Mrs. Sporty

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Schön, dass es bei dir klappt, und es hört sich gut an.

      Ich allerdings stelle mir vor: 30 Min Hinfahrt, 30 Min dort, 30 Min Rückfahrt (weniger wird es nicht werden, vielleicht noch mehr). Drei mal die Woche 1,5 Stunden abends nach 20 Uhr nach Hause kommen, noch weniger Zeit für Familie, noch mehr schlechtes Gewissen. (Hab ich genug schon da, komme eh die meiste Zeit gegen 19:30 erst nach Hause, viel später als mein Mann...).

      Geht es jemanden auch so? Vielleicht stelle ich es mir übertrieben vor?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Muminfrau ()

    • Liegt vielleicht ein Mrs. Sporty auf deinem Arbeitsweg?

      Ich habe mich gegen ein Studio und im Gegenzug für mehr Bewegung im Alltag entschieden. Ich lege meinen Arbeitsweg nun entweder großteils zu Fuß oder per Rad zurück. Das heißt, ich gehe um ca. 6 Uhr aus dem Haus und komme, je nach Arbeitsanfall, zwischen 18:00 und 19:00 oder auch später nach Hause. So fällt zumindest keine Zeit für Anfahrt/Heimfahrt von der Sportstätte an, den Arbeitsweg müsste ich schließlich ohnehin machen.

      Die Zeit zu Hause wurde weniger, mein Wohlbefinden hat sicher aber immens gesteigert. Durch die Bewegung bekomme ich, was ich früher nie gedacht hätte, den Kopf frei und komme vergleichsweise entspannt zu Hause an. Und das ist es mir wert.

      Zusätzlich gehe ich regelmäßig schwimmen, da mir das ebenfalls gut tut und ich mich gerne im Wasser bewege.
    • Muminfrau schrieb:


      Geht es jemanden auch so? Vielleicht stelle ich es mir übertrieben vor?

      jau, da bist Du nicht allein, Muminfrau.
      Ich hab dieses schlechte Gewissen auch, wenn ich nicht da bin, wenn mein Mann mal grad zur gleichen Zeit wie ich frei hat (wechselnde Schichtarbeit) und ich durch die Weltgeschichte gondel.
      Ich lege bereits meine Verabredungen mit Freundinnen, Arzttermine, Friseur, Fußpflege, Schwimmbadbesuche etc, halt alles, was ihn nicht betrifft, in die Zeiten, wo mein Mann Spätschicht hat, da ich gern die Zeit mit ihm verbringen will, wenn wir mal "beide gleichzeitig wach und zu Hause" sind.
      Wenn ich dann noch zusätzlich anfangen würde, weg zu sein (hier sind die Wege auch weiter zu den Studios in der Umgegung), wenn er da ist, würden wir uns garnicht mehr sehen. Es reicht mir schon, dass mein Wassergymnastikkurs -nachvollziehbar- eine feste Zeit hat.
      Es ist einfach so, dass ich meinem Privat- und Eheleben hier den Vorrang gebe.
      Und manchmal schlicht und ergreifend auch keinen Bock mehr habe; mein Job ist anstregend, manchmal will ich einfach nur noch meine Ruhe.
      Ach ja, früher bin ich 2x die Woche ins Studio gegangen, allerdings dann direkt eine Stunde (irgendwie finde ich, dass weniger nicht lohnt, liegt aber teilweise auch an den Anfahrtswegen). Da hatte ich allerdings auch keinen Partner...
      Viele Grüße

      Andrea


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      Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben.
      Naguib Mahfouz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sunny73 () aus folgendem Grund: watt vergessen

    • Richtet sich dein Mann denn in seiner Freizeitplanung auch nach dir? Oft ist es ja so, dass die Frauen sich total auf ihren Partner einstellen, im Gegenzug stört es ihn dann nicht, wenn er unbedingt Fußball gucken muss oder mit seinen alten Kumpels "um die Häuser" zieht...
      Da würde ich unbedingt auf Ausgewogenheit achten. Jedenfalls wäre das für mich kein Argument, auf Bewegung zu verzichten. Man könnte ja auch gemeinsam was Sportliches machen.

      Aber lange Anfahrtswege und "Rüstzeiten" wie Umziehen, Duschen etc. waren für mich auch (unter anderem) ein Argument gegen den Besuch eines Fitness-Studios. Wobei ich da Anhängerin der klassischen "Muckibude" bin, und den Trend zu weichgespülten Wellness-Ferz eher bedaure.
      In Mrs.Sporty hab ich einmal reingeguckt und bin entsetzt wieder fortgelaufen. Ich habe nämlich eine Pink-Allergie! Und eine Allergie gegen reine Frauen-Gruppen. Irgendwie dreht sich nach spätestens 10 Minuten jedes Gespräch um Diäten, Kinder oder Klamotten. Nicht meine Welt. Sich zum Training wie für einen Kaffeeklatsch zusammenkuscheln mögen ja viele Frauen lieben, für mich ist es der reinste Horror.

      Meine Lösung ist ein Fleckchen im Keller, wo ich einen Heimtrainer stehen habe, für den Fall, dass ich mal absolut keinen Bock habe draußen zu laufen, und eine Matte (so ein Gummiteil für Waschmaschinen) und diverse Hanteln/Gummibänder. Wenn man die Übungen richtig macht (das muss man allerdings erst mal lernen!), sind Übungen mit freien Hanteln effektiver für die Koordination als maschinengeführte. Für jemand, der keine Erfahrung mit Muskeltraining hat, halte ich ein Training unter Aufsicht von daher für besser.

      Und ja, mindestens dreimal die Woche, mindestens 30 Minuten müssen es schon sein, sonst kann man es gleich lassen.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Das ist hier zwar nicht das Thema, aber ja, er richtet sich auch nach mir, bzw. wenn wir die Möglichkeit haben, machen wir auch was zusammen und stimmen uns ab.
      Allerdings ist das auch mit Aufwand verbunden, für den man Zeit haben muss, da er nicht schwimmt und ich nicht großartig laufen kann. Wir fahren daher ab und an gemeinsam Rad, was hier in den Bergen allerdings bedeutet, dass wir tagsüber zusammen Zeit haben müssen, die Räder aufs Auto packen und dann wo hinfahren, wo wir gut fahren können (sind beide Flachlandtiroler und hassen Steigungen).
      Ich richte es sehr stark nach den Arbeitszeiten meines Mannes aus, weil er einfach scheiss Arbeitszeiten hat (Wechselschichten in 24/7) und wir nicht so furchtbar viel Zeit zusammen haben. Er verlangt das auch nicht von mir, ich mache das, weil ich das so will, denn ich seh meinen Mann noch recht gern *g*.
      Um die Häuser ziehen tut er nicht, er hat sehr wenig Laster.
      Um die Ausgewogenheit in meiner Partnerschaft brauchst Du Dir da also keine Sorgen machen.;)
      Ich verzichte nicht im eigentlichen Sinne auf Bewegung -finde ich-, denn ich mache meine Wassergymnastik und wenn ich mag, gehe ich schwimmen.

      Allerdings mache ich nichts, wo ich mich zu zwingen muss, denn das würde ich dann eh nicht lange machen (das wäre bei umständlicher Anfahrt etc gegeben, obwohl ich früher immer gern ins Studio gegangen bin -normales Studio mit gemischtem Publikum und sehr nah an meinem damaligen Wohnort, mir liegt das pinke Dasein mit Frauentratschfeeling auch nicht so-).
      Keller ist bei uns keine Alternative, da nur ein kleiner Verschlag vorhanden ist und mir keinen Spaß machen würde, ich mag Gesellschaft beim Sportln -nicht unbedingt reden, aber unter Leuten sein-.

      Ich gebe Dir recht, wenn man keine Ahnung hat, sollte man Übungen erstmal unter kompetenter Führung machen, sonst kann man im schlimmsten Fall eher Schaden anrichten, im harmlostesten Fall bringts halt einfach nix. Alle 3 Tage war für meinen Geschmack damals ausreichend.
      Viele Grüße

      Andrea


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      Naguib Mahfouz
    • Gespräche beim Training?! Das kann ich nicht und will es auch nicht. Mehr als freundliches Grüßen und Verabschieden will ich von Mitrainierenden in einem Studio gar nicht.

      Der Fußweg von zu Hause zur Arbeit ist 5 Minuten, und zum Studio ist es eben 1/2 Stunden mit dem Bus. Wenn trainieren, dann mit Aufsicht, anders möchte ich gar nicht. Habe mich zu einem Probetermin angemeldet.

      Wenn ich deswegen dauernd schlechtes Gewissen haben muss und durch die Gegend hetzen, lasse ich es sein. Bei mir passt der Job einfach nicht in die 24 Stunden, ist so und wird sich nicht ändern.

      Wenn ich merke, dass ich mit dem Training zufriedener und ausgeglichener bin als ohne, dann wird sich auch das schlechte gewissen in Grenzen halten, denn davon hat meine Familie ja auch was.

      Danke für eure Berichte! :)
    • Ich muss zu dem Studio auch mit dem Bus fahren, jeweils rund 40 Minuten.
      Ob ich das auf mich nehme, will ich erst nach dem Probemonat entscheiden.

      Davon abgesehen, sind alle Studios für mich ähnlich weit entfernt.

      Das im Zirkel viel gequatscht wird, habe ich auch schon öfter gelesen, das ist auch nicht Meins. Aber da kann ich prima üben mich abzugrenzen, das steht sowieso grade auf meiner todo-Liste.

      Ich würde auch eher gehen, wenn mein Mann nicht da ist, da ich gerne mit ihm zusammen bin. Aber er hätte auch nix gegen eine "sturmfreie Bude". Wenn es mir gut tut, tut es ihm auch gut...

      Für mich selber zu trainieren bzw. zu sporteln - da fehlt mir die Disziplin.
    • Also, ich war bei Mrs. Sporty zu einem Probetermin. Geräte sind auf einem sehr kleinen Raum aufgestellt, es läuft extrem "fetzige" Musik. Und man muss gaaanz schnell von einem Gerät zum anderen "hoppen", und zwischen jeden zwei Geräten noch so was Ähnliches wie Aerobic machen. Mit einem Ball.

      Das ist überhaupt nicht meine Welt, muss ich sagen. Ich will mich nach _meinem_ Rhythmus bewegen, nicht nach einem vorgegebenen. Und ich will nicht mit dem Ball rumspringen. Da gehe ich nicht nochmals hin.

      Die Geräte hingegen haben mir an sich ganz gut gefallen. Wenn nur nicht diese Hetze und diese schreckliche Musik da wären ... :cool:
    • ich habe mit meiner Physiotherapeutin über Mrs. Sporty gesprochen.
      Sie hatte folgende Kritiik:
      - die trainingszeit pro Gerät ist zu kurz. Es bringt nichts, in einer halben Stunde jedes Gerät mal "anzutippen".
      Das versprechen "nur zweimal die Woche 30 Minuten trainieren" ist nicht einzuhalten.
      Es ist besser, jede übung ein paar mal nach dem eigenen Trainingsplan auszuführen.
      wenn man schon gesundheitliche Probleme hat wie z.B ich mit der Wirbelsäule, ist das zu wenig individuell.

      liebe grüße lisa
      Für jedes komplexe Problem
      gibt es immer eine einfache Antwort,
      die klar ist, einleuchtend und falsch.


      H.L. Mencken
    • Tipp von mir:

      Telefoniert Euch mal durch die Physiotherapiepraxen in Eurer Nachbarschaft und fragt nach Medizinischer Trainingstherapie (MTT). Viele Physiotherapiepraxen bieten heutzutage dieses Gerätetraining bereits an und man wird von Fachleuten dabei begleitet. Meist funktioniert es wie in der Muckibude. Man kann Verträge abschließen oder 10er Karten kaufen. Eine gewisse Anzahl von Trainingseinheiten kann auch Euer Hausarzt verschreiben. Und meine Krankenkasse z.B. sponsert das. Ich zahle 49 Euro im Monat und bekomme 15 Euro pro Monat dazu. Und das Tempo, in dem ich trainiere, bleibt mir überlassen. Ich könnte auf so eine Hektik auch nicht.
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Hallo Martina!
      Da muss ich Dir recht geben. Ich habe auch von einer Freundin über MTT erfahren, das hat mich neugierig gemacht. Bin dann zu meiner Krankenkasse und habe nach Adressen gefragt. Gibt einige bei uns in der Stadt. Habe mir eine 10er Karte gekauft und auch dafür einen Zuschuss von meiner Krankenkasse bekommen. Gehe einmal die Woche und finde es deutlich angenehmer in einer "Praxis" zu trainieren anstatt in so ner "Muckiebude" ;)
    • @Martina: danke für den Tipp.

      Ich habe mir nun Folgendes überlegt. Ich möchte Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. ich möchte Übungen erlernen und sie dann zu Hause machen. Das könnte aber nur dann klappen, wenn ich es an Werktagen an 1-2 Abenden in der Woche schaffen würde, vor 20 Uhr nach Hause zu kommen. :rolleyes: Und wenn ich am Wochenende dafür ein Fenster schaffen kann.

      Also versuche ich jetzt, meinen Tagesablauf entsprechend zu ändern und an den Abenden, die ich (hoffentlich!) freischaufeln kann, eine Rückengymnastik zu machen, die ich seit langem kenne. Denn nur so kann ich die Sicherheit haben, dass ich die später erlernten Übungen wirklich machen kann.

      Wenn das klappt, dann werde ich mich auf die Suche nach eine passenden Physiotherapiepraxis machen (habe auch schon ein paar Empfehlungen bekommen).
    • Das ist eine gute Strategie. Ich mache es ähnlich. Inzwischen habe ich in der Reha-Klinik, wo ich immer noch Krankengymnastik bekomme, viele Übungen gelernt, die ich abends zu Hause oder auch im Büro machen kann. Darüber hinaus versuche ich, viermal die Woche zum MTT zu gehen. Ich bin so was von fest entschlossen, dass es mir nächsten Sommer wieder richtig gut geht, dass ich recht konsequent bin.

      Allerdings habe ich bei der KG ganz offen gesagt, dass ich Hilfe dabei brauche. So habe ich nun das sagenhafte Glück, jemand Kompetenten zu haben, der guckt, was ich mache. Ich schreibe Bewegungstagebuch und die Tatsache, dass ich es regelmäßig bei jemandem abliefern muss, von dem es mir nicht egal ist, was derjenige von mir denkt, ist extrem hilfreich.

      Das Tagebuch hat mir auch gezeigt, dass ich bewegungstechnisch noch nicht optimal strukturiert bin. Daran arbeite ich zurzeit.

      Ich kann es manchmal gar nicht fassen, dass ich nun endlich mal ernst genommen werde und Hilfe bekomme. Es fällt mir ganz schwer, das anzunehmen. Dafür habe ich auch schon einen Rüffel bekommen. Auch daran arbeite ich. :rolleyes:
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Muminfrau schrieb:

      Also versuche ich jetzt, meinen Tagesablauf entsprechend zu ändern und an den Abenden, die ich (hoffentlich!) freischaufeln kann, eine Rückengymnastik zu machen, die ich seit langem kenne. Denn nur so kann ich die Sicherheit haben, dass ich die später erlernten Übungen wirklich machen kann.

      Bei Rückengymnastik ist es eigentlich gar nicht so wichtig, z.B. eine halbe Stunde am Stück zu trainieren, es geht ja nicht um Herz/Kreislauf-Ausdauertraining, sondern mehr um Kräftigung und Beweglichkeit. 3 x 10 Minuten bringen da mindestens so viel wie 1 x 30 Minuten.
      Wenn du also nicht das komplette Programm am Stück unterbringen kannst, schadet es auch nicht, die Übungen einzeln über den Tag zu verteilen. Zum Beispiel morgens vor dem Duschen, in Pausen am Arbeitsplatz (es gibt auch relativ unauffällige Übungen, die in die Kategorie "Recken und Strecken" fallen), beim Nachhausekommen beim Umziehen, während der Werbepause beim Fernsehen, abends nach dem Ausziehen, bei der Hausarbeit, beim Warten auf die Mikrowelle...

      Ich habe im Büro ein Poster von der Krankenkasse mit verschiedenen Rückenübungen für Büro-Arbeiter. Es gibt sogar Bildschirmschoner zu dem Thema. Wenn ich schon keine "richtige" Gymnastik machen kann/will, sind so kleine Übungen am Arbeitsplatz trotzdem möglich. Zuerst haben mich die Kollegen belächelt, aber jetzt machen einige das nach. Ganz unabhängig von dick oder dünn: lange rumsitzen müssen wir alle, und das geht allen ins Kreuz. Das wird von unserem Arbeitgeber aber auch gefördert, sogar in der Produktion, wo die Leute eigentlich genug "Bewegung" haben.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Nun ja, mir geht es nicht um Rückengymnastik zwischendurch, sondern darum, endlich Zeit und Raum für mich in meinem Leben zu finden. Im Moment ist zu wenig da, und ich weiß immer noch nicht, wie ich etwas ändern kann, obwohl ich viel daran nachdenke und sogar ein individuelles Coaching zu diesem Thema (auf Neudeutsch Work-Life-Balance) mache.

      Bei der Vorstellung, im Büro Rückenübungen zu machen, musste ich gerade schmunzeln. Ich habe ein Einzelbüro, in dem ich die Tür abschliessen kann -- und weg bin ich. :cool: Nur dummerweise lässt das "kampf-BH", den ich zur Arbeit trage, keine Rückengymnastik zu, schon ausprobiert. ;)

      @Martina: Ich finde es enorm wichtig, die Übungen unter Anletung zu machen, sonst kann man sich schaden. Das hast du ja leider selber erlebt. Schön, dass es jetzt gut läuft.
    • Muminfrau schrieb:


      Bei der Vorstellung, im Büro Rückenübungen zu machen, musste ich gerade schmunzeln. Ich habe ein Einzelbüro, in dem ich die Tür abschliessen kann -- und weg bin ich. :cool: Nur dummerweise lässt das "kampf-BH", den ich zur Arbeit trage, keine Rückengymnastik zu, schon ausprobiert. ;)


      Was trägst du denn? :eek: Ich stelle mir nun gerade so eine Art Ritterrüstung vor.

      Du kannst die Tür absperren? Hast du auch Vorhänge, Jalousie oder ähnliches? Dann kannst du dich notfalls auch kurz umziehen. ;)

      Freut mich übrigens zu hören, dass du nun für dich selbst Platz in deinem Leben schaffen willst. Das reduziert das Stresslevel erheblich.
    • Einfach ein Bügel-BH, der alles gut zusammen hält. :rolleyes: Ich brauche keine Ratschläge dazu, wie und wo ich mich umziehen soll, danke. Ich habe überhaupt nicht danach gefragt und es ärgert mich gerade ziemlich, denn es ging in meinen Texten überhaupt nicht darum.
    • Muminfrau schrieb:

      Ich brauche keine Ratschläge dazu, wie und wo ich mich umziehen soll, danke. Ich habe überhaupt nicht danach gefragt und es ärgert mich gerade ziemlich, denn es ging in meinen Texten überhaupt nicht darum.


