Adipositaschirurgie-Opfer

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Adipositaschirurgie-Opfer

      Hallo liebe Forummitglieder,

      ich möchte auf die Risiken einer sogenanten Schlauchmagen-OP aufmerksam machen. Man sollte dieses nicht auf die leichte Schulter nehmen, da diese OPs sehr gefährlich sind.
      Unsere Tochter ist nach einer Schluachmagen-OP in einem Krankenhaus in Essen am 23.06.09, nach 7-montaigem Leiden(in dieser Zeit war sie in versch. Krankenhäusern), am 29.01.09 elendig gestorben.
      Meiner Ansicht nach wird viel zu wenig Aufklärung betrieben, was diese Art von Operationen angeht.
      Wir und unsere Anwältin haben gelesen, dass von 100 Patienten 4-5 an dieser OP versterben.

      Wir wollen weder rumstenkern noch sonst irgendetwas in dieser Art, doch jeder sollte sich bewusst sein, in welche Gefahr er sich begibt, wenn man sich auf so eine Operation einlässt.

      Nachzulesen ist der Krankheitsverlauf unserer Tochter auf adipositas-opfer.de .
    • Das mit eurer Tochter tut mir wahnsinnig leid. Und ich finde es nur gut und richtig mal eine Warnung zu senden. Mir waren die Gefahren bisher nicht bewußt, hatte es aber auch nicht geplant machen zu lassen. Aber wer weiß, wer es nicht mal doch vor hat. Dann weiß man Bescheid und hat wichtige Infos. Danke dafür! Und euch alles erdenklich Gute!
    • Ich habe mir schon vor einiger Zeit den Thread zu deiner Tochter in diesem Abnehm-Forum durchgelesen und war entsetzt, wie die Leute da miteinander umgingen.

      Mein herzliches Beileid für dich und deine Familie.
    • Hallo,

      danke für euer Beileid.
      Wir werden weiter für die Aufklärung solcher Fälle kämpfen, da die Patienten nicht ausführlich genug über Risiken aufgeklärt werden.
      Von den Ärzten hört man nur, dass eine OP Risiken mit sich bringen kann. Kein Arzt wird sagen, dass man an diesen Operationen sterben kann geschweige denn, dass die Sterberate so hoch ist.
      Es muss ganz einfach mehr Aufklärunf von ärztlicher Seite kommen und die Krankenkassen dürfen nicht ohne Weiteres diese OPs genehmigen.
    • Ich habe Eure Geschichte gelesen, Jappi, und es tut mir in der Seele weh, wie Eure Tochter behandelt wurde und wie sie leiden musste :(

      Mein aufrichtiges Beileid für Euren Verlust. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft.

      Auch wenn sich leider nicht nur mitfühlende Worte auf adipositas-opfer finden, so habt Ihr dennoch all meine Anerkennung, dass Ihr nach diesem schweren Weg noch den Mut hattet, über die Erfahrungen zu berichten, um damit möglicherweise anderen diesen Leidensweg zu ersparen. Macht bitte weiter! Wenn Ihr nur einen einzigen Menschen dadurch abhalten könnt, dasselbe Schicksal zu erleiden, habt Ihr schon Erfolg.
      [CENTER]Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
      [SIZE=1](Søren Aabye Kierkegaard)[/SIZE]
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    • Hallo Jappi,

      ich habe es auch gelesen und ich möchte Euch ebenfalls meine Anteilnahme aussprechen. Ich finde die Reaktionen der "glücklich Operierten" zudem sehr bedrückend, teilweise anmaßend.

      Wie Ihr seht, haben wir hier dieses Unterforum, in dem wir die Adipositaschirurgie bereits seit Jahren kritisch beleuchten. Bislang waren wir die Einzigen im deutschsprachigen Netz, die nicht in Jubelarien über diese Methoden ausgebrochen sind. Dass es einmal Selbsthilfeeinrichtungen für Adipositaschirurgie-Geschädigte geben wird, habe ich schon öfter prophezeit.

