Modediktat - Lassen wir uns alle gängeln?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • karinstein schrieb:

      Irgendwann wird es mit den Saris wieder ein Trend. Aber die farbigen Saris sind definitiv eine Bereicherung für die Modewelt


      Wann waren die denn in Deutschland denn Trend? Ich finde die hier nicht tragbar, ich würde so nie auf die Straße gehen. Wann soll man die tragen? Lange Kleidung, das ist doch nicht alltagstauglich, dann immer eine Stück Stoff über dem Arm, wie will man da seine Arbeit machen?
    • Für manche Modetrends bin ich einfach zu alt. Nicht weil ich mich nicht traue, sondern weil ich mich erinnere, dieses und jenes Element schon mal gesehen zu haben. Als ich ein Kind war und zwar an meiner Oma, an meiner Mama und damit ist es für mich nicht mehr trendy, sondern altbacken, steinaltbacken sozusagen.

      Aber was Vorgaben anbelangt, da sind wir noch wild und bunt verglichen mit Kyoto. Ich war ja diesen Sommer wieder vier Wochen in Japan und die Frau (jeden Alters und jeder Figur) in Kyoto kennt im Sommer nur vier Farben: Creme / Milchkaffee/ Navyblau und Schwarz.
      Dad dunkle kommt auf den Rock, die Hose, das Kleid. Das hellere ist meist mit Spitze oder zum Teil auch durchschneinend als Weste, Bluse, Jäckchen usw... drüber.
      Von 10 Frauen, die ich in einem U-Bahnabteil gesehen habe, trugen 8 diese Farbkombination. Die übrigen zwei waren so verwegen und mischten noch einen niedlichen Druck oder reines Weiß oder Pfirsich statt Creme dazu.

      Da freue mich mich auf meinen bunten Kleiderschrank und die Möglichkeit im Herbst wieder auf die Jagd nach meinen Lielbingsfarben zu gehen.
    • Angelika_D schrieb:

      Für manche Modetrends bin ich einfach zu alt. Nicht weil ich mich nicht traue, sondern weil ich mich erinnere, dieses und jenes Element schon mal gesehen zu haben. Als ich ein Kind war und zwar an meiner Oma, an meiner Mama und damit ist es für mich nicht mehr trendy, sondern altbacken, steinaltbacken sozusagen.

      .



      Genau...wenn ich die Blusen seh, mit den großen Schleifen vorne, muss ich immer an meine Tante denken---die hatte sie immer an und sie roch so furchtbar nach Mottenkugeln...

      "Kleider" , die aussehen wie die Kittelschürze meiner Oma...

      Blusen mit Blümchendruck....die MUSSTE ich als Kind immer anziehen, weil "soooo niedlich"....seitdem hasse ich dieses Muster. Genauso wie Röcke/Kleider...
      Die erste Hose bekam ich, als ich ende 4.ter Klasse war...(das letzte Kleid, dass ich anhatte, war vor 17 Jahren-mein Hochzeitskleid).

      Am liebsten mag ich einfache, längere NORMALE T-Shirts...die kann ich zu allem anziehen.dazu einfache Jeans. Fertig aus. Naja, demletzt hatte ich mal Glück, und fand zufällig (ist es nicht so, dass, wenn man unbedingt was braucht, NIE was findet--und wenn man mal nur kucken will...findet man die dollsten Dinger) jede menge T-Shirts mit Glitzer vornedrauf (ich lieeeebe Glitzer)..Pailetten usw. Da hab ich mich eingedeckt--und noch nicht mal teuer..

      Ne Arbeitskollegin hat auch gemeint, die Mode "jetzt" würde wieder "normaler" werden...also nicht mehr Bauchfrei und so komische Muster, sondern eher richtung "normalmuster und normalfarben" gehen--also keine Neonfarben mehr.

