Die Operierte meldet sich zu Wort :)

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    • Die Operierte meldet sich zu Wort :)

      guten morgen ihr lieben..


      vorab ich möchte keinen streit hier, und auch keine beleidigungen, denke wir sind alle erwachsene leute..




      so nun da ich ja schon bisschen hier gelesen habe, und grad die adipositaschirugie mich interessiert, und ich eigentlich nur das negative hier gelesen habe, und nur von nebenwirkungen, und gehirn wäsche..


      zu mir erst mal
      ich bin gerade mal 25jahre jung, habe eine tochter, und habe vor der op 160kg gewogen und das bei einer größe von 165cm

      also ich hab an 19.12.2011 meinen magenbypass bekommen..

      ich muss sagen, an sich war die op nicht leicht, aber mir gings danach super..

      auch 9wochen, kann ich sagen mir gehts klasse, ich hab dank der op endlich <... gemäß Forenregeln bitte keine Gewichtsdokumentationen> runter, und es folgen noch mehr kilos..klar das essen ist weniger wie vorher, aber zählt essen wirklich schon so extrem zum leben??
      für mich war es klar ich gehe diesen weg weil ich so nie abgenommen hätte und ich weiter zu genommen hätte..

      aber dank der hilfe mit dem bypass, hab ichs geschaft ab zu nehmen, ich bin zwar noch nicht am ziel aber das kommt noch..

      und ja die portionen die ich esse reichen mir völlig aus, vor der op gabs nach der hautmahlzeit gleich noch schoki und was ich nicht was...


      aber das ich durch die op irgendwelche nebenwirkungen habe außer dem gewichtsverlust kann ich nicht sagen,


      und ich kenne nun mehrere leute die vorher zucker hatten und seit die operiert sind haben die gar keinen mehr, oder müssen weniger einheiten spritzen..

      ich rutsche grad so vorbei am zucker, und da bin ich mehr wie froh drum...



      und ich versteh nicht wie man auf gehirnwäsche kommt, jeder kann doch frei entscheiden ob ers will oder nicht, und wozu gibts den selbst hilfe gruppen, da hört man auch negatives, und auch wies den leuten nach der op geht und wie sie jetzt leben, und die essen alle mittlerweile die langzeit operierten einen halben kinderteller.. und denen gehts super..



      ich will niemand überreden, den das ist jedem seins was er macht, ob er mit seinem gewicht klar kommt oder nicht.


      ich konnte einfach nicht mehr, ich musste mir beleidiungen anhören, und auch mein alltag mit meiner kleinen war nicht einfach, und jetzt kann ich sagen ich passe wieder in meine alten hosen vor 5jahren wieder rein, und das freut mich tierisch, den ich hab für mich gelernt, das essen nicht alles ist, und essen nicht mein leben bestimmen darf, sonder da es nebensächlich ist, klar ich esse immer noch gern,


      und auf was ich verzichten muss ist auch nicht die welt,


      das einzige wo ich verzichten muss, ist süßzeug alles das es da gibt, zum essen und trinken...


      und das beste an der op war für mich das ich kein sodbrennen mehr habe:hopps::hopps:

      nach gefühlten 4jahren des endlosen sodbrennen, die ich mit pantrozol bekämpfen musste und ich da mind 6tabletten brauchte das ich die nacht überstehe, und schlafen konnte ich nur wie ein huhn auf der stange...

      und nun ist es weg das sodbrennnen..



      falls es fragen gibt ich beantworte sie gerne, aber bitte bleibt sachlich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Bitte keine Gewichtsdokumentationen

