Diskussion um Adipositas-Chirurgie

    Hier schreiben engagierte Laien. Soweit gesundheitliche Fragen erörtert werden, ersetzen die Beiträge und Schilderungen persönlicher und subjektiver Erfahrungen der Autoren keineswegs eine eingehende ärztliche Untersuchung und die fachliche Beratung durch einen Arzt, Therapeuten oder Apotheker! Bitte wendet Euch bei gesundheitlichen Beschwerden in jedem Fall an den Arzt Eures Vertrauens.

    • Darcy schrieb:

      Was ich nicht verstehe - wieso kann man nach OP die erforderliche Disziplin aufbringen und extrem wenig essen (teilweise weniger als es bei jeder Diät erlaubt wäre)? Wieso bringt man dann nicht vorher die Disziplin auf, die man angeblich ja nach OP sowieso braucht?
      Das will mir einfach nicht in den Kopf!


      Also soweit ich das mitbekommen habe, ist es gar nicht MÖGLICH mehr zu essen.

      Weil mehr essen entsetztliche Schmerzen verursacht und massives Erbrechen.
      Reis zum Beispiel soll gar nicht möglich sein ( keine Ahnung warum)

      Und erbrechen ist wahrscheinlich eher ungünstig für einen operierten Restmagen.


      Aber sonst hab ich null Einblick.
      Kann auch nicht so ganz verstehen wie es möglich ist, den Kopf auszuschalten.
      Ich denke alle "Gelüste", Gutso, Appetit,...kommen ja auch vom Gehirn.

      Also jemand der bei einer gewissen Diätform maximal 1 Bigmac, aber niemals 2 essen dürfte, weil er somit die Punkteanzahl seines Tagespensums bereits überschreiten würde und der daher diese Diätform von vorherein ablehnt, wie schafft der das nach einer OP, den Kopf auszuschalten?

      Wenn man dann nichtmal ein Bröserl Bigmac verzwutschkern darf?

      Essen ist ja auch sehr viel Lust.
      Wohin mit dieser Lust nach so einer OP?
      Oder stimmt es tatsächlich, dass die Gewichtsabnahme die Lust verschwinden lässt, weil das Schlanksein für den Patienten nun wichtiger ist als dieses Lusterlebnis beim gemütlichen Zusammensitzen, Essen, Trinken, Plaudern und Lachen,...?
    • Ich glaube auch, dass Disziplin halten können ein schöngefärbter Ausdruck ist, und es sich in Wirklichkeit um ein Müssen handelt.

      Was den Sport anbelangt mag es unterschiedliche Erklärungen geben. Es könnte z. B. sein, dass man sich vor Operation und Gewichtsabnahme eine sportliche Tätigkeit nicht zugetraut, oder sich aus Angst vor blöder Anmache nicht getraut hat - oder beides. Denkbar wäre auch, dass man Erwartungshaltungen erfüllen will.
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    • Beim Sport hab ich bei meiner damaligen Bekanten ja auch keinen Einblick mehr.
      Aber ich könnte mir ganz ehrlich vorstellen, dass es mit 150 kg einfach nicht mehr ganz so unkmplizirt mit dem Sport ist.
      Laufen geht nimma wegen Gelenke und Atmung.
      Skifahren ebenso.
      schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.
      Walken wird mit der Atmung eher nicht so toll gehen.

      Beim Radln tun die Arme und Handgelenke weh vom Abstützen, dass man nicht runterplumpst.

      Ich weiß nicht so recht, was bleibt da viel über.

      Mit 90-110 kg gehts dann vielleicht schon besser ?

      Achja, Wassergymnastik soll supertoll sein.

