst der Internist, von dem ich anfänglich so begeistert war, pocht zwar nicht ständig auf meinem Gewicht herum, aber ich habe das Gefühl, er nimmt mich nicht ernst und denkt, ich futtere doch nur den ganzen Tag um mich herum. Ich habe einfach keine Lust mehr mich ständig zu erklären, mir Hoffnungen zu machen, und dann doch wieder da zu landen, wo ich immer stand.... Ratlos am Anfang des Weges.
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@ Rita: Danke schonmal für die Tipps! Ich bin mal gespannt, was rauskommt. @ Bine: Ich verstehe dich nur zu gut - genau diese Erfahrung des langsamen, aber stetigen Zunehmens hat mich dahin gebracht, diesen Termin mal zu machen. Falls gar nichts dabei rauskommen sollte, muss ich neu nachdenken (darüber haben wir heute auch gesprochen). Du wohnst doch in Berlin ... oder? Das ist ja nun nicht gerade ein Dörflein mit nur einem einzigen Arzt :hihi:. Ich weiß, das hier ist echt ein Glücksfall. Aber ich habe auch sehr lange gebraucht, bis ich so meine Ärztetruppe beisammen hatte (einen Hausarzt im klassischen Sinne, sprich Allgemeinmediziner als Ansprechpartner für alles, habe ich bis heute nicht). Hör dich weiter um, in so einer großen Stadt muss sich doch jemand Vernünftiges finden lassen. Meint Sally *und gibt sich optimistisch*
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zu diesem Arzt, Sally. Wenn es nur mehr davon geben würde. @Binchen, lass dich drücken. Es muss frustrierend sein, bei seinem Arzt,dem man vertrauen soll, das Gefühl zu haben, nicht ernst genommen zu werden. Ich würde dir empfehlen, auf die Suche nach einem anderen Arzt zu gehen. Es muss sich doch einer finden lassen, der kompetent UND einfühlsam ist. Gib nicht auf, Binchen. LG, rubinchen
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[QUOTE=rubinchen xxl]Ich würde dir empfehlen, auf die Suche nach einem anderen Arzt zu gehen. Es muss sich doch einer finden lassen, der kompetent UND einfühlsam ist. Gib nicht auf, Binchen. LG, rubinchen[/QUOTE] Das sehe ich genauso! Ina-Maike, die im letzten Jahr insgesamt 3 x ihren Frauenarzt gewechselt hat - aber jetzt passt`s :-D
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Hallo [b]Sally[/b]! Ich finde deine Erfahrung auch sehr erfreulich, allerdings vermute ich, dass bei einem Facharzt für Endokrinologie ein ganz anderes Bewußtsein zur Thematik Übergewicht besteht als bei einem Allgemeinmediziner - sollte nicht so sein, aber klingt für mich logisch. Hm [b]ChaosBine[/b], ich bin ja nun auch aus Berlin. Empfehlungen auszusprechen finde ich immer etwas riskant, denn wenn ich mit einem Menschen zurecht komme, heißt das ja nicht zwangsläufig, dass ein anderer mit diesem kann. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit meiner Allgemeinärztin unglaubliches Glück habe. Sowohl menschlich als auch fachlich fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Sie hat mit mir schon so einige Hochs und Tiefs durch und stand mir immer zur Seite, versuchte mich aufzubauen und nimmt sich dafür alle Zeit, die sie meint zu brauchen (was leider die langen Wartezeiten trotz Termin erklärt :puh: ) Kleines Beispiel: letztens im Wartezimmer ein Elternpaar mit zwei kleinen Mädchen. Die Mutter verschwand zum Termin im Besprechungszimmer, das eine Mädchen auf Toilette, zurück blieb der Vater mit der kleineren Tochter. Sie schaute mich an und ich dachte, och nee, jetzt kommt bestimmt gleich was. Das Mädchen setzt sich neben seinen Vater und flüstert ihm tatsächlich zu: "Papa, die Frau da ist aber dick..." Wegstarren des Vaters, peinliches Schweigen. Ich muss sagen, mir ging es gerade mal wieder ziemlich doof und mir schossen die Tränen in die Augen, weil ich es einfach nicht mehr ertragen wollte. Da ging die Tür zum Behandlungszimmer auf und die Mutter kam raus, worauf der Vater fast panisch erleichtert seine Tochter hinter sich her zerrend das Zimmer verließ. Meine Ärztin rief mich auf, ich betrat ihr Zimmer und begann einfach loszuheulen. Zuerst dachte sie, ich wäre von den Kindern generell so angenervt gewesen, weil die so einen Krach gemacht hatten, dass sie das bis ins Behandlungszimmer hörte und sie ja um meine teilweisen recht schwachen Nerven weiß. Als ich ihr dann schluchzend den vermeintlich harmlosen Auslöser erzählt hatte, reagierte sie total einfühlsam (ihr Mann ist auch übergewichtig und sie kennt solche Situationen, überhaupt habe ich immer das Gefühl, sie nimmt einfach Vieles wahr, auch wenn sie nicht unmittelbar betroffen ist). Wie sie das Verhalten von dem Vater fand, brauche ich wohl nicht ausführen [img]http://dickenstammtisch.de/forum/images/smilies/sonicht.gif[/img] , aber ich habe wieder sehr gestärkt diese Praxis verlassen. Wenn du also möchtest und falls notwendig, kann ich dir die Adresse gerne per PN zukommen lassen... Herzlichst :)
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Liebe Berkana, so so, also noch eine Berlinerin... schön! :) Du scheinst wirklich Glück zu haben mit deiner Ärztin. Und da ich auch auf der Suche nach einem Arzt bin, würde ich mich ebenfalls über die Adresse per PN freuen! Reaktionen von Kindern können mich auch fertig machen. Da kann/darf man dann noch nicht mal wütend sein (höchstens auf die Eltern, wenn sie, so wie in deinem Fall, nicht angemessen reagieren) und ist manchmal höchst erschüttert, wie tief einen diese Kurzen mit ihren paar Lebensjahren treffen können. :rolleyes: Liebe Grüße, Deli
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@ Sally und Rubinchen: Natürlich muss (und wird ??) sich ein Arzt finden lassen. Ich habe es schon einige Male erlebt, dass ich beim ersten Besuch recht angetan war, die Untersuchungen ihren Lauf nahmen, und dann bei einem der nächsten Besuche das wahre Gesicht des Arztes zum Vorschein kam. So rein nach dem Motto: Wir konnte bei Ihnen nichts finden, also muss es vom Essen kommen (ja natürlich esse ich mehr als manch andere, aber das was ich esse, und zu dem wie ich mich immerhin noch bewege, steht es in keinem Verhältnis zu der rapiden Gewichtszunahme. Vor allem aß ich früher bedeutend mehr (unkontrollierter) und nahm "nur" stetig zu. Aktuell sind es ca. 20 kg in 14 Monaten :( ). Wenn nur diese Angst und das Unbehagen nicht wäre, wieder alles von mir preisgeben zu müssen (denn es macht eben [b]keinen [/b]Spaß, wildfremden Menschen mein Gewicht auf die Nase zu binden und als erstes zu hören "Das ist aber wirklich zuviel, das geht nicht!" und darauf mit meinen Standartantworten zu reagieren.) Sobald ich mir ein Herz gefaßt habe, lasse ich es euch wissen. :-o @ Berkana: Du hast eine PN. :flirt: Es ist wirklich schön, noch eine Berlinerin hier begrüßen zu dürfen. @ Sinchen: Vielleicht sollten wir und einfach mal [b]gemeinsam[/b] ein Herz fassen (wäre jetzt so eine Idee....) ?!