    • Es freut mich für Dich, dass die OP geglückt zu sein scheint, Du keine heftigen Nebenwirkungen hast und offenbar mehr davon profitierst als dass Du Nachteile hast. Da ergeht es anderen ja deutlich anders als Dir, sie haben Komplikationen, kommen mit dem eigentlich erwünschten Gewichtsabfall psychisch nicht klar und leiden unter anderen Dingen als vor der OP.
      Es ist nett, dass Du hier eine Lanze FÜR die AC brechen willst, aber ich bitte Dich zu beachten, dass wir hier kein Forum sind, das AC als den besten Weg ansieht, mit seinem Leben ins Reine zu kommen!
      Wenn Du also Deine Begeisterung zum Ausdruck bringen möchtest, bist Du in anderen Foren weit besser aufgehoben, man wird Dir apllaudieren, Dir sagen, dass Du den richtigen Weg gewählt hast. All dies wirst Du hier nicht finden. Unser Ansatz ist anders, hier geht es um ein hier und jetzt und nicht darum, ein Leben zu beginnen, sobald man schlanker ist oder was auch immer. Es hat sehr wenige Fälle gegeben, in denen wir verstehen konnten, dass jemand AC als letztmöglichen Weg gewählt hat.
      Du bist hier im verkehrten Forum, denn wenn Du keine Auseinandersetzung möchtest mit Leuten, die ebenso vehement gegen AC sind wie Du dafür, dann ist das hier der falsche Ort für Dich. Wir haben hier eine gemeinsame Forenphilosophie, die es zu beachten gilt und Regeln, die u.a. besagen, dass Diätverherrlichung und Gewichtsdokumentation nicht erwünscht sind.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Unabhängig davon, dass ich nicht verstehe, was Du uns mit diesem Posting sagen willst, und es mich leicht aufregt, dass Du offenbar nicht gelesen oder verstanden hast, was ich Dir im Begrüßungsthread geschrieben habe, behaupte ich jetzt mal ganz dreist, dass ...

      toffy schrieb:

      aber das ich durch die op irgendwelche nebenwirkungen habe außer dem gewichtsverlust kann ich nicht sagen,
      ... Du das nach gerade mal 2 Monaten und 10 Tagen nicht beurteilen kannst. Es geht um Langzeitnebenwirkungen. Ich empfehle Dir sehr, mal die Beiträge der operierten Userinnen Woodylee und Moma Reloaded bei www.adipositas-foren.de zu lesen. Moma, wie gesagt selbst operiert, ist auch Ernährungsberaterin für Operierte. Sie kennt um die 1.000 Operierte. Keiner davon ist 10 Jahre nach OP noch in der Lage, Vollzeit zu arbeiten.

      Und dann möchte ich an Dich ganz persönlich noch die Frage richten, warum Du nach nur zweieinhalb Monaten nach der OP bereits darüber nachdenkst, ein Diätprogramm mit Eiweißdrinks zu machen und Deine Krankenkasse zu bitten, die erheblichen Kosten dafür aufzubringen, wenn das mit der OP doch alles so superklasse ist.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Liebe Toffy, willkommen im Forum. Es freut mich dass es dir gut geht und ich hoffe dass es so bleibt.

      Martina und Kampfzwerg haben ja schon die Stellung des Forums der AC gegenüber dargelegt.

      Was die Gehirnwäsche angeht, so bezieht sich das in den meisten Fällen auf die allseits gepredigte Botschaft, dass nur ein schlankes Leben ein gutes - wenn nicht sogar lebenswertes Leben ist. Das sehen die meisten hier anders.

      Ich wünsche dir alles Liebe und einen schönen Tag.
      Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden
      ******Rosa Luxemburg******
    • Martina schrieb:



      Und dann möchte ich an Dich ganz persönlich noch die Frage richten, warum Du nach nur zweieinhalb Monaten nach der OP bereits darüber nachdenkst, ein Diätprogramm mit Eiweißdrinks zu machen und Deine Krankenkasse zu bitten, die erheblichen Kosten dafür aufzubringen, wenn das mit der OP doch alles so superklasse ist.


      @ Martina

      Ich bin ein neugieriger Mensch... deshalb frage ich wo diese Äußerungen zu finden sind? Ich finde sie nämlich nicht.

