Magenbypass

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Ich verstehe es einfach nicht. Wenn das Übergewicht tatsächlich ausschließlich vom Zuviel-Essen kommt (und nicht durch Medikamente, Schilddrüsenprobleme etc.), warum werden nicht erst alle anderen Methoden einschließlich Psychotherapie versucht?
      Warum kannst du nicht einfach weniger essen? Ich red nicht von Crash-Diäten, sondern von angemessenen Portionen: die 3. Portion vielleicht mal weglassen? Wo ist das Problem? Ist es ein zwanghaftes Verhalten, mangelnde Impulskontrolle? Dann ist eine Psychotherapie (die richtige muss man auch geduldig suchen!) viel sinnvoller als eine Übertünchung der Symptome durch eine OP.

      Nochmal: hab etwas mehr Geduld! Mit 19 bist du gerade mal aus der Pubertät raus, der Körper verändert sich immer noch etwas. Ich hab zwar mit 10 meine Periode bekommen, aber bin bis 20 immer noch ein paar cm gewachsen! Aber vermutlich ist Ungeduld ein Charakteristikum der Jugend. Dabei haben die doch viel mehr Zeit...

      Setz dir doch lieber eine Frist: wenn ich bis z.B. 25 nicht geschafft habe, soundsoviel Gewicht zu verlieren, dann überlege ich ernsthaft eine OP. Vielleicht gibt es dann noch bessere und schonendere Verfahren.

      (Nebenbei: diese Einstellung "Ich will aber - jetzt und sofort *Füße-aufstampf*! Ich will nicht an mir arbeiten! Wäh!" halte ich für ... unreif. Diese Neigung, jedem Wunsch unkontrolliert unbedingt sofort nachzugeben, und das Leben sofort so haben müssen, wie man es sich erträumt, passiv auf Rettung von außen (OP) zu warten, ist oft mit verantwortlich für Zuviel-Essen. Einerseits die mangelnde Impulskontrolle, andererseits Essen als Ersatzbefriedigung, oder um unangenehme Gefühle keine Minute aushalten zu müssen.)

      Aber wenn du unbedingt willst, es ist dein Leben....

      Ich ärgere mich nur maßlos, dass mir vorgehalten wird, ich würde die Krankenkasse wegen meines BMI 32 sooo viel Geld kosten (meine ca 100 Krankheitstage in den letzten 23 Jahren lagen übrigens hauptsächlich an einem Arbeitsunfall und einem Arbeits/Pflege-bedingten Burnout und verseuchten Zeckenbissen, was nichts mit meinem Gewicht zu tun hat), aber auf der anderen Seite Menschen, die sich fragwürdigen "Therapien" aus kosmetischen Gründen - es liegt ja aktuell keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Übergewicht vor - unterziehen, über Jahrzehnte auf Kosten der Solidargemeinschaft ärztlich betreut werden sollen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sabsi schrieb:


      Sonnenkuss:
      Wenn ich einmal dünn bin und immer nur kleine Portionen gegessen habe warum sollte ich wieder Dinge in mich reinstopfen wenn mir doch die kleinen Portionen immer gereicht haben? Das sich Hautfalten bilden ist mir auch bewusst aber das nehme ich in kauf. Auch Narben sind mir egal, ich habe ja jetzt schon 7 Operationsnarben, da kommt es auf die auch nicht mehr an.
      Auf dauer gesehen ist es gesünder dünn als dick zu sein.


