Zu viel Körperfett --> verminderte Denkleistung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Zu viel Körperfett --> verminderte Denkleistung

      An 17 Frauen mit einem BMI von 50, wurden die kognitiven Fähigkeiten vor und nach einem Magenbypass untersucht. Ein halbes Jahr nach der Operation und dem entsprechenden Gewichtsverlust zeigten die Frauen eine bessere Gehirnleistung. HIER gelesen

      Eine mustergültige Brrrr-igitte Verleumdung :genervt:
    • Na, das kann schon sein. Schließlich gibt es nachweislich eine Zeitgleichheit zwischen der Verringerung der Anzahl der Störche in Deutschland und den sinkenden Geburtenzahlen. Nur ob der Zusammenhang inhaltlich ist, davon bin ich weder hier noch dort überzeugt.
      [CENTER]Summ summ summ
      [SIZE=1](Honigbiene)[/SIZE][/CENTER]
    • Allerdings ist dies nicht die erste Studie, die diesen Zusammenhang feststellt.

      Mal ganz davon abgesehen, ob die hier erwähnte Studie seriös und wissenschaftlich fundiert ist (um das beurteilen zu können fehlen wichtige Informationen) fällt mir eine Tendenz auf Studien generell anzuzweifeln deren Ergebnisse einem nicht gefallen.
    • Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast :baeh:

      Hummelchen schrieb:


      Mal ganz davon abgesehen, ob die hier erwähnte Studie seriös und wissenschaftlich fundiert ist (um das beurteilen zu können fehlen wichtige Informationen) fällt mir eine Tendenz auf Studien generell anzuzweifeln deren Ergebnisse einem nicht gefallen.



      @Hummelchen das seh ich auch so !


      Wobei ich grundsätzlich der Meinung bin das so lange herumgedreht wird bis das Ergebnis passt, oder die Fragen werden gleich schon so gestellt das das gewünschte raus kommt. Darum halte ich von den meisten Studien seeeehr wenig.

    • ...
      Wer dringend abnehmen möchte, muss aber nicht zwingend unters Messer. Gut fürs Gehirn ist auf jeden Fall Bewegung, selbst wenn man dabei nicht nennenswert Gewicht verliert - auch das belegen neue Studien. Und wer es mit Diätbrigitte.de/figur/brigitte-diaet/ versuchen will, sollte seinen Speiseplan nicht etwa extrem einschränken. Wird zu sehr an Kohlenhydraten gespart, ist das erst recht schlecht fürs Gehirn: Depressionen können die Folge sein.
      ...


      Es steht aber auch das, in der Studie.

      Ich glaube trotzdem, dass man auch einen Zusammenhang zwischen vermehrt auftretendem Fußpilz und einer AC herleiten könnte.
      Es wird nicht erklärt, welche Tests für die Feststellung der "kognitiven" Fähigkeiten benutzt wurden. Bei IQ-Tests wird man durch Wiederholung, selbst mit anderen Fragen, auch immer besser.

      Ich bleib dann doch lieber kognitiv beschränkt, anstatt die AC gutzuheißen. Ehrlich.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Pika schrieb:


      Wobei ich grundsätzlich der Meinung bin das so lange herumgedreht wird bis das Ergebnis passt, oder die Fragen werden gleich schon so gestellt das das gewünschte raus kommt. Darum halte ich von den meisten Studien seeeehr wenig.


      Sicher kann man das - es gibt aber schon Vorgaben für seriöse wissenschaftliche/klinische Studien um solche Fehler oder Missdeutungen zu vermeiden...

      Ob das bei dieser Studie der Fall ist vermag ich nicht zu beurteilen...

      Wenn es tatsächlich einen Zusammenhang gibt heißt das ja nicht im Umkehrschluss, dass alle stark übergewichtigen Menschen dumm sind. Genauso wenig wie alle dicken Menschen Bluthochdruck haben usw. Aber es gibt Faktoren die eine Disposition für bestimmte Erkrankungen erhöhen...
    • Ja, aber A und B können beide eine unbekannte Ursache C haben.
      Hier könnten auch Depressionen eine Rolle spielen. Ein Anteil der dicken Menschen ist versteckt oder offen depressiv.
      Eine Depression kann zur Pseudodemenz führen, eine wieder völlig reversible Denkstörung.
      Und so weiter.
      das könnte schlechtere Ergebnisse in Tests erklären OHNE dass überhaupt auf Körperfett eingegangen werden muss.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Hummelchen schrieb:

      Allerdings ist dies nicht die erste Studie, die diesen Zusammenhang feststellt.

      Mal ganz davon abgesehen, ob die hier erwähnte Studie seriös und wissenschaftlich fundiert ist (um das beurteilen zu können fehlen wichtige Informationen) fällt mir eine Tendenz auf Studien generell anzuzweifeln deren Ergebnisse einem nicht gefallen.


