Die Friseuse

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    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Am Donnerstag kommt ein dicker Film ins Kino:

      die-friseuse.film.de/
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    • Ich glaube, der Film ist wunderbar. Gabriele Maria Schmeide mag ich eh wahnsinnig gern.

      Nachdenklich machen mich nur Kommentare wie
      ... Gabriele Maria Schmeide, die trotz eines umgeschnallten "fat suits" eine nahezu unwiderstehliche Ausstrahlung besitzt.
      Eiderdaus. So fett und dann auch noch Ausstrahlung. Ts, ts, ts.

      Und vor ein paar Tagen las ich:
      Doris Dörrie selbst machte den Test und lief mit einem Fatsuit durch Berlin. „Ich war nach wenigen Stunden den Tränen nahe.“
      Ich frage mich immer, warum Schauspielerinnen (oder, in diesem Fall eine Regisseurin) sowas schildern. Was erleben die, was ich nicht erlebe? Können sie sich in ihrem übergestreiften Körper nicht bewegen und sind deshalb so komisch, dass alle feixen oder was? Ich erlebe den Alltag einfach nicht so. Weder bin ich ständig den Tränen nahe noch sonstwas Furchtbares.

      Irgendwas muss da anders sein bei den Probandinnen.
    • Kann mich deinen Fragen nur anschließen und eine weitere hinzufügen: warum kann man solche Rollen nicht mit Schauspielern besetzen, die auch ohne Fatsuit das gewünschte Format haben? :confused:
      Ich meine, da muss es doch wahrlich genügend Auswahl geben, wo doch alle (Deutschen) so unheimlich dick sind...
      [CENTER]★ [SIZE=1]I am fat. And I have this radical idea that I am allowed to exist.[/SIZE] ★
      [SIZE=1]by Fat Grrrl A[SIZE=1]ctivism[/SIZE][/SIZE]
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    • dramaqueen schrieb:

      Kann mich deinen Fragen nur anschließen und eine weitere hinzufügen: warum kann man solche Rollen nicht mit Schauspielern besetzen, die auch ohne Fatsuit das gewünschte Format haben? :confused:
      Ich meine, da muss es doch wahrlich genügend Auswahl geben, wo doch alle (Deutschen) so unheimlich dick sind...


      Recht hast du. *Ironie on* Und besonders groß müsste ja den Medienberichten nach zu urteilen die Auswahl im Osten sein. Schließlich geht es um eine arbeitslose alleinerziehende Friseuse aus Marzahn. Bestes dickes Prekariat also. *Ironie off*

      Zudem hatte die Figur ein reales Vorbild.
    • Ich glaube, dass das sehr viel mit persönlicher Wahrnehmung zu tun hat.

      Möglichkeiten, die mir gerade einfallen:

      • Möglicherweise bemerken wir die verschämten Blicke gar nicht mehr, sondern nur noch die Holzhammerblicke.
      • Ganz sicher ist Doris Dörrie mit einer bestimmten Erwartungshaltung durch die Straßen gegangen und hat ganz genau aufgepasst, wie die Leute auf sie reagieren (war ja wahrscheinlich - neben der Selbst-Wahrnehmung - auch Teil des Experiments).
      • Vielleicht stimmte das Gesamtkunstwerk nicht und sie ist deshalb besonders aufgefallen.
      • Ich kenne Doris Dörrie nicht und weiß daher nicht, wie eitel sie ist; sollte sie sehr eitel sein, kann es schon sein, dass sie mit Blicken nur schlecht umgehen kann.

      Aber egal, wie man es dreht oder wendet: Es ist gut, wenn solche Leute bemerken, dass da etwas nicht stimmt im Umgang mit Dicken, und das dann auch öffentlich formulieren. Das hat sie ja eigentlich auch schon mit der Verarbeitung des Stoffs getan.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Martina schrieb:

      Aber egal, wie man es dreht oder wendet: Es ist gut, wenn solche Leute bemerken, dass da etwas nicht stimmt im Umgang mit Dicken, und das dann auch öffentlich formulieren.

      Ja da gebe ich dir vollkommen recht. Und ich gehöre leider auch nach wie vor durchaus zu den Dicken, die sich (immer seltener zwar, aber dennoch viel zu oft) für ihre Erscheinung schämen und all das was sonst noch so dazu gehört. :( Ich erlebe das schon auch so. Diese grundsätzliche Thematik und Problematik sehe ich also absolut und finde es auch super wichtig, sich und anderen das bewusst zu machen!
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    • Sally schrieb:



      Und vor ein paar Tagen las ich: Ich frage mich immer, warum Schauspielerinnen (oder, in diesem Fall eine Regisseurin) sowas schildern. Was erleben die, was ich nicht erlebe? Können sie sich in ihrem übergestreiften Körper nicht bewegen und sind deshalb so komisch, dass alle feixen oder was? Ich erlebe den Alltag einfach nicht so. Weder bin ich ständig den Tränen nahe noch sonstwas Furchtbares.

      Irgendwas muss da anders sein bei den Probandinnen.


      Ich könnte mir vorstellen, dass eine in Wirklichkeit schlanke Frau geradezu erwartet, dass die Menschen sie angaffen und anders behandeln. Insofern kann es dann auch sein, dass jeder Blick überbewertet und als ein negativer Blick gedeutet wird.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Kimmie schrieb:

      Ja. Und gerade bei attraktiven Schauspielerinnen kann es auch schlicht die Abwesenheit von positiven Blicken sein, die für sie sonst zum Alltag gehören.


      Wobei die vielen positiven Blicke von ihrer Prominenz und/oder ihrer selbstbewussten, Attraktivität kommen können. Und da glaube ich nun wiederum, dass eine selbstbewusste, attraktive dicke Frau genauso positive Blicke bekommt.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Itsme schrieb:

      Wobei die vielen positiven Blicke von ihrer Prominenz und/oder ihrer selbstbewussten, Attraktivität kommen können. Und da glaube ich nun wiederum, dass eine selbstbewusste, attraktive dicke Frau genauso positive Blicke bekommt.


      Stimmt. Außerdem werden sich diese Frauen im "Fatsuit" wesentlich tapsiger und unsicherer bewegen als "echte" Dicke, und schon dadurch auffallen.
    • Wenn solche Erfahrungen als "dicke Frau" dazu führen, dass gesagt wird "He, da stimmt was nicht im Umgang mit dicken Menschen! Das muss anders werden.", finde ich es gut. Aber ich fürchte, dass die Reaktion eher die ist: "Ach die armen Dicken. Wir müssen die retten und dafür sorgen, dass sie schlank werden, um dann glücklich zu werden." Dann muss man halt die Dicken zu ihrem Glück zwingen....
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Kimmie schrieb:

      Stimmt. Außerdem werden sich diese Frauen im "Fatsuit" wesentlich tapsiger und unsicherer bewegen als "echte" Dicke, und schon dadurch auffallen.


      Genau.
      Das ist in etwas so wie mit den Gerätschaften, mit denen sich ein junger Mensch in einen alten Menschen einfühlen soll. Ich glaube, dass ist einfach nicht möglich, denn ein alter Mensch ist ja nicht von heute auf morgen alt, sondern findet sich ganz langsam in die Situation. Insofern halte ich solche Experimente für gut gemeint, aber verfehlt.

      @ Sophie
      Das befürchte ich auch.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Sophie schrieb:

      Wenn solche Erfahrungen als "dicke Frau" dazu führen, dass gesagt wird "He, da stimmt was nicht im Umgang mit dicken Menschen! Das muss anders werden.", finde ich es gut. Aber ich fürchte, dass die Reaktion eher die ist: "Ach die armen Dicken. Wir müssen die retten und dafür sorgen, dass sie schlank werden, um dann glücklich zu werden." Dann muss man halt die Dicken zu ihrem Glück zwingen....


