Versicherung verlangt Magen-OP

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Ja, ich will mich "im Guten" mit ihr auseinander setzen.
      Obwohl ich auch denke, ein Wechsel steht an, will dies aber mit der Zeit erstmal ausloten, man muß ja auch die andere Psychiaterin (hm-oder den anderen,ich weiß nicht so recht,kommt auf den Typ an...) erst mal "abchecken".Und dann müßte sie ja auch alle Unterlagen überstellen,ist alles nicht so einfach!
      Hab auch überlegt, folgenden Artikel mal ihr zu zeigen, weil sie so auf das Ärzteblatt abfährt:
      aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=66141

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Bitte keine unnötigen Zitate

    • Gute Nachricht

      SO SORRY:batsch:wegen meines " Fauxpas",weiß jetzt bescheid!

      Also, Montag war ich bei meinem Hausarzt, der auch Internist,Diabetologe und Ernährungsmediziner ist und habe alles mit ihm besprechen können.

      Er hatte das absolute Mitgefühl, er sagte, das es ihm echt total leid täte, das immer wieder ich so schwer zu kämpfen hätte!
      Am Ende mußte ich auch noch weinen, ich war so sehr fertig mit den Nerven und ich hab ihn umarmt.Es tut so gut, wenn man verstanden wird!

      Und meine Blutwerte waren mal wieder erste Klasse, super Blutdruck und EKG,Herztöne einwandfrei,keine Aderverengungen!

      Er diktierte sofort einen Brief für meinen ANwalt und beschrieb, das ich mich absolut diszipliniert ernähre, ich habe es geschafft, von einem insulinpflichtigen Diabetes mit 1000 Einheiten pro Tag und eines Hba1c von über 11 durch die richtige Ernährung total runter zu kommen.
      Ich brauche kein Insulin mehr und habe einen Langzeitwert von 5,7!!

      Von wegen "Willenlos" usw! Er beschrieb meine sehr komplizierte Erkrankung, die eben trotz allem so ein hohes Gewicht ergibt.
      Er erklärte, das selbst bei einer vagen Annahme, bei einer bariatrischen OP überhaupt einen Abnehmerfolg erreichen zu können, ich niemals "Berufsfähig" werden könne.

      Als Fazit schrieb er, das aus medizinischen Gründen bei mir eine klinische liplymphologische Entstauungstherapie durch ihn empfohlen wird.

      Dann sagte er mir,ich solle dem Anwalt die Artikel aus dem Ärzteblatt beilegen, wie ich schon zuvor zitierte und eben noch folgende :

      aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=46359
      und
      aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=38596

      Und ich gehöre eben zu diesen "Super-Adipösen" wie auch dort erklärt wird mit einem BMI weit über 50!

      Und schon diese sehr hohe Sterblichkeit und auch die extremen Leidensgeschichten, welche ich ja eben auch wirklich massiv "life" erleben mußte sprechen für sicjh eine eindeutige Sprache , sodaß ich mir das nie antun werde, insbesondere weil ich ja eben auch deutlich weniger als mein Tagesenergiebedarf esse und super Blutwerte habe-sowie last not least eben unter dem massiven Lipolymphödem leide - wobei nun noch dazu kommt, das meine Kasse eine klinische Therapie ablehnt....

      Ryana
    • Weitere Antwort von Psychiaterin

      Gestern erhielt ich von meiner Psychiaterin einen weiteren Brief.

      Im Übrigen, es tut mir unendlich gut, mich in diesem Falle so im Forum öffnen zu können!:lesen:

      Sie schrieb, das sie sich als Psychiaterin zumThema Magenband nicht kompetent genug fühle, um eine Beurteilung anzugeben.Sie kenne sich nicht aus, nach welchen psychiatrischen Gründen eine solche OP nicht in Frage käme.Sie könne nur zu meiner psychischen Situation Stellung nehmen,aber nicht im Zusammenhang mit einer Magen-OP.
      Aber gerne wäre sie bereit, mit meinem Hausarzt und Diabetologen bzw einem chirurgischen Kollegen hier Überlegungen zu treffen.
      Wenn da psychische Kriterien in Frage kämen, sollte ein gemeinsames Schreiben aufzusetzen.
      Ansonsten gäbe es auch die Möglichkeit, ein unabhängiges Gutachten zu veranlassen.