      :applaus: gut gesagt..

      Ich kann mir da schon einen Zusammenhang vorstellen.. gerade wir dicke essen ja häufig und mir fällt es immer wieder auf, wie matt ich nach dem essen bin, könnte dann direkt schlafen gehen.. aber da ich dauernd hunger habe bin ich eben auch dauernd müde und weniger Leistungsfähig.
    • Erwin schrieb:

      ... gerade wir dicke essen ja häufig und mir fällt es immer wieder auf, wie matt ich nach dem essen bin, könnte dann direkt schlafen gehen.. aber da ich dauernd hunger habe bin ich eben auch dauernd müde und weniger Leistungsfähig.

      Ich glaube nicht daran, dass es den typisch (wir) dicken Menschen gibt.

      Ich fühlte mich noch vor einem Jahr nach jedem Essen matt und müde – ich hatte auch oft Hunger und war nicht sonderlich Leistungsfähig. Diese Symptome hatte ich nur deshalb, weil ich eine Histamintoleranz habe und nicht, weil ich eine dicke Frau bin … es kann mehrere Gründe geben, warum jemand nach dem Essen müde und matt ist - das sollte man abklären lassen.
    • In meiner super-schlanken, sprich magersüchtigen Zeit war ich extrem in meiner Denkleistung eingeschränkt. Das Hirn braucht halt seinen Treibstoff.
      Je dicker ich bin, um so fitter bin ich im Kopf, habe ich festgestellt.

      Schlechte Testergebnisse können etwas mit dem gestiegenen Selbstwertgefühl nach der starken Abnahme zu tun haben. Wenn ich von mir selbst überzeugt bin, denke ich auch länger über ein Problem (Testfrage) nach und gebe nicht so schnell auf nach dem Motto "Ich bin sowieso zu doof..."

      Ganz nebenbei ist eine Gruppe von 50 Personen eher nicht repräsentativ.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      In meiner super-schlanken, sprich magersüchtigen Zeit war ich extrem in meiner Denkleistung eingeschränkt. Das Hirn braucht halt seinen Treibstoff.
      Je dicker ich bin, um so fitter bin ich im Kopf, habe ich festgestellt.

      Schlechte Testergebnisse können etwas mit dem gestiegenen Selbstwertgefühl nach der starken Abnahme zu tun haben. Wenn ich von mir selbst überzeugt bin, denke ich auch länger über ein Problem (Testfrage) nach und gebe nicht so schnell auf nach dem Motto "Ich bin sowieso zu doof..."

      Ganz nebenbei ist eine Gruppe von 50 Personen eher nicht repräsentativ.


      vom einen extrem das andere auszuschließen ist aber auch nicht ideal. Logisch, dass der Körper in einer Extremsituation wie deiner Magersucht alle Vorräte für lebenswichtige Maßnahmen verwendet und so dem Hirn weniger Energie zur Verfügung steht. Dies nun in einen Freifahrtschein á la "je mehr ich esse, desto schlauer bin ich" umzumünzen halte ich für keine gute Einstellung.
    • Erwin, klar hast du Recht, es ist unklug aus extremen Situationen allgemeingültige Regeln abzuleiten.
      Aber vielleicht hast du so eine Vorstellung im Kopf, über einen idealen Körperumfang? Und der ist für deine Vorstellund auf jeden Fall nicht "übergewichtig"? Ich habe so ein bisschen den Eindruck. Und ich halte es für eine gute Idee, diese Vorstellung auf ihre Allgemeingültigkeit hin zu überprüfen.

      Liebe Grüsse
      Knallfrosch
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Dass die Medien immer versuchen Ressentiments immer wieder neu anzufachen ist mir seit Langem ein Dorn im Auge.

      Finde es immer wieder schön, wenn den Medien ohne nach zu Fragen geglaubt wird.

      Allerdings bin ich selbst auch nicht wirklich frei von Klischees, finde aber die Hetze gegen uns Übergewichtige schon störend.
    • Hummelchen schrieb:


      Wenn es tatsächlich einen Zusammenhang gibt heißt das ja nicht im Umkehrschluss, dass alle stark übergewichtigen Menschen dumm sind.


      Würde die Studie stimmen könnte es natürlich auch im Umkehrschluß bedeuten, dass alle klugen Dicken eigentlich Genies sind; und das dünne Dumme leider verdummen, falls Sie zunehmen.

      Es wurde schon geschrieben, 50 Teilnehmerinnen (warum eigentlich nur Frauen) sind für mich keine repräsentative Gruppe.
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:

      Würde die Studie stimmen könnte es natürlich auch im Umkehrschluß bedeuten, dass alle klugen Dicken eigentlich Genies sind; und das dünne Dumme leider verdummen, falls Sie zunehmen.

