Dick & Kinder

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Das ist wohl wahr. Wir übertragen bestimmte Dinge/ Ansichten usw. unbewußt an unsere Kinder. Und trotzdem ist es mit meinen Kids anders als mit meinen Eltern....wir gehen nackt durch die Wohnung, mein Mann und ich küssen uns in Anwesenheit der Kids usw. Sowas kenne ich nicht von meinem Elternhaus.
    • einfachich schrieb:

      ....wir gehen nackt durch die Wohnung, mein Mann und ich küssen uns in Anwesenheit der Kids usw. Sowas kenne ich nicht von meinem Elternhaus.

      Aber mein Hinweis bezog sich eher darauf, ob du dich dick annehmen kannst oder, ob du es nicht kannst. Denn wie du selbst sagst, hat dein Kind einiges auf den Rippen und du doch wohl auch.

      Trotzdem finde ich es gut, dass du dich jetzt mit dem Thema Selbstakzeptanz auseinander setzt, denn genau das unterscheidet viele User aus diesem Forum von ihren Eltern :)
    • Eine Kur kann dann sinnvoll sein, wenn sie mit Bewegung, körperlicher und geistiger Ertüchtigung, seelischer Erbauung und einer ausgewogenen Ernährung verbunden ist. Es gibt Kurheime die sehr gut sind, andere weniger. Hier gibt es bestimmt Testberichte im Internet.

      LG Sabine
    • Wichtig ist, dass die Kinder in einer Kur nicht total gescheucht werden...fürher habe ich ab und an Berichte über Abnehm-Kuren von Kindern gesehen und bin fast ins Fernseh gesprungen, so habe ich mich darüber aufgeregt.

      Kinder, besonders Kinder die anders sind (z.b. übergewichtig) sind vom Sebstwertgefühl her meist zart besaitet. Sie trauen sich nicht so viel zu....schämen sich und haben Probleme mit der Konfrontation der Leistungseinschränkung des eigenen Körpers.
      Ich kenne das noch aus meiner Kindheit und habe es auch heute noch....körperliche Anstrengungen die weit über das was ich leisten kann hinaus gehen, erzeugen eine Wut auf mich selbst.
      Die Konfrontation mit meiner *Unzulänglichkeit* kann ich nur schwer aushalten.

      Eine langame Annährung an die eigene Leistungskraft wäre doch viel besser und die Kinder könnten stolz auf sich sein...
      Warum einen Berg hinauf joggen, wenn selbst ein Fußweg schon schwierig ist...?
      Step-by-Step...Jeden Tag ein bisschen mehr ohne das völlige Auspowern...so wird der
      Kampfgeist geweckt ohne einen störenden Frustations-Beigeschmack....
      Nicht jeder Mensch hat nach dem körperlichen Auspowern, das vielbesagte Glücksgefühl...
      das haben vielleicht vorwiegend Menschen die sich angenommen haben so wie sie sind...
      Menschen die mit sich hadern, erleben dieses Glücksgefühl nicht...
      Ich kenne es auch nicht...ich bin nicht stolz und glücklich wenn ich mich über meine Leistungskraft hinweg ausgepowert habe...ich bin dann unglücklich..und wütend.
      Heute habe ich mir Denkmuster antrainiert die mich in dieser Phase nicht lange hängen lassen, aber es ist trotzdem da...

      Und für übergewichtige Kinder ist es primär wichtig dass sie sich lernen selbst zu akzeptieren und nicht nur dann wenn sie dünner werden....sondern auch in dicken Zeiten. Sonst macht das doch alles keinen Sinn...
    • ich kenne ein Mädchen, dass sechs Wochen in eine Kur ging.
      Sie hatte Übergewicht und wollte selbst hingehen. Der Ansatz
      der Kur war, sich selbst wohl zu fühlen. Als sie zurückkam, sagte
      sie, sie habe sich in sich selbst verliebt. Von dann an hat sie sich
      selbst gefallen, sie war nicht dünn und nicht dick, sie fühlte sich
      wohl in ihrer Haut. Heute ist sie 36 und es ist immer noch so,
      sie ist mit sich selbst glücklich.