Frage zu rahmenloser Brille

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    • Frage zu rahmenloser Brille

      Ich trage seit einiger Zeit eine rahmenlose Brille. Nun musste ich schon öfter die Schrauben nachziehen lassen, mit denen die Gläser am Nasensteg befestigt sind. Der Optiker behauptet, das sei konstruktionsbedingt unvermeidlich und ich müsse dann eben bei Bedarf vorbei kommen. Im Internet habe ich eigentlich keine Information zu diesem speziellen Problem gefunden.

      Hat noch jemand eine rahmenlose Brille (oder früher gehabt) und ist das wirklich unvermeidlich oder gibt es auch ganz andere Erfahrungen?
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    • Meine erste Brille war vor knapp fünf Jahren eine rahmenlose, mit der es niemals Probleme gab und die ich 2 Jahre lang nahezu täglich trug. Seitdem habe ich jedoch etwas auffälligere Brillen, die nicht rahmenlos sind.
      [SIZE=1][CENTER]Accepting oneself does not preclude
      an attempt to become better.
      — Mary Flannery O'Connor

      You must learn from the mistakes of others.
      You can't possibly live long enough to make them all yourself.
      — Sam Levenson
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    • Ich trage zwar keine rahmenlose Brille, aber sowohl bei meiner Lese- als auch Fernbrille muss ich ständig - mindestens alle paar Tage - die Schrauben festziehen, nachdem mir zweimal ein Brillenglas aus der Fassung gefallen ist. Habe für diesen Zweck immer einen Mini-Schraubenzieher in der Handtasche dabei, ich kann ja nicht ständig beim Optiker vorbeischauen.
      Ärgerlich ist das allemal, ich habe noch von niemandem gehört, der ständig seine Brillen schrauben muss, aber ich bin wohl doch kein Einzelfall..... :confused:
    • Ich habe das nur bei einer meiner bisherigen Brillen gehabt, dass ich ein Schräubchen nachdrehen lassen musste - aber nur 1x und nicht häufiger. Sollte das noch einmal passieren, so habe ich inzwischen den entsprechenden Mini-Schraubenzieher, den ich mal besorgt hatte, weil sich bei der Lesebrille meiner Großmutter manchmal etwas lockerte.
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    • Bei meinen bisherigen Brillen, die immer mit Rahmen waren, hatte ich das Problem in dieser penetranten Form noch nie. Selber festschrauben geht nicht, weil es andere Schrauben als bei den gerahmten sind, für die man leider Spezialwerkzeug braucht.

      Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Einerseits leuchtet es ein, da ja der stabilisierende Rahmen fehlt. Andererseits finde ich, kann das irgendwie nicht sein.
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    • Ich trage meine Brille seit 3 Jahren täglich und musste noch nie die Schrauben nachziehen. Insgesamt musste sie schon einige Male gerichtet werden, aber das, weil sich die Bügel durch Unachtsamkeit verbogen hatten.
      Sie hat allerdings auch einen Rahmen.

      Vielleicht hat es auch etwas mit der Glasart und/oder der Glasschwere zu tun. Ich habe Gläser aus Glas und beidseitig unter 1 Dioptrien.
      [Body] Shaming doesn’t make people thin, or healthy. It just makes them hurt.
      [SIZE=1](Miss Rosie, Blogger)[/SIZE]
    • Hab mir grad mal meine rahmenlose Brille genauer angeschaut. Die Gläser sind gar nicht mit Schrauben befestigt, sondern mit so Plastikteilen zusammengesteckt. (Weiß jetzt nicht, wie ich die beschreiben soll.) Meine vorherige Brille war auch eine rahmenlose (mit Schrauben). Aus Geldmangel hab ich sie sieben Jahre lang getragen. Die Schrauben sind nicht ein einziges Mal nachgezogen worden. Ich hab sie heute noch als Ersatz, und da sitzt alles bombenfest. Ich hab übrigens ziemlich starke Gläser (gut über -5 Dioptrien).
    • Seit 25 Jahren trage ich rahmenlose Brillen und habe lediglich bei der letzten,vor 3 Jahren gekauften, Probleme.
      Ich bin ungelogen mindestens einmal die Woche beim Optiker, mal sind es die Schrauben, mal die Nasenstege, mal die Bügel, die gerichtet werden müssen. Und da ich eine Gleitsichtbrille habe, verschiebt sich oftmals dann auch das Sehfeld.Manchmal sitze ich einfach am Tisch und die Brille fällt mir zweigeteilt von der Nase. Leider kann man diese Schrauben nicht ohne Spezialwerkzeug selbst wieder reindrehen.

      Mein Optiker ist der Meinung, wenn ich ein teureres Gestell kaufe, würden
      diese Probleme wegfallen. (Ich habe "nur" 590,-- Euro fürs Gestell bezahlt!!!)

      Liebe Grüße
      Mariechen
    • Mit meiner alten rahmenlosen Brille hatte ich auch lange das Problem mit lockeren Schrauben. Irgendwann habe ich ein Tröpfchen Loctite ins Gewinde gegeben und dann die Schrauben reingedreht. Fest.
      Jetzt habe ich eine Brille mit dickem Kunststoffgestell, da hat sich bis jetzt noch nichts gelöst.
      Vielleicht hat es etwas mit der Passform zu tun. Ich könnte mir denken, wenn z.B. der Kopf etwas zu breit ist, dass die Schrauben ständig unter Spannung stehen und deshalb locker werden.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Passform kann ich ausschließen. Ich denke auch, dass es dann noch öfter passieren müsste. Selber schrauben geht wie gesagt nicht, sonst wäre das mit dem Klebstoff eine gute Idee.

      Danke für die Antworten, dann werde ich den Herrn beim nächsten Mal mit der Tatsache konfrontieren, dass es wohl doch nicht so unvermeidlich ist.
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    • Ich muß das Thema nochmal ausgraben :-o.

      Ich gestehe, ich hab 'nen Brillentick. Ich habe immer mindestens 3 verschiedene Modelle mit aktueller Gläserstärke am Start, wobei die Gestelle mit und ohne Rahmen sind.

      Bei Gestellen ohne Rahmen gibt es große Unterschiede hinsichtlich der Befestigung. Beispielsweise mit farblosem/durchsichtigem Band um das Glas herum, mit Bohrungen durch das Glas, wobei die Schrauben direkt auf dem Glas sind und mit Bohrungen durch das Glas, wobei die Schrauben durch eine kaum sichtbare Silikonhülse gesteckt werden. Mein neuestes Brillengestell hat genau diese Befestigungsart.

      Der Vorteil dieser Silikonhülsen ist, daß Überstrapazierungen von den Silikonhülsen abgefangen werden und das Glas (bzw. die Bohrung) dadurch nicht kaputt geht. Beim Putzen hat das Glas ein bisschen Spiel und geht wieder in die alte Position zurück. Der einzige Nachteil ist, daß bei extremen Überstrapazierungen die Silikonhülsen ausleiern oder sich herausdrücken können und dann erst würde die Brille instabil werden. Ich behaupte mal, daß diese Hülsen bei normaler Beanspruchung sehr lange halten.

      Mein Sohn hat eine TitanFlex-Brille und er geht damit durchaus ruppig um (schließlich hat der Optiker ihm ja auch gezeigt was man mit der Brille alles anstellen kann, das will ja auch überprüft werden :-D). Somit stehen wir 1 x pro Halbjahr beim Optiker und müssen neue Silikonhülsen (kostenlos) einarbeiten lassen. Aber da sage ich mir: lieber neue Silikonhülsen als neue Gläser kaufen, weil die Bohrung gebrochen ist.

      Frag doch mal nach, ob Deine Brille über diese Silikonhülsen verfügt oder ob man sie (bei Interesse) einarbeiten kann. Ich empfinde diese unsichtbaren Hülsen als sehr angenehm und komfortabel. Dadurch, daß das Silikon wie ein Puffer wirkt, verstellt sich an den Schrauben nichts.
      Die Sumpitt
    • Das mit den Hülsen ist mir neu. Ich werde mal danach fragen, falls ich wieder hin muss. Allerdings habe ich bei unserem Dorf-Brillenladen eher Zweifel, dass die so etwas Neumodisches kennen. :rolleyes: Vielleicht hilft der Tipp mit dem Klebstoff ja auch.
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    • Klebstoff verwenden an einer Brille? Was ist, wenn man da mal Gläser austauschen will/muß? Dann hat man aber ein richtiges Problem.
      Stellt sich ferner die Frage, ob der Kleber langfristig die Beschichtung des (Kunststoff-) Glases anfrißt. Die Lösung wirkt auf mich wenig fachmännisch.

      Ich habe meine Brille (das Gestell ohne die Silikonhülsen) hervorgeholt und nachgesehen, wie mein Optiker dort das Problem gelöst hat.
      Zwischen Glas und Schraube ist eine Art Unterlegscheibe montiert. Eine hauchdünne Folie oder ähnliches liegt dazwischen. Direkter Kontakt zwischen Glas und Schraube besteht definitiv nicht. Das würde doch auch langfristig verkratzen und um die Bohrung herum matt aussehen, oder?
      Die Sumpitt