      Und wenn ich mal bei Popken einkaufe, hats die Verkäuferin (falls sich mal eine an mich wagt) schwer, mir was zu bieten, das mir auch gefällt.. (Eben die Blümchenmuster...oder die rießen Oma-Schleifen--oder ganz einfach die Stoffart---Polyester-Plastikmist-will ich nicht) Und NUR schwarz---Leute...ich hab dutzende von schwarzen Oberteilen---wenn man den Schrank aufmacht, denkt man, ich wäre im Trauerjahr...Ich will mal auch was buntes...KEIN Blümchenmuster, KEINE Neonfarben, KEIN Schweinchenrosa...KEIN Braun/Beige/grau.....) Wie gesagt, echt schwer, da was zu finden. Meist muss ich dann doch wieder schwarz nehmen (schwarz macht ja soooo schlank...ja, und alt.) Selber bin ich dunkelhaarig, dunkle Augen--und dann noch schwarz angezogen...und die jüngste bin ich auch nicht mehr..also brauch ich was farbiges, dass meinen Teint ein wenig zum blühen bringt..
      Da pfeiff ich auf das Modediktat...
      Nur, weil kübelgrün "in" ist, werd ich mir das bestimmt nicht kaufen...oder Plateuschuhe (sorry, in den 70ern hab ich mir ne üble Bänderdehnung mit denen eingefangen, als ich umgeknickt bin---hab heute noch Probs mit)

      Gut, ich kann nicht immer "College-Schuhe" kaufen...wenn die im moment nicht "in" sind, muss ich eben was nehmen, was annähernd so ist--und wenn die Spitze vorne eckig ist...nächstes Jahr kommen bestimmt wieder die 50er-Jahre Spitzen....

      Pesi
    • Wenn ich meinen Frust maximieren will, muss ich nur Klamotten shoppen gehen. Wie Pesi schreibt: warum muss Damenmode egal welcher Größe entweder "niedlich" oder schwarz oder "Knallbonbon" sein? Ich hasse auch Blümchenmuster, Spitze, Schleifen, Rüschen, Puffärmel, aber auch Glitzer, Gold und Animalprint.
      Wenn mir ausnahmsweise mal etwas gefällt, dann gibt es das garantiert nur bis Größe 42. GSD gibt es im Herbst immer mal wieder diese schönen Beeren- und Laub-Töne, da decke ich mich vorsorglich ein, wenn ich mal was finde.
      Mittlerweile schaue ich fast gar nicht mehr in Geschäften nach Klamotten. Davon werde ich nur depressiv. Früher hatte ich immer noch das Bedürfnis, den Stoff anzufassen, die Verarbeitung zu prüfen, die Farbe im Original zu sehen. Langsam kaufe ich immer öfter im Internet, oder nähe gleich selber.
      Klar lassen wir uns gängeln, aber es bleibt einem gar nichts anderes übrig, wenn man in allen Läden das Gleiche kriegt.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Klar dass ich in der Chefetage nicht mit Jeans herumlaufen kann (obwohl, sogar die Chefs hier tragen Jeans....bis auf die "Audits" oder wenn Geschäftskunden kommen..)

      Ich könnte mich zb gar nicht im Kostüm vorstellen (jaa, ist Gewöhnungssache...hab sogar mal ne "Stoffhose" ---DIE JUCKT vielleicht---gekauft, für den Abschlußball unserers Tanzkurses---Kleid war mir zu teuer für einmal anziehen)
      Und klar hab ich auch "feinere" Teile für "obenrum"...
      aber ich bin eine einfache Sachbearbeiterin, die noch dazu alleine in nem Großraumbüro sitzt..(hihi--kann den gaaanzen Tag Musik nach MEINEM Geschmack laufen lassen)..(OBwohl, soo groß ist das Büro nun auch wieder nicht--aber so 50 qm kann das schon haben-war früher ein Lagerraum...nu ist es "Meßraum" mit allem möglichen Meßgeräten und Mikroskopen-an denen ich auch noch arbeiten muss).

      Im moment geht es mit den Oberteilen schon....die Teile, die aussehen wie ein T-Shirt und ne Weste drangenäht....aber leider viele wieder in Schwarz-weiß....Zweimal hatte ich "Glück"---bekam ein grünes und rotes Teil...einmal gewaschen--konnte es meine Tochter anziehen...und es war Handwäsche...
      Da ärgere ich mich immer wieder...mit den großen Größen können die´s ja machen....Wir sind ja drauf angewiesen, dass jemand sich "herablässt" und große Sachen näht...die Kinderkleider (äh--bis Größe 42) da gibts ja genug Konkurzenz, da müssen die auch Qualität liefern.

