Wie haltet ihr das mit der Ernährung

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Erwin schrieb:

      Da irgendwelche Stoffwechselstörungen jetzt nicht die Regel sondern eher die Ausnahme sind

      Eine Stoffwechselstörung ist nach jeder typischen Diät die Regel – also ist die Stoffwechselstörung keine Ausnahme.

      Dass der Stoffwechsel wirklich so drastisch eingeschlafen ist, ist bei den meisten die das denken auch nicht wahr.
      Du stellst eine Behauptung über "die Meisten" auf - vielleicht erörterst du deine Behauptung mit etwas mehr als einem Satz.
    • Erwin schrieb:

      Da irgendwelche Stoffwechselstörungen jetzt nicht die Regel sondern eher die Ausnahme sind gehe ich davon nicht aus.
      Da ich selbst schwer schilddrüsenkrank bin, habe ich einen Blick für SD-Narben und SD-Hälse. Und mir ist aufgefallen, dass sehr, sehr viele Dicke schilddrüsenkrank sind. Mich bringt es regelmäßig auf die Palme, dass diese Erkrankung so heruntergespielt wird. Sie ist und bleibt eine Volkskrankheit, von der nachgewiesenermaßen mindestens ein Drittel der deutschen Bevölkerung betroffen ist.

      Erwin schrieb:

      Entweder es liegt wirklich etwas krankhaftes vor oder der Verbrauch ist eben geringer als die aufgenommene Menge.
      Das mag durchaus sein, aber dazu muss man erst mal wissen, dass der persönliche Verbrauch geringer ist als der "normaler" Menschen. Dann kann man sich, wenn man das möchte, darauf einrichten.

      Erwin schrieb:

      Ich esse auch einfach zu gern und habe den ganzen Tag Hunger, da ist dann nicht eine falsche Deklaration der Lebensmittel schuld.
      Ich weiß nicht, was Du mit dem "auch" zum Ausdruck bringen möchtest. Ich esse gern und lecker, aber weder habe ich den ganzen Tag Hunger noch esse ich den ganzen Tag. Kürzlich habe ich mal mit Verwunderung festgestellt, dass es zwei Dinge gibt, die mich wirklich nachhaltig beunruhigen: Ein nicht voller Tank und nicht genügend Toilettenpapier im Haus. Ein leerer Kühlschrank hingegen kann sich bei mir u.U. Wochen halten, ohne dass es mir auch nur das Geringste ausmachen würde.

      Ich kann übrigens die Kalorien- und Nährwertangaben der meisten Lebensmittel herunterbeten. Das kann jeder Dicke mit reichlich Diäterfahrung.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Und auch ich kann von der normalgewichten Seite berichten, dass meine Schwankungen in der Leibsefülle absolut nicht im Zusammenhang steht mit den dahergelaufenen Ernährungsregeln. Bullshit.
      Mit einer einzigen Ausnahme (in meinem Fall)- Weissbrot. Das fällt für mich tatsächlich unter ungesundes Essen, weil es mich auftreibt und meinem Körper nichts gibt ausser kurzlebigen Brennstoff. Ausser - frisches Kastenweissbrot mit Butter, Thunfisch, Majo und Zwiebeln. Sabber.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Bircan schrieb:

      Eine Stoffwechselstörung ist nach jeder typischen Diät die Regel – also ist die Stoffwechselstörung keine Ausnahme.

      Du stellst eine Behauptung über "die Meisten" auf - vielleicht erörterst du deine Behauptung mit etwas mehr als einem Satz.


      sorry aber das ist keine Stoffwechselstörung, nach der Diät wiegst du weniger, also hast du weniger Körpermasse die mit Kalorien versorgt werden muss -> weniger Grundbedarf.

