Dicke und Raucher sollen vom Chef bestraft werden

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    • Kubalibre schrieb:

      Die Diskussion ist wirklich etwas abgedriftet vom eigentlichen Thema...

      das stimmt und das ist meine Schuld.....:meaculpa: Ich glaube es war nicht sinnvoll die Diskussion in diese Richtung zu führen.....ich schreibe zwar zurzeit noch viel, oder sagen wir mal sehr viel :-o aber ich bin dennoch ein Neuling in diesen Dingen.

      Ich wollte niemand vor den Kopf stoßen auch wenn ich das vielleicht getan habe.

      Gerade eben im Wald, hatte ich eine hitzige Diskussion mit meinem Mann und dabei ist mir bewusst geworden, dass ich die Sache sehr persönlich sehe und das ist bei einer offenen Diskussion mit Sicherheit von Nachteil.
    • savoir-vivre schrieb:


      Kinder die im Mutterleib sind, werden auch geschädigt vom Alkohol und nicht zu wenig.....ich würde sogar sagen mehr geschädigt wie durch Rauchen, und sie können nicht den Raum verlassen!

      wenn Menschen auf Feuerwehrfesten, Dorffesten, Geburtstagsfeiern, Sylvester, Weihnachten und anderen Festen Alkohol trinken, dann gibt es immer einen größeren Teil der auch "über den Durst" trinkt und diese Menschen geben den Kindern doch ein schlechtes Beispiel und die Kinder werden von solchen Beispielen auch geschädigt.......!?




      Hier noch eine Erklärung des Fetalen Alkoholsyndroms. Alkohol in der Schwangerschaft kann zu geistiger Behinderung führen. Und wer die äusseren Anzeichen am Kind nicht kennt, merkt es meist erst nach Jahren am Verhalten. Da hab ich schon eine ziemlich heftige Diskussion miterlebt von Pflege- und Adoptiveltern, wenn sie das nach Jahren feststellen mussten und dann ( gerade die Pflegeeltern) keine Hilfe von den Ämter bekamen.

      Das mit dem Vorbild, Savoir-vivre, seh ich genau so.

      LG Finchen
    • Dicke und Raucher sollen vom Chef bestraft werden

      So lautete das Thema.

      Also kann man über Dicke und über Raucher sprechen. Aber warum kann man nie über Raucher sprechen, ohne gleichzeitig über Alkohol sprechen zu können.

      Warum ist es so ein Problem dieses Thema isoliert zu betrachten?
      Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.
      (Immanuel Kant)
    • viel-frau schrieb:

      Warum ist es so ein Problem dieses Thema isoliert zu betrachten?



      Weil es mit Diskriminierung im Zusammenhang steht.
      Rauchern wird unterschwellig einfach eine gewisse Liederlichkeit unterstellt, ein Hand zum Rücksichtslosen bzw. erfolgt der Vorwurf der Schwäche, wenn es sich um Sucht handelt.
      Raucher werden momentan zu einem gewissen Grad gesellschaftlich geächtet. Da man nicht allein im Dunkeln stehen will weist man auf andere "Schwache" hin, die momentan, nicht ganz so stark in der Kritik stehen, die Konsumenten von Alkohol.
      Der Zusammenhang bietet sich aufgrund einiger Parallelen an.

      Zur Erläuterug: Ich rauche bei Gelegenheiten, ebenso konsumiere ich Alkohol.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Lunix schrieb:



      Ich finde als dicke Nichtraucherin nicht, dass man Dickenmobbing mit Maßnahmen zum Nichtraucherschutz vergleichen kann.


      Es ging nicht um einen Vergleich zwischen Dickenmobbing und Nichtraucherschutz, sondern um einen Vergleich zwischen Dickenmobbing und Rauchermobbing. Auch zu Raucherzeiten hätte ich kein Problem damit gehabt ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden zu akzeptieren. Ich finde auch die französische Verkaufsstrategie gut Rauchwaren nur im Café Tabac und nirgendwo sonst zu bekommen. Ganz sicher müssen vor allem minderjährige Nichtraucher vor Rauchbelästigung geschützt werden.

      Aber, Raucher auf der Straße dumm anmachen oder zu behaupten, dass alle Raucher durch ihre Rauchpausen die Wirtschaft schädigen (die, die ich kenne arbeiten deutlich mehr als die Nichtraucher, die schließlich auch Kaffeepausen machen) und assozial seien, weil sie stinken und öfter krank werden, das ist Mobbing.
    • babelfish schrieb:

      n.

      (die, die ich kenne arbeiten deutlich mehr als die Nichtraucher, die schließlich auch Kaffeepausen machen) .


      naja, ganz so ist es ja auch nicht. Wir haben in unserem Theater alle eine halbe Stunde Mittagspause und unsere rauchende Kollegin geht locker pro Tag noch mal 6-8 mal pro Tag rauchen. Sie ist jedesmal mindesten 8 Minuten nicht an ihrem Arbeitsplatz, schließlich muss sie erst das Haus verlassen. Und Kaffee trinkt sie natürlich wie alle nebenbei.

      Das mal hoch gerechnet, müßten im Grunde genommen wir Nichtraucher mindesten eine Woche mehr Jahresurlaub bekommen.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
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      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Eine nichtrauchende Ex-Kollegin von mir hat pro Tag dreimal ca. 20 Minuten privat telefoniert und dann ständig gejammert, wie man das Arbeitspensum denn nur schaffen solle. :rolleyes: Da muss mancher Raucher dann auch lange dran stricken. Es gibt eben überall solche und solche.
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    • Ich bin sicher, Privattefonate auf der Arbeit werden von rauchenden und nichtrauchenden Mitarbeitern geführt, trotzdem machen die Nichtraucher nicht fast eine Stunde Zusatzpausen.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
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      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • pamina schrieb:

      Ich bin sicher, Privattefonate auf der Arbeit werden von rauchenden und nichtrauchenden Mitarbeitern geführt, trotzdem machen die Nichtraucher nicht fast eine Stunde Zusatzpausen.


      Wie gesagt, bei uns ist es so, dass die Raucher zwar mehr Pausen machen, aber früher kommen und später gehen. Eine macht sogar keine Mittagspause, weil sie wegen dem Rauchen ein schlechtes Gewissen hat.
    • Selber rauche ich nicht, doch mein Mann braucht viele Zigaretten am Tag. Er leidet sehr, dass er nur in der Mittagspause darf. Holt es dann vor (Spätschichtwoche) oder nach (Frühschichtwoche) der Arbeit nach. Früher, als er noch am Schreibtisch rauchen durfte, verteilte er seine Ration über den Tag. Er und seine Kollegen sind also gleich. Raucher wie Nichtraucher. Wenn er Arbeit auf dem Hof hat, dann kommt es darauf an. Bald geht die Getreideernte los. Nie würde er beim Stroh heimfahren rauchen, das wäre ja fahrlässiger Wahnsinn. Muss er jedoch ackern (stumpfsinniges auf- und abfahren), dann zieht er schon den Aschenbecher vom Traktor auf. Nebenerwerbslandwirte sind eh dauernd am werkeln sagt er, Zigaretten helfen ihm beim Arbeiten meint er.

      Also er braucht den Vergleich nicht zu scheuen und seinen Kollegen gegenüber kein schlechtes Gewissen haben. Er muss halt draußen schnell seine Semmel verdrücken und dann rauchen in der Pause . . .
    • Ich glaube, es hat eher mit der persönlichen Arbeitsethik zu tun. Meine ist eindeutig durch meine calvinistisch geprägte Heimat beeinflusst. Ich habe z. B. nur im Notfall am Arbeitsplatz privat telefoniert. Wer nicht einsieht, dass er für sein Gehalt auch mal arbeiten muss, wird immer eine Vermeidungsstrategie finden.
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    • Lunix schrieb:

      Wer nicht einsieht, dass er für sein Gehalt auch mal arbeiten muss, wird immer eine Vermeidungsstrategie finden.


      Ich glaube auch, dass genau da der Knackpunkt liegt. Wer sich vor der Arbeit drücken will, der findet Wege, ob Mittagspause verlängern, lange Kaffee- und/oder Zigarettenpausen oder Duschen während der Arbeitszeit. Da findet sich immer was.
    • Bei uns ist es so, dass man nicht einfach so in die Raucherpause gehen kann, da wir ja am Telefon verfügbar sein müssen. Also teilen sich die Raucher die Pausen über den Tag auf oder rauchen während der Arbeit gar nicht. Schnell mal zwischendurch verschwinden gibt es hier nicht, da der Status im PC vom Teamleiter überprüft werden kann, und wenn man in der Zeitabrechnung auf "produktiv" steht, obwohl man nicht am Platz ist, fällt das schnell auf und es gibt Ärger.

      Auch die Pausen an sich kann und darf man nicht so einfach überziehen, weil ja an den Kunden eine gewisse Verfügbarkeit an Mitarbeitern gemeldet ist. Wenn man häufig überzieht, fällt das auch auf und es wird nachgefragt.

      Insofern ist das ganze hier recht diszipliniert. Je weniger der Kunde zahlt und je größer dieser ist, desto strikter wird darauf geachtet.

      Insofern ist das hier also sehr gerecht, was die Pausen angeht.

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)