      Ende ihrer Ausführungen.

      Aber da hatte sie noch nicht die Antwort von meinem Hausarzt, wie ich zuvor beschrieb.

      Nun, neben eben meinen psychiatrischen Erkrankungen ( aufgrund dessen ich bereits ALLEINE durch meine Krankenkasse für berufsunfähig benannt wurde ) macht mich diese Forderung nach der OP total nervlich fertig!
      Da kommt auch immer diese häßliche "Dämon" hoch, der dann in meinem Kopf herumfuhrwerkt und sagt : "siehst Du, Du bist immer an allem Schuld!Du blödes Stück Mensch!Warum bist du auch nur so fett??Andere schaffen das auch mit so OPs..."
      Ich war in meinem Leben immer an allem Schuld, wie andere eben so meinten!
      Schon in der Kindheit...da habe ich eine schwere Traumatisierung und die ist nun wieder wahnsinnig entfesslt!
      Obwohl ich weiß! daß das totaler Blödsinn ist, meine Fakten stehen dagegen, absolut.
      Mein Kopf dröhnt und dröhnt!
      Und ich mach es nicht mehr, was so andere von mir wollen, obwohl ich es belegt doch besser weiß und mir mein Körpergefühl deutlich zeigt!

      Ich will nicht so ein Ding im Bauch haben,oder alles da umgebaut bekommen, für nichts und wieder nichts!
      Ich habe immerein gutes "Bauchgefühl" und wie auch Udo Pollmer schreibt, unser Magen-Darmbereich hat auch so ein richtiges "Gehirn",unser Gehirn im Kopf nennt er eine "Ausstülpung" dieses urtümlichen Bauch-Gehirnes!Manche sprechen da ja auch vom "Sonnengeflecht" usw-und da lasse ich mir das doch nicht kaputt schneiden!

      Und ich hab echt so wahnsinnig viel Probleme am Bein,Geld,Hartz IV,meine Töchter,der getrennt lebende Partner,meine Eltern und der Krebs meines Vaters, die vielen ungeklärten Dinge, meine eigene Psyche...
      ich schaff schon das nicht!
      Da freu ich mich regelrecht auf meine rechtliche Betreuerin, am nächsten Freitag - am 10.-kommt die Amtsrichterin und dann kann es hoffentlich losgehen!
      Und die Betreuerin, die ich empfohlen bekommen habe ist super nett und von einer Ausbildung her sogar Krankenschwester!

      Ich kann echt nicht mehr! Ich habe nur ein kleines Zeitfenster am Tag, wo ich was machen kann und da will ich nicht mehr wie in den letzten Jahren nur noch mit administrativen Zeug zu tun haben.

      Ehrlich ich bin so fertig, das ich oft stundenlang nur so dasitzen kann und der Natur lauschen!
      Und da lasse ich mir nicht die letzte Entspannung nehmen, das Essen!
      Ich will darüber selber entscheiden können, ich esse sehr langsam und Genußvoll! Niemals schlage ich zu!
      Wie ja auch mein Arzt bestätigt!
      Hm, nur zum Geburtstag aß ich vier Pralinen - mit Leckerem gefüllt- das erste Mal seit ewiger Zeit, hatte ich geschenkt bekommen! Und schon schreit mich wieder dieser "Dämon" im Kopf zu!!!!

      Schrei:schrei1:, wegen meinen Belastungen rechtfertige ich mich immer viel zu viel!!

      Und wenn ich nicht mehr essen dürfte , nur noch im Hungerstoffwechsel vor mich hin siechen - das wäre das Ende....

      Nee, nee, lieber bleib ich so und bin wenigstens auf MEINEM Weg!


