Ich verstehe es nicht ...

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Helga schrieb:


      Persönlich kenne ich zahlreiche Menschen, die bereits vor 10 Jahren eine bariatrische OP durchführen ließen. Bis jetzt habe ich niemand kennen gelernt, der den Eingriff bereut hat.


      Hallo Helga,
      ich persönlich habe mich zur OP entschlossen, weil ich keinen anderen Ausweg mehr sah und spürte das meine Mobilität immer eingeschränkter wurde.
      Mein Bluthochdruck ist genetisch und hat sich weder mit meiner Zu- noch mit meiner Abnahme verändert.
      Ich kenne auch viele Menschen und auch solche die länger als ich (2007) operiert sind, aber im Gegensatz zu dir kenne ich auch einige die diese OP bereuen (eine bekannte Dame aus Luxemburg zum Beispiel).

      Es ist nicht die Mangelernährung die auf Dauer die Probleme macht. Da liegt ihr immer wieder falsch. Nach ein paar Jahren werden die Portionen wieder wesentlich grösser, fast normal gross. Es ist die schlechte Verwertung durch den verkürzten Darm. Die Vitamine und Spurenelemente können nicht mehr genutzt werden.

      Dumm oder nicht dumm... diese Frage stellt sich mir nicht. Sondern leichtfertig oder gewissenhaft überprüft. Auch dumme Menschen sollten die Chance habe jede medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber ich glaube einfach nicht das es für so viele Menschen eine Hilfe ist.
      Bei Süchtigen und psychisch Kranken ist dieses Verfahren ganz sicher zum scheitern verurteilt. Trotzdem wird es immer leichtfertiger angewandt.

      lg
      Bärbel
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:



      Es ist nicht die Mangelernährung die auf Dauer die Probleme macht. Da liegt ihr immer wieder falsch. Nach ein paar Jahren werden die Portionen wieder wesentlich grösser, fast normal gross. Es ist die schlechte Verwertung durch den verkürzten Darm. Die Vitamine und Spurenelemente können nicht mehr genutzt werden.

      Bärbel


      Verbessert mich wenn ich falsch liege:

      Ist es nicht trotzdem eine Mangelernährung?

      Nicht in der Form das oben nicht genug von den Dingen rein kommen, die der Körper braucht, sondern dass der Körper diese Dinge einfach nicht bekommt, weil er sie nicht mehr in natürlicher Form für sich zugänglich machen kann.
      Dann ist der Körper doch mangelhaft ernährt! Und somit ist es Mangelernährung unter der er leidet.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Hallo Itsme,

      ich werde es wie du machen, denn so kann man den Text übersichtlich gestalten.

      itsme schrieb:

      Ich kann nur meine Erfahrungen aus meinen Diätzeiten dazu beisteuern.
      Damals glaubte ich von ganzem Herzen, dass ich, ich persönlich, für mich abnehmen will. Weil ich ja so dick bin und somit natürlich überhaupt nicht gut aussehe...
      Erst Jahre später kam ich dahinter, dass dieser Glaube seinen Ursprung in einer überall und immerfort stattfindenen Gehirnwäsche hatte.
      Wenn Du schreibst, dass niemand Dich unter Druck gesetzt hat, dann musst Du schon fast einen übermenschlichen Schutzpanzer getragen haben, denn Dicke werden überall und dauernd offensichtlich oder unterschwellig unter Druck gesetzt. Und zwar so perfide, dass sie die Forderungen ganz unbewusst schließlich als die eigenen Wünsche empfinden und glauben, was man ihnen täglich an Argumenten und Erklärungen vorsetzt.


      Scheinbar bin eine der wenigen Dicken, die keine Diätkarriere hinter sich haben. Frisch verliebt habe ich vor vielen Jahren einfach so an Gewicht verloren, aber es hat mich später wieder gefunden. ;) Ist auch nicht weiter verwunderlich, denn ich war ein dickes Kind und später eine dicke Erwachsene. Dazwischen war ich ca. zwei Stunden schlank. Da ich aber meinen damaligen Partner vor der unverhofften Abnahme kennengelernt hatte, war die Zunahme kein Thema.

      Mein Berufsleben haben ich umzingelt von Ärzten verbracht. Keiner war darunter, der mich auf mein Gewicht angesprochen, geschweige denn darauf reduziert hätte. Wäre das geschehen, hätte ich mir das auch energisch verbeten, denn keiner der Ärzte war "mein" Arzt. Und auch bei "meinen" Ärzten war mein Gewicht nie ein Thema. Gut möglich, dass es bei meinem Allgemeinmediziner daran lag, dass er auch dick war. Aber auch andere Ärzte, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens konsultiert habe, wollten mir keine Diät aufs Auge drücken. Wenn ich eure Berichte oft lese, bin ich häufig fassungslos, wie respektlos Ärzte mit euch umgehen.

      Mein berufliches Umfeld und die jahrelange Arbeit mit Schwerstkranken hat für mich den Effekt gehabt, dass es in meinem Leben keinen Platz für Dinge gab, die für mich unwichtig waren. Dazu hat auch mein äußeres Erscheinungsbild gezählt, das nicht der gängigen Norm entsprochen hat. Es gab und es gibt einfach wesentlich wichtigere Dinge in meinem Leben als meine Kleidergöße.

      itsme schrieb:


      Ich freue mich für Dich, wenn es Dir momentan besser geht und ich hoffe für Dich, dass es so bleibt. Mir sei jedoch auch gestattet zu überlegen, ob es nicht auch einen anderen Weg, als einen so einschneidenden Eingriff gegeben hätte...


      Mir geht es gut, nicht nur besser, sondern richtig gut. Ich möchte sogar behaupten, dass es mir physisch so gut wie schon sehr lange nicht mehr geht. Keine Keucherei und Schweißausbrüche bei geringster Anstrengung, keine Schlafapnoe mehr, keine Kreuzschmerzen, wenn ich länger als fünf Minuten stehe, etc. Das sind die Dinge, die ich selber an mir bemerken kann. Dass ich die Merkmale des metabolischen Syndroms nicht mehr aufweise, kann ich nur anhand meiner Blut- und Blutdruckwerte feststellen. Natürlich bin ich darüber sehr erfreut, denn das metabolische Syndrom und der (überlebte) Hinterwandinfarkt waren schließlich der Grund für diesen radikalen Schritt, bzw. Schnitt. Ich fühle mich dadurch seelisch erleichtert, aber physisch hat das keinen spürbaren Einfluß auf mein Wohlbefinden. Diabetes und Co. verursachen ja keine Schmerzen, die, wenn sie ruhen, als Wohltat empfunden werden können.

      Selbstverständlich kannst du Überlegungen anstellen, nur welchen Weg würdest du dann vorschlagen? Was wäre eine gangbare Alternative (um bei meiner Geschichte zu bleiben), um einen neuerlichen Herzinfarkt vorzubeugen? Mir fiel dazu nur ein, dass ich die Risikofaktoren minimieren kann und das konnte ich mit einer radikalen OP erreichen.

      itsme schrieb:


      Ja, leider viele, viel zu viele OPs die nicht sein müssten. Viele, viel zu viele Aspekte, die nicht bedacht werden. Und wenige, viel zu wenige Erfahrungen damit, was mit den Operierten nach Jahren passiert.
      Meinsten scheint es mir nämlich so zu sein, dass sie operiert werden und dann ihrer Wege gehen. Es sei denn, und das scheint mir auch sehr häufig der Fall zu sein, dass sie wieder auf dem OP-Tisch landen, weil nachoperiert werden muss.


      Das liegt aber nur zu einem Teil an der schlechten Nachsorge, sondern an der nicht vorhandenen Compliance der Patienten. Wenn der Hauptgrund für eine OP eine bestimmte Kleidergröße ist, vergessen viele, dass mangelnde Nachsorge mehr als nur ins Auge gehen kann. Bei einem Beratungsgespräch wird häufig nur das gehört und auch mitgenommen, was man hören möchte (sie werden viel Gewicht verlieren...). Der Rest wird, da die Ohren auf Durchzug umstellen, nicht mehr zur Kenntnis genommen, da man ja schlank (und krank) wird.

      itsme schrieb:


      Eine solche Operation kann das Leben kosten.
      Wenn Du nun schreibst dass sich an Deinem Leben nichts geändert hat, dass es vorher auch gut war...
      nur dass Du nun bestimmte Medis nicht mehr brauchst, dafür aber lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die Du nicht mehr normal zu Dir nehmen kannst, künstlich zuführen musst, dann klingt das für mich absolut nicht so, dass es sich gelohnt hat, dafür das Leben aufs Spiel gesetzt zu haben.


      Mein Leben war vorher so gut, wie es nach einem überlebten Hinterwandinfakrt sein kann. Im Hinterkopf hatte ich aber das neuerliche Herzinfakrtrisiko.

      Das Leben hätte ein neuerlicher Herzinfarkt auch kosten können, wobei ich nicht hätte abschätzen können, ob es so gut ausgeht, wie beim ersten Infarkt (während einer Autofahrt, ich mein Handy mit hatte, was bei mir nicht immer der Fall ist und ich daher die Rettung anrufen konnte). OP-Risken sind für mich kalkulierbarer, nicht zuletzt durch meine berufliche Erfahrung. Sie sind auch deutlich niedriger, als die Wahrscheinlichkeit einen zweiten Herzinfarkt zu überleben. Ich habe das lange abgewogen und die Entscheidung für mich getroffen.

      itsme schrieb:


      Eigentlich braucht das keinen Kommentar - nur so viel:
      All diese schlimmen Möglichkeiten halten weder die Ärzte noch die Operations"willigen" davon ab, Menschen ein gesundet Organ zu beschneiden.
      Das "willigen" habe ich aus den oben aufgeführten Gründen in Anführungszeichen gesetzt, weil ich - wie gesagt - glaube, dass viele nicht "willig" sind, sondern unbewusst oder bewusst beeinflusst.


      Der Fairness halber sollte man schon auch Publikationen darüber zur Kenntnis nehmen, die sich mit den Folgen des metabolischen Syndroms beschäftigen. Diese Folgen können nämlich auch das Leben kosten.
      Dass ich Vitamine und Mineralstoffe supplementieren muss, beeinträchtigt mein Wohlbefinden nicht. Es ist auch falsch anzunehmen, dass man nur nach einer bariatrischen OP Mangelerscheinungen haben kann. Da häufig nur im Rahmen der Voruntersuchungen zu einer OP gezielt nach diesen Mängeln gesucht wird, weiß man mittlerweile, dass Eisenmangel, Calcium- und D3-Mangel, sowie B12- und Folsäuredefizite, neben einem Eiweißmangel bei allen Menschen ein Thema sind. Eisenmangel tritt je nach Ethnie zwischen 10-50% bei allen Menschen auf und ist die Hauptursache für Anämien. Gehäuft tritt er bei Frauen im gebärfähigen Alter, bei Veganern und in sehr hohem Prozentsatz in Entwicklungsländern auf.
      Calciummangel geht mit dem in unseren Breiten üblichen D3-Mangel einher. Ohne D3 kann Calcium nicht in den Knochen eingebaut werden. Er tritt bei etwa 80% der mitteleuropäischen Bevölkerung auf, unabhängig von der Jahreszeit. Auch der B12- und Folsäuremangel ist in der normalen Bevölkerung anzutreffen. Nicht umsonst wird in einigen Ländern dem Mehl Folsäure zugesetzt, wodurch embryonale Missbildungen deutlich reduziert wurden.

      itsme schrieb:


      Kann es sein, dass Operierte sich gern und verständlicherweise nicht mit all den (Nach Op-) Gräulberichten und auch den Todesfällen, die es ja nun einmal gibt, auseinander setzen oder beschäftigen wollen, sie bewusst und aus Selbstschutz verdrängen?


      Darf ich darauf provokant antworten?
      Kann es sein, dass Dicke gerne Gräuelberichte ausblenden und auch nicht sehen möchten, dass es neben den gesunden Dicken auch kranke Dicke gibt? Das schreibe ich jetzt nicht von ungefähr, denn ich habe das auch sehr lange nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass ich vielleicht eine kranke Dicke bin.

      itsme schrieb:


      Verbessert mich wenn ich falsch liege:

      Ist es nicht trotzdem eine Mangelernährung?

      Nicht in der Form das oben nicht genug von den Dingen rein kommen, die der Körper braucht, sondern dass der Körper diese Dinge einfach nicht bekommt, weil er sie nicht mehr in natürlicher Form für sich zugänglich machen kann.
      Dann ist der Körper doch mangelhaft ernährt! Und somit ist es Mangelernährung unter der er leidet.

      Für mich kann ich sagen, dass ich nicht mangelernährt bin. Die Vitamine und Spuren-, sowie Mengenelemente führe ich in einer Form zu, dass sie mein Körper aufnehmen kann (über die Mundschleimhaut). Ich habe keinen Eisenmangel, mein Parathormon ist niedrig, ergo baue ich durch D3 genügend Calcium ein, Folsäure und B12 sind im mehr als grünen Bereich und auf meinen Eiweißkonsum achte ich penibel. Ich habe mich aber auch nicht zur OP entschlossen, weil ich "schön" werden wollte. ;)

      Am Ende dieses langen Geschwafels - ich denke, man kann es nur für sich individuell entscheiden. Niemand sollte einem zu so einem Eingriff nötgen, überreden oder was auch immer dürfen.
      Man kann als Einzelner nur jedem bestimmt gegenüber treten, wenn ein Mensch aufgrund seiner äußerlichen Merkmale mißachtet, verspottet oder bewußt erniedrigt wird. Auch wenn ich solchen Aktionen nie ausgesetzt war, mein Herz, mein Kopf und mein Charakter bleiben "dick". Aus diesem Grund setze ich mich auch vehement gegen Vorurteile ein und last but not least, ist das auch der Grund, warum ich dieses Forum sehr schätze.
    • Helga schrieb:


      Am Ende dieses langen Geschwafels - ich denke, man kann es nur für sich individuell entscheiden. Niemand sollte einem zu so einem Eingriff nötgen, überreden oder was auch immer dürfen.

      Das drückt ganz klar aus, was ich auch denke und wofür bis zu einem gewissen Grad dieses Forum auch steht.

      Die Möglichkeit, eine gut informierte Entscheidung zu treffen, dass ist das, was ich mir für jeden wünsche.

      Dagegen habe ich auch nichts einzuwenden.

      Wenn es so abläuft, wie zB bei mir als ich 14 (!!!) Jahre alt war, dass mir ein Arzt nur Panik macht, behauptet, dass ich wenn ich die OP nicht durchführen lasse, sterben werde etc. und deswegen eine OP -trotz akuter Essstörung- die einzige Möglichkeit für ein erfülltes Leben ist und die möglichen Einschränkungen/Risiken und Nebenwirkungen dagegen so lächerlich sind, dass sie nichteinmal erwähnt werden müssen- DAS ist das, was es anzuprangern gilt.

      Die Mär vom Allheilmittel, dem Lebensverlängerer und zwar für jeden Dicken ab einem BMI von gefühlten 30, ab einem Alter von 10 Jahren, mit dieser gilt es aufzuräumen.

      Es ist genauso schwierig, alle Operierten unter Generalverdacht zu stellen, wie es schwierig ist, alle Dicken unter Generalverdacht zu stellen.
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • sombra_blanca schrieb:



      Die Möglichkeit, eine gut informierte Entscheidung zu treffen, dass ist das, was ich mir für jeden wünsche.