      Danke im Voraus für einen Hinweis. :)
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Ich bin ein neugieriger Mensch... deshalb frage ich wo diese Äußerungen zu finden sind? Ich finde sie nämlich nicht.
      Das hat sie nicht hier geäußert, sondern heute früh in einem anderen Forum.
      Ich bin nicht unbedingt Fan davon, Dinge aus einem Forum ins andere zu tragen, aber ich hatte das vorhin ergooglet, nachdem ich Martinas Einwand auch nicht verstand.
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    • Mich freut, dass es dir nun so viel besser geht! :)

      Vieles fällt einem leichter, wenn man eine neue Chance genutzt hat. So zu sagen zwingt ja diese OP einen, sich "richtig" zu ernähren.
      Das fänd ich nicht so schön, weil man das ja auch ohne OP schaffen kann.

      Ich denke, bei diesem Höchstgewicht, ist es vielleicht doch eine kleine Überlegung wert.

      Ich hoffe, dass du dein Wohlfühlgewicht findest und später keine Probleme mehr bekommst, wegen deinem Gewicht :)
    • flowergirl schrieb:



      Ich hoffe, dass du dein Wohlfühlgewicht findest und später keine Probleme mehr bekommst, wegen deinem Gewicht :)


      ... oder wegen irgendwelcher Folgeschäden. Denn wenn ich Martinas Hinweis weiter oben lese, kräuseln sich mir die Nackenhaare.

      Ich wünsche jedem, dass er in seinem Leben Zufriedenheit findet, bin nur extrem mißtrauisch, wenn dies vom Gewicht abhängig sein soll.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • flowergirl schrieb:


      Vieles fällt einem leichter, wenn man eine neue Chance genutzt hat. So zu sagen zwingt ja diese OP einen, sich "richtig" zu ernähren.
      Das fänd ich nicht so schön, weil man das ja auch ohne OP schaffen kann.




      wer sagt denn, dass es einen operierten zwingt seine Ernährung umzustellen, und was heisst "richtig" ernähren. Wer sagt was richtig und falsch ist????

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kampfzwerg () aus folgendem Grund: Zitatklammer korrigiert. Jetzt funzt es richtig.

    • Furchtbar. Du bist wirklich ein ganz armer Mensch.
      Ich habe auch dieses "Höchstgewicht", leide aber nicht so sehr darunter wie du, weil ich einfach in den Jahren gelernt habe, meinen Fokus auf wichtigere Dinge, als eine schlanke Figur zu richten.
      Mir wären die realistischen abnehmbaren 40 Kilo einen so einschneidenden Eingriff nicht wert. Das ist ja, als würde man sich wegen einer eitrigen Zehe den ganzen Fuß abschneiden lassen. Man hat dann tatsächlich nicht mehr das Problem mit der eitrigen Zehe, aber dafür sehr viele und nicht rückgängig zu machende Folge-Probleme.

      Arme Frau, dass für dich kein anderer Weg in Frage kam. Und das meine ich ganz ehrlich und ohne jegliche Häme. Ich finde es erschreckend und unverschämt, wie mit dicken Menschen umgegangen wird, dass sie als Versuchskarnickel und Melkmaschinen für die Ärzteschaft herhalten müssen. Das sind OPs, die noch bezahlt wird und deshalb wird diese eierlegende Wollmilchsau auf jede erdenkliche Weise beworben und vermarktet, ohne Rücksicht auf die Langzeitfolgen und -schäden.

      Ich behaupte jetzt mal, dein Problem mit dir und deiner Figur sitzt irgendwo anders als im physischen Bereich, eher im psycho-sozialen und das kann man halt nicht mit einem Schnitt heilen, das wäre ein langer, schwerer Weg für dich. Das die Ärzte da natürlich den für sie lukrativeren wählen, ist schier klar, aber wegen ihrer Sorgepflicht eigentlich unverständlich für mich.
      Eine Frechheit, dich und dein Problem nicht ernst genommen zu haben und die OP als Allerheilmittel für dich hinzustellen. Und weil es schon nicht so klappt, wie sie dir weis gemacht haben, musst du jetzt schon irgendwelche Eiweißshakes in Betracht ziehen. Die haben dich sauber verarscht. Unverantwortlich sowas und dir gegenüber richtig gemein.

      Mannmann, du Arme, hoffentlich kommst du einigermaßen gesund über die Zeit und die anstehenden Nachoperationen. So angeschlagen ist das sicher kein Sonntagsspaziergang. Dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft und Zuversicht, du wirst sie brauchen.

      Gottseidank bin ich eine nicht an sich leidende Dicke. Für diese Erkenntnis kann ich meinem Herrgott nur jeden Tag danken. Ehrlich wahr, wenn ich dann sowas wie euere Leidenswege tun, zweifel ich immer mehr am gesunden Menschenverstand vieler Ärzte.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • flowergirl schrieb:

      So zu sagen zwingt ja diese OP einen, sich "richtig" zu ernähren.


      Nur noch Kinderportionen essen zu können, also den Körper ständig unter zu ernähren, nennt Du richtig?
      Oder wie definierst Du Dein in Anführungsstriche gesetztes "richtig"?

      Jeder weiß doch mittlerweile, (ich nehme das jedenfalls an) dass Unterernährung für den Körper bedeutet an die Substanz zu gehen. Leider unterscheidet er aber nicht welche Substanz, bezw. weiß er nicht welche Substanz der jeweilige Hungernde zu reduzieren wünscht.
      Das bedeutet also auch, dass er an die Muskelmasse geht. Und auch wenn ich es im Laufe der Jahre oft erwähnt habe, tu ich es hiermit noch einmal: Auch der Herzmuskel ist ein Muskel. So wie unser Körper viele viele lebensnotwenidige Muskeln in sich birgt.
      Wer nur ein wenig nachdenkt, der weiß, was das bedeutet, abgesehen von anderen Langzeitfolgen, die mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten sind.

      Wie Soku schreibt, wo bleibt hier die Sorgfaltpflicht der Ärzte? Kennen sie diese Tatsachen nicht?
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Um meine kurze, etwas flapsige Bemerkung weiter oben etwas auszubauen: Essen gehört zu den elementaren Dingen des Lebens.

      Wenn die normale Nahrungsaufnahme behindert wird, sei es durch Krankheit, krankheitsbedingtem Eingriff oder durch operative Verstümmelung eines Verdauungsorgans aus fragwürdigen Gründen, dann ist das für mich schon ein schlimmer Verlust von Lebensqualität. Erst recht, wenn dieser Zustand das ganze weitere Leben anhält.
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    • Bevor sich alle weiter die Mühe machen, ihre Argumente sorgfältig zu erläutern und ihr zu zeigen, was hier im Forum Konsens und Wissensstand sind: Toffy hat ihre Mission eventuell bereits erledigt. Fakt ist, dass sie ihren Beitrag gestern um 8:11 Uhr gepostet hat und seitdem nicht wieder eingeloggt war, also höchstens als Gast mitliest.
      Sie wäre nicht die erste Operierte, die nach als erfolgreich empfundener OP ohne schwere Nachwirkungen in der euphorischen Phase größeren Gewichtsverlusts (so ein Pech, dass der hier nicht stehen durfte) postet, aber letztlich keine inhaltliche Auseinandersetzung wünscht.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
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      — Sam Levenson
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    • kampfzwerg schrieb:

      Sie wäre nicht die erste Operierte, die nach als erfolgreich empfundener OP ohne schwere Nachwirkungen in der euphorischen Phase größeren Gewichtsverlusts (so ein Pech, dass der hier nicht stehen durfte) postet, aber letztlich keine inhaltliche Auseinandersetzung wünscht.



      Um Diskussion geht es vermutlich wirklich nicht. Wohl eher um Abgrenzung zu einer Gruppe zu der man meint, gottlob nicht mehr gehören zu müssen.
      Mal böse vermutet.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • kanpfzwerg, schon klar. Äußerungen wie
      ich möchte keinen streit hier
      oder
      aber bitte bleibt sachlich
      deuten ja schon darauf hin.

