Hummelchen
20.11.2009, 12:19
Hallo zusammen,
ich habe eine gute Freundin, die sich in einer ähnliche Gewichtsklasse (ca. 140kg) bewegt wie ich. Früher haben wir gemeinsam versucht Gewicht zu verlieren. Das war bevor ich beschlossen hatte damit aufzuhören, da diese Versuche ja letztendlich nur zu noch mehr Gewicht geführt haben.
Gestern haben wir uns nach ein paar Monaten Pause getroffen und Sie hat mir ganz freudig erzählt, dass sie eine Kostenübernahme ihrer Krankenkasse für ein Magenband hat. Ihr Internist hat ihr dazu geraten, da Sie Diabetikerin (wohlgemerkt Typ I !!!!) ist und sie unbedingt vom Übergewicht runter soll.
Mir hat es erstmal die Sprache verschlagen - dann habe ich versucht mit ihr sachlich darüber zu diskutieren. Aber ich hatte das Gefühl nicht an sie ranzukommen. Sie kam mir vor wie nach einer Gehirnwäsche - total euphorisch und völlig überzeugt, dass die Magenband-OP der einzige und auf jeden Fall auch erfolgreiche Weg sein kann.
Versteht mich nicht falsch -es geht mir nicht darum sie um jeden Preis davon abzubringen, aber ich finde schon, dass sie Nutzen- und Risiken abwägen sollte. Zumal sie aufgrund Ihrer Diabetes in der Vergangenheit schon Probleme mit der Wundheilung hatte. Hinzu kommt, dass sie nicht in ihrer Wunschklinik operiert werden kann (die wohl auf diesem Gebiet ziemlich versiert sind) - weil ihre KK mit dieser Klinik keinen Vertrag hat, sondern in einer Klinik die da gar nicht so kompetent sind.
Was würdet ihr in solch einem Fall tun? Weiter insistieren oder ins Unglück rennnen lassen?
Bin momentan etwas ratlos
Hummelchen
ich habe eine gute Freundin, die sich in einer ähnliche Gewichtsklasse (ca. 140kg) bewegt wie ich. Früher haben wir gemeinsam versucht Gewicht zu verlieren. Das war bevor ich beschlossen hatte damit aufzuhören, da diese Versuche ja letztendlich nur zu noch mehr Gewicht geführt haben.
Gestern haben wir uns nach ein paar Monaten Pause getroffen und Sie hat mir ganz freudig erzählt, dass sie eine Kostenübernahme ihrer Krankenkasse für ein Magenband hat. Ihr Internist hat ihr dazu geraten, da Sie Diabetikerin (wohlgemerkt Typ I !!!!) ist und sie unbedingt vom Übergewicht runter soll.
Mir hat es erstmal die Sprache verschlagen - dann habe ich versucht mit ihr sachlich darüber zu diskutieren. Aber ich hatte das Gefühl nicht an sie ranzukommen. Sie kam mir vor wie nach einer Gehirnwäsche - total euphorisch und völlig überzeugt, dass die Magenband-OP der einzige und auf jeden Fall auch erfolgreiche Weg sein kann.
Versteht mich nicht falsch -es geht mir nicht darum sie um jeden Preis davon abzubringen, aber ich finde schon, dass sie Nutzen- und Risiken abwägen sollte. Zumal sie aufgrund Ihrer Diabetes in der Vergangenheit schon Probleme mit der Wundheilung hatte. Hinzu kommt, dass sie nicht in ihrer Wunschklinik operiert werden kann (die wohl auf diesem Gebiet ziemlich versiert sind) - weil ihre KK mit dieser Klinik keinen Vertrag hat, sondern in einer Klinik die da gar nicht so kompetent sind.
Was würdet ihr in solch einem Fall tun? Weiter insistieren oder ins Unglück rennnen lassen?
Bin momentan etwas ratlos
Hummelchen