Mein Bauch und ich

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    • Mein Bauch und ich

      Fast täglich beschäftigt mich (m)ein Thema...
      Mein Bauch.
      Im Grunde mag ich meine Pfunde, ich mag es gerne mollig zu sein und hatte schon jahrelang nicht mehr den Wunsch schlank zu sein...Dabei mag auch der Aspekt dazugehören, dass ich bei einer erneuten Gewichtsabnahme in Richtung Normalgewicht, meine Haut *aufrollen* könnte.:rolleyes:
      Ich bin eine feminine weiche Frau und habe von allem was Frau so ausmacht, eben etwas mehr...aber leider am Bauch besonders viel mehr.:eek:
      Mein BMI liegt bei 35 und ich bin recht groß.
      Ich finde diese Fettverteilung auch optisch nicht so toll, aber viel mehr fühle ich mich behindert bei so vielen alltäglichen Verrichtungen...Bücken, sitzen. Autofahren...überall stört mein Bauch...
      ich merke schon wie ich immer bequemer werde...Eigentlich will ich das nicht zulassen.
      Ich spüre immer wieder wie viele Mitmenschen meinen Bauch fokusieren....irgendwie passt er nicht zu mir...
      Seit ich im gebährfähigen Alter war, wurde ich immer wieder gefragt ob ich schwanger sei... Das hat sich auf die Dauer auch nicht positiv auf mein Selbtwergefühl ausgelegt.
      Vor ein paar Wochen bin ich wieder gefragt worden und war echt schlagfertig... Ich sagte dem Mann, dass ich dies jetzt mal als Kompliment auffassen würde, da ich mit meinen 45 Jahren wohl doch noch so jung aussehen würde um nochmal schwanger zu sein...Blöd geguckt hat er:baeh:
      Mit Kleidung ist es auch schwierig da mir die Kleidung die am Bauch passt, sonst überall viel zu weit ist.
      Mein Bauch dominiert so furchtbar und er stört mich so sehr...ich fühle mich immer so eingequetscht... einfach kein gutes Gefühl... den gesundheitlichen Aspekt möchte ich gar nicht erst erwähnen:cool:
      Ich habe schon probiert mehr Bauchübungen zu machen...aber das löst mein Problem nicht wirklich...
      Ich möchte gerne wissen ob es unter Euch auch Frauen gibt denen so geht und wie ihr damit umgeht...
      Viele Grüße von mir...
    • Mein Bauch ist auch mein Problem und er hängt bis auf die Oberschenkel. Das was mich sehr behindert lasse ich wegmachen, da es gesundheitsgefährdend ist und es mich stark behindert. Es kann aber noch dauern bis es soweit ist. Da ich einen sehr großen Busen habe ist bei mir alles am Oberkörper und ich habe schlanke Arme und Beine. Für meine Handgelenksorthesen brauche ich Größe S. Und meine BMi liegt bei deinem in der Nähe.
      Es ist schwer aber ich weigere mich weitere Abstriche in meinem Leben zu machen.
    • Hallo Melisah... wie würde Guido Maria-Kretschmar jetzt charmant sagen: Das ist eine *Alles-oben-Frau*....:)
      Ich weiß wie störend so ein Bauch ist...und wie sich das im Sommer anfühlt wenn´s so richtig schön heiß draußen ist, wissen wir wohl auch...
      Ohne prophylaktisches Aluminium-Deo unter der Bauchfalte, würde sich ständig meine Haut entzünden röten und entzünden die durch den Kaiserschnitt eh sehr empfindlich ist...
      Was meinst Du denn damit dass Du das was Dich sehr behindert, wegmachen lässt?
      Ich wünsche Dir alles Gute für die Operation und berichte dann mal wie es Dir damit ergangen ist..
    • Hallo Üppig,
      mir geht es ganz genauso!
      Übel finde ich es vor allem bei Hosen. Da ich auch diese Bauchfalte habe, benötige ich, damit alles in den Bund passt, meistens eine größere Größe.
      Leider sind die Hosenbeine dann meistens viel zu weit und optisch sehe ich dann noch breiter aus.
      Bei mir ist es auch so, dass ich einen kräftigen Oberkörper habe, mit breiten Schultern und Rücken.
      Etwas wirklich passendes zum Anziehen zu finden ist nicht leicht.
      Und im Sommer mit dem Schwitzen in der Bauchfalte auch nicht wirklich angenehm.
      Mit Bekannten kann ich darüber leider auch nicht reden, die kennen soetwas nicht.
      Ich bin froh das es noch mehr Menschen mit dem Problem gibt. Dann fühlt man sich nicht so allein :-o
      "s'Leba isch koin Schlotzer - abr au koi Gosch voll Reißnägel!!" (schwäbische Volksweisheit)
    • Am besten besorgen wir uns mal einen Personal-Mode-Designer, der die Mode exakt auf unsere individuellen Figurprobleme auf Maß schneidert:-DAber wer soll das bezahlen?:nixweiss:
      Wo kaufst Du denn Deine Kleidung ein?
      Wie gerne würde ich öfter mal eine Jeans tragen, aber selbst die mit viel Stretch haben ungünstige Passformen und es zwickt am Oberbauch...oder die Hosen sind zu kurz für meine 1,78cm:mad:...Und wenn dann die Oberteile noch immer zu kurz sind, guckt mein Bauch unten raus und das sieht echt nicht schön aus...
      Hast Du im Freundeskreis niemand der Dich versteht?
      Die Geschichte mit dem Schwitzen und den möglichen Entzündungen in der Bauchfalte, ist sicher auch nicht ein Thema was man bei *Schlanken* anspricht...das würde ich auch nicht tun..
      Mein Bauch ist auch ziemlich weich, um es schön zu reden....er ist durch häufige Diäten und Gewichtszunahmen und einer Schwangerschaft mit einem großen Kind, sehr aus der Form geraten. Sogar am Bauch habe ich Orangenhaut, je nach dem was ich anhabe, sieht man das sogar....damit kann ich nicht wirklich gut umgehen...
      Mein Partner (der ausschließlich mollige Frauen mag), hat sogar zu gebeben dass mein Bauch ungewöhnlich ist..obwohl er ihn liebt und ungerne auf ihn verzichten möchte.


      Da geht es mir wie Dir...selten was zum Anziehen zu bekommen..ich mag keine weiten Säcke, da ich, bis auf den Bauch eine recht gut proportionierte Figur habe und mich weite Teile noch dicker erscheinen lassen... Rücken und Schultern normal, so dass die Oberteile mir genau dort zu groß sind wenn sie am Bauch passen..
      Wir sind ja auch Frauen und mehr oder weniger eitel...aber ich möchte gerne schöne Kleidung tragen und mich wohlfühlen...
      Eine Kombination die bei meiner Figur kaum realisierbar ist..

      Winterjacken bekomme ich kaum...zumindest keine die ich schließen kann... Geht sie zu, *versaufe* ich an Rücken und Schultern...
      Und dann die wohlgemeinten Ratschläge weil ich immer mit offener Jacke auftauche:(... Das versteht auch kaum jemand...
      Ich lebe *auf dem Land* und die nächte größere Stadt mit guten Läden ist 50km von mir entfernt...aber demnächst habe ich Gelegenheit öfter in Köln zu sein, da werde ich die Läden mal gnadenlos unsicher machen...und bin *gute Hoffnung* ab und an mal ein schickes Teilchen zu finden....
      Falls jemand in Köln gute Adressen kennt....freue ich mich über Tipps...
    • Üppig70 schrieb:

      Und dann die wohlgemeinten Ratschläge weil ich immer mit offener Jacke auftauche:(...