      Ich stimme Sophie hier voll und ganz zu. Und dann werden die Dicken vielleicht zu diesen verstümmelnden Operationen gezwungen.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Ach ja, und ich finde es ganz schlecht, solche Filme mit schlanken Schauspieler/innen zu drehen, das macht mich immer wieder äußerst wütend. Wie schon erwähnt wurde, "wir" werden immer dicker, da sollte es doch auch "genug" dicke Mimen geben.
      :stay:
      lg
      Renate

      Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Dr. Eckhart von Hirschhausen)
    • Itsme schrieb:

      Genau.
      Das ist in etwas so wie mit den Gerätschaften, mit denen sich ein junger Mensch in einen alten Menschen einfühlen soll.


      Guter Vergleich.:daumen: So etwas mag als Unterstützung bei der Entwicklung von benutzerfreundlichen Produkten sinnvoll sein. Aber wie es sich mit den simulierten Einschränkungen wirklich lebt, können solche Geräte nicht vemitteln. Deshalb weisen ja auch Behindertenverbände immer wieder darauf hin, dass es anmaßend ist, als Nichtbetroffener die Qualität eines Lebens mit einer Einschränkung beurteilen zu wollen.
    • MissSilver schrieb:

      Ach ja, und ich finde es ganz schlecht, solche Filme mit schlanken Schauspieler/innen zu drehen, das macht mich immer wieder äußerst wütend.


      Mich auch. Aber vielleicht ist es auch notwendig, weil die Hauptfigur zum "Happy End" doch noch schlank(er) wird? Für mich wäre das ein Verrat an der Thematik des Films und eine Ohrfeige für dicke Zuschauer.
    • Tja, die hätten sollen gleich die Cindy aus Marzahn nehmen! :applaus: Die hätte wenigstens optisch gut reingepasst und außerdem wäre die Anreise nicht so weit gewesen. Sorry fürs SLP :baeh:

      Teebeutelin
    • Ich verstehe, das die Tussi angeglotzt wurde, denn jetzt mal ehrlich: So ´ne unnatürliche Fett-Verteilung wie diese Fatsuits machen, die gibt es nicht.
      Da würde sogar ich "blöd" glotzen, wenn ich so Jemanden auf der Straße laufen sähe. Da sieht man ja drei Meilen gegen den Wind, das da irgendwas nicht stimmt und die Frau sich was "druntergeschoben" hat und einen nur veräppeln will.
      [SIZE=1]-[SIZE=1]O-[/SIZE][/SIZE]
    • Ja, so wird es wohl sein. Wir sind ja allmählich in unsere Körper "reingewachsen" ;), so wie alte Menschen auch, deshalb bewegen wir uns sicher anders und sehen auch anders aus. Das ist eine gute Erklärung.

      dramaqueen schrieb:

      Und ich gehöre leider auch nach wie vor durchaus zu den Dicken, die sich (immer seltener zwar, aber dennoch viel zu oft) für ihre Erscheinung schämen und all das was sonst noch so dazu gehört.

      Das kenne ich sehr gut.
      Gerade gestern Abend erst wieder erlebt: Ein kleines Theater mit "loser" Bestuhlung. Die Stühle breit genug, aber die Reihen sehr eng. Ich liebe dieses Theaterchen, habe aber jedesmal Stress, wenn die vorderen Plätze der Reihen schon besetzt sind und ich mich nach hinten durchquetschen muss. Selbst wenn alle aufstehen (was sie ohnehin müssen), komme ich kaum durch. Ja, das Publikum dort ist ein nettes, und es gibt nie blöde Sprüche, aber ich fühle mich blöd.

      Ich weiß nicht, ob das je vergeht.
    • Ich muss bei solchen Geschichten immer daran denken wie ich vor Jahren mal nach einem relativ langen USA Aufenthalt am Frankfurter Flughafen ausstieg und das Gefühl hatte mich glotzen alle an. :confused:
      Ich setzte sogar meinen Rucksack ab um zu sehen, ob da irgendwas komisches dran ist ... irgendwann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

      Wir Deutschen sind schon ein Volk der Glotzer und Starrer ;), das erlebt man in vielen anderen Ländern nicht so. Ich hatte in der Zeit in den USA einfach vergessen wie sehr man hier teilweise unter Beobachtung steht, wenn man ein bisschen auffällig aussieht ... selbst wenn die Blicke nicht böse gemeint sind.

