Business-Mode?

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    • Business-Mode?

      Weiß irgendwer von euch, wo es gute Business-Klamotten für dicke Frauen gibt?
      Im April/Mai werde ich eventuell einen neuen Job übernehmen, in dem ich einen anderen Dresscode verwenden muss als bisher. Bisher bin ich mit Jeans und (Männer-)Pullis im Betrieb und bei den kleineren Managementsebenen ganz gut gefahren. Nadelstreifenkostüm und Sicherheitsschuhe sehen auch nicht wirklich gut aus.

      Aber demnächst werde ich mich verstärkt in anderen Kreisen bewegen (Geschäftsleitung, Politiker - echt nicht mein Milieu, ich krieg jetzt schon Magenschmerzen, ich hasse das ganze Society-Getue!), da kann ich nicht mehr so ganz lässig rumlaufen (zumindestens nicht immer).
      Ich brauche etwas Seriöses, Businessmäßiges (also nicht Lagenlook oder bunte Blumen) in guter Qualität und Passform. Aber bevor ich zum Maßschneider gehe: gibt es hier im Forum "Karrierefrauen"? Und wo kauft ihr eure Klamotten? Was es so im gängigen Versand an "Business-Mode" gibt, hört bei Größe 44 in der Regel auf oder ist für unseren Laden zu jugendlich-sexy.

      Ach menno, und schminken muss ich mich dann wohl auch noch....:(
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Super, dass du einen neuen Job hast. spontan würde ich die Selection Linie von Ulla Popken sagen, der Link von Fräulein Wunder ist aber auch nicht schlecht.
      @Fräulein Wunder
      Hast du von denen schon was bestellt? Wie wird der Versand gehandhabt, wenn was nicht passt?

      LG
      Evi
    • @ Evi



      Will man etwas zurück geben loggt man sich ein gibt die entsprechende Ware ein.
      Die Kosten für den Versand zurück nach Großbritannien trägt der Kunde. :(
      Nur in Großbritannien selbst ist es Portofrei.
    • Anzugsmäßig hatte ich bisher auch meist Glück mit HappySize. Da ist sogar mein Lieblingsanzug her :verliebt:

      Von welcher Größe reden wir denn?

      Ich trage irgendwas zwischen Gr. 58 und 64 (the :bekloppt: is strong in that one) - da gibt es jetzt nicht soooo oft Anzüge, die mir zusagen und passen/sitzen und für schmalen Geldbeutel finanzierbar sind. Da gehe ich dann manchmal nach dem "was man hat, hat man" Prinzip vor und so auch 2 quasi ungetragene Anzüge auf Reserve im Schrank hängen.

      Allerdings brauche ich sie zum Glück auch nur zwangsmäßig an maximal 5 Wochenenden im Jahr. Trage aber auch so ganz gerne ab und an mal.

      Je nach Grad des Auftakelns sind sie sogar ganz bequem. Imho sieht man mit Rollkragenshirt dazu auch schnieke aus - und sie sind dabei lässig bequem unterm Jacket.
      Ich finde Blusen zwar auch hübsch aber...unpraktisch und stellenweise unbequem. Da bin ich immer nur am Rumzuppeln.

      Andererseits gab es auch schon Kongresse, wo es am zweiten Tag lockerer Zuging und dam machte sich schwarze Hose mit Bluse und einfach (offene) Weste dazu auch super. Im Sommer auch mein Outfit der Wahl. Fiel bisher nirgends negativ auf/durch damit.

