WICHTIG STARK-Programm - Sport für stark Übergewichtige bis 180 kg

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • STARK-Programm - Sport für stark Übergewichtige bis 180 kg

      Ich möchte Euch auf ein Programm für übergewichtige Menschen bis 180 kg aufmerksam machen:

      STARK-Programm - der etwas andere Wegweiser bei Adipositas!

      STARK steht für "Suffiziente Therapie bei Adipositas, Rücken-, Knochen- und Gelenkbeschwerden" (Flyer).

      Die Schlüsselbad Klinik in Bad Peterstal im Ortenaukreis (mittlerer Schwarzwald) ist eine sehr sportorientierte Rehaklinik mit orthopädischem Schwerpunkt. Ihr Chefarzt, Dr. Siegfried Wentz, ist ehemaliger Olympiadritter 1984 in Los Angeles sowie Vizeweltmeister 1987 in Rom im Zehnkampf.

      Ich empfehle Euch diese Klinik nicht einfach so. In den letzten zwei Jahren habe ich insgesamt 10 Wochen in dieser Klinik verbracht und auch heute noch begleitet mich einer der dortigen Physiotherapeuten auf meinem Weg zurück in ein normales Leben. Für mich ist diese Klinik ein magischer Ort, der mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und zum Positiven hin gewendet hat.

      Als ich dort vorgestern vor zwei Jahren ankam, war ich so am Ende, dass ich nicht mehr in der Lage war, mein Auto auszuräumen. Gestern vor zwei Jahren legte ich mich morgens auf dem Weg zum Frühstück im Aufzug der Länge nach hin, weil ich mit der Fußspitze an einer winzigen Unebenheit hängen geblieben war. Ich konnte vor Erschöpfung die Füße kaum noch heben. Fortan durfte ich nur noch mit Rollator laufen. Das war der absolute Tiefpunkt meiner menschlichen Existenz.

      Heute geht es mir körperlich besser als in den letzten 15 Jahren.

      Mir wurde in dieser Klinik vorurteilsfrei begegnet und mein Wunsch, wieder auf die Füße zu kommen, wurde ernst genommen (was ich an anderen Orten zuvor völlig anders erlebt habe). Obwohl es eine ganze Reihe von Rückschlägen gab, haben sie dort immer an mich geglaubt, mich durch diese schlimme Zeit getragen und dafür gesorgt, dass ich den Glauben an mich nicht verloren habe.

      Allerdings muss ich Euch warnen. Wann immer ich mein Erstaunen über diese außergewöhnliche Behandlung (leider ist sie nicht die Regel im deutschen Gesundheitssystem, wie wir ja alle wissen) zum Ausdruck gebracht habe, wurde mir gesagt, das habe auch etwas damit zu tun, dass ich selbst sehr viel einbringe, mich engagiere und vor allen Dingen will. Es ist also kein Selbstläufer. Man muss auch hier etwas tun und kann nicht erwarten, dass einem die Lösungen auf dem Silbertablett serviert werden. Und man muss auch nach dem Aufenthalt im Schlüsselbad dran bleiben. Am besten überlegt man sich bereits im Vorfeld, wie man das bewerkstelligen kann, um dann nahtlos anschließen zu können.

      Solltet Ihr also wieder zu einem guten Körpergefühl zurückfinden wollen, ist das ein guter Weg, den ich aus eigener Erfahrung empfehlen kann.

      Wenn Ihr Fragen dazu habt, nur zu! :)

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      Artikel Mensch sein - auch mit Übergewicht im MediClin Magazin

      Artikel Dick, aber aktiv in der Online-Ausgabe der Apotheken-Umschau (die Bildergalerie in der Mitte des Artikels nach rechts durchklicken, 2 Seiten pro vorgestellter Person)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Link aktualisiert

    • Auch ich finde das Programm sehr interessant. Es ist auch für Selbstzahler buchbar. Auf meine telefonische Anfrage nach dem ungefähren Preis wurde mir ein Richtwert von ca. 1.000EUR pro Woche inklusive Übernachtung, Vollpension, Arztkontakt und Programmausführung genannt. Vielleicht hat sich der Eine oder Andere auch schon für den Selbstzahler-Aufwand interessiert.