      Ich mochte schon immer gerne offene Blusen oder Strickjacken über Shirts oder eben auch Jacken offen, weil ich mich sonst vorne eingeengt fühle.
      Bei sehr tiefen Temperaturen darf es ausnahmsweise auch mal ein mummeliger Pullover unter offener Jacke sein. Geschlossen? Eher selten.
      Vor vielen Jahren meinte eine Mitschülerin bibbernd zu mir, wie ich es bei deeeen Temperaturen (um den Gefrierpunkt) bloß mit offener Jacke aushalten könne. Bevor ich was sagen konnte, meinte meine Sandkastenfreundin lachend: "Sie macht erst ab minus 10°C die Jacke zu!" -Damit war die Sache erledigt.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Mir rutscht der Bauch aus den Unterhosenlöchern der Beine raus und schneidet ein. Es schmerzt. Hosen bekomme ich nicht mehr und an den Beinen sind sie zu weit und oben zu eng. Es stört beim Sport und auch beim Radfahren. Beim normalen Rad habe ich mir oft wehgetan weil der Speck eingeklemmt war auf dem Liegerad ist es besser.
      Deshalb werde ich es versuchen.

      Danke für die offenen Fragen und Meinungen
    • @Kampfzwerg...tolle Freundin, toller Spruch !!! :applaus:gleich mal den Anderen den Wind aus den Segeln genommen...
      Ich fühle mich natürlich auch eingengt wenn mal eine Jacke zu geht...aber manchmal ist´s halt ech kalt und dann kann selbt ein dicker Schal mich nicht warm kriegen..

      @Melisah...ich kann mir vorstellen wie hinderlich und schmerzlich das für Dich ist..Ziehst Du denn nur Röcke an??? Du, ich habe eine Sorte Hose die ich immer kaufe, die geht auch bei Bauch-Frauen..Ich weiß nicht ob ich hier erwähnen darf welche Marke das ist, wenn Du magst, schicke mir mal eine PN, dann schreibe ich Dir, bzw. schicke Dir einen Link...Leider sind für ich die Hosenbeine oft zu kurz...und deshalb sind die Hosen nur sub-optimal für mich...aber bequem UND sehen gut aus...sind zwar nicht billig, aber was tut man nicht alles:)?
    • Üppig70 schrieb:

      @Kampfzwerg...tolle Freundin, toller Spruch !!! :applaus:gleich mal den Anderen den Wind aus den Segeln genommen...
      Es war ja nicht einmal, dass sie mich in Schutz nehmen wollte, sondern tatsächlich ihr Statement zu meinem Verhalten. Schon als Kind, damals noch normalgewichtig, war das Schließen der Jacke bei mir eine Sache mit Seltenheitswert.
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      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
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      — Sam Levenson
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    • Ich bin leider auch sehr bauchlastig, dafür hab ich kaum Hüften oder Po. Deshalb hab ich auch immer das Problem, dass Hosen, die mir am Bauch passen, ansonsten viel zu weit sind. Ich finde das einfach furchtbar. :( Das Dicksein an sich finde ich nicht so schlimm, nur die Proportionen stören mich an mir extrem. Oberteile müssen immer eine gewisse Länge haben, sonst sieht es einfach nur schlimm aus. Blusen oder Hemden kann ich gar nicht tragen, da sie mir viel zu groß am Rest des Körpers sind, wenn sie um den Bauch rum passen.

      Ich hab vor einigen Jahren mal ziemlich viel abgenommen, am Bauch zuletzt, war ja klar :rolleyes: aber an den Proportionen hat sich dadurch nichts geändert. Mittlerweile hab ich Herrn Jojo natürlich zu Besuch gehabt und mein Bauch ist genauso dick wie vorher *seufz*. Leider weiß ich nicht, was ich dagegen tun kann, da auch spezielle Bauchübungen bei mir so gar nicht helfen.