      Wenn ich mal groß bin ( und reich dabei natürlich. Für beides ein :-p ) werde ich mir meinen Traumanzug maßschneidern lassen :träum:

      Ich mag Businessklamotten zugegeben ja schon sehr.
      "My body is a cage
      That keeps me from dancing with the one I love
      But my mind holds the key"

      Peter Gabriel
    • Hmf. Ich hasse Businessklamotten. Und für den Job hab ich nicht laut "hier" geschrien. Im Moment überwiegen bei mir eher Selbstzweifel, Angst und Keine-Lust-darauf-Haben. Aber vielleicht geht der Kelch ja doch noch an mir vorüber. Bis April ist noch viel Zeit, und vielleicht wird in Zwischenzeit der Laden mal wieder reorganisiert und die nehmen jemand anderen....:puh:

      Ich hab mir mal ein paar Seiten im Internet angesehen. Das Zeug spricht mich alles irgendwie nicht an. Die Damensachen sind mir alle zu bunt, zu feminin und figurbetont. Ich fühle mich in sowas einfach unwohl und das merkt man mir dann auch an, und ich bin total gehemmt. (Soviel zu Kompetenz und Selbstwertgefühl.)

      Ich habe zwar einiges an Gewicht verloren, bin jetzt bei einer guten 46/48, Tendenz fallend. Aber verglichen mit den Society-Tussen bin ich immer noch ein Walross. Da fühle ich mich dann wieder so außenseitermäßig. In der Fabrik, bei den Arbeitern, da zählt nur das Arbeitsergebnis, nicht das Society-Geschmuse, da geht es anders zur Sache, das kann ich, das bin ich gewohnt. Ich mach lieber Schichtpläne als Smalltalk mit den Bossen. Och kacke! Das ist doch gar nicht meine Welt....

      Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch so große Komplexe bezüglich meines Gewichts habe. Das ärgert mich jetzt doch. Ich dachte, ich steh darüber, aber der Stachel sitzt doch noch zu tief....
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Hallo Sophie,

      erstmal herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Job! :)
      An den meisten Tagen hasse ich das Geschäftsfrau-Getue und Aufgestyle auch - aber gib dem doch ne Chance, bei mir wurde es irgendwie zu einem zweiten Ich...

      Aber zu Deiner Frage: Mit 46/48 kann ich Dir Esprit empfehlen (nicht jedes Teil, aber einiges wird passen), S. Oliver (die haben alles bis Gr. 46, einiges auch drüber), für ganz konservative Kostüme oder Anzüge Witt Weiden (bis Gr. 54 überhaupt kein Problem), eingeschränkt Sheego, oder Creation L (auch sehr konservativ). Bei C&A findet sich auch ab und zu ein Schätzchen... Versuch's einfach mal in den "Normalo" Läden...

      Liebe Grüße
      Anita
    • Sophie schrieb:

      Aber verglichen mit den Society-Tussen bin ich immer noch ein Walross. Da fühle ich mich dann wieder so außenseitermäßig. In der Fabrik, bei den Arbeitern, da zählt nur das Arbeitsergebnis, nicht das Society-Geschmuse, da geht es anders zur Sache, das kann ich, das bin ich gewohnt. Ich mach lieber Schichtpläne als Smalltalk mit den Bossen.


      Oha. Wie schön, dass du keine Vorurteile hast :cool:
      Du sollst keine Society-Tusse werden, sondern deinen Job gut machen. Das kannst du auch, sonst würde dir der neue Job nicht angeboten. Mach ihn dir nicht madig, bevor es überhaupt angefangen hat...

      Wenn du präsentieren musst, sind dunkle Hosenanzüge sehr praktisch. Ob du dazu lieber eine Bluse oder ein Shirt trägst, ist Geschmackssache. Ich persönlich finde Anzüge recht praktisch, bei denen man die Hosen unproblematisch in Waschmaschine und Trockner stopfen kann und nicht immer zur Reinigung muss. In deiner Größe sollten die gängigen Marken wie G* Weber oder Frankenw*lder ideal sein.

      Und immer daran denken, auch die Bosse beißen nicht! Die freuen sich vielmehr, dass sie im Job nicht auch noch mit Society-Tussen zu tun haben... :)
    • Mit dunklem Anzug (muss nicht schwarz oder dunkelblau sein. Gibtj a diverse Farben auch in Dunkel ) mit hellerer Bluse/Top/nach belieben sieht man total schnell und ohne großen Extraaufwand schick und "business"fähig aus.

      Ja ich weiß kommt natürlich nochmal auf die strenge und Richtung an, aber so grob passt das schon.