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[QUOTE]@ Sinchen: Vielleicht sollten wir und einfach mal [b]gemeinsam[/b] ein Herz fassen (wäre jetzt so eine Idee....) ?! [/QUOTE] Ja, Binchen, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Und werde es weiter tun... wir reden beim nächsten Mal persönlich drüber, ja? Liebe Grüße wie immer... ... vom Sinchen ans Binchen :zwinker:
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[QUOTE=Delisine]Ja, Binchen, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Und werde es weiter tun... wir reden beim nächsten Mal persönlich drüber, ja? Liebe Grüße wie immer... ... vom Sinchen ans Binchen :zwinker:[/QUOTE] Ja gerne! :flirt: Gemeinsam sind wir stärker ("stark" vermag ich [i]noch[/i] nicht zu sagen)! Ganz liebe Grüße zurück, Bine :smile1:
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[QUOTE=ChaosBine]Ich habe es schon einige Male erlebt, dass ich beim ersten Besuch recht angetan war, die Untersuchungen ihren Lauf nahmen, und dann bei einem der nächsten Besuche das wahre Gesicht des Arztes zum Vorschein kam. So rein nach dem Motto: Wir konnte bei Ihnen nichts finden, also muss es vom Essen kommen [/QUOTE] Ja, genauso ist es mir auch ergangen: Ich war bei zwei Endokrinologen (mit über einem Jahr Abstand) und die Empfehlung an den Hausarzt war bei dem ersten 'einfach 40-50 Kilometer mit dem Rad fahren jeden Tag' und der zweite schlug dauerhaft eine 800 Kalorien Diät vor. Aber als ich bei denen drin war, taten sie noch ganz freundlich... @ Sally Kannst Du den Arzt vielleicht mal ausleihen...ich will auch so einen! mellow
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Na ja ... Ausleihen gerne ... der Mann (genauer gesagt, die Männer ... es ist ja eine Gemeinschaftspraxis) arbeitet ja öffentlich ... ... aber wenn man euch Glauben schenken darf, dann steht mir ja die kalte Dusche noch bevor ...:regen: Im Moment etwas eingeschüchtert :-o Sally
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@Sally: Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Arzterlebnis. Wie viele hier im Forum weiß ich, wie schwer es ist, ein solches Exemplar zu finden.:) Ich würde mich freuen, wenn Du hier weiter von Deinen Erfahrungen berichten könntest. @ChaosBine [QUOTE=ChaosBine]Ich habe es schon einige Male erlebt, dass ich beim ersten Besuch recht angetan war, die Untersuchungen ihren Lauf nahmen, und dann bei einem der nächsten Besuche das wahre Gesicht des Arztes zum Vorschein kam. So rein nach dem Motto: Wir konnte bei Ihnen nichts finden, also muss es vom Essen kommen [/QUOTE] Immer wieder faszinierend, wie sehr sich die Erfahrungen vieler Userinnen hier oft gleichen.:-D *Genau* das habe ich während des letzten Jahres bei drei Ärzten erlebt, bei denen ich meine stetige Gewichtszunahme erwähnt hatte. Nun bin ich durchaus froh und dankbar dafür, gesund zu sein, auch mit Übergewicht. Aber dieser ständige "Aufwärtstrend", ohne dass ich mehr oder anders esse als früher macht mir trotzdem Sorgen. Obwohl ich mein Ernährungsverhalten durchaus optimieren könnte (Sallys Beschreibung im Thread "Böse Dicke" trifft in etwa auch auf mich zu), halte ich das nicht für "normal" und möchte eine gründliche Abklärung und keine oberflächen Pauschalurteile. Viele Grüße, Kimmie
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[QUOTE=Sally]... aber wenn man euch Glauben schenken darf, dann steht mir ja die kalte Dusche noch bevor ...:regen: Im Moment etwas eingeschüchtert :-o Sally[/QUOTE] Oh weh, ich glaube nicht, dass das die Intention der Schreiber hier war, bei dir möglicherweise Verunsicherung zu sähen... Ich denke, ich spreche für alle, wenn ich formuliere, dass wir dir nur die besten Erfahrungen mit diesem Arzt wünschen! Und vor allem: er möge dir helfen können! Manchmal ist es halt nur so, dass man nach all dem ganzen negativen Kram, den man so hinter sich hat, die positive Perspektive so schwer hervorbuddeln kann... :rot1: Ich wünschte mir manchmal wirklich sehr, auch komplett vorbehaltlos die Dinge betrachten zu können...