      Früher wurde ich auch öfter für schwanger gehalten, in letzter Zeit hat mich allerdings niemand mehr darauf angesprochen. Zum Glück, ich fand das immer ziemlich unangenehm. Allerdings gab es da mal eine lustige Situation auf der Arbeit, wo mich eine ältere Dame fragte, wie lange ich denn noch hätte. Ich hab in dem Moment nicht geschaltet und sagte ganz unschuldig "bis 18.00 Uhr". Ihr Gesichtsausdruck war einfach nur göttlich. :grins:
    • Catalina schrieb:

      Leider weiß ich nicht, was ich dagegen tun kann, da auch spezielle Bauchübungen bei mir so gar nicht helfen.


      @Catalina
      Die neuere Forschung ist der Meinung, daß eine "bauchlastige" Fettverteilung in der Regel von Stress herrühren kann. Sie sprechen direkt vom "Cortisol-Bauch". Bauchfett, so sagen sie, ist der Energiespeicher, der vor allem für das Gehirn angelegt wird ... in stressvollen, unsicheren Situationen.

      Wobei "Stress" nicht bedeutet "viel Arbeit". Sondern Existenz-Sorgen, Bindungstrauma, Diäten, ... und andere Umstände, die auf irgendeiner Ebene als potentiell lebensbedrohlich wahrgenommen werden.

      Es könnte also vielleicht sinnvoll sein, begleitend ein Anti-Stress-Programm zu machen. Angefangen bei so etwas Leichtem wie Progressive Muskelentspannung ... über kreative "Auszeiten" ... bis hin zum genauen Hinsehen: was stresst mich denn so sehr, und kann ich das vielleicht ändern ...?

      Ich selbst kann die Sichtweise der neueren Forschung nur bestätigen: ich nehme schon immer zuerst am Bauch zu. Und ich nehme immer dann "ganz von selbst" ab, wenn eine Entspannung der Lage eintritt.
      Abgesehen davon habe ich herausgefunden, daß bestimmte Lebensmittel anscheinend auch "Stress" für den Körper sind ... und manche nur zu gewissen Zeiten. Ich "muss" zum Beispiel morgens immer etwas Enzymreiches essen, also am besten Früchte. Brot, Brötchen, Müsli oder Porridge gehen morgens gar nicht. Tagsüber schon. Aber wenn ich so etwas zum Frühstück esse, kann ich zuschauen, wie mein Bauch sich "rundet".

      Liebe Grüße
      Issi
    • Issi schrieb:

      @Catalina
      Die neuere Forschung ist der Meinung, daß eine "bauchlastige" Fettverteilung in der Regel von Stress herrühren kann. Sie sprechen direkt vom "Cortisol-Bauch". Bauchfett, so sagen sie, ist der Energiespeicher, der vor allem für das Gehirn angelegt wird ... in stressvollen, unsicheren Situationen.


      Da könnte schon was dran sein, Stress hab ich durch meine Krankheit genug. Und zudem muss ich deswegen oft Steroide nehmen. Davon würde ich zu gern eine Auszeit nehmen, aber mein Körper ist da leider anderer Meinung. :(
      Das mit den Lebensmitteln ist bei mir so ne Sache, ich kann durch meine chronische Darmentzündung eh nicht alles essen. Und z. B. Obst auf leeren Magen geht gar nicht.
    • @Catalina...das ist ja mal ein cooler Spruch....den merke ich mir mal ganz schnell...die Frage ist nämlich oft: wie lang haben Sie denn noch??? ...
      So wie Du es beschreibst, scheint es bei Dir sehr ähnlich zu sein wie bei mir...
      Genau wie Du finde ich das Dicksein gar nicht so schlimm...und ich möchte bei meiner Größe und hinsichtlich meines schlaffen Gewebes nicht viel weniger als 100kg haben...sozusagen ist das mein Wohlfühlgewicht..aber mein Bauch...der macht mir so Sorgen...optisch...klamottentechnisch und natürlich die eingeschränkte Bewegung....