      Ich halte das, was Ihr auf Eurer Seite macht also für sehr wichtig. Und deshalb möchte ich in aller Freundschaft - sozusagen von Webmaster zu Webmaster - ein paar kritische Anmerkungen machen:

      Ihr solltet unbedingt dafür sorgen, dass Ihr im Internet gefunden werdet. Nur so könnt Ihr die Öffentlichkeit auf die Bedenklichkeit der AC aufmerksam machen. Das erreicht Ihr nicht mit einem geschlossenen Forum. Einer der wichtigsten Aspekte für ein gutes Google-Ranking ist ständig neuer Inhalt auf einer Seite. Es spricht ja nichts dagegen, dass Ihr ein, zwei Unterforen geschlossen haltet, um Google nicht alle, insbesondere keine empfindlichen Inhalte zur Verfügung zu stellen. Aber eine größere Zahl Eurer Beiträge sollte Google zur Verfügung stehen, damit Ihr von so vielen Leuten wie möglich gefunden werdet.

      Wir stehen bei Google mit diesem Unterforum beim Begriff "Adipositaschirurgie" an fünfter Stelle der ungesponserten Links ... noch vor der Klinik Frankfurt Sachsenhausen ... :D

      Auch die Domain adipositas-opfer.de finde ich nicht glücklich gewählt. Zwar ist man als AC-Opfer im sekundären Sinne auch ein Adipositasopfer, aber eigentlich ist es das ja nicht, worauf Ihr hinaus wollt. adipositaschirurgie-opfer.de oder - etwas griffiger - adipositas-op-opfer.de fände ich persönlich treffender.

      Zu guter Letzt möchte ich noch etwas zu Eurer Pressearbeit sagen. Ich verfolge das schon länger. In den verschiedenen AC-Foren und auch hier wurde darüber ja bereits heftig diskutiert. Wir beschränken uns bewusst auf die "seriösen" Medien und lassen die Finger vom Boulevard. Das führt zwar dazu, dass wir vielleicht nicht so präsent sind wie manche andere, die zu dem Thema etwas zu sagen haben, aber die Pressearbeit ist qualitativ effizienter. Ich glaube, es würde Eure Glaubwürdigkeit erhöhen, wenn Ihr ähnlich vorgehen würdet.

      In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Erfolg mit Eurem Projekt. Ich werde es weiterhin mit Spannung verfolgen.

      Ich finde es außerdem gut, dass Ihr Eure Trauer in Energie umwandelt und damit hoffentlich vielen Menschen helft, die richtige Entscheidung zu treffen.

      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Hallo Martina,

      vielen Dank für dein positives Feedback. Vielen Dank für die Ratschläge und Tipps, die du uns gegeben hast. Wir wussten uns im Moment keinen anderen Rat als diese Seite - adipositas-opfer.de - hier zu erwähnen, da wir in anderen Foren ohne jeglichen Grund dafür gelöscht wurden.

      Seit dem Tod von Sabrina beschäftigen wir uns damit, Aufklärung in jeglicher Art zu betreiben.

      Ich würde mich freuen, wenn wir weiter in Kontakt bleiben würden, um unser Forum weiterzuführen. Da du dich ja nun schon länger mit diesem Thema befasst und den OPs auch kritisch gegenüber stehst, würden wir uns sehr freuen, wenn wir mit deiner Hilfe zusammenarbeiten könnten.

      Jappi
    • Hallo Jappi,

      auch wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass wir in den Adipositaschirurgieforen unerwünscht sind. Die Idee, sich vielleicht einfach so anzunehmen, wie man ist, und das Beste daraus zu machen, sich also nicht aufzugeben, sondern seine Gesundheit zu fördern, soweit das möglich ist, scheint doch den meisten Dicken sehr abstrus vorzukommen.

      Ich habe es aufgegeben, dort zu diskutieren. Allerdings merkt man schon, dass sie langsam, je mehr Langzeiterfahrungen bekannt werden, dahinter kommen, dass wir sooooo falsch auch nicht liegen.

      Man darf nicht vergessen, dass jedes - ja gut gemeinte - Hinterfragen der Operationen diese Menschen in ihrer Entscheidung zutiefst verunsichert. Und wer möchte schon gerne verunsichert werden?

