Versicherung verlangt Magen-OP

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    • Versicherung verlangt Magen-OP

      Hallo,

      seit langem möchte ich mich mal wieder melden.
      Mir gings auch nicht gut und mein Vater ist schwer anKrebs erkrankt.

      Also, wasmich schwer getroffen hat, ist die Forderung meiner Berufsunfähigkeitsversicherung, ich solle gefälligst mir ein Magenband einbauen lassen!
      Kurze Geschichte : Seit meinem Burn-out 2005 bin ich schwer erkrankt, meine Krankenkasse (priv.) hat 2006 die Berufsunfähigkeit anerkannt, bereits rein aus psychischen Gründen.Mein Anwalt riet mir, dagegen zu klagen, damit es endgültig klargestellt ist - ich verlor den Prozeß, ein gerichtlicher Gutachter bestätigte alles als richtig, was die Kasse festgestellt hatte.

      Da ich sehr lange selbstständig war, bekomme ich von der Rentenkasse keine Rente - aber ich hatte mich bereits mit 20 Berufsunfähig - ab 50%-versichert!

      So stellte ich bereits 2006 den ANtrag!
      Alles wurde abgelehnt!
      Ich muß seitdem klagen! Habe kein Geld mehr und bin daher auf Hartz IV gelandet!
      Also- ich habe korrekt vorgesorgt, aber alles nützt nichts!Und es ist eine berühmte Versicherung, wo Anke Engelke für WWerbung macht....

      Das warf mich noch mehr zurück,was meint Ihr was die alles häßliches schrieben!
      Nun mußte ich im Herbst letzten Jahres zu einem orthopädischen Gutachter-neutral, vom Gericht aus! Der stellte 100 % Berufsunfähigkeit fest!
      Und ich habe Pflegestufe 2 und 100 % Behinderung, mit außergewöhnlicher Gehunfähigkeit und Begleitperson!(Versorgungsamt)!

      Mein Übergewicht ist eine Folge von multiplen Erkrankungen, genetischer Defekte.Das schlimmste sind die Lymphödeme und Lipödeme! Ich lagere extrem Wasser ein!
      Und ich habe keinerlei Eßstörung, hatte mal welche, aber schon lange im Griff! Ich esse total ausgewogen und viel weniger, als mein Tagesbedarf ist!
      Alles mit Ärzten abgestimmt!
      Ich mache alles,was ich kann! Aber die Kasse bezahlt auch nicht alles, was ich dringenst ärztlich brauche, wie einen motorgetriebenen Bewegungstrainer! Soll ich selber bezahlen- 6000,- € ! Wie denn bei Hartz IV???:mad:
      Und nun schreibt die BU- Versicherung und deren Gutachter u.a. folgendes :

      Ich hätte das "Pick-Wick-Syndrom" und keine Schlaf-Apnoe.Es sollten mir keine Ärzte helfen, das hätte der Gutachter in Büchern 1960 beschrieben.Man solle bloß keine Atem-Geräte verschreiben, das manifestiere nur das Gewicht und die "Verwöhnung" des Patienten.
      Einfach abnehmen, da sei nur eine Sache des Willens!
      Und wenn keine Ärzte helfen würden (diese fahrlässigen),dann würde jeder Dicke es einsehen und schnell abnehmen!

      Und zudem würde es zeigen, weil ich einen Rollstuhl bekommen hätte, das ich nichts für meine Gesundheit tun wolle, ich wolle nur herumsitzen,geschoben werden und Versicherungsgelder einheimsen!!

      Ich solle eben eine gewichtsnormalisierendes Magenband mir einbauen lassen, dies sei mittlerweile eine harmlose und etablierte Methode.

      Dann sei ich absolut gesund und könne wieder alles machen!

      Da ich das aber nicht mache, sei ich fahrlässig.

      So braucht die Versicherung auch nichts zahlen!!


      ICH BIN DERMASSEN WAS VON WÜTEND UND SEELISCH SCHWER GETROFFEN!!

      Das hat mich auch psychisch schwer zurückgeworfen.

      Und ich mache wirklich alles! Wer will denn schon gerne so schwer krank sein?
      Aber für mich kommt eine Magen-OP nicht in Frage, ich esse total normal!
      Und überhaupt ist dies extrem schlimm!Ih würde es auch psychisch nicht schaffen, mir zehn Mahlzeitem einzuteilen, ich kann es auch körperlich nicht-und wer macht das dann für mich?
      Und erst dadurch würde ich sterben ! Wegen der Mangelernährung!
      Und bei extremen Lipödemen wie bei mir ist eine OP (erst recht)totaler Quatsch!
      Ich habe nachgelesen - beim Magenband wäre das Ziel, die GLEICHE Menge zu essen, wie ich jetzt schon esse! IRRE!
      Und Salat geht da nicht mehr! Man kann kein Vollkorn essen, was ich aber ausschließlich mache !
      Zudem habe ich eine Menge Intoleranzen und schon jetzt den Darm extrem gereitzt!
      Und Vollkorn hilft mir sehr sehr gut, um für eine bessere Verdauung zu sorgen!
      Und dann : man kann nicht mehr trinken, nur noch "nippen"!Und ich brauche extrem viel Flüssigkeit!
      Ich habe schon oft dehydierung gehabt mit demenzartigen Erscheinungen.Hängt alles mit meiner Stosswechselerkrankung zusammen.Ich trinke sehr viel, manchmal 1-2 Liter auf einmal!
      Und das geht dann nichtmehr!

