Studie: Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Adipositas + Anorexia nervosa

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Studie: Gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Adipositas + Anorexia nervosa

      Wir haben die folgende Anfrage erhalten und uns entschieden, sie zu unterstützen:
      Hallo liebe Forumsmitglieder! :)
      Mein Name ist Alina Hermanek, ich studiere an der Universität Wien Psychologie und stehe kurz vor dem Masterabschluss. Das Thema meiner Masterarbeit lautet "Unterschiede in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Personen mit Adipositas und Anorexia nervosa – zwei Messinstrumente im Vergleich". Im Rahmen dieser Masterarbeit erfolgt auch eine kleine online Umfrage zur individuell empfundenen Lebensqualität. Hierfür bin ich auf der Suche nach Teilnehmern und wende mich nun an euch. Ich freue mich über jeden einzelnen der mitmachen möchte.

      Die Umfrage dauert ca. 10 Minuten, bitte antwortet so offen und ehrlich wie möglich und lest genau, die Größe brauche ich z.B. in Metern.

      Sämtliche Angaben werden natürlich streng vertraulich und vor allem komplett anonym behandlet und auch nur für meine Masterarbeit verwendet und nicht an Dritte weiter gegeben.


      Hier der Link zum Fragebogen:
      soscisurvey.de/lebensqualitaet2016/

      Liebe Grüße und Danke an alle die mitachen Alina

      PS.: Bei Fragen einfach an a0902400@unet.univie.ac.at melden :)
    • Ich habe den Fragebogen ausgefüllt, hätte dazu aber noch ein paar Anmerkungen, denn ich finde ihn nicht differenziert genug.

      Es werden zum einen eine Reihe von Symptomen abgefragt, die mutmaßlich mit dem Gewicht assoziiert sind. So u. a. Gelenkschmerzen. Da ich seit der Pubertät unter Rheuma leide, habe ich hier "ja" angekreuzt, aber diese Beschwerden werden nicht durch das Übergewicht verursacht. Konnte ich nur leider nirgends erläutern, so dass jetzt das Ergebnis (inkl. diverser weiteren Fragen zum körperlichen Befinden) verzerrt ist. Das ist schade.

      Das Gleiche ist es mit den Fragen zum Nachtschlaf. Ich zurzeit keinen guten Schlaf und fühle mich auch nur selten ausgeschlafen. Und zwar deshalb, weil ich drei Kinder habe (eines davon ist ein Baby) und weil ich, wenn ich arbeite, sehr früh aufstehen muss. Wenn man aber mich ließe, würde ich jede Nacht wie ein Murmeltier schlafen. Auch das konnte ich nirgends klarstellen und auch das wird das Ergebnis verzerren.

      Insgesamt werden wesentliche Lebensbedingungen der Studienteilnehmer komplett ignoriert. Damit hier etwas Vernünftiges rauskommt und sich die diversen Faktoren, die die Stimmung, den Schlaf, das körperliche Befinden etc. beeinflussen, herauskürzen, wird man sehr sehr viele Teilnehmer brauchen.
      [CENTER]Bunt ist das Dasein und granatenstark![/CENTER]
      [CENTER][SIZE=1](Bill und Teds verrückte [/SIZE][/CENTER]
      [CENTER][SIZE=1]Reise durch die Zeit)[/SIZE][/CENTER]
    • ja, ich teile Murmels Einwände. Ich bin auf Grund mehrerer Wirbelsäulen- OPs chronische Schmerzpatientin. Diejenigen, die sagen, das kommt durch das Übergewicht.,muss ich enttäuschen, drei der insgesamt vier OPs hatte ich im U- bzw. Normalgewicht.
      Auch bei mir haben die Schmerzen also gar nix mit dem Gewicht zu tun.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Murmel schrieb:

      Insgesamt werden wesentliche Lebensbedingungen der Studienteilnehmer komplett ignoriert.

      Ganz genau. Ich hab grad leider einen "Lauf" - letzte Woche kam ein verdächtiger Leberfleck raus, nächste Woche hab ich eine Unterleibs-OP. Beides nicht gewichtsabhängig, aber leider schlägt es auf die Psyche und ich fühle mich schlecht. Schade, dass man in der Studie keine weiterführenden Angaben machen konnte, um die Ergebnisse besser einordnen zu können. Ich bin überzeugt, hätte ich Normalgewicht, wäre die Zeit für mich momentan auch nicht grad super. :krank::krank:
      [SIZE=1]"Before you diagnose yourself with depression or low self esteem, first make sure that you are not, in fact, just surrounding yourself with assholes." - William Gibson[/SIZE]
    • Auch ich habe dieses Manko festgestellt. Meine Rücken- und Schlafprobleme, auch wenn sie derzeit gerade akut sind, und nicht immer, habe ich nicht aufgrund meines Gewichts. Wenn ich also zB nach 1km Laufen Beschwerden bekomme, liegt das an meiner schon immer verdrehten Wirbelsäule.

      Grüße
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Eine zusätzliche Frage wie "Sind diese Beschwerden durch Ihr Gewicht bedingt? - ja/nein/zum Teil" würde schon helfen.
      Meine Probleme beim Gehen kommen nämlich auch nicht von meinem Gewicht, sondern von einem hässlichen Unfall, bei dem mir fast der Fuß abgerissen worden ist. Da wog ich noch 60 Kilo. Und ich bin unter anderem deshalb dick geworden, weil ich nicht richtig laufen konnte/kann.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Hallo an alle.

      Tut mir leid, dass ich euch erst so spät antworte.
      Ich verstehe eure bedenken auf jeden Fall und das sind uch nicht die ersten einwände die ich erhalten habe. Leider ist es nicht mehr möglich den Fragebogen jetzt noch zu ändern, da mir sonst die Daten von meinen bisherigen Teilnehmern verloren gehen würden, und ich außerdem dann die neuen Fragebögen mit den "alten" - der Fairness halber - nicht vergleichen könnte.
      Ich werde auf jeden Fall alle eure Bemerkungen und Anregungen bei meiner Interpretation der Ergebnisse berücksichtigen. (Habe auch schon Anregungen von Personen nach einer Gewichtsreduktionsoperation erhalten.) Ansonsten wäre die ganze Umfrage ja nicht mehr repräsentativ und wahrheitsgemäß.

      Ich hoffe ich konnte euch damit eine einigermaßen zufriedenstellende Antwort geben.

      Freundliche Grüße
      Alina Hermanek
    • aaherm schrieb:


      Ich verstehe eure bedenken auf jeden Fall und das sind uch nicht die ersten einwände die ich erhalten habe. Leider ist es nicht mehr möglich den Fragebogen jetzt noch zu ändern, da mir sonst die Daten von meinen bisherigen Teilnehmern verloren gehen würden, und ich außerdem dann die neuen Fragebögen mit den "alten" - der Fairness halber - nicht vergleichen könnte.

      Nein, natürlich würdest du die Ergebnisse des Fragebogens in der aktuellen Version nicht verwenden können und müsstest neu anfangen. Wenn du ihn aber so beibehältst, kannst du die Daten in der Pfeife rauchen, weil sie so, wie sie ermittelt wurden, schlicht keine Aussagekraft haben. Mit wissenschaftlichem Arbeiten hat das nichts zu tun (sagt dir eine Wissenschaftlerin). Sorry.
      [CENTER]Bunt ist das Dasein und granatenstark![/CENTER]
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      [CENTER][SIZE=1]Reise durch die Zeit)[/SIZE][/CENTER]