E-Mail-Spam

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Ich bräuchte eure Hilfe in Bezug auf E-Mail-Spams. Ich habe mich selbstständig gemacht und aus diesem Grund musste ich bei meinen Großhändlern meine E-Mail-Adresse angeben.

      Nun bemerkte ich seit einigen Tagen, dass mein E-Mail-Konto immer häufiger und immer mehr Spam-Mails bekommt … kann ich überhaupt etwas dagegen tun, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen?
    • Wenn es bestimmte Domains sind, die immer wieder bei den Mailadressen auftauchen, z.B. die mit ...@kredit.de.cc oder andere, könntest Du in Deinem Mailprogramm einen Filter einrichten, der all solche Mails automatisch in einen Spam-Ordner verschiebt, damit sie gar nicht erst in Deinem Hauptpostfach auftauchen. Den Spam-Ordner kannst Du regelmäßig löschen/löschen lassen.
      Keinesfalls bei diesen Adressen mit cc hinter der Domain auf die so unschuldig gesetzestreu angebotenen Links zur Newsletterabbestellung klicken. Damit wissen die dann nur noch genauer, dass die Mailadresse aktiv genutzt wird und man prima noch mehr Spam dahin streuen kann. War mal irgendwo als Tipp angegeben. Bei anderen Anbietern ist man wirklich den Werbemüll los, wenn man den Abbestelllink anklickt. Also immer mal schauen, was Dir seriös vorkommt und was nicht.

      Eingangsfilter sind auch für andere Sachen sehr nützlich, so landet bei mir alles im Zusammenhang mit Onlineauktionen direkt in einem bestimmten Ordner oder bestimmte Newsletter, hobbybezogene Sachen. Da kann ich dann auch je nach eigener Priorität gezielter lesen. Erspart viel Sortiererei von Hand.
      Außerdem ist es nicht unpraktisch, mehrere Mailadressen zu haben, die Du jeweils gezielt nur für bestimmte Zwecke einsetzt (Newsletterbestellung, berufliche Mails, private Mails...). Dazu ist es jetzt etwas zu spät, aber für künftige Aktionen sicherlich nützlich.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Lieber Kampfzwerg, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Den Tipp mit einem Filter und der daraus automatisch, in einen Spam-Ordner, verschobenen Mails den kannte ich noch nicht und von daher werde ich das ausprobieren, ob und wie das bei mir funktioniert.

      Bei künftigen Aktionen werde ich vorsichtiger sein wem ich welche Mail Adresse gebe, denn mir ist klar, dass irgendein Großhändler meine Adresse heraus gegeben haben muss … es sind halt einige Stellen denen man seine Adresse gibt, aber ich war auch zu unvorsichtig, denn ich dacht nicht daran, dass man dort meine E-Mail Adresse heraus gibt – ich bin jetzt wieder vorsichtiger geworden. Danke nochmal!
    • Die Seite der regionalen Zeitung hier wurde vor ein paar Jahren gehakt. So wurde der Name meines Vaters mit meiner Mailadresse in Verbindung gebracht. Da mein Vater das Abo hat, aber mit Internet nichts am Hut, nutze ich über eine Mailadresse, die ich nur für solche Anmeldungen nehme, unter seinem Namen den Onlinedienst zum Lesen von Artikeln und für ein persönliches Artikelarchiv.
      Nun bekomme ich noch immer gelegentlich tolletolle Spammails, die an X (den Vornamen meines Vaters) gerichtet sind, aber eben an meine Adresse gehen.
      Da weiß man dann genau, woher die Spamversender ihre Adressen bezogen haben.
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      — Mary Flannery O'Connor

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      — Sam Levenson
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    • Auf der eigenen Homepage kann man die eigene Mailadresse auch als Volltext angeben, z.B, "LieschenMüller at firma.de"
      Leider grasen Spamversender automatisch Seiten ab, und die Mailadresse muss der Händler oder die Zeitung nicht unbedingt aktiv hergegeben haben. Schadsoftware kann auch Adressverzeichnisse, z.B. Outlook-Adressbuch knacken und die Adressen klauen. Je größer das Opfer, um so lukrativer.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Ich hatte auch schon einen solchen Verdacht nachdem Kampfzwerg die Geschichte mit der regionalen Zeitung erzählte. Trotzdem werde ich jetzt vorsichtiger sein, aber ich werde auch solch eine lapidar ausgesprochene Anschuldigung nicht mehr machen. Ich konnte das Wochenende nutzten um mich über kostenlose Spamfilter schlau zu lesen und in meine nähere Wahl kommen die beiden Programme: Spamfighter oder Spamihilator.

      Auf der eigenen Homepage kann man die eigene Mailadresse auch als Volltext angeben, z.B, "LieschenMüller at firma.de"
      Auf meiner Homepage habe ich meine Mailadresse nicht mit dem Schriftzeichen @ versehen, sondern ich habe das Wort At ausgeschrieben, dass soll davor schützen, dass meine E-Mail Adresse in die Umlauf gerät :gruebel: