Werde ich je wieder eine Arbeit finden?

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Madame 2013

      madame schrieb:

      Ich bin wirklich verzweifelt. Seit dem Jahr 2006 bin ich arbeitslos, in dem Jahr wurde auch unser Sohn geboren, ich habe es mit Minijobs versucht, mit Zeitarbeit, aber entweder wurde ich gekündigt oder es hat einfach für mich nicht so gepasst.

      Ich habe Hotel und Informatikkauffrau gelernt, ich bin sehr fit in sämtlichen Büroangelegenheiten, Sprachen usw.

      Wie es so ist, im Laufe der Zeit habe ich mich von der stämmig-molligen Madame in eine Frau mit Adipositas permagna entwickelt. Irgendwie habe ich das nicht so wahrgenommen:eek:, dass es so"schlimm" ist, ich wiege 140 kg auf 1,80.

      Ich habe mich in den letzten Jahren bemüht Arbeit zu finden, aber Freunde und Familie(und die wollen mir keine reinwürgen) haben mir ziemlich offen gesagt, dass meine Wunschstellen(Büro, Verwaltung etcpp) wohl mit meinem Gewicht nicht in Frage kommen und ich muss Ihnen recht geben. Und ich suche nicht den Supermanagerjob, sondern wäre auch mit einem Archivjob zufrieden.

      "Büro" kann ich, ich kann mir nicht vorstellen als Verkäuferin zu arbeiten, das liegt mir einfach nicht. Meine Therapeutin hat auch gemeint, ich solle mich mal als Tagesmutter oder Altenpflegehelferin bewerben. Tagesmutter ist für mich indiskutabel:eek::grins:

      Mich frustiert es einfach, dass mein Gewicht ein Hindernisgrund sein soll, irgendwo im Büro was in den PC zu klopfen, herrgott! Und Bewerbungen habe ich geschrieben, das dürft Ihr mir glauben, ich habe nicht mal ein Nein Danke gehört:mad:

      Danke, dass ich mich austoben durfte;)


      also das war Madame 2013, sie ist nicht mehr hier.
    • Ich kann jeden verstehen, der sagt er braucht den Job. Aber man muss wirklich gut abwägen, ob es sich wirklich lohnt.

      Meine Mutter etwa mochte ihren Job, auch wenn viel zu tun war. Sie war Vertreter. Nach einem Unfall fiel sie für längere Zeit und all die Probleme, die sie seit 30 Jahren mit sich rumschleppte kamen auf einmal hoch.

      Anstatt ihr zu helfen schließlich war sie schon 25 Jahre in der Firma, wurde sie unter Druck gesetzt zu kündigen oder ähnliches.

      Jetzt ist sie Rentnerin, weil sie berufsunfähig ist. Sie kann von Glück reden, dass die Rente halbwegs reicht und ihr Mann sie auch unterstützen kann.