20% “fat tax” auf ungesunde Lebensmittel

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • 20% “fat tax” auf ungesunde Lebensmittel

      Ein neuer Artikel zum schon mehrfach durchdiskutierten Thema.
      Dieses Mal werden einige Zahlen als Anhaltspunkte für weitere Diskussionen genannt.
      Während die Industrie mit sinkenden Jobzahlen rechnet, wenn ungesunde Lebensmittel höher besteuert werden, sehen andere einen großen gesundheitlichen Zugewinn, wenn der Anreiz zum Kauf als schlecht angesehener Lebensmittel sinkt. Die eingenommenen Steuergelder müssten jedoch gezielt eingesetzt werden: "to treat diet related diseases, subsidise healthy foods, or to stimulate industry reformulation of food" (siehe Text).

      Das Thema wird wohl nie zuende gehen.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Ich glaube auch nicht, dass diese "erzieherische" Maßnahme irgendeinen Erfolg hat....wer das Zeug essen will tut es. Raucher lassen sich ja auch nicht von den Preisen abschrecken.

      Das bringt nur wieder mehr geld in die Staatskasse.

      Grüße

      tschaggi
    • Im Artikel steht zumindest, dass eine künstliche Erhöhung des Preises für ungesunde Sachen in Kantinen dazu geführt hat, dass signifikant weniger davon gekauft wurde. Der Verkauf sank nicht unbedingt umgekehrt proportional zur Preissteigerung, aber ein gewisser Wandel fand statt.
      Trotzdem: Bei solchen Einzelversuchen gibt es alles andere als Grund zur Panik für die Lebensmittelindustrie, deren Lobby groß ist. Solange kein Zwang von außen besteht, werden die den Teufel tun und sich in der Produktentwicklung auf gesund, fett- und zuckerarm zu stürzen.
      Immerhin zwingen hier und da Aktionen aus der Bevölkerung dennoch Hersteller in die Knie: Hipp war mit einem extrem zuckerlastigen Kindertee von Foodwatch für den Negativpreis "Goldener Windbeutel 2012" nominiert. Der Hersteller erlebte einen wahren Protestansturm und hat nun wenige Tage nach Beginn der Abstimmungskampagne einen Rückzieher gemacht. Man will das Produkt bis zum Jahresende vom Markt nehmen. Eine Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Werbelügen rund um Lebensmittel ist also da. Das halte ich für einen wichtigeren und fördernswerteren Trend als per Steueraufschlag alle als "schlecht" eingestuften Lebensmittel zum Luxusgut zu erklären.
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    • Ich glaube, es geht hier nur ums Steuergeld. Sonst nichts. Traurig.

      Ach ja, und die Hersteller von Halbfett- und 0,1%-Fett-Produkten muessen da auch ihre Finger im Spiel gehabt haben.
    • Muminfrau schrieb:

      Ach ja, und die Hersteller von Halbfett- und 0,1%-Fett-Produkten muessen da auch ihre Finger im Spiel gehabt haben.
      Das sind doch meistens sogar die gleichen Hersteller, die auch Vollfett-Produkte anbieten (und sei es unter anderem Namen).
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