      Lilli
    • Nein, Bircan, das weiß ich leider nicht. Ich vermute mal, dass die Grenze aus Erfahrungswerten zustande gekommen ist, bis wie viel Kilo Menschen durchschnittlich noch so einigermaßen mobil sind.

      Ich sehe Herrn Dr. Wentz aber Mitte August. Dann werde ich ihn fragen.
    • Mich würde es mehr intressieren - wie man sowas "Genehmigt bekommt"

      Ich war Jahrelang bei einen Hausarzt der eben nur gelbe Zettel verteilte als alles andere.
      Bin bin ich an den Punkt wo auch "wirkliche" Probleme habe und nicht nur "Erklältung oder Magen-Darm"
      Habe dann den Arzt gewechselt weil ich mit den Gelben Schein mir auch Schmerztechnisch nichts kaufen kann.
      Aktuell habe ich noch immer Schmerzen - aktuell wieder extrem stark in den Armen bzw. meinen linken Oberarm beim heben.
      :( Ich komme mir ziemlich blöde vor - deswegen "wieder" zum Arzt zu laufen. Besonders weil Neurologe von einer OP abgeraten hat und der Chiro eh nur aufs Gewicht meckerte.

      Des weitern habe ich das Gefühl - ich schaffe es nicht "alleine" - bräuchte ggf. einen Ernährungsberater bzw. im allgemeinen mehr Zeit.
      Mein Leben ist mit Vollzeitjob fast völlig ausgelastet. Wenn ich Abends heim komme - mag ich kaum noch kochen :(
      Ich habe mal gelesen, dass man für solche "Projekte" von sich aus schon etwas abnehmen muss. Ich habe das in den letzten wochen probiert. Nix süßes.....nur Wasser. Ergebniss war ziemlich bescheiden. Ich hätte mir mehr erhofft. Hosen passten - alles andere auch. Nach über drei Monaten keine wirklichen Erfolge. :(
      Ernährung umstellen funtkioniert nur bedingt - ich stecke alktuell echt in einen Tiefpunkt.
      Nach drei Monaten "fasten" und 0 Gewichtsabnahme ist meine Motivation irgentwie abgehauen und sitz nun mit einen Cocktail am Strand und wenn ich ganz leise bin ...höre ich es kichern.
    • Martina schrieb:

      Ich sehe Herrn Dr. Wentz aber Mitte August. Dann werde ich ihn fragen.
      Dankeschön :)

      Tronje schrieb:

      Mich würde es mehr intressieren - wie man sowas "Genehmigt bekommt"

      Auf dem Link von „Flyer“ steht, dass als Kostenträger die Rentenversicherung, die Krankenkassen, die Privaten Krankenkassen und die Beihilfe in Frage kommt - also einfach mal anrufen.
      Des weitern habe ich das Gefühl - ich schaffe es nicht "alleine" - bräuchte ggf. einen Ernährungsberater bzw. im allgemeinen mehr Zeit.
      Mein Leben ist mit Vollzeitjob fast völlig ausgelastet. Wenn ich Abends heim komme - mag ich kaum noch kochen :(

      Solch ein Programm ist bestimmt für Menschen eine Hilfe die das Gefühl haben es anfänglich nicht alleine schaffen zu können. Ich finde es immer gut, wenn man sich frühzeitig Hilfe nimmt und auch zugeben kann, dass man es alleine nicht schafft.
      Obwohl ich glaube, dass solch ein Programm kein Selbstläufer ist, denn die "mag ich nicht" Hürde musst du bestimmt alleine überwinden ;) … das hatte aber Martina schon anfänglich erwähnt.
    • Tronje schrieb:

      Mich würde es mehr intressieren - wie man sowas "Genehmigt bekommt"

      Ich war Jahrelang bei einen Hausarzt der eben nur gelbe Zettel verteilte als alles andere.
      Bin bin ich an den Punkt wo auch "wirkliche" Probleme habe und nicht nur "Erklältung oder Magen-Darm"
      Habe dann den Arzt gewechselt weil ich mit den Gelben Schein mir auch Schmerztechnisch nichts kaufen kann.
      Aktuell habe ich noch immer Schmerzen - aktuell wieder extrem stark in den Armen bzw. meinen linken Oberarm beim heben.
      :( Ich komme mir ziemlich blöde vor - deswegen "wieder" zum Arzt zu laufen. Besonders weil Neurologe von einer OP abgeraten hat und der Chiro eh nur aufs Gewicht meckerte.

      Je mehr Arzt und Behandlungen im Vorfeld desto besser.
      Du kannst einen Antrag auf medizinische Rehabilitation bei der Rentenversicherung stellen. Die Formulare kannst du bei der Krankenkasse anfordern, geht oft auch online, oder gleich bei der drv runterladen. Du solltest darin darlegen, warum du eine derartige Therapie für zielführend hältst (aktivierend, Eigenverantwortung, Hilfestellung, keine Nebenwirkungen wie OP...) Die Krankenkasse fügt dann noch die Zeiten und Diagnosen der "gelben Scheine" der letzten 12 Monate hinzu: es muss medizinisch begründbar sein, dass eine Reha zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit wichtig ist. Da ist eine hohe Zahl von AU-Tagen förderlicher als falsches Heldentum. (Mein Reha-Antrag wurde abgelehnt, weil ich zu gesund bin.) Der Doc gibt auf einem eigenen Formular seine ärztliche Stellungnahme ab.
      Und dann muss man auf Genehmigung warten. Oft wird erst abgelehnt, dann kann man widersprechen, und der Arzt kann ein paar Schreckensszenarien im Falle der Nicht-Reha malen. Bei der Übergewichtsphobie eigentlich kein Problem.
      Falls eine Reha genehmigt wird, kann man Wünsche zur Klinik äußern und begründen, die meistens berücksichtigt werden, wenn ein Platz frei ist. Hier wäre ein Grund das spezielle Klinikkonzept. Wenn der Arzt dann zufällig genau so ein Konzept für richtig hält...


      Tronje schrieb:

      Des weitern habe ich das Gefühl - ich schaffe es nicht "alleine" - bräuchte ggf. einen Ernährungsberater bzw. im allgemeinen mehr Zeit.
      Mein Leben ist mit Vollzeitjob fast völlig ausgelastet. Wenn ich Abends heim komme - mag ich kaum noch kochen

      Jo, kenn ich. Ich hab auch ne 45-Stunden-Woche. Und abends hat man dann oft auch gar keinen Hunger auf Gekochtes. Deshalb wird bei uns meistens nur am Wochenende "richtig" gekocht. Dann mache ich mir eine größere Menge und frier das in Portionen ein. Manches hält sich auch ein paar Tage so im Kühlschrank, dann gibt es halt drei Tage hintereinander Sauerkrauteintopf mit Variationen (mit Curry, Paprika, Rote Bete...). Unter der Woche bleibt es oft bei Salat und belegten Broten, und den Portionen aus dem Tiefkühlfach. Dass man jeden Tag etwas Gekochtes essen muss, ist übrigens auch nur ein Mythos.

      Wenn man Kochen nicht als "Arbeit" oder "Anstrengung" oder "unangenehme Notwendigkeit" betrachtet, sondern als "Ausgleich", "Entspannung", "kreatives Gestalten", empfindet man das Kochen als angenehmer als sich die x-te Wiederholung vom Tatort anzuschauen.