      Es wurde schon geschrieben, 50 Teilnehmerinnen (warum eigentlich nur Frauen) sind für mich keine repräsentative Gruppe.


      versteh ich nicht
    • Ich finde es immer sehr gefährlich, wenn bei negativen Studienergebnissen "Übergewicht ist schlecht für ..." getitelt wird. Wenn man das Gewicht mal als eine Reaktion auf etwas, wie z.B. eine Schilddrüsenunterfunktion, Stress, Diabetes (ja, ich zweifele an, dass es hier die Ursache ist) betrachtet, dann wird hier im Grunde ein Symptom zur Ursache gemacht - ein Symptom, das sehr viel Nährboden für Diskriminierung liefert. Die Überschrift wäre wesentlich neutraler, wenn hier "Hoher Blutzucker ist schlecht für ..." stünde. Die Frage ist, auf welche Werte hier neben dem Gewicht noch geschaut wurde. Das wäre in der Tat spannend.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei 17 Frauen bereits einen großen Fehler gibt, wenn mehrere der Frauen an einem anderen Punkt ihres Zyklus waren oder vorher selten(er) die Periode hatten. Wenn man bedenkt, dass die Düsseldorf Obesity Mortality Study (DOMS) 60.000 TeilnehmerInnen hatte, ist das wirklich sehr, sehr wenig.

      Das Gehirn besteht übrigens ironischer Weise neben Wasser hauptsächlich aus Fett. Erstaunlich, dass hier noch keine Diät gefordert wurde. "I make your brain sexy" wäre doch mal was Neues ;)
    • Henkersmaid schrieb:


      Das Gehirn besteht übrigens ironischer Weise neben Wasser hauptsächlich aus Fett. Erstaunlich, dass hier noch keine Diät gefordert wurde. "I make your brain sexy" wäre doch mal was Neues ;)


      Nimmst du dem Gehirn das Fett (Myelin, isolierende Ummantelung der Nervenzellen), hast du im günstigsten Fall Multiple Sklerose.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Ich habe gerade diesen Beitrag gelesen und zusammenfassend steht darin, dass dicke Menschen im Vergleich zu Normalgewichtigen [I]acht Prozent [/I]weniger Gehirnmasse besitzen und das bei dicken Menschen die kognitiven Reserven schneller verbraucht sind, so dass das Risiko auf Gehirnerkrankungen steigt.

      Mich erinnern manchmal solche "Feststellungen" an eine vergangene Zeit in der Verleumdung, Diskriminierung, Unterdrückung und Ausgrenzungen an der Tagesordnung waren :seufz:

      P.S. ich zweifle diese Aussage jetzt nicht deshalb an, weil sie mir nicht gefällt, sondern weil ich diese Art der Aussagen/Feststellungen gefährlich finde.
    • Ursache und Wirkung verwechselt?

      Wie Thompson und seine Kollegen anhand von Gehirnscans belegen, hatten die untersuchten Fettleibigen vor allem Gehirngewebe in den Frontal- und Temporallappen (zuständig für Planung und Gedächtnis), im Gyrus cingulatus (Aufmerksamkeit), im Hippocampus (Langzeitgedächtnis) und in den Basalganglien (Bewegung) eingebüßt.
      Bei den Übergewichtigen waren ebenfalls die Basalganglien betroffen, dazu die Corona radiata und der Parietallappen (Verarbeitung von sensorischen Informationen). Die Gehirne der Fetten sahen, so Thompson, 16 Jahre älter aus als die der Schlanken, die der Übergewichtigen acht Jahre älter.


      aus huffingtonpost.de/michael-desp…html?utm_hp_ref=lifestyle


      Könnten nicht die Hirnveränderungen Ursache des Übergewichtes in diesen Fällen sein?
      Wer sagt, es ist umgekehrt.


      ich kenne mich ja nur bei Medikamenten aus, nicht auf anderen medizinischen Gebieten, aber Neuroleptika beispielsweise:
      - lassen die graue Gehirnmasse schrumpfen UND

      - führen zu heftiger Gewichtszunahme


      Ursache für beides ist das Fehlen von Dopamin ( NL sind Dopaminantagonisten)
      Hier gilt sogar , dass Hirnschrumpfung UND Übergewicht beides eine gemeinsame Ursache "Dopaminmangel" haben.....


      also ein ganz anderer Weg,



      bei mir wurden übrigens schon einige Hirnscans ( MRT) gemacht, und das bei ganz unterschiedlichem Gewicht ( zwischen 60 und 110 kg)-

      ich hatte deshalb NIE die kleinste Änderung des Gehirnvolumens

      ( das habe ich sogar schriftlich, dass der jeweilige Befund immer dem letzten entspricht) -
      also kann das gar nicht allgemein gültig sein!


      und dient nur wieder dazu, dicken Menschen generell Angst einzujagen,

      statt irgendein ganz spezifisches Krankheitsbild einzugrenzen. :rolleyes:


      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken