Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Riesenmegasupercouch!
Vor - ich weiß nicht - drei-vier Jahren oder so, habe ich mir das erste mal in meinem Leben eine Couchgarnitur ganz nach meinem Geschmack geleistet.
Davor - das war immer doch auch ein Kompromiss.
Strapazierfähig vor allem, als die Kinder klein waren, außerdem musste doch auch sehr auf's Gedlgd geguckt werden und so weiter. So schön wie unter diesen Umständen möglich waren sie auch, aber nie mein Traum.
Die Traumgarnitur ist eine weinrote, im Kolonialstil, 3er, 2er und ein Sessel. Und alles sah, als sie dann gestellt war, so schön aus, wie ich es mir vorgestellt habe.
Wenige Wochen später bekommen wir von unserem Bauverein die Nachricht, dass geplant ist, schöne, große Balkone an die Häuser zu bauen. Toll, wir haben uns gefreut, nur - das bedeutete, das die Garnitur nicht mehr so stehen konnte wie gedacht.
Wir haben eine Lösung gefunden, aber es sieht lange nicht mehr so schön aus und die Dreiercouch wirkt nun irgendwie etwas verloren. Und ja, sowieso musste ich abgesehen von der Optik zugeben, dass sie zum Liegen nicht gerade komfortabel ist und für zwei Personen ging das sowieso nicht...
Nun - seit dem wir alles umstellen mussten, ging mir immer wieder eine Megacouch durch den Kopf, die es genau in diesem Stil auch gibt. Wirklich riesig und auf ihr könnten wir sogar zu zweit kuscheln.
Tja - und nun habe ich sie nach langem suchen tatsächlich noch gefunden: Genau die dazu passende Megacouch! Die Dreier kommt weg und dahin kommt nun dieses Monsterteil auf das ich mich seeeeehr freue. Nächste Woche soll sie kommen!:hopps:
Ach so, was ich noch vergessen habe: Das viele Schauen und Suchen hatte außerdem einen kleinen, netten "Nebeneffekt":
Wo ich auch guckte, überall waren Couchen in der Art und sogar einmal praktisch genau die Identische, fast doppelt so teuer, wie die, die wir jetzt bekommen.
Ebay lohnt sich doch ab und zu. Man zahlt halt keine Ladenmiete, keine Angestelltengehälter und so weiter, im Preis mit. Das macht sich bemerkbar.
Ebay lohnt sich doch ab und zu. Man zahlt halt keine Ladenmiete, keine Angestelltengehälter und so weiter, im Preis mit. Das macht sich bemerkbar.
Und genau deshalb gehen die Läden in der Umgebung auch alle kaputt...
Ich unterstütze die Läden in meiner Umgebeung sicher reichlich. Alle Möbel die ich habe von sind von ihnen.
Aber wenn Du in der Lage bist, dem Händler nebenan mal eben kurz ein paar hundert Euro mehr zu zahlen, wenn Du (wie in diesem Fall) die Wahl hast, dann mache das.
Übrigens dürfte man dann auch nicht über Versandhäuser bestellen, wenn man immer an die Händler um die Ecke denken will.
Und genau deshalb gehen die Läden in der Umgebung auch alle kaputt...
Das nennt man freie Marktwirtschaft. Außerdem sollte man bei allem Verständnis auch bedenken, daß selbst heute noch in vielen Läden die Gewinnspanne extrem hoch angesetzt wird (ein Beispiel aus dem Katalog des Optikers unter uns: Ein Brillengestell von BOSS im Einkauf 25 Euro, unten im Verkauf 400!!! Euro).
Und da ich selbst häufig nicht genug Geld in der Tasche habe, solche Riesensummen aufzubringen, pfeife ich auf die Läden um die Ecke und kaufe dort, wo ich es mir leisten kann. Da bin ich nicht die Einzige in diesem Land, man kann nicht mehr ausgeben, als man hat.
So, das war OT, sorry.
Zurück zum Thema: Zeig doch mal ein Bild deines neuen Stückes, wenn es angekommen ist. Mit sowas muß man angeben ;)
S.T.
Kubalibre
27.07.2009, 18:26
Und da ich selbst häufig nicht genug Geld in der Tasche habe, solche Riesensummen aufzubringen, pfeife ich auf die Läden um die Ecke und kaufe dort, wo ich es mir leisten kann. Da bin ich nicht die Einzige in diesem Land, man kann nicht mehr ausgeben, als man hat.
Dies ist sicher jedem verständlich, mir ja auch. Ich achte sicher auch auf die Preise. Eines ist aber klar, kurzfristig spart man Geld, langfristig sorgt man dafür, dass immer mehr Menschen immer weniger in der Tasche haben. Der Niedriglohn-Sektor, bei dem Menschen Vollzeit arbeiten und nicht davon leben können, wächst schnell. Früher oder später erreicht er auch die, die jetzt noch schön sparen. Wie gesagt, ich nehme mich da nicht aus.
Geiz ist geil - fragt sich nur, wie lange noch?:rolleyes:
Dralle Deern
27.07.2009, 18:32
Und da ich selbst häufig nicht genug Geld in der Tasche habe, solche Riesensummen aufzubringen, pfeife ich auf die Läden um die Ecke und kaufe dort, wo ich es mir leisten kann. Da bin ich nicht die Einzige in diesem Land, man kann nicht mehr ausgeben, als man hat.Geht mir genauso.
Itsme, die Couch werde ich sicherlich besichtigen wollen :bigeye:
Ich habe im letzten halben Jahr ein paar Versuche unternommen, den örtlichen Einzelhandel zu unterstützen ... unter anderem versuchte ich gegen Ostern, eine frühlingshafte Tischdecke zu erwerben.
Im Ort (zentrales Dorf mit den besten Einkaufsmöglichkeiten im Umkreis von 15km) gibt es 2 Läden, die Tischdecken führen ...
Das Angebot war äußerst dürftig - in dem einen Laden gabs gar nix in Richtung Frühling, in dem anderen Laden gabs ein einziges Modell: 80x80cm (leider zu klein für meinen Esstisch) mit einem absolut häßlichen aufgedruckten braunen Hasen (so schematisch dargestellt).
Auf meine Frage, wieso es denn nicht mehr Auswahl an Tischdecken gäbe, wurde mir gesagt, dass die älteren Kunden schon genug Tischdecken hätten und die jüngeren würden ja keine Tischdecken mehr kaufen, weil man den Tisch heutzutage blank lässt.
Ich bekam dann noch den Tipp, in die Kreisstadt (mal eben 25km einfache Strecke) zu fahren und dort mal zu schauen. Hab dann lieber im Net bestellt.
Ähnliche Erfahrungen beim Kauf von Zimmerpflanzen, Schuhen, Wäsche etc.
Was lernen wir daraus? Wer mein Geld nicht will und nur am jammern ist, dass der Umsatz nicht stimmt und die Leute im Net bestellen, ist selber schuld. Bissel Marktorientierung wär nicht verkehrt.
Das einzige, was ich nun noch (natürlich außer Lebensmitteln) im Dorf kaufe, sind halterlose Strümpfe. Vor ein paar Wochen machte hier ein kleiner Dessousladen auf, wo die Inhaberin sehr kundenfreundlich ist. Auch große Größen sind für sie kein Thema und ich hab erstmals seit sehr langer Zeit wieder Halterlose gefunden, die nicht einschneiden und von hervorragender Qualität sind (haltbar ohne Ende) ...
DA geh ich natürlich gerne wieder hin, auch wenn ich die Strümpfe inzwischen im Net gefunden hab und 2 Euro pro Paar sparen könnte.
Dies ist sicher jedem verständlich, mir ja auch. Ich achte sicher auch auf die Preise. Eines ist aber klar, kurzfristig spart man Geld, langfristig sorgt man dafür, dass immer mehr Menschen immer weniger in der Tasche haben. Der Niedriglohn-Sektor, bei dem Menschen Vollzeit arbeiten und nicht davon leben können, wächst schnell. Früher oder später erreicht er auch die, die jetzt noch schön sparen. Wie gesagt, ich nehme mich da nicht aus.
Geiz ist geil - fragt sich nur, wie lange noch?:rolleyes:
Natürlich verstehe ich den Gedanken. Nur - ich habe da eher den Verdacht, dass man nicht si Verkäuferin unterstützt, wenn man im Laden um die Ecke kauft, sondern den, der an der Spitze der Ladenkette oder des jeweiligen Geschäftes sitzt. Ich denke da gerade an ein Gespräch mit einer Bekannten, die ich nach Jahren in einem Ein-Euro-Laden traf, weil sie dort arbeitet. Der Laden brummt und es gibt diese Kette in allen möglichen Städten. Sie, die dort arbeitet, bekommt weniger als 5.- € die Stunde.
Ebenso erfuhr ich Ähnliches von einer Verkäuferin/Kassiererin in einer bekannten Drogeriekette. Diese Kette macht sicherlich gute Umsätze, die Verkäuferin jedoch kann von ihrem Vollzeitgehalt nicht leben und nicht sterben.
Die Fragen - wen unterstütze ich hier mit meinem Kauf - ist also leider berechtigt.
Ich verstehe schon wenn man auch Kostengründen im Internet bestellt das mach ich auch oft genug.
Aber was mich wirklich wütend macht wenn die Leute die Unverschämtheit haben und zu uns in den Laden (gehobenes Schreibwarengeschäft)kommen sich beraten lassen. Füller probeschreiben ...........man investiert eine halbe Stunde in die Beratung , und dann kommt die Frage warum der Stift im Internet viel billiger ist.
Warum ? Keine Beratung keine Möglichkeit ihn auszuprobieren, keine Miete ................usw.
Wenn sie dann die genaue Bezeichung haben wollen bekommen sie von mir unsere interne Artikelnummer mit der sie nirgends was anfangen können.
Es gibt Läden, in die gehe ich gerne und nutze sie auch. Z.B. gibt es bei uns einen klassischen Schreibwarenladen und eine Änderungersschneiderei mit einem unglaublichen Angebot an Kurzwaren direkt nebeneinander und sogar mit Parkplatz. Aber ich muss zugeben, dass ich auch viel im Netz bestelle. Dabei geht's mir weniger um den Preis. Es ist einfach so, dass ich - total frauenuntypisch - einkaufen so was von hasse. Allein schon die Luft in vielen Geschäften ... neee ... das Internet wurde diesbezüglich für mich erfunden. :mozilla:
Eines ist aber klar, kurzfristig spart man Geld, langfristig sorgt man dafür, dass immer mehr Menschen immer weniger in der Tasche haben. Der Niedriglohn-Sektor, bei dem Menschen Vollzeit arbeiten und nicht davon leben können, wächst schnell. Früher oder später erreicht er auch die, die jetzt noch schön sparen. Wie gesagt, ich nehme mich da nicht aus.
Das ist so nur eingeschränkt richtig. Der Markt wird sich verändern, das ist richtig und letzten Endes auch sinnvoll.
Die kleinen Geschäfte können bei den Preisen nicht mithalten, also müssen sie kundenfreundlich sein und besonderen Service bieten. Wenn sie das nicht wollen, werden sie sich nicht mehr lange halten. Aber wenn man gut bedient und behandelt wird und vernünftige Qualität bekommt, kauft man gern seine Strümpfe vor Ort, auch wenn sie etwas teurer sind.
Kubalibre
27.07.2009, 21:58
Der Markt wird sich verändern, das ist richtig und letzten Endes auch sinnvoll. Naja, wenn ich nun so etwas (http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/arbeit/:Preiskampf-Discounter-Preise-Angestellte/654719.html) lese, dann bin ich nicht so ganz davon überzeugt, dass das richtig und sinnvoll ist.
Ich gönne mir den Luxus, nicht bei Discountern zu kaufen. Wer die Liste der reichsten Deutschen (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_reichsten_Deutschen) aus dem Oktober 2008 anschaut, der findet auf Platz 1, 2 und 4 bekannte Discounter. Ich für meinen Teil muss die nicht weiter unterstützen. Klar gibt es Menschen die müssen dort kaufen, solange ich mir den Luxus erlauben kann es nicht zu müssen, werde ich es auch nicht tun. Mir ist das was dahinter steht zuwider, siehe Artikel.
:meinung: ... und jeder darf eine andere haben
@Kubalibre
Und wenn man sich nun fragt, wer es sich einfach gar nicht leisten kann, woanders als bei Billigdiscountern einzukaufen, kommt man genau auf die Leute, die von den Inhabern dieser Discounter ausgebeutet werden: Diejenigen Menschen, die so extrem wenig verdienen. Sie machen also selber ihre Ausbeuter reicher und reicher. Was jedoch bleibt ihnen übrig?
---
Eine bestimmte Drogeriekette, die in den Medien war, weil sie ihre Angestellten ausspioniert, ist mich als Kunden los. Das fatale ist jedoch, je mehr man sich mit dieser Materie beschäftigt, deste mehr Anbieter müssten wegfallen, weil fast überall etwas im Argen liegt. Entweder werden die Angestellten ausgebeutet oder bespitzelt, oder die Waren kommen aus Ländern, in denen den Arbeitern so wenig gezahlt wird, dass dies nur noch als Ausbeutung bezeichnet werden kann, oder es steht Kinderarbeit dahinter.
Wo man wirklich guten Gewissens einkaufen kann, ist schwer heraus zu finden und wenn man es weiß, muss man es sich auch leisten können, die (wahrscheinlich) teureren und wenigen verbliebenen Anbieter zu nutzen.
Boewi
Die kleinen Geschäfte können bei den Preisen nicht mithalten, also müssen sie kundenfreundlich sein und besonderen Service bieten.
Läden mit einem solchen Service gibt es nur noch wenige, aber die, die es gibt, nutze ich gern. Zum Beipiel ein Optiker, ein kleines Schuhgeschäft, oder ein größerer Möbelanbieter, nicht direkt am Ort. Der ist zwar teuer, berät aber exzellent und hat einen sehr guten Service, wie zum Beipiel den leichten Änderungsumbau an unserem Bett, welches wir vor einiger Zeit neu kauften. Da hat er gleich einen Möbeltischler an der Hand, der das dann macht. Der schöne SChreiwarenladen hat dicht gemacht. Es fiel allerdings wirklich schwer, die Preise zu zahlen, auch wenn der Service gut war. Aber wieviel Servoce brauche ich, wenn ich einen Schreibblock kaufe? Und will ich dann wirklich fast das Doppelte von dem zahlen, was er nebenan beim Discounter kostet?
Ansonsten gibt es wenig bis gar keinen Service in den verschiedenen Läden. Ein Baumarkt beispielsweise, in dem man noch wirklich Hilfe oder Ratschläge bekommt, scheint nicht in Sicht. Manchmal wissen die Verkäufer, die man erst lange suchen, oder ausrufen lassen muss, weniger als ich und ich bin in den meisten handwerklichen Dingen bestimmt keine Leuchte.
