SZ Artikel "Rund und ungesund" zu Übergewicht bei Kindern

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Alsta schrieb:

      Das war auch mein gedanklicher Ansatz...


      Ein schöner Ansatz, aber wenn ich daran denke, dass meine ersten (Null-)Diäten im Kindesalter ärztlich verordnet waren, dann bezweifele ich den sinn. Meiner Ansicht nach brauchen vernünftige Eltern keinen Führerschein, die plagen sich nämlich genug mit unvernünftigen Erziehern und Lehrern genug. Unvernünftige Eltern werden nicht profitieren, weil sie kein Interesse haben.
    • Maky schrieb:

      Ein bisschen Aufklärung kann also durchaus nicht schaden. :daumen:


      Richtig - die Aufklärung könnte aber auch dahingehend erfolgen, den Kindern zu erklären, wie man seine Zähne vor Karies schützt.

      Dazu muss man aber nicht das Spiel "wer weiß welche Lebensmittel böse und welche gut sind" spielen.

      Ein Bonbon ist nicht böse, wenn man sich die Zähne danach putzt oder einen Kaugummi kaut (was gerade in Kindergärten und Schulen meist verboten ist). Und die "guten" Äpfel enthalten ebenfalls Zucker und Säure und greifen die Zähne an...
    • SZ Artikel "Rund und ungesund" zu Übergewicht bei Kindern

      sueddeutsche.de/leben/uebergew…nd-und-ungesund-1.1685300

      Was diese amerikanische Mutter ihrer Tochter angetan hat und nun mit ihrem Buch noch übertrifft, dazu fehlen mir fast die Worte. Die Autorin des SZ-Artikels wiederum echauffiert sich einerseits über diese Mutter, fordert aber doch letztlich nichts wesentlich anderes: Den gefrässigen Kindern Grenzen setzen - sprich vorschreiben, was angemessen ist. Hauptsache bei alldem: der Norm entsprechen und blos nicht andere "unangenehm berühren". :roll:
      Die Haltung, die (auch) in diesem Artikel (unter dem Deckmäntelchen des engagierten Einsatzes für die Kinder-Gesundheit) insgesamt zum Ausdruck kommt, ist für mich einfach nur widerlich und macht mich traurig. :seufz:
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • Ich finde den Kommentar zum Foto absolut unter jeder Kanone. "Brüste, wo (noch) keine sein dürften". Geht's noch? Wie viel Abscheu einem dicken Kind gegenüber kann man denn noch aufbringen?

      Frau Charlotte Frank und die SZ erlauben sich das, was man bei den Dicken ja immer darf: sie als Menschen zeiter Klasse betrachten und auf ihr Aussehen reduzieren. Ich finde das auch widerlich.
    • Wir hatten dieses Thema schon mal. Ich habe die beiden Threads zusammengefügt.
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    • Der artikel hatte für mich positiv angefangen - und wumm, die Kehrwende - herziehen über dicke Kinder mit ihren "wenig ansprechenden Gesichtern" .....
      und so unfair! Auch dünne Menschen hängen vor dem Fernseher ab und essen Fertigpizzas - aber denen macht keiner einen Vorwurf!
      Und die Pauschalisierung, dass sich alle Dicken schlecht ernähren würden!
      Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Und ist auch keine Erklärung dafür, warum gerade ältere Leute, die ja noch sehr traditionell kochen, ohne Fertigkram, auch dick sein können.
      Und ja, die Eltern mit Gewichtsproblemen. Die können auf ihre Kinder angeblich nicht aufpassen!
      Hallo - geht es noch?!!!! Ich bin dick und mein Mann und die Tochter sind normal gewichtig. Ich bin meistens, diejenige, die kocht und die die Teller füllt-
      in drei gleiche Portionen. Trotzdem gibt es eine Dicke und zwei Schlanke! Wie ist das nur möglich??????
      Solange man schlank ist, wird einem von der Umwelt eh alles verziehen, auch schwere Essstörungen und seltsames Essverhalten.
      Dieses Messen mit zweierlei Maßstäben finde ich einfach nur ... :wand:
    • Diät mit sieben ist natürlich viel zu früh, bei mir fing sie ja mit eins an und ich habe immer noch ein gestörtes Essverhalten.
      Unsere Kinder durften von Anfang an so viel essen wie sie wollten und ich habe selbstverständlich Süßigkeiten nicht als Nahrungsmittel bezeichnet. Heute sind die Mädchen schlank bis normal gewichtig der Sohn übergewichtig. Aber wenn ich mir den Vater meiner Kinder ansehe der von Geburt an gemästet wurde und extrem schlank ist war meine Entscheidung richtig.

      Wenn mein Mann möchte kann er wochenlang auf Schokolade verzichten, er hat keinen Heißhunger drauf, das einzig schlimme ist dabei, dass er an Gewicht verliert.

      Ein kind so vorführen, geht nicht. Wenn ein Kind zum Übergewicht neigt kann ich als Mutter und Vater für eine gute und ausreichende Ernährung sorgen und Süßkram und Chips sind ja Dinge die ich auch bei dünnen kindern in Grenzen halte.

      Unsere Älteste und schlankstes Kind hat immer am meisten gegessen und die anderen beiden sollten diät machen. Da habe ich dem arzt und meiner Mutter sofort ein B vorgesetzt.
    • Die Frau ist krank.
      Nur um Geld zu verdienen, ihr Kind so vorzuführen. Eine Dummheit ohne Gleichen und dem Kind gegenüber eine absolute Frechheit.
      Hoffentlich kann sich das Mädel mal von der gestörten Mutter wegemanzipieren, egal ob mit dicker oder dünner Figur.

      Warum meinen selbst hier im Forum die Mütter immer, sich rechtfertigen zu müssen, für ein dickes Kind? Das versteh ich nicht? Soll das irgendwie das Gewissen beruhigen?
      Ich hab mal in nem alten Thread geschrieben, dass es für mich erheblich wichtigere Erziehungsziele, als "schlanksein" gibt, nämlich: Herzensbildung, wacher Geist und rege Intelligenz.

      Die Figur wird werden, wie es die Natur vorbestimmt hat. Egal ob Eltern "mästen" oder "Nahrung entziehen".
      Hat es bei Euch immer noch nicht "klick" im Hirnkasterl gemacht, dass wir und die Ernährung da oft und meist sehr wenig Einfluss darauf haben? Obwohl ihr selbst so viele Beispiele dafür kennt? Schade.
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    • Das Kind war sieben und wog 42 Kilo. Also mein alter Kinderarzt hätte mir geraten, das Gewicht stabil zu halten, da Kinder normalerweise wachsen, gleicht sich das dann aus. Gerade zwischen 10 und 12 gibt es bei Mädels oft einen ordentlichen Schub.
      Ich frage mich, ob diese "Super Mum" für ihr Vorhaben wirklich kinderärztliche Unterstützung gefunden oder ob das alles auf ihrem Mist gewachsen ist?

      liebe grüße Lisa
    • Lisa Cortez schrieb:

      Das Kind war sieben und wog 42 Kilo. Also mein alter Kinderarzt hätte mir geraten, das Gewicht stabil zu halten


      Ich finde, es gibt keine gute, kindgerechte und seiteneffektfreie Möglichkeit, "das Gewicht stabil zu halten". Denn das würde wieder darauf hinauslaufen: "iss nicht so viel und beweg dich, sonst wirst du fett".

      Es gibt nur eine Möglichkeit, mit einem dicken Kind umzugehen: es so zu akzeptieren, wie es ist und ihm zu helfen, seinen eigenen Weg und seine Selbstakzeptanz zu finden. Und mit einem dünnen Kind sollte man natürlich auch so umgehen. Da sollte es keinen Unterschied geben.

      Jetzt wird jemand sagen: ja, aber wenn das dicke Kind krank ist? Nun, auch dünne Kinder können krank sein. Es sollte keinen Unterschied geben, es darf auch keinen Geben, finde ich. Leider ist es bisher eine utopische Vorstellung.
    • Muminfrau schrieb:



      Es gibt nur eine Möglichkeit, mit einem dicken Kind umzugehen: es so zu akzeptieren, wie es ist und ihm zu helfen, seinen eigenen Weg und seine Selbstakzeptanz zu finden. Und mit einem dünnen Kind sollte man natürlich auch so umgehen. Da sollte es keinen Unterschied geben.



      Das sehe ich auch so und handel auch danach - auch wenn es manchmal verdammt schwer ist!
    • Muminfrau schrieb:


      Es gibt nur eine Möglichkeit, mit einem dicken Kind umzugehen: es so zu akzeptieren, wie es ist und ihm zu helfen, seinen eigenen Weg und seine Selbstakzeptanz zu finden. Und mit einem dünnen Kind sollte man natürlich auch so umgehen. Da sollte es keinen Unterschied geben.

      Jetzt wird jemand sagen: ja, aber wenn das dicke Kind krank ist? Nun, auch dünne Kinder können krank sein. Es sollte keinen Unterschied geben, es darf auch keinen Geben, finde ich. Leider ist es bisher eine utopische Vorstellung.


      Stimmt genau :applaus:

      LG Finchen