      Das fiel mir aber wirklich nur im direkten, unmittelbaren Vergleich auf ... im Alltag empfinde ich es z.B. überhaupt nicht so, dass mich jeder anglotzt, obwohl es (im Vergleich zu anderen Ländern) vermutlich so ist.

      Deshalb könnte ich mir schon vorstellen, dass man so etwas sehr viel stärker im direkten Vergleich spürt. Erst Recht wenn man in einem ungewohnten Körper unterwegs ist und sich des eigenen Körpers deshalb viel bewusster ist als sonst.
      Ein dicker Mensch fällt mehr auf als ein schlanker ... ist doch einfach so.

      Ein Blick muss ja nun nicht böse sein, dennoch kann er unangenehm sein, wenn man das nicht gewöhnt ist.
      Das sie schockiert darüber war, würde ich jetzt der schlanken Doris Dörrie nicht unbedingt böse auslegen.
    • Fräulein Wunder schrieb:

      Ich muss bei solchen Geschichten immer daran denken wie ich vor Jahren mal nach einem relativ langen USA Aufenthalt am Frankfurter Flughafen ausstieg und das Gefühl hatte mich glotzen alle an. :confused:
      Ich setzte sogar meinen Rucksack ab um zu sehen, ob da irgendwas komisches dran ist ... irgendwann fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

      Wir Deutschen sind schon ein Volk der Glotzer und Starrer ;), das erlebt man in vielen anderen Ländern nicht so.
      Absolut! Das ging mir nach einem 10-tägigen Irland-Aufenthalt am Düsseldorfer Flughafen so. Das kann ich zu 100% nachempfinden, was Du da gespürt hast.

      Ich habe zwei Interviews mit Doris Dörrie gefunden, in denen sie ihre Empfindungen wiedergibt:

      planet-interview.de/berlinale-…rag-vom-15022010html.html (vorletzter Absatz mit Ankündigung einer ausführlichen Veröffentlichung des Interviews)

      de.news.yahoo.com/1/20100212/t…lle-als-dick-45cd332.html

      Das empfinde ich als einfühlsam.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Fräulein Wunder schrieb:

      Wir Deutschen sind schon ein Volk der Glotzer und Starrer ;), das erlebt man in vielen anderen Ländern nicht so. Ich hatte in der Zeit in den USA einfach vergessen wie sehr man hier teilweise unter Beobachtung steht, wenn man ein bisschen auffällig aussieht ... selbst wenn die Blicke nicht böse gemeint sind.

      Absolut!! Das habe ich ganz genauso empfunden - jedesmal, wenn ich aus den USA kam. Ein Grund, warum ich mich anderswo gern mal wohler fühle als hier. Obwohl ich es hier, wie gesagt, auch nicht als dramatisch empfinde.
    • Das stimmt tatsächlich. Wenn man hier lebt, merkt man das gar nicht so stark. Aber z.B. in Indien oder muslimischen Ländern gilt Anstarren oder einem Fremden in die Augen schauen als grob unhöflich, so als würde man hierzulande jemandem die Zunge rausstrecken. Ich kenne Deutsche, die meinen dann "Die sind so falsch, die können einem noch nicht mal grade in die Augen schauen." Dabei ist das ganz einfach das gewohnte Verhalten. Der türkische Arbeiter, der vor dem Chef die Augen niederschlägt, hat kein schlechtes Gewissen, sondern ist einfach nur höflich. (Ich bemühe mich denn auch bei Kontakten mit Menschen aus diesen Kulturkreisen nicht zu oft hinzuschauen, das fällt mir schon schwer, ich schaue gerne Leuten in die Augen um abzuschätzen wie die emotionale Lage gerade ist...)

      Deswegen denke ich mir ehrlich gesagt nichts dabei, wenn Leute nur kucken. Etwas anderes ist es aber, wenn dabei gegrinst und getuschelt wird. Wobei man sich selbst dann nicht sicher sein kann, dass das despektierlich gemeint ist bzw. sich überhaupt auf einen selbst bezieht.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)