Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wir fangen dann mal langsam an - früh morgens 1 Tabl. l-thyroxin100
Eine gute Bekannte von mir bekam diese Aussage von ihrer Hausärztin zu hören. Sie hat einen TSH Wert von 7,..
Ausserdem sind weitere Blutwerte bei ihr nicht in Ordnung (z.B. LASR positiv) und es war Blut im Urin.
Mich irritiert einfach die Höhe dieser Dosierung, denn sie hat morgen erst ihren Termin beim Facharzt.
Angelique
22.06.2009, 11:57
Ich habe mit L-Thyroxin 50 angefangen und mein TSH lag bei 16, noch was.
Ich habe hier oft gelesen, dass man langsam anfangen soll halt in kleineren Schritten auf den benötigten Wert hoch gehen. Ausserdem liest man hier so oft, wie falsch dosierte Hormone oder schon allein die Tageszeit, wann man sie einnimmt, einen Einfluss auf das Wohlbefinden haben. Deshalb hatte ich ja auch Bauchschmerzen, als ich von der Höhe hörte :(
Ich habe auch nie etwas anderes, als von einer vorsichtigen und langsamen Steigerung - und je nach dem, was die erneute Blutuntersuchung ergibt - erneuten Steigerung, gehört.
Bei mir fing es mit 0,25 LT an.
Das soll ja auch ein "langsamer" Anfang sein. :mad:
Vielleicht sollte ich froh sein, dass sie keinen Schnellstart probieren.
Guenter Osterma
22.06.2009, 16:54
Bei mir ging es mit 75 µg los (was aber deutlich zu wenig war).
Hattest du denn Probleme mit diesem "Schnellstart"?
... bei mir fing es, soweit ich mich erinnern kann, mit 100 an... trotz Schnellstart ohne Probleme ;)
Mhmm - also scheinen die Menschen doch sehr unterschiedlich zu reagieren.
Bei mir fing es mit 325 Mikrogramm an (ohne Probleme, mein Körper lechzte danach).
Bei mir startete es 2004 mit 75µg und das war viel zu viel - eine Art Zusammenbruch nach 4 Wochen, davon erholte ich mich natürlich wieder aber es wäre unnötig gewesen.
In den 4 Wochen gings mir supergut, war also nicht voraussehbar.
Fürs Erholen habe ich wesentlich länger als diese 4 Wochen gebraucht und für jede Steigerung in den folgenden Monaten hatte ich immer Erstverschlechterungen und brauchte immer lange mich an die Dosierungen zu gewöhnen. Wenn ich mich auch immer besser fühlte, so mit der Zeit.
Dazu sollte ich erwähnen dass ich vorher eine jahrelange nicht (mehr) behandelte Unterfunktion hatte.
Das mag der Grund sein für diese Empfindlichkeit.
2005 nach meiner Schilddrüsenoperation habe ich mich an die Anfangsdosis problemlos gewöhnt, auch die folgenden Steigerungen waren nicht so hart wie beim ersten Mal - ich war wohl vor der Operation die Hormongabe schon gewöhnt; auch wenn meine jetzige Dosis wesentlich höher ist als damals.
Grüße
Ulrike
Guenter Osterma
23.06.2009, 08:24
Hattest du denn Probleme mit diesem "Schnellstart"?
Nein, überhaupt nicht. Nur die allgegenwärtige Müdigkeit liess etwas nach. :)
Meine jetzige Tagesdosis beträgt 125 µg und ist mir manchmal noch etwas zu wenig.
Ich scheine aber relativ unempfindlich gegenüber Dosisänderungen zu sein; wenn ich
mal probeweise 200 µg nehme, merke ich fast keinen Unterschied. Schon seltsam...
dramaqueen
25.06.2009, 18:28
Ich habe soweit ich mich erinnern kann auch mit 100 angefangen und das prima vertragen.
Ich glaube der Arzt meinte damals, dass das auch gewichtsabhängig in Relation gesetzt werden muss.
Inzwischen nehme ich 175 und die Dosis wurde jeweils in 25er Schritten gesteigert über die letzten zwei-drei Jahre, immer wenn es nach Blutwerten nötig erschien.
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