WICHTIG STARK-Programm - Sport für stark Übergewichtige bis 180 kg

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Hallo Martina!

      Ich habe eine Frage zu deinem Stark-Programm und zwar, ob und wie mit der Mentalität vor der Bewegung/ dem Sport umgegangen wird.
      Es ist für mich ein grosses Thema Selbstzweifel bereits vor den Übungen zu haben, dass ich dies nicht schaffe und ich habe von anderen gehört, dass es nicht ungewöhnlich ist zu Beginn nicht unterscheiden zu können, ob der Körper nicht mehr kann oder ob der Kopf genug hat.
      Deshalb wollte ich mal fragen, ob das ein Thema auch bei einer bis anhin sehr positiv bewerteten Einrichtung ist?

      Ist ja unabhängig, welche ersten Schritte man macht, man geht ja immer über die eigenen Grenzen von dem, was man vorher konnte und wahrscheinlich sind auch einige andere am Anfang unsicher, ob sie durchhalten?

      LG
    • Martina schrieb:

      Du kannst der Rentenversicherung unter Nennung des Aktenzeichens ein formloses Schreiben schicken, dass Du auf diese Klinik und das Programm aufmerksam geworden bist und dort gerne hin möchtest. Kannst ja noch einen Ausdruck des Flyers beifügen.

      Sollte die Rentenversicherung Deinem Wunsch nicht nachkommen, kannst Du mit dem Hinweis auf Dein Wahlrecht Einspruch gegen den Entscheid erheben.

      Wenn Du spezielle Fragen hast, kannst Du mir auch gerne eine Mail über das Kontaktformular schicken.

      Hallo Martina :)

      ich erhielt einen positiven Bescheid der DRV mit Angabe einer anderen Klinik, habe nun einen Antrag auf Änderung gestellt und sie werden das prüfen.

      Ich habe eine kurze Frage: ich hatte eigentlich vor, die Rehamaßnahme im Winter durchzuführen - denn ich muss auch wenig planen mit dem Arbeitgeber. Nun hat mir die Dame von der DRV aber gesagt, dass ich gar nicht schieben kann, sondern dass die Reha so schnell wie möglich durchgeführt werden muss.

      Kennst du da evtl. Tricks oder so? Oder weißt, an wen ich mich wenden kann?

      Ich kann dort einen Antrag auf Aufschub nach Bekanntgabe stellen, aber das MUSS eine Begründung rein. Und ich fürchte "Arbeitgeber" lassen die da nicht gelten.
    • Joy2016 schrieb:

      Ich habe eine Frage zu deinem Stark-Programm und zwar, ob und wie mit der Mentalität vor der Bewegung/ dem Sport umgegangen wird.
      Es ist für mich ein grosses Thema Selbstzweifel bereits vor den Übungen zu haben, dass ich dies nicht schaffe und ich habe von anderen gehört, dass es nicht ungewöhnlich ist zu Beginn nicht unterscheiden zu können, ob der Körper nicht mehr kann oder ob der Kopf genug hat.
      Deshalb wollte ich mal fragen, ob das ein Thema auch bei einer bis anhin sehr positiv bewerteten Einrichtung ist?
      Hallo Joy,

      meine persönlichen Aufenthalte in der Klinik habe ich ja als Hüftpatientin verbracht. Mein Bewegungsdrang hat Herrn Dr. Wentz dann auf die Idee gebracht, dieses Programm zu initiieren. Mein zweiter Aufenthalt, direkt nach der OP, als man mich schon kannte, begann mit den Worten: "Sie ruhen sich jetzt erst einmal eine Woche aus und kommen wieder zu Kräften." Fand ich damals seltsam. Heute verstehe ich es. Weil sie wussten, dass ich Hummeln im Hintern habe, wollten sie mich davor bewahren, mich selbst zu überfordern. Gleichzeitig haben sie mich unmerklich durch kleine Steigerungen immer mehr in die Bewegung zurück gebracht. Erst kürzlich haben mein Physio und ich, als ich in einem Affentempo 600 m an der Rench entlang gelaufen bin, uns amüsiert an die erste Reha-Woche nach der Hüft-OP zurückerinnert, als er mir beide Füsse abwechselnd auf die unterste Sprosse der Sprossenwand heben musste. Ich konnte meine Beine aus eigener Kraft keine 5 cm anheben. Aber so habe ich angefangen: Mich an der Sprossenwand festgehalten und er hat meine Beine genommen und immer und immer wieder auf die unterste Sprosse gehoben.