      Aber es lesen ja vielleicht auch Leute mit, die in Richtung AC denken, für die es aber noch nicht zu spät ist. Und da kann es nicht schaden, wenn sie unsere Argumente kennen lernen. ;)
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    • Itsme schrieb:

      Nur noch Kinderportionen essen zu können, also den Körper ständig unter zu ernähren, nennt Du richtig?
      Oder wie definierst Du Dein in Anführungsstriche gesetztes "richtig"?

      Jeder weiß doch mittlerweile, (ich nehme das jedenfalls an) dass Unterernährung für den Körper bedeutet an die Substanz zu gehen. Leider unterscheidet er aber nicht welche Substanz, bezw. weiß er nicht welche Substanz der jeweilige Hungernde zu reduzieren wünscht.
      Das bedeutet also auch, dass er an die Muskelmasse geht. Und auch wenn ich es im Laufe der Jahre oft erwähnt habe, tu ich es hiermit noch einmal: Auch der Herzmuskel ist ein Muskel. So wie unser Körper viele viele lebensnotwenidige Muskeln in sich birgt.
      Wer nur ein wenig nachdenkt, der weiß, was das bedeutet, abgesehen von anderen Langzeitfolgen, die mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten sind.

      Wie Soku schreibt, wo bleibt hier die Sorgfaltpflicht der Ärzte? Kennen sie diese Tatsachen nicht?



      das mit den Kinderportionen und der Unterernährung darfst du bitte nicht verallgemeinern.
      Die meisten essen nach einiger Zeit wieder ganz normal, nur trauen sie sich das in den AC-Foren meist nicht zu schreiben. Man liest da meist nur "ich kann grad mal 3 Löffel Suppe essen und einen Bissen von einer Pizza, dann bin ich pappsatt" (hab jetzt ein bissl übertrieben). Bei einer Handvoll wirds wohl so sein (die sind auch echt arm), aber der Großteil futtert ganz gewöhnlich.
    • Finchen schrieb:

      @ flowergirl

      Du magst ja Belege, und darum hab ich Dir einen zu "richtiger" Ernährung..

      Guck mal hier

      Schon noch blöd was da gesagt wird, gell :-D.

      LG Finchen


      Genau!

      Also wenn du eine Ernährung bei einem gesunden Menschen für richtig empfindest, die dazu führt, dass er schwächer wird und nicht mehr richtig Treppen laufen kann, dann wird es wohl schon so was wie eine falsche Ernährung geben. Meiner Meinung nach.

      Schon blöd, oder?
    • toffy schrieb:

      klar das essen ist weniger wie vorher, aber zählt essen wirklich schon so extrem zum leben??

      Wir Europäer haben eine ziemlich kranke Einstellung zum Essen an sich - entweder wir schlingen es runter, weil wir keine Zeit für diese "Nebensache" haben, ohne darauf zu achten was wir essen, oder wir halten es für sündig. Klar, Völlerei ist ja auch eine Sünde! Wohl ein Erbe der puritanisch-calvinistischen Sichtweise...

      Da sieht es in Asien schon sehr viel gesünder aus. Essen ist eine Grundlage des Lebens! Du könntest auch gleich fragen "Warum stellen wir dass Atmen nicht einfach ein?". Ein netter Spruch aus Japan besagt dass man zwei Stunden Lebenszeit gewinnt, wenn man etwas Neues isst, was man bislang nicht kannte! Sollte man mal drüber nachdenken, insbesondere wenn man sich die Lebenserwartung der Japaner betrachtet...

      toffy schrieb:

      aber dank der hilfe mit dem bypass, hab ichs geschaft ab zu nehmen, ich bin zwar noch nicht am ziel aber das kommt noch..

      ....

      aber das ich durch die op irgendwelche nebenwirkungen habe außer dem gewichtsverlust kann ich nicht sagen,
      Ich drücke dir beide Daumen dass du nicht übers Ziel hinausschießen wirst und dir die Nebenwirkungen auf Dauer erspart bleiben werden. Hier würde mich deine Meinung nach fünf, oder sieben Jahren nochmal interessieren. Zwei Monate nach einer OP?