      Es war eine humorvoll gedachte Bemerkung. Noch dazu extra mit augenzwinkerndem Smilie markiert, also explizit als nicht wirklich ernst gemeint gekennzeichnet.

      Also nochmals in aller Klarheit:
      Ich gebe keine Ratschläge, wo und wie du dich bewegen, umziehen oder sonstwas tun könntest. Maximal mache ich Anregungen auf Basis dessen, was ich als hilfreich erlebt habe, da wir teilweise einen ähnlichen beruflichen Hintergrund haben, auch wenn ich mich mittlerweile von der Forschung in Richtung Industrie verabschiedet habe. Aber in diesem Fall hatte ich einen reinen Scherz ohne tieferen Hintergrund gemacht. Ich hoffe ich konnte das nun in aller Deutlichkeit klarstellen.

      Deine doch etwas heftige Reaktion finde ich allerdings einigermaßen befremdlich. Ich nehme mir dennoch die Freiheit heraus, im Rahmen der Forenregeln und mit der zu erwartenden Höflichkeit auf Beiträge zu reagieren. Thank you very much. Auf Scherze in Reaktion auf deine Beiträge werde ich zukünftig aber gerne verzichten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucia () aus folgendem Grund: Tippfehler

    • @Lucia: Ich verstehe jetzt, wie du es gemeint hast, ich konnte und kann aber keinen Humor bei den Ratschlägen erkennen. Dass die Ritterrüstung humorvoll gemeint war, war dagegen für mich ganz klar.

      Ich finde es auch nicht unhöflich zu sagen, dass ich mich über einen von mir als ungebeten wahrgenommenen Ratschlag ärgere.

      Du hast allerdings insoweit Recht, dass ich beim Antworten wegen etwas anderem mit meiner Geduld am Ende war und du es nur deswegen abgekriegt hast. Ich bin normalerweise geduldiger bei Missverständnissen, sorry.
    • @muminfrau: Habe ich das richtig verstanden, dass du in erster Linie für dich und deine Bedürfnisse ein Zeitfenster freischaufeln möchtest, und wenn dabei als Nebenwirkung etwas Fitness herausspringt, wird das gerne mitgenommen, ist aber kein Selbstzweck?

      Wenn das so ist, fallen mir als erstes Volkshochschulkurse ein. Zum Antesten, ob einem irgendwas vielleicht gefällt, sind die gut geeignet, weil in der Regel moderate Kosten anfallen und man sich nicht langfristig bindet wie in einem Verein/Fitnesscenter. Stöber doch einfach mal in den Programmen für die nächsten Orte in angenehmer Entfernung, vielleicht inspiriert dich davon etwas.
      Es gibt auch Gesundheitskurse, angefangen von Tai Chi über Rückengymnastik bis hin zu Aquajogging. Oder Kochkurse von "gesunder Ernährung" bis hin zu "Pralinen selbermachen". Die Krankenkassen erstatten bei etlichen dieser Kurse bei regelmäßiger Teilnahme einen Teil bis alles der Gebühren. Das ist dann auch ein Argument gegenüber der eigenen Umgebung, wenn die Familie den Termin nicht respektiert.
      Ohne Anstrengung und ohne Bereitschaft, den Schmerz und die Angst zu durchleben, kann niemand wachsen. (Erich Fromm)
    • Hey, ich weiß, ihr meint es gut. Nur wie gesagt, seit einem Jahr sind ich und eine erfahrene Coach dabei rauszukriegen, wie ich ein Raum für mich schaffen kann, ohne dabei durchzudrehen, und wir wissen es immer noch nicht. Seid bitte so lieb und gebt mir hier keine Ratschläge, ich habe wirklich und wahrhaftig nicht darum gebeten. Falls es irgendwann so angekommen ist, sorry.