PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Genehmigung ist durch ....


Nightfly
10.09.2009, 13:26
....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !

Hummelchen
10.09.2009, 13:47
Mal davon abgesehen, dass diese OP für mich niemals in Frage käme - respektiere ich natürlich die Entscheidung anderer Menschen dafür.

Was mich allerdings stutzig macht sind deine Euphorie (hüpfenden Smileys) und deine Sorglosigkeit - diese Operation ist ein ernstzunehmender, gefährlicher und nicht reversibler Eingriff der dauerhafte Folgen nach sichzieht.

Du kommst so rüber, als ob die gute Fee Dir einen Wunsch erfüllt hätte...Das empfinde ich als unangemessen und hoffe, dass du damit nicht böse auf die Nase fällst...

LG
Hummelchen

Maxima
10.09.2009, 13:48
Dann freu dich, wenn du meinst, dass es für dich der richtige Weg ist.

Aber was soll das:....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen
Klingt irgendwie wie ätschebätsch - ich mach es doch und ich gehe einfach mal davon aus, dass du aus so einem Alter raus bist.

Geh deinen Weg und akzeptiere einfach, dass Andere einen anderen gehen.

Ich wünsche dir wirklich, dass bei dir auf DAUER alles gut geht, denn erst ganz zum Schluss wird aufgerechnet.

Itsme
10.09.2009, 16:07
....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !

Auch wenn hier noch so viele dagegen wettern? Oder ist es nicht doch eher eine sehr kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema, das viele Menschen so auf die leichte Schulter nehmen?

Ich kann Hummelchen da nur zustimmen, Dein State liest sich sehr kindlich/euphorisch, so als käme ein Wunderfee zu Dir, tippt Dir einmal auf die Schulter und erfüllt Dir einen Wunsch. So eine OP ist aber beileibe keine märchenhafte Angelegenheit.

Aber jeder entscheidet für sich und insofern wünsche ich Dir alles Gute.

Evi
10.09.2009, 16:08
Dann wünsche ich dir für die OP und das Leben danach alles Gute.

Evi

Sally
10.09.2009, 18:03
Was heißt schon wettern ... jede/r muss das für sich selbst entscheiden. Solange niemand versucht, mich dazu zu zwingen ...

Deshalb: Alles Gute, viel (dauerhaften) Erfolg - und vor allem gute Gesundheit!!

Nightfly
11.09.2009, 13:31
1. ja ich freue mich natürlich ,das ich die OP durch habe, sonst hätte ich ja niemals einen Antrag gestellt...

und
2. ich komme selber aus der Pflege und weiß durchaus ,was auf mich zukommt. Gehe absolut nicht blauäugig in die OP

3. finde ich es auch von einigen Kindisch, sich hier über die AC negativ auszulassen,aber gleichzeitig in Adipositasforen angemeldet zu sein,die sich hauptsächlich mit der AC beschäftigen...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.

Aber egal...ich werde mich von negativen Beiträgen nicht von meiner Vorfreude auf die OP runterziehen lassen...

Sally
11.09.2009, 14:13
...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben.
Dann mag dir das so scheinen. Ich finde, es braucht keinen "Mumm" zu einer solchen OP - genausowenig wie für es für irgendeine Art von Schönheits-OP "Mumm" braucht. Ich wüsste nicht, wie sich meine Lebensqualität durch einen chirurgischen Eingriff irgendwelcher Art - der ausschließlich dazu führen soll, "besser" ( = dem allgemeinen Mainstream und Modetrend angepasst) auszusehen - in irgendeiner Weise verbessern sollte. Magen weg, Darm weg, Busen hoch, Busen kleiner, Busen größer, Bauchdecke straffer, Falten weg, Lider straffer, Lippen voller, Schamlippen straffer, runder, besser, schneller, höher, weiter ...?

Och nö.

Meine Lebensqualität ist in jeder Beziehung bereits sehr hoch, und ich bin mehr als zufrieden.

Ich könnte mir eine OP locker auch ohne irgendwelche Krankenkassen leisten und habe in meinem Leben bereits Zehntausende (damals noch DM) für Maßnahmen zum Abnehmen, Kliniken etc. ausgegeben. Was für ein Schwachfug. Aber hinterher ist man immer schlauer. (sic!)

