Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Es ist einfach zu viel...
Hallöchen!!
Leider habe ich keine Vorstellungsecke gefunden - naja, also falle ich mal mit der Türe ins Haus sozusagen!
Ich bin - wie wohl die Meisten hier - dick!
Ich habe garkein all zu großes Problem mit dem Umstand als Solchem - nur mit meinem Jetzt und WERDEzustand schon...
Es ist einfach viel zu viel auf meinen Hüften und mittlerweile - ich bin jetzt 35 - merke ich es einfach auch körperlich.
Ich kann nicht mehr lange am Stück und ohne Pause laufen ohne dass ich in den Hüften Schmerzen habe, ich schaue einfach aufgedunsen aus, mir schlafen immer mal wieder abgequetschte Körperteile ein (Arm, Schenkel) und das manchmal sogar im Stehen oder Gehen...
Es hat so keine Zukunft, das ist mir bewußt, schon lange - aber ich schaffe es, wie eben auch so Viele - nicht wenigstens bis zu einer bestimmten Grenze mein Gewicht zu reduzieren.
Die bekannten Ernährungsgeschichten kennt ihr ja - derzeit kombiniere ich Schlank im Schlaf und Weight Watchers - aber was will ich machen - ich bin einfach "gestört" was mein Essverhalten angeht - seufz...
Es muss sich etwas verändern bei mir - und irgndwie kommt der Klick im Hirn nicht wie er sollte. Eine Zeit lang ist es meist kein Problem mich an etwas zu halten - sobald ich aber merke dass meine Hosen lockerer werden - wird es für mich problematisch...
Theapien habe ich gemacht - sehr gute sogar über die Jahre, also nicht nur Verhaltenstherapie oder so...
Und wie gesagt, ich strebe auch kein Schlankheitsideal an - keineswegs - ich will "nur" gesund sein und älter werden können ohne diese Schmerzen..
Kennt Ihr das? Bestimmt - oder?
LG
Hilde
Hallo Hilde,
zunächst einmal :welcome: bei uns im Forum. Unsere Begrüßungsecke findest Du hier (http://www.das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=5474).
Ich verschiebe diesen Thread nicht dort hinein, weil ich denke, dass es schon ein eigenes Thema ist.
Bei all Deinen Aufzählungen vermisse ich etwas sehr und speziell deswegen ...ich schaue einfach aufgedunsen aus... möchte ich da gerne noch mal nachfragen:
Welche Diagnostik in Bezug auf Dein Übergewicht wurde genau und von welchen Ärzten durchgeführt?
Martina
Hiho!!
Danke für den Link, ich werde mich dann gerne gleich vorstellen!
Ärzte - grins - ich meide sie wie der Teufel das Weihwasser - ja ich weiß, es ist nicht gut und ich werde diesen Freitag zu einer Blutuntersuchung gehen, das hab ich mir fest vorgenommen.
Ich bin auf alle Fälle Esssüchtig - daher auch die Therapien.
Ausserdem wurde vor Jahren eine Schilddrüsendisfunktion festgestellt - meine Ärztin erklärte mir dass ich einen heißen Kern hätte und aussen sei es kalt - also innen eine Überfunktion, aussen eine Unterfunktion.
Ansonsten bin ich gesund, meine Werte stimmen.
Aber ich denke dass eben meine Schilddrüsenwerte sich verschlechtert haben und ich daher so "aufgedunsen" aussehe - zusätzlich zu meinem Gewicht.
Aber wie gesagt, ich MUSS unbedingt zum Durchchecken gehen.
Ich war jetzt Jahrelang freiberuflich unterwegs und hatte so wenig Geld - auch zeitweise keine gescheite Krankenversicherung - daher war ich da vorsichtig.
Seid dieser Woche arbeite ich nun wieder angestellt - und werde diese Tatsache nutzen um mich endlich mal wieder gründlich durchchecken zu lassen!
Aber naja, die Essstörung ist eben da - ich verspüre keinerlei Sättigungsgefühl, ich nehme kein Gramm ab obwohl ich mich sehr gesund ernähre - aber eben zu viel... :-o
LG
Hilde
Nordlicht
07.06.2009, 20:29
Also, ich kenn mich mit heißen und kalten Knoten nich so aus, aber mußte von diesen Dingern nicht irgendwas entfernt werden? Da war doch irgendwas?
Davon ab, eine Sache wär dann noch interessant: hast du denn wegen der Schilddrüsenmalfunktion auch durchgängig Medikamente genommen? (Da du ja nicht so der Ärztefan bist...)
Eine Zeit lang ist es meist kein Problem mich an etwas zu halten - sobald ich aber merke dass meine Hosen lockerer werden - wird es für mich problematisch...
Hallo Hilde,
dieser Satz sagt eigentlich sehr viel aus, finde ich. Nämlich, daß Deine Seele (im Gegensatz zu Deinem Kopf und vielleicht auch Deinem Körper) gar nicht damit einverstanden ist, daß Du weniger wirst. Wurde darauf in einer der Therapien, die Du gemacht hast, einmal eingegangen?
Abgesehen davon würde ich die Abnehmversuche a la WW lassen - auf längere Sicht beschert Dir das immer nur noch zusätzliche Kilos. ;)
Biglady
Die bekannten Ernährungsgeschichten kennt ihr ja - derzeit kombiniere ich Schlank im Schlaf und Weight Watchers - aber was will ich machen - ich bin einfach "gestört" was mein Essverhalten angeht - seufz...
...ich nehme kein Gramm ab obwohl ich mich sehr gesund ernähre...
Hallo Biglady,
erst einmal ein ganZ herzliches Willkommen.
Ich habe zu den beiden obigen Sätzen von Dir, seit ich sie gelesen habe, immerzu einen Gedanken:
Ich glaube nicht, dass es eine gesunde Ernährung bedeutet, wenn man etwas nach der Vorschrift anderer Menschen tut. Woher soll dieser Mensch wissen, was genau Dein Körper braucht?
Das neue Lernen, zu spüren, was mein Körper will und braucht, ist jetzt mein Weg, nachdem ich alle möglichen Diäten (auch WW) durch habe. Habe abgenommen, mit vielen Vorschriften, viel Verzicht und Frust und habe, nachdem das nicht mehr ging, immer wieder zugenommen - und das dann meistens mehr, als ich vorher abgenommen hatte.
Tu Dir das nicht an.
Es muss sich etwas verändern bei mir - und irgndwie kommt der Klick im Hirn nicht wie er sollte. Eine Zeit lang ist es meist kein Problem mich an etwas zu halten - sobald ich aber merke dass meine Hosen lockerer werden - wird es für mich problematisch...
Kann es so sein?: Dadurch, dass du dich an irgendwelche Diätprogramme, "gesunde" Ernährung hältst etc., hast du das Gefühl, du bringst Opfer bzw. du schränkst dich ein. In dem Moment, wo du den ersten "Erfolg" merkst, kommt das Gefühl "Jippie! Jetzt darf ich mir wieder was gönnen!" Dank Jojo hast du aber bald mehr auf den Rippen als vorher. Folge: ein Teufelskreis.
Der einzige Weg wäre hier, einfach nicht mehr abnehmen zu wollen, also dich indirekt selbst zu überlisten. Keine Crash-Diäten, sondern allmählich die Ernährung umstellen, und jede Abnahme als willkommenen Nebeneffekt zu sehen, nicht als das Ziel an sich. Das Ziel muss sein: ich will mich wohl fühlen!
