Essverhalten ändern

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Taborea schrieb:

      Man muss schon Hirntot sein um nicht zu erkennen, dass sie offenbar an einer Essstörung leidet. Und man muss auch kein Genie sein um zu wissen, dass gestörtes Essverhalten Über- oder Untergewicht mit sich bringen kann. Niemand hat das Gegenteil behauptet.

      Die wesentliche Frage, die hier zu erörtern versucht wird, ist doch:

      Warum isst sie zu viel/unregelmäßig/wenig abwechslungsreich.

      Essstörungen können sowohl physische als auch psychische Ursachen haben. Um die zu erkennen und entsprechend zu behandeln, wäre ein Besuch beim Arzt durchaus sinnvoll.


      Komm schon, Taborea, das meinst Du nicht ernst, oder? Genau DAS habe ich doch geschrieben! Natürlich ist das eine Eßstörung, und natürlich geht es um die Ursachen- aber das entbindet doch nicht von der VERANTWORTUNG. Und damit meine ich nicht das krankhafte Eßverhalten, sondern mich um eben die Ursachen dessen zu kümmern.

      Und es ist doch hier nicht so, das jemand mit einem vernünftigen Eßverhalten UNERKLÄRLICH zunimmt, so wie die bemitleidenswerten Opfer einer Schilddrüsenstörung/Medikamente/Stoffwechselstöreung. Selbst wenn Superman 3000-5000 Kalorien am Tag zu sich nimmt und sich genau garnicht bewegt nimmt er zu, können wir uns darauf bitte einigen?

      Taborea schrieb:

      'Einfach' weniger essen behebt die Ursache nicht, im Gegenteil, es kann sogar zu weiteren Problemen führen. Ich weiß wo es enden kann, wenn man ohne Fachwissen an Esstörungen herumdoktert.


      Genau das ist doch meine Rede: auf zum Facharzt, auf zur Therapie. Ich gebe hier keine Ratschläge a la "Es sind die Hormone", woher soll ich das wissen? Aber eine Krankheit hebt doch nicht die Selbstverantwortung bei der Heilung auf, oder? Ich kann nicht mit einem gebrochenen Bein rumlaufen und über die Schmerzen klagen, der Bruch gehört gerichtet und eingegipst.

      Taborea schrieb:

      Und Frostbrand mal eine Frage: würdest du einer Magersüchtigen auch solche Ratschläge geben? Ihr sagen, dass sie halt zu wenig isst und sich nicht wudern braucht, warum sie so dünn ist? Oder ihr doch eher raten zum Arzt zu gehen? Ich möchte nicht provozieren, dein Post spiegelt nur wunderbar das Bild von Essstörungen in dieser Gesellschaft wieder. Magersüchtig = krank, hilfsbedürftig - Übergewicht = faul, gefräßig, selbst schuld.


      Diese Bias ist wirklich erstaunlich, wo sage ich denn bitte "Iß weniger"? Ich selbst bin doch in dieser Spirale gefangen, nur ich kann Dir eben sagen: Mitleid hilft niemand! Wir sind alle total ok, egal ob wir 1000 Kilo Übergewicht haben, wir sind alle Opfer, niemand ist Schuld- super! Trotzdem ist die Lebensqualität gleich Null in diesem Status. Wo ist da bitte die Lösung?
    • Frostbrand schrieb:

      Zusammenhang ist doch wirklich nicht kompliziert: Overeating = Overweight.

      [...] positive Energiebilanz= Energie speichern.


      Das stimmt schonmal nicht. Mehr sage ich nicht, das wirst du mir eh nicht glauben.

      Ansonsten hat unschoen ueberhaupt nicht gefragt, was wir von ihrem Essverhalten halten. Sie hat gefragt, wie sie ihr Essverhalten aendern koennte. In deinem Post habe ich keine konstruktive Vorschlaege entdeckt, nur Beleidigungen. Das ist sogar dir selber bewusst, denn sonst wuerdest du nicht einen Shitstorm anmahnen.

      Das muss alles nicht sein. Also: zuerst aufmerksam lesen, nachdenken, und erst dann posten.
    • Wow. Viele der letzten Antworten sind genau der Grund, warum ich seit Jahren so gut wie keinem Forum mehr bin. Man berichtet vom Hintergrund und stellt eine Frage - aber die wird nicht beantwortet, nein, stattdessen wird hier und da kritisiert und beleidigt und nachgebohrt waruuum das jetzt so und so ist.
      Außerdem hab ich auch keine Lust alles drei mal zu erklären, lest doch einfach was da steht. Manchmal schreibe ich vielleicht etwas wirr, aber dann kommen wieder fragen, da greif ich mir nur an Hirn.

      @ Muminfrau
      Wie ich schon sagte, habe ich Anfang April einen Termin bei meinem Hausarzt, und nächsten Dienstag einen Termin bei meinem Schmerzarzt, bei denen ich hoffe u.a. auch einige der hier vorgeschlagenen Dinge abklären zu lassen.
      Ich werde nicht ungeduldig. Anscheinend war ich nur wieder mal so blöd und dachte, wenn ich um Hilfe bitte, bekomme ich die auch, anstatt mir erstmal ellenlange Beschwerden über so irrelevante Dinge wie meinen Nick durchlesen zu müssen. Genau so reagieren die Leute auf einen dicken Körper. Man guckt und starrt und fragt fünfzig Mal nach warum bist du so dick und ändere doch was daran und wenn du nur mal anfängst nix mehr Süßes zu essen, nimmst du von ganz alleine ab und du musst es nur wollen. Ich meine, was geht das irgendwen an.
      Nein. Ein Kühlschrank kühlt. Ein Gefrierschrank gefriert. Wir haben keinen Gefrierschrank. Nicht jeder ist so privilegiert, dass er sich einfach einen Gefrierschrank kaufen kann.
      Auf jeden Fall kann ich mir vor allem keinen Käse vorstellen. ;) Ich denke, über die Frühstücksfrage werd ich noch ein Weilchen nachdenken.

      @ Alsta
      Die Frage ist doch viel mehr, was soll ich denn deiner Meinung nach bitte tun? Ich versteh nämlich ehrlich gesagt nicht, was du mir eigentlich sagen willst. Soll ich jetzt eine machen? Oder nicht? Ist das Krankschreiben jetzt gut? Oder ... ?
      Was an meinem Zustand lässt dich darauf schließen, dass ich in einem halben Jahr keine Ausbildung schaffen kann? Momentan ist meine Migräne halbwegs zu ertragen und ich hoffe, mein Arzt wird mich weiterhin so behandeln, dass das noch besser wird.
      Davon abgesehen, habe ich vor eine schulische Ausbildung zu machen, eben weil ich nicht denke, dass gleich mit einem Acht-Stunden-Tag anzufangen gut ist.
      Vielleicht sollte ich das noch mal klarstellen. Ich mache sozusagen ein "Gesundungsjahr". Die Krankschreibung ist nur fürs Amt. Was daran ist so schlimm? Soll ich weitermachen, bis ich dann irgendwann auch noch in die Klinik darf wegen Burn-Out oder so starker Migräne, dass nicht mal mehr Morphium hilft etc pp?
      Was denkst du, bringt mir ein Job, der mich ernähren kann, wenn ich nicht hingehen kann, weil ich 80% der Zeit mit Migräne daheim im Bett liege?


      Bestimmt kommt mir gleich noch wer mit wenn du wirklich wollen würdest dann a) wärst du schon rank und schlank b) hättest du keine Schmerzen oder c) hättest deine Ausbildung nicht abgebrochen und einen tollen Job.

      @ Angelina
      Ich habe bei mehreren Psychosomatikern angefragt, ob das so unregelmäßig ginge, aber die, mit denen ich gesprochen habe, wollten ein regelmäßiges wöchentliches Gespräch.
      Mal davon abgesehen wollte ich dieses Gesundungsjahr schon ein Jahr vorher einlegen, aber dann haben mich meine Eltern dazu gezwungen/überredet die Ausbildung anzufangen. Das hat nicht hingehauen, ich hab nochmal stark dafür plädiert erst mal das mit der Migräne etc zu klären, sie wollten mich trotzdem mehrfach dazu überreden irgendwas anzufangen, nur damit ich irgendwas mache. Darum gehe ich davon aus, dass ich im Herbst so oder so was anfangen muss. Sonst werfen sie mich wahrscheinlich bald raus und/oder es gibt richtig Stress. Weil ich ja auch absichtlich ständig Schmerzen habe und so.
      Naja, wir haben eben gar keins. Manche Dinge gibt es eben oft (zumindest hier) nur in Tiefkühlgroßpackungen. Ich denke einfach, dass ein Gefrierschrank die Dinge wesentlich leichter machen würde.
      Klar hab ich mal Hunger. Ich esse aber meist nur was wenn ich wirklich Magenknurren habe oder mir flau ist (vor dem großen Abendessen).
      Ich würde gern mit anderen zusammen essen, nur haben die selten Lust überhaupt mit irgendwem zusammen zu essen. Keine Zeit und man muss ja gleich wieder mit irgendwas weitermachen.

