Magenbypass ändert Darmflora

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    • Finchen schrieb:

      Da frag ich mich, ob es auf Dauer gesund ist, wenn der Darmstoffwechsel geändert wird.
      Das mag auch einer der Gründe sein, warum die Zahl der Operierten, die Depressionen bekommen, so hoch ist. So eine völlig umgekrempelte Darmflora bringt sicherlich auch vieles mehr durcheinander. Dazu hatten wir irgendwo schonmal Beiträge und Artikelverlinkungen, die ich interessant fand.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
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    • Finchen schrieb:

      Da frag ich mich, ob es auf Dauer gesund ist, wenn der Darmstoffwechsel geändert wird.

      LG Finchen

      Das ist keineswegs gesund. Der menschliche Stoffwechsel ist das Ergbnis von Millionen von Jahren Evolution und alles daran ist sinnvoll. Blindlings draufloszubasteln nach der Trial-and-Error-Methode halte ich für äußerst fragwürdig. Im akuten Krankheitsfall z.B. Krebs mag es der einzige Weg zum Überleben sein, aber sonst?
      Nach Antibiotikabehandlungen habe ich eine Fructose-Malabsorption davongetragen, sprich, ich vertrage keinen Fruchtzucker mehr und vergifte mich mit den Gärungsprodukten. Abgesehen vom Dünnpfiff und den Bauchschmerzen - die Methanvergiftung führt zu einem Gefühl wie ein starker Alkoholkater: Kopfweh, Müdigkeit, Übelkeit, Benommenheit. Das zieht einen dermaßen runter, und wenn dann noch eine Tendenz zu Depressionen besteht...
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Der menschliche Stoffwechsel ist das Ergbnis von Millionen von Jahren Evolution und alles daran ist sinnvoll. Blindlings draufloszubasteln nach der Trial-and-Error-Methode halte ich für äußerst fragwürdig. Im akuten Krankheitsfall z.B. Krebs mag es der einzige Weg zum Überleben sein, aber sonst?


      Das denk ich auch.

      LG Finchen
    • magenbypass

      hallo ihr lieben, ich bin nach reiflicher überlegung und vielen gesprächen mit freunden, ernährungsberaterin und psychologen zu dem entschluss gekommen mir einen magenbypass machen zu lassen.
      ich habe mitte april mit einer eiweißphase begonnen (4 wochen lang) und am 23.05.2013 hatte ich dann meine langersehnte operation.
      in der eiweißphase habe ich bereits, bis zum tag der op X kg abgenommen und heute, 1 woche nach der op sind es nochmal X,X kg die weg sind.
      es geht mir richtig super, das einzige womit ich in den ersten 2 tagen nach der op probleme hatte war der stuhlgang, ich habe mir im krankenhaus deshalb ein zäpfchen geben lassen und von da an klappte auch das alles wieder super, es ist zwar nicht mehr tgl. aber alle 2 tage.
      die zigarette schmeckt seitdem auch absolut nicht mehr. :daumen:
      ich möchte hier nicht alles beschönigen, es ist eine entscheidung für´s leben, die jeder individuell für sich alleine treffen muss. für mich war es zu 100 prozent die richtige.

      ausgangsgewicht vor der eiweißphase: XXX kg
      gewicht am tag der operation : XXX kg
      eine woche nach der operation: XXX,X kg



      :bigbye:


      Edit Sombra:Liebe Suse,
      bitte setze dich einmal intensivst mit unseren Regeln und unserer Forenphilosophie auseinander. Posts wie dieser sind bei uns nicht erwünscht und sollen nicht Inhalt unserer Diskussionen sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sombra_blanca () aus folgendem Grund: Bitte Forenregeln beachten!

    • Habe heute auf dem Trödelmarkt mit meiner operierten Freundin Klamotten geschaut, sie hat einige Teile gesehen die ihr zu groß waren. Die Niederländische Verkäuferin hat mitbekommen, dass sie operiert ist und sagte nur noch sie würde das nicht machen , sie hätte jemanden dran sterben sehen.
    • suse18773 schrieb:

      ich möchte hier nicht alles beschönigen, es ist eine entscheidung für´s leben, die jeder individuell für sich alleine treffen muss. für mich war es zu 100 prozent die richtige.
      Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit dem Thema AC und werde von Ärzten immer wieder gedrängt, mich operieren zu lassen.

      Ich weiß so viel darüber, dass ich es einfach nur faszinierend finde, dass man nach einer Woche sagen kann, es sei zu 100% die richtige Entscheidung gewesen.:respekt:

      Oft habe ich mir vorgestellt, wie ich damit umgehen würde, hätte ich mich operieren lassen. Eins weiß ich ganz sicher, eine Aussage darüber, ob das eine gute Entscheidung war, würde ich mich nicht vor Ende meines Lebens zu äußern wagen. Zu viele Unwägbarkeiten danach ...
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.