Hummelchen
28.07.2009, 08:20
Dabei geht's mir weniger um den Preis. Es ist einfach so, dass ich - total frauenuntypisch - einkaufen so was von hasse. Allein schon die Luft in vielen Geschäften ... neee ... das Internet wurde diesbezüglich für mich erfunden. :mozilla:
Nicht nur für Dich. Für mich ist shoppen gehen ein Alptraum - dem ich mich hin und wieder nicht entziehen kann, weil ich eine 17 jährige Tochter habe :-D.
Ich bin auch Stammkunde in ein paar kleinen liebenswerten Geschäften (Schreibwaren, Bücher, Handarbeitszubehör).
Es gibt aber viele Sachen die ich im Netz kaufe - teils aus Bequemlichkeit - teils aus Kostengründen (Klamotten z.B. fast nur bei Ebay).
Grade Klamotten kaufe ich lieber im Netz. Man kann zwar nicht anprobieren und anfassen, aber ich hasse es einfach, mich in die engen Umkleiden zu quetschen, in der stickigen Luft mich mehrmals an- und auszuziehen, um dann total verschwitzt festzustellen, dass das Zeug doch nicht passt.
Mit Fachgeschäften habe ich gute und schlechte Erfahrungen gemacht.
Eine gute: in einem kleinen Computerladen gab es Bauteile und Zubehör tatsächlich billiger als beim "Geiz-ist-geil"-Händler, und kompetente Beratung gabs auch. Leider hat der Laden nach einem Jahr dicht gemacht.
Eine schlechte: Ich wollte Strickwolle kaufen. Nach Jahren hatte ich mal wieder Lust, etwas zu stricken: eine schöne lange Strickjacke in Effektgarn. Im Handarbeitslädchen standen die Verkäuferinnen herum und tratschten über ihre Kinder. Mein fröhliches "Guten Tag" und "Hallo? Ich möchte Wolle kaufen." wurden bemerkt, aber geflissentlich ignoriert. Ich bin dann wieder gegangen. Das von mir ins Auge gefasste Material wäre bestimmt auf 200 Euro gekommen, aber wenn die mein Geld nicht brauchen....
So was passiert mir gelegentlich, besonders in kleinen Läden. Wahrscheinlich halten die Tussen mich für eine Ausländerin und meinen, sie bräuchten nicht höflich zu sein. Die sehen mich dann da aber nicht wieder.
Kubalibre
28.07.2009, 19:01
Und wenn man sich nun fragt, wer es sich einfach gar nicht leisten kann, woanders als bei Billigdiscountern einzukaufen, kommt man genau auf die Leute, die von den Inhabern dieser Discounter ausgebeutet werden: Diejenigen Menschen, die so extrem wenig verdienen. Sie machen also selber ihre Ausbeuter reicher und reicher. Was jedoch bleibt ihnen übrig?
Ich weiß nicht. Stell dich doch mal eine Stunde auf den Parkplatz eines Discounters. Wenn die ganzen Menschen, die mit ihren teils recht protzigen Autos dort vorfahren arme Schlucker sind, dann gute Nacht Deutschland. Ich sehe das eher so, dass die "noch" gut verdienenden Menschen sich mit ihrer Jagd nach immer billigeren Waren auf lange Frist selber schädigen. Früher oder später erreicht der Kostendruck der dadurch erzeugt wird auch die Branche, in der Sie selbst arbeiten und dann geht es ans eigene Geld und nicht nur an das von dem armen Discounter-Mitarbeiter. Es gleiten doch, mit aus dem Grund, immer mehr Bereiche in den Billiglohn-Sektor ab.
Die Menschen, die nicht viel haben, denen bleibt ja gar nichts anderes als dort zu kaufen, das ist klar.
Nordlicht
28.07.2009, 19:10
@itsme:
Im Baumarkt brauchst du nicht nach kompetenten Personal suchen, genausowenig nach richtig guter Qualität. Unter Handwerkern geht keiner, der was auf sich hält, dorthin, weil es halt einfach billig ist, nicht preisgünstig. Das einzige, was man dort kaufen könnte, wären Tapeten, allerdings ist da die Auswahl sehr begrenzt. Ich spreche da aus Erfahrung, denn ich arbeite in der Branche. Lieber in den Fachhandel gehen, wenn man es sich leisten kann, anstatt beim Obi oder Hammer Alpina-Farbe zu kaufen...
Anständige Fachhändler/Großhändler legen Wert auf Freundlichkeit, Beratung und Service neben der Warenqualität - das alles schlägt sich natürlich unweigerlich auf die Preise nieder, denn ein ausgebildeter Fachverkäufer kriegt mehr Geld als ein Baumarktverkäufer und verwendet im Durchschnitt mehr Zeit zur Kundenberatung. Bei größeren Abnahmemengen läßt sich auch meist über die Preise reden (wenn man zum Beispiel sein Haus komplett renovieren will und da 10 Eimer Farbe braucht). Die Tapeten und Bodenbeläge sind vielleicht nicht vorrätig, dafür kann man aus einer größeren Musterauswahl seine Wahl treffen und sich die Kollektionen ausleihen um zuhause in Ruhe die endgültige Entscheidung zu treffen. Man kann sich verläßliche Handwerker vermitteln lassen und ab relativ niedrigen Warenwerten normalerweise auch die Ware ohne Aufpreis geliefert bekommen. Weiterhin bekommt man in gut sortierten Läden auch Waren, die nicht so häufig nachgefragt werden bzw. lassen sich diese relativ problemlos beschaffen.
Ich gebe zu, dass diese Kundenfreundlichkeit in den Grundzügen von der Geschäftsleitung und im Deteil vom Verkaufsberater selbst abhängig ist. Dadurch, dass man gerade im Großhandel aber viel mit Handwerkern zu tun hat und flexibel reagieren muß, ist normalerweise viel möglich. Gewogen macht einen Verkäufer auch, wenn man zwar nach Preisnachlass fragt, aber nicht immer wieder nachbohrt und nach noch mehr Nachlass drängt. Wenn man den höheren Wert der Ware anerkennt, der aufgrund der besseren Warenqualität und des Mehr an Service besteht, freut sich jeder Verkäufer. ;)
Und ja: es gibt durchaus Großhändler, wo man als Privatperson einkaufen kann. Mein Arbeitgeber ist einer davon :) Es steht jedem Großhändler frei, auch an Privatpersonen zu verkaufen, es macht nur nicht jeder, weil zum einen bei der Gewährleistung und einigen anderen Dingen die Regeln anders sind als beim Gewerbetreibenden, zum anderen die Privatkunden häufig diejenigen sind, die am meisten Beratung brauchen und am wenigsten kaufen, durchaus auch sich nur beraten lassen und gar nichts kaufen bzw. woanders kaufen. Das ist es einigen einfach nicht wert. Ein weiterer Faktor ist auch, dass es bei den Gewerbetreibenden, den eigentlichen Hauptkunden, schlecht ankommt, wenn die Kunden im Laden die Ware deutlich günstiger erhalten als zum Beispiel beim Handwerker, der seine Kosten und eine kleine Gewinnspanne ja auch noch auf seinen eigenen Einkaufspreis aufschlägt. Auch wenn er die Ware günstiger einkauft als die Privatperson, kann das fallweise im Mißverhältnis zueinander stehen. Ist also nicht immer einfach.
Noch ein Satz zum Schluß: Es ist der absolute Albtraum jedes Malers, wenn man ihm sagt "Sie brauchen keine Farbe mehr zu kaufen, ich hab bereits welche aus dem Baumarkt geholt" :-D Damit macht man die armen Leute echt fertig...
Gruß
Dani
Danke Dani, genau darum ging es mir.
Auch ich kaufe Sachen im Internet, meistens gebrauchte Sachen oder eben Klamotten, da ich die in Läden nicht bekomme.
Ich bekomme bei uns im Reisebüro fast täglich das Kotzen, wenn mal wieder ein Kunde reinkommt, sich wegen einer Reise, eines Fluges, was auch immr beraten läßt und dann der Satz kommt: "Aber im Internet ist das billiger." - Ja...und warum hat derjenige noch nicht im Internet gebucht? Weil er sich doch unsicher ist mit der Herausgabe der Daten, weil er erst beraten werden will bevor er dann heim geht und im Internet bucht, weil er keine Kreditkarte hat "und die lassen mich nur damit zahlen!" usw.
Ich muß auch auf das Geld schauen, wie so viele heutzutage. Aber meine gute Kinderstube verbietet es mir z. B. im einen Laden zu dröhnen, daß es hier oder da günstiger ist. Ich gehe auch im Leben nicht mit einer Einkaufstüte vom Schuhladen A in Schuhladen B um noch weiter zu shoppen.
Mag sein, daß ich da überempfindlich bin. Aber ich bin in einem Einzelhandelsgeschäft groß geworden. Und ich weiß, wie niedrig die Gewinnspannen sind (nicht jeder ist Optiker). Und für diese Gewinnspanne steht meine Mutter seit über 40 Jahren wöchentlich mindestens 50 Std. im Laden und bezahlt Angestellte vernünftig.
Ich bekomme bei uns im Reisebüro fast täglich das Kotzen, wenn mal wieder ein Kunde reinkommt, sich wegen einer Reise, eines Fluges, was auch immr beraten läßt und dann der Satz kommt: "Aber im Internet ist das billiger."
Da mir vollkommen klar ist, dass ein entsprechendes Geschäft solche Preise nicht bieten kann, schrieb ich:
Ebay lohnt sich doch ab und zu. Man zahlt halt keine Ladenmiete, keine Angestelltengehälter und so weiter, im Preis mit. Das macht sich bemerkbar.
Meine Reisen sind zum Beispiel etwas, was ich nie im Internet buchen würde, auch wenn ich sie dort billiger bekäme. Hier möchte ich eine fachliche Beratung und dafür bezahle ich gern mehr.
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Wenn ich wirklich keine Beratung brauche, weil ich das Stück, das ich kaufen will, kenne, (ich weiß, was für eine Qualität die Couch hat, ich habe aus der Serie ja die anderen Stücke) dann kaufe ich auch mal in Net, wie in diesem Fall für etliche Hunderter weniger. Man kann sich da ja ungefähr ausrechnen, wie der Händler um die Ecke in diesem Fall kalkuliert, wenn er fast das Doppelte von dem haben will, was ich über den Net-Händler bezahle. Der Händler bei Ebay verdient ja sicherlich auch noch gut an dem Teil. Wieviel holt dann ein Händler im Laden für sich raus? Das alles mit Beratung, Mieten oder Angestelltenlöhnen zu begründen, finde ich etwas weit her geholt.
Wie manch ein Händler kalkuliert, habe ich schon in meiner Lehrzeit mitbekommen. Bis über 500% Aufschlag auf den Einkaufspreis waren da normal. Dabei ging es in erster Linie um Lederwaren und Porzellan. Wenn ich ein identisches Stück in einem weniger edlen Laden für die Hälfte bekomme, dann kaufte ich es damals schon bei der Konkurenz. Ein schlechtes Gewissen hatte/habe ich da nicht. Ich fand eher die Aufschläge meiner damaligen Firma unerhört.
Zu diesem Thema passt vielleicht auch der Bericht, den ich vor Jahren im Fernsehen sah: In einem Billiglohnland wurden tausende Jeans hergestellt. Diese kamen dann schließlich in Läden wie C&A, aber auch in teure Boutiquen, die bekannte Designerware verkaufen. Jeder nähte sein Label drauf (ja, auch teure Markennamen) und so wurde ein und die gleiche Jeans mal 19.- DM oder auch für bis zu 180.-DM verkauft.
Als Kunde gucke ich - muss gucken - wo ich kaufe und wie ich mit meinen Finanzen klar komme. Auch, wenn ich Beratung und Service möchte, vergleiche ich, denn auch da kann eine Ware in einem Laden viel mehr kosten, als in einem anderen Geschäft.
Jetzt sind wir aber ganz vom Thema abgekommen :-D
Wann wird das gute Stück denn geliefert? So eine Couch möchte ich auch mal haben..............irgendwann.
Jetzt sind wir aber ganz vom Thema abgekommen :-D
Wann wird das gute Stück denn geliefert? So eine Couch möchte ich auch mal haben..............irgendwann.
Ja, tatsächlich ein wenig! ;) :-D
Sie kommt jetzt Sonntag! Das passt hervorragend, weil ich dann wirklich Zeit habe.:daumen:
Ich gehe auch im Leben nicht mit einer Einkaufstüte vom Schuhladen A in Schuhladen B um noch weiter zu shoppen.
Wieso das denn nicht? Bringst Du dann jede Tüte einzeln nach Hause und fährst dann noch mal los?
Ich wär im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass es ein Problem sein könnte, in verschiedenen Geschäften einzukaufen - leider haben die meisten Läden ja nicht immer alle Modelle, die mir gefallen (könnten), also bin ich quasi "gezwungen", in verschiedene Läden reinzugehen und mal hier, mal da zu kaufen.
Ich bringe die Tüten ins Auto (wenn es möglich ist). Ich meinte damit aber auch nicht die Shoppingtour im Einkaufszentrum sondern den Einkauf im Fachhandel.
Mag vielleicht ein Spleen sein, hat auch mit der Erfahrung im Geschäft meiner Mutter zu tun.
Fräulein Wunder
04.08.2009, 00:27
Es kommt immer auf die Situation an. Mein Fleisch und mein Gemüse kaufe ich meistens in kleinen Fachgeschäften. Das erledige ich dann bevor ich für den Rest in den Supermarkt gehe, da ich es wirklich als unangenehm und peinlich empfinden würde, die Fachgeschäfte mit Einfkaufstüten voller Lebensmittel zu besuchen (auch wenn natürlich kein Fleisch und Gemüse drin ist).
Fände ich irgendwie unhöflich.
Nicht ins Schuhgeschäft A mit Tüten von Schuhgeschäft B zu gehen war für mich bisher in Ordnung (wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht mit dem Auto in die Innenstadt fahre und deshalb eh keine Wahl hätte, heim fahren und wieder kommen würde ich nicht) aber im Grunde ist es natürlich nichts anderes, das stimmt schon.
Bei Lebensmitteln halte ich das auch so - aber die kleinen Einzelhändler sind da bei uns auch nicht direkt neben dem Discounter (und sorry, aber ALLES kann ich eben nicht zu Luxuspreisen kaufen, so viel verdien ich trotz viel Arbeit nicht).
Wenn ich aber Klamotten oder Schuhe kaufen will, muss ich in eine der umliegenden Städte fahren (also mindestens 25km oder weiter, je nach Stadt), parke dann irgendwo und laufe durch die Stadt. Und da kauf ich dann in jedem Laden, wo mir was gefällt - aber ich seh den Sinn nicht, dass ich zwischendurch immer wieder zum Auto gehen sollte.
Mir wärs ja auch lieber, ich würde ALLES gleich im ersten Laden bekommen, ich steh nicht so auf ewiges Rumlatschen in überfüllten Innenstädten.