      Übrigens kann man die Mikrowelle nicht nur für Fertiggerichte nutzen. Für alles Gemüsige (da wasserhaltig) ist die Mikrowelle ideal. Mein Mann bereitet sich sogar seinen Fisch in der Mikrowelle zu. Ist in wenigen Minuten gar, dazu ein Sößchen aus frischen Tomatenstückchen, etwas Öl und Kräutern oder Frischkäse mit Kräutern oder selbstgemischte Knoblauchbutter mit extra viel Knoblauch.... Er ist mittlerweile Experte zum Thema "Leckeres unter 10 Minuten". Für meinen Salat brauch ich genauso lange. Ich bevorrate mir immer ein oder zwei gewisse Basisgerichte (z.B. selbstgemachte Tomatensoße, ich bin ein Tomaten-Freak, oder einen Eintopf), die man dann schnell variieren kann: mal mit Mais und Chili-Bohnen, dann mit Mittelmeerkräutern, mal mit frischen Pilzen, mal ein Schuß Sahne rein, ein andermal Curry und Kokosmilch, mal mit Frischkäse andicken, mal mit Gemüsebrühe zum Süppchen verdünnen und und und. Alles unter 5 Minuten, ohne große Brutzelei. Und was das Wichtigste ist: genauso schnell oder sogar noch schneller als etliche Fertiggerichte mit extra viel Fett und Aromen.

      Nach drei Monaten "Fasten" hat dein Körper höchstwahrscheinlich sein Energiesparprogramm eingeschaltet und registriert "Hungersnot! Alarm! Fettreserven anlegen!" So funktioniert Jojo.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Tronje schrieb:

      Mich würde es mehr intressieren - wie man sowas "Genehmigt bekommt"
      Sophie hat das 1A beschrieben, wie man da bei der Rentenversicherung vorgeht. Man kann schon im Antrag um eine bestimmte Klinik bitten. Zwar weiß ich von einem Fall, der erst wenige Monate zurückliegt, wo dem Wunsch nicht entsprochen wurde. Damals hatte man im Schlüsselbad aber auch dieses Programm noch nicht. Das gibt es in dieser Form erst seit Anfang Juni. Wenn die RV eine andere Klinik vorschlägt, kann man dagegen auch Einspruch erheben. Ich hatte damals einen Antrag für die Sonnhalde in Donaueschingen gestellt, und zwar für eine ambulante Reha. Die haben mich aber abgelehnt, weil deren Geräte nur bis 130 kg zugelassen sind. So kam ich stationär (was für ein Glück rückblickend; die ambulante Reha hätte mir wahrscheinlich in meinem Zustand gar nichts gebracht) ins Schlüsselbad.

      Deshalb - @ Margarete - lohnt sich auch ein Rehaantrag für Dich, denn ich war ja damals auch nahezu immobil. Du würdest dann zwar nicht an exakt diesem Programm teilnehmen, aber Du würdest sicher ein auf Dich und Deine Möglichkeiten zugeschnittenes Programm bekommen.

      Extrem wichtig ist es, dass man im Antrag auf den Erhalt der Arbeitskraft hinweist. Das wäre bei mir nicht mehr lange gegeben gewesen. Man kann die Unterlagen auf der Website der RV runterladen. Sie sind dort als ausfüllbare pdf-Dateien hinterlegt. So kann man auch die Arztbögen schon vorbereiten (mit Name usw..), so dass der nur noch seine Diagnose da rein schreiben muss.
    • Danke erstmal für eure ganzen Infos

      Naja ich frage mich nur - warum sollte die Krankenkasse oder Rentenkasse das "bezahlen"
      Die sehen mich ja nur als "Datei" a la "Magen-Darm" "Erklältung" und dann ein paar Knieprobleme und nun mein Armproblem.
      :D die würden da ja nichts ohne Prüfung rausgeben.
      Oder schreibt der Hausarzt rein - "Erkältung aber auch HOchgradig Übergewichtig" ?
      :cool2:

      Ich schau mir mal am Wochenende die Dateien und Anträge an - ggf. lässt sich da viele Fragen schon klären :daumen:

      Ich war gestern wieder einfach nur gefrustet
    • Wenn Deine Arbeitsfähigkeit gefährdet ist, dann sind die sehr wohl daran interessiert, Dich in Reha zu schicken, denn wenn Du arbeitest, kostest Du zwar vielleicht, aber Du zahlst auch ein. Wenn Du nicht mehr arbeitest, dann kostest Du vorwiegend.

      Ich würde in diesem Fall den Fokus auf die orthopädischen Probleme legen und den Antrag auch vom Orthopäden einreichen lassen. Bei mir kam durch die unerträglichen Dauerschmerzen auch noch Erschöpfung dazu.
    • So peinlich dir das vielleicht ist: lass ruhig den Arzt reinschreiben "hochgradig adipös", vielleicht mit einem Verweis auf bereits bestehende orthopädische Probleme (und der Aussicht auf Verschlimmerung). Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass die Kostenträger eine Gelegenheit sehen, eine dicke Seele zu retten.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • So, liebes Forum!

      Ich habe im Moment Urlaub und habe die vergangene Woche im Schlüsselbad verbracht und Herrn Dr. Wentz Eure Fragen vorgetragen. Hier die Antworten:

      Höchstgrenze 180 kg

      Diese Höchstgrenze kommt zustande, weil auch so eine Klinik regulatorischen Anforderungen unterliegt. Es gibt verschiedene Gewichtsgrenzen bei Sportgeräten, Betten etc.. 180 kg ist die höchste, bei der man Ausstattungsgegenstände noch serienmäßig erhält.

      Alles, was darüber liegt, erfordert Individuallösungen. Margarete hatte das ja bereits vermutet.

      Was ist, wenn man mehr als 180 kg wiegt?

      Das schreckt das Schlüsselbad nicht ab, weder in Bezug auf mobile noch auf immobile Übergewichtige. Allerdings gibt es dann ein Individualprogramm, während das STARK-Programm ein teilweises Gruppenprogramm ist. Teilweise deshalb, weil nicht alle Maßnahmen in der Gruppe erfolgen, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse, Beschwerden und Vorgeschichten eingegangen wird.



      Ich habe diese Woche wieder als sehr intensiv und wunderbar erlebt. Wie jedes Mal, wenn ich dort weg musste, sind die Tränen geflossen. Es erstaunt mich immer wieder, wie tolerant man dicken Menschen dort gegenüber steht. Alles, was wir uns an Anerkennung unserer Probleme wünschen, wird dort beachtet und gelebt.
    • @ Martina- schlüsselbad

      Schade,

      das Starkprogramm ist nur für Selbstzahler..habens mir mitgeteilt.
      :frust:

      Das ist doch zum Kotzen.Die Kasse würde mir es bezahlen, mir meinen Magen verstümmeln zu lassen, aber ein Rehaprogramm, das sinnvoll scheint, nicht.

      Suppi.

      Ich gebs jetzt auf und spar auf `n Rollator.
    • fraubrezle schrieb:

      Schade,

      das Starkprogramm ist nur für Selbstzahler..habens mir mitgeteilt

      @fraubrezle
      Ich vermute die Aussage stammt von Deiner Krankenkasse..?
      Wenn ja:
      Laß Dich nicht entmutigen!
      Es ist LEIDER fast "normal"daß die den 1. Antrag abschmettern!Hab ich auch schon erlebt (und im 2.Anlauf Erfolg gehabt)
      Hattest Du evtl eine persönliche, begründete "Bitte" um Unterstützung beim Bestreben weitere Erkrankungen (z.B.Gelenke etc) zu vermeiden o.ä. angefügt..?
      Das kann sehr hilfreich sein, einen Sachbearbeiter von Deiner persönlichen Motivation zu überzeugen(die haben durchaus einen gewissen-wenn auch kleinen-Entscheidungsspielraum)
      Vielleicht magst Du ja kurz hier schildern wie Du vorgegangen bist dann kommen mir und Anderen evtl noch Ideen wie Du weiter vorgehen könntest.
    • fraubrezle schrieb:

