Alptraum Magenbypass

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Balou schrieb:

      Aharea aber sprach von 'verschiedenen Ärzten', von 'langen Beratungsgesprächen' und von 'vielen, vielen Fragen'.

      Das Problem ist aber, dass nur wenige Allgemein-Mediziner sich überhaupt mit diesem Gebiet genau auskennen. Die meisten Allgemein-Mediziner haben genug mit ihren Praxen zu tun - deshalb empfiehlt ein Allgemein-Mediziner auch bei speziellen Fragen einen Facharzt und die Adipositas Chirurgie ist nun einmal ein Fachbereich und dort wird man hingeschickt mit seinen vielen, vielen Fragen.
      Also bleibt dir bei deinem Hinweis „viele verschieden Ärzte“ nur übrig zu den Fachärzten zugehen und welche Information du dort bekommst - das habe ich oben schon einmal erwähnt:
      Die vielen Ärzte der Adipositas Chirurgie werden einem wohl nur zustimmende Auskünfte geben, denn diese Ärzte vergleichen das Risiko der Operation immer analog zum vermeintlichen Risiko des Übergewichtes - und da man eh bald stirbt :rolleyes: ist die Operation die angeblich einzige Möglichkeit weiter zu leben.
    • Bircan schrieb:

      Das Problem ist aber, dass nur wenige Allgemein-Mediziner sich überhaupt mit diesem Gebiet genau auskennen. Die meisten Allgemein-Mediziner haben genug mit ihren Praxen zu tun - deshalb empfiehlt ein Allgemein-Mediziner auch bei speziellen Fragen einen Facharzt und die Adipositas Chirurgie ist nun einmal ein Fachbereich


      Ich bin kein Allgemeinmediziner und ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, wie viele und wie genau die Hausärzte sich mit dem Gebiet auskennen. Es ist richtig, dass die Adipositas-Chirurgie ein Fachbereich auf dem Sektor ist. Von vielen! Ein guter Allgemeinmediziner wird wohl mit dem Patienten und unter Berücksichtigung der gesundheitlichen körperlich-psychischen Verfassung alle Möglichkeiten abklären. Und im Endeffekt entscheidet der Patient, welchen Weg er gehen will.
    • Balou schrieb:

      Ich bin kein Allgemeinmediziner und ich bin nicht in der Lage zu beurteilen, wie viele und wie genau die Hausärzte sich mit dem Gebiet auskennen.
      Ich bin aber ein Patient und ich habe im Laufe meiner letzten sieben Jahre, durch zig Umzüge, viele verschiedene Allgemein-Mediziner besucht und mit allen sprach ich über die Adipositas Chirurgie und jeder wusste bzw. hatte schon davon etwas gehört, aber niemand hatte auch nur ein annähernd fachliches Wissen über die Risiken dieser Operation.

      Außerdem wie soll ein Allgemein Mediziner erkennen welche psychischen Erkrankungen ich habe? Des weiteren zu deinem Hinweis der körperlichen Erkrankungen, diese Information weiß ich als Patient, falls sie vorhanden, und sie gehören aus diesem Grund wohl nicht zu den vielen, vielen Fragen.
    • Wie viele Ärzte genau hast Du denn gesprochen? Von wie vielen in Deutschland? Und warum eigentlich hast Du alle auf die OP angesprochen? Ein Allgemeinmediziner muss sich ja wohl auf diesem Fachgebiet nicht so genau auskennen. Es ist nur ein Fachgebiet von vielen in diesem Bereich. Ein Allgemeinmediziner betrachtet den allgemeinen Gesundheitszustand und behandelt selbst, oder überweist weiter an Fachärzte nach Abklärung mit dem Patienten.