Aber ich verstehe immer noch nicht, wieso Ladeninhaber A ein Problem damit haben kann, wenn ich auch bei Ladeninhaber B einkaufe.
Weil Ladeninhaber B den Umsatz lieber selbst machen würde?
Weil Ladeninhaber B den Umsatz lieber selbst machen würde?
Tja - so'n Pech aber auch, dass wir in einer freien Marktwirtschaft leben, wo man eben da kaufen kann, wo man das findet, was man haben will (und bezahlen kann).
Mir wärs am liebsten, wenn ich alles in einem Laden fände, ich steh nicht wirklich drauf, durch hundert Läden zu tippeln.
Wenn ich aber im Laden A das eine und im Laden B das andere Paar Schuhe bekomme, ist das eben so. Ich wüsste nicht, wieso ich mich deswegen schämen und das verheimlichen sollte.
Fräulein Wunder
04.08.2009, 17:45
Ich finde es schon gut, dass die Nette darauf aufmerksam macht, wie es von der anderen Seite des Tresens aus wirken kann. Offen gesagt wäre ich nicht von selbst darauf gekommen, dass das Verhalten jemanden verärgern könnte, sehe aber die Parallelen zum Lebensmitteleinkauf jetzt schon.
Richtig umsetzen könnte ich das (aus besagten Gründen) leider eh nicht, aber so ein bisschen Sensibilisierung hat doch noch niemandem geschadet. :flirt:
Hat jetzt nicht so viel mit dem Thema zu tun, aber:
Grausig finde ich z.B. Beiträge in WISO und ähnlichen Sendungen in denen gezeigt wird wie man möglichst gut und effektiv feilschen kann. Also Laden betreten und erklären man hätte das gewünschte Stück in einem anderen Geschäft oder im Internet billiger gesehen.
Gerade neulich habe ich wieder eine Sendung zum Thema Apotheken gesehen. Zuerst wird der Preisvergleich im Internet gemacht und dann beim Apotheker um die Ecke um den Preis gefeilscht.
Viele wollen einfach immer mehr Service und Leistung und immer weniger dafür zahlen.
Das finde ich grausam, auch weil es einen irgendwann dann auch selbst betrifft.
Bei Ebay ist es ja inzwischen fast schon normal einen mindestens eben so guten, wenn nicht besseren Service zu erwarten, als ihn viele Internetshops bieten. Wenn da eine Mail nicht innerhalb von einer Stunde beantwortet ist, oder das Schnäppchen für 1,50 € nicht innerhalb von max. einem Tag nach Geldeingang auf den Weg gebracht ist gibt es schon Ärger. :rolleyes:
Auch im Discounter, seien das jetzt Möbel- oder Elektrodiscounter wird letztendlich Service auf höchstem Niveau und Preise auf niedrigstem Niveau erwartet. Wo soll das noch alles enden?
Ich verstehe, dass man nicht jeden Preis zahlen kann, darum geht es nicht ... aber ich finde schon, wenn man eben auf Schnäppchenjagd geht (oder gehen muss) sollte einem klar sein, dass man eben auch im Service ein bisschen die Ansprüche zurückschrauben muss. Und umgekehrt: ein guter Service im Einzelhandel, eine kompetente Beratung ... die hat eben einfach zu Recht ihren Preis.
Wenn es einem als Miniverkäufer auf Ebay schon so geht möchte ich nir manchmal kaum vorstellen, was da Verkäufer und Geschäftsinhaber im Einzelhandel alles erleben.
Tja - so'n Pech aber auch, dass wir in einer freien Marktwirtschaft leben, wo man eben da kaufen kann, wo man das findet, was man haben will (und bezahlen kann).
Mir wärs am liebsten, wenn ich alles in einem Laden fände, ich steh nicht wirklich drauf, durch hundert Läden zu tippeln.
Wenn ich aber im Laden A das eine und im Laden B das andere Paar Schuhe bekomme, ist das eben so. Ich wüsste nicht, wieso ich mich deswegen schämen und das verheimlichen sollte.
Klar kann man die Sachen kaufen wo man möchte und wo man sie bekommt. Es geht eher um die Sensibilität, wie ich mit manchen Sachen umgehe. Aber dazu muß man vielleicht in einem Geschäft groß geworden sein, mit eben allen Sorgen und Nöten, die das mit sich bringt.
Hat jetzt nicht so viel mit dem Thema zu tun, aber:
Grausig finde ich z.B. Beiträge in WISO und ähnlichen Sendungen in denen gezeigt wird wie man möglichst gut und effektiv feilschen kann. Also Laden betreten und erklären man hätte das gewünschte Stück in einem anderen Geschäft oder im Internet billiger gesehen.
Gerade neulich habe ich wieder eine Sendung zum Thema Apotheken gesehen. Zuerst wird der Preisvergleich im Internet gemacht und dann beim Apotheker um die Ecke um den Preis gefeilscht.
Viele wollen einfach immer mehr Service und Leistung und immer weniger dafür zahlen.
Das finde ich grausam, auch weil es einen irgendwann dann auch selbst betrifft.