      @Isis....Dir danke ich für den Tipp....das könnte auch bei mir sehr gut sein...auch wenn ich denke dass die Fettverteilung auch ein stückweit genetisch bedingt ist...meine Mama war auch eine Bauch-Frau...und meine Zwillingsschwester ebenso.. aber das mit dem Stress, das was von innen her kommt, Ängste, Sorgen und Unruhe, das kann mich mir sehr gut vorstellen....Und gerade dann fällt es mir so schwer mich zu entspannen...Ich bräuchte so eine Art *Zwangs-entspannung* :-D...
    • Catalina schrieb:

      Und z. B. Obst auf leeren Magen geht gar nicht.


      @Catalina

      Oh, das war jetzt nur mein Beispiel. Du verträgst sicher Sachen, die ich gar nicht essen kann - und umgekehrt. Ganz bestimmt ist es individuell verschieden, was bei jemand geht - oder nicht.
      Der Schlüssel liegt einfach darin, ganz genau hinzuschauen und hinzuhören auf die Signale des Körpers. Was dein Körper dir sagt ... das ist der Punkt ...

      Ganz liebe Grüße
      Issi
    • Issi schrieb:

      @Catalina

      Oh, das war jetzt nur mein Beispiel. Du verträgst sicher Sachen, die ich gar nicht essen kann - und umgekehrt. Ganz bestimmt ist es individuell verschieden, was bei jemand geht - oder nicht.
      Der Schlüssel liegt einfach darin, ganz genau hinzuschauen und hinzuhören auf die Signale des Körpers. Was dein Körper dir sagt ... das ist der Punkt ...

      Ganz liebe Grüße
      Issi


      Ja, das ist mir schon klar. ;) Ich versuche in letzter Zeit verstärkt, auf meinen Körper zu hören, mir Auszeiten zu nehmen, wenn mein Körper Stop sagt und das zu essen, was ich gerade brauche. Zur Zeit hab ich Heißhunger auf Knäckebrot mit Käse - keine Ahnung warum. Aber momentan bin ich froh, wenn ich überhaupt was essen kann, mein Appetit tendiert gegen Null.

      @Üppig70
      Ja, da sagste was, das mit der inneren Unruhe kenne ich auch nur zu gut. Manchmal würde ich mich am liebsten einfach abschalten. Da käme 'ne Zwangsentspannung echt gut. :D
    • Das mit der Länge bei Hosen kenne ich bestens!
      Bin selber 1,86m groß...wo ich aber fündig geworden bin ist bei Bonpr*
      Habs zwar nicht für möglich gehalten, aber da gibts günstige Hosen in größeren Größen, mit einer Beininnenlänge von über 90cm!! :applaus:

      Bei den Unterhosen (und Badeanzügen) habe ich auch das gleiche Problem, unten schaut meistens der Bauch raus. Nimmt man ne Nummer größer, rutschts.

      Bei den Oberteilen habe ich dieses Jahr bei C+A Glück gehabt, die hatten nette T-Shirts in großen Größen. Könnten zwar etwas länger sein, aber man kann ja schließlich nicht alles haben.

      Naja, im Freundeskreis sind die meisten "Normalgewichtig" die können das meistens nicht wirklich nachvollziehen.
      "s'Leba isch koin Schlotzer - abr au koi Gosch voll Reißnägel!!" (schwäbische Volksweisheit)
    • ich darf hier als Normalgewichtige (wasnblödeswort) auch berichten, ich hab echt die selben Probleme. Bei mir ist Tallie gleich Hüfte im Umfang. Niemals nie kann ich beispielsweise ne Strumpfhose tragen. Rutscht, quetscht. Ich trage nur Hüfthosen. Bei mir ist "machense mal eine typische Handbewegung" die Hose hochziehen:-D. Ich hatte vor vielen Jahren sogar Fettabsaugung, in der Hoffnung dass das was bringt. Nö
      Denn Stress-Bauch kenne ich auch. Leider kommt der total unvorhersehbar und bleibt ewig.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Knallfrosch schrieb:

      Denn Stress-Bauch kenne ich auch. Leider kommt der total unvorhersehbar und bleibt ewig.


