dramaqueen
20.09.2005, 16:20
Hallo,
ich habe mich gerade erst angemeldet hier - vorher war ich schon eine Weile im anderen Forum, aber ich glaube, hier könnte ich mich doch besser aufgehoben fühlen. Vor allem erhoffe ich mir von euren Erfahrungen mehr positive Motivation für mich auf meinem Weg in Richtung Selbstakzeptanz...
Zum Titel meines postings kam es, weil ich mich seit gestern mal wieder ernsthaft frage, ob ich es wohl jemals schaffen werde, meine Essstörung einigermaßen in den Griff zu bekommen.
Vor ungefähr 12 Jahren war ich das erste mal in einer psychosomatischen klinik für Essstörungen auf Anraten meiner damaligen Therapeutin. Damals habe ich mich immer gefragt, was ich da soll. Ich war 1. nicht so dick wie manch andere da und 2. hatte ich doch auch kein Problem mit dem Essverhalten, sondern ich aß halt einfach zuviel. Es hat wirklich ewig gedauert, bis ich ein wenig Gefühl dafür bekam, dass ich wohl doch durch das Essen versuchte z.B. innere Anspannung zu kompensieren...
Eigentlich wurde mir das erst vor 2 Jahren bei einem 2. stationären Aufenthalt wirklich klar.
Bei dieser Gelegenheit habe ich mir in den 6 Wochen dort antrainiert, regelmäßig (also mind. 3x am Tag) zu essen, um so auch recht erfolgreich Essanfällen vorzubeugen.
Ich habe wieder mit Sport angefangen und sogar noch mehr geschafft als ich vorher befürchtet hatte.
Und ausserdem habe ich eine Therapieform empfohlen bekommen und auch zu Hause umgesetzt, die mir helfen sollte, andere Strategien zu erlernen als zu essen, um mit diversen emotionalen Überforderungssituationen klar zu kommen.
Ich war hoch motiviert und habe ungefähr 3-4 Monate durchgehalten mit strukturiertem Essen und Bewegung, zusätzlich habe ich die Therapieform gewechselt und zum Glück auch schnell einen Platz gefunden.
Aber dann... ist es wieder passiert: Ich habe nach und nach aufgehört, mich so zu verhalten. Mittlerweile habe ich noch ca. 5kg zugenommen, esse 1-2 Mal am Tag - vorzugsweise abends und bewege mich immer weniger.
Ich verstehe es einfach nicht! Ich will doch, dass es anders wird und es geht mir schlecht, so wie es ist.
Warum schaffe ich es trotzdem nicht, die Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass sie mir helfen würden???
Was ist der Grund? Bin ich doch zu blöd und stinkendfaul und undiszipliniert? Ich bin echt ziemlich verzweifelt gerade, weil ich in diesem Bereich einfach keine Erfolge sehe. Im Gegenteil, es wird ja eben immer schlimmer! Ich habe wahnsinnige Angst davor, mich bald gar nicht mehr aus dem Haus zu trauen, mich nicht mehr bewegen zu können, dann nicht mehr arbeiten zu können und alles zu verlieren, worum ich bisher gekämpft habe.
Kennt das jemand von euch? wie seid ihr damit umgegangen/wie geht ihr damit um? Gibt es jemand, der es wirklich raus geschafft hat und wie hast du das gemacht? Wie lange hat es gedauert?
Oh Mann, ich brauch grade irgendeinen Hoffnungsschimmer, dass (s)ich doch etwas bewegen kann!
Tut mir leid, wegen dem Geheule aber geht grad nicht anders!
dramaqueen :(
ich habe mich gerade erst angemeldet hier - vorher war ich schon eine Weile im anderen Forum, aber ich glaube, hier könnte ich mich doch besser aufgehoben fühlen. Vor allem erhoffe ich mir von euren Erfahrungen mehr positive Motivation für mich auf meinem Weg in Richtung Selbstakzeptanz...
Zum Titel meines postings kam es, weil ich mich seit gestern mal wieder ernsthaft frage, ob ich es wohl jemals schaffen werde, meine Essstörung einigermaßen in den Griff zu bekommen.
Vor ungefähr 12 Jahren war ich das erste mal in einer psychosomatischen klinik für Essstörungen auf Anraten meiner damaligen Therapeutin. Damals habe ich mich immer gefragt, was ich da soll. Ich war 1. nicht so dick wie manch andere da und 2. hatte ich doch auch kein Problem mit dem Essverhalten, sondern ich aß halt einfach zuviel. Es hat wirklich ewig gedauert, bis ich ein wenig Gefühl dafür bekam, dass ich wohl doch durch das Essen versuchte z.B. innere Anspannung zu kompensieren...
Eigentlich wurde mir das erst vor 2 Jahren bei einem 2. stationären Aufenthalt wirklich klar.
Bei dieser Gelegenheit habe ich mir in den 6 Wochen dort antrainiert, regelmäßig (also mind. 3x am Tag) zu essen, um so auch recht erfolgreich Essanfällen vorzubeugen.
Ich habe wieder mit Sport angefangen und sogar noch mehr geschafft als ich vorher befürchtet hatte.
Und ausserdem habe ich eine Therapieform empfohlen bekommen und auch zu Hause umgesetzt, die mir helfen sollte, andere Strategien zu erlernen als zu essen, um mit diversen emotionalen Überforderungssituationen klar zu kommen.
Ich war hoch motiviert und habe ungefähr 3-4 Monate durchgehalten mit strukturiertem Essen und Bewegung, zusätzlich habe ich die Therapieform gewechselt und zum Glück auch schnell einen Platz gefunden.
Aber dann... ist es wieder passiert: Ich habe nach und nach aufgehört, mich so zu verhalten. Mittlerweile habe ich noch ca. 5kg zugenommen, esse 1-2 Mal am Tag - vorzugsweise abends und bewege mich immer weniger.
Ich verstehe es einfach nicht! Ich will doch, dass es anders wird und es geht mir schlecht, so wie es ist.
Warum schaffe ich es trotzdem nicht, die Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass sie mir helfen würden???
Was ist der Grund? Bin ich doch zu blöd und stinkendfaul und undiszipliniert? Ich bin echt ziemlich verzweifelt gerade, weil ich in diesem Bereich einfach keine Erfolge sehe. Im Gegenteil, es wird ja eben immer schlimmer! Ich habe wahnsinnige Angst davor, mich bald gar nicht mehr aus dem Haus zu trauen, mich nicht mehr bewegen zu können, dann nicht mehr arbeiten zu können und alles zu verlieren, worum ich bisher gekämpft habe.
Kennt das jemand von euch? wie seid ihr damit umgegangen/wie geht ihr damit um? Gibt es jemand, der es wirklich raus geschafft hat und wie hast du das gemacht? Wie lange hat es gedauert?
Oh Mann, ich brauch grade irgendeinen Hoffnungsschimmer, dass (s)ich doch etwas bewegen kann!
Tut mir leid, wegen dem Geheule aber geht grad nicht anders!
dramaqueen :(