      Hallo Sabsi,

      ich verurteile keinen Menschen, der sich für eine OP entscheidet.
      Es gibt Menschen, für die ist es die letzte Option. Allerdings sind die meistens wohl viele Jahre älter als du und haben sich kaputt diätet.
      Aber dein letzter Satz im Posting, das es gesünder ist dünn zu sein als dick. Ale Achtung. Es ist erstaunlich, wie oft dieser selten dämliche Satz immer wieder zu lesen ist. Sabsi, du wirst nicht gesund sein. Es wird bei dir weiter im Kopf hapern, meinst du allen Ernstes, das Selbstliebe was mit irgendeiner Kilozahl zu tun hat?
      Viel essen ist in meinen Augen eine Sucht, die nicht einfach davon "geheilt" wird, das man über längere Zeit mal weniger isst.
      Eine gescheite Psychotherapie würde dir wohl eher helfen. Entschuldige die harten Worte. Aber ich frage mich schon die ganze Zeit, wie du deinen Abnehmprozess z.B. sportlich unterstützen möchtest, denn Bewegung ist ja wohl wichtig. Du magst jetzt nichts machen, weil du zu dick bist, willst du warten, bis 30 kg weg sind? Und was ist, wenn irgendwelche Hautlappen hängen? Ab auf die Couch, weil die ja so hässlich sind?
      Und was ist daran gesund, wenn ich mein Leben lang irgendwelche Zusatzstoffe und so nehmen muss?
      Ich habe auch einen BMI von 41 bei einer Größe von 177 cm, aber ich gehe raus, ich schwimme, radel quer durch die Allgäuer Berge. Ich gehe wandern. Ich bin aktiv. Und es ist mir dermassen sch.......egal was andere von mir denken. Ich liebe mich und meinen Körper, und ja, ich habe eine Therapie gemacht zur Selbstakzeptanz und seitdem sind Kilos gepurzelt, ohne Diät ohne OP. Falls es noch weniger werden, schön, falls nicht, auch ok.
      Aber mit 19 ist das wohl ein zu langwieriger Weg.
      Dein Alter, dein Gewicht, der Arzt der dich verstümmelt sollte angezeigt werden.
      Und ich frage mich jeden Tag auf`s neue, was dünne Menschen beim Arzt machen, wenn es doch so viel gesünder ist.
    • Hallo Sabsi,

      Sophie schrieb:



      Vielleicht versuchst du zunächst etwas Reversibles, wie einen Magenballon. Wenn sich deine Hoffnungen damit nicht erfüllen, kann man das wenigstens wieder rückgängig machen. Und wenn du damit klarkommst, kannst du ja immer noch an die OP denken. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.


      ich halte das für eine gute Idee. Mit einem Magenballon kannst du auch nicht viel essen. Wenn es wirklich nur an der Menge der Portionen liegt, müsste das schon genug sein und du brauchst keine große Op.

      Ein anderer Bereich, aber ich bin viermal an der Wirbelsäule operiert worden.
      Die ärzte haben nix falsch gemacht - und trotzdem habe ich ständig Schmerzen und kann nicht mehr gut gehen. Der Grund ist Narbengewebe - nach einer OP weiß man nie, wie das wuchert , das ist bei jedem Menschen verschieden und probleme können auch noch 1 Jahr nach der OP auftauchen.
      Würde es NIEEEEE wieder machen lassen.
      Jetzt stell dir mal vor, bei dir geht etwas schief und du hast dein Leben lang Schmerzen.


      liebe Grüße Lisa Cortez
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Sabsi schrieb:



      Das Alter wùrde mir nichts ausmachen. Jeder wird einmal alt, man kann nichts dagegen tun aber gegen sein Gewicht schon.



      Oh ja, man kann gegen das optische Altern etwas tun und das tun auch sehr viele Menschen auf dem gleichen Weg, den du zum vermeintlichen Schlank-werden wählst:

      Sie lassen sich operieren.

      Was hierbei gern vergessen wird:
      Der innerliche Mensch wird trotzdem alt, das kann keine OP richten,
      ebenso wie eine OP wie du sie willst, nicht Dein wirkliches Problem beseitigt.