      Und die anderen Leute in den Businessklamotten sind auch nur Menschen, die sich meist ähnliche Gedanken machen und zu Hause lieber anders rumlaufen.

      Gut. Ich bin Rollenspieler. Vielleicht hilft das. :rolleyes:
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      Peter Gabriel
    • Boewi schrieb:

      Oha. Wie schön, dass du keine Vorurteile hast :cool:
      Das sind keine Vorurteile, sondern leider bittere Erfahrungswerte.

      Boewi schrieb:

      Und immer daran denken, auch die Bosse beißen nicht! Die freuen sich vielmehr, dass sie im Job nicht auch noch mit Society-Tussen zu tun haben... :)
      Die sind allerdings mein geringstes Problem. Da halte ich es eher so: du willst was von mir, also musst du mich nehmen wie ich bin.

      Was die Fachebene angeht, bin ich auch total relaxed. Und mein Problem sind auch nicht direkt die Klamotten als solche: zum Beispiel Parlamentarier oder Gewerkschaftsbosse sind ja oft Paradebeispiele für schlechten Klamottenstil... Ich will aber nicht näher darauf eingehen, was das für ein Job ist, von wegen Anonymität und so....:rolleyes:

      Das Horrorthema ist mehr das gesellschaftliche Drumherum, wie Abendessen, Empfänge und Pfötchengeben etc. Da fühle ich mich halt wie eine Außerirdische auf Urlaub. Und gerade die anwesenden Damen lassen einen da schon spüren, dass man nicht dazu gehört. Wenn man gleich in mehreren Kategorien das Prädikat "Außenseiter" hat, braucht man schon ein dickes Fell.

      Das fängt schon ganz banal beim Essen an: Wenn ich in einem Froschfressertempel nach einem vegetarischen Menü frage - nein, Hummer esse ich auch nicht, und nein, auch keine Wachtelbrüstchen, und auch keine Muscheln oder Schnecken - man wird dann naserümpfend taxiert, als wäre ich pervers oder so.

      Wenn mein Referent für den Chef gehalten wird, und ich für die Sekretärin.

      Oder wenn ich angesprochen werde: "Sie können aber gut Deutsch!" (Meine Lieblingsantwort: "Oh, danke! Sie aber auch! Wo haben Sie das denn gelernt?")

      Oder als "Emporkömmling" ohne den richtigen Stallgeruch.

      Oder als Dicke unter den mehr oder weniger Reichen und Schönen. Die offene Verachtung, die einem da entgegenschlägt, ist schon atemberaubend. Von den unerwünschten Ratschlägen zur Gewichtsabnahme rede ich gar nicht erst.

      Aber vielleicht erübrigt sich das Ganze auch. Nur wenn der jetzige Positionsinhaber vorzeitig in Rente geht, bin ich ab Mai fällig. Wenn er aber noch 2 Jahre arbeiten will, bin ich davongekommen.

      Es handelt sich um keine Beförderung, im Gegenteil: fürs gleiche Geld müsste ich noch mehr arbeiten. Es ist eher ein Himmelfahrtskommando: die Hälfte der Belegschaft würde mich bemitleiden, die andere Hälfte auf mein Scheitern lechzen....
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      Wenn ich in einem Froschfressertempel nach einem vegetarischen Menü frage - nein, Hummer esse ich auch nicht, und nein, auch keine Wachtelbrüstchen, und auch keine Muscheln oder Schnecken - man wird dann naserümpfend taxiert, als wäre ich pervers oder so.


      Wenn du mit der Einstellung an die Sache herangehst, wundert mich wirklich nichts...
      Was genau erwartest du eigentlich? Ich stelle mir gerade vor, wie du selber naserümpfend im "Froschfressertempel" die Karte betrachtest und dann mit angeekelter Stimme alles aufzählst, was du nicht isst. Wenn du stattdessen souverän nach dem vegetarischen Menü fragst, sollte das auch in der Vorderpfalz :D heutzutage kein Problem mehr sein...

      Sophie schrieb:

      Wenn mein Referent für den Chef gehalten wird, und ich für die Sekretärin.

      Dann hat das sicher auch was damit zu tun, wie ihr beide auftretet...

      Sophie schrieb:

      Oder wenn ich angesprochen werde: "Sie können aber gut Deutsch!"

      Das ist mir mal in Berlin passiert. :rolleyes:
      Ja und?

      Sophie schrieb:

      Oder als "Emporkömmling" ohne den richtigen Stallgeruch.
      Oder als Dicke unter den mehr oder weniger Reichen und Schönen. Die offene Verachtung, die einem da entgegenschlägt, ist schon atemberaubend.

      Bist du dir wirklich sicher, dass das alles reale Verachtung ist, oder nicht doch eher die Furcht vor etwas Neuem?

      Sophie schrieb:

      Von den unerwünschten Ratschlägen zur Gewichtsabnahme rede ich gar nicht erst.

      Die haben viel mit Dummheit und Gedankenlosigkeit, meistens wenig mit Verachtung zu tun.

      Wenn du die neue Position nicht willst, sag das und wehr dich. Wenn du mehr Verantwortung übernimmst und mehr Arbeit hast, kommunizier das und lass dich nicht mit weniger abspeisen, als dir zusteht.

      Wir Frauen haben oft ein Problem damit, Gehaltsverhandlungen in unserem Sinne zu führen. Es kann nichts schaden, mal auf den Seiten des Equal Pay Day zu schmökern und zu sehen, dass es anderen auch so geht und dass man trotzdem etwas dagegen unternehmen kann. :daumen:
    • Was das Essengehen angeht: ich rufe sogar schon vorher an und frage an, ob was Vegetarisches möglich ist. Bloss wenn dann doch Speckwürfel auf dem Gemüse sind ("Aber das ist doch kein Fleisch!") :eek:...
      Und was die Verachtung angeht: das ist keine Einbildung, sondern ganz real.

      Aber ist ja egal. Was kommt das kommt, wenn es soweit ist, zieh ich es halt durch.

      Ich war nur über mich selbst erschrocken, mit wieviel Versagensängsten und Minderwertigkeitskomplexen ich trotz allem immer noch durch die Welt wackele. Ich hätte echt gedacht, dass ich da schon etwas cooler wäre. Aber ich habe gemerkt, dass ich zwar mit lässigen Sprüchen kontern kann, aber dass ich inwendig drinnen doch immer noch tief betroffen bin, wenn mein Selbstwertgefühl in Gefahr ist.

      Und jetzt zurück zum Eingangsposting: ich werde mir erst mal einen schmalen Rock nähen, um die Kollegen an den Anblick zu gewöhnen, und dann langsam steigern. :D
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Sophie schrieb:

      D


      Oder als Dicke unter den mehr oder weniger Reichen und Schönen. Die offene Verachtung, die einem da entgegenschlägt, ist schon atemberaubend. Von den unerwünschten Ratschlägen zur Gewichtsabnahme rede ich gar nicht erst.



      Also ich bin um vieles dicker als Du (Gr. 56 bei ca. 140kg) aber ich kann deine Wahrnehmungen (offene Verachtung) überhaupt nicht bestätigen und ich bewege mich berufsbedingt auch des öfteren in den geschilderten Kreisen.

      Die Verachtung spüre ich mehr auf deiner Seite - von den Klischees und Vorurteilen ganz zu schweigen...
    • Mach dich nicht verrückt, Sophie. Hosenanzüge auf der Arbeit gehen immer und für den Abend gibt es ebenfalls entsprechende Hosenanzüge, die etwas feierlicher wirken, wenn du wirklich kein Kleid oder keinen Rock tragen willst. Muss ja auch nichts mit Rüschen sein. Notfalls orientierst du dich an der Bundesangie und drehst die Farben weg. Ballkleider wird man hoffentlich nicht ständig von dir verlangen. Selbst wenn, auch die gibt es in einem etwas sachlicheren/schlichteren Stil. Vielleicht magst du dir mal eine/n Stil- oder Imageberater/-in gönnen. Die guten gehen durchaus auf die Vorlieben ihrer Kundinnen ein. Wenn sie dir blöd kommen, von wegen "Aber in ihrer Größe ist das schwierig", haben die sich gerade ein Armutszeugnis ausgestellt und müssen durch einen besseren Dienstleister ersetzt werden.