      Sobald man aus dem Kaloriendefizit raus ist pendelt sich das schnell wieder auf ein normales Niveau ein. Es sei denn man macht irgendeine Kohlsuppen-Rohkost-LowFat-LowCard-LowProtein Diät :grins: :rolleyes:

      Ich habe in meinem Umkreis so viele die denken ihr Stoffwechsel wäre ultra schnell oder ultra langsam. Dass die einen sich in Wirklichkeit extrem viel Bewegen und dabei kaum was essen und die anderen eben umgekehrt, dass sehen die wenigsten ein.;)
    • Martina schrieb:

      Da ich selbst schwer schilddrüsenkrank bin, habe ich einen Blick für SD-Narben und SD-Hälse. Und mir ist aufgefallen, dass sehr, sehr viele Dicke schilddrüsenkrank sind. Mich bringt es regelmäßig auf die Palme, dass diese Erkrankung so heruntergespielt wird. Sie ist und bleibt eine Volkskrankheit, von der nachgewiesenermaßen mindestens ein Drittel der deutschen Bevölkerung betroffen ist. Das mag durchaus sein, aber dazu muss man erst mal wissen, dass der persönliche Verbrauch geringer ist als der "normaler" Menschen. Dann kann man sich, wenn man das möchte, darauf einrichten.
      Ich weiß nicht, was Du mit dem "auch" zum Ausdruck bringen möchtest. Ich esse gern und lecker, aber weder habe ich den ganzen Tag Hunger noch esse ich den ganzen Tag. Kürzlich habe ich mal mit Verwunderung festgestellt, dass es zwei Dinge gibt, die mich wirklich nachhaltig beunruhigen: Ein nicht voller Tank und nicht genügend Toilettenpapier im Haus. Ein leerer Kühlschrank hingegen kann sich bei mir u.U. Wochen halten, ohne dass es mir auch nur das Geringste ausmachen würde.

      Ich kann übrigens die Kalorien- und Nährwertangaben der meisten Lebensmittel herunterbeten. Das kann jeder Dicke mit reichlich Diäterfahrung.


      Tritt die Erkrankung auf NACHDEM man so drastisch zugenommen hat oder nimmt man WEGEN der Erkrankung zu, dass sollte bei deiner recht allgemein gehaltenen Aussage mal klargestellt werden. Und das mit dem Verbrauch ist eben das Problem. Viele denken ihr Stoffwechsel wäre kaputt, in Wirklichkeit ist einfach die Soße zu fett, die Packung Chips zu viel usw.. Schon viel zu oft erlebt :rolleyes: Das heisst nicht, dass es nicht Leute gibt, die wirklich wegen der Krankheit geplagt sind, das kann bei einigen natürlich auch der Fall sein, nur eben bei weniger als gedacht.

      Ich wusste nicht, dass ich in einem Grammatikforum bin. In einem "dicken"-Forum gehe ich davon aus, dass die Leute gerne essen, daher das auch. :baeh:
    • @Erwin
      Wo hast du denn deine Dickseinweisheiten her?

      Vielleicht geht es "dir" so, aber du kannst das nicht auf "die Dicken" übertragen, wer auch immer das sein soll.

      Wenn du dick bist, weil du zuviel fette Sosse und Chips gegessen hast, dann ist das deine Dickengeschichte und nachweislich nicht, die aller-vieler-jedwelcher Dicken der Welt. Vielleicht solltest du das dann mal behandeln lassen, damit du nicht mehr zu den "Fette-Sossen-Chips"-Dicken gehörst.
      Der Welt wäre zwar nicht geholfen, aber dir augenscheinlich.

      Und dann erzähl doch mal, wie du das hälst mit der Ernährung, neben deinen Chips und fetter Sosse oder ist das deine Hauptnahrung? Das wäre dann zum Thema und nicht "Dickenpolemik", das können andere besser.
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    • Erwin schrieb:

      Sobald man aus dem Kaloriendefizit raus ist pendelt sich das schnell wieder auf ein normales Niveau ein. Es sei denn man macht irgendeine Kohlsuppen-Rohkost-LowFat-LowCard-LowProtein Diät :grins: :rolleyes:

      Also widersprichst du dir selbst – da der Grundumsatz ein Teil des Stoffwechsels ist und nach Hungerdiäten der Körper den Grundumsatz herunterfährt, hat man nach dieser Zeit auch eine Stoffwechselstörung … und wenn man schon als kleines Kind mit Hungerdiäten anfängt und weiterführt bis ins hohe Alter, dann führt das eventuell auch zu einer lebenslangen Stoffwechselstörung.