      Sabsi,
      es scheint mir so zu sein, dass Du das alles gar nicht hören oder lesen willst, weil Du ein Traumbild vor Dir siehst und alles, was diesem "Traum" im Wege steht ignorierst.
      Aber es ist eben nur ein Traum, wenn man vor der Realität die Augen schließt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hattest du in der Zwischenzeit einer Beratung? Mich würde interessieren, was der Arzt zu dem Thema Bypass bei Volumenesser erzählt hat. Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema, war lange Zeit in AC Foren aktiv. Eines kann ich dir sagen, wenn du dein Essverhalten nicht änderst vor der Op, dann dehnst du deinen Restmagen. Es ist sehr wichtig sich vor OP an geregeltes Essen, Abmessen von Nahrungsmitteln zu gewöhnen. Deshalb wird in Deutschland das MMK empfohlen, Verhaltenstherapie, Sporttherapie und Ernährungsberatung. Warum versuchst du dieses Programm nicht ohne OP durchzuziehen? Du hast nichts zu verlieren außer Gewicht.
    • Ich bin wirklich kein Fan von Ramonas Forum, aber lese dir bitte die Themen zum Bypass gründlich durch. Es gibt so viel User, die Probleme haben mit Fehlbesiedelung des Dünndarmes, Dehnung der Anastomose mit Sturzentleerungen und massiven Unterzuckerungen, dass sich einige schon ein Band um die Anastomose oder ein Fobiring setzen lassen mussten. Eine Userin kenne ich, sie hat sich den Bypass zurückoperieren lassen, weil sie mit den vielen Unterzuckerungen nicht ein normales Leben führen konnte. Der Bypass wird gerne als Beispiel angeführt, eine Zuckerkrankheit erfolgreich zu behandeln. Hierzu ein Artikel aus dem deutschen Ärzteblatt Deutsches Ärzteblatt: Magenbypass: Riskante Heilung des Typ 2-Diabetes Lese mal die Erfahrungsberichte durch, Stichwort Dumping, Hypoglykämie, Fistel (gastro gastrale Fistel). Kannst du in der Suchfunktion in diesem Forum gerne nachlesen Dünndarmfehlbesiedelung - Seite 2 - Magenbypass - Adipositas24.de
      Du bist erst 19 Jahre und hast noch 60 Jahre vor dir. Willst du deinem Körper das wirklich antun?

      PS: Sorry liebe Mods, dass ich ein fremdes Forum verlinke, in diesem Fall finde ich es aber sinnvoll.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Evi ()

    • Also ich habe mal in den Thread zur Dünndarmfehlbesiedlung "reingeschnuppert".
      Auch die "Fäkaltransplantation", sehr phantasieanregend:eek:
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Evi schrieb:



      Es ist sehr wichtig sich vor OP an geregeltes Essen, Abmessen von Nahrungsmitteln zu gewöhnen. Deshalb wird in Deutschland das MMK empfohlen, Verhaltenstherapie, Sporttherapie und Ernährungsberatung. Warum versuchst du dieses Programm nicht ohne OP durchzuziehen? Du hast nichts zu verlieren außer Gewicht.



      Das frage ich mich auch.
      Wenn dann sowieso die Essensmengen reduziert werden müssen, und laut Sabsi die bisher zu großen Mengen zum Übergewicht führten, warum das Ganze dann nicht ohne OP???

      Ich denke in vielen Köpfen geistert die Vorstellung, dass sich all das nach einer OP von allein regelt...
      und dieser Weg dann dadurch leichter wäre.

      Ich kann Evis Gedanken nachvollziehen und ihrem Vorschlag nur absolut zustimmen.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo Sabsi,
      so könnte dein Op-Plan der nächsten Jahre aussehen.

      19 Jahre - 120 kg - Magenbypass
      event. Gallenblasenentfernung

      21 Jahre - 75 kg - Wiederherstellungsops - Bodylifting, Beine, Arme, Brüste?
      23 Jahre - 87 kg - (das sind die absolut üblichen Kilos die wieder drauf kommen, oft auch wesentlich mehr.
      23 Jahre - 87 kg - ein Fobiring, oder B-Band oder event. auch eine weitere Verkleinerung deines Pouches... bis dahin gibt es sicher noch andere nette OPs

      Schon alleine das und da ist noch keine Komplikation dabei, wird dich Monate, oder eigentlich Jahre kosten. Und du wirst immer noch nicht mit dir zufrieden sein, es wird immer noch Menschen geben die dich nicht als schlank ansehen.

      Ohne Selbstakzeptanz wirst du weder mit noch ohne OP glücklich.

      Aber egal was wir schreiben oder egal welche Argumente du zu hören bekommst, du hast dich längst entschieden. Für den vermeintlich einfachen Weg. Es tut mir sehr leid dass du dich da so irrst.