      Das STARK-Programm mache ich ja ambulant. Meine erste Anweisung, die ich vor 10 Monaten schriftlich bekommen habe und die jetzt hier vor mir liegt, endet mit dem Satz: "Bitte die ersten Einheiten ruhig angehen!"

      Die stationären Patienten werden dazu angehalten, langsam zu starten und sich nicht mit zu hohem Anspruch zu stressen. Es nützt niemandem, wenn er nach einer Woche in der Ecke liegt und nicht mehr vor und zurück kann. Es wird zudem nach der individuellen Leistungsfähigkeit geschaut und daran orientiert sich dann das Pensum. Und wenn man sich selbst nichts zutraut, bekommt man Zuspruch, es zu probieren. Und so mancher hat sich dann schon gewundert, was geht. Und ab Woche 2 wird es immer erstaunlicher, auch wenn oder gerade wenn man ganz langsam angefangen hat.

      Das ist das, was ich bisher so mitbekommen habe. Grundsätzlich ist das Ziel ohnehin, dicke Menschen auch emotional zu stärken. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass körperliche und emotionale Stärkung sehr eng miteinander verknüpft sind, und zwar in beiden Richtungen.

      Ich habe in dieser ganzen Angelegenheit meine Lebenslektion in Sachen Geduld lernen müssen. Immer wieder hält mir mein Physio vor Augen, wo ich bewegungstechnisch herkomme, um mir zu zeigen, welche Entwicklung ich durchgemacht habe, wenn ich gerade mal wieder meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werde.

      Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage zunächst einmal. Falls nicht, frage einfach weiter. :)
    • Steffi schrieb:

      Ich habe eine kurze Frage: ich hatte eigentlich vor, die Rehamaßnahme im Winter durchzuführen - denn ich muss auch wenig planen mit dem Arbeitgeber. Nun hat mir die Dame von der DRV aber gesagt, dass ich gar nicht schieben kann, sondern dass die Reha so schnell wie möglich durchgeführt werden muss.

      Kennst du da evtl. Tricks oder so? Oder weißt, an wen ich mich wenden kann?

      Ich kann dort einen Antrag auf Aufschub nach Bekanntgabe stellen, aber das MUSS eine Begründung rein. Und ich fürchte "Arbeitgeber" lassen die da nicht gelten.
      Hi Steffi,

      so ganz genau weiß ich das jetzt auch nicht, aber ich kann mal fragen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man schon ein bisschen schieben kann, denn die Wenigsten können im Job alles stehen und liegen lassen und mal eben in Reha gehen. Ob das allerdings über ein halbes Jahr möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Aber, wie gesagt, ich frage mal, wie man da korrekt vorgehen muss.
    • Steffi schrieb:

      Ich habe eine kurze Frage: ich hatte eigentlich vor, die Rehamaßnahme im Winter durchzuführen - denn ich muss auch wenig planen mit dem Arbeitgeber. Nun hat mir die Dame von der DRV aber gesagt, dass ich gar nicht schieben kann, sondern dass die Reha so schnell wie möglich durchgeführt werden muss.

      Kennst du da evtl. Tricks oder so? Oder weißt, an wen ich mich wenden kann?


      Ich habe mal gegooglet und in einem Vorsorgeforum eine passende Antwort gefunden, die ich hier mal zitieren möchte.

      nach § 13 Abs. 1 SGB 6 bestimmt der Träger der Rentenversicherung im Einzelfall unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit Art, Dauer, Umfang, BEGINN und Durchführung von Rehabilitationsleistungen sowie die Rehabilitationseinrichtung nach pflichtgemäßen Ermessen.

      Der jeweilige Rentenversicherungsträger hat bezüglich des BEGINN der Reha-Leistung einen Entscheidungsspielraum. Dieser wird von den meisten Rentenversicherungsträgern dahingehend ausgeübt, dass der Reha-Bewilligungsbescheid und damit verbunden auch die Kostenzusage für die Rehabilitationseinrichtung mit einer Gültigkeitsdauer versehen wird. Diese kann sich nach Reha-Einrichtung, Indikation etc. bei jedem Rentenversicherungsträger unterscheiden und auch manuell für jeden Fall individuell vorgegeben werden.

      Bitte wenden Sie sich zur weiteren Abklärung direkt an Ihren Sachbearbeiter / Ihre Sachbearbeiterin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Allein dort kann über eine Verschiebung über den im Bewilligungsbescheid vorgegebenen Gültigkeitsrahmen hinaus entschieden werden.

      Innerhalb des Gültigkeitsrahmen obliegt die Entscheidung der jeweiligen Reha-Einrichtung.


      Stellenweise ist von einem Gültigkeitsrahmen von 6 Monaten die Regel, binnen derer die Reha angetreten werden muss. Einen neuen Termin kann man dann mit der Rehaklinik selbst vereinbaren.

      Und die Begründung "befürchtete Kündigung durch Arbeitgeber, wenn ich die Reha jetzt antrete" (mit dem Wissen, dass es keine rechtliche Grundlage für eine solche Kündigung gäbe, dem AG aber sicher eine Alternative einfiele) erscheint mir zumindest nicht zu gewagt.
    • Je nachdem, wie man mit dem Arbeitgeber steht, ist der vielleicht bereit, einen Brief zu schreiben, in der Richtung "in dem und dem Zeitraum unabkömmlich - unaufschiebbare Projekte etc."

      Aber sieh es mal so: Wenn für deinen Arbeitgeber eine Reha ein unzumutbares Problem darstellt, und er dich eh loswerden will, ist es egal, wann du gehst. Das Thema verschiebt sich nur um ein paar Wochen nach hinten. Wenn du aber eine wirklich dringend benötigte Kraft bist, wird er dich mit einer Begründung unterstützen (s.o.) und ansonsten deine Reha-Zeit durchstehen.
      Was ist dir wichtiger, deine Gesundheit oder das Wohlwollen deines Chefs?
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • KirRoyal schrieb:

      Ich habe mal gegooglet und in einem Vorsorgeforum eine passende Antwort gefunden, die ich hier mal zitieren möchte. [...]
      Danke, Kir. Das ist das, was ich auch erfahren habe.

      @ Steffi
      Es ist ja auch so, dass die Reha Deine Arbeitsfähigkeit verbessern/erhalten soll. Daher finde ich diese Regelung eigentlich auch angemessen.
    • Vielen Dank für die liegen Antworten und die Hilfe! :)
      Danke KirRoyal! :)

      Also, ich werde nicht meinen Job verlieren!!

      Aber ich hatte heute meinen ersten Arbeitstag nach 3,5 Wochen Urlaub und ich habe gewisse Schwierigkeiten, meinem Chef zu sagen "Ach ja, ab 15.08. bin ich dann noch mal 3 Wochen weg". Das finde ich einfach nicht korrekt.

      Mein Chef weiß von der Reha und steht diesbezüglich auch grundsätzlich hinter mir. Nur ging ich davon aus, dass ich zumindest tlw. selbst bestimmen kann WANN ich das durchziehe und ich hatte das eher für den Winter eingeplant. Zumal mir der Arzt sagte, dass es grundsätzlich kein Problem ist, die ganze Sache nach hinten zu verschieben.

      Nun habe ich ja erst mal den Antrag auf Klinikänderung gestellt. Schauen wir mal wie lange das dauert und dann sehen wir erst mal wann STARK überhaupt einen Platz für mich hätte. Und dann reagiere ich.
    • Steffi schrieb:

      Also, ich werde nicht meinen Job verlieren!!
      Das war ja auch nur ein Beispiel für eine Begründung.
      Aber ich kann Dich gut verstehen. Ich hatte im Februar 2014 (mal wieder) eine OP an der Hypophyse und war deswegen (einschließlich Rekonvaleszenz) 6,5 Wochen krank geschrieben. Die mir angebotene Reha im Anschluss daran habe ich abgelehnt, weil ich es im Projekt nicht verantworten konnte.
    • Hi Martina,
      ich hätte dich auch via PN angeschrieben, aber ich hab irgendwie nicht rausgefunden wie das geht.

      Anyway.
      Ich habe jetzt Nachricht von der DRV bekommen, dass sie meinen Umstellungswunsch ablehnen. Auf gut deutsch: Du musst schon das machen was wir wollen und der Wunsch bei STARK mitzumachen ginge nur, wenn alle anderen Einrichtungen die sie vorschlagen nix taugen würden.

      Bin etwas irritiert.
      Meine mich doch zu erinnern, dass die Dame am Telefon zu mir sagte "in der Regel wird das angenommen" und auch dass ich wechseln kann/darf.

      Was soll ich nun tun?
      Mich beugen?
      Widerspruch einlegen?
      Mit STARK in Kontakt treten, wann überhaupt was frei wäre?

      Guter Rat ist teuer. :(

      EDIT
      Habe das gefunden: rehazentrum-bb.de/images/pdfs/…-wunschklinik-einfach.pdf
      Würde sowas helfen? Natürlich würde ich nur den text übernehmen, nicht die Klinik. (Hoffe der Link ist ok)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Steffi ()

    • Inzwischen habe ich mit Steffi gesprochen und werde ihr hoffentlich helfen können.

      Grundsätzlich erreicht man mich am besten über das Kontaktformular. Ich war in den letzten Tagen auf Achse und hasse es, mit dem Smartphone im Internet zu schreiben (zu fummelig). Wenn man mir über das Kontaktformular schreibt, erhalte ich eine Mail auf mein Smartphone, die ich dann ganz entspannt beantworten kann. Deshalb habe ich die PNs abgeschaltet. :D
    • So, Dank Martina und der lieben Hilfe eines Mitarbeiters der Klinik werde ich im Januar für 3 Wochen am STARK Programm teilnehmen :)
      "Make sure you know what I'm saying, before you try to tear me down"
      - Hedwig Robinson -
    • Steffi schrieb:

      So, Dank Martina und der lieben Hilfe eines Mitarbeiters der Klinik werde ich im Januar für 3 Wochen am STARK Programm teilnehmen :)
      Ich freue mich darauf, Dich kennen zu lernen. :)
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Hallo Martina,

      ich überlege immer mehr, ob das STARK Programm nicht auch etwas für mich wäre. Ich wog beim letzten "Wagenbesuch" deutlich ü 150, befinde mich aber bestimmt noch unter den 180 kg. Normale Sportkurse überfordern mich schnell und bei denen für Übergewichtige, wie zuletzt beim Rehasport, fühle ich mich durch die Kommentare oft getriggert und angeekelt.

      Ich denke, ich bräuchte etwas, wo ich ganz gezielt meine Problematik angehen könnte, d.h. Muskelaufbau in Armen und Beinen, Ausdauersport im Rahmen meiner Möglichkeiten.

      Falls ich bei der Aufnahme ins Programm keinen Erfolg hätte oder dies zeitlich nicht möglich wäre, gibt es gute ambulante Alternativen ? DocWeight werde ich mir mal angucken, obwohl mir der Ansatz, jemand mit BMI ü40 sei automatisch psychisch krank, auch nicht gefällt. Dies trifft bei mir allerdings zu, ich weiß aber über meine Psyche schon sehr genau Bescheid und weiß deshalb nicht, wie viel mir das tatsächlich bringen würde.

      Gruß, Mystery
    • Hallo Mystery,

      ich denke, seitens der Klinik würdest Du auf jeden Fall aufgenommen. Du musst halt einen Antrag auf Reha stellen, entweder bei der Deutschen Rentenversicherung oder bei der Krankenkasse. In den Antrag solltest Du Deinen Klinikwunsch mit aufnehmen und begründen. Du hast freie Klinikwahl. Sollte es Probleme geben, gibt es die Möglichkeit des Widerspruchs, der, wie Du in diesem Thread sehen kannst, durchaus Aussicht auf Erfolg hat.

      Ich persönlich bin der Meinung, dass man sich bereits vor der Reha ein Konzept für danach zurechtlegen sollte. Wenn man erst nach der Reha anfängt zu überlegen, wie es weitergehen könnte, dann besteht die Gefahr, dass man aufgrund von Zeitverlust den Faden ganz neu aufnehmen muss, was dann wieder mühselig ist und oft scheitert.

      Sowohl hier in BaWü als auch früher in Düsseldorf habe ich gute Erfahrungen mit Physiotherapiepraxen mit einem MTT-Raum gemacht. Zum einen steht man dort unter wirklich fachmännischer Aufsicht und zum anderen ist man da nicht die Einzige mit einem wie auch immer gearteten Defizit.

      Eine Zeitlang habe ich auch mal im Kurbad von Bad Dürrheim trainiert. Das war auch okay, war zwar größer als in der Praxis, in der ich jetzt trainiere, aber die Leute dort, auch die ohne Handicap, waren es gewohnt, ständig behinderte Patienten um sich zu haben. Daher habe ich da kein einziges Mal das Gefühl gehabt, komisch angeguckt zu werden. Und ich war da in meiner schlimmsten Zeit, als ohne Rollator gar nichts ging. Wenn Du also einen Kurort in Deiner Nähe hättest, wäre das auch eine Alternative.

      Natürlich kann man sich auch so in Physiotherapiepraxen mit angeschlossenem MTT umschauen. Im Allgemeinen gibt es dort eine Einweisung und dann ein Programm, nach dem man selbstständig arbeitet. Alle paar Monate wird das Programm dann umgestellt, damit die Muskeln neue Reize erhalten.

      Wenn Du sonst noch Fragen hast und ich sie beantworten kann, tue ich das gerne.

      Grüßle,
      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Martina, danke für deine Antwort, da waren ambulant auch interessante Sachen dabei . Wenn ich weitere konkrete Fragen habe (evtl auch zur MTT) werde ich mich gern an dich wenden. Danke für das Angebot :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Wegen Teilung des Threads auch Teilung dieses Beitrags

    • Ich hab mal ne andere Frage:

      DIe Reha wurde ja genehmigt und ist geplant, etc. Aber nun habe ich erfahren, dass man mit einer genehmigten Reha auch z.B. einen Bürostuhl für die Arbeit beantragen darf, einen der geeignet ist.

      Aber ich weiß nicht, wo ich mich da hin wenden muss.

      Weiß da jemand was?
      "Make sure you know what I'm saying, before you try to tear me down"
      - Hedwig Robinson -
    • Steffi schrieb:

      Ich hab mal ne andere Frage:

      DIe Reha wurde ja genehmigt und ist geplant, etc. Aber nun habe ich erfahren, dass man mit einer genehmigten Reha auch z.B. einen Bürostuhl für die Arbeit beantragen darf, einen der geeignet ist.

      Aber ich weiß nicht, wo ich mich da hin wenden muss.

      Weiß da jemand was?
      Ich denke da ist die deutsche Rentenversicherung zuständig.
      Schau mal hier:

      deutsche-rentenversicherung.de…_antraege/_pdf/G0130.html

      deutsche-rentenversicherung.de…stungen_zur_Teilhabe.html


      Wenn Du keinen Grad der Behinderung hast, ist glaube ich der Antrag zur "Leistung zur Teilnahme am Arbeitsleben" der Richtige.
    • Das Thema "m.o.b.i.l.i.s + DocWeight -vs- STARK" wurde hierhin ausgelagert.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Steffi schrieb:

      Ich hab mal ne andere Frage:

      DIe Reha wurde ja genehmigt und ist geplant, etc. Aber nun habe ich erfahren, dass man mit einer genehmigten Reha auch z.B. einen Bürostuhl für die Arbeit beantragen darf, einen der geeignet ist.

      Aber ich weiß nicht, wo ich mich da hin wenden muss.

      Weiß da jemand was?
      Hallo Steffi,

      Kaktusblüte hat Recht. Die Beantragung erfolgt mit dem Formular G130. Es gibt dazu schon einen Thread.

      Allerdings solltest Du ein paar Dinge beachten:

      Du solltest im Rahmen des STARK-Programms um die Einzel(!)-Schulung "Ergonomie im Büro" bitten und Dir vom Ergotherapeuten Deine persönlichen Bedürfnisse bestätigen lassen. (Es gibt auch eine Gruppenschulung; die reicht nicht aus).

      Dann solltest Du Dir nach der Reha einen Kostenvoranschlag für einen geeigneten Stuhl geben lassen und diesen zusammen mit dem Formular G130, entsprechenden ärztlichen Bestätigungen und der Bestätigung des Ergotherapeuten an die Rentenversicherung schicken. Unter keinen Umständen solltest Du den Stuhl vorab kaufen oder durch Deinen Arbeitgeber kaufen lassen.

      Den Fehler habe ich nämlich im Hinblick auf einen höhenverstellbaren Tisch gemacht, weshalb die Bezuschussung abgelehnt wurde.

      Von einer Teilnehmerin am STARK-Programm weiß ich, dass ihr der Stuhl nicht genehmigt wurde. Allerdings hatte sie auch die Ergonomie-Einzelschulung nicht im Programm und entsprechend keine individuelle Bescheinigung.

      Grüßle
      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.