      Du darfst gerne von dir erzählt, aber bleibe dann auch bei dir und bei deinen Problemen und verallgemeinere deine vermeintlich gut recherchierten Philosophien nicht.
      […] Viele denken ihr Stoffwechsel wäre kaputt, in Wirklichkeit ist einfach die Soße zu fett, die Packung Chips zu viel usw.. Schon viel zu oft erlebt.
      So oft erlebt – wo denn, in Abnehme-Shows in denen der vollgestopfte Kühlschrank von den faulen dicken Menschen zeigt wird, die vorher noch bei laufender Kamera beteuern, dass sie überhaupt nicht wissen warum sie immer dicker werden?
    • Bircan schrieb:

      Also widersprichst du dir selbst – da der Grundumsatz ein Teil des Stoffwechsels ist und nach Hungerdiäten der Körper den Grundumsatz herunterfährt, hat man nach dieser Zeit auch eine Stoffwechselstörung … und wenn man schon als kleines Kind mit Hungerdiäten anfängt und weiterführt bis ins hohe Alter, dann führt das eventuell auch zu einer lebenslangen Stoffwechselstörung.

      Du darfst gerne von dir erzählt, aber bleibe dann auch bei dir und bei deinen Problemen und verallgemeinere deine vermeintlich gut recherchierten Philosophien nicht.
      So oft erlebt – wo denn, in Abnehme-Shows in denen der vollgestopfte Kühlschrank von den faulen dicken Menschen zeigt wird, die vorher noch bei laufender Kamera beteuern, dass sie überhaupt nicht wissen warum sie immer dicker werden?


      Nein erlebt im direkten Umfeld bei Bekannte, Freunden und Verwandten! Die wollten auch nicht einsehen , dass eben ihre Ernährung doch nicht so sauber ist, wie sie denken bzw. Sie weniger essen als Sie denken.

      Das ist keine StoffwechselSTÖRUNG sondern eine StoffwechselANPASSUNG an deine neue körperliche Zusammensetzung. Wenn du wieder dein Extrembeispiel rauspackst von wegen 20 Jahre Extremdiät mit einem Defizit von 2000 Kalorien, klar, dann kann sich auch eine dauerhafte Störung entwickeln. Jetzt erzähl mir aber nicht, dass jeder dicke da draußen vorher jahrzehntelang ein extrem magersüchtiger Mensch war. :confused:
    • Sonnenkuss schrieb:

      @Erwin
      Wo hast du denn deine Dickseinweisheiten her?

      Vielleicht geht es "dir" so, aber du kannst das nicht auf "die Dicken" übertragen, wer auch immer das sein soll.

      Wenn du dick bist, weil du zuviel fette Sosse und Chips gegessen hast, dann ist das deine Dickengeschichte und nachweislich nicht, die aller-vieler-jedwelcher Dicken der Welt. Vielleicht solltest du das dann mal behandeln lassen, damit du nicht mehr zu den "Fette-Sossen-Chips"-Dicken gehörst.
      Der Welt wäre zwar nicht geholfen, aber dir augenscheinlich.

      Und dann erzähl doch mal, wie du das hälst mit der Ernährung, neben deinen Chips und fetter Sosse oder ist das deine Hauptnahrung? Das wäre dann zum Thema und nicht "Dickenpolemik", das können andere besser.


      Das war ein Beispiel lieber Sonnenkuss :applaus: meine Ernährung ist eigentlich sehr sauber, nur esse ich gerne mehr als normale Menschen und auch öfter, außerdem auch mal ein eis oder Schokolade :hopps:
    • Na und? Meine rappeldürre Schwester ernährt sich hauptsächlich von Schokolade, Eis, Gummibärchen und sonstigen Süßigkeiten.
      Warum bist du dann dick und sie dünn?