      @ Frostbrand
      Ich brauche also einen RC? Hmm, mal gucken, ich hab noch fünf Finger und mit zugehaltener Nase kann ich immer noch nicht einatmen!
      Wenn du weißt, dass das, was du sagst, den einzigen Nutzen hat im Endeffekt jemanden zu verletzen, wie wäre es dann, wenn du einfach mal hmm - wie wäre es damit - NICHTS schreibst? :)
      Wie auch immer du auf diese Kalorienzahl kommst, sie ist falsch. Heute habe ich dann wohl insgesamt hmm, ca. 2500 Kalorien zu mir genommen. Mit allem. Und wow, ich hab mich sogar mehrfach bewegt und war unterwegs! Wir sollten aufpassen, dass ich nicht drastisch an Gewicht verliere.
      Ich hab nicht geschrieben, dass ich tatsächlich wortwörtlich jeden Tag zwei oder drei Beutel gegessen hab. Du weißt auch nicht wie groß die Beutel waren oder wie oft ich tatsächlich drei gegessen habe. Du weißt nicht, was sonst noch in meinem Leben passiert ist, ob ich Verluste hinnehmen musste oder einen Unfall hatte oder mir etwas anderes Traumatisches passiert ist. Von daher finde ich es interessant, dass du denkst, meine Gewichtszunahme kommt nur von meinem dir gerade mal in groben Teilen bekanntem Essverhalten.
      Jegliche Ärzte wurden nicht wegen meines Gewichts, sondern wegen meiner Schmerzen befragt. Verdreh mal nicht die Tatsachen.
      Warum sollte man nicht die Medikamente hinterfragen? Warum sollte man nicht allgemein Dinge hinterfragen? Nur weil das Gegenüber Arzt ist, heißt das noch lange nicht, dass alle Medikamente, die er verschreibt, gut sind oder keine Nebenwirkungen haben, über die man sich Gedanken machen sollte.
      Hmm, ja, ich vergaß, übergewichtig ist man ja nur wenn man über-isst. Jaja.
      Was ich - in der normalen Bedeutung - echt unschön finde ist dein Geschwafel hier. Was ich eigentlich am krassesten finde ... ich hab nie danach gefragt, warum ich zugenommen haben könnte. Ich soll endlich was tun, die Verantwortung übernehmen? Was meinst du versuche ich mit diesem Thread? Ganz sicher nicht so Leute wie dich anzuziehen, die eh nur Käse schreiben.
      Und es ist doch hier nicht so, das jemand mit einem vernünftigen Eßverhalten UNERKLÄRLICH zunimmt, so wie die bemitleidenswerten Opfer einer Schilddrüsenstörung/Medikamente/Stoffwechselstöreung.
      Jap, weil ich auch an keiner Schilddrüsenstörung leide, nicht mehrere Medikamente einnehme, die Gewichtszunahme fördern bzw. den Stoffwechsel verlangsamen und, oh warte, keine Stoffwechselstörung habe, wie das z.B. im Fall einer Fettstoffwechselstörung gerade bei Schilddrüsenstörungen auftritt.
      Und nö, es gibt durchaus Leute, die essen mehr ! als ich und sind schlank. Tja.
      In gewisser Weise stimme ich Taborea zu denn dein erster Post sagt klar und deutlich: du isst zu viel was impliziert, dass ich weniger essen soll. Blubb.

      @ Taborea
      Die wesentliche Frage, die hier zu erörtern versucht wird, ist doch:
      Warum isst sie zu viel/unregelmäßig/wenig abwechslungsreich.
      FALSCH. Ich zitiere meinen Anfangspost:
      Ich denke, dass es sinnvoll wäre statt einer riesigen Abendmahlzeit mehrere (vielleicht so fünf?) kleinere Mahlzeiten einzunehmen, vorzugsweise in Snackform. [...]
      Stimmt ihr dem zu oder seht ihr das ganz anders? Was könnte ich da als gesunde, sättigende Snacks machen, die kein Brot beinhalten und nicht das Risiko einer evtl. zu großen Portion beinhalten?



      Und wieder ging über eine Stunde für Erklärungen drauf, in der ich hätte schlafen können. :hopps: *gähn*
    • unschoen schrieb:

      Und wieder ging über eine Stunde für Erklärungen drauf, in der ich hätte schlafen können. :hopps: *gähn*
      Wenn Dir das offenbar so lästig ist, alles zu erklären, dann hättest Du von Beginn an einige Sachen deutlicher verständlich schreiben sollen oder nur Stück für Stück. Damit wäre Dir einiges an Nachhakerei von anderen erspart geblieben und man hätte genauer gewusst, an welchen Punkten man bei Dir einhaken darf und an welchen Du Dir auf den Schlips getreten fühlst.
      Du meckerst über Foren und deren Struktur, hast Dich aber bewusst in einem solchen angemeldet, um Hilfe zu suchen. Dazu gehört eben auch, dass Du Dir nicht aussuchen kannst, wer Dir antwortet und in welche Richtung die Reaktionen gehen. Hier Leuten den Mund zu verbieten fördert nicht gerade den Willen der Leute, sich weiterhin mit Dir zu beschäftigen. Man versucht hier mit einiger Mühe, auf Dich einzugehen und zu verstehen, was Du geschrieben hast, obwohl einiges nicht klar formuliert schien und eben einer Klärung bedurfte, um vielleicht in einem zweiten Anlauf gezielter antworten zu können. Zu einem Dialog gehören immer zwei Seiten und die müssen ausloten, ob sie überhaupt die selbe Sprache sprechen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
      [/CENTER]
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    • Hallo Unschoen,