Bei Ebay ist es ja inzwischen fast schon normal einen mindestens eben so guten, wenn nicht besseren Service zu erwarten, als ihn viele Internetshops bieten. Wenn da eine Mail nicht innerhalb von einer Stunde beantwortet ist, oder das Schnäppchen für 1,50 € nicht innerhalb von max. einem Tag nach Geldeingang auf den Weg gebracht ist gibt es schon Ärger. :rolleyes:
Auch im Discounter, seien das jetzt Möbel- oder Elektrodiscounter wird letztendlich Service auf höchstem Niveau und Preise auf niedrigstem Niveau erwartet. Wo soll das noch alles enden?
Ich verstehe, dass man nicht jeden Preis zahlen kann, darum geht es nicht ... aber ich finde schon, wenn man eben auf Schnäppchenjagd geht (oder gehen muss) sollte einem klar sein, dass man eben auch im Service ein bisschen die Ansprüche zurückschrauben muss. Und umgekehrt: ein guter Service im Einzelhandel, eine kompetente Beratung ... die hat eben einfach zu Recht ihren Preis.
Wenn es einem als Miniverkäufer auf Ebay schon so geht möchte ich nir manchmal kaum vorstellen, was da Verkäufer und Geschäftsinhaber im Einzelhandel alles erleben.
Genau, handeln ja, aber nicht wie ein Elefant im Porzellanladen.
In den besagten Sendungen zählt doch nur "Unverschämtheit siegt".
Häufig zum Fremdschämen....
Nun ja - für mich ist Einkaufen eben keine Aktion mit wahnsinnig viel Gefühl ...
Ich kaufe etwas, weil ich es brauche und/oder weil es mir gefällt - nicht, um irgendeinem Ladeninhaber oder Verkäufer einen Gefallen zu tun. Und wenn ich schon bei Laden A war, dort aber nicht alles bekam, geh ich eben weiter in Laden B - direkt, nicht über Los - und schaue, ob ich's dort bekomme. Ganz emotionslos.
Feilschen tu ich in normalen Läden übrigens nicht. Entweder mir erscheint der Preis angemessen, dann kaufe ich oder eben nicht, dann kaufe ich nicht und suche, ob ich es woanders günstiger bekomme.
Ich würde für mich "Gefühl" auch als übertrieben sehen, eher Verständnis und Sesibliität. Aber sei's drum.
Steht die Couch schon im Wohnzimmer? :hopps:
:grins:
Gruß
Lucia
Ja
und das Probeliegen war sehr gut. Und meine große Tochter, die hier die letzte Woche zu Besuch war, hat es abends sehr genossen, sich so richtig ausstrecken zu können. Sogar beide Töchter kommen sich kaum ins Gehege wie vorher bei der normalen Dreiercouch. Eine links, eine rechts und beide können die Füße bequem hoch legen und es sich gemütlich machen.
Nur ein Klitzekleines Manko hat sie. Ich werde mir die großen Kisen anders beziehen, sobald ich den passenden Stoff, wie ich ihn möchte, finde. Aber das eilt nicht und ist reine Geschmackssache. Sie passt ansonsten übrigens haargenau zu den restlichen Teilen - also der Zweiercouch und dem Sessel. So ganz sicher kann man da, wenn man lediglich Fotos gesehen hat, ja nicht sein. Aber mein Auge hat mich keineswegs getrügt.
Es ist genau der Stoff, genau die Farbe und genau die gleiche Machart.
Hast du ein Foto für uns, Itsme?
:hallo:
Eigentlich hatte ich das vor, Boewi. Da ist allerdings das "klitzekleine" Problem, dass ich hinter der Couch an der Wand eine Familienbildergalerie habe, die ich nicht auf einem Foto im Net wissen möchte.
Aber ich versuche mal, ob ich trotzdem irgendwie ein Foto hin kriege, ohne, dass man diese Bilder sieht.:)
So, ich habe mal ein Foto gemacht.
Man sieht hier leider nicht, wie groß sie ist, denn sie hat doch eine stattliche Breite von 2.60 und eine Sitztiefe von einem Meter.
Die kleineren Kissen kommen farblich ganz falsch auf dem Foto, denn sie sind Weirot-Orange.
Ja - und die großen Kissen werde ich beizeiten noch anders beziehen. Einfarbig und dann Ton in Ton zur Couch passend.
Man sieht übrigens ein kleines Stück von dem Sessel der Garnitur, die ich schon hatte und kann gut erkennen, dass alles total zusammen passt.
[Foto auf Wunsch der Autorin entfent!]
Oooooohh.... Hilfe!
Ich wusste nicht, dass das Foto so riesig sein wird.
Ich kriege es leider nicht mehr geändert.
Entschuldigung!!!
Große Couch, großes Foto :-D
Ist zwar nur eine Ecke, aber ich kann mir recht gut vorstellen, wie Sie im Gesamten ausschaut. Sehr schön :applaus:
S.T.
Das mit dem Riesenfoto ist ein Versehen :-o und wird heute noch geändert.
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Danke Fafner, wir mögen sie auch. Endlich gemütlich kuscheln können, ist schon was wert!
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