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Weiß ich doch, dass kein Mensch hier die Absicht hatte, mich zu verunsichern. Ich habe ja selbst auch schon so allerlei Erfahrungen mit den Doctores dieses Landes gemacht. Wirklich negativ allerdings bisher nur im Schlaraffenland der Gynäkologie :roll:. Aber auch da bin ich letztendlich mit einem ganz wunderbaren Arzt belohnt worden. Da war ich aber auch schon 35, als ich den gefunden habe ... Und - natürlich stelle ich mir auch die bange Frage: Was wird, wenn die in den nächsten Tagen so gar nichts finden, nachdem sie mich gewendet haben? Ist ja immerhin möglich. Weiß ich dann auch nicht. Na schaumermal. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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@ sally Nein, Dein Arzt scheint ein andere Kaliber zu sein - da glaube ich nicht, dass der einfach so umschwenkt! Wenn er sagt, es ist vernünftig, wenn Du 10 Kilo abnehmen möchtest (und unrealistisch bei 50 Kilo), dann scheint er sich doch wirklich auszukennen. Also: keine Sorge! mellow
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So. Heute war also D-Day ;). Aufnahme wie schon beim letzten Mal sehr freundlich. Auch noch ein kleiner, aber positiver Punkt: Beim Blutdruckmessen ... "ach, Entschuldigung, die Manschette hier ist zu kurz, da drüben liegt ja die längere, ich hol sie mal eben". Was mir auch gefällt: Die Ärzte laufen nicht bekittelt herum, sondern "in Zivil". Es ist eigentlich albern, aber trotzdem nimmt es einem was von der (ungerechtfertigten) Ehrfurcht und schafft eine angenehme Gesprächsatmosphäre. Zuerst kommt der Glukose-Belastungstest. Nüchtern habe ich einen Blutzuckerwert von 83. Ideal. Dann muss ich diesen Saft trinken. Gulp. Ekliges Zuckerzeug, das. Ich kriege Sodbrennen davon, zumal auf nüchternen Magen. Bäh. Trotzdem halte ich tapfer durch. Parallel die Szintigraphie. Ich verlass mich mal drauf, dass das radioaktive Zeug nach sechs Stunden abgebaut ist, sonst leuchte ich heute im Dunkeln :grins:. Wird aber schon okay sein. Auf dem Bild ist nichts zu erkennen. Schilddrüse normal, unauffällig, alles ok, sagt der Doc. Den Hormonstatus müssen wir aber noch abwarten. Dauert noch ein bisschen. Die Praxis hat zwar ein eigenes Labor, aber eben auch viele Patienten. Für alle Blutabnahme-Phobiker ist das ja echt 'ne Qual: Dreimal Blutzuckermessen mit Piks in den Finger, dreimal Blutzapfen aus der Vene. Eieiei. Mir macht das aber nix. Wenn's gut gemacht ist und der Mensch mit der Nadel meine einzige sichtbare Armbeugenvene auch findet. Was vorgestern und heute immer geklappt hat. So. Ergebnisse gibt's noch keine. Positiv zu vermelden: Auf meine Frage nach einer Kopie der Ergebnisse nur ein leicht verständnisloses (aber freundliches) "selbstverständlich bekommen Sie Ihre Ergebnisse - es geht doch um Sie, da müssen Sie doch Bescheid wissen". Wo der Mann Recht hat, hat er Recht. Was ich allerdings völlig unterschätzt hatte, war die körperliche Erschöpfung nach dieser ganzen Aktion. Ich war um 8.30 Uhr bestellt, musste ein bisschen warten ... und war schlussendlich um 12.30 mittags wieder zu Hause. Schon ab ca. 10 Uhr hatte ich Kopfschmerzen - obwohl heute hier gar kein so heißer Tag war. Heute Morgen war es eher kühl. Aber trotzdem bekam ich Kopfweh, was bei mir maximal zweimal im Jahr passiert. Außerdem wäre ich ein paarmal fast eingeschlafen im Wartezimmer, so müde war ich. Völlig gerädert. Komatös. Heute Mittag habe ich mir was zu essen gemacht (viel zu viel, ich fühlte mich völlig ausgehungert) und hinterher zwei Stunden geschlafen. Aber geholfen hat das auch nicht viel. Ich bin echt total k.o. Ist das normal? Ich meine, so eine große Aktion war's ja nun auch wieder nicht, die meiste Zeit hab ich nur rumgesessen. Und früher hat es mir nichts ausgemacht, mal einen halben Tag nichts zu essen ... ja, ja, ich weiß ... früher ... war mer auch noch jünger :girl:
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Hallo Sally, schön dass es so gut verlaufen ist - hoffentlich passen nun auch alle Werte. Was die Erschöpfung "danach" angeht - ich denke, das ist ganz normal. Zum Einen sind solche Untersuchungen ja auch nicht alle angenehm, dann ist meist die Luft in den Praxisräumen nicht so besonders (ich jedenfalls hab mit meinem Asthma da immer Probleme) und dann ist es natürlich auch eine psychisch anspannende Situation. Ruh Dich also aus - und ein extra leckeres (vielleicht auch größeres) Essen hast Dir durchaus verdient :) Liebe Grüße, Darcy
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schließlich hatte Dein Stoffwechsel ja viel damit zu tun alles wieder abzubauen. Wie war denn die Nacht: bist Du zum Glühwürmchen mutiert? mellow, die hofft, dass es dir jetzt wieder besser geht
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[QUOTE=mellow] Wie war denn die Nacht: bist Du zum Glühwürmchen mutiert? [/QUOTE] Oh, alles wunderbar, danke für die fürsorgliche Nachfrage :). Ich habe um 22 Uhr laut Anweisung eine Cortisonpille eingeworfen und anschließend bestens geschlafen. Meine Tochter hat sich heute Morgen nicht über seltsame Leuchtinseln in der Nacht beschwert :hihi: . Heute Morgen musste ich dann nochmal kurz hin zu einer letzten Blutabnahme (für den Nebennieren-Check, deshalb gestern Abend das Cortison). Hat aber wirklich nur ein paar Minuten gedauert. Jetzt harre ich mal der Ergebnisse, die da kommen.
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[b][size=10]Ich war eben mal auf der Homepage von dieser Gemeinschaftspraxis und habe folgendes gefunden:[/size][/b] [COLOR=Red][I]*Fremdzitat entfernt*[/I][/COLOR] Deine Erfahrungen im Gespräch decken sich ja nicht mit dem, was auf der Homepage steht. Trotzdem sind es genau diese Sätze, die mir jeden Arztbesuch zum Horror machen...
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[QUOTE] Deine Erfahrungen im Gespräch decken sich ja nicht mit dem, was auf der Homepage steht. [/QUOTE] Ja, ich weiß, das ist mir auch schon aufgefallen. Ich hatte ja vor dem ersten Termin auch auf der Homepage gelesen und mich dementsprechend gewappnet (siehe Eingangsposting). Und dann kam alles ganz anders. Leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit, diese Diskrepanz mal anzusprechen. Ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt :-o. Aber irgendwann werde ich das sicher mal tun. Es kann ja sogar sein, dass die Meinungen der Ärzte innerhalb dieser Praxis voneinander abweichen. Deshalb habe ich mich ja explizit auch erstmal nur auf den bezogen, mit dem ich gesprochen habe.
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Das ist ja auch verständlich, dass du in erster Linie zunächst mit dir beschäftigt bist dort. Wenn du deine (hoffentlich guten) Ergebnisse dort hast, kannst du ja immer noch sehen, ob dir der Sinn nach Auf- oder Erklärung steht;)