      Genau wie Ihr haben wir dann dieses Unterforum hier eingerichtet, um dort unsere Meinung sagen zu können. Aber selbst das passt einigen der Herrschaften nicht. Sie finden es völlig in Ordnung, uns in ihren Foren runter zu machen und über uns herzuziehen, aber halten es für eine Schande, dass wir in unserem Forum nun unsere Meinung schreiben. Aber auch das ist verständlich, weil hinter der Selbsthilfearbeit in einigen Fällen auch handfeste wirtschaftliche Interessen stecken.

      Uns war der Link zu Eurem Forum übrigens auch schon zugespielt worden. Wir hätten ihn in Kürze ohnehin veröffentlicht. Auf Eure Anwältin hatten wir bereits in diesem Thread hingewiesen, in dem die Fälle "Barbara" und "Sabrina" auch sehr kontrovers diskutiert wurden.

      Viele Grüße
      Martina
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martina ()

    • Wie auch ihr , verfolge ich auch dieses Thema seid Monaten. Dazu muß ich sagen ,das Sabrina in diversen AC-Foren unter dem Nick : Mollymaus ,reg. war. Sabrina wußte sehr genau, worauf sie sich bei der Op einläßt , war bei verschiedenen Ärzten und wurde sehr wohl über die Risiken aufgeklärt. Auch das es Post-Op zu Komplikationen kommen kann . Auch die Gefahr von Keimverschleppungen sind für jede Art von OP´s gegeben. Das Sabrinas Eltern im Forum des Adipositasverband International gesperrt wurden , liegt einzig und alleine daran ,das sie verschiedene User per PN nicht gerade nett angeschrieben haben. Darauf hin sind sie mehrfach ermahnt worden , doch als nichts brachte , wurden sie vom Forum ausgeschlossen. Sicherlich ist es sehr schlimm , was ihnen wiederfahren ist, doch darauf zu pochen ,das Sabrina nicht aufgeklärt war, stimmt einfach nicht.
      Generell denke ich , das jede OP ein Risiko darstellt, welches bei Übergewicht stetig steigt. Nicht nur bei AC-OP´s.
    • Entschuldige Nightfly, glaubst Du wirklich, dass sie über alle solche Folgen aufgeklärt war und ihr wirklich bewusst war auf was sie sich da einlässt. Auch mit ihrem Alter?

      ICH kann das nicht glauben, denn sonst ließe niemand so eine Verstümmelung mit sich machen, wenn das alles tatsächlich im Vorfeld so detailliert berichtet wird.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Ich persönlich zweifle nicht daran, dass sie auf die übliche Art und Weise aufgeklärt wurde. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine normale OP, sondern, wie ein AC-Experte einmal in einem Gerichtsverfahren sagte, um experimentelle Chirurgie. Es gibt keinerlei Langzeiterfahrungen. Und ich für meinen Teil weiß, dass es von denjenigen, die die AC-OP haben machen lassen, die man mir Anfang der 90er Jahre hat aufdrängen wollen, heute nur noch sehr, sehr wenige leben. Die meisten sind frühzeitig gestorben. Kann man nachlesen bei www.acsdev.info. Die dortige Userin Woodylee verfügt über derlei Daten ... wenn auch nicht aus Deutschland, wo das alles ja fröhlich unter den Tisch gekehrt wird.

      Und was die Keimverschleppung betrifft, ist es höchste Zeit, dass sich dagegen mal eine Patienteninitiative bildet, völlig unabhängig von der AC. Ich gehe jedenfalls in Deutschland in kein Krankenhaus mehr, wenn es nicht um Leben und Tod geht. Mehr dazu kann man hier nachlesen.

      Die Art wie Barbaras Mutter in dem von Dir genannten Forum behandelt wurde, war so dermaßen unter aller Sau, dass es wahrscheinlich ihr Glück war, dort gesperrt worden zu sein. Ein Forum, das Aussagen zulässt, es sei das Wichtigste, dass die tote Barbara nun kein Übergewicht mehr habe, schließlich sei das ja das gewesen, was sie gewollt hätte, ist ... mir fehlen da wirklich die Worte vor Entsetzen. Aber was will man auch erwarten? Schließlich geht es ja dort um handfeste finanzielle Interessen. Das darf man nie vergessen. Und wer will schon gerne das im Zwielicht sehen, womit er sein Geld verdient ...
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • @ MissSilver ...Also ich denke,das man mit 26 Jahren schon alt genug ist, um Endscheidungen zu überblicken und einzuschätzen. Sabrina wußte um die Gefahren die diese OP´s mit sich bringen. Und sie ist sie aufgrund ihrer mehrfachen Krankeiten die sie immer mehr einschränkten , eingegangen. Ich selebr habe mich übrigens auch , wie du so schön schreibst " verstümmeln " lassen und ich denke ,das ich schon weiß, worum es hier geht. Sabrina war nicht nur beim Ac sondern auch beim Internisten, beim Pyschologen sowie bei der Diabetologin ( das hat sie selber geschrieben,denn sie brauchte ja um die OP bewilligt zu bekommen ,deren Atteste ). Sabrina hat selber mal geschrieben, wenn alle wirklich wüßten ,welche Voraussetztungen , Untersuchungen und und und bräuchten. würde sich niemand operieren lassen. Aber sie selber fand das völlig richtig,denn so hätte man Zeit zu überlegen , ob es für einen selber der richitge Weg sei und man eingehend Zeit hätte ,sich eingehend über Risiken ect zu informieren.
      Auch wird von ihren Eltern immer behauptet,das der Med. Dienst keine Empfehlung für die OP ausgestellt hätte,das stimmt so aber nicht. Lt. Sabrina war sie beim Medizinischen Dienst in Moers und hat dort die Zusage ( zunächst mündlich ) bekommen.
      Ich bin , obwohl selber operiert , nicht der Meinung,das die OP ein Allheilmittel ist. Das sah Sabrina ebenso, und doch hat sie das Risiko auf sich genommen und hat sich operieren lassen.

      P:S. Auch wenn ich in dem Forum bin ,in dem die Eltern gesperrt sind, finde ich auch nicht richtig, wie dort vieles unter den Tisch gekehrt wird bzw wie dort mit Usern umgegangen wird.
    • Nightfly, es ist die eine Sache, ein OP-Risiko einzugehen (und ja, wenn dabei an gesunden Organen herumgeschnippelt wird, ist es eine Verstümmelung), aber es ist eine andere Sache, was nach der OP mit dieser jungen Frau passiert ist. DAS wurde ihr vorher mit Sicherheit von niemandem gesagt. Ich jedenfalls bin immer noch davon geschockt, wie sowohl medizinisch als auch menschlich an Sabrina komplett versagt wurde und weiß spätestens seitdem ich diese Geschichte gelesen habe, daß ein solcher Weg für mich nie und nimmer in Frage käme.
    • Ich habe die Diskussion in den anderen Foren auch mibekommen und habe natürlich auch eine eigene Meinung dazu :rolleyes:.

      Erst einmal: Es ist absolut schrecklich, wenn man einen Angehörigen, oder lieben Freund, eben einen Menschen verliert. Ich denke so eine Lücke kann gar nicht gefüllt werden.

      Es dauert lange, um so etwas zu verarbeiten und es ist bestimmt sinnvoll sich für die Trauerarbeit jemanden zur Hilfe zu nehmen. Ich hoffe, ihr habt kompetente Hilfe.





      Ich habe ja auch einen Schlauchmagen und möchte zu dem Text etwas anmerken:

      Wir werden weiter für die Aufklärung solcher Fälle kämpfen, da die Patienten nicht ausführlich genug über Risiken aufgeklärt werden.
      Von den Ärzten hört man nur, dass eine OP Risiken mit sich bringen kann. Kein Arzt wird sagen, dass man an diesen Operationen sterben kann geschweige denn, dass die Sterberate so hoch ist.
      Es muss ganz einfach mehr Aufklärunf von ärztlicher Seite kommen und die Krankenkassen dürfen nicht ohne Weiteres diese OPs genehmigen.