      Auch ein Allgemeinmediziner kann wohl zumindest erkennen, ob ein Patient möglicherweise an einer psychischen Störung leidet. Dazu ist er ausgebildet und kann eine weitere Diagnose und Behandlung durch Spezialisten empfehlen und veranlassen. Und den physischen Zustand zu beurteilen, also die 'körperlichen Erkrankungen', ist sein Job. Und er hat als Arzt mit den ihm zur Verfügung stehenden Methoden der Diagnose die Möglichkeit, diese zu erkennen. Selbst wenn das dem Patienten selbst gar nicht möglich ist.
    • Balou schrieb:

      Wie viele Ärzte genau hast Du denn gesprochen? … Und warum eigentlich hast Du alle auf die OP angesprochen?

      Genau gesagt habe ich mit acht Allgemeinmedizinern gesprochen, zwei Kardiologen, zwei Stationsärztinnen für innere Medizin, einem Orthopäden und einem psychologischen Psychotherapeuten. Warum sollte ich denn Ärzte nicht auf etwas ansprechen was mich interessiert und bei dem ich mich seit Jahren dafür einsetze, dass man damit aufhört den Menschen vorzumachen, dass diese Art der „Gewichtsreduktion“ eine Option wäre.
      Ein Allgemeinmediziner muss sich ja wohl auf diesem Fachgebiet nicht so genau auskennen. Es ist nur ein Fachgebiet von vielen in diesem Bereich. Ein Allgemeinmediziner betrachtet den allgemeinen Gesundheitszustand und behandelt selbst, oder überweist weiter an Fachärzte nach Abklärung mit dem Patienten.
      Nichts anderes habe ich gesagt. Es ging ja auch um die vielen, vielen Fragen wegen einer Adipositas Chirurgie.

      Auch ein Allgemeinmediziner kann wohl zumindest erkennen, ob ein Patient möglicherweise an einer psychischen Störung leidet. Dazu ist er ausgebildet und kann eine weitere Diagnose und Behandlung durch Spezialisten empfehlen und veranlassen. Und den physischen Zustand zu beurteilen, also die 'körperlichen Erkrankungen', ist sein Job.
      Wieder - nichts anderes habe ich gesagt. Welche psychische Erkrankung - das kann nur der Facharzt herausfinden:
      @ Bircan Außerdem wie soll ein Allgemein Mediziner erkennen welche psychischen Erkrankungen ich habe?
      Und er hat als Arzt mit den ihm zur Verfügung stehenden Methoden der Diagnose die Möglichkeit, diese zu erkennen. Selbst wenn das dem Patienten selbst gar nicht möglich ist.
      Zur Diskussion trägt es zwar meiner Meinung nicht bei, aber damit hast du nun erklärt, wie das tägliche Arbeitsfeld eines Allgemein-Mediziners aussieht.
    • Bircan schrieb:

      Es ging ja auch um die vielen, vielen Fragen wegen einer Adipositas Chirurgie.


      Nein. Es ging eben nicht um die Fragen allein zur Adipositas Chirurgie, sondern um

      'viele, viele Fragen bei verschiedenen Ärzten, damit man sich sein eigenes Bild machen kann, ob es wirklich das Richtige ist'.

      Und ich denke, das trägt sehr wohl zur Diskussion bei. Denn eine Diskussion beleuchtet viele verschiedene Aspekte eines Themas und nicht nur ausschliesslich und immer wieder nur eines allein vom negativen Standpunkt aus. Das ist keine Diskussion, sondern ein ständig wiederholtes, immer gleiches Statement.
    • Balou schrieb:

      Nein. Es ging eben nicht um die Fragen allein zur Adipositas Chirurgie, sondern um