Ich will mich nicht gesund ernähren, weil "man" das so macht, weil ich abnehmen will, weil ich angeblich soundsolche Nährstoffe brauche.
Ich will mich aber gesund ernähren, weil mein Körper der einzige Mensch ist, den ich mein ganzes Leben lang habe, und ich ihn deshalb mit Qualität und Genuss verwöhnen will und ihn nicht mit Junkfood zumüllen oder mit Hunger quälen will.
Wo schlägst du nach einer Abnahme besonders zu? Pizza? Schokolade? Kuchen? Dann verzichte nicht total darauf, sondern gönn dir einmal die Woche (oder einmal am Tag) ganz gezielt etwas davon - ein Stück, nicht die ganze Torte. Zelebriere das. Nicht besinnungslos runterschlingen, sondern bewusst und intensiv. Meinetwegen mit Tischdecken, Kerzen, Tafelsilber pipapo. Und ohne schlechtes Gewissen!!!!! Dann kommt auch nicht dieses Jetzt-muss-ich-auf-alles-verzichten-Gefühl auf, das dann wieder überkompensiert werden muss. Und vielleicht passiert es dir so wie mir, dass manche Lebensmittel auf diese Weise gegessen gar nicht mehr schmecken, wie bei mir Kartoffelchips.
Aber als allererstes solltest du deine Schilddrüsenwerte checken lassen, denn nur wenn dein Gewicht nur vom Zuviel-Essen kommt, kannst du etwas dagegen tun.
Hiho!!
Also ich werd am Freitag zum Bluttest gehen - Schilddrüsenfunktionen! Oben hat jemand gefragt ob ich durchgängig Medis deswegen genommen habe - leider nein :cool2: ... irgendwann hab ichs gelassen - schäm..:-o
Aber ich muss wieder anfangen...
Ich laufe sonst Gefahr einen Kropf zu bekommen, und das will ich ja nu garnicht... seufz...
Ach ja, ich hab halt leider keinerlei Gefühl für das was ich brauche und was nicht - das ist echt ein Problem.
Ich esse eigentlich alles gerne - nur wenn ich länger wenig Fett oder wenig süß esse - dann bekomme ich eben Heißhunger drauf - auch wenn es im Vorfeld garnicht soooo der Verzicht war...
Mein Ziel ist schon immer mich wohl zu fühlen - ich wollte noch nie wirklich schlank sein. Nur was ich eben derzeit weiß - ich fühle mich total unwohl und vor allem - ich habe Schmerzen - und die kommen von keiner Schilddrüsengeschichte sondern von meinem Gewicht -seufz...
Etwas reduziert essen, ist echt schwierig. Eine Pizza - ist nunmal eine Pizza - und nur ein Stück - na was mach ich dann mit dem Rest? Der steht dann da im Ofen und wartet bis ich ihn esse... versteht ihr??
Therapeutisch wurde - obwohl ich IMMER mit meiner Essstörung zur Therapie ging - nie etwas bezüglich der Störung gearbeitet. Ich würde sagen, menschlich hat mir die Therapie viel gebracht - aber körperlich eben nicht....
Ich fühl mich einfach Kacke - wisst ihr.
Jetzt am Freitag zum Beispiel haben wir Betriebsausflug und ein total sportlicher Kollege hat es vorbereitet.
Erstmal 11 km wandern - und nicht nur grade Strecke und anschließend im Hochseilgarten herumklettern - klasse Sache für eine Schwergewichtige wie mich.
Derzeit hab ich solche Schmerzen dass ich nicht wirklich viel laufen kann - mit meinen Hunden spiele ich viel auf einer Wiese und gehe so lange und so weit wie ich kann und kann sie glücklicherweise so auspowern - aber elf km am Stück und dann noch Berg und Tal - keine Chance.
Und Hochseilgarten?? Liebend gerne - aber wie peinlich ist das wenn ich nicht in das Haltegeschirr passe und mich anstatt einer - drei Leute sichern müssen???
Mist ist das!! Anschließend grillen wir, klar komm ich da dazu - aber das passt ja dann auch wieder VOLL ins Klischee.. heul... am Liebsten würd ich ganz daheim bleiben - aber ich bin erst seid einer Woche da im Team und möchte die netten Kontakte ja eigentlich festigen....
Wie ichs dreh und wende - es ist MIST!
LG
Hilde
Hiho!!
Ach ja, ich hab halt leider keinerlei Gefühl für das was ich brauche und was nicht - das ist echt ein Problem.
Das mit dem nicht fühlen/wissen, was man braucht, das kenne ich auch. Durch all die Diäten hat der Körper es verlernt und muss erst langsam wieder zurück geführt werden. Da ist Geduld und ziemliches in sich horchen angesagt. Zurzeit will mein Körper Tomaten! Schon seit Tagen. Das hätte ich früher gar nicht wahr genommen, weil ich ja fast immer nach (Diät-)Vorschrift gegessen habe.
Ich esse eigentlich alles gerne - nur wenn ich länger wenig Fett oder wenig süß esse - dann bekomme ich eben Heißhunger drauf - auch wenn es im Vorfeld garnicht soooo der Verzicht war...
Auch das kenne ich phasenweise.
Manchmal muss dann halt auch die Vernunft sprechen, denn wenn ich genau weiß, dass z.B. eine ganze Tafel Schokolade nicht das Gelbe vom Ei ist, dann ist es eben "nur" zunächst eine halbe Tafel, oder eine viertel Tafel. Es kommt allerdings auch hier, wie bei den ganz fetten Sachen auf die Häufigkeit an. Manchmal überkommt mich ein Japp nach ganz stinknormalen Pommes und da ich die nicht wöchentlich esse, esse ich sie dann aber ruhig auch mal.
Mein Ziel ist schon immer mich wohl zu fühlen - ich wollte noch nie wirklich schlank sein. Nur was ich eben derzeit weiß - ich fühle mich total unwohl und vor allem - ich habe Schmerzen - und die kommen von keiner Schilddrüsengeschichte sondern von meinem Gewicht -seufz...
Ich glaube, hier denkst Du verkehrt herum.
Eine Unterfunktion bedeutet so viel ich weiß, immer eine Gewichtszunahme. Und erst dann kommen ja die Probleme, die sich wegen des zu hohen Gewichtes einstellen. Insofern kommen die Schmerzen eben doch indirekt durch die Schilddrüsenproblematik.
Etwas reduziert essen, ist echt schwierig. Eine Pizza - ist nunmal eine Pizza - und nur ein Stück - na was mach ich dann mit dem Rest? Der steht dann da im Ofen und wartet bis ich ihn esse... versteht ihr??
Doch, doch, das geht!
Entweder, wenn man die Pizza selber macht und friert sich kleine Porionen ein, oder man kauft diese Pakete mit kleinen Stücken Pizza und friert dann nach Entnahme eines oder zwei Stückchen des Rest ein.
Jetzt am Freitag zum Beispiel haben wir Betriebsausflug und ein total sportlicher Kollege hat es vorbereitet.
Erstmal 11 km wandern - und nicht nur grade Strecke und anschließend im Hochseilgarten herumklettern - klasse Sache für eine Schwergewichtige wie mich.
Derzeit hab ich solche Schmerzen dass ich nicht wirklich viel laufen kann - mit meinen Hunden spiele ich viel auf einer Wiese und gehe so lange und so weit wie ich kann und kann sie glücklicherweise so auspowern - aber elf km am Stück und dann noch Berg und Tal - keine Chance.
Und Hochseilgarten?? Liebend gerne - aber wie peinlich ist das wenn ich nicht in das Haltegeschirr passe und mich anstatt einer - drei Leute sichern müssen???
Mist ist das!! Anschließend grillen wir, klar komm ich da dazu - aber das passt ja dann auch wieder VOLL ins Klischee.. heul... am Liebsten würd ich ganz daheim bleiben - aber ich bin erst seid einer Woche da im Team und möchte die netten Kontakte ja eigentlich festigen....
Wie ichs dreh und wende - es ist MIST!
LG
Hilde
Gerade jetzt am Samstag stand ich ungefähr vor dem gleichen Problem, nur, dass es für mich kein Problem war.
Bei der Besprechung hieß es, dass eine Radtour geplant ist. Zielort ca. 28 km entfernt. Also ca. 56 km hin und zurück. Dort schön essen, dann ein Spaziergang von etlichen Kilometern zu einem bestimmten Cafe.
Da ich gerade langsam wieder mit dem radeln beginne, weiß ich aus dieser Erfahrung, das solche Entfernungen noch zu viel für mich sind. Also habe ich sogleich klar und deutlich gesagt, dass ich gern dabei bin, zum Zielort jedoch mit dem Auto kommen werde und falls es noch andere gibt, die auch nicht so weit radeln mögen oder können, hätte ich noch Plätze frei. Schwuppdiwupp hoben sich die Finger und die Zahl derer, die sich diese Tour letztendlich mit dem Auto machten, was bedeutend höher, als die die radeln wollten.
Tja- und der lange Spaziergang hat sich zu einem kleinen Spaziergang gewandelt, da auch da Stimmen laut wurden, die deutlich machten (auch ich) dass es nicht so weit geht zu Fuß.
Und was war das Problem? Es gab keins.
Die die radeln wollten radelten, die die nicht konnten oder wollten fuhren mit dem Auto. Und so wurde es ein für alle schöner Tag.
Mache es Dir nicht schwerer, als es ist. Sag, was los ist. Du bist zurzeit gesundheitlich zu solchen Dingen nicht in der Lage. Fertig!
ich habe Schmerzen - und die kommen von keiner Schilddrüsengeschichte sondern von meinem Gewicht -seufz...
Ich fürchte, da irrst Du Dich unter Umständen.
Ich leide seit etlichen Jahren an Hashimoto-Thyreoiditis (autoimmune Unterfunktion) und habe sehr schlimme Zeiten mit fast unerträglichen Schmerzen vor allem in den Gelenken, aber auch in der Muskulatur hinter mir.
Orthopädisch konnte nicht so richtig was festgestellt werden - es gibt zwar leichte Arthrose in den Fingergelenken, aber die konnte man nun echt nicht auf das Übergewicht schieben :rolleyes:
Nachgelassen haben die Schmerzen erst, nachdem meine Schilddrüse gut eingestellt wurde (und dann hats auch noch recht lange gedauert bis ich eine Besserung spürte).
Nun merke ich ganz gut anhand wiederkehrender Beschwerden, wenn ich wieder einen Schub vom Hashimoto hab und meine Dosis überprüfen muss.
Du solltest also ganz dringend Deine Schilddrüse gut einstellen lassen - am besten nicht beim Hausarzt, sondern bei einem Spezialisten. Da bei Dir schon Knoten bekannt sind, ist wohl auch ein Szinti anzuraten.
Hiho!
Puh - ganz ehrlich - ihr macht mir echt Mut - danke.
Ich fühl mich ständig so schrecklich schuldig an diesem Scheißgewicht.... und ich denke das einzige was ich mir in den letzten Jahren zu Schulden hab kommen lassen ist, dass ich nicht beim Doc war - wird absolut nachgeholt - die Blutwerte sind der erste Schritt.
Dass meine Schilddrüse total mies funktioniert - dafür sprechen auch meine starken Stimmungsschwankungen. Ich bin ratzfatz von der Rolle - aggressiv oder depressiv - schrecklich. Und so viel ich weiß sind das auch eindeutige Symptome?
@Darcy - ich habe grade mal Wikipedia nach der Hashimoto-Thyreoiditis befragt und bin erschrocken. Die zweite Phase der Erkrankung und die Symptome dazu passen schon sehr klar eigentlich...hm...
Oh Mann, ich bin sehr gespannt ob ich da wirklich was ernsthaft verbummelt habe...
Das mit den Spezialisten ist garnicht so unproblematisch hier - ich lebe in dunkelster Pampa und bis zum nächsten spezialisierten Arzt fahre ich knapp zwei Stunden. Aber wenn meine Hausärztin die recht gut ausgestattet ist etwas in der Art andeutet - nehme ich das auf alle Fälle in Kauf. Und ich werd ihr die These Hashimoto-Thyreoiditis mal vor die Nase halten - mal schaun was sie meint. Sie ist eigentlich sehr offen... und bereit weiter zu denken...
@Itme - dein Beitrag gefällt mir sehr gut. Du hast total recht - letztendlich in allem was du schreibst.
Ich muss mich einfach wieder auf den Weg machen - wie hart es ist wisst ihr ja zum Glück auch....
Das mit dem Ausflug am Freitag - lach - ja, ich habe meiner Leiterin ganz offen gesagt was Sache ist und sie versteht mich gut. Sie meinte, wenn sie vorher gewußt hätte was der Kollege da plant, hätte sie eingegriffen, sie dachte er ist da etwas sensibler was die Mitkollegen angeht.
Aber für den Kollegen ist das alles ein Klacks - er ist wirklich supersportlich. Witzigerweise habe ich ihm gegenüber aber null Komplexe - seid ich weiß dass er eine durchaus recht mollige Frau hat - und er sich gerade meiner Einstellung gegenüber (hatte mehrere Mitbewerberinnen) sehr positiv geäußert hatte :applaus: - von daher denkt vermutlich er sich am wenigsten etwas dabei wenn ich die "Turnübungen" nicht mitmache...lach...
LG
Hilde
PS: ich kann leider nur abends ins Forum schauen, daher bitte nicht traurig sein wenn ich länger mal nicht antworte
Manchmal muss dann halt auch die Vernunft sprechen, denn wenn ich genau weiß, dass z.B. eine ganze Tafel Schokolade nicht das Gelbe vom Ei ist, dann ist es eben "nur" zunächst eine halbe Tafel, oder eine viertel Tafel.Das funktioniert aber nur, wenn Du keine Eßstörung hast, Itsme. Für mich war es früher absolut unmöglich (und kommt auch heute kaum vor), eine offene Packung/Tafel Schokolade zu haben. Geht einfach nicht. Die Vernunft hat mir da leider gar nix zu sagen.:seufz:
Das funktioniert aber nur, wenn Du keine Eßstörung hast, Itsme. Für mich war es früher absolut unmöglich (und kommt auch heute kaum vor), eine offene Packung/Tafel Schokolade zu haben. Geht einfach nicht. Die Vernunft hat mir da leider gar nix zu sagen.:seufz:
Ja, Du hast natürlich Recht. Den Schuh ziehe ich mir ganz an, denn das wurde mir erst später, als ich das längst geschrieben hatte, bewusst. Ich hatte das zum Zeitpunkt des Schreibens nicht bedacht.