      möglicherweise liegt dein Essverhalten – mit dem du ja irgendwie unzufrieden zu sein scheinst – tatsächlich, wie du mehrfach angedeutet hast, an "Faulheit". Du gehst davon aus, dass du dein Essverhalten "einfach" ändern könntest, wenn du "gesunde, sättigende Snacks" fändest, die ohne großen Aufwand und ohne Tiefkühlfach herzustellen sind.

      Nehmen wir an, dass das so stimmt: Dein Problem wäre der Aufwand, den du dir fürs Essenmachen an unterschiedlichen Standorten machen müsstest. Das wäre ein sehr vordergründiges Problem, für das du nur vordergründige Antworten bekommen kannst.

      Ich bin auch ein grundfauler Mensch, ich kann ansatzweise nachvollziehen, dass Essenbereiten Mühe macht – und auch, dass die Aussicht auf etwas, das man sich "später" mit wenig Aufwand machen kann und das einem schmeckt, dazu führen kann, nur noch abends und dann viel zu essen. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass zum Beispiel ein nicht vorhandenes Tiefkühlfach an der Vorratshaltung hindern kann. Woher kriegst du denn deine Chicken Wings? Müssen die nicht auch gefroren aufbewahrt werden (sorry, von sowas habe ich keine Ahnung)? Wenn ja, dann ist es dir offenbar die Mühe wert, für die Packung extra in den Laden zu gehen. Das kannst du mit allem anderen auch machen (wenn du nicht gerade mitten auf dem Land wohnst).

      Es gibt im Übrigen viele Dinge, die man zwischendurch und ohne Aufwand bereiten kann: Ofengemüse (Zucchini, Auberginen, Möhren, Zwiebeln, Pastinaken, Kartoffeln oder sonstwas in Scheiben schneiden, würzen, Öl rauf, in den Ofen, backen, essen – Geschirrverbrauch: ein Messer; vielleicht Quark dazu, das erhöht aber den Geschirrverbrauch), Couscous mit Gewürzen, Gemüse, Öl oder Butter (Wasser im Wasserkocher kochen, aufgießen, umrühren, essen – Geschirrverbrauch: eine Schüssel), Obst oder Gemüse (Geschirrverbrauch: keines), gebackenen Schafskäse (Zubereitung s. Ofengemüse), Sachen in die Pfanne schmeißen (da geht ja alles, kurz warten, umrühren, essen – Geschirrverbrauch: eine Pfanne), ...

      Ich "koche" viel so, bin eben auch faul. Ich koche aber auch lange nicht jeden Tag – außerdem habe ich, anders als du, einen geregelten Tagesablauf und gehe mittags oft mit KollegInnen in die Mensa.

      Falls aber, wie schon einige vermutet haben, doch noch mehr hinter deinem Essverhalten steckt als Faulheit und Gewohnheit, dann ist dir mit ein paar einfachen Kochrezepten nicht geholfen; du solltest dir dann noch mehr Hilfe suchen. Persönlich kenne ich mich mit Essstörungen nicht aus, aber nach allem, was ich hier gelesen habe, wirst du mit "ein bisschen Disziplin" da nicht rauskommen.

      Was ich noch nicht verstanden habe: Warum wohnst du mal bei deinen Eltern und mal bei deinem Freund? Hast du irgendwo ein Zimmer, eine Wohnung, etc., das dir gehört und wo du ganz selbstbestimmt leben kannst? Warum kannst du nicht so wohnen, dass zum Beispiel regelmäßige Besuche bei Therapeuten/Psychosomatikern/etc. möglich sind? Wäre es nicht sinnvoll, du würdest deine Gesundheitsauszeit jetzt auch optimal nutzen?

      Gruß
      Frieda.

      PS:
      Ich persönlich – und ich weiß: andere Lebensumstände! – habe noch nie ein Tiefkühlfach gehabt, seit ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne; ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wofür ich das brauchen könnte. Insofern kann ich auch dein Tiefkühlargument überhaupt nicht nachvollziehen.
    • unschoen schrieb:

      Anscheinend war ich nur wieder mal so blöd und dachte, wenn ich um Hilfe bitte, bekomme ich die auch


      Hm... kannst du die angebotene Hilfe auch annehmen, wenn dir nicht ganz passt, was die Leute sagen?


      unschoen schrieb:

      Ein Kühlschrank kühlt. Ein Gefrierschrank gefriert. Wir haben keinen Gefrierschrank.