      Dein erster Satz ist eine pauschale Verallgemeinerung, die man so nie treffen kann. Denn klärt ein Arzt NICHT über die Risiken auf, riskiert er seinen Job. Also stellt sich die Frage, wieviele das wohl tatsächlich riskieren und vor allem, WIESO.

      Der zweite Satz ist genauso. Du sagst einfach, daß KEIN Arzt einem sagt, daß man bei der OP versterben kann. Das stimmt auch nicht. Diese Aufklärung gehört ebenso in die Vorgespräche und ich habe noch in keinem Forum, in keiner Selbsthilfegruppe und von keinem Betroffenem gehört, daß der behandelnde Arzt einem das Blaue vom Himmel erzählt hat. Ganz im Gegenteil. Es wird nachhaltig auf die Risiken und Komplikationsgefahren aufmerksam gemacht.

      Zu dem dritten Satz von dir kann ich sagen, daß die Realität genau so ist, wie du sie gerne hättest. Die Krankenkassen haben hohe Anforderungen an den Patienten, damit er die Kriterien erfüllt.
      Selbstredend gibt es Ärzte (und die gibt es immer und im jedem Bereich), die gerne "Striche" machen wollen und denen der Geldbeutel näher als der Patient ist - aber deshalb kann man die Sache ansich nicht verteufeln!

      Ich bin überglücklich, daß ich diese OP bekommen habe. Sie hat mir etwas geschenkt, nämlich mein Leben zurück und darüber bin ich zutiefst dankbar.

      Alle Dinge haben zwei Seiten - es ist nicht richtig immer nur EINE Seite anzusehen.

      Toastbrot
    • Kanarienvogel schrieb:

      Ja isses denn jetzt Sabrina oder Barbara? Sprechen wir denn hier überhaupt von der gleichen Person?
      Es sind zwei junge Frauen, deren Eltern zusammenarbeiten.

      Toastbrot schrieb:

      Selbstredend gibt es Ärzte (und die gibt es immer und im jedem Bereich), die gerne "Striche" machen wollen und denen der Geldbeutel näher als der Patient ist - aber deshalb kann man die Sache ansich nicht verteufeln!
      Fatal ist es allerdings, wenn die so genannte Selbsthilfearbeit zum Marketinginstrument wird. Und natürlich darf man sich auch fragen, warum es eine vermeintlich so tolle und unangefochtene OP-Methode überhaupt nötig hat, vermarktet zu werden. Ich habe jedenfalls noch nie irgendwo von Verkaufsveranstaltungen für z.B. Blinddarmoperationen gehört, wohingegen für die Adipositaschirurgie fast wöchentlich irgendwo Verkaufsveranstaltungen stattfinden. Schlimm auch, dass die Betroffenen offensichtlich noch nicht mal merken, dass sie für die Vermarktung missbraucht werden.

      Toastbrot schrieb:

      Alle Dinge haben zwei Seiten - es ist nicht richtig immer nur EINE Seite anzusehen.
      Richtig! Und deshalb sprechen wir hier in diesem Forum eben über die andere Seite. :D
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Ich habe jedenfalls noch nie irgendwo von Verkaufsveranstaltungen für z.B. Blinddarmoperationen gehört,


      *lol*, da hast du wohl Recht :-D. Ich denke bei AC OPs ist das deshalb so, weil viele Fische in diesem Teich schwimmen ( nicht umsonst wird fast jährlich der BMI nach "unten" korrigiert. Damit sich noch mehr Frauen fett fühlen:mad:).

      Und hier ist es genauso wie beim kommerziellen Fischfang: Von den wirklich großen Fischen ( die schwer(st) Übergewichtigen, für die so eine OP wirklich eine Erleichterung und einen Weg zurück ins Leben darstellt), sind nicht so viele da. Also visiert man auch die mittleren und jetzt auch schon die ganz kleinen Fische an..(In einem Fall weiß ich von einer Frau, die sich mit 89 Kilo hat operieren lassen ).

      Toastbrot