      MAGEN - OP`s sind moderne Folter-Methoden als Ergebniss der Dickenhatz!

      Und jetzt wollen die mich dazu zwingen??

      Ich bekomme ja kein Geld!Das ist mein Leid obendrauf!
      Und kann dann auch keine Geräte kaufen, für die Gesundheit!
      Und alles nicht, was mir die Kasse versagt, wie zum Beispiel eine klinische Maßnahme mit Ödemtherapie....
      Und - das letzte wahnsinnige dabei - nicht mal wenn ich wollte, ich könnte diese OP ja gar nicht bezahlen, weil die Kassen da nicht so mal eben mitmachen!!!!!!!!

      WAs sagt Ihr so dazu??

      Liebe Grüße,

      Ryana

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ryana ()

    • Fühl Dich erst einmal herzlich gedrückt! Wie ermüdend muss es sein, immer wieder solche Hürden aufgebürdet zu bekommen zusätzlich zu all dem, was Du gesundheitlich schon durchmachen musst.

      Wenn ich das so lese, wie mit Dir umgesprungen wird, steigt in mir eine riesige Wut auf. Dich zu einer OP zwingen zu wollen, deren Nutzen umstritten ist und die eine riesige Gefahr für Dich darstellt, ist mir völlig unverständlich. Bei all Deinen im Forum bislang beschriebenen Krankheiten, die schließlich auch die Krankenkasse kennen müsste, verstehe ich absolut nicht, wie man Dir so etwas ans Herz legen kann.

      Leider kenne ich mich rechtlich überhaupt nicht aus, denn nur zu gerne würde ich Dir einen Tipp geben, mit dem Du gegen diesen Irrsinn (diese Willkür?) effektiv angehen kannst. Für mich klingt das so als wolle man Dir Steine in den Weg legen, um Dich zeitlich damit aufzuhalten, das abzuschmettern. Man wirft Dir das Pickwick-Syndrom vor, um sich aus der Affäre zu ziehen, Dir etwas zahlen zu müssen. Jetzt haben Sie Dir damit einen schwarzen Peter zugeschoben, denn Du musst nun erst einmal einen Arzt oder gar mehrere Ärzte finden, mit denen Du durch ein Gutachten den Gegenbeweis antreten kannst. Das alles raubt Dir nicht nur Zeit, sondern auch Lebensqualität. Es scheint darauf anzukommen, wer in diesem perfiden Spiel den längeren Atem behält.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Zum einen würde ich das Schreiben der Versicherung nicht persönlich nehmen. Wenn mal wirklich was gezahlt werden soll, ziehen sie alle möglichen und unmöglichen Dinge an den Haaren herbei, um den berechtigten Anspruch möglichst nicht zahlen zu müssen. Das spart Geld, weil einfach längst nicht jeder Widerspruch einlegt und zur Not klagt.
      Zum anderen würde ich dem Schreiben widersprechen, (d)einen Anwalt einschalten und die Versicherung dazu zwingen, zahlen zu müssen, wenn sie es schon nicht freiwillig tun. Laanger Atem ist da notwendig.
      Frech und niveaulos ist das Schreiben allemal, es zeigt aber auch, wie verzweifelt versucht wird, irgendeinen Grund zu finden, weshalb du selbst schuld bist, denn die Argumentation ist doch recht lachhaft... also: auf in den Kampf!

      Gruß
      Dani
      Fat people have the right to exist in fat bodies regardless of how we got fat, what being fat means, or if we could be thin through some means – however easy or difficult. There are no other valid opinions on this. We have the right to exist without [...] stigmatization, period. (Ragen Chastain)
    • Hallo Ryana,

      erstmal kann ich voll verstehen, dass du wütend bist. Du bist ja anscheined voll in die Mühlen von Bürokraten geraten.

      Bitte versuche dich erstmal zu beruhigen, denn vorschnelle Aktionen können eher schaden als nützen.

      Ryana schrieb:

      Hallo,

      Nun mußte ich im Herbst letzten Jahres zu einem orthopädischen Gutachter-neutral, vom Gericht aus! Der stellte 100 % Berufsunfähigkeit fest!
      Und ich habe Pflegestufe 2 und 100 % Behinderung, mit außergewöhnlicher Gehunfähigkeit und Begleitperson!(Versorgungsamt)!


      Das ist doch schonmal eine Grundlage und darauf solltest du jetzt aufbauen.
      Liegt dir das schriftlich vor ?


      Ryana schrieb:

      Hallo,

      Und ich habe keinerlei Eßstörung, hatte mal welche, aber schon lange im Griff! Ich esse total ausgewogen und viel weniger, als mein Tagesbedarf ist!
      Alles mit Ärzten abgestimmt!
      Ich mache alles,was ich kann! Aber die Kasse bezahlt auch nicht alles, was ich dringenst ärztlich brauche, wie einen motorgetriebenen Bewegungstrainer! Soll ich selber bezahlen- 6000,- € !

      Wie denn bei Hartz IV???:mad:
      Und nun schreibt die BU- Versicherung und deren Gutachter u.a. folgendes :

      Ich hätte das "Pick-Wick-Syndrom" und keine Schlaf-Apnoe.Es sollten mir keine Ärzte helfen, das hätte der Gutachter in Büchern 1960 beschrieben.Man solle bloß keine Atem-Geräte verschreiben, das manifestiere nur das Gewicht und die "Verwöhnung" des Patienten.
      Einfach abnehmen, da sei nur eine Sache des Willens!
      Und wenn keine Ärzte helfen würden (diese fahrlässigen),dann würde jeder Dicke es einsehen und schnell abnehmen!

      Und zudem würde es zeigen, weil ich einen Rollstuhl bekommen hätte, das ich nichts für meine Gesundheit tun wolle, ich wolle nur herumsitzen,geschoben werden und Versicherungsgelder einheimsen!!

      Ich solle eben eine gewichtsnormalisierendes Magenband mir einbauen lassen, dies sei mittlerweile eine harmlose und etablierte Methode.

      Dann sei ich absolut gesund und könne wieder alles machen!

      Da ich das aber nicht mache, sei ich fahrlässig.

      So braucht die Versicherung auch nichts zahlen!!

      Ryana


      Gegen einen solchen Bescheid mit solcher Begründung ist unbedingt Widerspruch einzulegen. Ich empfinde das als menschenverachtend und hat keinerlei rechtliche Grundlage.

      Bitte kreide das der Versicherung nicht allzusehr an, das ist der Gutachter, der irgendwie die Zeit verschläft. Und die Versicherung ist nunmal verpflichtet Gutachter einzuschalten sowie die KKs das auch machen.

      Innerhalb von 4 Wochen hast du das Recht Widerspruch einzulegen, wenn dir der schriftliche Ablehnungsbescheid vorliegt. Hol dir Hilfe ggfs. beim Versorgungsamt oder entsprechenden Beratungsstellen. Schreib mir, wenn ich Tipps geben kann.

      Zu der Empfehlung zum Magenband sag ich jetzt mal besser nix, denn es ist völlig daneben. Das zeigt mir aber ganz deutlich, dass dieser Gutachter dort besser seinen Job wechseln sollte.
    • oh menno, fühl dich mal ganz dolle gedrückt...

      wenn du gewissen sachen belegen kannst und die blocken, sorg für öffentlichkeit, vllt nicht gerade akte xx/11 (obwohl die bei mehreren frauen, die wegen lypödemen mit der kasse im clinch lagen sehr geholfen haben), aber ich weiß, das im WDR und MDR es Formate gibt, die in solchen sachen helfen, OHNE den fiesen beigeschmack, die solche hilfssendungen bei den privaten hinterlassen. oder wende dich an deine tageszeitung. das ist vllt ein ungewöhlicher weg, aber wenn du schon so lange kämpfst und es einfach nicht vorwärts geht und du auf der strecke bleibst, ist diese art der hilfe von außen ein mittel, das die ganze sache, wenns klappt, extrem abkürzt.
      das ist ein ungewöhlicher vorschlag, den du dir überlegen solltest, trotzdem würde ich zusätzlich einspruch einlegen, nen anwalt einschalten und alle weiteren rechtsmittel ausschöpfen, die möglich sind.
      helfen kann vllt auch die caritas und dein/ein betreuer des versorgungsamtes, außerdem steht dir bei alg2 kostenlos der anwalt zu, muss man aber beim amt beantragen....
    • Hallo Ryana,

      fühl dich mal ganz herzlich und fest in den Arm genommen.
      Kann gar nicht alles fassen, was ich da lese.
      Aber wie Chris schreibt, versuche irgendwie das Schreiben/den Bescheid
      deiner Kasse zu verdauen und erhebe Einspruch. Und such dir wirklich Hilfe
      aller möglichen Ämter.

      Den Vorschlag von bigette hatte ich auch im Kopf - größtmöglichen Druck
      erzeugen. Das geht gut mit Hilfe der Öffentlichkeit. Den Schritt würde ich
      mir tatsächlich überlegen, es publik zu machen und dementsprechende
      Redaktionen um Hilfe zu bitten. Es kann nicht sein, dass deine KK sich so
      aus der Sache herausziehen möchte.

      Dass nun auch noch dein Vater so krank ist, tut mir wirklich sehr leid. Ist
      sicher noch eine zusätzliche große emotionale Belastung. Wenn du hier
      vielleicht auch "nur" seelischen und keinen fachlichen (sorry, sollten
      Fachleute hier sein) Beistand bekommen kannst, schreibe dir trotzdem alles
      von der Seele - das hilft manchmal auch ein wenig.