      Gruß
      Bärbel
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Ich habe mich in dem von Evi verlinkten Forum (das ich bereits von früher kannte) nochmals umgesehen und einen absolut aufschlussreichen Thread entdeckt bezüglich Gewichtsabnahme und anschließender Gewichtszunahme.
      Ich verlinke mal nicht, aber er ist gerade ganz aktuell und für manche vielleicht eine zusätzliche Bestätigung oder gar ein Augenöffner.
      Es schreiben dort langjährig Operierte über ihre Erfahrungen mit der Abnahme, der Stagnation und anschließender Wiederzunahme und der Rückkehr alter Essgewohnheiten.

      Das alles kann ich mit jeder x-beliebigen Diät auch haben und 2-3 Jahre "tolle" Abnahme mit den gleichen persönlichen Problemen wie vorher wären mir niemals die Risiken und Nebenwirkungen der OP wert.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass sich jemand ohne Not auf eine solche OP einlassen würde. Aber hier gewinnt man wirklich den Eindruck, als würde schlicht der vermeintlich einfachste Weg gewählt.

      Alle Vorschläge, doch erst mal selbst an sich zu arbeiten, werden pauschal abgelehnt, wobei sich mir der gleiche Eindruck aufdrängt, den auch Sophie schildert:
      (Nebenbei: diese Einstellung "Ich will aber - jetzt und sofort *Füße-aufstampf*! Ich will nicht an mir arbeiten! Wäh!" halte ich für ... unreif. Diese Neigung, jedem Wunsch unkontrolliert unbedingt sofort nachzugeben, und das Leben sofort so haben müssen, wie man es sich erträumt, passiv auf Rettung von außen (OP) zu warten, ist oft mit verantwortlich für Zuviel-Essen. ...)
      Vor allem diese passive Einstellung, dass die Rettung von außen erfolgen müsse, lässt mich kopfschüttelnd zurück...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boewi () aus folgendem Grund: Zitat repariert

    • Meinem Schwiegervater musste in den 1960er Jahren ein Großteil des Magens entfernt werden (nicht wegen AC; er war sehr schlank und daran hätte man zu der Zeit auch nicht im Traum gedacht). Er hatte dann sein ganzes Leben lang täglich mit den weitreichenden Folgen der OP zu kämpfen. Er war schwerbehindert und mit 39 Frührentner. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er manche Ansichten hier lesen könnte.
    • Rosenrot schrieb:

      ...
      Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er manche Ansichten hier lesen könnte.

      Es wäre nett, wenn du etwas detaillierter schreiben würdest, was du uns damit sagen willst. Irgendwie.
      So ist es nur allgemein dahingeschrieben, dass sich Jeder angesprochen fühlen kann, egal welche Stellung dazu genommen wurde.

      Mein Opa hat mit einem Drittel Magen sehr gut und lange gelebt. Er hat immer gearbeitet bis zur Rente und ist dann mit 81 Jahren an einem "Schlägle" gestorben. Also kann man nicht pauschal sagen, dass es mit einem kleineren Magen lebensgefährlich ist.
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    • Boewi schrieb:

      Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass sich jemand ohne Not auf eine solche OP einlassen würde. Aber hier gewinnt man wirklich den Eindruck, als würde schlicht der vermeintlich einfachste Weg gewählt.

      Alle Vorschläge, doch erst mal selbst an sich zu arbeiten, werden pauschal abgelehnt, wobei sich mir der gleiche Eindruck aufdrängt, den auch Sophie schildert: Vor allem diese passive Einstellung, dass die Rettung von außen erfolgen müsse, lässt mich kopfschüttelnd zurück...


      Ich kann es verstehen. Einmal kommt der Punkt, da mag man nicht mehr kämpfen. Man hat die psychischen und physischen Reserven aufgebraucht. Der Weg vor einem ist dunkel und steinig, kein Lichtpünktchen am Horizont.. Dann denkt man nur noch:"Entweder kommt jetzt das Wunder von außen oder ich verrecke!"

      Mit freundlichen Grüßen Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Sonnenkuss schrieb:

      Es wäre nett, wenn du etwas detaillierter schreiben würdest, was du uns damit sagen willst. Irgendwie.
      So ist es nur allgemein dahingeschrieben, dass sich Jeder angesprochen fühlen kann, egal welche Stellung dazu genommen wurde.


      Entschuldigung. Ich habe mich auf die Beiträge von Sabsi bezogen. Mein Schwiegervater hätte bei seiner eigenen Erfahrung ganz sicher nicht verstehen können, dass Menschen auch ohne zwingende medizinische Notwendigkeit aus hauptsächlich optischen Gründen freiwillig einen Eingriff an einem wichtigen Organ vornehmen lassen würden.

      Also kann man nicht pauschal sagen, dass es mit einem kleineren Magen lebensgefährlich ist.


      Hab ich auch nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Boewi () aus folgendem Grund: Zitatklammer repariert

    • Lisa Cortez schrieb:

      Ich kann es verstehen. Einmal kommt der Punkt, da mag man nicht mehr kämpfen. Man hat die psychischen und physischen Reserven aufgebraucht. Der Weg vor einem ist dunkel und steinig, kein Lichtpünktchen am Horizont.. Dann denkt man nur noch:"Entweder kommt jetzt das Wunder von außen oder ich verrecke!"

      Mit freundlichen Grüßen Lisa

      Ich könnte das verstehen, wenn jemand jahrzehntelang gekämpft hätte, mit allen Aufs und Abs. Aber Sabsi ist doch erst 19, da kann sie gar noch nicht richtig gekämpft haben.
      Sie hat sich für eine OP entschieden, und diese Entscheidung können wir bedauern, müssen sie aber respektieren. Vielleicht klappt es ja.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Es klappt! Die ersten fünf-sechs Jahre, wie bei schier jeder Diät.

      Was danach kommt, wird man dann nicht mehr in irgendeinem dieser "AC-Lobpreisungsforen" lesen, die wenigstens wollen sich eingestehn, wieder einmal sozusagen "versagt" zu haben. Furchtbar, was Menschen angetan wird, was Menschen bereit sind zu tun, nur damit sie vermeintlich schlank werden.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Sophie schrieb:

      Ich könnte das verstehen, wenn jemand jahrzehntelang gekämpft hätte, mit allen Aufs und Abs. Aber Sabsi ist doch erst 19, da kann sie gar noch nicht richtig gekämpft haben.
      .


      ich kenne ja die jungen Erwachsenen ( ab 18) aus der Psychiatrie und die Jugendlichen aus der Kinderpsychiatrie, man kann schon in jungen jahren genauso krank am Leben wie ein älterer Mensch sein . :mad:
      Weniger Frage des Zeitraumes als der Intensität.

      liebe Grüße Lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Lisa Cortez schrieb:

      Ich kann es verstehen. Einmal kommt der Punkt, da mag man nicht mehr kämpfen. Man hat die psychischen und physischen Reserven aufgebraucht. Der Weg vor einem ist dunkel und steinig, kein Lichtpünktchen am Horizont.. Dann denkt man nur noch:"Entweder kommt jetzt das Wunder von außen oder ich verrecke!"



      Den Gedankengang kann ich ja absolut nachvollziehen.

      Allerdings denke ich persönlich, dass eine OP in diesem Falle wahrscheinlich nur die Symptome angreift und nicht die Ursache.

      M.E. sollte zuerst geklärt werden, ob nicht die Psyche mehr Hilfe benötigt als der Körper.
      Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat,
      der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach)
    • Verstehen kann ich das auch. Ich habe mich ja ursprünglich auch mal damit beschäftigt, weil man mich dazu drängen wollte. Ich bin aber nach sehr gründlicher Abwägung schon in wesentlich jüngeren Jahren zu dem Ergebnis gekommen, dass ein solcher Eingriff menschenverachtend und überhaupt nicht zielführend ist. Hat sicher auch viel mit den Werten zu tun, die man persönlich hat. Mir ist es halt wichtiger, intakt und gesund als schlank zu sein.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Tut mir leid...ich habe momentan wenig zeit....ja natürlich melde ich mich trotzdem, auch wenn mir viele von der Operation abraten.
      Aber keine Sorge, ihr müsst mir keine Ratschläge mehr geben. ;)
      Ich habe am Montag dem 7.7.2014 die OP gehabt und mir geht es prima. Ich hatte bis jetzt keine Übelkeit oder sonstige Probleme. Gestern habe ich das erste mal wieder etwas Essen und trinken dürfen und ich muss sagen es hat gut funktioniert.
      Morgen darf ich das Krankenhaus bereits wieder verlassen.:hopps: