Füllige Comic-Figuren wie Homer Simpson lassen Kinder dick werden

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    • Füllige Comic-Figuren wie Homer Simpson lassen Kinder dick werden

      Füllige Comic-Figuren wie Homer Simpson lassen Kinder dick werden
      Freitag, 17.07.2015

      Kinder, die die Abenteuer von fülligen Figuren wie Homer Simpson oder Obelix verfolgen, essen überdurchschnittlich viel und vor allem ungesund. Diesen Schluss legt eine neue US-Studie nahe. Was steckt dahinter?

      „Mmm… Donuts!“, bei dem berühmten Spruch von Homer Simpson läuft nicht nur dem gelben Familienvater das Wasser im Mund zusammen. Auch junge Zuschauer können aufgrund der rundlichen Form der Figur und des damit einergehenden Klischees vermehrt Appetit verspüren. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Colorado at Boulder namens „Kids, cartoons, and cookies: Stereotype priming effects on children's food consumption”

      Erscheint mir doch etwas übertrieben.
    • Ich schließe mich dem ersten Kommentaristen an:
      "und wieso gibt es dann fette manga fans???"

      In Mangas sind die Figuren fast alle unnatürlich dünn und langbeinig. Kein Einfluss!!!!

      Weniger die Körperform, als die Tatsache, dass die Person im Comic isst, regt vermutlich die Esslust an.
      Wenn ich Homer Simpson mit einem Donut sehe, denke ich ab und zu:
      "Oh, auf einen Donut hätte ich auch Lust."
      und
      bei Obelix dachte ich oft: "Wie schmeckt eigentlich Wildschweinbraten?"

      ich plädiere dafür, Essensszenen aus Filmen und Serien herauszuschneiden.
      Ich meine, das rauchen hat man sich doch auf dem Bildschirm auch abgewöhnt.
      Und so etwas Schädliches wie Essen sollte zensiert werden.

      Schützt unsere Jugend! Essensverbot in Kino- und Fernsehfilmen europaweit!
      Zensur für " Babettes Fest", "Rat mal, wer zum Essen kommt" "Chocolat" und "Ratatouille"
      ( bei "Eat Pray Love" könnte man eventuell das erste Drittel kürzen)

      ich glaube , ich starte eine Petition, hoffe doch, dass ihr alle unterschreibt.

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Stimmt, ich hatte früher alle Asterix-Hefte und habe bis heute kein einziges Mal Wildschwein gegessen. Donald Duck hab ich auch gelesen aber bis heute bade ich nicht in Geld wie Dagobert, sondern nur in Wasser. Und das lesen von Superman-Comics verlieh mir leider auch keine Flügel, so dass ich jedes Mal auf dem Weg zur Arbeit im Stau stehen muss.

      Ach ja, wenn wir die Essensszenen aus Filmen und Serien herausschneiden, das Rauchen und Trinken ebenfalls, Drogenkonsum sowieso und Sex geht ja wohl gar nicht... über was drehen wir dann noch Filme?
      Na gut, es gibt ja auch schöne Dokus. :D

      Aber manchmal ist ein Comic vielleicht einfach nur ein Comic :rolleyes:
      Zudem denke ich, dass es mit Sicherheit mehr schlanke als dicke Comic-Figuren geben wird.

      Ansonsten müsste das ja aber auch andersherum funktionieren. Wie wirken die Darstellungen von Frauen in The Incredibles auf Mädchen?
    • Wissenschaftliche Studien haben bereits vor langer Zeit eindeutig bewiesen, dass Masturbation zu Schwachsinn führt.... (Haben die zuviel gewichst?)
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Wissenschaftliche Studien haben bereits vor langer Zeit eindeutig bewiesen, dass Masturbation zu Schwachsinn führt.... (Haben die zuviel gewichst?)


      :applaus::-D

      Anscheinend kann man mit einer Studie alles beweisen. Ich find's einfach lächerlich, dass dafür auch noch Geld ausgegeben wird.


      LG Finchen
    • Nach der Biene Maja muss auch der runde Pumuckl abspecken:
      kleinezeitung.at/k/lebensart/4…e-Zeiten-fur-ComicHelden-

      ich finde den Artikel jetzt nicht mehr, aber ein Psychologe schrieb, dass diese Comichelden von der "Kleinkindform" eher in die "Adoleszente Form" gebracht werden, sie sehen nicht mehr aus wie 5 jährige, sondern wie 13jährige.

      ich überlege gerade ob das was mit Sexualisierung der Kindheit zu tun hat.

      liebe Grüße Lisa
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Eher mit dem Verlust der Kindheit. Wo schon 10jährige Kinder einen Terminkalender wie Manager haben... Alleine draußen spielen? Mit anderen Kindern? Selbst kreativ sein? Das geht gar nicht. Da gehört ein Förderprogramm, Sprachkurse ab 3 Jahre, Sportverein, Musikerziehung...
      Aus Kindern werden kleine, aber unmündige Erwachsene gemacht. Das was die adligen Kinder in früheren Zeiten durchmachen mussten, hat heute für alle zu gelten. Wehe, Eltern machen da nicht mit, das wird dann "Vernachlässigung" genannt.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Dicke Fernseh-Helden machen nicht dick - sondern eher die Tatsache, dass die Kinder ständig vor der Glotze hocken.

      In meiner Kindheit war Biene Maja noch ein Pummel und Pumuckel hatte noch seinen Bauch - niemand hat darauf geachtet - man hat mal eine Sendung geschaut, ggf. auch mal einen ganzen verregneten Sonntag Nachmittag vor der Kiste gesessen ... aber das war die Ausnahme. Den Rest der Zeit sind die Kinder in der Landschaft rumgehüpft, haben mit anderen Kindern gespielt, getobt. Dicke Kinder waren die Ausnahme - ich kann mich spontan an keines erinnern.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Ich kann mich an drei ziemlich dicke Kinder in meiner Grundschulklasse (ca. 40 Kinder) erinnern, und ich war keins davon.
      Zu bedenken ist auch, dass heutzutage Kinder als "dick" bezeichnet werden, die ich damals niemals als "dick" empfunden hätte.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Finchen schrieb:

      Und Deine ist die richtige, oder wie darf ich das verstehen?

      LG Finchen


      Was ist denn daran schon wieder falsch zu verstehen??
      Wenn ich schreibe, dass jeder "seine Wahrnehmung" hat, dann ist das wohl eindeutig? Meine Wahrnehmung ist so - deine anders. Das ist doch nun ohne jede Wertung?

      Ich möchte wirklich mal wissen, warum sich hier jeder gleich auf den Schlips getreten fühlt - und jeden Satz kritisch abklopfen muss, ob vielleicht doch irgendwo ein persönlicher Angriff, möglichst aufs Dicksein, steckt.
      Lieber Gruß von ..... Andra .... :)
    • Sophie schrieb:

      Ich kann mich an drei ziemlich dicke Kinder in meiner Grundschulklasse (ca. 40 Kinder) erinnern, und ich war keins davon.
      Zu bedenken ist auch, dass heutzutage Kinder als "dick" bezeichnet werden, die ich damals niemals als "dick" empfunden hätte.


      Finchen schrieb:

      Ich bin der Meinung, es gibt heute genau so viele dicke Kinder wie vor 40 Jahren. Es sind die Medien und Ärzte, Ernährungsberater, die so ein Geschiss drum machen.


      ich bin Grund- und Hauptschullehrerin und sehe naturgemäß recht viele Kinder und Jugendliche.

      Diese beiden Beobachtungen in Bezug auf Kinder kann ich bestätigen. In jeder Klasse sind 1 - 3 dicke Kinder.

      Was sich allerdings wirklich geändert hat, ist meine Wahrnehmung der Jugendlichen seit den Neunzigern. Vorher waren die meisten " normal",
      jetzt gibt es mehr dicke aber auch mehr sehr dünne Jugendliche.
      ( doch die sind wirklich aus dem Pumuckl- Biene Maja- Alter raus.
      Seit mir mal eine Schülerin gesagt hat: "In unserer Klasse stecvken alle Mädchen den Finger in den Hals!" weiß ich nicht, wie ich das einordnen soll.

      Andra,
      als Kind bin ich wirklich viel rumgehüpft und habe draußen gespielt. Am liebsten mit einem Butterbrot mit Marmelade in der Hand. Und jeden Groschen habe ich zum Kaufmann getragen: für Brausepulver, Schleckmuscheln und co.
      Heutzutage reden selbst Siebenjährige ganz entrüstet über " gesundes Essen" , wenn man denen Schokolade anbietet.

      ich glaube gar nicht, dass die Kinder heute weniger Bewegung haben, aber sie haben eindeutig mehr Stress.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
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      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Zu meiner Schulzeit gab es in der Grundschule auch die drei dicken Kinder, und ich war eins davon. Und als ich vor paar Jahren bei einer Schulaufführung meines Sohnes war, sah ich wieder die "drei dicken Kinder" und mein Sohn war eines davon. Die viel zitierte "es gibt immer mehr dicke Kinder" hab ich bei keiner einzigen Schulaufführung gesehen.

      Andra,
      als Kind bin ich wirklich viel rumgehüpft und habe draußen gespielt. Am liebsten mit einem Butterbrot mit Marmelade in der Hand. Und jeden Groschen habe ich zum Kaufmann getragen: für Brausepulver, Schleckmuscheln und co.


      Ich auch. Ich durfte täglich nur eine kurze Zeit Fernseh gucken. Im Sommer war ich mit dem Rad unterwegs, mehrere Kilometer am Tag. Im Winter bin ich den Schulweg gelaufen und nach der Schule gingen wir schlitteln. Und zwar auf einem langen Waldweg, wo wir die Schlitten hochziehen mussten. Viel Bewegung, gesunde Ernährung und ich war trotzdem dick.

      LG Finchen
    • Und es gab und gibt Kinder mit Sommersprossen, roten Haaren, Segelohren, X-Beinen, Kraushaar, Schielaugen, Stotterer, Lispler, und dicke Kinder und dünne Kinder und und und. Nur die dicken Kinder sind plötzlich "schlechte" Kinder.
      Warum kann man denn nicht die Menschen in ihrer Verschiedenheit so bleiben lassen wie sie sind? Warum müssen alle wie geklont rumlaufen? Einerseits wird immer von "bunter Gesellschft", "Diversity", "mündigem Bürger", "Individualität", "Freiheit" gebrabbelt, aber gewünscht ist all das offenbar nicht.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)