      Nun, als nicht-Muttersprachlerin habe ich mich schon gewundert, ob ich dich richtig verstanden habe und habe lieber nochmals nachgefragt. Dann muss ich mich Frieda anschliessen: Ich verstehe auch nicht, wofuer du einen Gefrierfach (oder -schrank) brauchst.

      Du regst dich auf, dass Leute sich auf "unwichtige" Details stuerzen. Das ist nicht verwunderlich, denn oft sind es Dinge, die du selber nicht merkst (z.B. weil du dich so daran gewoehnt hast), die einem anderen Menschen massiv auffallen und sehr wichtgi erscheinen. In diesem Fall ist es nicht verkehrt, inne zu halten und nachzudenken, ob der Andere doch vielleicht etwas ganz wichtiges gemerkt hat.

      Zu deinen Fragen:

      Ich denke, dass es sinnvoll wäre statt einer riesigen Abendmahlzeit mehrere (vielleicht so fünf?) kleinere Mahlzeiten einzunehmen, vorzugsweise in Snackform. [...]
      Stimmt ihr dem zu oder seht ihr das ganz anders?


      Ja, das waere sinnvol, wenn es dir persoenlich damit besser geht. Mehr kann man nicht sagen, finde ich.

      Was könnte ich da als gesunde, sättigende Snacks machen, die kein Brot beinhalten und nicht das Risiko einer evtl. zu großen Portion beinhalten?


      Was meinst mit dem "Risiko einer zu grossen Portion"?
    • unschön schrieb:

      Ich habe bei mehreren Psychosomatikern angefragt, ob das so unregelmäßig ginge, aber die, mit denen ich gesprochen habe, wollten ein regelmäßiges wöchentliches Gespräch.


      Das ist aber im Grunde auch vernünftig, diese Gespräche sollen dir ja auch ein bisschen Halt und Struktur geben, gerade am Anfang kann eine Therapie sehr aufwühlend sein und da ist eine engmaschigere Betreuung sinnvoll, einmal wöchtenlich halte ich da schon für ein Minimum an Regelmäßigkeit.

      Es klang ja hier schon an, aber ich würde auch dafür plädieren, dass du dir einen festen Lebensmittelpunkt suchst und wohl am besten nicht bei deinen Eltern, die sich logischerweise große Sorgen machen und deswegen immer wieder versuchen werden Druck auszuüben.
      Dies verlangt von dir erstmal eine Entscheidung, die ich gar nicht so einfach finde, die aber wohl unabdingbar ist.

      unschoen schrieb:

      Darum gehe ich davon aus, dass ich im Herbst so oder so was anfangen muss. Sonst werfen sie mich wahrscheinlich bald raus und/oder es gibt richtig Stress. Weil ich ja auch absichtlich ständig Schmerzen habe und so.


      Und wäre es nicht besser, du würdest von dir aus etwas anfangen wollen?
      Tu es doch für dich, kümmere dich so gut um deine Gesundheit, wie es geht. Du hast dir deine Krankheit mit Sicherheit nicht ausgesucht, sowas passiert, ist zwar ätzend, aber es muss akzeptiert werden, in erster Linie von dir. Und dann kannst du versuchen, das beste für dich aus deinem Leben zu machen.
      Aber besser jetzt richtig gesund werden, als dich irgendwie durchwurschteln und dann nach zwei Jahren wieder richtig aus der Bahn geworfen werden.
      Ob die Therapie dazu gehört, dass musst du dich selbst fragen. Kommst du mit deinem Leben wirklich allein zurecht und hast schon Strategien, mit deinen Problemen und Einschränkungen fertig zu werden oder brauchst du dabei Unterstützung?
      Manchmal merkt man selbst auch gar nicht, was eigentlich immer wieder schief läuft, es kann wirklich sehr helfen, wenn jemand da Neutrales draufguckt. Aber du musst das wollen, sonst beißt sich auch der beste Therapeut die Zähne aus.

      unschoen schrieb:

      Manche Dinge gibt es eben oft (zumindest hier) nur in Tiefkühlgroßpackungen. Ich denke einfach, dass ein Gefrierschrank die Dinge wesentlich leichter machen würde.


      ;)
      Fakt ist aber, ihr habt keinen Gefrierschrank und ihr könnt wohl auch keinen kaufen, also bringt es gar nichts darüber zu sinnieren, wie erleichternd eine Möglichkeit zum Einfrieren wäre.
      Es muss also eine Lösung ohne Gefrierschrank gefunden werden, Frieda hat da ja auch schon super Beispiele genannt, was man alles ohne viel Aufwand zubereiten kann.
      Die TK-Großpackung geht dann einfach nicht, und ich bezweifle auch ganz ehrlich, dass man das wirklich braucht, ich kaufe sowas nie.

      Mir fallen auch noch ein paar andere Beispiele ein: Naturjoghurt mit Früchten,
      Salat (fertige Mischung) mit Essig und Öl, Schinkenstreifen und Salatkernen, Pasta mit Tomatensoße und Mozzarella, Pasta mit Thunfisch, Pinienkernen und Dill...
      Was ich auch sehr gerne mache ist Brathähnchen, einfach ein Hähnchen mit etwas Butter füllen und außen mit Butter einreiben, Salz, Pfeffer, Paprikapulver drauf, ca. 80 Minuten geschlossen in den Bräter, dann noch 25 Minuten offen übergrillen, dazu einfach Gemüse und Kartoffelstücke für ca. 40 Minuten mithineingeben, etwas würzen. Gut, das ist jetzt nicht schnell, aber unaufwendig und der Ofen brät ja von allein, da du eh zuhause bist, sollte es kein Problem darstellen.

      unschoen schrieb:

      Klar hab ich mal Hunger. Ich esse aber meist nur was wenn ich wirklich Magenknurren habe oder mir flau ist (vor dem großen Abendessen).


      Versuch doch mal, auf deinen Hunger zu hören, vielleicht nur einmal in der Woche und iss dich dann satt, wenn du Hunger hast und schau mal, wie sich das anfühlt, nur als Vorschlag.

      Was mich auch interessieren würde ist, warum du unbedingt genau fünf Mahlzeiten in Snackform zu dir nehmen möchtest, hast du nur gehört, dass das gesund sein soll, oder denkst du, das würde deinen Bedürfnissen entsprechen? Ich habe das auch mal versucht und für mich war es gar nichts, ich bin von den Snacks nie satt geworden und habe ständig nur ans Essen und an die Zubereitung dessen gedacht.
      Aber vielleicht ist das bei dir ja genau umgekehrt?

      unschoen schrieb:

      Ich würde gern mit anderen zusammen essen, nur haben die selten Lust überhaupt mit irgendwem zusammen zu essen. Keine Zeit und man muss ja gleich wieder mit irgendwas weitermachen.


      Das ist sehr schade, aber dafür kannst du dann ja wirklich nichts.
      Vielleicht kannst du es zumindest mit deinem Partner regelmäßig so halten.
      Seit ich das erste Mal bei der Familie meines Partners eine gemeinsames Abendessen kennengelernt habe, weiß ich, wie sehr ich das in meiner Jungend vermisst habe.
      Ich finde soetwas nicht richtig, aber man kann das Elternhaus nicht ändern, nur bei sich selbst sollte man dann vielleicht nicht die gleichen Fehler machen.


      Im übrigen finde ich, dass du hier wirklich viele tolle und hilfreiche Beiträge geerntet hast, aber positive Zuwendung (die auch in Form von konstruktiver Kritik stattfinden kann) ist auch nicht immer so einfach, anzunehmen, finde ich zumindest.
      Wenn du dir nur das Negative anziehen möchtest, so ist das deine Entscheidung.

      Im übrigen ziehe ich meinen Hut vor der Sachlichkeit einer kampfzwerg, einer Frieda und einer muminfrau.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • @unschoen: Die Situation, in der du dich befindest (das was ich aus deinen Postings schließe) ist, mal so ganz ins Grobe gebrainstormt, folgende:

      hin und her zwischen zwei Wohnorten wechseln (beim Freund und bei den Eltern)

      wenig Mobilität (an mindestens einem Wohnort noch nicht mal ein Fahrrad)

      finanzielle Abhängigkeit von den Eltern (nur Kindergeld, ansonsten scheint auch nicht viel da zu sein)

      unregelmäßiger Tagesablauf (was Mahlzeiten, Schlafenszeiten, Therapien angeht)

      kaum soziales Leben (da scheint es nur den Freund zu geben, und der macht anscheinend auch sein eigenes Ding, wenn er noch nicht mal mit dir zusammen essen will/kann)

      kaum positive Erlebnisse außer Essen (und Gitarre spielen)

      eine Ausbildung vergeigt (war anscheinend auch nicht der Traumberuf, sondern von den Eltern so aufgequatscht)

      weiteres? (du erzählst nichts davon, aber da scheint noch mehr im Hintergrund zu sein)

      Das ist alles eine Situation, die du dir vielleicht zum Teil aus freien Stücken antust, aber trotzdem für Leib und Seele ziemlichen Stress bedeutet, und übrigens nicht unbedingt zur Verbesserung deiner Migräne beiträgt. (Schichtarbeiter mit unregelmäßigen Tagesabläufen haben häufig Migräne, zumindest ist mir das bei uns in der Firma so aufgefallen. Ich habe auch oft mit Arbeitslosen zu tun, und der "verwilderte" Tagesablauf plus der finanziellen Einschränkungen führt sehr häufig zu gesundheitlichen oder psychischen Problemen, unabhängig von Alter, Gewicht oder Geschlecht.)

      Du schreibst, du bist "zu faul". Mag ja sein, dass du lieber den bequemsten Weg gehst. Wer tut das nicht? Aber Antriebsschwäche muss nicht unbedingt immer Bequemlichkeit sein. Eine Vorstufe zu einer Depression könnte genauso gut dahinterstecken. Wozu soll ich ein schönes Essen machen, wenn es sowieso keine Sau interessiert? Dann schmeiß ich mir gleich irgendetwas in die Mikrowelle, was solls, egal.

      Niemand will dich hier verurteilen, aber du hast nach Ratschlägen gefragt. Und manchmal können Ratschläge wie Schläge sein.

      Nutze dein "Gesundheitsjahr" dazu, gesund zu werden, oder zumindest diagnosemäßig alle möglichen Richtungen abzuklären. Dann weißt du wenigstens genau, wo du mit deiner Gesundheit stehst. Du schreibst, dass du keine Zeit hast für regelmäßige Therapiestunden. Soviel Zeit wie jetzt wirst du nie wieder haben.

      Und gewöhne dich am besten rechtzeitig so weit wie möglich an einen halbwegs geregelten Tagesablauf. Auch eine schulische Ausbildung ist ziemlich fordernd, und man muss auch dort jeden Morgen antanzen und in der Lage sein, dem Stoff zu folgen, sonst tun sich Wissenslücken auf, die nur sehr aufwendig wieder zu schließen sind.

      Ich würde mir dann zwecks Erweiterung meines Aktionsradius noch ein Fahrrad zulegen. Es gibt gebrauchte schon für unter 100 Euro. Vielleicht spenden deine Eltern und dein Freund ein paar Euro dazu. Jeden Weg würde ich auch nicht gerne zu Fuß latschen...

      Ansonsten hilft wirklich nur rumprobieren. Nur du kannst feststellen, ob eine oder zwei oder drei oder fünf Mahlzeiten für dich besser sind.
      Ich habe die gleichen Probleme mit den "5 Mahlzeiten am Tag" wie Angelina. Eine Mahlzeit reicht mir aber auch nicht. Also gibt es bei mir vor der Arbeit reichlich Frühstück (je nach Lust und Laune aufgewärmten Eintopf vom Vortag, oder Cornflakes oder was auch immer). In der Kantine gehe ich nicht mehr essen, seit ich festgestellt habe, dass das stark gesalzene Essen bei mir zu Nierenproblemen führt. Tagsüber esse ich dann irgendeinen Snack (Gemüse, Brot, Joghurt), und nach der Arbeit gibt es so um 18-19 Uhr die eigentliche Hauptmahlzeit, die auch nicht immer warm ist.

      Kochen ist nicht so aufwendig, wie es manchmal hingestellt wird. Es muss ja nicht ein Drei-Gänge-Menü sein. Aber das weißt du sicher selbst. Ich mache oft Eintöpfe wie Muminfrau oder Blechaufläufe aus Kartoffeln und Reibekäse und einem Gemüse nach Wahl.
      Um eine Tütensuppe zuzubereiten, muss man Wasser zum Kochen bringen, das Pulver einrühren und 10 Minuten kochen lassen. In der gleichen Zeit kann ich Nudeln oder Reis kochen oder Couscous aufgießen, und in der Mikrowelle Tomaten aus der Dose heiß machen. Knoblauch reingepresst - fertig.
      Übrigens spüle ich nach Gebrauch das Geschirr/Besteck sofort mit Wasser ab, eventuell mit einem Spritzer Spülmittel, dann kann ich das gleiche Geschirr mehrere Tage hintereinander benutzen. (Sehr zum Graus meiner Schwiegermutter:baeh2:)
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Hallo Unschön,

      wie es scheint, hast du die Ungeduld der Jugend :). Bevor du jetzt dichtmachst, noch zur Erinnerung, in diesem Forum tummeln sich jede Menge Menschen , die ähnliches wie du erlebt haben. Die meisten sind älter als du und einen langen Weg gegangen. Selbstfindung ist ein Prozess, Selbstakzeptanz auch. Das geht nicht von heute auf morgen.

      Genug salbadert. Als nicht-prozessiertes Essen bezeichne ich Essen, das so herkommt wie es wächst. Damit meine ich nicht den glücklichen Bio-Weizenkeim oder ähnliches sondern Essen, dass du zubereitest und nicht die Fabrik. Du sagst du achtest auf Glutamat und gleichzeitig ernährst du dich von Chicken Wings? Hä? Gibts da jetzt auch die Glutamat-freien?