      Ganz ganz liebe Grüße
      paulinchen
    • Das habe ich noch nie gehört, dass eine Versicherung einen Patienten zu einer Therapie zwingen will. Man hat immerhin ein Selbstbestimmungsrecht über seinen Körper, niemand kann dich zwingen zu einer OP.
      Ich würde wie Chris schon geschrieben hat Widerspruch einlegen und sollte das nicht funktionieren an die Öffentlichkeit gehen.
      Gerade durch die Insolvenz einer Krankenkasse sowie den Skandal, Alte und Kranke nicht in eine Versicherung aufzunehmen, ist das zur Zeit ein ganz aktuelles Thema, Krankenkassenwillkür.
      Es ist ein Witz, was der Gutachter empfohlen hat, ein Magenband:-D
      Das zeugt davon, dass der Gute nicht mehr up to date ist.
    • Es ist entsetzlich, dass Du so behandelt wirst und nur zu verständlich, dass Du tief verletzt bist. Chris und bigette haben Recht, wehr Dich, hol Dir von allen möglichen Seiten Hilfe und Kämpfe um Dein Recht. Ich kann mir vorstellen, dass Du nach all den Jahren Kampf, Deinen Krankheiten und dem Krebs Deines Vaters keine Kraft mehr hast, erneut zu kämpfen, aber gib nicht auf. Die dürfen damit nicht durchkommen.

      LG Finchen
    • Vielen lieben Dank

      Hallo Ihr Lieben,

      Eure Antworten tun mir soooo gut!:knuddel2:

      Da weiß man, das man nicht alleine ist!

      Ich versuche auch immer wieder, weiter zu kämpfen.Mich drücken besonders morgens die Depris schwer runter und ich möchte dann gar nicht aufstehen.Aber ich habe mich auch überwunden, mir helfen zu lassen.
      Das ist gar nicht einfach.So bekomme ich das ambulante betreute Wohnen, das ist hier in NRW ganz toll, so besucht mich jede Woche ein Betreuer für 2 Std , motiviert mich und macht vieles Administrative. So hat er mich überzeugt, Pflege anzunehmen! Die kommen nun alle 2 Tage und helfen mir beim Waschen und Anziehen.

      Die haben einen Schlüssel von der Wohnung und die jungen Mädchen sind alle so lieb und nett! Und so gepflegt war ich schon ewig nicht mehr, die kümmern sich echt.
      Auch schauen sie in meinen Kleiderschrank und bewundern meine schicke Kleidung.Dann suchen wir immer gemeinsam was aus, so das ich mich glücklich fühle und sie sagen auch, das sie es toll finden, das ich mich immer so gut zurechtmache! Und dann "labern" wir immer über alles mögliche- von Topmodell bis Maite Kelly:applaus:.

      Ich bekomme auch Lymphdrainage und die Beine gewickelt! Das ist sehr erfolgreich, oh meine Güte, was geht dann Wasser ab.
      Ist oft auch lästig:-o,weil ich manchmal alle 20 Minuten gehen muß, aber ich merke dann, wie extrem ich das blöde Wasser einlagere!

      Und ich habe auch darum gekämpft, einen Rollstuhl zu bekommen, nicht , weil ich bequem rumhocken will, nein , weil ich mich bewegen will.Ich will raus! Auch in die Natur, ich habe mich früher immer so gerne bewegt, nur es geht nicht mehr.

      Und nur so komm ich zum Arzt! Da habe ich einen Faltrollstuhl, weil es sonst nicht durch die schmalen Türen geht. Da stehe ich auf und die Begleitperson schiebt.Ich kann auch ansonsten nicht auf normalen Stühlen sitzen, es geht nur im Faltrollstuhl, der hat auch ein Antidekubitus - Kissen.

      Und in der Wohnung laufe ich, an 2 Stöcken!

      Weil ich nun das aG und B habe, kann ich auch wieder zum Schwimmbad!
      Ich werde wieder schwimmen können!:hopps:
      Eine Begleitperson kommt mit, ich kann auf dem Behindertenparkplatz stehen und die Begleitperson ist im Schwimmbad kostenfrei!!

      Und ich hatte in den USA einen Badeanzug bestellt, aber der reichte auch nicht, weil ich wegen der Lipödeme unterrum so sehr breit bin.Da hatte wir eine türkische nette Schneiderin gefunden und ich hatte BAdeanzugsstoff bei AMAZON bestellt, sohat sie mich vermessen und den Badeanzug erweitert- nun paßt er super toll!!Und ist auch noch schick!Mit Rock!

      Also, und das ist nicht alles ,was ich tue, sondern viel mehr noch!

      Ich sitze nicht nur blöde und fett herum, wie die da behaupten!:mad:

      So, ich muß los, ich will meinem Vater im Krankenhaus besuchen, meine Mutter schiebt mich dahin, aber das ist eine andere Geschichte!

      Seid lieb gegrüßt und nochmals vielen lieben DANK:LG:

      >Eure Ryana
    • Ryana, ich habe Dir eine PN geschrieben.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Liebe Ryana,

      meine Hochachtung vor deinem Kampf gegen das System und deinen Willen, dem Leben das Beste in der Situation abzufordern.

      Ich drücke dir alle Daumen und Zehen, dass die Versicherung dir baldigst geben muss, was dir zusteht und und ich wünschte, es wäre möglich, diese Herrschaften wegen ihrer hirnrissigen Forderung erfolgreich zu klagen auf saftig viel Schmerzensgeld für dich.

      Viel Spaß beim Schwimmen!
    • war gestern draußen

      Hallo an alle,

      Ja, ich habe auch einen Spezial Anwalt, den hatte ich gefunden, als mein Wuppertaler Anwalt 2009 sagte, er könne mir nicht mehr weiterhelfen. Jetzt habe ich einen Anwalt in Berlin, aber auch den muss man mit Argumenten füttern. So habe ich im Internet viele Argumente gefunden, die gegen das Magenband und solche Operationen sprechen. So hat mir auch das Forum hier super geholfen.

      Wie das Leiden der Magen operierten aus jüngster Geschichte, das Mädchen in England, die junge Frau in Amerika und auch hier in Deutschland Jacky Duvall. Von der Letzteren hatte ich auch so einen Bericht im Internet gesehen, sie hatte seit 2007 nach der Operation um ihr Leben gekämpft. Dauernde Operationen usw. Im Januar wurde sie wieder gefilmt, sie war nur noch ein Schatten ihrer selbst! Total zusammengerutscht schwerste depressiv an die Wagen schlurfend. Sie sagte dann, sie wünsche sich doch das Übergewicht wieder, dass mit einem sehr depressiven müden Augenaufschlag. Nun hat sie der Tod ereilt.:mad:

      Das alles sind der Gipfel des dramatischen Eisberges der Folgen von diesen Chirurgien. Ich kenne auch einen, der auch in der Klinik seinerzeit war, der wurde immerfort gefilmt. Aber mittlerweile ist er auch zum Skelett abgemagerten, kann nur am gehWagen gehenund muss immer wieder in die Klinik, um aufgebaut zu werden. Die Augen liegen im tiefen Höhlen, mit bläulichen dunklen Schatten auf der Haut unterlegt.das bedeutet wie ich nachlesen konnte: extremer Wassermangel, Eisenmangel, schwerste minder Durchblutung usw.! Es ist ein dramatisches Zeichen.

      Das kann nicht das Ziel sein. Immer mehr wird gesagt, dass keine starken Diäten gemacht werden sollen, da ja dann der Hungerstoffwechsel eingreift. Aber pervers andersherum sagt man, mach eine Magen OP und verhungert und dann an deinem Leibe, so wirst du jung und schön. Nichts davon trifft zu!

      Und was ich las bei all denen Betroffenen oben, sie aßen zwischen 10.000-15.000 Kalorien! Aber auch solch eine Störung kann man doch nicht einfach durch operieren heilen! Wie ich schon immer schrieb, sah ich diese operierten, wie sie die Nahrung in großen Mengen auf die Teller häuften. Und dann erbrachen.

      Gerade auch für schwerste übergewichtige Menschen ist eine Operation ebenfalls schwer bedenklich, denn es ist ein Wahnsinn der Eingriff in den Stoffwechsel ohne Beobachtung der Folgen. Die meisten werden sofort nach der Operation alleine gelassen, nur derjenige, den ich aus der Klinik kannte, den haben sie ein Jahr in der Reha behandelt! Ja, weil er von RTL unterstützt und gefilmt wurde und es sollte was positives für die Kliniken und Chirurgen rauskommen! Er sollte ja was positives erzählen und so wurde er umhätschelt. Und das Schöne wurde dann berichtet, das sieht man dann nur im Fernsehen.

      Ja, ich leide unter dem schwersten Gewicht. Aber ich weiß was mit meinem Körper los ist und spüre ihn. Ich esse nur, wenn ich wirklich Hunger habe, dann genussvoll und bin auch recht schnell satt. So weiß ich, dass das in Ordnung ist und ich bin mit einer ausgewogenen Ernährung gut versorgt. Und ich weiß, dass die Ursachen für das schwerste Gewicht war anders liegen. So habe ich damit mich arrangiert und kämpfe darum, bewusst jeden Tag zu leben und zu genießen und freue mich auch über viele kleine Dinge. Man ist ja auch abhängig und kann nicht alles alleine Regeln, aber so hatte ich gestern eine große Freude:hopps::

      Ich bekam nach langem Kampf meinen elektrischen Rollstuhl, gestern angeliefert. Hihi – im Ferrari Rot! Und ich bin am Nachmittag sofort losgedüßt, zu uns runter ins Dörfchen. Ich wurde richtig freudig begrüßt, dass man mich endlich wieder in der " Freiheit" sehen konnte. Es war noch spannend, ob der Überbreite Stuhl durch gewisse Türen passt. Aber es ging – ich konnte zu Apotheke alles Regeln und auch bei uns im Kaufpark wieder einkaufen! Und dann ging es wieder hinauf – wir wohnen ziemlich an steilen Berg. Meine Töchter kamen mir begeistert entgegen und es war für sie echt ein ungewöhnliches Bild, mich wieder so draußen zu erleben. Und es ist echt so, das war auch mit viel Bewegung verbunden, mit viel frischer Luft und nicht so, wie die Versicherung behauptet, dass ich wegen Faulheit das tue.:mad::mad::mad:

      Nein, im Gegenteil hat mich das Leben wieder. Ich war selber erstaunt wie Mein Glück und meine Freude war alles zu erleben und zu sehen. Ich kann sogar den Dingen mehr abgewinnen als früher und sogar einkaufen ist ein freudiges Abenteuer!

      Und dann – zuhause bewege ich mich auch noch, die sollten mich mal beobachten, wie ich mich mit den Stöcken die Treppen hoch quäle und mich in der Wohnung bewege, denn da geht kein Rollstuhl. Ich ich hatte auch immer einen rollator abgelehnt, weil er nur zu vornüber gebeugten Fehlhaltungen führt.abstützen kann man sich da auch nicht richtig Da liebe ich meine beiden leki Wanderer Stöcke , mit denen ich mich durch die Wohnung bewege. Die sind so richtige kleine Helfer, mit denen kann ich die Toiletten Deckel hochheben, Sachen sammeln, mir beim anziehen Dinge hochziehen helfen usw.

      und mein Vater ist jetzt auch nach sechs Wochen endlich in einer Reha gekommen, meine Mutter wohnt bei Ihnen, um ihm zu helfen. Er hatte Blasenkrebs und Prostatakrebs. Alles muss entfernt werden – und nun steht ihm noch nach der Reha eine Darmkrebsoperation bevor. Das ist alles unglaublich schwer, aber ich kann ihn besuchen, weil die Reha Klinik bei uns im Dorf ist. Gut ist, dass meine Mutter noch so aktiv sein kann, wenn er hat sehr schlimme Depressionen, wen wundert's!

      Und ich hoffe auch, dass meine jüngere Tochter beim Freiwilligen ökologischen Jahr angenommen wird. Er hat sie richtig Freude drauf, endlich haben wir etwas gefunden, denn sie leidet unter Mutismus!

      Wie ihr seht, habe ich jede Menge Baustellen…

      Schluss jetzt mit dem Gelaber – bald lieb gegrüßt, eure RYANA
    • Hallo Ryana,

      gut, daß Du Dich mit allen Kräften gegen die Magen-OP wehrst!

      Glückwunsch zu Deinem Elektrorollstuhl!
      N.B.: Man geht am Rollator nicht automatisch vorn übergebeugt. Da sich die beiden Rohre mit den Griffen daran relativ hoch hinausziehen lassen, kann man am Rollator ziemlich aufrecht gehen.
    • klein und fein schrieb:

      Man geht am Rollator nicht automatisch vorn übergebeugt. Da sich die beiden Rohre mit den Griffen daran relativ hoch hinausziehen lassen, kann man am Rollator ziemlich aufrecht gehen.
      Kann ich bestätigen, sehr viele haben schlichtweg die Rohre verkehrt eingestellt und fallen nach vorne weg (und aufs Kinn, falls sie mal stürzen). Meine Großmutter konnte in ihrem letzten Lebensjahr bis zuletzt absolut aufrecht gehen mit dem Ding, denn der Mitarbeiter der orthopädischen Werkstatt hatte sich viel Mühe gegeben, mit ihr die passende Höhe herauszufinden. Das scheint leider nicht der Regelfall zu sein. Hier geht oft eine Frau die Straße entlang, die sehr tief über ihren Rollator gebeugt läuft. Mehrfach habe ich sie im Supermarkt hier um die Ecke gesehen. Sie kann sich am Regal noch fast aufrecht hinstellen, hat also nicht wirklich den krummen Rücken, den das Gefährt ihr vorgibt. Ich habe bislang nicht gewagt, sie deswegen anzusprechen.
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      — Mary Flannery O'Connor

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      — Sam Levenson
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    • Das ist richtig schön zu lesen, dass Du wieder positive Erlebnisse hattest. Das freut mich für Dich und ich finde es so toll, dass Du weiter kämpfst:applaus:.

      Und das denke ich auch wie Du, wer 10'000 kcal und mehr isst, braucht keine OP, sondern erst mal eine Therapie, um die Ursachen dafür zu suchen und dann zu behandeln.

      LG Finchen
    • Schlag in (nicht operierte) Magen Grube

      Hallo,

      ich muß was aktuelles loslassen.
      Ich hatte vor 5 Wochen meine Psychiaterin gebeten, zu den Vorwürfen der Versicherung Stellung zu nehmen.
      Ich habe massive psych.Probleme und auch kognitive Störungen, alles vor dem Gewicht begonnen.
      Dewegen wurde ich auch von der Krankenversicherung alleine schon für berufsunfähig erklärt-2006!

      Nun schreibt sie mir heute :" nach Durchsicht Ihrer Unterlagen und zum Thema `Magenband`könne sie aus psychiatrischer Sicht für meine Versicherung keine ablehnende Argumentation anbieten!":mad::confused::(

      Sie legte mir einen ganz aktuellen Bericht aus dem letzten Ärzteblatt bei, was ich hiermit auch Euch vorstelle, sicher auch für alle allgemein interessant : aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=89891

      Ich soll nun diese Fragestellung mit einem Chirurgen,Ernährungsmediziner und Endkrinologen besprechen.

      Ich bin seit diesem Brief mit den Nerven fertig.

      Ich laufe regelrecht amok!

      Ich schrieb ihr ein Fax auch mit Argumenten hier aus dem Forum, von Pollmer und Dr.Frank, von ganz anderen Erkenntnissen ... da klingelte das Telefon und sie sprach erbost auf Band, ich solle sie nicht mehr mit Faxen belästigen, die hätten mit der Sache nichts zu tun!

      Peng-aus-fertig!

      Hm, ich muß ja mit meinem Problem leben und nun habe ich nicht mal Argumente für meinen ANwalt, das ich doch in der Vergangenheit alle Therapien gemacht habe, sie hatte auch nie von "Magen-OP" gesprochen -geschweige denn diese verlangt!
      Ich bekomme ja dann diese Ablehnungen und muß weiter mit Hartz IV leben, wobei ich sie noch bat, das ich die ärztliche Unterstützung für eine Lip-Lymphtherapie brauche,für einen Klinikaufenthalt, was die KK ablehnt...
      :regen::nixweiss:Ich bin ratlos und stehe alleine im Regen! Mir ist sowas zum Heulen.Ich mag echt nicht mehr.

      Soll ich mir jetzt ´ne Jumbo-Pizza reinschieben, wie so die anderen es von mir erwarten:confused::confused::confused:?

      Nee,kann ich gar nicht.

      Ich muß Schluß machen

      Ryana
    • Es ist einfach zum Kotzen, wie einem immer wieder Steine in den Weg gelegt, ja regelrecht Felsen vor die Füße geworfen werden.
      Wie machen das eigentlich die Faulenzer, die es drauf anlegen und eigentlich garnichts haben? Solche Leute kommen immer durch.

      Ich drück Dir die Daumen, dass sich alles regelt. Verlier nicht den Mut, fühl Dich gedrückt, Du wirst bestimmt einen Weg finden.
      Viele Grüße

      Andrea


      ###############
      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz
    • Ich bin sprachlos, und leider kann ich dir nicht helfen. Ich wuensche dir, dass du in dieser schwieriger Situation deine Kraefte bewahrst, viel Unterstuetzung bekommst und einen guten Weg findest.

      Was die Therapeutin angeht... Bist du schon lange bei ihr, kennt sie dich gut? Wenn ja, solltest du mit ihr nochmals reden. Vielleicht hat sie gerade einen schlechten Tag gehabt und hat auf deinen Fax ueberreagiert. Falls es regelmaessige Termine gibt, koenntest du ihr vielleicht beim naechsten Termin sagen, dass du die Situation nicht in Ordnung findest.

      Sowas muss man allerdings mit guter Vorbereitung angehen, sich Argumente aufschreiben und sogar das Gespraech vielleicht ueben, z.B. mit Hilfe einer Freundin oder deiner Tochter. Wenn du moechtest, koennten wir vielleicht auch hier in Thread Argumente sammeln und ueberlegen, wie du so ein Gespraech fuehren kannst, ohne mit der Therapeutin aneinander zu geraten, und doch zu vermitteln, dass du mit ihrer Entscheidung UND mit ihrem Benehmen dir gegenueber unzufrieden bist.
    • Muminfrau schrieb:


      Was die Therapeutin angeht... Bist du schon lange bei ihr, kennt sie dich gut? Wenn ja, solltest du mit ihr nochmals reden. Vielleicht hat sie gerade einen schlechten Tag gehabt und hat auf deinen Fax ueberreagiert. Falls es regelmaessige Termine gibt, koenntest du ihr vielleicht beim naechsten Termin sagen, dass du die Situation nicht in Ordnung findest.

      Sowas muss man allerdings mit guter Vorbereitung angehen, sich Argumente aufschreiben und sogar das Gespraech vielleicht ueben, z.B. mit Hilfe einer Freundin oder deiner Tochter. Wenn du moechtest, koennten wir vielleicht auch hier in Thread Argumente sammeln und ueberlegen, wie du so ein Gespraech fuehren kannst, ohne mit der Therapeutin aneinander zu geraten, und doch zu vermitteln, dass du mit ihrer Entscheidung UND mit ihrem Benehmen dir gegenueber unzufrieden bist.


      Das find ich einen sehr guten Vorschlag von Dir. Andernfalls, wenn sie nicht mich sich reden lässt, wäre zu überlegen, die Psychiaterin zu wechseln. Es kann nicht angehen, als Patientin so angepflaumt zu werden.

      LG Finchen
    • Die Psychiaterin

      Hallo,

      danke danke für Eure Überlegungen!
      Ich bin wirklich total fertig, warum sie sowas auf einmal macht.
      Nun, ich bin seit 2005 bei Ihr in Therapie und sie hatte mir sonst immer so super toll geholfen.
      Was im letzten Jahr festzustellen war, das sie total selber fertig wirkte und oft auch nicht mehr so richtig zuhörte, auch von anderen hörte ich das.
      Sie war auch extrem abgemagert und hatte ihre Haare überhaupt nicht mehr gepflegt.
      Da ich seit einiger Zeit es nicht mehr zu ihr rauf schaffte, 3.tes Stockwerk ohne Aufzug, besuchte sie mich zuhause.Hier erzählte sie, das sie ihre Kassenpraxis aufgebe - in diesem Sommer 2011.
      SIe könne nicht mehr.Sie habe 250 Patienten, und was sie ihren Patienten ja immer riet, sich zurückzunehmen und auf sich selbst zu achten würde sie nicht mehr für sich selber tun.Das gehe nicht mehr, außerdem bekäme sie als Kassenärztin pauschal im Quartal nur noch 37,-€ wegen den Reformen, egal wie viel sie die Patienten betreue.Das sei ein Unding, manche Patienten brauchen wöchentliche Therapie.
      Es stimmt, sie nahm sich immer außerordentlich Zeit für jeden, oft mußte man daher lange warten.
      Mir sagte sie, da ich ja privat sei, würde sie mich weiter betreuen, aber sie könne das nur noch 3-4 x im Jahr!
      So kommt mir das Schreiben auch sehr lustlos vor, einfach mit ein paar Zeilen lapidar abgetan.Und dann ganz einfach einen Artikel aus dem neuen Ärzteblatt beigelegt, fertig.
      Dann kreutze sie noch den Absatz "Indikation" aus dem Ärzteblatt über den Artikel aus dem Mai 2011/ Adipositaschirurgie an.

      Ich rief noch bei ihr an, aber sie ging nicht dran - ich sagte auf Band, das ich es sehr bedaure, es gehe doch insbesondere um die notwendige schnelle Argumentation für meinen Anwalt, der über mich sie gebeten hatte, doch Stellung zu nehmen.Und das es für mich doch einschneidend wichtig sei und so verlöre ich diesen Prozeß, eventuell, und ich habe doch nur noch Hartz IV, selbst wenn ich eine OP wollte- ich könnte sie nicht mal bezahlen...
      Und mir droht echt die Private Insolvenz, und mir tut es besonders weh für meine Kinder, für die ich dann gar nicht mehr sorgen kann!
      Da ich so nicht mehr kann, habe ich schon beim Amtsgericht einen rechtlichen Betreuer beantragt und man will ihn /bzw sie - ich habe schon da jemanden- mir genehmigen.


      Ich denke auch, ich will es nochmal im Guten versuchen, ich brauche demnächst auch wieder meine Medis, aber irgendwie muß ich wohl bald jemand anderes suchen, mein Vertrauen ist hin und ich bin total mutlos.
      Immer und immer wieder diese Angriffe, und dann auch noch so einen Schuß in den Rücken, im Krieg nennen die das "friendly fire"- da ist man total wehrlos!


      Was denkt ihr so nach meinen weiteren Beschreibungen??


      Alles Liebe-:knuddel2: Ryana

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina () aus folgendem Grund: Bitte keine unnötigen Zitate

    • Oje, die Aerztin ist ja echt sowas von fertig, und du brauchst wirklich eine neue. Trotzdem ist es wichtig, dass du mit ihr redest, und zwar persoenlich. Faxe und Anrufe tun es nicht.

      Ich denke, du solltest sie fragen, was sie ueberhaupt von OPs haelt. Ob sie weiss, welche Komplikationen auftreten, und wie haeufig sie auftreten. Falls sie mit beiden Haenden fuer AC ist, wirst du sie wohl nicht ueberzeugen koennen.

      Andererseits, falls sie sich nicht wirklich Gedanken darueber gemacht hat, solltest du Argumente gegen die OP sammeln. Ich kenne mich damit nicht aus, aber hier im Forum gibt es Leute, die dir vielelicht helfen koennten.

      Nachdem du die Gegenargumente vorgelegt hast, koenntest du versuchen ihr zu erklaeren, dass buchstaeblich dein Leben davon abhaengt. Versuch aber keinen Druck su machen, also keine emotionale Erpressung. Wenn du es schaffst, freundlich und sachlich zu bleiben, waere es vielleicht das beste.

      Du kannst ihr vielelicht sagen, dass du ja vollkommen verstehst, dass so ein Attest fuer sie viel Arbeit ist, und dass du bereit bist, ihr zu helfen, wenn es nur irgendwie moeglich ist. Zum Beispiel Quellen fuer sie zusammen zu suchen, kritische Artikel usw.

      Deine Aerztin befindet sich selber auf der Flucht, soviel ich verstanden habe, und um so sorgfaeltiger solltest du mit ihr umgehen. Letztendlich ist sie ja nur ein Mensch und braucht irgendwie auch Zuwendung.
    • ich würde mir da, ehrlich gesagt, keine hilfe mehr erwarten.

      als letzten versuch könntest du ihr ev. diesen link zukommen lassen.

      gesundial.de/aok-rekordniveau-…ungen-von-fettsucht-33173

      sicher, unter ärzten wird zur zeit scheinbar heftig für die ac geworben. sozusagen gehirnwäsche auf kollegialer ebene.

      aber das sie es abgelehnt hat, das von dir gefaxte material auch nur anzuschauen...

      ich hätte da auch keinerlei vertrauen mehr.
      Lieben Gruß

      Rita
    • Rita schrieb:

      aber das sie es abgelehnt hat, das von dir gefaxte material auch nur anzuschauen...


      Andererseits, gab es ueber mehrere Jahre hinweg ein Vertrauensverhaeltnis. Und die Aerztin ist sichtbar gestresst, und vielleicht selber krank, und hat eventuell ueberreagiert. Ich wuerde es mit einem unaufgeregten Gepsraech versuchen. Schlimmer kann es nicht kommen, aber vielleicht kommt es besser.

      Und ich wuerde ihr nichts mehr "zukommen lassen", sondern wirklich einen persoenlichen Gespraech suchen. Wenn das nicht klappt, dann hat Ryana es zumindest versucht.

      Ich frage mich allerdings in echt, kann man einen Menschen zu einer OP zwingen? Irgendwie ist es schon Zwang: entweder du machste die OP, oder du kriegst kein Geld. Ist es nicht gegen Menschenrechte?