      Und ehrlich--ich seh nicht ein, dass ich für ein popliges T-Shirt 50 Euro zahlen soll...Oder für ne Bluse (beim C&A würde die in "normalgröße" keine 20 euro kosten) bei "Übergröße" schlappe 160 Euronen hinlegen muss)
      Und das hat nichts mit "mehraufwand" zu tun...(da sind Babysachen schwerer-weil filigraner- herzustellen...und nen Strampler bekommt man schon um die 20 Euro rum) Und "mehr" Stoff gerechtfertigt keinen Preisaufschlag von 500 Prozent... Meine Meinung...

      Pesi
    • Pesi schrieb:

      Kinderkleider (äh--bis Größe 42)


      Ich finde es nicht gut, wenn "in die andere Richtung" diskriminiert wird und lächerlich machende Beschreibungen verwendet werden. Erwachsene Frauen als Kinder zu bezeichnen, weil sie maximal Größe 42 benötigen, ist für mich abzulehnen.

      Es gibt zwar sicher Kinder, die Größe 42 benötigen, üblicherweise passt diese Größe aber erst ab dem Teenageralter.
    • Pesi schrieb:


      Und wenn ich mal bei Popken einkaufe, hats die Verkäuferin (falls sich mal eine an mich wagt)


      An mich muss sich keine Verkäuferin "ranwagen". Brauche ich keine Hilfe, lehne ich dankend ab, und das hat bisher noch jede Verkäuferin sofort akzeptiert.

      Deine Beschreibung klingt, als müssten sich Verläuferinnen vor deiner Reaktion fürchten.

      Pesi schrieb:


      Nur, weil kübelgrün "in" ist, werd ich mir das bestimmt nicht kaufen...oder Plateuschuhe (sorry, in den 70ern hab ich mir ne üble Bänderdehnung mit denen eingefangen, als ich umgeknickt bin---hab heute noch Probs mit)


      Bedrängt dich denn jemand, grüne Kleidung zu kaufen? Oder Plateauschuhe zu tragen?

      Ich nehme an nein. Warum dann das "sorry"?
    • Ich kauf mir gerade ein Dirndl.
      Bin selbst über mich erstaunt, aber die letzten Jahre ist es bei uns wirklich so, dass man im September und Oktober ständig auf irgendwelche oktoberfestähnliche Events eingeladen wird, sowohl privat, als auch beruflich.
      Da fällt man ohne Dirndl richtig auf.
      Jetzt war ich in einem großen Trachtenshop und dachte ich probiers einfach mal an... Und siehe da, es steht mir super. Hab Midi und Maxi-Dirndl probiert, mit Froschgoscherl und Herzausschnitten... Bin richtig begeistert. Morgen mach ich ernst und kauf eins...
      Normalerweise kaufe ich Hosen, Blusen, Oberteile, sehr selten Kleider und Röcke. Aber ein Dirndl ist was ganz neues für mich. Mein letztes hatte ich mit 3 Jahren.

      lg
      Bärbel
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • Das mit dem "Sorry" und Plateusohlen hat den Hintergrund, dass man bei uns schon "unmodern" ist, wenn man mal keine Absätze hat...und ein absolutes "muss" sind die Plateusohlen...Ich finde sie auch nicht sooo besonders dolle. Das man sich schon fast verteidigen muss, weil man diese Schuhe NICHT kauft...

      Und mit "ranwagen" ist auch so, BIS man mal eine gefunden hat....von alleine kommen die kaum...
      Vor mir braucht man auch keine angst haben. Bin immer SEHR Höflich und freundlich (obwohl ich manchmal angeranzt werde--aber mehr in Elektronikfachgeschäften oder in nem Supermarkt, wenn ich erst mal "guten Tag--Entschuldigung...haben Sie noch das und das??" sage, kommt die pampige Antwort:"Nur noch das, was im Regal steht!"---- Naja, entschuldigung--ich hab früher auch im Supermarkt gearbeitet--ich hab NIE solche pampigen Antworten gegeben-im Gegenteil-hab die Kundschaft dann lieb angelächelt und gemeint."Ich geh mal ins Lager schauen!"--und das hab ich auch..und siehe da--meist war dann doch noch was auf Lager..
      Aber das scheint schon ein Standartspruch zu sein ..."Hätten Sie die Schuhe auch zwei Nummern größer?"-"Nur noch das, was im Regal steht"--"hätten Sie von den Joghurts noch was im Kühlhaus?"-"Nur noch das...."....(Wenn man die hört, frag ich mich als, was die denn am nächsten Tag verkaufen wollen, wenn nur noch das da ist, was im Regal steht)...
      Klar, die stehen unter Streß, werden auch oft dumm angemacht. Aber ist das ein Grund, wenn man HÖFLICH fragt, dass man so angebrummelt wird? Die überlegen ja noch nicht mal, ob ne Lieferung gekommen sein könnte...Und das Kühlhaus wird auch nicht gähnend leer sein..
      Aber das ist ein anderes Thema..

      Mit "Kinderkleider" hab ich absolut nichts in lächerliche oder diskriminierende gezogen... (manche legen hier aber auch jedes Wort auf die Goldwaage). Schau mal bei Größe 42 in Kinderkleidergröße nach--ist 182... Und viele "42" sind keine "42" mehr, sondern neigen sehr zu "38"--(Ne Arbeitskollegin berichtet mir regelmäßig davon, sie hat ne "42")

      Und wenn es für MICH "Kindergröße" ist---dann eben, weil alles so zierlich und klein ist. Was ist da diskriminierendes dabei???? hab ich "Kleinkindergröße" geschrieben????
      Wenn ich meine "54" neben ne "42" lege...was meinst du, sieht meine Größe da aus ? Ich sag es lieber nicht, sonst werd ich auch wieder angemotzt...oder leg ne 64 neben ne "54"...
      Und dann von "38" oder "42" von ner "Damengröße" zu sprechen...fällt mir persönlich schwer...Dann sind die eben klein und zierlich --wie eben Kinderkleider. Ich hab die Frauen, die solche Kleidergrößen tragen, NIE als Kinder bezeichnet---oder ?

      Pesi
    • Pesi schrieb:

      Das mit dem "Sorry" und Plateusohlen hat den Hintergrund, dass man bei uns schon "unmodern" ist, wenn man mal keine Absätze hat...und ein absolutes "muss" sind die Plateusohlen...Ich finde sie auch nicht sooo besonders dolle. Das man sich schon fast verteidigen muss, weil man diese Schuhe NICHT kauft...


      Danke für die Erklärung, nun verstehe ich besser, was du meintest. Ich habe diese Erfahrung bisher nicht gemacht, daher habe ich nachgefragt.

      Pesi schrieb:


      Mit "Kinderkleider" hab ich absolut nichts in lächerliche oder diskriminierende gezogen... (manche legen hier aber auch jedes Wort auf die Goldwaage).


      Mag sein, dass ich diesmal ein Wort auf die Goldwaage gelegt habe, Aber du hast bei mir, nicht beabsichtigt deinerseits, einen Trigger erwischt.

      Pesi schrieb:


      Und wenn es für MICH "Kindergröße" ist---dann eben, weil alles so zierlich und klein ist. Was ist da diskriminierendes dabei???? hab ich "Kleinkindergröße" geschrieben????
      Wenn ich meine "54" neben ne "42" lege...was meinst du, sieht meine Größe da aus ? Ich sag es lieber nicht, sonst werd ich auch wieder angemotzt...oder leg ne 64 neben ne "54"...
      Und dann von "38" oder "42" von ner "Damengröße" zu sprechen...fällt mir persönlich schwer...Dann sind die eben klein und zierlich --wie eben Kinderkleider. Ich hab die Frauen, die solche Kleidergrößen tragen, NIE als Kinder bezeichnet---oder ?