      Vielleicht geht sportliche Betätigung eben dann erst , wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind.
      Ausserdem glaub ich persönlich, dass jemand der so einen einschneidenden Eingriff seines Körpers und seiner Psyche vornehmen hat lassen, sowieso nur mehr ein Ziel vor Augen hat - nämlich mit allen Mitteln und um jeden Preis schlank zu werden.
    • Dann will ich mal versuchen zu antworten, wobei nicht jede AC-OP die gleiche Wirkung hat. Ich z.B. habe einen BPD, der wohl schwerwiegenste Eingriff. Ich habe heute das erste Mal im Leben ein "normales" Essverhalten. D.h. keine Fressattacken mehr, keine Esstörung mehr (früher war ich binge-eater und am Schluss Sweeter).
      Die Esstörungen waren mit dem Tag der OP vorbei.
      Wenn ich heute mal einen Hype auf irgendetwas habe, dann gebe ich dem nach. Allerdings esse ich dann nicht mehr 2 Tafeln Schoki, sondern nur noch 1-2 Riegel oder statt 2 Dosen Pringles hab ich bereits nach ein paar Chips genug.

      Auch die Essmenge ist heute "normal", will heissen wenn ich in ein Restaurant gehe, esse ich genauso eine Portion wie jeder andere auch.

      Ich muss drauf achten, dass ich meine Vitaminpräparate nehme und mir jedes Quartal meine B12-Spritze holen. Aber das sind Peanuts.

      Warum Operierte dem Sportwahn verfallen? Weil sie durch die schnelle Gewichtsabnahme nach der OP relativ schnell viel beweglicher werden und es bei vielen so ist, dass der Bewegungsdrang immer da war, er aber wegen der grossen Einschränkung nie ausgelebt werden konnte.

      Was die Disziplin zum hungern angeht.... ich kenne seit meiner OP kein Hungergefühl mehr. Wo ich früher heftigste Magenschmerzen bekommen habe wenn ich Hunger hatte passiert es mir heute häufig, dass ich in Stressphasen auch mal den ganzen Tag gar nichts esse, einfach weil das Essen nur noch eine Nebenrolle im Leben spielt und man es tatsächlich zwischendrin auch total vergisst!
    • Lunix schrieb:

      Was nicht alles dick macht! :eek:


      Jetzt weiss ich auch, warum ich aus dem Adriaurlaub grundsätzlich immer viel schwerer zurück komme obwohl ich den ganzen Tag im Wasser bin und mich dort immer besonders gesund ernähre :eek:

      Tja und die Bäder in Rehakliniken haben immer eine angenehme Wassertemperatur ;)
    • Wenn ich sehe (in diversen Sendungen über Operierte) oder lese, dass die dann plötzlich ein knallhartes Sportprogramm durchziehen, dann versteh ich das einfach nicht. Wieso nicht schon vorher?


      a) Die meisten machen vorher Sport.
      b) das knallharte Sportprogramm - wie Kugelinchen sagte. Mit abnehmendem Gewicht mehr Bewegungsfreiheit.

      Manche mögen lachen, aber mein "Hauptgrund" ernsthaft abzunehmen ist neben Gesundheitlichen Dingen hauptsächlich, wieder Sport treiben zu können. Das fängt ja schon bei Fahrradfahren, Inlineskaten, Snowboarden an.

      Und genau genommen will ich Canyoning, Rafting, Bergsteigen/Klettern und Co machen.


      Das geht gerade einfach nicht. As in...NICHT!
      Und das sind die Momente, wo mich mein ÜG ernsthaft stört.
      Sonst komm ich auch mit 200 kg recht gut klar.



      Wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Es ist ja schon länger nicht mehr so, dass ein unbewegter ÜG von der Couch einfach in den OP fällt und tadaaaaaa. Da steht schon vor der OP Programme und Dinge an.

      Ich bin AC-OP nicht positiv gegenüber eingestellt. Aber auch nicht komplett ablehnend.

      Bei manchen (!!!) habe ich hier das GEfühl, sie reißen die Klappe auf ohne sich mit der aktuellen Lage und Vorraussetzungen oder Betroffenen sich mal ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
      "My body is a cage
      That keeps me from dancing with the one I love
      But my mind holds the key"

      Peter Gabriel
    • kugelinchen schrieb:

      (früher war ich binge-eater und am Schluss Sweeter).


      Darf ich hier fragen, was das genau bedeutet?

      Ich esse nämlich auch unglaublich gerne Süßes und könnte - ginge es rein nach meinen Bedürfnissen und meiner Unvernunft - ausschließlich von Süßem leben :-o

      Was macht man da?
      Psychotherapie?
    • Das mit dem Bewegungsdrang geht mir auch so. Ich bin ja auch nicht dick geworden, weil ich mich zu wenig bewegt hätte. Aber ich bin durch das Dicksein und letztlich eigentlich durch diese Stürze vor fünf Jahren aus der Bewegung gekickt worden. Allerdings habe ich nicht so hochtrabende Ziele wie Bergsteigen. So was hat mich noch nie interessiert.

      Trotzdem würde ich mich nicht operieren lassen. Und ich denke, ich habe mich schon wirklich sehr umfassend informiert.

      Mir ist das Risiko zu groß, zu denen zu gehören, die hinterher nur noch Probleme haben. Außerdem weiß man zu wenig über die Langzeitfolgen.

      Aber das ist es nicht allein. Es hat etwas mit meinen Überzeugungen zu tun. Ich bin ein Opfer von Eingriffen in mein System und ich weigere mich, die Folgen dieser Eingriffe durch weitere, in meinen Augen unkalkulierbare, Eingriffe in mein System zu behandeln. Ich glaube einfach nicht, dass das alles ohne Folgen bleibt. Ich habe Bilder von Wiederherstellungsoperationen gesehen. Ich glaube nicht, dass der Körper sich für diese Gewalt, die ihm da angetan wird, nicht rächt.

      Mir fällt es aber auch relativ leicht, meine Ernährung so zu gestalten, wie man heute behauptet, dass es gut ist. Ich schreibe das absichtlich so, da ich nicht weiß, ob man das morgen immer noch so sieht. Ich bin weder essgestört noch fehlen mir Hunger- und Sättigungsgefühl. Ich kann Hunger und Appetit auseinander halten und esse tiefgefrorene Gummibärchen, wenn ich mich überdurchschnittlich konzentrieren muss. Und weil ich weiß, warum ich das tue, erlaube ich mir das auch ohne jedes schlechte Gewissen. Schließlich tritt diese Situation ja nicht täglich ein und ich esse dann auch nicht eine ganze Packung.

      Andere Süßigkeiten kaufe ich sehr selten, so dass eine kleine Tüte Meeresfrüchte oder ein Döschen Veilchenpastillen, wie ich sie kürzlich zum Geburtstag bekam, für mich ein Fest sind. Und die genieße ich dann auch ohne schlechtes Gewissen. Ich habe deren Konsum richtiggehend geplant und zelebriert. Manchmal tue ich das auch, wenn ich mal Lust auf Meeresfrüchte habe und sie mir selber kaufe. Aber all das geschieht vielleicht einmal im Quartal. Und mir tut dieser entspannte Umgang damit gut. Früher, als ich mir das verboten habe, habe ich deutlich mehr Süßigkeiten gegessen.

      Daher ist das alles für mich irgendwie kein Thema. Ich bin der Meinung, ich sollte mich viel intensiver mit Essen beschäftigen, als ich das tue. Manchmal räume ich ihm einen zu geringen Stellenwert ein. Und das ist auch nicht gut.