Wenigstens habe ich dabei gesundheitlich keinen Schaden genommen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Was mich bei Postings wie den deinen immer nachdenklich macht, sind Fragen wie: Warum bist du eigentlich hier bei uns? Was ist dein Problem? Warum kostest du deine Vorfreude nicht mit dir selbst und dir Gleichgesonnenen in aller Ruhe aus? Was willst du von uns? Willst du uns sagen, wie feige und frustriert wir sind, um dich dann besser zu fühlen? Ein bisschen "aufmischen"? Uns eine lange Nase zeigen wie einst im Kindergarten? Oder was suchst du jetzt hier genau? :confused::confused::confused:

Itsme
11.09.2009, 14:45
Nightfly
Aber egal...ich werde mich von negativen Beiträgen nicht von meiner Vorfreude auf die OP runterziehen lassen...

Wenn Du hier damit rechnest, warum postest Du dann hier? Oder ist das genau der Grund? Hättest Du gern ein bisschen Aufregung hier gesät?
Das hat dann wohl so nicht ganz geklappt.
Wenn Du die Antworten auf Dein Posting richtig gelesen hast, dann sind da zwar Worte dazu, wie Du Deine Mitteilung herüberbringst, aber doch auch die Worte, dass dies Deine Entscheidung ist, dies respektiert wird und dass man Dir alles Gute wünscht.
Pauschale Zustimmung hast Du doch hier sicher nicht erwartet?
Die wirst Du in den entsprechenden Foren ohne Ende bekommen.
Reicht die Dir nicht?

für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.

Ich kann hier nur für mich sprechen und Dir versichern, dass ich ganz bestimmt keine solche OP für mich wünsche. Einfach, weil ich sie nicht brauche. Ich bin mit meinem Leben einschließlich der ganz normalen Höhen und Tiefen, zufrieden. Meine ganz persönliche Einstellung hält mich davon ab, mich einem solch hohen Risiko auszusetzen, nur um mich einem Modediktat anzugleichen.

Trotzdem, wenn Du das für Dich so entschieden hast, dann hoffe ich für Dich, dass alles gut geht. Auch auf längere Sicht hin.

Sonnenkuss
11.09.2009, 15:28
Hoffentlich hören die Krankenkassen bald damit auf, jedem Krethi und Plethi der ihnen was von Adipositas vorfient, diese Operation und die Nachfolge OPps zu bezahlen. Die wollen ja schließlich Gesundheitskassen heißen (unreflektierter Beitrag beendet *michselbstgeißel*).

Und zu Nightfly: Sehr erwachsen.
Vielleicht gelingts ja nach der OP ein paar VHS-Kurse in Bezug auf "Umgang" zu besuchen. Viel Glück und Erfolg besonders für Letzteres, da gibts nämlich nix von ratiopharm und keine OP um das zu lernen. Grüß die Ärzteschaft und schönes Leben.

Ich finde es mutiger als Moppel durch die Welt zu rollen, als für alles eine Krücke zu brauchen.
Kindergartenniveau beendet, ich versprech´s... *fingerkreuz*.

gabriele
11.09.2009, 16:06
aber klar, wenn man es auf normalen Weg nicht mehr schafft, dann läßt man sich operieren. Hokus Pokus, dann wird man von alleine schlank. Nein, ich wäre mir viel zu schade um mich selbst zu verstümmeln zu lassen. Und dafür auch noch die Krankenkassen zu belasten. Wie krank ist das denn?

Brockenhexe
11.09.2009, 23:58
Generell bin ich auch eine Gegnerin der Adipositas-Chirurgie und außerdem der Ansicht, das viele der Menschen keine OP benötigen.

Aber wie immer im Leben gibt es auch in dem Bereich Ausnahmen. Menschen, die ein extrem hohes Gewicht haben und unter schweren Erkrankungen leiden, aber es trotzdem nicht aus eigener Kraft schaffen abzunehmen. Natürlich verursacht das Kosten, aber noch mehr Kosten verursachen die Nebenerkrankungen. Da gilt es sicherlich abzuwägen um den richtigen Weg zu finden.

Die Brockenhexe

sunny73
12.09.2009, 07:59
Ich wünsch Dir einfach nur viel Glück. Du wirst es brauchen.
Zum Rest wurde schon genug gesagt.

Aber ich hoffe, dass Du danach (und bitte ehrlich) Deine Erfahrungen hier berichtest. Wäre sicher interessant.

Sally
12.09.2009, 10:26
Aber wie immer im Leben gibt es auch in dem Bereich Ausnahmen. Menschen, die ein extrem hohes Gewicht haben und unter schweren Erkrankungen leiden, aber es trotzdem nicht aus eigener Kraft schaffen abzunehmen. Natürlich verursacht das Kosten, aber noch mehr Kosten verursachen die Nebenerkrankungen. Da gilt es sicherlich abzuwägen um den richtigen Weg zu finden.

Absolut! Da sind wir uns ganz sicher einig. Wir haben/hatten ja auch hier im Forum Beispiele dafür. Allerdings sprechen die Beiträge von Nightfly eine völlig andere Sprache als diese differenzierte Äußerung von dir.

Dralle Deern
12.09.2009, 21:42
Hoffentlich hören die Krankenkassen bald damit auf, jedem Krethi und Plethi der ihnen was von Adipositas vorfient, diese Operation und die Nachfolge OPps zu bezahlen. :danke1:

Martina
12.09.2009, 23:24
3. finde ich es auch von einigen Kindisch, sich hier über die AC negativ auszulassen,aber gleichzeitig in Adipositasforen angemeldet zu sein,die sich hauptsächlich mit der AC beschäftigen...Nun, das könnte daran liegen, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich zunächst einmal ausführlich über das informieren, worüber sie sich eine Meinung bilden. Was daran kindisch ist, würde mich wirklich mal interessieren. Ich bin den AC-Foren, in denen ich Mitglied bin, sehr dankbar. Sie haben mich jedesmal, wenn ein Arzt mich mal wieder massiv bedrängt hat, mich operieren zu lassen, gerettet. Es gibt wohl nichts, was einen besser von diesen Operationen abschrecken könnte, als diese Foren.

Ich muss aber zu deren Ehrenrettung sagen, dass in einigen in letzter Zeit sich der Wind zu drehen beginnt. Jetzt, wo all die schlimmen Spätfolgen der Operationen offensichtlich werden, hört man doch recht deutliche kritische Stimmen, auch von Leuten, die früher die Adipositaschirurgie kompromisslos in den Himmel gehoben haben. Ich rechne das diesen Leuten hoch an. Es ist sicher nicht einfach, damit klar zu kommen, einen solch großen Fehler gemacht zu haben. Mich würde das in eine Identitätskrise stürzen.für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt habenJa, ich erinnere mich. So was schrieb mal einer dieser Forenbetreiber, der allerdings dann in der Versenkung verschwand, weil er irgendwelche juristischen Probleme hatte. Damals kritisierten selbst seine Jünger ihn heftig für diese Äußerung. Ich freue mich für Dich, dass Du solch eine Heldin bist, und gratuliere Dir dazu. oder b. keine Zusage von der KK bekommen.Ich bin vor einigen Jahren von einer sehr großen in eine sehr, sehr kleine Krankenkasse gewechselt. Sie war bei mir am Ort und ich bin direkt zur Hauptstelle hingegangen, so dass sie also genau wissen, was sie sich da eingefangen haben. Diese Gelegenheit habe ich genutzt und habe meine Krankenkasse darüber aufgeklärt, was man von Adipositaschirurgie zu halten hat. Ich habe ihnen gesagt, dass ich als Krankenkasse keine Genehmigungen für so was erteilen würde, auch wegen der unabschätzbaren Folgekosten, die diese Operationen nach sich ziehen.

Inzwischen kennt man mich dort. Schließlich gebe ich ja regelmäßig meine Sportnachweise dort ab, denn die werden großzügig unterstützt. Hin und wieder kommt es dann vor, dass ich in Gesprächen mit den Mitarbeitern der Krankenkasse zu meiner Einschätzung gewisser Fragen zur Behandlung von Adipositas gefragt werde. Du kannst versichert sein, dass ich da kein Blatt vor den Mund nehme.

Martina

Gollum
13.09.2009, 01:33
Hallo Nightfly,
alles Gute für deine OP.Ich hoffe,du hast dich gut über die OP und ihre Risiken,Nebenwirkungen und lebenlanger Substitution von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmittel informiert.

Ich wurde auch operiert. Und ja, ich habe jede Menge abgenommen,aber bin ich jetzt glücklicher?Meine Gesundheit hat sich verbessert,darüber bin ich natürlich froh.Aber ehrlich gesagt,wenn ich mich jetzt nochmal entscheiden müsste,weiss ich nicht, ob ich den gleichen Weg nochmal gehen würde.
Kennst du die Statistiken über die Mangelerscheinumgen nach einem Magenbypass?
Here we go:
Nach 2 Jahren haben 13 % der Patienten Eiweißmangel
Nach 4 Jahren haben 40 % der Patienten Eisenmangel
Nach 4 Jahren haben 33 % der Patienten Vitamin B12-Mangel *
Nach 4 Jahren haben 48 % der Patienten Calcium/Vitamin D-Mangel **
* Vitamin B12-Mangel
Es dauert 3 Jahre, bis der Speicher leer ist. Um diesen dann aufzufüllen, muss bis zu 2 x wöchentlich Vitamin B12 gespritzt werden.
Durch Vitamin B12-Mangel wird auch Eisenmangel verstärkt !!

Ursachen:

- Verminderte Nahrungsaufnahme
- Ausschaltung resorptiver Areale
- bakterielle Fehlbesiedlung (neue Erkenntnisse)

Die Aussagen sind aus einem der AC-Foren.
Aber da du ja vom Fach bist,weisst du das bestimmt.

Aber dann hier zu sagen,das sie keinen Mumm zur OP oder Angst haben,die OP nicht genehmigt zu bekommen,finde ich gelinde gesagt, echt gewöhnungsbedürftig.Respektier doch einfach,die Ansichten der Mitforianer,ohne gleich wie ein Kindergartenkind beleidigt zu sein.

Ich schreibe nicht wirklich viel hier,aber allein das Lesen verschiedener Beiträge hat mir geholfen,mein Leben so zu leben,wie ich es will.Und nur weil ich 1-3 kg zunehme(trotz OP),mein Leben trotzdem zu geniessen und kein schlechtes Gewissen zu haben.Ja,man kann auch mir Magenbypass zunehmen(5-10% der Abnahme nimmt man ungefähr nach einigen Jahren wieder zu)

Ich drücke dir die Daumen für die OP und viel Glück.

Lg Sabine

Lucia
13.09.2009, 10:04
Hoffentlich hören die Krankenkassen bald damit auf, jedem Krethi und Plethi der ihnen was von Adipositas vorfient, diese Operation und die Nachfolge OPps zu bezahlen.

Ich glaube, die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Sicher werden auch Personen operiert, die eigentlich nicht infrage kommen, da sie an einer Essstörung leiden. Ganz zu schweigen davon, dass sich viele operieren lassen, ohne sich aller damit verbundenen Folgen (bewusstes Ausblenden?) klar zu sein. Meines Erachtens dürfte eine OP nur der letzte Ausweg sein, nicht nur angesichts der massiven körperlichen Folgen. Darüber hinaus müsste u.a. verpflichtend eine begleitende Psychotherapie (über die OP hinaus) zu absolvieren sein.

Deine Aussage halte ich allerdings für genauso unreflektiert wie das Eingangsposting.

Gruß
Lucia

Lucia
13.09.2009, 10:14
Ja,man kann auch mir Magenbypass zunehmen(5-10% der Abnahme nimmt man ungefähr nach einigen Jahren wieder zu)

Leider nicht nur das, sondern noch viel darüber hinaus, wenn die eigentliche Ursache des Übergewichts nicht angegangen wird. Das kann vieles sein, eine Essstörung, SD-Probleme, Cushing usw.

Ich sehe schon die "Weiterentwicklung" des Magenbypass kommen in Form einer Kombination von Bypass mit Magenband am Übergang Magen zu Darm, um dem Problem einer erweiterten Passage in diesem Bereich beizukommen. Das hätte den großen "Vorteil", dass man nun neben den Nebenwirkungen des Bypass auch die des Magenbands hätte.

Darüber hinaus ist meines Erachtens über die Langzeitfolgen von Bypass und Co. noch viel zu wenig bekannt. Die OP sollte also sehr, sehr gut überlegt sein. Ich selbst habe mich unter anderem aus eben diesen Gründen gegen eine OP entschieden. Die Vorteile wogen für mich die tatsächlichen und möglichen Nachteile inkl. dem OP-Risiko einfach bei weitem nicht auf.

Leider scheint bei vielen OP-Willigen die Annahme vorzuherrschen, dass so eine OP sozusagen im Vorbeigehen gemacht wird und die Abnahme danach ein Selbstläufer ist. Meiner Ansicht nach eine sehr gefährliche und naive Einstellung. Wenn also in den einschlägigen Foren nun auch kritischer geschrieben wird, so ist das sehr zu begrüßen.

Gruß
Lucia

Gollum
14.09.2009, 10:04
Ich sehe schon die "Weiterentwicklung" des Magenbypass kommen in Form einer Kombination von Bypass mit Magenband am Übergang Magen zu Darm, um dem Problem einer erweiterten Passage in diesem Bereich beizukommen.

Das gibt es schon,den sogenannten Fobiring.

Ich teile deine Meinung,das viele OP-Willigen,einfach denken,nun hab ich den Bypass der macht das schon.
Nein,so einfach ist es nicht.Ich bin jetzt 1 1/2 Jahre operiert und nun kommt die Phase,bin ich so gefestigt,dass ich das Prinzip der Ernährung begriffen habe oder nicht.Was schwer ist,denn der Kopf will manchmal nicht so, wie er soll.

Lg Sabine

Hummelchen
16.09.2009, 13:54
für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.


In bestimmten Einzelfällen kann ich verstehen, dass die Betroffenen in der Op evtl. den einzigen Ausweg sehen - das respektiere ich.

Du solltest auch andere Meinungen respektieren und solche Unterstellungen lassen...

Ich finde es gehört viel mehr Mumm dazu sich selbst anzunehmen und trotz des Übergewichts ein glückliches, selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben zu führen - das tue ich - auch und gerade ohne OP!!!

Pika
17.09.2009, 08:41
für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben


Stimmt ich hätte keinen Mumm für so eine Op. Schon alleine desswegen nicht weil die Abnahme viel zu schnell geht.

Damit das ich zu dick bin kann ich inzwischen gut leben, aber damit das meine Haut schlabbert wie ein zu grosser Socken möchte ich nicht leben müssen.

Sumpitt
30.09.2009, 17:26
...für mich scheint es so, als wenn einige nur frustriert sind, weil sie a. keinen Mumm zu so einen Schritt haben oder b. keine Zusage von der KK bekommen.

Mir wurde eine Zusage bereits in Aussicht gestellt, aber ich empfinde es als eine Entscheidung mit "mehr Mumm" in diesem Fall "Nein" zu sagen, als mich operieren zu lassen.

Pika
03.10.2009, 09:52
....und Ende des Monats lasse ich mir ( auch wenn hier noch soviele dagegen wettern ) , meinen Bypass legen :hopps::hopps::hopps: ...
Nebenbei baue ich gerade eine SHG auf und arbeite an einem Netzwerk bezügl Adipositas und deren Behandlung mit den hier ansässigen Ärzten und der KK .

Und jaaaaa für mich ist diese OP der richtige Weg !

Und wie geht es dir jetzt ?

Abey
07.10.2009, 17:08
Bei meiner Tochter im BfW (Berufsförderungswerk) ist ein junger Mann, der mit 180 kg eine solche OP hat machen lassen, 32 Jahre alt.
Nun muss er sich umschulen lassen, weil er bei der Narkose dieser OP einen Aussetzer hatte und nun unter schweren Kreislaufstörungen leidet, so dass er seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann.
Zudem hat er zwar 50 Kilo abgenommen, aber auch keinen Deut mehr.
Ihm ist ständig übel und von Lebensqualität weit entfernt.
Es war seine letzte Hoffnung.
Er sagt: nie wieder!

Für mich käme so ein Eingriff nicht in Frage, mir wurde schon soviel Gewalt angetan, das brauche ich nicht auch noch.
Ich wünsche dir jedenfalls das dein Leben hinterher auch noch so locker, flockig läuft und dir o.a. Probleme nicht auftreten.

Außerdem finde ich es ziemlich heftig hier zu unterstellen, wir hätten nicht genug Mumm in den Knochen, das mag vll. sein,
auf jeden Fall aber genug Hirn.
Lg
Abey

Fräulein Wunder
07.10.2009, 20:17
Es war seine letzte Hoffnung.
Er sagt: nie wieder!



Tja ... und genau das ist ja das verdammt bittere am Bypass, es ist eben keine Diät bei der man sagen kann: dumm gelaufen, draus gelernt, nie wieder! .... wenn es sich als Fehler herausstellt lässt sich nichts rückgängig machen und man leidet ein Leben lang unter der falschen Entscheidung. :(

Pandora
08.10.2009, 08:56
Außerdem finde ich es ziemlich heftig hier zu unterstellen, wir hätten nicht genug Mumm in den Knochen, das mag vll. sein,
auf jeden Fall aber genug Hirn.

Danke, Abey, das ging mir schon die ganze Zeit durch den Kopf.:daumen:

utofti
08.10.2009, 11:13
mich würde es mal interessieren, wie es dir nach der op jetzt geht. du hast ja geschrieben, dass die op ende des monats, also ende september, stattfindet.
alles ohne probleme überstanden?

sunny73
08.10.2009, 11:59
hm, wäre dann ja grad erst ne Woche her, wird man da so schnell schon entlassen?

Gollum
08.10.2009, 16:30
Wenn man keine Komplikationen hat,dauert der Krankenhausaufenthalt ca 5-6 Tage.
Ich bin Mittwochs in KH,Do. OP und Montags wieder raus.
Hoffe es geht Dir gut und du berichtest,hier,wie es war.

Lg Sabine

Privatemartin
09.10.2009, 09:13
ich wünsche allen hier viel erfolg. ich muss mich noch etwas gedulden.

Sonnenkuss
09.10.2009, 09:42
ich wünsche allen hier viel erfolg. ich muss mich noch etwas gedulden.
Erfolg? Bei Verstümmelung? Na danke. Da bleib ich lieber erfolglos und dick.

Lest ihr überhaupt hier im Forum, oder zu anfangs in der vielgelobten "Philosophe"? Die hat den Leuten hier echte Arbeit abverlangt und ihr kommt hier an und schreibt, dass die AC euere Heilslehre und das Allerheilsmittel wäre. Ich finde das traurig und tragisch, mit welcher Gehirnwaschmethode dicke Menschen von einer geldgeilen Ärzteschaft hereingelegt werden. Furchtbar.
Ich wünsche dir auch Erfolg, dafür, dass du das Denken und Überlegen anfängst. Schöne einfache Welt.

MissSilver
09.10.2009, 10:12
Die beiden Beiträge dieses neuen Mitglieds lassen mich daran zweifeln, ob irgendetwas sonst gelesen wurde.

Hummelchen
09.10.2009, 10:12
du berichtest,hier,wie es war.

Lg Sabine

Was werden wir schon berichtet bekommen. Rasche Gewichtsabhahme und wie toll alles ist. Ich glaube nicht, dass die TE es zugeben würde wenn doch nicht alles sooooo toll ist wie gedacht.

Muss man sich ja nur mal in den einschlägigen AC-Foren umschauen - da werden sich die schrecklichsten Dinge schön geredet.

Hummelchen
09.10.2009, 10:14
Erfolg? Bei Verstümmelung? Na danke. Da bleib ich lieber erfolglos und dick.


Ich wünsche dir auch Erfolg, dafür, dass du das Denken und Überlegen anfängst. Schöne einfache Welt.


:daumen:

Lunix
09.10.2009, 10:28
Erkennt man im "Forum der intelligenten und gebildeten Dicken" Trolle nicht mal mehr, wenn sie es quasi in fetten Großbuchstaben quer auf der Stirn stehen haben?

Sonnenkuss
09.10.2009, 11:02
Natürlich, meine intelligente und gebildete Dicke. Aber deswegen zu Schweigen finde ich unerträglich.
Das bereitet mir Magengeschwüre und verursacht Appetitlosigkeit und wer will das schon... :-D

Lunix
09.10.2009, 13:14
Natürlich, meine intelligente und gebildete Dicke.Hach, endlich erkennt es mal jemand. War das denn die ganzen Jahre über soooo schwer? :-D ;)

Aber deswegen zu Schweigen finde ich unerträglich.
Das bereitet mir Magengeschwüre und verursacht Appetitlosigkeit und wer will das schon... :-DNaja gut, wenn das so ist...

Übrigens herzlichen Glühstrumpf zum 1001. Posting. ;-)

Sonnenschein
17.11.2009, 13:56
Für mich würde so eine OP nicht in Frage kommen da habe ich viel zuviel Angst vor den ganzen Nebenwirkungen u.Narkose u.s.w aber mich würde auch mal interessieren wie gut es ihr jetzt geht und was sie schon an Gewicht verloren hat;)
Ich wünsche ihr alles gute das ihr Leben so verläuft wie sie es sich erträumt hat und nichts dazwischen kommt.

Nightfly
15.04.2010, 14:39
Nachdem mich das System immer wieder rausgekickt hat, wenn ich einen Beitrag verfassen wollte, versuche ich es nun zum x.ten-Mal erneut ! :rolleyes:

Also meine Op ist wie geschrieben im Sep. ohne Komplikationen verlaufen .
Sicherlich habe ich diese OP nicht mal eben so im Vorbei gehen gemacht und auch nicht so unbedacht ,wie das so mach einer hier gedacht haben mag. Meine "Vorbereitungszeit" hat gute zwei Jahre in Anspruch genommen. So lange habe ich mich ausführlich über das Für und Wider zu dieser OP , schlaugemacht. Das Urteil mehrerer verschiedener Ärzte eingeholt , nochmals Ernährungsberatung, psycholoische Betreuung ect in Anspruch genommen. Mein "Gewichtstagebuch" sowie alles was damit zutun hat, konnte ich über 20 Jahre hinweg nachweisen und belegen. Ebenso meine erfolglosen Versuche , von dem Gewicht runterzukommen. Mein Höchstgewicht lag bei 170kg bei einer Größe von 1,71m ! Hinzu kommt ,das ich unter diversen z.T wirklich schweren ,chronischen Krankheiten leide, man mir bereits ein Leben im Rollstuhl vorausgesagt hat ( zeitweise brauchte ich den bereits ) und noch eine Lebenserwartung von max 8-10 Jahren. Die endgültige Endscheidung für die OP war sicherlich keine leichte, auch wenn das durch meine Euphorie hier sicher so klang.
Mir war natürlich bewußt,das ich auch an den Folgen der OP sterben kann, doch das hätte mir auch bei einer anderen OP passieren können . Also bin ich Dienstags ins KH gegangen , wurde Mittwochs operiert und Sonntags endlassen. Obwohl ich unter massiven Verwachsungen durch viele vorangegangenen OP´s leide, dauerte die OP nur 1,5 Stunden. Mir ging es wirklich sehr gut danach. Die ersten 4 Wochen war noch Flüssig bzw Breikost angesagt, dann gab es normale Kost. Bis heute geht es mir wirklich gut, das einzige was ich nicht vertrage sind Salzkartoffeln und Weizenbrot/brötchen , esse ich davon , bekomme ich ein Dumping gerne auch in Form eines Spätdumpings. Da ich wie, gesagt selber aus der Pflege komme,war mir auch von vornherein klar, wie wichtig die Supplementierung vom ersten Tag an ist . Demendsprechend achte ich auch auf deren Einnahme .
Ich weiß natürlich ,das die OP lediglich eine Krücke ist, die mir aber hilft, wieder alleine zu gehen.
In der SHG die ich leite ,versuche ich auch genau das zu vermitteln aus diesem Grund "arbeite" ich auch mit Ernährungsberatern, Pyschologen , Ärzten sowie Sporttherapeuten ect zusammen.Bewußt habe ich die SHG so aufgebaut ,das die AC nicht im Vordergrund steht, sondern das Miteinander und das Füreinander.
Mir ist klar,das sich viele an meiner Euphorie gestossen habe, was ich natürlich nachvollziehen kann. Ich hoffe ,das ihr mich nun etwas besser verstehen könnt.
Im übrigen , seid der OP habe ich xx kg abgenommen , meine Haut sieht eigentlich ganz gut aus, da kann ich nicht klagen. Ich kann wieder Sport machen , meinen Haushalt wieder alleine versorgen , ebenso meine Kinder . All das war mir in den letzten Jahren nicht mehr möglich. Auch kann ich meinen Beruf wieder ausüben und habe jede Menge Kraft gewonnen und das wichtigste für mich persönlich : Wieder Spaß am Leben !


edi. weil etwas hinzugefügt !!!

dramaqueen
15.04.2010, 18:11
Ich finde es gut, dass du dich noch mal meldest und erzählst wie alles gelaufen ist. Es freut mich für dich, dass du die OP offenbar gut überstanden hast und zufrieden mit dem Ergebnis bist.
Wie du selber ja schon angemerkt hast, kam dein damaliges posting hier wirklich reichlich einseitig und für mich auch ziemlich provokant rüber. Schön, dass du dich diesmal differenzierter geäußert hast. ;)
Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin alles Gute und dass du mit deiner Entscheidung so glücklich bleibst, wie du es momentan bist!

Pandora
16.04.2010, 08:33
Ich schließe mich Dramaqueen an, hab aber trotzdem was zu meckern;):...man mir bereits ein Leben im Rollstuhl vorausgesagt hat ( zeitweise brauchte ich den bereits ) und noch eine Lebenserwartung von max 8-10 JahrenWaren das Ärzte oder Wahrsager? Erstere würden sich mit einer solchen Prognose nämlich ganz schön weit aus dem Fenster lehnen...:-p

Hummelchen
16.04.2010, 09:00
Ich schließe mich Dramaqueen an, hab aber trotzdem was zu meckern;):Waren das Ärzte oder Wahrsager? Erstere würden sich mit einer solchen Prognose nämlich ganz schön weit aus dem Fenster lehnen...:-p

Ich bin auch immer bass erstaunt, wie genau solche Ärzte das voraussagen können...Selbst in der Klinischen Forschung tätig, weiß ich nämlich, dass das so gar nicht möglich ist...

Aber ansonsten bin ich auch froh, dass Du dich noch mal gemeldet hast und, dass dein Bericht nun viel diffenzierter ist...

Nightfly
16.04.2010, 12:42
Morgen,
weder Wahrsager noch sonst was. Ich habe einen offenen Spalt in der Wirbelsäule vervorgerufen durch einen schweren Unfall. Dieser Bruch heilt nicht zu und hat zunehmend Probleme gemacht in Form von Lähmungserscheinungen ect. Da der Spalt wenn überhaupt , nur über den Bauchraum zu operieren ist, war klar,das bei der Masse an Speck , sich bisher kein Arzt daran getraut hat.
Bei der zu erwartenden Lebenserwartung spielt eine Lungenerkrankung eine große Rolle,die bei dem extremen Gewicht,das ich hatte , so schlimm wurde ,das ich zeitweise auf ständige Sauerstoffversorgung angewiesen war und selbst dabei nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt war. Und jeder der sich ein wenig auskennt, weiß das irgendwann die Lungen ihren Dienst aufgegeben hätten. Eine Transplantation bei dem Gewicht seltens jedoch gemacht werden.
Ich weiß, das sich mein damaliges Posting sicherlich provokant und einseitig angehört hat, war es wohl auch. Aber ich denke auch, das jeder, der in einer ähnlichen Situation war / ist , wahrscheinlich genauso klingen würde ;)