      'viele, viele Fragen bei verschiedenen Ärzten, damit man sich sein eigenes Bild machen kann, ob es wirklich das Richtige ist'.
      Ich weiß jetzt nicht was du willst - es handelt sich doch bei den Fragen von Aharea um das Thema Adipositas Chirurgie.
      Und ich denke, das trägt sehr wohl zur Diskussion bei.
      Keine Ahnung was das tägliche Arbeitsfeld des Allgemein Mezidinerns damit zu tun hat, aber wenn du meinst.
      Denn eine Diskussion beleuchtet viele verschiedene Aspekte eines Themas und nicht nur ausschliesslich und immer wieder nur eines allein vom negativen Standpunkt aus. Das ist keine Diskussion, sondern ein ständig wiederholtes, immer gleiches Statement.
      Hier ist ein Forum das kritisch mit dem Thema Adipositas Chirurgie umgeht und viele, viele andere Foren gehen damit unkritischer um. Wo ist das Problem, jeder User kann sich doch selbst aussuchen welche Informationen er möchte und welchen er keinen Glauben schenkt - lies vielleicht noch einmal den Link von Martinas Beitrag 28.
    • Das heisst also, es muss sich niemand die Mühe machen, sich selbst damit auseinander zu setzen und sich umfassend beraten zu lassen. Er kann sich ja dann ganz kritisch, oder falls gewünscht auch ganz unkritisch auf obiges berufen. ... :confused::confused::confused:

      Es muss doch wohl gestattet sein, sich mit seinen Fragen, auch wenn es viele, viele sind, an verschiedene Ärzte zu wenden und selbst zu entscheiden!
    • Balou schrieb:

      Es muss doch wohl gestattet sein, sich mit seinen Fragen, auch wenn es viele, viele sind, an verschiedene Ärzte zu wenden und selbst zu entscheiden!

      Bitte - bleibe sachlich, denn ich habe niemandem etwas vorgeschrieben, sondern mich nur an der offenen Diskussion beteiligt und meine Erfahrung wiedergegeben.
    • Dick und Adipositaschirgie

      Ich bin neu und finde das Thema sehr interessant, da ich mich zur Zeit sehr damit beschäftige. Mein Gewicht hat so sehr überhand genommen daß meine Gesundheit anfängt darunter zu leiden. Auf der einen Seite will ich diese Op und auf der anderen Seite wiederum nicht.meine angst hängt wohl mehr mit dem danach zusammen.
    • Hallo broeckchen, schön dass Du auch was dazu schreibst.

      Ich will Dir gar nicht viel dazu sagen. Informationen findest Du hier en masse. Aber die sind alle einseitig, nämlich DAGEGEN!

      Mein Rat: Besorg Dir so viele Details über das Thema, wie nur möglich. Und zwar aus allen Blickwinkeln. Lass Dir ruhig Zeit für Deine Recherche. Lass Dich beraten, nicht nur ein mal, sondern ruhig mehrmals.

      Und erst, wenn Du ein richtiger Experte auf dem Gebiet bist, dann entscheidest Du, was Du tun willst.
    • Hallo broeckchen,

      ganz so, wie Balou das darstellt, ist es nun auch wieder nicht. Ich hatte weiter oben schon mal unsere Motive verlinkt. Du findest hier vor allem deswegen vorwiegend kritische Anmerkungen, weil diese in den einschlägigen Foren nicht erwünscht sind. Wir sind da immer wieder rausgeflogen. Deshalb haben wir hier unser eingenes Unterforum aufgemacht, damit die Kontra-Meinungen wenigstens irgendwo einen Platz haben. Es gibt einige Pro-Foren, in denen Du eben nur die Pro-Meinungen findest, hier mal zwei Beispiele:

      www.adipositas-foren.de
      www.adipositas24.de (dieses Forum ist ein sehr großes, aber leider auch ein kommerzielles)

      Wenn Du dort aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass eine ganze Menge Leute sich, wenn ihre "Krücke" nicht mehr funktioniert, mit einer schärferen OP-Methode umbauen lassen. In Verbindung mit vielen Wiederherstellungs-OPs haben sich einige Leute dort regelrecht kaputt operieren lassen.

      Ich weiß ja nicht, wie viel Du wiegst, aber ich würde eventuelle gesundheitliche Probleme immer zuerst mit Sport zu bekämpfen versuchen. Das dankt Dir der Körper auf jeden Fall, auch wenn Du nicht abnimmst oder abnehmen kannst.