      So einfach ist die Welt und speziell auch die Sache mit dem Grundumsatz, dem Stoffwechsel und mit den Kalorien nicht. Glaub mir.
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    • Sonnenkuss schrieb:

      Na und? Meine rappeldürre Schwester ernährt sich hauptsächlich von Schokolade, Eis, Gummibärchen und sonstigen Süßigkeiten.
      Warum bist du dann dick und sie dünn?

      So einfach ist die Welt und speziell auch die Sache mit dem Grundumsatz, dem Stoffwechsel und mit den Kalorien nicht. Glaub mir.


      Weil Sie trotzdem vermutlich unter Ihrem Bedarf+Leistungsumsatz bleibt.. Ganz so extrem kompliziert wie du es darstellen magst ist es auch nicht..

      Ich weiß wie viel ich eigentlich essen müsste um abzunehmen, habe darauf aber keine Lust da ich eben zu gern esse. :grins:
    • Zu deutsch: Ich Dicke muss nur weniger essen, dann werde ich abnehmen und dann auch dünn bleiben?

      Ich dickes, fuffzigjahrealtes Dummerle, dass ich da nicht draufgekommen bin! So einfach geht das! Ohmann! Warum hat mir das Keiner mal gesagt, da muss erst ein Erwin daherkommen und mir erklären, dass es so simpel ist.

      Die WindigenWieger, die BLÖD und die Igitte haben es mir zwar schon jahrelang so erklärt und genau diese aussichtslosen Diäten hab ich schon hinter mir, aber so muss es funzen!
      Weil der Erwin das so für sich beschlossen hat und keine andere Wahrheit und keine andere Meinung aufkommen lässt.
      Alles nur Ausreden, von mir dicken Dummerle. Ich bekenne.

      Die Drüsen? Da lachen ja die Hühner!
      Es lebe die Plattittüde. *) :hilfe1:

      *)Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
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    • Erwin schrieb:

      Nein erlebt im direkten Umfeld bei Bekannte, Freunden und Verwandten! Die wollten auch nicht einsehen , dass eben ihre Ernährung doch nicht so sauber ist, wie sie denken bzw. Sie weniger essen als Sie denken.

      :D wollen sie nicht einsehen, dass du recht hast … dann versuchst du es halt mal hier.

      Wer gibt dir denn das Recht als dicker Mensch andere dicke Menschen zu missionieren? … wenn mir ein Mensch sagt was er genau isst, dann werde ich ihm anhand eines Familienfestes oder eines Besuchs nicht unterstellen, dass er lügt.
      Wenn du wieder dein Extrembeispiel rauspackst von wegen 20 Jahre Extremdiät mit einem Defizit von 2000 Kalorien, klar, dann kann sich auch eine dauerhafte Störung entwickeln. Jetzt erzähl mir aber nicht, dass jeder dicke da draußen vorher jahrzehntelang ein extrem magersüchtiger Mensch war. :confused:
      Extrembeispiel - hier sind sehr viele Menschen die seit Kindertagen immer wieder Hungerdiäten gemacht haben, dass ist zwar extrem, aber kein Einzelbeispiel und diese Art der dauerhaften Stoffwechsel-Störung findest du öfter.

      Ich will dir überhaupt nichts erzählen, aber ich lasse mir von dir auch nicht deine allgemeinverbindliche Theorie von "ich bin ein guter dicker Mensch, wenn ich nur einsehe wie faul und verfressen ich bin" verkaufen, wenn du so ein Typ bist, wie du es anderen unterstellst, dann suche dir Hilfe, aber höre endlich auf hier für alle dicken Menschen zu sprechen.
    • Wo ist denn euer Problem?
      ich schildere meine Erfahrung und teile meine Fühls und Gedanken mit euch.

      Ich renne sicher nicht rum und spreche wild Leute an, wenn ich aber gefragt werde, dann helfe und analysiere ich eben den Alltag der Leute..

      Witzig ist ja, dass ich nirgends dick und faul in Verbindung gebracht habe, ihr aber darauf anspielt. Da sitzt ein Stachel tief oder wieso greift ihr mich an?

      Und nur weil HIER im Forum viele sind bedeutet das noch lange nicht, dass dies einen so großen Teil der Gesellschaft darstellt.
    • Erwin schrieb:

      […] wenn ich aber gefragt werde, dann helfe und analysiere ich eben den Alltag der Leute..

      Gerne kannst du von DIR sprechen, aber bitte nur von DIR.


      @ Erwin … in Wirklichkeit ist einfach die Soße zu fett, die Packung Chips zu viel usw
      hört sich doch schwer nach dem typischen Vorurteil gegenüber Dicke an - sie sind einfach nur verfressen bzw. essen zu viel fettes und bewegen sich nicht genug, denn ein schlanker Mensch isst auch solche Dinge, aber er nimmt dabei nicht zu, denn er bewegt sich mehr - ergo unterstellst du den dicken Menschen zu viel fettes Essen und zu wenig Bewegung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bircan ()

    • Die WindigenWieger, die BLÖD und die Igitte haben es mir zwar schon jahrelang so erklärt und genau diese aussichtslosen Diäten hab ich schon hinter mir, aber so muss es funzen!
      Weil der Erwin das so für sich beschlossen hat und keine andere Wahrheit und keine andere Meinung aufkommen lässt.
      Alles nur Ausreden, von mir dicken Dummerle. Ich bekenne.


      Soku, du hast noch vergessen, dass du nur zu dumm bist, das richtig umzusetzen...
      Sorry, aber ist nur mir grad trollig?
      Viele Grüße

      Andrea


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Erwin schrieb:



      Dass der Stoffwechsel wirklich so drastisch eingeschlafen ist, ist bei den meisten die das denken auch nicht wahr. Ein eingeschlafener Stoffwechsel macht normal keine 1000 Kalorien + oder - aus..


      Doch, Erwin,
      es gibt Frauen, die es durch häufiges Diäten geschafft haben, ihren Grundumsatz unter 800 kcal täglich zu bringen ...
      der-dicke-bauch.de/buch/positive-energiebilanz.htm
      Das heißt, die Frau nimmt, falls man sie auf eine gängige Reduktionsdiät von 1200 kcal setzt , auf jeden Fall ZU.
      ( es ist leider kein Behandlungsstandard, dass der Grundumsatz individuell festgestellt wird, man kann es aber selbst bezahlen.)
      Es gibt außer Diäten noch mehrere Umstände, die den grundumsatz drosseln: außer den erwähnten Stoffwechselstörungen gehören auch viele Medikamente dazu....

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Erwin schrieb:

      Und nur weil HIER im Forum viele sind bedeutet das noch lange nicht, dass dies einen so großen Teil der Gesellschaft darstellt.


      Erwin schrieb:

      Jetzt erzähl mir aber nicht, dass jeder dicke da draußen vorher jahrzehntelang ein extrem magersüchtiger Mensch war.


      Erwin-Mäusschen, mir ist nicht klar, was du eigentlich sagen willst.
      Sprichst du für die Gesellschaft? Für die dicken da draussen? Für dich?

      Hast du vielleicht ein bisschen Zeit investiert und dich in dieses Forum eingelesen? Wenn ja, dann wäre dir aufgefallen dass es hier einen Konsens gibt. Oder vielleicht sogar mehrere. Einer davon lautet: Den Dicken schlechthin gibbet nicht. Die eine Ursache für Dicksein auch nicht.
      Was es aber tatsächlich gibt: Dicken-Diskriminierung.
      Weisst du was eine Ursache aller Diskriminierung ist? Blödsinnige Verallgemeinerungen.
      Willkommen im Forum. Schau dich doch erstmal ein bisschen um, bevor du den Menschen hier vor den Kopf stösst.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Erwin schrieb:

      Tritt die Erkrankung auf NACHDEM man so drastisch zugenommen hat oder nimmt man WEGEN der Erkrankung zu, dass sollte bei deiner recht allgemein gehaltenen Aussage mal klargestellt werden.
      Der Ursachen von Schilddrüsenerkrankungen gibt es einige. Genetische Disposition, Aufwachsen in einem Jodmangelgebiet, mag vielleicht paradox klingen, aber ganz sicher auch die Zwangsjodierung unserer Lebensmittel, da sie den individuellen Bedarf der Menschen, der sehr unterschiedlich sein kann, nicht berücksichtigt.

      Für mich persönlich gesprochen: Mit dem Beginn der Pubertät wurde ich moppelig. Als ich 13 war, hatte ich bereits einen hühnereigroßen Knoten auf der Schilddrüse. Man geht heute davon aus, dass ich bereits mit nicht gesunder Schilddrüse zur Welt kam. Ich bin darüber hinaus im Bergischen Land aufgewachsen, einem ausgewiesenen Jodmangelgebiet. Wahrscheinlich bin ich zudem erblich vorbelastet, denn das Problem betrifft auch einige meiner engeren Verwandten, wenngleich sie nicht die dramatischen Gewichtsprobleme haben. Allerdings wurde denen auch nicht im Alter von 20 Jahren der größte Teil der Schilddrüse entfernt, ohne dass eine Hormonersatztherapie durchgeführt wurde, wie es mir passiert ist.

      Größtes Problem bis heute: Die meisten Ärzte haben keine Ahnung von dieser Erkrankung, weshalb da so unendlich viel falsch gemacht wird. Obwohl man inzwischen sehr viel mehr darüber weiß und auch als Patient Zugang zu guten Informationen hat, haben sich viele der neuen Erkenntnisse noch nicht in der Ärzteschaft herumgesprochen. Daher empfehle ich, bei Schilddrüsenproblemen unbedingt ausgewiesene Spezialisten aufzusuchen.

      Was das Ernährungsverhalten betrifft, kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Natürlich gibt es diese Menschen, die wirklich alle Klischees erfüllen, aber es nervt, wenn diese Klischees als allgemeingültig oder doch zumindest auf die allermeisten zutreffend hingestellt werden. Denn das weiß ich aus inzwischen 18 Jahren Selbsthilfearbeit mit Dicken, dass das so nicht zutrifft.

      Dieses Forum beschäftigt sich insbesondere mit einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema. Da ist es doch logisch, dass man Gegenwind bekommt, wenn man genau das Gegenteil verfolgt.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Ich habe oft das Gefühl, dass eine gesunde Ernährung eine Frage des Glaubens ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) z.B. glaubt, dass der Verzehr von Gemüse uns Obst besonders gesund / gut ist und empfiehlt 5 Portionen am Tag. Sie gibt aber selbst zu, dass für diese Empfehlung wissenschaftliche Belege fehlen:

      "Gemüse und Obst nehmen in der Ernährung des Menschen eine bedeutende Position ein, da ihnen eine wichtige Rolle als Lieferant von Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen zukommt. Jedoch besteht weiterhin eine Unsicherheit hinsichtlich der Einschätzung, bei welchen Krankheiten eine Erhöhung des Verzehrs von Gemüse bzw. Obst in der Bevölkerung das Krankheitsrisiko absenken kann und mit welchem Härtegrad der Evidenz ein solcher Zusammenhang zu bewerten ist."

      Ich schließe mich der Meinung an, dass gesund schlicht ist, was meinem Körper gut tut - entsprechend individuell ist das auch. Wer ein Fructoseintoleranz hat, ist mit viel Obst sicherlich nicht gut bedient etc. Die einzigen Ziele, die ich mir stecke, sind:

      - selbstgekocht,
      - frisch,
      - saisonal
      - und ohne Schuldgefühle, ganz egal, was es ist.

      Ich würde z.B. nie wieder Quark unter 10% kaufen. Vollkommen absurd, was man da alles noch zugeben muss, damit das dann wieder Geschmack hat. Fett ist ein Geschmacksträger und -verstärker und Essen, das schmeckt, befriedigt viel mehr.