Baerenland
09.06.2009, 13:49
Was mir bei solchen Freßattacken half--die kleine Tafel Schokolade (die gibts auch im Penny)---da kann ich dann sagen:Puh, ich hab ne Tafel gegessen--aber in wirklichkeit war es dann doch weniger, und ich werde nicht dazu verleitet, mehr davon zu essen. Oder die kleinen Haribo-Packungen, wo nur so 10 Gummibärchen drin sind. Hat jedenfalls bei mir geholfen--ich war als fast am Verzweifeln, weil ich so viel rumfummeln musste, dass der FA irgendwann sich gelegt hat....
Die kleinen Tütchen nehm ich auch mit zur Arbeit....da werde ich nicht verführt von den 200 g Packungen.
LG
Bärli
Hi Ihrs,
@Bärli - ich kann mir einfach nix einreden - funzt nicht. Wenn ich ein Täfelchen Schoki esse ist es eben keine Tafel - und ein Tütchen ist keine Tüte....ggg
Ne, da streikt mein Hirn...
Ich geh kommenden Donnerstag erstmal zu meiner Ärztin, ich denke einfach dass zusätzlich gesundheitlich Einiges im Argen liegt.
Mal schaun - dann seh ich weiter...
LG
Hilde
MimiMurks
12.06.2009, 12:32
Hallo Biglady,
unser letzter Betriebsausflug ging auch in den Hochseilgarten - allerdings wurde niemand dafür zwangsverhaftet. Da ich aber unbedingt dabeisein wollte, um den Kollegen beim Klettern zuzuschauen, hab' ich an dem Tag mit der Digicam viele Photos geschossen. So hatten wir alle während des Kletterns und anschliessend beim Anschauen der Bilder unseren Spaß.
Gruß
Mimi
Ich glaube, hier denkst Du verkehrt herum.
Eine Unterfunktion bedeutet so viel ich weiß, immer eine Gewichtszunahme. Und erst dann kommen ja die Probleme, die sich wegen des zu hohen Gewichtes einstellen. Insofern kommen die Schmerzen eben doch indirekt durch die Schilddrüsenproblematik.
... muss wohl doch nicht immer der Fall sein. Bei mir wurde vor 6 Jahren Unterfunktion festgestellt... das Gewicht war vorher konstant und ist seitdem konstant. Der Arzt hat sich damals auch gewundert ;)
LG
LOF
... muss wohl doch nicht immer der Fall sein. Bei mir wurde vor 6 Jahren Unterfunktion festgestellt... das Gewicht war vorher konstant und ist seitdem konstant. Der Arzt hat sich damals auch gewundert ;)
LG
LOF
So war es bei meiner Nachbarin auch, LOF. Allerdings hate sie das Glück, dass die U-Funktion wirklich frühzeitig erkannt wurde.
Wie war das bei Dir?
So war es bei meiner Nachbarin auch, LOF. Allerdings hate sie das Glück, dass die U-Funktion wirklich frühzeitig erkannt wurde.
Wie war das bei Dir?
Hmm... schwierig zu beantworten. Als Kind wurde bei mir erstmal das Gegenteil, sprich Überfunktion diagnostiziert und ich musste Jodtabletten schlucken. Irgendwann schlief das dann jedoch ein und ich hab mich bestimmt 10 Jahre nicht mehr um meine Schilddrüse gekümmert.
Irgendwann fiel mir dann wieder ein, "dass da doch mal was war" und dass ich mich vielleicht mal wieder genauer durchchecken lassen sollte, schließlich ist mit der Schilddrüse nicht zu spaßen. Ich könnte jedoch nicht bewusst sagen, dass ich an irgendwelchen Beschwerden litt.
Trotzdem wurde dann gleich Hashimoto festgestellt und meine Schilddrüsenwerte waren recht bedenklich. Ich hab mich dann relativ rasch auf L-Thyroxin 125 eingependelt... seit einem Vierteljahr experimentiere ich mit 137 1/2, um den TH-Wert noch genauer einzustellen.
LG
LOF
Vielleicht ist das mit dem Gewicht auch einfach nur Zufall ... grad bei Hashimoto gibt es so viele diffuse Symptome ...
Hiho!
Ich habe also eine massive Unterfunktion laut Blutuntersuchung. Ultraschall konnte noch keiner gemacht werden weil man laut meiner HA garnichts sehen würde derzeit da alles so entzündet ist...
Jetzt muss ich täglich L-Thyrox 125 mg nehmen.
Meine HA meinte, ich soll direkt die volle Dosis nehmen - hm. Ich mach das nun seid letzten Donnerstag und fühle auch nix Negatives, gut etwas Dünnpfiff habe ich bekommen, aber sonst gehts mir ganz gut.
Ich hab nur verschiedentlich gelesen dass man die Medis eigentlich einschleichen soll - hm...
Ich muss in vier Wochen zum nächsten Bluttest. Bin mal gespannt.
Abnehmen kann ich mir derzeit vermutlich noch abschminken, jetzt muss sich das vermutlich erstmal regulieren, oder?
Vor lauter lauter hab ich mir die Blutwerte nicht kopieren lassen, muss ich das nächste Mal machen...
LG
Hilde
Bist Du denn nun auf Hashimoto getestet worden oder nur auf "Unterfunktion"?
Wurde nur das TSH bestimmt oder auch freies T3 und T4 sowie Antikörper?
Wie kommt Deine Hausärztin darauf, dass "alles entzündet" ist?
Ich wohn übrigens auch in der Pampa und fahre locker 'ne Stunde bis zum nächsten Endokrinologen - aber dass muss es einem halt wert sein, zumal ALLES, wirklich ALLES an der Schilddrüse hängt, nicht nur das dämliche Gewicht, dessen Reduktion Du jetzt mal vergessen solltest, bis gesundheitlich alles abgeklärt ist.
Wanderer
09.07.2009, 14:08
Hiho!
Puh - ganz ehrlich - ihr macht mir echt Mut - danke.
Ich fühl mich ständig so schrecklich schuldig an diesem Scheißgewicht.... und ich denke das einzige was ich mir in den letzten Jahren zu Schulden hab kommen lassen ist, dass ich nicht beim Doc war - wird absolut nachgeholt - die Blutwerte sind der erste Schritt.
Hallo Biglady, ich bin zwar neu hier und ein Kerl, aber ich habe mich auch zwischen 170-180 eingependelt (inzwischen wieder bei 164) und weiß in etwa wovon du hier redest.
Natürlich ist es unsinn Schuldgefühle zu entwickeln, nur dafür dass man Dick ist. Das ist finde ich der völlig falsche Ansatz.
Viel wichtiger ist was du über dich und deinen Körper denkst und wie du mit Ihm lebst. Ich denke z.B. oft in die Zukunft. Wie wäre mein Leben, wenn ich nicht so wäre wie ich bin. Ich schaue es mir auch an und male mir aus, was ich alles wieder machen könnte und ob es denn wieder mehr Spaß machen würde. Ich glaube man braucht eine wirklich gute Motivation. Das ist die Grundvoraussetzung. Und du bist immer noch jung - so wie ich mit meinen 33 Jahren (ich fühle mich zumindest so) - und hast noch viel vor Dir.