      Die Mär vom Allheilmittel, dem Lebensverlängerer und zwar für jeden Dicken ab einem BMI von gefühlten 30, ab einem Alter von 10 Jahren, mit dieser gilt es aufzuräumen.

      Es ist genauso schwierig, alle Operierten unter Generalverdacht zu stellen, wie es schwierig ist, alle Dicken unter Generalverdacht zu stellen.


      Danke,
      besser hätte ich es nicht sagen können.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Kann Bedenken von Mopswombat verstehen

      Mopswombat hat doch in dem Sinne recht, dass die Operierten auf jeden Fall ihre Ernährung umstellen müssen, denn sonst würden sie sich entweder gleich übergeben oder halt in ein paar Jahren wieder zunehmen. Dann kann man sich schon die Frage stellen, warum sie diese OP überhaupt machen, wenn sie sowieso ihren Ernährungsstil ändern müssen.

      Ich glaube viele können ihren Ernährungsstil nicht sofort und schnell genug umstellen. Viele leiden an Hunger und das Sättigungsgefühl tritt einfach nicht ein. Durch die OP haben viele seit langem wieder das Gefühl einer Sättigung und können so auch schneller aufhören zu essen. Eine Abnahme findet bei diesen Leuten zum ersten Mal seit langer Zeit ohne Hunger statt.

      Ich habe mich bezüglich einer OP auch mal beraten lassen und muss sagen, dass mir kein Arzt, es waren immerhin drei Chirurgen, die ich besucht habe, mir die erheblichen Nachteile eines Magenbypasses erklärt hat. Zum Glück habe ich mich selber informiert und habe mich dagegen entschieden, doch so wie die Ärzte mit mir sprachen, bekam ich das Gefühl, dass eine OP nicht wirklich so schlimm sei und man sich eher schadet, wenn man dick bleibt. Ich hatte auch immer ein Ernährungstagebuch mitgebracht. Keiner dieser Ärzte, hat sich das Tagebuch angesehen, denn dann hätten sie erkennen können, dass ich sowieso nicht viel esse und nicht mehr als 1800 kcal im Durchschnitt einnahm. Ich habe jetzt mein Problem, warum ich nicht abnehmen konnte, gefunden. Es lag gar nicht am Essen, sondern an einigen Erkrankungen. Eine OP hätte mir daher gar nicht helfen können.

      Ich bin schon entsetzt darüber, dass so schnell zur OP geraten und zu wenig wirklich aufgeklärt wird, welche Nachteile eine OP mit sich bringen kann. Viele Leute verlassen sich doch auf den Rat der Ärzte und denken dann tatsächlich, eine OP könne ihnen weiterhelfen, um die Ernährung ohne Hungergefühl umstellen zu können.

      Aufgrund der schwerwiegenden Nachteile, die die OP mit sich bringen kann, würde ich lieber das Hungergefühl bei der Abnahme aushalten wollen, aber jeder sieht das ja anders.

      Lieselotte
    • Hallo Liselotte,

      ich kann verstehen warum sich jemand operieren lässt, obwohl dieses für mich nicht in Frage kommt. Wenn ich wieder hungern sollte um abzunehmen würde ich es nicht schaffen. Da ich schon mehr als 150 kg abgenommen habe, alle Diäten zusammengerechnet und immer wieder zugenommen habe ist mein Stoffwechsel auf Hunger eingerichtet und nimmt dann nicht mehr ab. Mein Weg ist heute langsam und gut auf mich achtend. Ich hatte das Glück immer irgentwie an meinen Sport zu kommen um mich einigermaßen wohl zu fühlen. Heute ist mein Sport meine Arbeit, Zumba, schwimmen gehen und Rad fahren. Dieses ermöglicht mir eine Ausdauer bei der ich Menschen auch zu Höchstgewichtszeiten beim Laufen hinter mich gelassen habe die hundert Kilo weniger als ich gewogen haben.