      Weil ich kein Kind bin und auch keine Kindergröße trage. Ich bin eine erwachsene Frau und trage Erwachsenenkleidung. Warum also nicht Damengröße? Ich bin nicht einmal zierlich, auch wenn mir bei bestimmten Schnitten diese Größe passt. Besonders groß bin ich allerdings tatsächlich nicht.
    • Ich lasse mich nicht gängeln, sondern ich suche mir aus der aktuellen Mode Dinge raus, die mir gefallen, z.B. Leder(imitat)jacken. Wenn sie mir dann nicht stehen, lasse ich es einfach.
      Was ich z. B. nicht mitmache, sind die momentan überall angebotenen Loop-Schals, obwohl ich Tücher, etc. liebe. Aber ich habe das Gefühl mich damit zu erwürgen, meist sind sie auch entweder zu fein, das sieht für mich bei mir albern aus oder ich habe eine komplette Stoffbahn um den Hals hängen.
      Ich habe 2-3 neue Metall/Pailettenteile, die ich mit meinen Basics kombiniere. Ich habe mich aber nicht gängeln lassen, mir gefällt es einfach. Ich finde es aber auch schön, etwas "Modernes" zu tragen.
      In Röhrenhosen, Wedges oder Slimfit Shirts passe ich nicht rein, also lasse ich es.

      Ich habe Grundsätze, an denen kann kein Modediktat was ändern (bezügl. Farbe und Material), aber warum mit den restlichen 10% nicht ein bisschen spielen?
    • Es gibt nur eine Sorte Kleidung, die ich als Kindergröße bezeichne und zwar ist das, wenn ein Kleidungsstück XL der Kleidergröße 40/42 entspricht.
      Der Ausdruck "Kinder-XL" stammte nicht von mir, sondern von einer normalgewichtigen Bekannten, der aber in dem Laden auch nix passte.
      Ich bin manchmal so durcheinander mit XL; einmal entspricht es einer 42, dann in anderen Läden wieder 48/ 50 oder 52.
      Gestern gab es bei netto reduzierte Unterwäsche, verpackt in Plastik, mit der XL.
      ich habe sie heimlich aufgemacht :confused:
      aber ich musste sie mir angucken, was gemeint ist.

      liebe Grüße Lisa
    • Ich persönlich finde nichts dabei, solche "Reizwörter" zu benutzen...dafür schlage ich bei anderen Wörtern eben Saltos.... Nicht jeder ist gleich "hart" oder "abgestumpft"...
      Der eine findet es schlimm, wenn man "du Sau" sagt, beim anderen ist "Du Ferkel" vieel schlimmer (bei uns im Ort ist das eine nicht so schlimm wie das andere--10 km weiter gerade andersrum)

      Ok--ist auffassungssache.
      Ich hab mich dafür entschuldigt, hab es mir auf die Fahne geschrieben--mehr kann ich nicht tun.

      Man muss damit leben, dass Leute unterschiedlich empfindlich sind. Wo ICH selber den Kopf schüttel und sage "da war doch gar nichts dabei.."--reg ich mich bei anderen Sachen auf, wo die Leute sagen "Ähm---HÄÄÄ?"
      Jeder hat seine empfindliche Stelle....der eine eben beim Gewicht...der andere bei seinem Job ...


      Wie gesagt, ich hab mich entschuldigt, werde mich daran halten, und nu hoffe ich, dass sich niemand mehr darüber aufregt.


      Pesi
    • :grins: och wie süüüß ..

      Das erinnert mich daran, dass ich meinen Kindern NIE Schimpfwörter beibringen wollte... Immer so "kurz vor knapp" ein "Heidernei" anstatt "Scheiße"...oder dann eben ein "hoppala"...
      naja, wie man so drauf ist als "junge Mutti"...:)

      Ich und meine Tochter waren in einer Krabbelgruppe...Gut..ich morgens die Brötchen besorgt....und EINEN Meter vorm Ziel kracht mir dir Tüte durch, und ALLE Brötchen landen im Schlampes.. Ich dann ein herzhaftes "SCHEIßE!!!!!"----und meine Tochter fröhlich "Seiße, Seiße, Seiße" (das SCH konnte sie noch nicht:mama:)

      Pesi
    • Also zum Teil kann ich das so nachempfinden.

      Ja klar, man kann nur das kaufen, was angeboten wird - und vor allem bei großen Größen ist man da ganz schön eingeengt und keine entsprechende Auswahl. Leider.