      Offen gestanden uninteressant als Aussage - insbesondere auf "Nebenwirkungen"...

      toffy schrieb:

      den ich hab für mich gelernt, das essen nicht alles ist, und essen nicht mein leben bestimmen darf, sonder da es nebensächlich ist,
      ... und nicht immer der Auslöser für Übergewicht ist, und so vieles eigentlich völlig nebensächlich ist - Kreislauf, Atmung, Muskeln, Zellwachstum...



      toffy schrieb:

      das einzige wo ich verzichten muss, ist süßzeug alles das es da gibt, zum essen und trinken...

      und das beste an der op war für mich das ich kein sodbrennen mehr habe ...
      nach gefühlten 4jahren des endlosen sodbrennen, die ich mit pantrozol bekämpfen musste und ich da mind 6tabletten brauchte ...

      und nun ist es weg das sodbrennnen..
      Was wohl auch der Fall gewesen wäre, wenn du vorher schon auf den Süßkram verzichtet hättest!

      toffy schrieb:

      falls es fragen gibt ich beantworte sie gerne, aber bitte bleibt sachlich
      Quit pro quo...
    • Dorian schrieb:

      Sollte man mal drüber nachdenken, insbesondere wenn man sich die Lebenserwartung der Japaner betrachtet...


      ... die aber eher mit der Möglichkeit des Betruges im Todesfall eines Rentners zu tun hat.

      S. hier.

      Bei den Griechen ist es ähnlich gewesen - nix mit gesunder Kreta-Diät, hihi.
      [CENTER]
      [/CENTER]
    • rolligirl schrieb:

      Die meisten essen nach einiger Zeit wieder ganz normal, nur trauen sie sich das in den AC-Foren meist nicht zu schreiben. Man liest da meist nur "ich kann grad mal 3 Löffel Suppe essen und einen Bissen von einer Pizza, dann bin ich pappsatt" (hab jetzt ein bissl übertrieben). Bei einer Handvoll wirds wohl so sein (die sind auch echt arm), aber der Großteil futtert ganz gewöhnlich.



      Dazu habe ich mehrere absolut ernstgemeinte Fragen:

      1. Wie lange ist "nach einiger Zeit"? 3 Monate, 1 Jahr, 3 Jahre?
      Ich frage deswegen weil ich just erst im Blog einer Operierten gelesen
      habe, dass sie nach ca. 1 Jahr wieder ungefähr ihre vor dem Eingriff
      üblichen Portionsgrößen essen konnte und ihr von einem der behan-
      delnden Ärzte mitgeteilt wurde, dass dies bei den meisten so wäre,
      und hier nur eine Nachoperation helfen können, wenn denn überhaupt.

      2. Wenn dem so ist, weshalb trauen sie sich dann nicht, diesen Umstand
      auch mitzuteilen? Ich habe meine Vermutungen, was die Gründe sein
      könnten, aber ich würde es gern von jemandem hören, der mehr
      Erfahrungen damit hat, als ich.
      [SIZE=2]Liberté toujours![/SIZE]
    • Hallo, ihr Lieben!

      Falls dieser Beitrag freigeschaltet wird, möchte ich nur sagen, dass Fragen auf meine Postings nicht mehr beantwortet werden können, da ich zensiert werde! :)

      Liebe Grüße!
    • Und warum, muss das ganze Gedöns zum x-ten mal hier breitgetreten werden?

      Toffy ist glücklich, es geht ihr bestens und gut ist..:)

      Denke, sie wird in anderen Foren genügend fans in jeder Form finden..ich wünsche ihr echt das Beste aber ich mag keine "bin operiert seit 8 Wo. und meine Welt ist ab jetzt grossartig" mehr lesen...

      Was sie 2 oder 5 jhr. postoperativ zu posten hätte, würde mich def. interessieren....:daumen:

      Alex
      [CENTER][highlight] "..be yourself, no matter what they say" [/highlight]
      [SIZE=-2]Sting[/SIZE]

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