Ich fülle mein hungriges Herz...

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Ich fülle mein hungriges Herz...

      ...mit Liebe statt Nahrung: Über die Ursachen und die Heilung von Essstörungen, Übergewicht und emotionalem Essen von Beate Huppertz-Herrmann


      Allein das Cover ist schon goldig.
      Noch toller ist allerdings der Inhalt.
      Klar, alles nichts wirklich Neues. Aber in dieser Intensität und mit dieser Wärme habe ich es selbst bei meiner Lieblingsautorin, was diese Themen angeht, Geneen Roth, noch nicht erlebt. Frau Herrmann rührt zu tränen, weil sie artikuliert, was man denkt, was man fühlt, wofür man vielleicht nicht die richtigen Worte findet.

      Definitiv ein empfehlenswertes Buch, auch oder vor allem dann, wenn man meint, schon alles zum Thema zu kennen.
    • Danke für den Tipp! Muss ich mir bei Gelegenheit mal auf mein Kindle schmeißen.

      Wunderbar - eigentlich ist es doch ganz einfach. ;)

      Lösungen

      Bei meiner letzten Therapeutin haben wir auch mit dem inneren Kind gearbeitet. Da bin ich regelrecht zusammengebrochen. Habe Rotz und Wasser geheult und kriegte mich nimmer ein. Aber ich fühlte mich danach echt befreiter und ich habe mich selbst besser verstanden.
      Trotz und alledem muss man immer wieder das innere Kind an die Hand nehmen und nicht vergessen das es da ist.
      Es gelingt mir bedingt. Mancher Schmerz ist einfach zu groß.
      [CENTER][SIZE=1]But if nobody loves you
      And you feel like dust
      On an empty shelve
      Just remember
      You can love yourself

      (Keb'Mo' aus dem Song:"You can love yourself")



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    • Conny schrieb:

      Danke für den Tipp! Muss ich mir bei Gelegenheit mal auf mein Kindle schmeißen.

      Wunderbar - eigentlich ist es doch ganz einfach. ;)

      Lösungen

      Bei meiner letzten Therapeutin haben wir auch mit dem inneren Kind gearbeitet. Da bin ich regelrecht zusammengebrochen. Habe Rotz und Wasser geheult und kriegte mich nimmer ein. Aber ich fühlte mich danach echt befreiter und ich habe mich selbst besser verstanden.
      Trotz und alledem muss man immer wieder das innere Kind an die Hand nehmen und nicht vergessen das es da ist.
      Es gelingt mir bedingt. Mancher Schmerz ist einfach zu groß.


      Das kann ich bisher nur bedingt nachvollziehen, was aber wohl auch daran liegt, dass ich immer versucht habe "mit mir allein zu arbeiten". Ich verstehe zwar, was mit dem inneren Kind gemeint ist, kann es für mich aber noch nur schwerlich annehmen bzw. umsetzen. Vermutlich ist dafür dann wohl wirklich ein Therapeut der richtige Ansprechpartner. Aber immerhin helfen derlei Bücher und die Internetseite (die ich mir direkt mal zu Gemüte führe) durchaus weiter und leisten einen wichtigen Beitrag.
    • Bücher ersetzen aber keinen Therapeuten. Das ist noch ne andere Nummer.

      Mit dem inneren Kind zu arbeiten ist nicht einfach und viele stossen da an ihre Grenzen, weil es sehr schmerzvoll sein kann.
      Wenn man aber schafft einen, der vielen, Knoten zu lösen, ist es wie ein Befreiungsschlag. Jedenfalls erging es mir so.
      Doch ich bin noch lange nicht frei von allem und ich denke, dass ich das in diesem Leben sowieso nicht schaffen werden. Egal was die Autorin da verspricht. Ich glaube nicht, dass sie einfach so jeden retten kann mit ihren Lösungen.
      Manches ist, wie es ist und vor allen Dingen ist es ein wichtiger Schutzmechanismus.
      [CENTER][SIZE=1]But if nobody loves you
      And you feel like dust
      On an empty shelve
      Just remember
      You can love yourself

      (Keb'Mo' aus dem Song:"You can love yourself")



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    • Sehe ich auch so.
      Aber immerhin kann es einem Lösungswege oder wenigstens neue Denkansätze bringen. Und vieles wird man sowieso nie los, wie du schon sagst. Vielleicht gar nicht so sehr, weil es Schutzmechanismen sind, sondern auch vielmehr, weil es eben zu einem gehört. Wenn man lernt, das anzunehmen, ist auch schon viel gewonnen, schätze ich.