      Aber im Endeffekt entscheiden wir doch immer noch selbst am Ende, was wir tragen. Ob es das T-Shirt mit dem kleinen Bärchen ist oder eben die schicke Bluse mit einer Strickjacke.

      Ja, wir sind eingeschränkt aufgrund unserer Größe. Aber trotzdem sollten wir nur das anziehen, was auch unserer Persönlichkeit entspricht und worin wir uns wohl fühlen. Alles andere ist Quatsch.

      Ich bin ganz begeistert von dieser neuen "Chinawelle", über die ich hier auch schon mittlerweile oft im Modeforum gestoßen bin. Mittlerweile habe ich mir auch bei diversen Shops etwas schneidern lassen und selbst mit Zoll war es immer noch billiger als so manches hässliche Zeugs von der Stange. vorallem heirate ich auch im Dezember und es ist eine Tortur ein Brautkleid zu finden. Ich wohne auch in einer ländlichen Gegend - Heißt hier gibt es keine risen Auswahl.
      Was soll ich also machen? Als dicke, junge, modebewusste Frau, die auch gerne in einem Traum aus Weiß heiraten will....
      Das wollen schließlich nicht nur schlanke Gazellen :)

      Fazit: Kauft nichts, was euch nicht wirklich gefällt. Außer ihr zieht es zum schlafen an :)

      Itsme schrieb:

      Ich dachte immer von mir, dass ich recht autark bin, was die jeweils momentanen Modevorgaben anbelangt.
      Ich dachte immer, ich lasse mich nicht beeinflussen, lasse mir nicht vorschreiben, was ich zu tragen habe, bin immun gegen das, was die Modeindustrie sich wieder einmal für uns Frauen so ausgedacht hat...

      Aber anscheinend komme ich - oder so nehme ich an - kommen wir alle gar nicht daran vorbei.
      Manche Frau will das vielleicht auch gar nicht und ist froh über Vorgaben, weil sie möglicherweise unsicher ist. Dann haben Vorgaben etwas Gutes. Aber was ist bei Frauen wie mir, die einen eigenen Geschmack haben?

      Festgestellt habe ich das deutlich an mir, als ich im Zuge von Räumarbeiten alte Alben durchblätterte. Ich war echt geschockt! So was soll ich mal getragen haben??? Das entsprach doch gar nicht wirklich meinem Geschmack!

      Oder liegt es einfach daran, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, weil man eben nur das angeboten bekommt, was es im Rahmen der Vorgaben gibt?

      Wenn man nicht gerade perfekt im selber entwerfen und schneidern von Kleidung ist - und das bin ich bestimmt nicht - oder wenn man es ist, aber einem einfach die Zeit fehlt, sich immer selber etwas zu nähen, dann muss man halt kaufen was angeboten wird. Und da muss man dann doch recht oft Kompromisse eingehen.
      Also hängt man mit drin in der Mangel der Modeindustrie! Und das wohl erst recht, wenn es um "Ausnahmegrößen" geht.

      So empfand ich eine ganze Zeit lang eine regelrechte Abscheu wenn ich bei Ulla Popken schaute. Alle Oberteile waren mit "niedlichen" Applikationen versehen. Wirklich praktisch alle. Bärchen, Blümchen, Figürchen... mein Gott wie scheußlich! Entweder man trug sie oder man konnte sehen wo man was her bekommt. Internet hatte ich noch nicht und ansonsten bot hier kaum jemand größere Größen an.

      Das hat sich Gott sei Dank geändert. Zumindest ist die Auswahl größer und man kann doch ein wenig mehr auf den eigenen Geschmack eingehen. Natürlich auch das nur im Rahmen dessen, was uns angeboten wird. Aber es ist vielseitiger geworden, oder wie sehr Ihr das?

      Aber trotzdem:
      Egal ob es um Kleidung, oder um Frisuren, oder um Schuhe etc. geht, wir beugen uns - in gewissem Maß alle. Weil uns gar nichts anderes übrig bleibt.
      Schaut mal alte Fotos von Euch an, Ihr werdet sehen...;)