      Martina
    • @broeckchen

      Balou schrieb:



      Ich will Dir gar nicht viel dazu sagen. Informationen findest Du hier en masse. Aber die sind alle einseitig, nämlich DAGEGEN!

      Ich sehe es etwas anders als Balou.
      Scroll mal das Thema mehr zurück und Du findest z.B. den Beitrag von Pika,
      die durchaus kritisch aber eben auch zufrieden mit ihrer Entscheidung für eine OP ist.
      Daß sie immernoch in diesem Forum mitmacht spricht sicherlich für ihren Mut und ihr Selbstverständniss (Hut ab vor Dir Pika!!!)
      - aber eben auch für das Forum.
      Auch ich habe ne Menge Gründe mir solch eine OP nicht zuzumuten,
      trotzdem ich wirklich SEHR schwer bin und auch mittlerweile einige "Behinderungen/Einschränkungen" mit mir rumschleppe.
      Das in diesem Forum überwiegend gute Gründe gegen die AC besprochen werden
      empfinde ich als wichtiges Gegen"gewicht" zu dem was in den Medien so verbreitet wird.
    • broeckchen schrieb:

      Ich habe schon einiges gelesen aber noch nicht das auch Folgeops nnötig sind. Warum Nicht? Gehört das nicht Dazu?


      Häufige Folge-OPs sind die Entfernung der Gallenblase, da durch die rasche Abnahme vermehrt Gallensteine gebildet werden. Außerdem plastische OPs zur Entfernung überschüssiger Haut (v.a. im Bauchbereich). Ziemlich häufige Komplikationen bariatrischer OPs sind ein Darrmverschluss und eine Hernie, was beides im allgemeinen operativ korrigiert werden muss.

      Wie schon von anderen geschrieben, solltest du sowohl Für als auch Wider deratiger OPs sorgfältig abwägen und dann für dich entscheiden, ob der von dir erwartete Benefit der OP das mit der OP verbundene Risiko (inkl. Themen wie Supplementierung zur Nachsorge, Suchtverlagerung, ...) überwiegt. Und nicht zuletzt, ob du den erwarteten Benefit nicht auch ohne OP erreichen kannst, Stichwort "jetzt gut leben".
    • Balou schrieb:

      Hallo broeckchen, schön dass Du auch was dazu schreibst.

      Ich will Dir gar nicht viel dazu sagen. Informationen findest Du hier en masse. Aber die sind alle einseitig, nämlich DAGEGEN!

      Balou – langsam aber sicher zehrt es an den Nerven deine ewige Nörgelei zum Thema einseitige Darstellung der Adipositas Chirurgie. Schon ein paar Beiträge vorher, wurde diesem Forum vorgeworfen die Adipositas Chirurgie immer wieder zu verteufeln. Kaum haben User darauf sachlich argumentiert, kommst du und fängst erneut damit an, dass hier immer gleiche Standpunkte vertreten werden.

      Wenn du einen anderen Standpunkt vertreten möchtest ergo du andere Informationen zum Thema Adipositas Chirurgie hast, dann darfst du sie hier auch posten, denn im Gegensatz zu den Pro-Adipositas Foren darf man hier anonym seine Meinung äußern und wird nicht aus dem Forum geworfen, weil man eine andere Meinung vertritt. Was du aber beim Posten beachten solltest ist, dass hier ein großes Fachwissen herrscht und dir dementsprechend die Argumente entgegenkommen, aber nur so kann eine fruchtbare Diskussion funktionieren. Eine Diskussion funktioniert, wenn beide Seiten Argumente vorbringt und diese dann untersucht, erörtert und besprochen werden. In eine Diskussion die sachlich abläuft und nicht deiner Vorstellung entspricht dauernd einzuwerfen „immer gleiche Statements … “ macht doch überhaupt keinen Sinn. Du solltest lernen bei diesem sehr wichtigen Thema Adipositas Chirurgie sachliche (Pro/Contra) Beweise und Begründungen vorzutragen.