      Was das Essen nach Plan angeht, ob es jetzt 5, 3 oder eine Mahlzeit am Tag ist. Ich halte davon nichts weil ich das unnatürlich empfinde. Ich esse wenn ich will, wenn mir danach ist, wenn ich Hunger habe. Es gibt aber Menschen denen hilft ein Plan. Ich würde trotzdem behaupten, dass ein Plan nur eine Vorstufe zum emanzipizierten Essen sein kann. Ein Hilfsmittel. Ziel sollte sein, so zu essen wie es gut für einen ist.

      Ich finde Sophie hat es auf den Punkt gebraucht. Du hast viele Baustellen. Von uns wünscht du dir, dass wir dir sagen, wie oft du am Tag essen sollst, mehr nicht. Dummerweise sind die Forumisten hier ein bisschen hirnbegabt und stellen Fragen. Du wärest nicht die erste, die sich davon vergraulen lässt.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Jeder der hier geantwortet hat, hat auf seine eigene Art und in der Form geholfen die ihm möglich war.
      Ich finde es sehr sehr schade, dass all die Zeit und die Energie hierfür von Unschön nicht anerkannt wird.

      Niemand muss alles für gut heißen, weder der Threadstarter noch die Antwortenden, aber einfach von der Bildfläche verschwinden, wenn man nicht die gewünschte Reaktion bekommt, ist echt unfreundlich.
      Finde ich.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hier war ja auch einiges an schwerverdaulicher Kost geboten. Das muss erst alles mal sacken. Vielleicht meldet sie sich wieder, und wenn nicht, so war es doch ein interessantes Thema.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Itsme schrieb:


      Ich finde es sehr sehr schade, dass all die Zeit und die Energie hierfür von Unschön nicht anerkannt wird.


      Ich finde es auch manchmal schade, dass Leute einfach verschwinden. Dazu jedoch Folgendes:

      1. Du kannst nicht wissen, wie unschoen die Antworten aufgenommen hat, was sie fuer sich mitgenommen hat, und ob sie noch hierhin kommt oder nicht.

      2. Niemand muss hier etwas anerkennen, u.a. nicht unsere Muehe. Niemand muss. Man kann. Aber im Prinzip schreibt hier jede und jeder freiwillig und gibt freiwillig seine Zeit und seine Kraefte dafuer.

      Ich weiss nicht, mit welchen Beweggruenden hier andere Leute schreiben, ich kann nur fuer mich sprechen. Ich persoenlich finde eine eine Art Erfuellung darin, Dinge zu besprechen und zu versuchen, Menschen zu helfen. Ich bin mir sehr bewusst, dass es mir persoenlich Spass macht und gut tut.

      Ich kann einen Teil von mir hier ausleben, und bin sehr dankbar dafuer. Dass meine Ratschlaege und Meinungen nicht immer gut aufgenommen werden, missverstanden werden oder ignoriert werden, nehme ich in Kauf. Es geht naemlich gar nicht anders.
    • Muminfrau schrieb:



      1. Du kannst nicht wissen, wie unschoen die Antworten aufgenommen hat, was sie fuer sich mitgenommen hat, und ob sie noch hierhin kommt oder nicht.

      2. Niemand muss hier etwas anerkennen, u.a. nicht unsere Muehe. Niemand muss. Man kann. Aber im Prinzip schreibt hier jede und jeder freiwillig und gibt freiwillig seine Zeit und seine Kraefte dafuer.



      Wenn ich lese
      " wieder ging über eine Stunde für Erklärungen drauf, in der ich hätte schlafen können"
      dann sehe ich eine gervte Schreiberin, die sich darüber beschwert, dass man ihr Fragen stellt (die ihr nicht passen), sich mit ihrem Thema beschäftigt (wie sie es anscheinend nicht haben will) und dabei gänzlich übersieht, dass auch die Antworter viel Zeit investieren, und zwar um sie zu verstehen. Das halte ich für egoistisch und undankbar.
      Eh Du jetzt schreibst niemand muss dankbar sein - nein niemand muss, aber ich halte das für normal, dass man es ist, wenn andere Menschen Zeit und Kraft für mich geben.

      Nein, niemand muss die Mühe anderer anerkennen. Das habe ich auch nicht geschrieben, sondern lediglich, dass ich es schade finde, wenn dies nicht geschieht.
      Schade um die Mühe die sich viele Schreiber gegeben haben. Es sei denn sie schreiben einfach etwas um des Schreibens willen, oder weil es ihnen, wie Dir, einfach Spaß macht. Aber selbst dann finde ich es schade, wenn das nicht gewürdigt wird.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]