      Und mit den Kellnern in diesen Froschfressertempeln wirst du doch auch fertig. Übe so lange arrogante Blicke, bis du jeden Kellner in Grund und Boden starrst. Die sind schließlich dafür da, es ihren Gästen nett zu machen, nicht dafür, ihre Gäste zu belehren, ihnen ihren Geschmack - oder den des Koches - aufzuzwängen oder dumm dastehen zu lassen. Falls sie das Wort vegetarisch nicht verstehen, sind sie im falschen Gewerbe. Du musst nicht lieb zu Personal sein, dass dir das Leben schwer machen will.

      Das mit dem Referenten und der "Sekretärin" kenne ich. Es kann halt nach wie vor nicht angehen, dass Frauen in der Hierarchie über einem Mann stehen - in den Hirnen so mancher Betonköpfe. Was mich hier interessieren würde: Wie geht dein Referent damit um? Und was machst du in diesen Momenten?

      Was die Societymädels anbelangt: Du musst nicht mit denen schmusen. Ihr trefft euch zu einem bestimmten Zweck und der bestimmt euer Verhältnis zueinander. Du kannst ihnen doch sicherlich mit einem Schulterzucken klar machen, dass du nicht an allzu privaten Ratschlägen interessiert bist. Oder gibts ihnen Tipps für eine bessere Parfümauswahl, weil sie doch sicherlich daran interessiert sein müssen, ihre Umwelt nicht durch penentranten Geruch zu belästigen....oder du gehst so ganz nebenbei nett ratschlagend auf einen ihrer "Schwachpunkte" ein ("Sie haben da etwas zwischen den Zähnen..."). Ja, das ist Gezicke - und wenn die dich anzicken solltest du gekonnt zurückzicken können. Halt nur nicht erwischen lassen.

      Falls einige mein Posting als beleidigend empfinden sollten: Man muss schon Anstoß nehmen wollen, sonst wird das nix. :baeh2:
    • Sophie schrieb:

      (Soviel zu Kompetenz und Selbstwertgefühl.)
      .
      :grins: Das ist von meinem Quasseln-Thread? dann ist also doch was dran....

      Mir passt auch kein handelsübler :cool2: Business-Anzug wegen meiner Porpotionen. Wenn ich als (schlanke) Business-Frau unterwegs bin, nehme ich eine dunkle oder braune Hose und ein schlichtes Top (hab mit Blusen angefangen aber die sind zu pfriemelig). Ich finde wichtig fürs Erscheinungsbild sind gute Tussischuhe! Ich trag normalerweise flach und hier ist es die größte Herausforderung - gute UND bequeme Tussischuhe zu finden. Das dann kombiniert mit einer schicken Handtasche und einem kompetenten Gesichtsausdruck :holy: Hat eigentlich immer gut geklappt. Vielleicht noch ein netter Schal oder Tuch, das ist auch so Arbeits-uniformässig wenn auch eher richtung Fluggessellschaft :flirt:
      Meine Cheffin ist sehr dick und sehr kompetent und ich hatte noch nie den Eindruck dass irgend jemand etwas anderes als ihre (sehr angenehme) Persönlichkeit wahrgenommen hat während der Arbeit.
    • Hallo Sophie!
      Ich gewöhne mir immer mehr an, nicht meine Energie darauf zu verschwenden, was andere von mir halten.

      Wahrscheinlich würde ich mir an deiner Stelle ein schönes Outfit kaufen, mich meiner Einmaligkeit versichern und meine Energie auf meine Arbeit lenken und darauf vertrauen, dass man mich nicht für den Posten genommen hat, weil ich so unfähig bin., sondern weil ich es kann.
      Vielleicht guckt mal jemand schräg - ja und - lass ihn/sie - überzeug durch deine Arbeit - Qualität setzt sich immer durch.

      Deine Gedanken schaden dir eigentlich. Warum willst du dir schaden?
      Ich würde mir die positiven Punkte raussuchen und in meine Gedanken stellen. Alles was du befürchtest, ist noch nicht passiert - stell dir mal vor, das passiert gar nicht - Mist - Energie verschwendet.
      Vielleicht investierst du ein paar Gedanken in deine Einstellung.....

      freundlich gemeint
      von Julchen
    • Julchen schrieb:

      Hallo Sophie!
      Alles was du befürchtest, ist noch nicht passiert - stell dir mal vor, das passiert gar nicht - Mist - Energie verschwendet.

      Leider doch. Und selbst wenn ich mit lockeren Sprüchen kontere, der Stachel sitzt doch im Fleisch. Es ist einfach unendlich ermüdend, wenn man sich dauernd für irgendwas rechtfertigen soll bzw. ständig daran erinnert wird, dass man aus der Norm fällt.

      @ Hummelchen:
      Als was würdest du es denn bezeichnen, wenn am Büffet jemand zu dir sagt: "Na, wer so fett ist, sollte sich besser zurückhalten."
      Oder: "Mit Ihrer Figur würde ich aber keine Hosen tragen."
      Oder nach einem langen Vortrag über Problemzonenworkout: "Und was machen Sie so am Wochenende? Naja, Sie sitzen sicher nur vor dem Fernseher. (Abschätziger Seitenblick)"
      Wenn das keine Verachtung ist, was dann?
      Es mag ja sein, dass andere hier nur nette Leute kennen, echt beneidenswert.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Doch, Sophie, es ist verachtend. Und noch dazu äußerst unverschämt, Menschen mit guter Kinderstube verhalten sich einfach nicht so! Und genau das würde ich denen auch sagen. Es wird nämlich oft unterschätzt, wie empfindlich Menschen bezüglich ihrer Manieren sind. ;)
    • Sophie schrieb:



      @ Hummelchen:
      Als was würdest du es denn bezeichnen, wenn am Büffet jemand zu dir sagt: "Na, wer so fett ist, sollte sich besser zurückhalten."
      Oder: "Mit Ihrer Figur würde ich aber keine Hosen tragen."
      Oder nach einem langen Vortrag über Problemzonenworkout: "Und was machen Sie so am Wochenende? Naja, Sie sitzen sicher nur vor dem Fernseher. (Abschätziger Seitenblick)"
      Wenn das keine Verachtung ist, was dann?
      Es mag ja sein, dass andere hier nur nette Leute kennen, echt beneidenswert.


      Natürlich ist das verachtend, unverschämt und völlig daneben. :mad:

      Und mir so tatsächlich noch niemals passiert.

      Trotzdem sollte man m. E. dann nicht den Fehler begehen und sich ebenfalls in Klischees und Vorurteilen zu ergehen.
    • Sophie schrieb:


      Es mag ja sein, dass andere hier nur nette Leute kennen, echt beneidenswert.


      Also, ich kenne keineswegs nur nette Leute. Aber so etwas mir zum Glück noch nie passiert. Und ich bin um einiges dicker als du.
      [FONT="Comic Sans MS"][SIZE="2"][COLOR="Blue"]Viele Grüße
      Pamina
      [/COLOR][/SIZE][/FONT]

      [FONT="Comic Sans MS"]Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (Antoine de Saint-Exypery)[/FONT]
    • Sophie schrieb:

      Leider doch. Und selbst wenn ich mit lockeren Sprüchen kontere, der Stachel sitzt doch im Fleisch. Es ist einfach unendlich ermüdend, wenn man sich dauernd für irgendwas rechtfertigen soll bzw. ständig daran erinnert wird, dass man aus der Norm fällt.

      Hallo Sophie,
      ich stelle mal die provozierende Frage (ich meine es aber freundlich): Warum übernimmst du eigentlich die Werte von denen an, die dumme Bemerkungen machen?

      Wenn du den Schuh einfach mal umdrehst? Sind das nicht geistig arme Menschlein, die es nötig haben, ihre Mitmenschen herabzuwürdigen, um sich toll zu fühlen?

      Mach dich innerlich stark! Du bist die Stärkere, denn so ein Mist kommt nicht aus deinem Mund. Ich muss den kleingeistigen Mist von anderen doch nicht annehmen und mich selbst demontieren.

      Rom ist nicht an einem Tag gebaut, aber mit dem ersten Stein fing es an.

      Wenn dir klar ist, was das für ein Schrott ist, was Leute dir gesagt haben, kannst auch souveräner kontern - die Stärke liegt in deinem Geist.

      Auf dumme Bemerkungen gebe ich im allgemeinen keinen Kommentar, denn sie sind das was sie sind - dumm.
      Manchmal braucht man das aber, das ist mir eingefallen zu den Sprüchen, die du dir anhören musstest:

      "Na, wer so fett ist, sollte sich besser zurückhalten." - die würde ich von unten nach oben mustern und den Kopf wenden wie eine Königin. Zu solchen unqualifizierten Äußerungen gebe ich keinen Kommentar. Nur wenn ich schlecht gelaunt bin, käme vielleicht der Kommentar "Bei ihrem IQ würde ich mich zurückhalten." mit entsprechender Blickbegleitung.

      "Mit Ihrer Figur würde ich aber keine Hosen tragen." - das kommt darauf an wer es sagt - ich würde nachfragen, wie das gemeint ist.
      Ansonsten - klare Ansage "was mischen Sie sich in meine Angelegenheiten - das geht Sie nichts an"

      "Und was machen Sie so am Wochenende? Naja, Sie sitzen sicher nur vor dem Fernseher. (Abschätziger Seitenblick)"
      "Soo, meinen Sie das. Schlechte Menschenkenntnis" - lächeln.

      Wenn das keine Verachtung ist, was dann?
      Gemeint ist es wahrscheinlich so, aber in Wirklichkeit ist das Dummheit von Leuten, die das nötig haben.
      Sie mögen vielleicht sogar vom Kognitiven her intelligent sein, aber zum Menschen gehört auch die emotionale Intelligenz (EQ), die scheint mir unterentwickelt zu sein, bei Leuten, die solche dummen Bemerkungen machen.
      Lass dich von denen nicht fertigmachen - hab Mut!

      LG
      Julchen
    • Das Verhalten der Leute, das du beschreibst, ist einfach nur dumm und unverschämt.

      Trotzdem ändert das nichts daran, dass du uns hier eine tiefe Verachtung für andere zeigst. Die hat vielleicht noch derjenige verdient, der diese niederträchtigen Sätze von sich gibt, aber der Kellner im "Froschfressertempel"???

      Wenn du dort anrufst, hast du maximal eine Aushilfskraft am Telefon, die im Zweifel gar nicht weiß, wie der Koch sein Gemüse zubereitet. Im Zweifel ist die Person gar nicht da, wenn du dann tatsächlich kommst. Natürlich bestätigt dir jedes Restaurant am Telefon, dass du auch vegetarisch bei ihnen glücklich wirst.
      Konkrete Fragen und Wünsche musst du immer bei Bestellung mit der Person abklären, die die Bestellung aufnimmt. Nur so kannst du sicher sein, dass die Küche genau das macht, was du willst.


      Julchen schrieb:


      "Na, wer so fett ist, sollte sich besser zurückhalten." - die würde ich von unten nach oben mustern und den Kopf wenden wie eine Königin. Zu solchen unqualifizierten Äußerungen gebe ich keinen Kommentar. Nur wenn ich schlecht gelaunt bin, käme vielleicht der Kommentar "Bei ihrem IQ würde ich mich zurückhalten." mit entsprechender Blickbegleitung.
      Wesentlich besser kommt: gleicher Blick und die Frage, woher sie das wissen wolle, bei ihr habe es doch sichtbar auch nicht funktioniert :D

      Kopf hoch und lass dich nicht unterkriegen!