      Und noch mal: Mich stört die Vermarktung der AC. Die finde ich verantwortungslos. Hat jemand schon mal irgendwo mitbekommen, dass Gallen-, Schilddrüsen- oder sonstige OPs so penetrant beworben werden?
      Aus organisatorischen Gründen bevorzuge ich die Kommunikation per eMail. Daher habe ich die Funktion "Konversationen" für mich abgeschaltet. Wenn Ihr mich erreichen wollt, haltet bitte die Maus in der linken Spalte auf meinen Namen und klickt dann auf den Briefumschlag im sich öffnenden Fenster.
    • Was ich dann aber nicht verstehe ist, wie ein (ansonsten gesunder) Mensch, der total auf Sport abfährt, so dick werden kann. Ich seh es ja an meinem Sohn - der isst relativ viel, alles was er will (auch Süßigkeiten, Chips etc.), aber dadurch, dass er so viel Sport macht, ist er eben sehr schlank.

      Jemand, der physisch/psychisch (Schilddrüse, andere Hormone, Essstörung etc.) so dick geworden ist, gehört meiner Meinung nach aber doch gar nicht auf den OP-Tisch.

      Das nächste, was mir durch den Kopf geht: Wir alle wissen, dass im Fettgewebe Unmengen an Hormonen und auch diversen Giften gespeichert ist - was passiert da eigentlich im Körper, wenn das Fett schwindet und dieses Zeug freigesetzt wird?
      Ich weiß nur von einer entfernten Bekannten, die in sehr kurzer Zeit sehr viel abgenommen hat (ob sie operiert ist, weiß ich nicht genau, ich denke aber schon, da der Gewichtsverlust sehr extrem und sehr schnell war), dass bei ihr der komplette Stoffwechsel gekippt ist und sie sämtliche Haare verlor. Jetzt, nach fast 2 Jahren, sprießt endlich wieder etwas ... aber schön ist das doch alles nicht. Von den hängenden Hautlappen will ich gar nicht reden ...
    • So ist es aber. Viele Umweltgifte sind fettlöslich: Dioxin, DDT sind die bekanntesten. Sie werden im Fettgewebe gebunden, und bei einer starken Abnahme werden sie freigesetzt. Das ist mir selbst schon einmal passiert. Fettes Fleisch aus dubiosen Quellen kann also sehr riskant sein. Ich denke nur an den Skandal letztes Jahr, wo den armen Schweinen Altöl verfüttert worden ist.

      Ergänzung: Googelt mal nach Dioxin und Fettgewebe oder DDT und Fettgewebe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sophie () aus folgendem Grund: Ergänzung

    • Darcy schrieb:

      Was ich dann aber nicht verstehe ist, wie ein (ansonsten gesunder) Mensch, der total auf Sport abfährt, so dick werden kann. Ich seh es ja an meinem Sohn - der isst relativ viel, alles was er will (auch Süßigkeiten, Chips etc.), aber dadurch, dass er so viel Sport macht, ist er eben sehr schlank.


      Ein ansonsten gesunder Mensch, der wirklich auf Sport abfährt, verrückt auf Sport ist, wird auch nicht extrem dick werden... es sei denn, er arbeitet wirklich soooo viel, dass für Sport wirklich gar keine Zeit mehr bleibt.
      Viele, die mit oder ohne AC mit Hilfe von exzessivem Sport schnell abnehmen, möchte ich in 10 Jahren mal nochmal sehen. Es erfordert eine ziemliche Anstrengung und Ausdauer, dieses Sportprogramm dann auch sein GANZES restliches Leben durchzuhalten... und das geht wirklich nur, wenn man Sport liebt, ihn braucht, verrückt danach ist. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das jetzt bei all diesen "Neusportlern" der Fall sein soll. Viele Erfahrungsberichte, die mir schon untergekommen sind, verraten nämlich eher das Gegenteil ;)
      Wenn man Sport NUR um des Abnehmen willen betreibt, dann wird man auch wieder die Lust daran verlieren...

      LG
      LOF
    • Loveroffatties schrieb:


      Wenn man Sport NUR um des Abnehmen willen betreibt, dann wird man auch wieder die Lust daran verlieren...

      LG
      LOF


      Sehe ich genauso und genauso ist es ja bei den diversen Diäten.
      Eine Änderung der Essgewohnheiten nach einem aufgestülpten Programm, ohne innere Überzeugung und ohne Rücksicht darauf, ob der Körper/die Seele das so möchte und braucht, kann man wahrscheinlich nicht ohne große Abstriche durchhalten. Und genauso wird es bei sportlichen Betätigungen sein, die der Mensch eigentlich gar nicht will, sie aber macht um schlank zu werden.
      Entweder man fällt zurück in alte Gewohnheiten (und erlebt den Jojo),
      oder man tut dem Körper und der Seele Dauerzwang an. Ich bin überzeugt, dass sich das sehr negativ auf die Lebensqualität auswirkt - und wahrscheinlich letztlich auch auf die Gesundheit auswirkt.
      Nun ja, aber man wäre halt schlank. So what.

      Je mehr ich über die ganze Thematik erfahre, für desto wichtiger halte ich es, in sich zu horchen und heraus zu finden oder wieder zu lernen, was der eigene Körper braucht und wünscht.


      marie
      schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.


      Ich habe bisher nur das Gegenteil gehört, nämlich, dass der Körper den Temperaturunterschied ausgleichen will und durch diese "Arbeit" Energie verbraucht. Natürlich zusätzlich zu der Energie, die er für die Bewegungen im Wasser verbraucht.
      Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der durch schwimmen dicker geworden wäre. Er hat höchsten mehr Muskeln bekommen und die können den Körper umformen. Außerdem verbrennen diese Fett.

      In meinen Augen ist also die obige These der totale Quatsch.
      Nur Du selbst bist Herr Deiner Gedanken.

      [SIZE=1]Von Itsme[/SIZE]
    • Zitat von marie
      schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.

      Itsme schrieb:



      Ich habe bisher nur das Gegenteil gehört, nämlich, dass der Körper den Temperaturunterschied ausgleichen will und durch diese "Arbeit" Energie verbraucht. Natürlich zusätzlich zu der Energie, die er für die Bewegungen im Wasser verbraucht.
      Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der durch schwimmen dicker geworden wäre. Er hat höchsten mehr Muskeln bekommen und die können den Körper umformen. Außerdem verbrennen diese Fett.

      In meinen Augen ist also die obige These der totale Quatsch.



      Sally schrieb:

      Ja, der unsägliche "Wunderdoktor" und "Fitnesspapst" Ulrich Strunz behauptet das. Er ist der einzige weit und breit. Aus gutem Grund. Was ein Schmarrn!



      Mag sein, dass Herr Strunz diese These als Argument verwendet, sie ist aber nicht auf seinem Mist gewachsen sondern geht auf eine amerikanische Untersuchung zurück, die Mitte der Achtziger gemacht wurde. Darin wurden Übergewichtige in Sportprogrammen mit dem Ziel der Abnahme begleitet. Diejenigen die joggten nahmen am meisten ab, als zweites kamen die die Fahrrad fuhren, die Schwimmerinnen nahmen überhaupt nicht ab.


      Gwinup, G. (1987): Weight loss without dietary restriction: Efficacy of different forms of aerobic exercise. American Journal of Sports Medicine


      Dr Gunter Frank schreibt ja andererseits, dass sogar die gesamte Rechnung von Kalorienaufnahme minus Kalorienverbrennung gleich Gewichtsverlust quatsch ist und Sport je nach Typ wenig bis gar nicht sinnvoll für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme ist. Sport den man nicht gerne macht bedeutet zudem Stress und der ist auch nicht so gut für die Figur. ;)
      Rein intuitiv ging es mir eh immer schon so, dass Bewegung für mich eben Spaß machen muss, sonst macht sie einfach keinen Sinn. Und schwimmen macht Spaß, wenn es im Gegenteil zu Jogging fett macht, dann ist es halt so - deshalb werde ich trotzdem niemals zum Jogger und lasse mir den Spaß am schwimmen nehmen. Soviel Freiheit nehm´ ich mir. ;)