      Ich tausche mir sehr gerne zum Thema Adipositas Chirurgie aus, denn gerade in der heutigen Zeit wird so massiv für die Adipositas Chirurgie geworben, dass ein Gegengewicht wie dieses Forum extrem wichtig ist.

      P.S. Balou, du scheinst deinen Worten eine größere Bedeutung geben zu wollen, indem du in Fettdruck und manchmal sogar noch in Großbuchstaben schreibst. Auch wenn dir etwas wichtig erscheint, ist, meiner Meinung nach, diese „laute“ Art der schriftlichen Kommunikation hier nicht nötig.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bircan ()

    • Ich habe mich, weil es hier wirklich fast nur Stimmen gegen diese Adipositas Chirurgie gibt, im Internet ein bisschen umgeschaut, auch in einigen dieser Forume und in jeden Forum das ich angeschaut habe, stehen Themen wie Zunahme nach der Op, Gallenop, was für Schwierigkeiten gibt es nach der Op usw. soviel dazu das es in solchen Foren nur Themen für die Op gibt. Ich habe alles gefunden auch Themen die den Tod nach solcher Ops zum Thema haben, also so einseitig kommt mir das nicht vor, man muss ich nur informieren wollen.
      Und wenn das jemand nicht tut, dann kann ihn auch niemand helfen.
    • Tinkerbell schrieb:

      Ich habe mich, weil es hier wirklich fast nur Stimmen gegen diese Adipositas Chirurgie gibt, im Internet ein bisschen umgeschaut, auch in einigen dieser Forume und in jeden Forum das ich angeschaut habe, stehen Themen wie Zunahme nach der Op, Gallenop, was für Schwierigkeiten gibt es nach der Op usw. soviel dazu das es in solchen Foren nur Themen für die Op gibt. Ich habe alles gefunden auch Themen die den Tod nach solcher Ops zum Thema haben, also so einseitig kommt mir das nicht vor, man muss ich nur informieren wollen.

      Aber genau das ist doch der Grund warum hier vor dieser Art der „Gewichtsreduktion“ gewarnt wird. Ich war auch schon in solchen Foren und beherrschend geht es dort um die Magenbypass Operationen, Gewichtsdokumentationen, Nahrungsmittel, Antrag für die OP, Diät danach, Sport, … Niemand hat behauptet, dass dort nirgends etwas zum Thema Tod, Operationsprobleme, Gewichtszunahme, Probleme nach der OP … steht. Schließlich gibt es dort auch Whistleblower in den eigenen Reihen.

      Und wenn das jemand nicht tut, dann kann ihn auch niemand helfen.
      Gut zusammen gefasst - wenn es schief gegangen ist, finden die Opfer genau diese Art der Hilfe, daher ist es so wichtig, dass hier im Vorfeld kritische Stimmen zu Wort kommen und somit vor dieser Operation gewarnt wird.
    • @ Bircan

      Ja, da zehrt einem so manches an den Nerven ...



      Bitte definiere 'ewige Nörgelei'.



      Bitte definiere 'dauernd einwerfen'.



      Aharea kam hier zu dem Schluss, dass es das einzig Richtige ist, sich umfassend beraten zu lassen. Damit hat sie meine volle Zustimmung. Und das ist ihr gutes Recht. Daraufhin meinst Du, eine Beratung könne sie sich sparen, weil sie ja doch von allen Adipositas-Chirurgen nur das selbe gesagt bekommt. Das finde ich nicht gut. Sie ist sicher intelligent genug, sich ein umfassendes Bild zu machen und sich über alle Möglichkeiten zu informieren, die es gibt. Mittels 'vieler, vieler Fragen' bei 'verschiedenen Ärzten'.



      Und warum Du meinst, ein Allgemeinmediziner würde grundsätzlich immer nur an Adipositas-Chirurgen überweisen, ist mir schleierhaft. Es würde mich wirklich interessieren, wie Du zu dieser Annahme kommst. Da könnten ja dann die Fachärzte aller anderen Sparten, die sich mit Adipositas beschäftigen, einfach einpacken.



      Ich habe hier zu dem Thema Adipositas-Chirurgie keine Meinung vertreten. Danke sehr für Deine Anleitung, wie hier Beiträge verfasst werden sollten, damit sie Deine Zustimmung finden. Vielleicht klärst Du mich auch noch über die von Dir genannten 'Pro-Adipositas-Foren' auf. Die kannte ich noch nicht.



      Auch ich finde, dass Pika eine mutige Frau ist. Wegen einer Diskussion vor einigen Monaten darüber, dass jemand bei einer OP wohl den Geruchs- und Geschmackssinn verloren hat, habe ich mich überhaupt hier registriert. Um sie zu unterstützen. Und dass ich nicht die einzige bin, die findet, dass Pika mutig ist, weil sie trotzdem hier weiter postet, ist schon sehr markant. Warum muss man denn Mut haben, um hier seine Meinung zu vertreten? Mir fällt ausser ihr auch niemand ein, der hier ihre Meinung vertritt. Ergo kann hier auch niemals eine Diskussion stattfinden. Es ist höchstens eine Debatte. Zu einer Diskussion gehört Pro und Kontra. Für mich - und das ist meine ganz persönliche Meinung - hat hier einiges schon die Züge von religiösem Eifer, von einem Kreuzzug. Und immer wieder wie Cato seinerzeit - Ceterum censeo Carthaginem esse delendam - in die gleiche Kerbe zu schlagen, bringt, so denke ich, niemanden weiter.



      Du beschreibst ganz richtig, wie eine Diskussion beschaffen sein sollte. Diese hier ist es nicht.
    • Balou schrieb:


      Und warum Du meinst, ein Allgemeinmediziner würde grundsätzlich immer nur an Adipositas-Chirurgen überweisen, ist mir schleierhaft. Es würde mich wirklich interessieren, wie Du zu dieser Annahme kommst. Da könnten ja dann die Fachärzte aller anderen Sparten, die sich mit Adipositas beschäftigen, einfach einpacken.

      Balou, welche Fachärzte wären das denn deiner Meinung nach, die sich mit AC beschäftigen - außer Adipositas-Chirurgen?

      Und die persönlichen Differenzen klärt Ihr bitte per PN, danke. ;)
    • Pandora schrieb:

      Balou, welche Fachärzte wären das denn deiner Meinung nach, die sich mit AC beschäftigen - außer Adipositas-Chirurgen


      Balou sprach von Adipositas. Das ist nicht dasselbe wie Adipositaschirurgie.

      Mir fallen da spontan Internisten mit der Spezialisierung auf Hormonstoffwechselstörungen ein (z.B. Morbus Cushing), Diabetologen, Lymphologen (da ist AC auch nicht zielführend), Orthopäden und Sportmediziner zur Mobilisierung bei Schmerzen, ... ein.
    • Balou schrieb:

      Mir fällt ausser ihr auch niemand ein, der hier ihre Meinung vertritt.


      Es gibt durchaus mehrere User, die die AC positiv sehen. Meine liebe Bekannte Helga ist z.B. eine davon. Auch ich selbst sehe positive Seiten an der AC, nicht zuletzt, weil ich eine Reihe von Personen kenne, die schon länger operiert sind. Ich sehe aber auch klar, dass die OP und auch das Leben nach der OP mit schwerwiegenden Risiken verbunden sind und die OP kein Allheilmittel zum Glücklichsein (bewusst übertrieben formuliert) ist. Daher kommt für mich persönlich eine OP derzeit nicht in Frage.
    • wie bei jeder OP, auch hier, gibt es Risiken, deshalb soll ja jeder für sich selber entscheiden, ob er eine Magenverkleinerung haben will oder nicht.
      Viele entscheiden sich dafür und sind danach auch sehr glücklich. Man muss aber sagen, dass der Gewichtsabnahmeprozess Jahre dauert. Besonders die vielen OP zur Hautentfernung. Die OP ist kein Allheilmittel, aber sie hilft.