      Schade,

      das Starkprogramm ist nur für Selbstzahler..habens mir mitgeteilt.
      :frust:
      Aus dem Flyer:
      Als Kostenträger kommen die Rentenversicherung, die Krankenkassen, die Privaten Krankenkassen und die Beihilfe in Frage.
      Da Du berentet bist, kommt die Rentenversicherung nicht in Frage. Ich weiß ja nicht, wo Du krankenversichert bist, aber hier findest Du die Kooperationen der Schlüsselbad Klinik.

      Im Zweifel hilft es möglicherweise auch, im Schlüsselbad anzurufen und sich Rat zu holen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina ()

    • @ Martina- schlüsselbad

      Doch ...krankenversichert ist die Rentnerin dann noch.


      Aber das haben die mir auf meien Anfrage geantwortet:
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      Das STARK Programm ist ein Selbstzahlerprogramm, welches nicht speziell von der Krankenkasse oder Rentenversicherung bezahlt wird.
      Bei einer Reha können Sie selbstverständlich die Gewichtsreduktion und Bewegungsförderung in den Vordergrund stellen.
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      Das hat mich frustriert, weil Rehakliniken wo angeblich was gegen Gewicht und für Bewegung getan wird- gibts wie Sand am Meer, Erfolg -erfahrungsgemäß - mäßig.
      Ich finds doof, daß die auf Ihrer Homepage nicht gleich davor warnen, daß man das Programm selber zahlen muß.


      Sorry daß ich meinen Frust rauslaß...aber langsam bin ich etwas entnervt von meiner Lage und überhaupt und so....

      jute zeit...
    • Leite mir doch bitte die Mail mal weiter an mod-m at das-dicke-forum.de (at=@ und ohne Leerschritte).

      Ich war über die Rentenversicherung im Schlüsselbad und ich kenne noch mehr Leute, die das Programm über die Rentenversicherung dort machen (werden).

      Und das mit der Rentnerin habe ich nur geschrieben, weil man, wenn man berentet ist, nur über die Krankenkasse gehen kann. Das war nicht despektierlich gemeint.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina ()

    • Möglicherweise ein Formulierungs-Mißverständnis...??
      Vermutlich reicht Adipositas nicht als Indikation für eine Kostenübernahme in einer Klinik mit orthopädischem Schwerpunkt.
      Vielleicht ist der 2. Satz ja ein Wink mit dem Zaunpfahl...?
      Soll heißen: Reha/Kur mit Gelenkproblemen begründen, dann auch Teilnahme an STARK quasi nebenbei möglich....
    • Hallo Martina,

      hatte ich nicht gelesen- ich verlink Dir die Mail als Privatpost.
      Hab ich auch nicht negativ aufgefaßt- das mit Rente...

      Rentnerin bin ich schon lange.Seither mach ich die Erfahrung, daß die Krankenkasse grundsätzlich erstmal nichts zahlen will, was da zu beiträgt, daß sich meine Gesundheit verbessert.

      Das hatte ich erst letztes Jahr, Antrag auf Reha- Widerspruch-pipapo- ich gab dann auf, weil ich eine Zeitlang keien Zeit für Reha gahabt hätte.

      lg
    • Indikation....@Marianne

      Soll heißen: Reha/Kur mit Gelenkproblemen begründen, dann auch Teilnahme an STARK quasi nebenbei möglich....


      Hi , ich hab die allgemein gefragt, was man tun muß um in Ihr STARK -Programm aufgenommen zu werden.

      Wenn von nöten kann ich einige diverse Zipperlein nachweisen- von Gelenk- über Lymph-Lipödem und manches mehr, was die so als Aufnahemkriterien nennen.

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