      Und zum Thema Klischees: Alles eine Frage des Loses, das man im Gen-Lotto gezogen hat. Ich kenne so manchen schlanken Menschen, der sich gemäß dieser Klischees ernährt, doch sein Körper springt einfach nicht in gleicher Form (?) darauf an. Die gewählten Lebensmittel werden ja immer als Ursache herangezogen, was wäre, wenn sie nur Symptom sind? Ist es nicht an der Zeit diesen Ansatz stärker zu verfolgen, wenn "Wir wissen, dass 80 bis 90 Prozent aller Gewichtsreduktionsprogramme keinen Erfolg bringen - oft sind die Teilnehmer am Ende sogar schwerer als vorher." Übrigens auch ein Zitat, das auf die DGE zurückgeht.
    • Also in der Welt, in der ich lebe, gibt es genau 3 Menschen die nicht dick sind weil Sie zu viel essen!

      1x sind Tabletten die Ursache
      1x das hohe Alter (wobei auch hier recht hochkalorisch gegessen wird)
      1x eine Schilddrüsenfehlfunktion

      Klar ist hier die Dichte der Krankheiten und Probleme höher, genauso wie man in einem BMW-Forum verstärkt BMW-Fahrer vorfindet.

      Nichts desto trotz bleibe ich dabei, dass sich zu viele auf "ich hab schwere Knochen", "ich esse doch gar nicht so viel", "mein Stoffwechsel ist eingeschlafen" usw. ausruhen..
    • Erwin schrieb:

      Nichts desto trotz bleibe ich dabei, dass sich zu viele auf "ich hab schwere Knochen", "ich esse doch gar nicht so viel", "mein Stoffwechsel ist eingeschlafen" usw. ausruhen..

      :ironie:… das kommt nur daher, dass sich dicke Menschen per se gerne ausruhen.
    • Hier in diesem Thread hast du schon so viele Kommentare auf deine Verallgemeinerungen bekommen und deine Antworten ähneln sich. Du gehst nicht auf die Kommentare ein und unterstellst weiterhin in einer trolligen Art und Weise, dass sich die dicken Menschen, bis auf ganz wenige Ausnahmen, in die Tasche lügen.

      Du hast dich in diesem Forum vorgestellt mit dem Hinweis der Freude über einen offenen Austausch. Ein offener Austausch sollte aber nicht darin bestehen, dass man frei Schnauze etwa in einem BMW Forum behauptet, dass fast alle BMW Fahrer Rüpel sind, nur weil es einige gibt die rücksichtslos fahren - und man einige persönlich kennt und früher selbst einer war … auf diese Art wirst du im BMW Forum nicht viel Spaß haben :torte:
    • Erwin gibt doch nur das wieder, was gesellschaftlicher Konsens ist.
      Es ist wahr, dass man dick wird, wenn die Kalorienzufuhr über dem Energiebedarf liegt. Das kann man erreichen
      a) indem man bei durchschnittlichem Energiebedarf (als Büromensch beispielsweise) verhältnismäßig zu viel/zu energiereich isst.
      oder
      b) zwar die Energiezufuhr reduziert ist, aber der Energiebedarf unterdurchschnittlich ist, wie es aufgrund genetischer Disposition oder Hungertraining oder Medikamenteneinnahme der Fall sein kann.

      Vermutlich gehören (meine eigene Schätzung aufgrund von Beobachtungen) ca 70% der Kategorie a) an.
      Ich jedenfalls gehöre zu Kategorie b) (Abstammung von Leibeigenen, Zigeunern und anderen armen Leuten, unter denen jahrhundertelang nur die Genausstattung sterblichkeitsbedingt weitergegeben werden konnte, die ein Überleben mit Minimalkalorien gewährleistete sowie 30 Jahre Dauerdiät), und ich kriege Aggress, wenn zum 100.000-sten Mal unterstellt wird, ich würde mich und andere belügen. Ich habe unter ärztlicher Aufsicht jeden Bissen einer Reduktionsdiät protokolliert und habe zugenommen. Man unterstellte mir Lügen, so wie der gute Erwin das tut und vermutete heimliche Naschorgien.

      Mehr sage ich jetzt nicht mehr zu diesem Thema.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)