      Es ist manchmal ganz schön schwierig, Stress zu erkennen.
      Weil, wir sind in einer Denke drin von "stell dich nicht so an", "andere sind doch auch resilient", "du musst nur positiv denken", "damit muß man leben",... bis hin zu: "komm doch endlich aus deiner Opferrolle raus".
      Ich sage jetzt mal "wir": und meine damit, die kollektive Tendenz. Ich bin mir sehr wohl bewusst, daß es zum Glück auch Leute gibt, die anders denken ... -
      also "wir" denken so, weil wir über weite Strecken keine Ahnung (mehr) haben, was die Natur des Menschen ist.

      Der Körper denkt anders. Er greift auf seine Stammeserinnerung zurück und weiß, daß Mobbing "Todesgefahr" bedeutet, weil es ist, als ob der eigene "Stamm" Jagd auf einen macht.
      Der Körper weiß, daß Verlust des Partners Todesgefahr bedeutet, weil was geschieht jetzt, wenn du Hilfe brauchst? ...
      Der Körper setzt aus seiner Stammes-Erinnerung heraus Dinge mit tödlicher Gefahr gleich, die wir heute als "normale Erfahrungen" betrachten - oder als Erfahrungen, mit denen man eben klar kommen muß: alles was dich von der Teilhabe am sozialen Leben ausschließt ... Schwund deiner Vorräte, deiner Ressourcen, deiner Ersparnisse ... Unsicherheit in Bezug auf die Wohnsituation ... Verlust der Arbeit ... Isolation ... einen Posten oder ein Erbe nicht bekommen ... Ungerechtigkeit ... ...

      ja ich möchte so weit gehen, daß beispielsweise Lärm Stress bedeuten kann. Weil von außen kommender Lärm ein Eindringen in deinen Raum bedeutet, und du kannst deinen Raum nicht verteidigen, du bist machtlos ... ausgeliefert ... bis es dem Eindringling gefällt, seine Motorsense oder seine Musikanlage abzuschalten.

      Stress sind oft ganz "archaische" Dinge: ein Revier nicht verteidigen können, keinen Zugang zu einem Fortpflanzungspartner bekommen, keinen Anteil an der Beute bekommen, vom "Stamm" ausgeschlossen sein, ...

      So gesehen, ist das Auftreten des Stress-Bauches vielleicht nicht mehr ganz so unvorhersehbar? ... ???

      Liebe Grüße von Issi
    • @Mauerblume... willkommen im Club :)...
      Gerade heute stört mich mein Bauch wieder so fürchterlich...Dicksein könnte so schön sein...wäre da nicht der Bauch und würde mir die Luft abschnüren...:-p..
      Mein Bauch fängt schon ganz oben an, weit oberhalb des Nabels ...
      Brust...
      Unterbrust
      und sofort der Bauch...
      gerade der oberhalb des Nabels...er ist sogar dicker als der Unterbauch...
      Immer wenn ich andere füllige Damen sehe, sehe ich selten einen so dominierenden Oberbauch wie meinen...
      Und der genau dieser Oberbauch macht mir so viele Beschwerden....Bewegungseinschränkung und manchmal sogar Atemnot..
    • @Issi...
      Ich glaube dann habe ich recht häufig Kontakt zu meiner Stammeserinnerung...
      In Deiner Bechreibung finde ich mich total wieder...auch das mit dem Lärm...ich bin sehr empfindlich was akustische...mittlerweile auch optische Reize /überflutung angeht..
      Ebenso fühle ich mich oft *ohnmächtig* in verschiedenen Situationen...machmal sogar *bedroht*... und bin innerlich unendlich aufgeregt..

      Auch was die so wohl gemeinte *Empfehleritis* von manchen Menschen angeht, reagiere ich oft mit Ohnmacht...ich spüre eine tiefe von innen kommende Unruhe und dem Bedürfnis mich adäquat wehren wollen...diese *Empfehlungen* sind ja oftmals eine Kritik an mir bzw. an meinen Handlungen die offenbar als fehlerhaft betrachtet werden...insofern ist man dann halt unfähig und *gescheitert* und hat ES *nicht in den Griff bekommen*... Und ich wehre mich gegen ungerechtfertigte Kritik von Menschen die überhaupt nicht wissen wovon sie reden..

      Selbstakzeptanz ist ein großes Wort und eine noch größere Lebenseinstellung...Aber wie kann ich mich selbst akzeptieren wenn mir ständig mein Bauch * im Weg ist*?
      Warum *stellt* sich mein Bauch zwischen mich und mein Leben??
      (Bitte nicht falsch verstehen....ich mag mich mollig und füllig....aber der Bauch raubt mir jegliche Lebensqualität, weil er immer im Weg ist)
      Ich kann nicht, nicht an ihn denken...dafür ist er viel zu präsent...
      Kannst Du mir sagen wo ich über den *Stressbauch* lesen kann?
    • Ich habe viel Unterbauch, was den Vorteil hat, dass ich keine Atemprobleme habe, aber passende Klamotten sind nicht einfach zu finden. 50ies Kleider sind super für mich, aber damit kann ich als Personalreferentin schlecht im Büro auftauchen. :D

      Es ist doof, Hosen 1-2 Nummern größer als Shirts kaufen zu müssen, oder Shirts passen zwar an der Taille, dann klemmen sie aber am Bauch. Am besten funktionieren noch Tuniken im Empirestil in Kombination mit schwarzen Hosen oder Jeggins.
    • Ich glaube, Lisa Cortez war es, die die Seite der-dicke-bauch.de erwähnt hat. Dort sind sehr interessante Hintergründe für das Phänomen "dicker Bauch" zu finden. Stress ist ein möglicher Grund von vielen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Issi schrieb:

      @Catalina
      Die neuere Forschung ist der Meinung, daß eine "bauchlastige" Fettverteilung in der Regel von Stress herrühren kann. Sie sprechen direkt vom "Cortisol-Bauch". Bauchfett, so sagen sie, ist der Energiespeicher, der vor allem für das Gehirn angelegt wird ... in stressvollen, unsicheren Situationen.

      Wobei "Stress" nicht bedeutet "viel Arbeit". Sondern Existenz-Sorgen, Bindungstrauma, Diäten, ... und andere Umstände, die auf irgendeiner Ebene als potentiell lebensbedrohlich wahrgenommen werden.

      Es könnte also vielleicht sinnvoll sein, begleitend ein Anti-Stress-Programm zu machen. Angefangen bei so etwas Leichtem wie Progressive Muskelentspannung ... über kreative "Auszeiten" ... bis hin zum genauen Hinsehen: was stresst mich denn so sehr, und kann ich das vielleicht ändern ...?

      Ich selbst kann die Sichtweise der neueren Forschung nur bestätigen: ich nehme schon immer zuerst am Bauch zu. Und ich nehme immer dann "ganz von selbst" ab, wenn eine Entspannung der Lage eintritt.
      Abgesehen davon habe ich herausgefunden, daß bestimmte Lebensmittel anscheinend auch "Stress" für den Körper sind


      Das kann ich für mich genau so unterschreiben.

      Knallfrosch schrieb:


      Denn Stress-Bauch kenne ich auch. Leider kommt der total unvorhersehbar und bleibt ewig.


      War bei mir auch länger so. :(

      Issi schrieb:

      Es ist manchmal ganz schön schwierig, Stress zu erkennen.
      Weil, wir sind in einer Denke drin von "stell dich nicht so an", "andere sind doch auch resilient", "du musst nur positiv denken", "damit muß man leben",... bis hin zu: "komm doch endlich aus deiner Opferrolle raus".
      Ich sage jetzt mal "wir": und meine damit, die kollektive Tendenz. Ich bin mir sehr wohl bewusst, daß es zum Glück auch Leute gibt, die anders denken ... -
      also "wir" denken so, weil wir über weite Strecken keine Ahnung (mehr) haben, was die Natur des Menschen ist.

      Der Körper denkt anders. Er greift auf seine Stammeserinnerung zurück und weiß, daß Mobbing "Todesgefahr" bedeutet, weil es ist, als ob der eigene "Stamm" Jagd auf einen macht.
      Der Körper weiß, daß Verlust des Partners Todesgefahr bedeutet, weil was geschieht jetzt, wenn du Hilfe brauchst? ...
      Der Körper setzt aus seiner Stammes-Erinnerung heraus Dinge mit tödlicher Gefahr gleich, die wir heute als "normale Erfahrungen" betrachten - oder als Erfahrungen, mit denen man eben klar kommen muß: alles was dich von der Teilhabe am sozialen Leben ausschließt ... Schwund deiner Vorräte, deiner Ressourcen, deiner Ersparnisse ... Unsicherheit in Bezug auf die Wohnsituation ... Verlust der Arbeit ... Isolation ... einen Posten oder ein Erbe nicht bekommen ... Ungerechtigkeit ... ...

      ja ich möchte so weit gehen, daß beispielsweise Lärm Stress bedeuten kann. Weil von außen kommender Lärm ein Eindringen in deinen Raum bedeutet, und du kannst deinen Raum nicht verteidigen, du bist machtlos ... ausgeliefert ... bis es dem Eindringling gefällt, seine Motorsense oder seine Musikanlage abzuschalten.

      Stress sind oft ganz "archaische" Dinge: ein Revier nicht verteidigen können, keinen Zugang zu einem Fortpflanzungspartner bekommen, keinen Anteil an der Beute bekommen, vom "Stamm" ausgeschlossen sein, ...

      So gesehen, ist das Auftreten des Stress-Bauches vielleicht nicht mehr ganz so unvorhersehbar? ... ???

      Liebe Grüße von Issi



      Wow, meine Worte!

      Ich leide auch etwas unter "Bauch". Mein BMI bewegt sich derzeit bei 38, war aber im April noch bei 42. Dann begann ich eine Psychotherapie und es fing ganz von alleine an, dass ich abnahm. Interessanterweise fast ausschließlich am Bauch. Das war früher NIE der Fall. Ich hatte immer viel Oberweite und obwohl ich jetzt wieder etwas Gewicht verloren habe, wurde meine Oberweite MEHR, während mir die Hose runterrutscht.

      Was trotzdem bleibt, ist, dass der nun flachere Bauch mehr nach unten hängt. Klar, weniger Masse zum "zusammenhalten", die Haut kann sich nicht so schnell zusammenziehen oder sonst was. Und das macht mich auch traurig.

      Ich habe im Juni einen Jeansschnitt gefunden, der meine eigenen Vorzüge wunderbar zur Geltung bringt. Ich habe von allem viel: viel Hintern, viel Hüften, (extrem) viel Busen, mehr/viel Bauch, aber eine super Taille. Und so wie ich meinen besten Schnitt gefunden habe, wirst du deinen sicher auch finden.

      Vielleicht bist du selbst sehr gestresst, liebe Üppig70. Das war ich auch und bin es auch heute noch öfter. Aber mit meiner Therapie konnte und kann ich sehr viel aufarbeiten und der Bauch wird fast komplett ohne mein Zutun weniger.

      Leider weiß ich aber für das Problem "Hängebauch", so gemein das Wort auch klingt, keine richtige Lösung. Aber bitte gib mir Bescheid, wenn du eine gefunden hast, denn hier entwickelt sich auch gerade einer prächtigst. :(