Ich bin gerade wieder (leider schon zum zweiten Mal seit meiner Zunahme) in einem Zustand, wo ich mein Gewicht nicht mehr möchte - es einfach nicht mehr sehen kann. Das Schwierige ist viele Monate durchzuhalten, um auch nur einigermaßen in normale Gewichtsbereiche vorzudringen. Ich will das diesesmal so machen:
* Ich denke jeden Tag mindestens einmal darüber nach wie es wäre nicht mehr so viel zu wiegen.
* Dabei denke ich auch an meine Kinder und was diese von mir hätten wenn ich mehr mit Ihnen an der frischen Luft wäre.
* Ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten und an Orten, wo sonst keiner ist oder alternativ mit einem Bekannten 3 mal die Woche Sport zu treiben.
* Ich schaue mir jeden Tag ein Foto aus meinen besten und meinen schlechtesten Zeiten an - am besten ein Nacktfoto, wenn man soetwas hat.
* Ich gebe mir Etappen vor (z.B. immer 10 kg-Marken), die ich ohne Probleme erreichen kann, auch wenn ich nicht ständig hungere, sondern mich im Rahmen der normalen Ernährung bewege.
* Und das absolut Wichtigste: Ich kaufe Dinge, von denen ich weiß dass Sie dick machen erst gar nicht ein. Was nicht im Hause ist wird nicht gegessen, weil man keine Lust hat deswegen extra nochmals einkaufen zu gehen.
Aber bitte den Kopf hoch. So niedergeschlagen magst du dich selbst bestimmt nicht wirklich. Ich glaube fest, dass es aus deinem innersten Wunsch kommen muss, dass es eine Überzeugung werden muss es zu schaffen, das ist der Klick zumindest bei mir. Stell dir nicht andere vor wie gut Sie aussehen, sondern denke daran wie viel besser du aussehen wirst als du ohnehin schon aussiehst und wie viel besser du dich fühlen würdest. Leg dich in einer ruhigen Minute hin und denke daran. Denke daran wieviel Spaß sex machen kann und wie du mit vielen anderen Menschen lachst. Es gibt Antrieb und Mut weiterzumachen. Ich wiederhole das immer wenn ich mal wieder Lust habe mich im Kühlschrank zu verlieren - ich laufe am Kühlschrank vorbei, setze mich in eine ruhige Ecke und sinniere. Denke nicht daran wie schön es damals war und wie schlecht alles heute ist. Es kann wieder so werden.
Wanderer
Denke nicht daran wie schön es damals war und wie schlecht alles heute ist.
Wären diese und Deine anderen Worte für mich gedacht, würde ich dies sagen:
"Damals", als ich mich mit meinen Gewicht verrückt gemacht habe, habe ich so vieles verpasst, was ich hätte an Schönem erleben und sehen können, weil ich mich viel zu viel mit dem Kampf um eine geringeres Gewicht befasst habe. ich habe mein Leben auf schlanke Zeiten verschoben...
Heute bin ich dick und um sehr vieles zufriedener und glücklicher, denn in meinem Kopf geistert nicht dauernd der Gedanke, dass das Leben erst dann gut und schön und spannend und was weiß ich, wird, wenn ich schlanker bin. Ich lebe jetzt.
Mir gehen noch so viele Gedanken zu Deinem State durch den Kopf... aber leider stehe ich geade sehr unter Zeitdruck.
Ich weiß, Du meinst es nett und freundlich, aber mir streuben sich die Haare...
Ich weiß, Du meinst es nett und freundlich, aber mir streuben sich die Haare...
Mir auch. Was sollen diese Diät"tipps" hier??? :eek: :kratzen:
Nichts davon ist wirklich auf Dauer hilfreich, wenn der Körper krank ist und man ihm nicht die Hilfe gibt, die er braucht.
Denke daran wieviel Spaß sex machen kann und wie du mit vielen anderen Menschen lachst.
Warum sollte man dafür abnehmen müssen?:batsch:
Solche "Tipps" sorgen nur dafür, dass man sein Leben auf später verschiebt. Wie Itsme völlig richtig schreibt, ist das der falsche Weg!
Wanderer
09.07.2009, 14:59
Wanderer
Mir gehen noch so viele Gedanken zu Deinem State durch den Kopf... aber leider stehe ich geade sehr unter Zeitdruck.
Ich weiß, Du meinst es nett und freundlich, aber mir streuben sich die Haare...
OK, es war meine Sichtweise, und diese ist auch noch geboren aus meiner momentanen Situation und einer gewissen neuen Selbsterkenntnis heraus und mit einer portion Selbstkritik. Ich bin mit meinen ehemaligen 180 kg, inzwischen so um 164 kg wirklich kein Leichtgewicht, und jeder geht anders damit um. Du hast absolut recht wenn man das Leben JETZT sofort geniessen muss, denn das Leben ist viel zu kurz um es zu verschieben. Das ist vollkommen richtig und ich habe es in meinem Post vollkommen ignoriert - das geht an dich Biglady. Du bist gut so wie du bist.
Es ist auch nicht schön zu hören, dass du, Itsme, viele gute Jahre geopfert hast um krampfhaft abzunehmen. Es kostet viel Kraft sich nur auf das Abnehmen zu konzentrieren, und ja man wird nicht automatisch ein besserer Mensch danach und man bekommt nicht automatisch Freunde und ein besseres Leben. Freundschaft und Spaß ist eine Charaktersache.
Aber um diesen "Klick" zu bekommen, den Biglady angesprochen hat und den sie sich vielleicht auch so wünscht wie ich mir Ihn wünsche reicht das wahrscheinlich nicht aus. Ich will auch nicht sagen, dass man da nicht richtig anpacken muss, denn es ist wirklich ein weiter anstrengender Weg... der auch nach erreichen des Ziels noch nicht zu Ende ist. Ich bin davon überzeugt man kann es angehen und dennoch seine Lebensfreude behalten und seine Freunde, das eine schließt das andere nicht aus.
Ich muss sagen ich persönlich habe nicht so viele Freunde und bin daher wahrscheinlich ein nicht so lebensfroher und charakterlich starker Mensch wie manch anderer hier im Forum, aber ich weiß dass mich mein Gewicht ganz stark belastet und hoffe damit vielleicht auch, dass bei mir eine geistige Barriere fällt... ich war nämlich nicht immer so isoliert - ganz im Gegenteil. Das hat sich erst mit meiner Arbeit, ein wenig durch meine Familie... und ganz bestimmt auch mit meinen schlechten Gefühl über mein Gewicht so ergeben.
Es tut mir leid, wenn ich euch hier mit meinen Äußerungen enttäusche oder zu offen bin. Ihr müsst es nur sagen und ich höre damit auf.
Es tut mir leid, wenn ich euch hier mit meinen Äußerungen enttäusche oder zu offen bin. Ihr müsst es nur sagen und ich höre damit auf.
Also mich enttäuschst Du nicht und mir bist Du nicht zu offen. Im Gegenteil, ich finde es gut, dass Du schreibs, was Du denkst.
Ich verstehe Deine Gedanken sogar sehr gut, denn ich habe in vielem ähnlich gedacht.
Es war, als lebten zwei Menschen in mir: Familiär und beruflich war ich recht selbstbewusst und auch recht erfolgreich. Ging es aber zu Partys oder so mal zum tanzen in die Disco, war ich immer unsicher und das ausschließlich wegen meiner Figur. Man bedenke, dass ich damals so um die 65-70 Kilo wog und schon da diese ewigen Diäten und Bilder von dünnen Frauen in den Medien vorherrschten und sich als Vorbild ins Gehirn geschlichen hatten. Ich war kerngesund, beweglich und hätte sehr zufrieden sein können. Aber meine Oberschenkel und mein Po waren dicker als das, was uns da als "schön" vorgekaukelt wurde...
Wie dumm war ich doch nur!
Das ist das, was ich meine: Anstatt fröhlich und frei zu sein, war ich innerlich sehr gehemmt. Und weshalb? Weil ich glaubte zu dick zu sein!
Eigentlich müsste ich im Vergleich zu damals, heute mit einem Ganzkörpersack herum laufen, denn jetzt bin ich wirklich dick. Aber ich tu's nicht. Ich kleide mich gern schick - nach meinem Geschmack - ich finde mich an manchen Tagen sogar schön - an anderen eher nicht, aber das hat was mit Schwankungen zu tun, die jeder kennt, egal, ob dick oder dünn. Aber vor allem bin ich wirklich selbstbewusst und zufrieden.
Natürlich mag ich - wie alle Menschen - manche Äußerlichkeiten an mir nicht so sehr. Könnte ich an mir herum modellieren, ich würde schon einiges verändern. Aber es ist irgendwo ganz hinten - nicht so wichtig. Wichtig ist mir, raus zu gehen, ins Cafe, ins Theater, mit Freunden oder allein, Rad zu fahren, die Natur zu sehen und zu genießen, meine Arbeit gern zu tun und mich über vieles zu freuen. Tausend schöne Dinge gibt es für mich - ganz unabhängig von meinem Gewicht!
Manches kann ich zurzeit nicht so gut, anderes kann ich und das tue ich. Ich freue mich über das, was ich kann, anstatt mich die ganze Zeit über das zu ärgern, was ich nicht kann. Natürlich gibt es aber auch diese Momente, in denen ich mich darüber ärgere, was ich nicht mehr so kann... Aber die halten nicht mehr lange an, weil ich mich entsinne, was ich mir versagt und versauert habe, weil meine Gedanken über mich, mich behindert haben. Viel mehr, als irgendwelche Einschränkungen es aufgrund irgend eines Gewichtes dies vermögen. Ich will nicht wieder in einigen Jahren, im Rückblick über mich sagen, ich habe so viel mit unnützen Gedanken vertan.
Dein Gewicht ist nur ein kleiner Teil dessen, was Dich ausmacht. Wenn Du diesen Teil ändern willst und dies auf gesundem Wege kannst, dann versuche es. Aber während all dieser Zeit, vergiss das Leben/Lachen/Lieben/die Freude und Deinen eigenen Wert - egal wie viel Du wiegst, nicht.
Itsme: :applaus:
Das hast du wunderbar ausgedrückt!
Wenn ich daran denke, was ich mir an Lebensfreude versagt habe, nur weil ich mir eingebildet habe, ich wäre zu dick (und das mit Kleidergröße 36!)...
Sicher wäre es herrlich, wieder so leichtfüßig durchs Leben zu gehen. Aber irgendwie hat das Schlanksein nicht mehr diese absolute Priorität, und mit dem doppelten Gewicht fühle ich mich doppelt so gut.
Was Wanderer vorschlägt, diese Konzentration aufs Abnehmen, funktioniert leider nicht, jedenfalls nicht auf Dauer. Zumindest bei mir war auf diese Methode eine Abnahme im 2stelligen Bereich nicht von Dauer.
Übergewicht hat immer eine Ursache. In der Regel (organische Ursachen klammere ich jetzt mal aus) kommt es durch Zu-Viel-Essen. Aber warum esse ich zuviel? Das ist doch der Knackpunkt. Wenn ich den Grund herausfinde, kann ich daran arbeiten, eine Alternative zu finden, dann muss ich nicht mehr zuviel essen. Wenn mich die Fressanfälle im Griff haben, wenn ich die Kontrolle verliere, dann hat das Unterbewusstsein das Kommando. Aber was will es von mir?
Wenn ich nur vom Kopf her abnehmen "will", hat meine Seele immer noch Hunger, und der nächste Rückfall samt Jojo ist garantiert.
Nordlicht
09.07.2009, 19:32
Hm, dieses "inder REgel kommt es [das Dicksein] ... durch zu viel Essen" empfinde ich nicht so. Es gibt immer einen Grund, und der ist meist eben nicht einfach nur "zu viel Essen". Ob es nun im seelischen Bereich oder im physischen Bereich des Körpers liegt, oder gar in beiden Bereichen, das läßt sich herausfinden.
Und auch Veranlagung, Gene, spielen ihre Rolle - das gehört mit in den physischen Bereich.
Es reicht doch schon, wenn man viel Stress hat, zum Beispiel durch viel Arbeit und Disharmonie im Privatleben. Das kann den Cortisolspiegel stark anheben - was wiederum normalerweise dicker macht. Oder man kann Depressionen kriegen - wieder Streß. Oder auch Eßstörungen, verbunden mit Depris oder Streß. Man ißt bei einer Eßstörung dann zu viel, aber halt wegen der Eßstörung, weil man krank ist. Unter normalen Bedingungen würde man das nicht tun.
Diese ganzen vielen Gründe, die wir in dem entsprechenden Thread gesammelt haben... die sprechen in meinen Augen entschieden dagegen, dass es am simplen Rezept "zu viel gegessen" liegt. Und ich bin zusätzlich der Meinung, dass man eher zu Anfang ein empfindliches Sollgewicht hat. Wenn man nun meint, dass das Sollgewicht zu hoch ist und man es manipuliert (durch Diät), wird das Sollgewicht eher höher, weil der Körper sich an die schlechten Lebensbedingungen anpaßt und "vorsorgt". Also paßt da dann eher nicht der Grund "zu viel gegessen", sondern "phasenweise zu wenig gegessen"...
Ich bin an sich der Meinung, dass gerade hier im Forum, wo sich für die Thematik sensibilisiert wird, dass diese Pauschalursache "zu viel Essen" ein wenig differenzierter betrachtet wird. In letzter Zeit hatte ich vermehrt den Eindruck, wie wenn diverse Pauschalaussagen doch wieder kräftig durchkommen - zumindest an einigen Stellen... Deshalb wohl auch von meiner Seite aus dieser Spontan-Exkurs. :cool:
Gruß
Dani
Wenn du mein Posting genau gelesen hättest, würdest du erkennen, dass ich ganz genau deine Meinung vertrete. Zuviel Essen hat immer einen Grund, aber der ist oft überdeckt. Und nur wenn ich die tiefere(n) Ursache(n) angehe, muss ich nicht mehr zuviel Essen.
Wer lesen kann, ist im Vorteil.
Aber auch das zu wenig essen macht - wie Nordlicht beschrieb - dick.
Der Körper schaltet auf Sparflamme, verbrennt viel weniger und sobald man wieder anfängt normal zu essen, nimmt man schon davon zu.
Nach jeder Mangelernährung wird der Körper also empfänglicher dafür, weitere Kilos an sich zu horten und weniger zu verbrennen.
Das ist mit einer der Gründe, warum man nach jeder Diät dicker als vorher ist.
Die Erzählung "Sie und ihr Körper" ist meiner Meinung nach wirklich gelungen und zeigt klar auf, was bei einer Diät im Körper geschieht.
Ich hoffe, ich darf den Link dazu posten:
http://www.aiqum.de/forum/top-thema-sie-und-ihr-koerper_t14030.html
Hummelchen
10.07.2009, 11:12
Wenn du mein Posting genau gelesen hättest, würdest du erkennen, dass ich ganz genau deine Meinung vertrete. Zuviel Essen hat immer einen Grund, aber der ist oft überdeckt. Und nur wenn ich die tiefere(n) Ursache(n) angehe, muss ich nicht mehr zuviel Essen.
Wer lesen kann, ist im Vorteil.
Jetzt unterstellst Du aber schon wieder, dass Übergewicht per se durch zuviel Essen kommt
Ich habe organische Ursachen explizit mal beiseite gelassen (Lesen!). Und in allen übrigen Fällen kommt Übergewicht von zuviel Essen. Woher sonst? Wenn ich genetisch so gestrickt bin, dass mir 1000 kcal zum Leben reichen, dann sind 1800 kcal eben zuviel. Das muss ich aber wissen, und dann kann ich mich darauf einstellen oder nicht.
Übergewicht hat auch nicht per se rein organische Ursachen. Das zu behaupten hieße die Augen vor Tatsachen zu verschließen.
Vielleicht sollten wir hier ein paar Begriffe klären: unter "organischen Ursachen" verstehe ich z.B. eine Hashimoto-Erkrankung, also rein physische Ursachen. Die sind durch entsprechende Behandlung mehr oder weniger erfolgreich in den Griff zu kriegen.
Wenn ich aufgrund einer psychischen Störung oder Erkrankung (z.B. Panikattacken, Depressionen, Stress) zwanghaft zuviel esse, ist das trotzdem zuviel gegenüber meinem Energiebedarf. Sonst würde ich ja nicht zunehmen. Das ist zwar krank, aber nicht organisch.
Jetzt wiederhole ich mich: nur wenn ich an die tieferen unbewussten Ursachen gehe, kann ich etwas gegen den übermächtigen Zwang zu essen tun. Deshalb rate ich Wanderer ja auch von seinem geplanten Vorgehen (sich zusammenreißen, Diät machen, sich zwingen, weniger zu essen) ab. Weil das eben sein Problem nur verschärfen würde, dank Jojo, aber in keinster Weise auf Dauer wäre. Ich habe keinesfalls irgendeiner Mangel-Diät das Wort geredet - ganz im Gegenteil - oder behauptet, jede/r Dicke frisst aus Spass an der Freud so vor sich hin und müsste nur weniger essen, dann wär alles paletti.
Drücke ich mich so unklar aus?
Nordlicht
10.07.2009, 14:54
Drücke ich mich so unklar aus?
Für mich z.B. offenbar schon, sonst hätte ich meinen Beitrag ja nicht geschrieben... ;)
Davon ab kann Zunahme durch Streß durchaus auch eine organische Ursache sein - der Cortisolspiegel erhöht sich und man wird dicker, ohne mehr zu essen (mal ganz einfach und banal ausgedrückt).
Auch zu dem Absatz, in welchem du davon schreibst, daß, wenn man nur 1000kcal zum Leben braucht und man 2800kcal isst, dass die 1800kcal "zu viel" sind - da stimme ich dir nicht zu. Wenn mein vom Köroer bestimmtes Sollgewicht im Übergewichtsbereich liegt und ich die 2800kcal brauche, um es zu erreichen, sind sie definitiv nicht zu viel (auch wenn ich mit dem Sollgewicht vielleicht nicht einverstanden bin). Und solang man gesund ist, wird der Körper nicht mehr einfordern als er braucht, also wird er 2800kcal brauchen, wenn er sie einfordert, und ich nehme sie zu mir. Über mögliches Überleben mit 1000kcal lasse ich mich nicht aus, da ich davon ausgehe, dass die Zahlen hypothetisch sind. ;)
Ich lese und sehe und höre einfach oft, dass andere einfach weniger essen, damit sie schlank sind, obwohl es ihnen nicht zusagt, so wenig zu essen. Und demnach "halten" sie das weniger essen auch "nicht durch"... denn der Körper fordert, dass sich das Gewicht im Sollbereich einpendelt.
Daher gibt es für mich vom Grundsatz her erstmal kein "zuviel essen", sondern eher äußere und/oder innere Zwänge, bei denen man entscheiden kann, wie man mit ihnen umgeht...
Wenn man sich die ganzen Diätkarrieren anschaut, müßte der Satz eher anders lauten: "In der Regel (außer es sind organische Ursachen) entsteht Übergewicht durch Diäten bzw. zuwenig Essen..." (so sehr viele Binge Eater gibt es nämlich denn denke ich doch nicht, dass sie die Regel ausmachen würden).
Vielleicht sind die Unterschiede in unseren Auffassungen nun klarer? :)
Gruß
Dani
Hummelchen
10.07.2009, 19:33
Ich habe organische Ursachen explizit mal beiseite gelassen (Lesen!). Und in allen übrigen Fällen kommt Übergewicht von zuviel Essen. Woher sonst?
Das ist lediglich deine persönliche Meinung!
Ich arbeite in der medizinischen Forschung und habe auch mit Ärzten zu tun, die im Bereich Adipositas forschen. Von diesen bekomme ich zu hören, dass man über die Gründe von Übergewicht (gerade dem massiven) so gut wie gar nichts weiß. Und dass es sehr oft eben nicht einfach an einem zuviel an Essen liegt!
Also bitte nicht immer von sich auf andere schließen und subjektive Erfahrungen als objektive Tatsachen darstellen.
LG
Hummelchen
Sonnenkuss
11.07.2009, 09:01
Wir hatten doch mal einen Thread, wo all die Ursachen für Übergewicht gesammelt wurden?
Vielleicht könnte irgendein Schlaui den mal hierher verlinken, damit die Sophie weiß, von was wir hier reden und nicht immer im "zuviel essen" rumstochern muss.
Langsam wird´s penetrant. Danke.
Diesen?
"100 Gründe für Übergewicht - Welche kennt Ihr?"
Hier:
http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=3195
Sonnenkuss
11.07.2009, 12:58
Diesen?
"100 Gründe für Übergewicht - Welche kennt Ihr?"
Hier:
http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=3195
Jou, genau der! :danke1:
Jou, genau der! :danke1:
Gern geschehen.:bigsmile:
Wir scheinen irgendwie die ganze Zeit aneinander vorbei zu reden. Oder es gibt gewisse Leute, dich mich absichtlich missverstehen wollen.
Ein letztes Mal: Ich meinte folgendes:
a) Es gibt körperliche Ursachen für Übergewicht, die unabhängig von der zugeführten Nahrung dick machen. Ob und wie diese Ursachen behandelt werden können, ist eine Frage der Medizin. Dazu will ich mich nicht äußern.
b) Es gibt seelische Ursachen für Übergewicht, die eben die Ursache für zwanghaftes zuviel und/oder zu falsch Essen sind. Von diesen Ursachen meinte ich, dass nur (Selbst)Analyse, Therapie und Selbst-Erkenntnis helfen können, und eben keine Diäten!!!!! (Wo hab ich behauptet, dass irgendwer weniger essen soll?)
a) und b) können in beliebigen Kombinationen auftreten.
So, und jetzt schreib ich nix mehr zu diesem Thema. Das ist mir jetzt echt zu blöd.
Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber einer der Knackpunkte, warum es anscheinend zu keiner Einigung kommt, ist, nur an einem Beispiel fest gemacht:
Wenn jemand eine massive Stoffwechselstörung hat und der Körper nur (fiktive) 500 Kalorien verbrennt, der Mensch jedoch X Kalorien mehr isst, weil er sie einfach braucht, dann isst er theoretisch zu viel, aber praktisch isst er dass, was sein Körper, wäre er gesund, braucht.
Ist das eines der Mißverständnisse?
gabriele
11.07.2009, 20:24
Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber einer der Knackpunkte, warum es anscheinend zu keiner Einigung kommt, ist, nur an einem Beispiel fest gemacht:
Wenn jemand eine massive Stoffwechselstörung hat und der Körper nur (fiktive) 500 Kalorien verbrennt, der Mensch jedoch X Kalorien mehr isst, weil er sie einfach braucht, dann isst er theoretisch zu viel, aber praktisch isst er dass, was sein Körper, wäre er gesund, braucht.
Ist das eines der Mißverständnisse?
das wäre schrecklich. Dieser arme Mensch hätte keine große Lebenserwartung, dieser Körper würde sich selbst vergiften. Eine grausame Vorstellung.
Bei fiktiven Kalorien die er verbrennt und X Kalorien die er zu sich nimmt?
Oder anders ausgedrückt, wenn er mehr Kalorien zu sich nimmt, als sein gestörter Körper verarbeiten kann?
Woran machst Du das fest?
P.s.
Beispiel:
Gestörter Stoffwechsel durch eine Schilddrüsenunterfunktion:
Ich weiß nicht, wie weit ich meine Nahrungszufuhr drosseln müsste und wie exzessiv ich Sport treiben müsste, um abnehmen zu können.
Ich esse also theoretisch zu viel.
Praktisch jedoch, esse ich so viel, wie mein Körper braucht.
@ Sophie
Ist es das, was Du unter anderem mit zu viel essen meinst?
Wenn ja, sind beide Sichten richtig.
Mein Körper bekommt zu viel Nahrung. Ich esse zu viel.
Trotzdem ist nicht das zu viele essen der Grund dafür, dass ich dick geworden bin.
Ist das, was ich jetzt meine irgendwie verständlich?
...hm... Also, ich denke schon, dass jeder so wenig essen könnte, dass er/sie abnimmt. Das halte ich für - sagen wir mal - "technisch möglich", und das haben ja auch offenbar die meisten hier im Forum schon x Mal ausprobiert. Es ist ja auch so, dass jemand, der kurz vor dem Verhungern steht, normalerweise kein "Übergewicht" hat. (Ich weiß, dass das zynisch ist!!!!)
Aber was sollte dann "zu viel" essen sein? Vielleicht besteht das Missverständnis darin, dass die Einen (z.B. Hummelchen?) in "zu viel" eine Wertung sehen: "zu viel" im Sinne von: hat sich nicht im Griff
während die anderen (z.B. Sophie?) halt meinen, "zu viel" ist eben sachlich genau die Menge, die der Körper nicht sofort verbraucht, sondern speichert (was ja eigentlich ne SEHR vernünftige Einrichtung ist). Da sehe ich aber nicht unbedingt eine Wertung drin.
Wobei es schon seltsam ist, dass ich durchaus *viel* esse, aber mein Gewicht gleich bleibt - es hat sich relativ plötzlich (<1 Jahr) um rund 30kg gesteigert - und bleibt seitdem halbwegs auf's Gramm genau, wo es ist. Und ich esse nicht weniger als vorher. Also hätte ich ja eigentlich immer weiter zunehmen müssen, was glücklicherweise nicht der Fall ist. Es hat einfach irgendwann gestoppt. Dieser Stop-Punkt hat sich allerdings nach jeder Diät um ca. 5-8 kg nach oben verschoben.
Ich könnte auch bestimmt wieder (mal) abnehmen. Bestimmt auch - theoretisch - dünn bleiben, wenn man einfach dauerhaft SO DERMASSEN WENIG isst, dass der Körper einfach nichts ansetzen kann. Aber das zu dem Preis, dass ich ununterbrochen(!) Hunger(!) hätte - hey, und das kann's doch nicht sein! Das ist einfach keine Lebensaussicht - und ohne Kokain bestimmt auch nicht durchzuhalten ;-)
Peti
Wobei es schon seltsam ist, dass ich durchaus *viel* esse, aber mein Gewicht gleich bleibt - es hat sich relativ plötzlich (<1 Jahr) um rund 30kg gesteigert - und bleibt seitdem halbwegs auf's Gramm genau, wo es ist. Und ich esse nicht weniger als vorher.
Dafür könnte es eine Erklärung geben.
Man sagt ja, dass der Körper umso mehr Energie verbraucht, je mehr er wiegt. Ist eigentlich auch nachvollziehbar, da der Körper ja, je dicker er ist, umso mehr leistet. Jeder Schritt ist sozusagen mehr Arbeit für ihn - also verbraucht er dafür mehr Energie.
Da Du also 30 Kilo mehr wiegst, aber nicht mehr isst als vorher, nimmt er nun, mit diesem Gewicht, nicht mehr zu.
Könnte so sein, oder?
Fräulein Wunder
12.07.2009, 14:44
Langsam wird´s penetrant.
Allerdings. Man könnte meinen das Netz ist nur noch voller Menschen die einem Diäten Rat-Schläge androhen :eek:.
Ich kann nur sagen: man tut gut daran sich an der frischen Luft zu bewegen, nach eigenen Bedüfnissen Sport zu treiben, mit anderen Menschen zu lachen und sich den Spaß am Sex nicht zu verwehren ... egal ob man nun 50 oder 150 kg wiegt. Soviel Liebe zum eigenen Körper und der eigenen Seele sollte jeder haben . Was in aller Welt hat das mit dem Gewicht zu tun?
Was einem vermutlich nicht so gut tut ist dieser Gedanke:
Wie wäre mein Leben, wenn ich nicht so wäre wie ich bin.
Was einem vermutlich nicht so gut tut ist dieser Gedanke:
Stimmt. Darüber hinaus würde man ohnehin nie eine Antwort finden, denn bekanntlich kommt es immer anders, als man denkt. Und würde uns nicht A stören, dann würden wir an B herummäkeln oder denken, wenn wir erst C hätten, dann wäre unser Leben aber wirklich ganz wunderbar.
lg
Lucia
Wenn mein vom Köroer bestimmtes Sollgewicht
Mich würde interessieren, was man unter diesem Sollgewicht versteht, höre jetzt erstmals davon. Auf welche Weise bestimmt dies der Körper?
lg
Lucia
Hummelchen
13.07.2009, 14:04
Allerdings. Man könnte meinen das Netz ist nur noch voller Menschen die einem Diäten Rat-Schläge androhen :eek:.
:daumen:
Im Netz ist mir das wurst - aber in diesem Forum möchte ich davon verschont bleiben - deswegen reagiere ich auch etwas allergisch auf Beiträge in diese Richtung...
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