      Ryana
    • Rayana, das sieht doch gut aus! Ich finde es einfach super, wie du fuer dich sorgst, dass du dir Hilfe holst. Ich wuensche dir viel Glueck und viel Erfolg mit dieser haarstraeubender Geschichte.
    • Ich schreibe mal wieder was zum Stand meiner Dinge.

      Mein Anwalt hat nun gesagt, das auch er nun die Nase voll hat und schlug mir vor, die Versicherung nun auf Schmerzensgeld zu verklagen!

      Ich hab dem zugestimmt, denn es ist ja tatsächlich so!

      Ich bin gezwungen durch dieses Verhalten der Versicherung, mit Hartz IV zu leben!
      Und ich kann nichts bezahlen, was meiner Gesundheit hilft!
      Ich kann in keine Klinik gehen, die Kasse lehnt es ab, obwohl ich dringenst in eine lymphologische Klinik müßte! Mein Arzt schreibt sich die Finger wund.
      Mein Gewicht geht nur nach oben!
      Mit dem Geld könnte ich den Aufenthalt bezahlen, die Kasse würde dann die Therapien "ambulant" übernehmen.

      Ich kann nicht meinen Wagen umbauen, um dort den elektrischen Rolli unterzubringen, so bin ich trotzdem zu Hause gefesselt!
      Ich kann nicht das wichtige Beine-und Armtrainingsgerät mit MOTOR -Unterstützung bezahlen, weil die Kasse nur 20 % übernimmt.
      Ich kann mir kein neues Pflegebett kaufen, weil die Kasse es nicht bezahlen will, auch nicht die Reparatur, weil mein jetziges wegen des Gewichtes defekt ist....und...und...und!

      Und dann das Seelenleid, was die mir mit den Vorwürfen antun... da ist echt Schmerzensgeld berechtigt!
      Er schreibt, das das menschenverachtende Argumente sind und das sie wesentliche Erkenntnisse missachten, wie meine lymphologische schwere Erkrankung und die unglaublich vielen vorliegenden Gutachten, unabhängig und die mir 100% BU zuerkennen, wobei die bereits ab 50% zahlungspflichtig sind.
      Und das das Versorgungsamt 100% anerkennt-auf Dauer! Das heißt, da wird nichts mehr "gut"!!!

      Es ist alles so schrecklich!

      Und da sagt die Politik: sorgen sie rechtzeitig "privat" vor, und das immer mehr bei ständiger Kürzung der Sozialleistungen.
      Und? Was nützt es. das ich vorgesorgt habe und soviel einzahlte???????

      Achja, noch was positives : die rechtliche Betreuerin wurde mir durch die Amtsrichterin, die mich persönlich aufsuchte ohne "wenn und aber" genehmigt! Sie sah absolut meine schwere Lage und sagte auch, das die Versicherer tatsächlich immer menschenverachtender werden, sie erlebe das in ihrer Praxis!

      Ryana
    • Das find ich super, dass Dein Anwalt das vorgeschlagen hat. Und ich hoffe und wünsche Dir von Herzen, dass Du damit schnell zu Deinem Geld kommst. Und möglichst ohne die Hinhaltetaktiken der Versicherung, die das versuchen auszusitzen. Ich drück Dir alle Daumen.

      LG Finchen
    • Heute mailte mein ANwalt, daß das Gericht einen Vorschlag zum Vergleich macht, 2/3 für mich.

      Aber er schrieb entschieden, meine Karten ständen zu gut, auch der Einwand "Magenband" der Gegenseite käme aus mehreren Gründen nicht zum Zuge!Ich solle unbedingt zu Ende streiten.

      Dem stimmte ich auch voll zu.:mad:

      Und wenn das Gericht schon bereits diese Tendenz erkennt, so will es sich nur die "Arbeit" erleichtern, aber ich kann da noch warten!Ich bin da bereits so weit gegangen, da will ich auch den Weg zu Ende gehen.